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Inter-/ Nationality and Culture

Courses concerning the dimension of Inter-/Nationality and Culture

After Empire: A Brief Introduction to Postcolonial Histories and Presents

British imperialism has left its mark on the world for centuries to come: Communities were uprooted and broken apart through the transatlantic slave trade and native cultures, infrastructures and ecologies were destroyed through colonization. English as a language was imposed across the colonies and, along with European and British art and literature, it was used as a didactic tool in what Ngugi wa Thiong’o called the colonization of the mind (cf. 1986). Especially after World War II, many people migrated from the British colonies to Britain, hoping to find a better life there. These (post)colonial subjects, the so-called Windrush Generation, and their descendants have a deep impact on postcolonial British literatures and cultures. And they are not the only ones: The violence of English as an imperial language and the imposition of British culture have been met with creative appropriations of the language and of British art forms by (formerly) colonized cultures, giving rise to the vast field of postcolonial literatures in English. In this context, poetry plays a vital role: While Caribbean-British poets like Louise Bennett and John Agard explicitly wrote back to the imperial power, contemporary postcolonial poetry, for instance by Fatimah Asghar, may not even pay that much attention to the former empire, focusing on broader issues such as identity, gender and race instead. In this seminar, we will read scintillating postcolonial poetry and explore its form and content with an eye to how it negotiates power structures of many kinds, articulating and performing a broad range of postcolonial histories and presents. We will further read key texts from postcolonial theory to supplement our analyses with critical concepts. As regards competences, you will learn how to analyze poetry, how to conduct research and how to write papers in an academic context.

  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.01.2023 - 13.01.2023) - 2502.00.034 (Z37)
  • Samstag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.01.2023 - 14.01.2023) - 2321.00.44
  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 20.01.2023 - 20.01.2023) - 2502.00.034 (Z37)
  • Samstag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 21.01.2023 - 21.01.2023) - 2321.00.44

Analyse von internationalen Krisen

Der Dozent ist Herr Dr. Rolf.

 

Das Seminar wird wöchentlich stattfinden.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2303.01.41 (Z 34)

Animals, Clones and Creatures in Postcolonial Literatures: The Planet beyond the Human

Animals, Clones and Creatures in Anglophone Literatures: The Planet beyond the Human

This seminar explores central concerns of postcolonial literatures by focusing on figurations of ‘animals’, ‘creatures’ and ‘clones’. Broadly speaking, the engagement with animals, creatures and clones yields an opportunity to imagine the planet beyond the human and to map the culturally fraught borderline between humans and non-humans. We will discuss how literary texts mobilize animals, creatures and clones to reflect on ethical questions concerning (post-)humanisms and to challenge the privileged status of humans. The seminar will introduce students to the theories and methods of postcolonial ecocriticism as well as posthumanism. It will provide the critical categories and vocabulary necessary to describe the dependencies and interconnections between humans and non-humans. J.M. Coetzee’s Disgrace (1999), Tania James, “What To Do With Henry” (2012), Alexis Wright’s The Swan Book (2013), and Kazuo Ishiguro’s Never Let Me Go (2005) are some of the texts that we will read and discuss.

Additional course material will be made available via ILIAS. A detailed bibliography will be circulated at the beginning of the seminar.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2321.02.22 (Z 34)

Antisemitismus in sozialen Bewegungen

Antisemitismus ist ein weit verbreitetes Phänomen, dem in allen gesellschaftlichen Teilen begegnet werden kann: Die extreme Rechte sieht beispielsweise die Volksgemeinschaft durch ihr Bild „des Juden“ existenziell bedroht. Im politischen Islam werden „Juden“ und der „Zionismus“ als Exponenten einer säkularen Moderne dämonisiert. Verschwörungstheoretische Querdenker vermuten wiederum „den Juden“ hinter den sinisteren Machenschaften einer globalen Kabale. Nicht zuletzt wähnt sich auch so manche linke Bewegung im Kampf gegen plutokratische Cliquen gieriger Kapitalisten oder die zionistische Kolonialverbrecher in Israel – Vorstellungen, die schnell klassische antisemitische Stereotype reproduzieren. Kurz gesagt: Antisemitismus tritt in verschiedenen Gestalten auf und verbindet Vorstellung verschiedener sozialer Bewegungen.

Vor dem Hintergrund dieser Situation stellen wir uns im Seminar zentral zwei Fragen: Wie können wir als Sozialwissenschaftler:innen Antisemitismus theoretisch begreifen und wie äußert sich dieser konkret in unterschiedlichen Bewegungen?

Folglich gliedert sich das Seminar in zwei Blöcke. Im ersten Block diskutieren wir anhand der Theorien von Moishe Postone, Theodor W. Adorno & Max Horkheimer, Jean-Paul Sartre sowie Klaus Holz wie Antisemitismus sozialen Wandel deutet und die kapitalistische Moderne vermeintlich verständlich macht, negative Selbstanteile projektiv externalisiert und kollektive Identitäten konstruiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden wir uns aufbauend auf die theoretische Diskussion mit Erscheinungsformen des Antisemitismus in verschiedenen sozialen Bewegungen auseinandersetzen. Ziel ist es einen Einstieg in das breite Feld Antisemitismusforschung zu geben, wobei der Schwerpunkt des Seminars auf der Funktionsweise antisemitischer Semantiken in verschiedenen Kontexten liegen wird.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2303.01.43 (Z 44)

Auschwitz

Auschwitz ist Referenzpunkt für das Menschheitsverbrechen des Holocaust und für den NS-Vernichtungskrieg. Es ist Gedenkstätte, Museum, Archiv, und es ist Friedhof für mindestens 1,1 Millionen Menschen jüdischer Herkunft sowie viele andere national, politisch, religiös und weltanschaulich Verfolgte. Auschwitz war damit das größte Konzentrations- und Vernichtungslager des „Dritten Reiches”. Anders als die im Osten des besetzten Polens, an der damaligen Grenze zur Sowjetunion gelegenen Vernichtungslager der „Aktion Reinhardt” gilt es als gut erforscht, auch dank einer umfänglichen Überlieferung von Quellen, v.a. Egodokumenten.

Ziel des Seminars ist es, zunächst die Realgeschichte des Lagerkomplexes und seiner Bedeutung nachzugehen. In einem zweiten Schritt soll versucht werden, sich der komplexen zeitgenössischen wie retrospektiven Wahrnehmung anhand ausgewählter Themen zu nähern. Dabei sollen neben textlichen auch visuelle Quellen untersucht werden.

Es kann ein Leistungsnachweis für Osteuropäische Geschichte oder Neuere Geschichte erworben werden; die Veranstaltung ist auch anrechenbar im Studiengang Transkulturalität. Für eine AP ist die Erstellung eines Referates und einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind willkommen, aber keine Bedingung für die Teilnahme.

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung beginnt am 18. Oktober 2022.

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.10.2022 - ) - 2321.00.46

Ausgewählte Probleme der Europäischen Integration

Ziel des Seminars ist es, aktuelle Forschungsprobleme der Europäischen Integrationsgeschichte zu besprechen. Hierzu gehört die Frage nach der europäischen Identität sowie jene nach dem "Demokratiedefizit" der EU. Auf der Basis von ausgewählten Forschungstexten und Quellen sollen die wichtigsten Ansätze und Themen zur Interpretation der Europäischen Integration im Seminar diskutiert werden. Die Modulabschlussprüfung beinhaltet regemäßige Teilnahme, die Übernahme eines Kurzreferates und eine Seminararbeit.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - ) - 2321.00.46

Autokratien und internationale Politik

Viele Staaten sind keine konsolidierten Demokratien, sondern konsolidierte Autokratien, kompetitive Autokratien, oder "defekte Demokratien". Wie verhalten sich diese Regime in der internationalen Politik? Verfolgen Autokratien und Demokratien unterschiedliche Ziele und nutzen unterschiedliche Mittel? Sind Demokratien friedlich und Autokratien kriegerisch? Wie positionieren diese Regimetypen sich zu Nachbarn, regionalen und internationalen Organisationen, oder inhaltlichen Fragen in Bereichen wie Menschenrechte, Klima oder Welthandel? Im Zuge des Aufstiegs Chinas und einer "Welle der Autokratisierung", die viele Beobachter zu erkennen glauben, haben diese Fragen weiter an Bedeutung gewonnen. Dieses Seminar bietet eine Einführung in die akademische und politische Debatte.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 30.01.2023) - 2331.U1.66 (Z 46)

BVM 2b/BBM 2d: Flucht, Exil, Migration in der Literatur

Flucht, Exil und Migration gehören nicht erst in der Gegenwart zu zentralen Bestandteilen menschlicher Erfahrung und prägen maßgeblich die Lebensgeschichten der Betroffenen. Literatur ist an der narrativen Bearbeitung dieser Erfahrungen beteiligt und leistet damit einen Beitrag zur Codierung und Semantisierung von Flucht, Exil und Migration. Im Seminar werden wir an literarischen Beispielen von Johann Wolfgang Goethe, Franz Kafka, Anna Seghers, W.G. Sebald und Sasha Marianna Salzmann sowie einem Film diskutieren, wie von Flucht, Exil und Migration erzählt wird.   

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 20.10.2022) - 2421.03.62
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 27.10.2022 - ) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.12.2022 - 08.12.2022) - 2453.01.81

BVM 2c / BBM 2c - "Hier, ihr Unmenschlichen, hier bin ich!" Interkulturalität und koloniale Diskurse seit 1800

Kolonialismus spielt in der deutschsprachigenLiteratur nicht erst seit dem Erwerb deutscher Kolonien 1884 eine Rolle; seine Spuren lassen sich bis zu den Kreuzzügen des Mittelalters zurückverfolgen. Dieliterarische Auseinandersetzung mit dem Thema beschränkt sich jedoch bis ins20. Jahrhundert hinein auf einzelne Autor*innen und Werke. In derdeutschsprachigen Germanistik etablieren sich seit dem cultural turn zusehends postkoloniale Forschungsperspektiven, beidenen es einerseits um die Aufarbeitung kolonialer Diskurse in Werkenkanonischer Autor*innen wie Kleist, Keller, Raabe u.a., andererseits um postkolonialeRe-Lektüren (im Sinne Saids ,kontrapunktischer Lektüre') geht.Im Rahmen der wissenschaftlichen Beschäftigung hatsich eine Einteilung in eine präkoloniale, eine koloniale und einepostkoloniale Phase etabliert, an der sich unser Seminar orientieren wird. Darinwollen wir literarische Texte diskutieren, die koloniale Diskurse aufeinschlägige Weise verhandeln. Aufbauend auf Inhalten der Vorlesung "BVM 2a/BBM2c: Literaturtheorien" sollen postkoloniale Ansätze (nach Said, Bhabha, Spivak u.a.)erarbeitet, jeweils auf Potenzial, Grenzen und Praktikabilität hin kritischdiskutiert und exemplarisch erprobt werden. Abhängig von IhrenForschungsinteressen perspektivieren wir unsere Zugriffe im Kontext derDiskurstheorie, Interkulturalität, Gender Studies und Memory Studies. Optional kann auch der in unserem Kontext äußerstlohnenswerte Film "Fitzcarraldo" von Werner Herzog vorgeführt und diskutiertwerden.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2453.01.81
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.12.2022 - 14.12.2022) - 2453.01.81
  • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 14.12.2022 - 14.12.2022) - 2453.01.81

Berlin und Dessau: Museen und Institutionen aus transkultureller Perspektive

Module Kunstgeschichte:

Studiengang

alte PO

Ab WS 18/19

Bachelor Kernfach

Basismodul V

Aufbaumodul III

Basismodul IV

Aufbaumodul III

Bachelor Ergänzungsfach

-

Basismodul IV

Master

Modul IV

Modul 7

 

KuK-Modul D)

 

BA Transkulturalität-Modul in Wahlbereich Kunstgeschichte

  • Basismodul 4: Regionalwissenschaftliche und praxisbezogene Studien

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.10.2022 - 11.10.2022) - 2321.00.46

Critical Outer Space Studies

Our course “Critical Outer Space Studies: Seminar and Lecture Series” takes as its cue the increasing prevalence and visibility of both public (NASA, ESA, Artemis Accords) and private (SpaceX Blue Origins, etc.) endeavours that seek to explore, exploit, settle, and own outer space and its celestial bodies. Our course will pay particular attention to how, in recent years, the exploration of outer space has been invigorated via its role as a potential remedy for the challenges of the Anthropocene (via resource extractivism, resettlement, off-world heavy industry, observation of impacts of climate change on a global scale).

Using as a point of departure the notion that outer space is a social construct (Stefanie Dunning) and as such entangled in terrestrial discourses such as colonialism, capitalism, territoriality, militourism, (among others), this class will engage the complex field of study that is the science and exploration of outer space through a variety of disciplinary lenses—particularly, but not exclusively, from the humanities—such as environmentalism, posthuman studies, mobility studies, astroethics, critical legal studies, discard studies, and postcolonial studies.

Participating students will have the unique opportunity to engage with the work of leading scholars and scientists in all of these fields through seminar sessions and their discussion of texts, films, reports and other material.

The seminars will also prepare the accompanying guest lectures, which allow the students to directly engage with leading scholars and scientists from diverse disciplinary backgrounds in the humanities, social sciences, legal studies, and the natural sciences (among others) to explore the ethics and cultural discourses that surround the exploration of human space.Regular classes and lectures will be conducted in a hybrid format.

For the first and final session of class, a joint on-site and in-person class will be conducted at HHU Düsseldorf and Université de Toulouse 2 Jean Jaurès, Toulouse, respectively.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.03.62
  • Montag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 21.11.2022 - 21.11.2022) - 2321.02.22 (Z 34)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 24.10.2022 - 14.11.2022) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 05.12.2022 - 05.12.2022) - 2321.U1.46 (Z 109)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 21.11.2022 - 21.11.2022) - 2321.U1.46 (Z 109)
  • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 28.11.2022 - 28.11.2022) - 2321.U1.46 (Z 109)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 29.11.2022 - 29.11.2022) - 2321.01.22 (Z 48)

Diaspora, Post-Coloniality, Exile: Comparing Jewish and African Literatures

Class Calendar

Week 1: 12 October

Course Introduction: What Is Diaspora? What is the Postcolonial? Who Are African? Who Is Jewish?

Week 2: 19 October

Mendele Moykher-Sforim, The Mare (Introduction and Chapters 1-12: 555-610

Week 3: 26 October

The Mare, Chapters 13-24: 610-673

Week 4: 2 November

Amos Tutuola, The Palm-Wine Drinkard: 177-307

Week 5: 9 November

The Palm-Wine Drinkard

Week 6: 16 November

Sholem Aleichem, Tevye the Dairyman: translator’s introduction, ix-xxxi, 3-52

Week 7: 23 November

Tevye the Dairyman: 53-97

Week 8: 30 November

Tevye the Dairyman, 97-131

Week 9: 7 December

Ken Saro-Wiwa, Sozaboy: 1-91

Week 10: 14 December

Sozaboy: 92-181

Week 11: 21 December (No Class: Make up Session to be arranged)

Students Should Begin to Read Ama Ata Aidoo’s Our Sister Killjoy over the break to be prepared to discuss it in our make-up session

Week 12: 28 December (No Class: Enjoy the Holiday!)

Week 13: 4 January (No Class: Happy New Year!)

Week 14: 11 January

Ama Ata Aidoo, Our Sister Killjoy (continued)

Week 15: 18 January

Ory Castel-Bloom, Dolly City

Week 16: 25 January

Dolly City

Week 17: 1 February

Sayed Kashua, Track Changes

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2453.U1.81

Die Geschichte der internationalen Beziehungen in Europa I . Appeasement vs. Intervention - die militärische Expansion des Deutschen Reichs 1936-1940.

Die Veranstaltung ist die erste in einer Reihe zur Geschichte der internationalen Beziehungen in Europa. Die weiteren Veranstaltungen befassen sich unter anderem mit der Juli-Krise 1914, den internationalen Abkommen (von Versailles über Rapallo und Locarno) der Zwischenkriegszeit, der Entstehung der EU und ihrer Vorläufer, etc.

Der deutsche Einmarsch in das aufgrund völkerrechtlicher Verträge neutrale Rheinland im März 1936 galt Adolf Hitler bis zum Ende seines Lebens als seine riskanteste militärische Operation. Statt eines Eingreifens bedauerten Frankreich und das Vereinigte Königreich lediglich das Vorgehen Hitlers, der daraus lernte.

Nachdem es auch auf die völkerrechtswidrige weitere Aufrüstung Deutschlands, aber auch auf die Besetzung Österreichs keine nennenswerte Reaktion gab, kam es 1938 zur Münchner Konferenz. Ohne Beteiligung der Tschechoslowakei gestanden das Vereinigte Königreich, Frankreich und Italien Hitler zu, mit dem Sudetenland erhebliche Teile der Tschechoslowakei in das Deutsche Reich zu integrieren.

Auch durch diese – von US-Präsident Franklin Roosevelt kritisierte – Appeasementpolitik fühlte sich Hitler ermutigt, die völkisch-nationalistisch motivierte Expansion Deutschlands weiter voranzutreiben: Nach der Besetzung der „Rest-Tschechei“ – ebenso ohne nennenswerte Konsequenzen – überfiel er im September 1939 Polen, was den späten Kriegseintritt des Vereinigten Königreichs und Frankreichs nach sich zog. In der Folge hatte Deutschland bis Ende 1940 Österreich, die Tschechoslowakei, Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Dänemark und Norwegen besetzt – und das Vereinigte Königreich kämpfte um sein Überleben. Gegen große Widerstände setzte Roosevelt die Unterstützung des Vereinigten Königreichs, auch mit schweren Waffen, durch.

Im Seminar werden die völkerrechtlich bestehenden Regelungen in Europa im Jahre 1936 betrachtet und die Reaktionen der europäischen Staaten auf deren Bruch durch das Deutsche Reich. Sodann werden die Dynamiken von immer neuen Versuchen Hitlers nachgezeichnet, die Nachkriegsordnung zu erodieren. Dabei wird die Reaktion der anderen Staaten in Europa, aber auch darüber hinaus beleuchtet.

Neben dem Lesen und Interpretieren von Texten und Quellen werden die Motivationen des Handelns der Europäischen Regierungen in diesen Konflikten herausgearbeitet. Dabei werden Methoden der Geschichtswissenschaften, wie auch der Politikwissenschaften verwandt. Studierende beider Fachrichtungen sind willkommen.

  • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (wöchentlich) - 2421.U1.82

Drei Sprachen gleichzeitig lernen - praktizierte Transkulturalität in der Fremdsprachendidaktik- Anfänger

Die Veranstaltung findet online statt! Die Zugangsdaten werden Ihnen noch per Mail mitgeteilt.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.10.2022 - )

Einführung in den Rechtsradikalismus

  • Mittwoch, 18:30 - 22:00 (Einzeltermin, 19.10.2022 - 19.10.2022) - 2321.HS 3E (Z 224)

Einführung in die Migrationssoziologie

Die Veranstaltung führt Studierende in die beiden Kernthemenstellungen der Migrationssoziologie ein – Migration und Integration. Studierende erhalten dabei eine fundierte Grundlage zu aktuellen Trends und Ursachen der globalen Migrationsbewegungen sowie die theoretischen Modelle zur Erklärung derselben. Im zweiten Teil der Veranstaltung rückt die Integration der Eingewanderten in den Vordergrund. Studierende bekommen einen Einblick in die große Debatte zwischen alten und neuen Integrationstheorien der letzten fünfzig Jahre. Anschließend folgt ein Überblick über die jeweiligen Bedingungen der Integration in die vier zentralen Dimensionen (kulturelle, strukturelle, soziale und identifikatorische Integration) sowohl aus theoretischer als auch aus empirischer Sicht.

Studierende kennen mit Abschluss der Veranstaltung die Grundbegriffe und theoretischen Grundlagen der Migration und Integration. Sie können diese an ausgewählten Beispielen anwenden sowie empirische Befunde einordnen und kritisch reflektieren. Die Veranstaltung fördert das Verständnis und die Interpretation von Ursachen und Konsequenzen aktueller Migrationsbewegungen.  

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2321.U1.44 (Z 89)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023)

Einführung in die internationale Umweltpolitik

Dieser Kernkurs richtet sich an alle Studierenden mit Interesse für umweltpolitische Themen von internationaler Dimension. Umfangreiche umweltpolitische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, allerdings ist ein solides Grundwissen im Bereich der internationalen Politik von Vorteil.

Der Schutz der Umwelt als natürliche Lebensgrundlage ist ein äußerst komplexes, weil interdependentes Unterfangen. Tagtäglich nutzen wir alle die Umwelt, so dass Einschränkungen zum Schutz unumgänglich auf Kritik und widerstrebende Interessen stoßen. Solange Umweltprobleme im nationalstaatlichen Kontext behandelt werden, sind zumindest klar erkennbare Strukturen und Entscheidungsprozesse zum Konfliktaustrag vorhanden. Schwieriger gestaltet sich die Lösung von Umweltproblemen allerdings, wenn die Ursachen grenzüberschreitend sind und eine zufrieden stellende Bearbeitung nur auf internationaler oder gar globaler Eben

Im Rahmen dieses Kurses soll daher eine Bestandsaufnahme gegenwärtiger Umweltprobleme erarbeitet werden, um im Anschluss daran Ansätze und Mechanismen der internationalen Gemeinschaft zur Lösung dieser Probleme zu analysieren und zukünftige Herausforderungen zu definieren. Gegenstand des Seminars sind demzufolge sowohl theoretische Grundüberlegungen als auch die tatsächliche internationale Umweltpolitik und die mit ihr verbundenen Steuerungsprobleme, beispielsweise im Kontext der Europäischen Union oder der Vereinten Nationen.

Die Kurssitzungen gliedern sich jeweils in eine allgemeine Einführung, ein Kurzreferat und eine Diskussion bzw. Fragerunde. Ein ausführlicher Verlaufsplan mit entsprechenden Literaturhinweisen wird in Kürze nachgereicht. Die Pflichtlektüre wird per Online-Reader bereitgestellt werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 30.01.2023) - 2624.U1.043 Bio Neubau

Ethik politischer Grenzen

Territoriale Hoheitsansprüche und - damit verbunden - staatliche Grenzen stellen ein wesentliches Merkmal der internationalen Politik dar. Obwohl die Ziehung wie auch die Durchlässigkeit bzw. Undurchlässigkeit von Grenzen zu zahlreichen Konflikten führt, hat die politische Philosophie diesen Themenbereich lange Zeit vernachlässigt. Im Seminar sollen zentrale Texte der aktuellen (überwiegend englischsprachigen) Debatte, die unterschiedliche Positionen zu drei Problemfeldern repräsentieren, gemeinsam gelesen und diskutiert werden. Zum einen werden verschiedene Auffassungen darüber erörtert, wie sich (wenn überhaupt) Gebietsansprüche von Staaten rechtfertigen lassen. Zum anderen sollen die wichtigsten Theorien zur Legitimation von Sezessionen und die mit ihnen verbundenen Probleme einer eingehenden Analyse unterzogen werden. Schließlich werden ethische Fragen der Immigration und Emigration ("brain drain") in den Blick genommen und einflussreiche Begründungen für eine Politik der offenen bzw. geschlossenen Grenzen betrachtet.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Europäisches und Internationales Strafrecht II

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 15.12.2022) - 2491.01.64
  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.01.2023 - 02.02.2023) - 2491.01.64

Exil und Flucht in Europa, 1789-1945

Auch wenn aus heutiger Sicht Flucht häufig als ein außereuropäisches Phänomen und Europa selbst rein als Fluchtziel wahrgenommen wird, waren seit der französischen Revolution Flüchtlinge und Exilant*innen aus verschiedensten europäischen Staaten auf dem ganzen Kontinent anzutreffen. Dabei handelte es sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowohl um politische Flüchtlinge, deren Einstellungen von den pro-monarchistischen Émigrés aus Frankreich bis zu Revolutionären wie Karl Marx oder Giuseppe Mazzini reichten als auch um Personen, die aufgrund ihrer Religion oder ihrer Nationalität verfolgt und vertrieben wurden. Diese verschiedenen Fluchtursachen wurden bereits zeitgenössisch diskutiert und die Frage nach dem Umgang der aufnehmenden Staaten mit den geflüchteten Personen bildet eine Kontinuität, die auch in aktuellen Debatten stets präsent ist.
Im Verlauf des Kurses werden diese Debatten und die Asylpolitik verschiedener europäischer Staaten im Zeitraum zwischen 1789 und 1945 anhand verschiedener Fluchtbewegungen innerhalb Europas untersucht, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Kooperationsstrategien zu identifizieren. Neben der staatlichen Perspektive werden auch die Erfahrungen von Personen auf der Flucht selbst untersucht, um deren Handlungsmöglichkeiten zu beleuchten sowie die Interaktion zwischen staatlichen Zielen in der Asylpolitik und ihren tatsächlichen Effekten auf die Betroffenen zu beleuchten. Hinzu kommen ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht-staatliche Organisationen und internationale Organisationen, die sich ebenfalls an der Unterstützung für Flüchtlinge beteiligten und den politischen Prozess in diesem Politikfeld durch ihr Handeln beeinflussten.

Hauptgegenstand dieser Übung sind die Analyse, Diskussion und Kontextualisierung von Quellen und Literatur von bzw. über Flüchtlinge und Exilant*innen zwischen 1789 und 1945. Neben der aktiven Teilnahme an der Veranstaltung ist ein Kurzvortrag zu den Quellen eines im Kurs betrachteten Prozesses für die erfolgreiche Teilnahme an der Übung erforderlich.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

Flucht, Migration und Integration - Projektseminar für bedarfsgerechte Hilfsangebote

Wie kann der Weg der Geflüchteten in die neue Kultur und Gesellschaft begleitend unterstützt werden? Mit diesen Fragen werden sich die Studierenden des praxisorientierten Kurskonzepts „Service-Learning” beschäftigen. Sie bekommen die Möglichkeit eigene Projekte für und mit Geflüchteten zu entwickeln oder in bereits etablierten Projekten mitzuwirken. Die Projektphasen werden begleitet von inhaltlichen Sitzungen zu den Themen Fluchtursachen, Asylrecht, Migration und Integration. Das erlernte akademische Wissen soll während des Seminarverlaufs in die praktische Umsetzung von Projektideen einfließen. Die Kooperationspartner des Seminars, wie das Flüchtlingsbüro Düsseldorf, die Diakonie, die Flüchtlingsorganisation Stay, das Zakk und viele weitere werden den Kurs mit Gastvorträgen oder in Zusammenarbeit mit den Projektgruppen begleiten und die Brücke zwischen Universität und Zivilgesellschaft bilden.

Die Covid-19-Pandemie stellt die Integrationsarbeit vor neue Herausforderungen. Organisationen müssen sich der Frage widmen, wie sie in solchen Situationen handlungsfähig bleiben und geflüchtete Menschen trotzdem bei dem Integrationsprozess unterstützen können. Digitale Problemlösungen sind im Vergleich zu Präsenzprojekten nicht gleichermaßen effektiv und es ist schwieriger Chancengleichheit bei der Teilnahme zu ermöglichen. Teilnehmende des Projektseminars werden sich diesen Hürden stellen und versuchen konstruktive Projektlösungen zu konzipieren. 

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.10.2022 - 03.02.2023)

Frieden in Europa. Visionen und Verträge (1517-1815)

Wie wenig selbstverständlich Frieden in Europa ist, zeigt der im Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine. Das Seminar wendet sich einem Zeitraum zu, der sich angesichts zahlreicher Konflikte und Kriege durch eine sehr auffällige Friedlosigkeit auszeichnet. Anhand verschiedener Visionen und Verträge soll beleuchtet werden, welche Vorstellungen von Frieden in der Frühen Neuzeit existierten und wie einige bedeutende Versuche aussahen, ihn herzustellen und zu sichern. Der gewählte Betrachtungszeitraum orientiert sich an der „Klage des Friedens“, die Erasmus von Rotterdam 1517 vorlegte, und dem Wiener Kongress, der mit dem Ende der Ära Napoleons 1815 den Kontinent politisch neu ordnete.

In der konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 13. Oktober 2022, werden die genauen Modalitäten für die Abschlussprüfung (Vertiefungsseminar) beziehungsweise für den Beteiligungsnachweis (Modul Kulturelle Grundlagen Europas) bekanntgegeben. Nähere Informationen zu diesem Modul finden Sie unter https://www.kge.hhu.de

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.00.48 (Z 30)

From Puritanism to Postmodernism and Beyond: American Literary and Cultural History

The seminar will introduce students to the periods of American literature & culture from Jamestown in 1607 to Postmodernism and beyond. Poems, short stories, sermons, political pamphlets, excerpts from novels and plays and other related material by key authors will be discussed in order to deepen our understanding of each period. We will unfold American literature & culture as a history of interrelated ideas & concepts and put a focus on the 19th and 20th century. This class will present a wide range of fascinating historical moments and movements: from the birth of American Gothic and American Transcendentalism in the 19th century to the Harlem Renaissance, the Beat Generation, and the Native American Renaissance in the 20th century.

Students will be expected to participate actively in class and to read extensively.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 31.01.2023) - 2321.02.27 (Z 28)

Gender, Race, and Space: Intersectional Approaches in Black British Women's Writing

Intersectionality has become a buzzword in contemporary interdisciplinary research. Paying attention to diverse, intersecting axes of discrimination and privilege, such as race, class, gender, sexuality, disability, religion, etc. allows for a more nuanced understanding of a diversity of identities.

In this seminar we will take a closer look at the intersections of gender and race and relate them to representations of space in literary works. Who is mobile and how is this related to race and gender? Where do characters move? And: how is that restricted or enabled by their gender and race?

Primary texts we will discuss include Bernardine Evaristo’s Booker Prize winning novel Girl, Woman, Other (2019), Zadie Smith’s novel Swing Time (2016), as well as selected short stories by Black British women writers.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21
  • Freitag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 17.02.2023 - 17.02.2023) - 2321.02.27 (Z 28)

Interkulturelle Kommunikation mit Schwerpunkt auf Japan und Deutschland

In diesem Kurs lesen wir japanische Texte zur interkulturellen Kommunikation und verschaffen uns so Überblick über Theorie und Forschungsfelder der interkulturellen Kommunikation aus japanischer Perspektive.

Erwartet werden regelmäßige und aktive Mitarbeit sowie die Bereitschaft, sich in interkulturelle Problemsituationen hineinzuversetzen. Für einen Beteiligungsnachweis ist darüber hinaus eine individuelle Einzelleistung (Kurzreferat o.ä.) zu erbringen. Näheres hierzu wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2303.01.61 (Z 36)

Interkulturelle Kompetenzen und Grundlagen in Arabisch für Mediziner - Wahlfach Q1/Q2

Gebäude: Medizinisches Forschungszentrum 2, 1. Etage links Gruppenraum

Einführungsveranstaltung: 16.10.2019

  • Mittwoch, 17:00 - 19:00 (wöchentlich, 19.10.2022 - 08.02.2023)

Internationale Europäische Geschichte 1917 bis 1925

Die Geschichte der europäischen Staatenwelt zwischen 1917 und 1925 ist geprägt von den Entscheidungen und Folgen des Ersten Weltkriegs, der Friedensordnung der Pariser Vorortverträge und zahlreichen fortdauernden innerstaatlichen und internationalen Konflikten bei vielfach anhaltender Gewaltbereitschaft und -anwendung. Ausgehend von den antagonistischen Friedensmodellen Wilsons und Lenins am Beginn des Ost-West-Konflikts werden die friedensvertraglichen Regelungen, die Rolle neu entstehender kleinerer Staaten in Ostmitteleuropa und neuartiger Regime in Russland oder Italien im internationalen Kontext, Fragen von Demokratie und Diktatur sowie die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen vor dem Hintergrund einer nicht zuletzt wirtschaftlichen und finanziellen US-amerikanischen und britischen Vorherrschaft erörtert. Anders als in der wissenschaftlichen Literatur häufig suggeriert, soll dabei die grundsätzliche Offenheit der Entwicklungsmöglichkeiten einer europäischen Friedensordnung insbesondere aus dem Horizont des Jahres 1924/25 herausgearbeitet werden.

Das Präsenz-Seminar trägt den Charakter einer praktischen Übung im argumentativen Umgang mit wissenschaftlicher Literatur und Quellen: Ihre regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme ist deshalb ausdrücklich erwünscht. Unumgänglich ist darüber hinaus Ihre Bereitschaft zur wöchentlichen intensiven Lektüre von ca. 50 Seiten Text, teilweise in englischer Sprache. Sie ist ebenso wie die Präsentation eines einschlägigen Textes Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an dem Seminar. Das Bestehen einer Abschlussprüfung erfordert darüber hinaus die Anfertigung einer schriftlichen, an wissenschaftlichen Kriterien orientierten Hausarbeit.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.00.46

Internationale Politik

Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die akademische Debatte zu zentralen Themen der internationalen Politik. Sie befasst sich unter anderem mit den Ursachen von Krieg, Frieden und Terrorismus, der Entstehung und Funktionsweise von internationalen Institutionen und Organisationen und der Außenpolitik demokratischer und autokratischer Staaten. Die Vorlesung behandelt zudem wichtige Herausforderungen wie Menschenrechtsschutz, Klimaschutz, und den politischen und wirtschaftlichen Aufstieg Chinas.

 

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 30.01.2023) - 2301.HS 3D (Z 425)

Internet und Demokratie

Ob Radio, Fernsehen oder Satelliten-TV: immer haben "neue" Medien die Phantasie für politische Wandlungsprozesse stimuliert. Insbesondere das Internet ist mit hohen demokratisierenden Erwartungen versehen worden. Ob seiner kommunikativen Potenziale ist das Internet in der Tat ein spannendes Medium für die kommunikationsintensive Staatsform der Demokratie. Aber wird dieses Potenzial ausgeschöpft? Wo liegen Probleme und Risiken? Wie bewerten unterschiedliche Demokratietheorien das Internet? Wie nutzen unterschiedliche Akteure das Internet politisch? Und wie kann man die Beziehung von Internet und Demokratie empirisch erforschen?   

Diese und andere Fragen greift das Seminar auf und diskutiert sie vor dem Hintergrund aktueller Beispiele. Das Seminar befasst sich einerseits mit den demokratisierenden Potenzialen des Internets. Auf der anderen Seite werden auch demokratierelevante Gefahren und Risiken in Bezug auf das Internet verhandelt. Ausgehend von einem gemeinsam erarbeiteten theoretisch-begrifflichen Grundverständnis von Demokratie und Öffentlichkeit, thematisiert das Seminar unterschiedliche Potenziale und Risiken für Demokratie. Zudem wird die politische Internetnutzung verschiedener Akteure in der Bundesrepublik betrachtet. Ausgewählte Fallbeispiele geben Einblick, wie demokratische Prozesse im Internet aussehen und untersucht werden können.

ACHTUNG
Das Seminar ist Teil des universitären Partizipationsprojekts „YOUniversity”. Über eine digitale Plattform haben Sie die Möglichkeit, die Seminarinhalte mitzugestalten und eigene thematische Schwerpunkte zu setzen. Weitere Informationen erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung. Allgemeine Infos zum Projekt finden Sie hier: https://diid.hhu.de/projekte/youniversity/

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2801.00.011

Introduction to Black British Literatures: Genres, Aesthetics and Politics

Introduction to Black British Literatures: Genres, Aesthetics and Politics

The seminar offers a concise introduction to the rich field of Black British literatures, focusing on main genres, aesthetic developments and political concerns. We will read and discuss selected contemporary Black British novels, short stories and poems that engage with the predicaments of being Black in the UK. Black British literatures provide a particularly powerful site in which some of the affective, cognitive and material challenges of visible minorities in a predominantly white society can be explored. We will examine key theoretical and political concerns in the study of Black British literature, including migration and post-migration, old and new diasporas, gender and queerness, power relations and globalization. Texts to be discussed in the seminar include Andrea Levy’s Small Island (2004), Bernadine Evaristo’s Girl, Woman, Other (2019), short stories by Jackie Kay as well as poetry by John Agard, Grace Nichols and Kei Miller. We will also explore the many challenges that Black British writing poses for English Studies and established notions of culture, nation and tradition.

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.47

Introduction to the European Union and European Integration Processes

The seminar is set up for BA students of Social Science, Political Science, Philosophy and Economics to introduce them to the European Union (EU) and European integration processes. The aim is to learn the basics about the EU’s institutions, the EU in a state of (ongoing) crises, the EU in a geopolitical context and to zoom into some member states and their relationships with the EU. By the end of the seminar, we will have covered the EU’s key competencies, and some of the key challenges, that the EU and its member states are currently facing. A particular focus is set on Russia’s invasion of Ukraine. Each teaching block is underscored with an analytical and/ or theoretical session, so that we may draw on different theoretical lenses to help assess and understand the empirical developments.

 

I outline four key learning aims, which are reflected in the syllabus:

- Obtain sound empirical understanding about the EU’s institutions, their competencies, and the relationship among each other.

- Learning the origins and consequences of some of the EU’s crises: what are the EU’s current challenges and how did these come about?

- Linking the EU as a political actor to international politics, illustrated on Russia’s invasion of Ukraine.

- Examining the EU with different analytical angles, to understand the use of integration theories and their connection to the institutional structure of the EU. What is the purpose of employing theoretical lenses? What insights do we gain by changing an analytical angle?

 

From a pedagogical point of view, I would like to hold the seminars in the style of Problem-Based Learning (PBL). This means that we will first hear the presentations, draw upon the presentations and insights and then discuss the insight we have gained along problems and questions. We can thereby familiarise ourselves with the necessary empirical knowledge to understand an institution, a case study or any other subject or topic: what are key aspects to understand the topic? Who are involved actors and what are their relationships towards one another? What analytical lenses do we choose to assess the topic and to what results does this lead? Are we confronted with ethical questions while talking about the matter and how should these ethical considerations impact our discussions and ensuing political and social science research?

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.12.2022 - 09.12.2022) - 2321.01.27 (Z 48)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 10.12.2022 - 10.12.2022) - 2321.01.27 (Z 48)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 16.12.2022 - 16.12.2022) - 2321.01.27 (Z 48)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.12.2022 - 17.12.2022) - 2321.01.27 (Z 48)

Janelle Monae, Lil Nas X, The Carters. Black Empowerment Strategien im aktuellen Musikvideo

 

 

Seit einigen Jahren erscheinen vermehrt Produktionen von Schwarzen Künstler*innen, die politische Bildprogramme der Antike und Renaissance in ihrer Kunst aufgreifen und hybridisieren, wie zum Beispiel in Musikvideos von Lil Nas X, Janelle Monáe oder The Carters. 

Beyoncé und Jay-Z, die gemeinsam unter dem Künstlernamen „The Carters“ agieren, veröffentlichten 2018 ein Video zu ihrer Single „Apeshit“. Die beiden Künstler*innen gliedern sich durch ihre Inszenierung vor den im Louvre ausgestellten Gemälden in einen weißen Kunstkanon ein und konstituieren durch das Erschaffen von popkulturellen Bezügen eine Verknüpfung zwischen sich und der ausgestellten Kunst im westlichen Kunstgedächtnis. Es werden Prozesse der Selbstermächtigung sichtbar, die hier von The Carters durch das King & Queen Motiv  aufgegriffen werden und in ihre Inszenierung einfließen. Dieser Akt des Black Empowerments, verknüpft mit eigenen transkulturellen Bildprogrammen zwischen Eurozentrismuskritik, Empowermentstrategien und Blickästhetiken einer afroamerikanischen Diaspora Kunst und Musik, Institution und Kanon wird mit Blick auf den verwendeten Gemälden, Bildmotiven und Symboliken untersucht. 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 19.10.2022 - ) - 2201.HS 2C (Z 101)

Koloniale Spuren im Bergischen Land (unter besonderer Berücksichtigung von Leverkusen)

Seit mehreren Jahrzehnten boomt ein Forschungsfeld, das sich mit kolonialen Spuren vor Ort beschäftigt. Waren es zunächst Städte, in denen Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen auf eine solche Spurensuche gegangen sind (Hamburg, Berlin, Freiburg, Köln), kommen neuerdings auch ganze Bundesländer in den Blick (Baden-Württemberg, NRW...). Der ländliche Raum und Kleinstädte machen bisher weitgehend eine Leerstelle in der Forschung aus und wurden oft nur kursorisch untersucht. Anhand des "Bergischen Landes" werden wir in diesem Projektseminar eine Region in den Blick nehmen und systematisch der Frage nachgehen, wie sich diese Region in Beziehung zur kolonialen Welt setzte. Themen können u.a. sein: Mission/Missionare; Kolonialbewegung und -vereine; Soldaten als Teilnehmer in kolonialen Kriegen; Kolonialwarenläden; Straßennamen; Industrie und Handwerk

Die Teilnehmer*innen können hier eigene Schwerpunkte setzen (räumlich, thematisch) und Themen eigenständig erarbeiten. 

Das Ziel des Projektseminares ist es, eine forschungsnahe Publikation zu erstellen (je Beitrag ca. 5 Seiten).

Das Seminar findet in Kooperation mit dem Bergischen Geschichtsverein (Abteilung Niederwupper) und dem Stadtarchiv Leverkusen statt. Blocktermine werden in diesen Institutionen stattfinden.

Zu den wöchentlichen Sitzung an der HHU wird von den Studierenden die eigenständige Recherche in relevanten Archiven (Stadtarchive, Archiv der Vereinigten Evangelischen Mission, Wuppertal, Wirtschaftsarchiv Köln, Archiv der Bayer AG) erwartet.

Abgabetermin für die fertigen Texte wird der 30.03.2023 sein.

Ein Blocktermin in Leverkusen (Villa Römer, Stadtarchiv) findet am 13.10. (Do) von 10-16 Uhr statt. Die Teilnahme hieran ist verbindlich. Die Adresse ist: 

  • Villa Römer - Haus der Stadtgeschichte
    Haus-Vorster Str. 6
    51379 Leverkusen

Busverbindung: Linien 202, 231, 232, 244, 253, 255, Haltestelle "Wupperbrücke"

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.U1.93 (Z 18)

Kolonialismus und Orientalismus in der deutschsprachigen und französischen Literatur des 19. Jahrhunderts

Die koloniale Unterwerfung weiter Teile der Erde durch die europäischen Mächte vollzog sich vor allem im ‚langen‘ 19. Jahrhundert zwischen der Französischen Revolution und dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Während Frankreich neben Spanien und England schon früh zu den führenden Kolonialmächten zählte, artikulierte das ‚verspätete‘ Zweite Deutsche Kaiserreich erst in den Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg seinen imperialistischen Anspruch. Die Untersuchungen des Literaturwissenschaftler Edward Said zum Orientalismus haben den Blick dafür geschärft, dass diese geopolitische Entwicklung mit der Ausbildung eines hochgradig asymmetrischen Diskurses über das ‚Eigene‘ und ‚Fremde‘ einherging, in dem die kolonialisierten Völker zum Objekt eines westlich-europäischen Beschreibungssystem wurden. Die westliche Perspektive auf den Orient wird von einer komplexen Mischung aus Faszination und Abscheu vor dem Fremden bestimmt, zu dem der eigene Anspruch hinzutritt, den Fortschritt in wissenschaftlich-technologischer, kultureller und sogar moralischer Hinsicht zu verkörpern. Diesen Diskurs affirmiert, kritisiert und subvertiert die französische und deutschsprachige Literatur des 19. Jahrhundert, wie im Seminar anhand einer Auswahl von Texten gezeigt werden soll. Für die Analysen eigenen sich insbesondere Victor Hugo (Les orientales), Théophile Gautier (Le roman de la momie), Gérard de Nerval (Voyage en Orient), Pierre Loti (Aziyadé), Heinrich Kleist (Die Verlobung in St. Domingo), Heinrich Heine (Der weiße Elefant, Das Sklavenschiff) und Gottfried Keller (Pankraz, der Schmoller). Der Blick in die Literatur soll ergänzt werden durch die Besprechung von Orientdarstellungen in der Malerei und Fotographie. Da nicht alle französischen Texte in Übersetzung vorliegen, sollten Studierende der Germanistik im Idealfall über Basiskenntnisse des Französischen verfügen.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2523.U1.25

Kultur, Nation, Nationalismus

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2421.04.61 (Z20)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 30.01.2023 - 30.01.2023) - 2321.U1.44 (Z 89)

Leben im Spätsozialismus. Die Sowjetunion nach Stalin

Mit dem Tod Iosif Stalins brach in der Sowjetunion eine neue Epoche an. Nicht nur der Regierungsstil veränderte sich maßgeblich, sondern auch das Leben der Menschen. Das Tauwetter, der Kalte Krieg, der erste Erdtrabant – Sputnik –, eine vermeintliche Stagnation und letztlich die Perestrojka prägten die Zeit zwischen 1953 und 1991.

 

In dieser Übung sollen der Spätsozialismus (Late Socialism) und das Leben in ihm untersucht und anhand von Quellen bearbeitet werden. Dabei geraten nicht nur große politische Umwälzungen, sondern ebenso das Leben, Lieben, Arbeiten und Konsumieren in den Fokus.

 

Zu den einzelnen Sitzungen werden Überblickstexte zu lesen sein. Zudem wird von den Teilnehmer:innen erwartet, dass sie ein Referat zu einem Themenkomplex übernehmen und sich regelmäßig und aktiv am Seminar beteiligen.

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 14.10.2022 - 14.10.2022) - 2421.U1.81 (Z16)
  • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung, 17.11.2022 - 18.11.2022) - 2303.U1.25

MA Postcolonial and Transcultural Studies

MA Colloquium: Postcolonial and Transcultural Studies

In this colloquium, we will discuss central research in the fields of postcolonial, transcultural and cosmopolitan studies and examine how these studies challenge us towards new understandings of Anglophone literatures. The colloquium will offer an overview of recent, cutting-edge theories of transcultural exchange and provide students with a systematic framework to place and understand the diversified traditions of Anglophone literatures. The colloquium also offers students a platform for the discussion of their MA-theses.

 

  • (wöchentlich)

MFM 1a/b / MFM 4a/b Dem Bastian Sick sein Albtraum: regionale Variation in der deutschen Grammatik

„Dass das Deutsche regionalsprachliche Variation aufweist, wissen viele: Was dem Berliner die Schrippen sind, heißt in Bayern Semmel und in Schwaben Weck. Auch Unterschiede im lautlichen Bereich sind Ihnen wahrscheinlich mehr oder weniger bekannt. Heißt es beispielsweise in Bayern I hob, so findet man in Norddeutschland Ik heff, Ik hewwe und dazwischen, im Mittelhessischen, Aich hon, Ech hu und Äich ho. Doch wie steht es um den Satzbau? Traditionell wurde er bei der Frage nach dialektalen Unterschieden eher stiefmütterlich behandelt. Aber gibt es hier vergleichbare regionale Unterschiede?“
Diese Frage stellen Fischer et al. (2022) und ihr gehen wir im Seminar nach. In welchen Regionen und unter welchen Bedingungen kann man den „possessiven Dativ“ (siehe Überschrift), die „rheinische Verlaufsform“ (Sie sind am Arbeiten) oder das „Rezipientenpassiv“ (Er kriegt einen Zahn gezogen) verwenden? Wir schauen uns zahlreiche Erscheinungen der regionalen grammatischen Variation an und lernen darüber hinaus auf praktische Weise Forschungsprojekte, Erhebungsmethoden und Ergebnisse ihrer Erforschung kennen.

Fischer, Hanna/Kasper, Simon/Pheiff, Jeffrey (2022): Wenn Thomas “größer wie” sein Bruder ist. Regionale Variation im Satzbau. Sprachspuren: Berichte aus dem Deutschen Sprachatlas 2(3). https://doi.org/10.57712/2022–03.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2421.03.26
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 30.01.2023)

MFM 2a/b: Othering: "Zigeuner"

Die Ethnien, die früher "Zigeuner" genannt wurden (v.a. Sinti und Roma), gehören zu denjenigen Gruppierungen, die europäische Mehrheitsgesellschaften seit Längerem dazu nutzen, sich ihrer (vorgeblichen) eigenen Identität zu versichern, indem sie sich von abgewerteten Anderen abgrenzen (sog. 'Othering'). Erst vor wenigen Jahren ist das Thema der Darstellung von "Zigeunern" in Ethnographie, Literatur und Kunst in den Fokus der Forschung gerückt worden. Hiervon ausgehend, fragt das Seminar nach der Darstellung von "Zigeunern" in der deutschsprachigen Literatur seit dem späten 18. Jahrhundert: nach den dabei verwendeten Topoi, Vorurteilen und Ausgrenzungsstrategien. Sie prägen die Wahrnehmung bis heute und wirken sehr häufig auch noch nach, wenn man politisch korrekterweise nicht mehr von "Zigeunern" spricht. Es soll aber ebenfalls gezeigt werden, dass Literatur solche Ausschließungen auch subversiv unterlaufen kann.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 18.10.2022) - 2421.03.62
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 25.10.2022 - ) - 2302.U1.21 (Z 55)

Medizinische Begleitung von geflüchteten Menschen

Kurzbeschreibung: Das Wahlfach ermöglicht den Studierenden über die betreute praktische Zusammenarbeit mit Geflüchteten eine kompetenzorientierte frühe Einbindung in Praxis- und Patientenbezug.

Es ist in drei Phasen (ca. 28 UE) gegliedert: Vorbereitende Seminare (10 UE) Die Seminare sind aufeinander abgestimmt und dienen als Vorbereitung auf die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft. Dabei werden u.a. folgende Themen besprochen: - Ablauf des Wahlfachs - Medizinische Versorgung nach dem AsylbLG - Interkulturelle Kompetenz im medizinischen Kontext - Grundlagen zum Asylverfahren - Rahmenbedingungen für Aufnahme, Unterbringung, soziale Versorgung und Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen in NRW Drei Patientenbegleitungen (insg. 15 UE)

In der zweiten Phase finden dolmetschergestützte Begleitungen von Bewohnern der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte zu Arztterminen statt. Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Realität zu erleben und erleichtern den Flüchtlingen zugleich mit ihrer Unterstützung den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem. Reflexionsseminar (3 UE)

In der Nachbereitungsphase werden die Patientenbegleitungen aufgegriffen und im persönlichen Gespräch reflektiert und aufgearbeitet. In diesen Reflexionsseminaren werden die schriftlichen Prozessberichte als Gesprächsgrundlage verwendet.

  • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 12.10.2022 - 12.10.2022)
  • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 19.10.2022 - 19.10.2022)
  • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 26.10.2022 - 26.10.2022)

Migration in Visual Narratives

In this hybrid course, we will first explore how graphic novels and other visual narratives can be tackled by literary scholars, what kind of ‘extra’ vocabulary we might need and why it is important to include intermedial texts in literary scholarship. We will also consider why the Australian graphic novel itself may already be a migrating genre by necessity.


Following on from these more theoretical considerations, we will look at a variety of visual narratives that deal with matters of migration in some form, predominantly within an Australian context. Most comics will be made available as excerpts while some are online in their entirety. One example is the interactive online graphic novel experience of Nam Le’s short story “The Boat”, illustrated by artist Matt Huynh, in which intermediality is used innovatively while taking advantage of the digital medium. We will also look at artistic experiments such as Shaun Tan’s The Arrival, which operates without words, as well as webcomic formats such as Pat Grant’s The Grot.


We will also discuss Safdar Ahmed’s webcomic Villawood – Notes From An Immigration Detention Centre (2015) as well excerpts from his printed publication Still Alive – Notes From Australia’s Immigration System (2021) and explore why the webcomic is an especially interesting medium when it comes to discussions of migration and immigration policies.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.04.23 (Z 34)

NRW debattiert Europa

NRW debattiert Europa ist ein vom Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik der Universität Duisburg-Essen inszeniertes Projekt für Universitäten aus NRW, an denen Bachelor- und Master-Studierende die Möglichkeit haben, das Europa der Zukunft zu diskutieren und im Wettbewerb gegeneinander anzutreten. Es werden dabei 2 Vorrunden und ein Finale stattfinden. Diese finden am 26.01.2023 in Duisburg statt. Dieser Kurs bereitet das Team der HHU auf den Wettbewerb vor.

Dieses Jahr werden folgende Thesen diskutiert: 

1.Um ihre Klimaziele zu erreichen, sollte die Europäische Union den Ausbau der Kernenergie in den Mitgliedsstaaten fördern.
2.Um Geschlechterparität zu erreichen, sollten Frauen 50% der Sitze des Europäischen Parlaments einnehmen.
Finale: Braucht es ein Fast-Track-Beitrittsverfahren für die Ukraine?

Da der Kurs in einem Debattierwettbewerb endet, liegt ein Fokus des Kurses auf der Diskussion zwischen den Teilnehmenden und dem Einüben des Debattierformates. Erwartet wird eine Vorbereitung auf die Stunden und aktive Mitarbeit, damit wir gut vorbereitet nach Duisburg fahren. 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.U1.82

Orientierungstutorium Internationale Studierende

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 31.10.2022) - 2801.00.011
  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.11.2022 - 15.12.2022) - 2522.U1.72 (Z 28)

Ostidentität und gesellschaftliche Transformationen

Die Menschen in Ostdeutschland haben Erfahrungsvorsprung beim Umgang mit fundamentalen gesellschaftlichen Veränderungen, Herausforderungen und Chancen für die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft, der genutzt werden müsse. Mit dieser Lehrveranstaltung will ich gemeinsam mit Studierenden anhand von Dokumenten, Medienberichten und authentischen Archiven die Wandlungen der Ostidentität in Umbruch- und Krisenzeiten analysieren, einen Vergleich mit der DDR-Vergangenheit wagen um die Frage wie haben die gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen uns und unser Wertesystem wirklich verändert um den sozialen Wert des Daseins von heute realitätsnah, generationsübergreifend und vorurteilsfrei schätzen zu können. Ein wichtiges Ziel ist eine Erklärung für die Eigenartigkeit der Ostidentität nahzubringen und viele unbeantworteten Fragen des kontroversen Ost-West-Verhältnis zu beantworten. Wir müssen nicht auf morgen warten um die Zukunft in einer Umbruchs- oder Krisenzeit flexibel zu gestalten – wer die Zukunft im Blick hat muss die Gegenwart und sich selbst verstehen, dazu die Vergangenheit nicht vergessen. Alltags- und Sozialkompetenzen, berufliche und persönliche Kompetenzen sind vier wichtigen Säulen der inhaltlichen Thematisierung des sozialen Daseins und der Dimensionen der Zeit - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, die ich im Rahmen dieses Vorhabens näher analysieren möchte. Es ist eine nachhaltige Auseinandersetzung mit unserer Ost-Identitätsdynamik, mit den Mitmenschen um uns und mit einem sehr subjektiv geprägten und kontroversen Wertesystem angestrebt. Dazu würde ich die Auseinandersetzung mit dem West-Ost-Verhältnis als Forschungsziel setzen. Wie werden die Ossis im Westen verstanden, akzeptiert und gesehen?

  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 03.11.2022 - 03.11.2022) - 2303.U1.25
  • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 04.11.2022 - 04.11.2022) - 2321.01.22 (Z 48)
  • Samstag, 10:00 - 13:30 (Einzeltermin, 05.11.2022 - 05.11.2022) - 2321.01.22 (Z 48)
  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 10.11.2022 - 10.11.2022) - 2421.04.61 (Z20)
  • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.11.2022 - 11.11.2022) - 2321.02.22 (Z 34)
  • Samstag, 10:00 - 13:30 (Einzeltermin, 12.11.2022 - 12.11.2022) - 2321.02.22 (Z 34)
  • Montag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.11.2022 - 14.11.2022) - 2332.U1.44
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 15.11.2022 - 15.11.2022) - 2321.01.22 (Z 48)

Pan-Africanism as transcultural concept: Key intellectual works and their multiple legacies

Pan-Africanism has its roots in the 19th and early 20th century and became an international movement throughout much of the 20th century. It countered a racist world order, white supremacy and colonial oppression by fostering Black solidarity and African unity. Key texts and protagonists like Kwame Nkrumah, W.E.B. Dubois or Aimé Cesaire remain important reference points for African and black intellectual thought on both sides of the Atlantic, informing and inspiring not only critical/political discourse, but also literature and the arts. Importantly, Pan-Africanism was never a uniform movement but characterised by a range of profoundly different approaches. Neither was it an all-male movement.

In this seminar we will read some key texts emerging from three continents comparatively, exploring their historical place and their complex and multiple legacies in and for decolonial and antiracist throught and praxis.

Transcultural movements such as Pan-Africanist thought have been studied across disciplines and require multidisciplinary approaches. This seminar is co-taught by Prof. Dr. Stefanie Michels (History) and is open to students of History. The seminar language will be English. 

 

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2522.U1.55 (Z 42)

Panafricanism as transcultural concept: Key intellectual works and their multiple legacies

Pan-Africanism has its roots in the 19th and early 20th century and became an international movement throughout much of the 20th century. It countered a racist world order, white supremacy and colonial oppression by fostering Black solidarity and African unity. Key texts and protagonists, like Kwame Nkrumah, W.E.B. Dubois or Aimé Cesaire remain important reference points for African and black intellectual thought on both sides of the Atlantic, informing and inspiring thought, literature and the arts. Importantly, panafricanism was never a uniform movement but characterised by a range of profoundly different approaches. Neither was it an all-male movement.

In this seminar we will read some key texts emerging from three continents comparatively, exploring their historical place and their complex and multiple legacies in and for decolonial and antiracist thought and praxis.

The seminar is co-taught with Dr. Eva Ulrike Pirker (English studies) and open to students from English studies. 

TKU students are especially welcome.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2303.01.63 (Z 26)

Parteien in modernen Demokratien. Ein internationaler Vergleich

Die Vorlesung gibt einen Überblick über den Stand der international vergleichenden Forschung zu Parteien und Parteiensystemen in modernen Demokratien. Ausgehend von Theorien zur Genese von Parteien und Parteiensystemen werden die wichtigsten Entwicklungsschritte in der Entwicklung von politischen Parteien behandelt. Auf der Basis der Kenntnis der wichtigsten Parteitypen werden dann im zweiten Teil der Vorlesung einzelne Aspekte von Parteien vertiefend behandelt. Hierzu zählen beispielsweise der Mitgliederschwund von Parteien, die Diskussion um die Parteienverdrossenheit, Alternativen zu Parteien, Veränderungen der Parteiensysteme, extreme Parteien sowie Parteien und Demokratie.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.10.2022 - 01.02.2023) - 2301.HS 3C (Z 126)

Political Parties and the Crisis of Democracy

Synopsis

Parties play a central role in democratic governance around the globe. However, many doubt that they are doing it well. The writings on the wall are manifold: The decline of former core parties, the fragmentation of party systems, the rise of populist challenger parties, the rise of populist leaders within and past established parties – the list could easily be continued. To be sure, not all of these problems are a direct results of party failure. To a considerable degree, parties may simple suffer from the effects of wider societal wider societal trends over which they have little control.

Also, it is debateable whether or not all these changes really indicate a crisis of democracy. While the decline of the traditional French parties may not be a problem for democracy, the continuing strength of Le Pen’s political party certainly is. Similarly, the ongoing changes in the Italian party system may not be problematic, but the tendency to take refuge to non-party Prime Ministers may be a sign of democratic erosion. Brazilian democracy has been under severe stress ever since Bolsonaro was elected president even though he was only backed by a minor party but fought a successful social media election campaign. The list could be extended to African or Asian democracies.

Clearly, we need a set of criteria to determine what a ’crisis of democracy’ involves. This will be done in the first part of the course. Thereafter, we turn to a series of country studies to shed a clearer light on a number of suitable cases. The core reading for the course will be a forthcoming book on political parties covering 23 countries around the globe. While a set of countries has been selected to ensure appropriate coverage of different cases, several additional cases can be chosen by seminar participants from the countries that are included in the forthcoming book.

 

Organization

Part I: What constitutes a crisis of democracy?

The first part of the seminar will be organized as discussion sessions based on core text(s) that need to be read by all. Every participant is required to formulate 3 questions on each core text. Upload your questions by Monday evening prior to the relevant seminar session into the folder ‘presentations’ in ILIAS. Please write your question into a word file and clearly state at the beginning your name and which text you refer to.

Part II: Case Studies

The second part of the seminar will take a close look at individual countries. For each session, a country chapter of the forthcoming g book will be made available via ILIAS. As in part I, every participant is required to formulate 3 questions on the core text. Upload your questions by Monday evening prior to the relevant seminar session into the folder ‘presentations’ in ILIAS. Please write your question into a word file and clearly state at the beginning your name and which text you refer to.

For each session, one or several participants will act as country experts who are in charge of leading the discussion and answering the questions submitted by all seminar participants. At the beginning of the relevant session, they should give a short presentation (4 slides) based on further independent reading and research addressing the following questions:

a) What are the main challenges to democracy in the country?

b) What are the most important failures of political parties?

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.10.2022 - 02.02.2023) - 2303.01.70 (Z 16)

Politik im digitalen Zeitalter

Das Seminar widmet sich den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Politik (policy, polity, politics). Der durch die Digitalisierung ausgelöste mediale Wandel wird dabei als argumentativer Ausgangspunkt für vielfältige Wandlungsprozesse in der Politik betrachtet. Gerade dem Internet wurden und wird das Potential zugeschrieben, die Demokratie erneuern und radikal verändern zu können. Dabei stehen sich utopische und dystopische Szenarien gegenüber. Gleichzeitig verfügen politische Akteure und Institutionen über starke Beharrungskräfte gegenüber Veränderungen. Vor diesem Hintergrund werden im Seminar Auswirkungen des digitalen Wandels auf unterschiedliche Facetten des Politischen diskutiert. Dabei soll es sowohl um Formen der politischen Organisation, Kommunikation und Partizipation gehen.

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Das Seminar ist Teil des universitären Partizipationsprojekts „YOUniversity”. Über eine digitale Plattform haben Sie die Möglichkeit, die Seminarinhalte mitzugestalten und eigene thematische Schwerpunkte zu setzen. Weitere Informationen erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung. Weitere Informationen über YOUniversity finden Sie hier: https://diid.hhu.de/projekte/youniversity/

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  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 02.02.2023) - 2321.00.44

Populistische Parteien in Europa

Populismus ist eines der meistbeachteten politischen Phänomene der Gegenwart. In der Politikwissenschaft zählt die Populismusforschung zu den am stärksten gewachsenen Disziplinen der vergangenen Jahrzehnte. Um Kenntnisse über dieses mäandernde Forschungsfeld zu gewinnen, soll dieses Seminar einen ersten Überblick in die europäische Forschung zu populistischen Parteien bieten. Hierzu werden wir uns im ersten Teil des Seminars zentralen konzeptuellen Fragen widmen: Was ist Populismus? Wie entsteht Populismus in Parteien? Wie lässt sich Populismus messen? In einem zweiten Teil werden wir die Position populistischer Parteien im Parteien- und Wahlwettbewerb beleuchten und auf die Binnenperspektive populistischer Parteien eingehen. Im dritten Teil des Seminars werden wir uns schließlich mit den Auswirkungen beschäftigen, die populistische Parteien auf die Parteiensysteme, Regierungshandlungen und demokratischen Systeme im Allgemeinen haben.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 20.10.2022 - 02.02.2023) - 2502.00.034 (Z37)

Post-Kolonialismus. Die Postkarte und die Post als Agenten der Globalisierung in der Kolonialzeit

Trotz der Widerstände gegen die offene Form der Postkarte, setzte sie sich in den 1870er Jahren rasant als Massenkommunikationsmittel durch. In den 1890er Jahren folgte dann die Ansichtskarte den zuvor noch bildlosen Correspondenzkarten mit nicht weniger großem Erfolg. So können Ansichtskarten als das erste visuelle Massenmedium bezeichnet werden. Das Seminar betrachtet die verschiedenen Funktionen dieses Massenkommunikationsmittels, von der Demokratisierung und Standardisierung des Postversands, dem Versenden persönlicher Nachrichten und der Verbreitung öffentlicher Nachrichten. Der Fokus der Veranstaltung liegt jedoch auf der Unterstützung und Normalisierung imperialistischer und rassistischer Diskurse zur Rechtfertigung des Kolonialismus.

Zum Erlangen eines Beteiligungsnachweises (BN) ist regelmäßige aktive Mitarbeit notwendig, die durch das Anfertigen eines Lesetagebuchs, Beteiligung an den Seminarsitzungen nachgewiesen und einen Kurzvortrag nachgewiesen wird.

Abschlussprüfung (AP): Portfolio oder mündliche Prüfung.

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.10.2022 - ) - 2302.U1.24 (Z 28)

Prager Frühling im transnationalen Kontext: Geschichte der Protestbewegungen im östlichen Europa von 1953 bis in die 1980er Jahre

Das Ringen der Menschen in der Tschechoslowakei um einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ wird unter der Chiffre „Prager Frühling im Jahr 1968“ erinnert. Dieser Versuch einer friedlichen Veränderung des Systems wurde schließlich durch die Truppen der benachbarten Warschauer Pakt Staaten brutal niedergeschlagen. In der Übung wollen wir diese Bewegung zur Erneuerung des Sozialismus in der CSSR sowohl im Kontext der gesellschaftlichen Umwälzungen der „68er“ in anderen europäischen Ländern, aber auch im Zusammenhang mit anderen gesellschaftlichen Erhebungen in den staatssozialistischen Ländern des östlichen Europas betrachten: Dem Aufstand vom 17. Juni 1953 in der DDR, Ungarn 1956 und der Streikbewegung der Solidarnosc in Polen in den 1980er Jahren und damit den Forschungskontext der Arbeiten zum „Late Socialism“ adressieren.

Zudem wichtig: Im Wintersemester 2023/24 werden wir für alle an der tschechischen Geschichte und Kultur Interessierten eine Exkursion nach Prag anbieten, für die diese Veranstaltung eine gute Vorbereitung darstellt.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.U1.82

Social Media, Digitisation and the Everyday: An Introduction to Digital Ethics

Digitisation and especially the use of social networking sites have changed the lifestyles and daily routines of a great number of people. The most fundamental changes, however, may not even be quite so easily visible to most people, and that is the reworking of how we live together: what kind of society we are, and the economic backbone of society, namely capitalism. In addition, humans start to conceptualise themselves in new forms and fashions: no longer first and foremost as autonomous individual beings, but increasingly as entities oriented towards new forms of collectivity. This is striking since, paradoxically, a classic promise of capitalism is to reach out to each and everyone on highly individualistic terms (think Amazon, think Facebook et al.).

How do we as members of digitising society, as inhabitants of Digitality (with a capital D), cope with these new quotidian patterns, concepts, and paradoxes? What are our new values, and emerging norms, for living in this new society? How do we tackle challenges like permanent data exploitation (a.k.a. "people-farming"), the increasing struggle for privacy, the utopian promises and dystopian threats of artificial intelligence (AI), or a far-reaching surveillance capitalism? Quite simply put: what does it mean to be human in the digital age? What do we do with those digital devices, platforms, and applications - or they to us? In what ways does the digital infrastructure form our worldview? Are we happy about our new kind of existence? Or just too lazy to care? We will explore the classic idea of ethics, will apply new approaches from the sub-discipline of digital ethics to our everyday life, and will try to develop concepts for living a flourishing life under the conditions set by digitisation (or by whom, really?). We'll need to start to think about these processes.

  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 21.10.2022 - ) - 2321.00.44
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.11.2022 - ) - 2321.00.48 (Z 30)
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.11.2022 - ) - 2321.U1.48 (Z 88)
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.12.2022 - ) - 2321.00.46
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.12.2022 - ) - 2523.U1.25
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.01.2023 - ) - 2421.01.85 (Z121)
  • Freitag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 27.01.2023 - ) - 2421.U1.24 (Z109)

Solidarität

Der Begriff der Solidarität wird gemeinhin mit Zusammenhalt, Unterstützung und Kooperation assoziiert, die auf geteilter Zugehörigkeit beruht. Bei ihm handelt es sich sowohl um einen moralischen Grundbegriff demokratischer Gesellschaften als auch um einen analytischen Begriff der Soziologie. In dem Seminar geht es insbesondere darum, in die soziologisch-analytische Dimension von Solidarität einzuführen. Dabei werden wir uns u.a. mit den Fragen beschäftigen, was soziologisch unter Solidarität verstanden werden kann, für welche Probleme Solidarität potenziell ein Lösungsmechanismus darstellt, auf welchen Grenzen und Grenzziehungsmechanismen Solidarität basiert, wie Solidarität bzw. Nicht-Solidarität in Diskursen zugeschrieben wird und wie solidarische Gefühle und Handlungsdispositionen entstehen können. Der Fokus des Seminars liegt darauf, ein theoretisch fundiertes Verständnis von Solidarität zu erwerben, das dazu befähigt, Forschungsfragen zum Thema zu entwickeln. Neben theoretischen Texten werden im Seminar aber auch empirische Studien zu Solidarität behandelt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 08.02.2023) - 2321.U1.44 (Z 89)

Soziale Netzwerkanalyse

Die Soziale Netzwerkanalyse ist ein quantitatives Verfahren zur Auswertung von relationalen Daten, die aus Einheiten (Knoten) und ihren Beziehungen (Kanten) bestehen. Im Gegensatz zum verbreiteten Paradigma in der empirisch-analytischen Sozialforschung basiert die Soziale Netzwerkanalyse nicht auf in Attribute zerlegte Untersuchungseinheiten, sondern auf konkreten sozialen Einheiten und deren Beziehungen an und für sich. Die Daten für eine Netzwerkanalyse sind deshalb im wesentlichen durch die Definition der interessierenden Einheiten (Akteure), (sozialen) Beziehungen und der Abgrenzung des Netzwerks (Gruppe/Feld/System) bestimmt. Im Seminar wird die spezifische Datenerhebung, Modellierung, sowie die empirische Analyse und Limitationen von verschiedensten Netzwerkansätzen vermittelt. Die populärsten Anwedungsbeispiele für Netzwerkanalyse sind Analysen von Social Media Usern, Terrornetzwerke, politische Netzwerke und Freundschaftsnetzwerke. - Vorkenntnisse in sozialer Netzwerktheorie oder Statistik-Software sind nicht notwendig.

 

Erhebung:

  • Felderhebung (Befragung)
  • Text-Extraktion (Natural language Processing)
  • Social Media (Twitter-API)
  • Simulation
  • sonstige Datentypen

 

Netzwerk-Modellierung:

  • Ego-Netzwerke
  • (un)gerichtete Netzwerke
  • Two-Mode-Netzwerke
  • ERGM (Exponential family random graph models)
  • SIENA (Stochastic actor-based models of Longitudinal Network Data)

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 20.10.2022) - 2421.03.63
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 27.10.2022 - ) - 2302.U1.22 (Z 24)

Soziale Netzwerktheorie

Netzwerktheorien fokussieren sich auf die Einbettung von Akteuren in ihr soziales Umfeld. Sie gehen davon aus, dass Akteure durch Beziehungen miteinander verbunden sind und in Wechselwirkung zueinander stehen. Hierbei bilden die geknüpften Relationen bestimmte Strukturen aus, die wiederum auf die eingebundenen Akteure wirken. Netzwerke sind auf der Meso-Ebene anzusiedeln. Sie stehen zwischen dem Individuum (Mikro-Ebene) und den Institutionen (Makro-Ebene). Es gibt nicht „die“ eine Netzwerktheorie, sondern vielmehr gibt es verschiedene Theorien oder auch theoretische Ansätze mit spezifischen Konzepten, die im Seminar vermittelt werden.

 

Theorien:

  • Graphentheorie
  • Netzwerke aus handlungstheoretischer Sicht
  • Netzwerke als Sozialkapital
  • Systemtheorie
  • Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT)
  • Relationale Soziologie
  • Moderne Theorien

 

Konzepte:

  • Small World
  • Soziales Kapital
  • Homophilie
  • Triadische Beziehungen
  • Zentralität
  • Reziprozität
  • Structure Holes
  • The strength of weak ties
  • Cluster
  • und weitere

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 19.10.2022) - 2421.03.22
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 26.10.2022 - ) - 2302.U1.61 (Z 24)

Staat, Nation und Moderne: Europa 1870-1920

Die Jahrzehnte zwischen 1870 und 1920 markieren einerseits Höhepunkt und Abschluss der europäischen Vorherrschaft in der Welt – andererseits entsteht hier die moderne Welt, wie sie noch heute oft unseren Alltag prägt. Die Epoche ist gekennzeichnet von Phänomenen wie Kapitalismus und Technisierung, Nationalismus und Demokratisierung, die neben ihrer Fortschrittlichkeit zugleich ein bisweilen grelles Schlaglicht auf gegenläufige Beharrungskräfte und die vielfältigen sozialen und politischen Kosten dieser schier grenzenlosen Dynamiken werfen. Europa blieb aber ein heterogener Kontinent mit zum Teil scharfen Trennlinien zwischen Ost und West, Stadt und Land, Bürgertum und Arbeiterschaft, Frau und Mann etc. Anhand der Analyse von sechs zentralen Kategorien (Staat, Recht, Wirtschaft, Technik, Gewalt, Gesellschaft) soll die „Janusköpfigkeit der europäischen Moderne“ herausgearbeitet werden, die in der Katastrophe des Ersten Weltkrieges ihr Ende fand.

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.00.46
  • Dienstag, 12:00 - 15:00 (Einzeltermin, 07.02.2023 - 07.02.2023) - 2321.00.48 (Z 30)

Terrorismus und Medien

In diesem Seminar behandeln wir die Beziehung zwischen Medien und Terrorismus. Nachdem wir uns mit der Definition von Terrorismus und mit verschiedenen Terrororganisationen befasst haben, wird es vor allem um die folgenden Fragen gehen: Warum sind Terroristen auf Medien angewiesen und wie nutzen sie diese strategisch für sich? Wie wird über Terrorismus in den Massenmedien berichtet und was sind die Gründe für diese Art der Berichterstattung? Welche problematischen Effekte hat diese Art der Berichterstattung? Welchen ethischen Richtlinien sollte bei der Berichterstattung über Terrorismus gefolgt werden?

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen als Grundlage dienen, um das Verhältnis von Medien und Terrorismus bei Terroranschlägen detailliert analysieren zu können.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2522.U1.52 (Z 48)

Transcultural New York

New York City has always been a crossroads where individuals and the cultures they represent experience manifold forms of interaction. These mutually transformative engagements have characterised the city and its art throughout its history. This seminar will examine texts and films that record and reflect on these interactions both thematically and formally.

 

Participants are asked to get hold of copies of the following texts:

  • Paule Marshall. Brown Girls, Brownstones. New York, NY: Martino Publishing 2014.
  • Colum McCann. Let the Great World Spin. London et al.: Bloomsbury 2010.
  • Vivian Gornick. The Odd Woman and the City. New York, NY: FSG 2015.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2421.03.62
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 24.10.2022 - ) - 2302.U1.21 (Z 55)

Translating World Literatures across Cultures and Media: Travelling Texts and Films

Translating World Literatures across Cultures and Media: Travelling Texts and Films

This seminar aims at discussing the theory and practice of Anglophone world literatures, focusing on their relation to acts of translation across languages, cultures and media. Why are specific works translated and why do others remain resistant to translation? How do literary works change in and through translation? And what transformations does the translation from text into film involve? In the seminar, we will discuss a number of primary texts (J.M. Coetzee, Foe (1986), Jean Rhys, Wide Sargasso Sea (1966), Caryl Phillips, The Lost Child (2015)) and trace their travels across the borders of literary cultures and media. The seminar will familiarize students with selected texts from the rich field of Anglophone world literatures as well as with theoretical approaches within the field of world literature, translation studies and intermediality along with adaptation studies. Translation, as we will see, is the enabling force in world literature, which imbues literary texts with new value and a new lease of life. Translation is however a culturally fraught process; one that is deeply implicated in power processes and inevitably involves change, which sometimes takes the form of political activism. The seminar will therefore also serve as a forum for discussing the poetics and politics of translation in times of accelerated migration and globalization.


Additional course material will be made available via ILIAS. A detailed bibliography will be circulated at the beginning of the seminar.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.U1.95 (Z 44)

UNS2524 Intercultural Workshop: Poland

Cross-cultural workshop Poland & Germany

The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share her experience about the business rules or communication patterns in Poland.

This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.


    UNW2019 Intercultural Workshop: Fit for Poland

    Cross-cultural workshop Poland & Germany

    The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share her experience about the business rules or communication patterns in Poland.

    This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.

    • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 10.12.2022 - 10.12.2022)

    UNW2020 Intercultural Workshop: Fit for Sweden

    Cross-cultural workshop Sweden & Germany

    The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share her experience about the business rules or communication patterns in Sweden.

    This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.

    • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 05.11.2022 - 05.11.2022)

    UNW2022 Let's talk über l´espace - Trilingual Online Course: French, English and German

    The language focus of this trilingual course will be decided at the beginning of the course and depends on the course participants. It will be co-taught by French and English native speakers, who are multilingual language teachers and fluent in German. We will include activities that develop the reading comprehension and speaking in particular. The topics we will explore are all space related (cooperation vs. space race, demographics of the space industry, space and sustainability, environmental aspects, innovation...). Participants will thus familiarise themselves with a transdisciplinary approach by dealing with themes that hardly ever appear within their respective curricula. Unlike a traditional language course, this course does not focus on the systematic acquisition of grammar but aims to highlight the parallels that can exist between different languages in order to improve the participants' language learning strategies and foster the emergence of a translanguaging awareness.

     

    • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 02.02.2023)

    Und willst Du nicht mein Bruder sein ... Was ist aus unserer Streit- und Debattenkultur geworden?

    … so schlag ich Dir den Schädel ein! So beschrieb Reichskanzler Bernhard von Bülow vor 110 Jahren die innenpolitische Lage im Deutschen Reich. Heute ist der Satz wieder aktuell. Wo früher – gerne auch hitzig – im öffentlichen Raum gestritten wurde, wird zunehmend gepöbelt, gehetzt, verleumdet, werden Gegner zu Feinden, denen mit nackter Gewalt gedroht wird. Wohin das führen kann, sollten gerade wir Deutschen nach Nazi-Terror und zwei Weltkriegen im vergangenen Jahrhundert nur allzu gut wissen.

    Aber 75 Jahren nach Kriegsende werden die Erinnerungslücken größer. Grund genug, sich in diesem Seminar mit realen und gefühlten Ursachen für die zunehmende Gereiztheit in der Gesellschaft zu beschäftigen. 

    Warum fühlen sich so Viele von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschlossen? Wieso sinkt die Akzeptanz der parlamentarischen Demokratie und steigt die Zahl derer, die sich die Welt anhand kruder Verschwörungstheorien erklären? Wer oder was treibt liberal-tolerante Gesellschaften auf ständig neue Gipfel kollektiver Erregtheit? Was treibt ganz „normale“ Bürger an, wie einmal die SA mit Fackeln vor die Häuser von Politikern zu ziehen und Journalisten zu verprügeln? Haben wir die Kunst des offenen Dialogs und des konstruktiven Streits verlernt? Und gibt es Wege zurück in eine neue Streit- und Debattenkultur?

    Angelehnt an den britischen Premier und Kriegsminister Sir Winston Churchill und sein Bonmot „Jaw-jaw is always better then hawk-hawk“ wollen wir über diese und andere Fragen ein Wochenende lang reden, diskutieren – und zivilisiert streiten! 

     

    • Freitag, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 02.12.2022 - 02.12.2022) - 2321.01.22 (Z 48)
    • 09:30 - 19:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 03.12.2022 - 04.12.2022) - 2321.01.24 (Z 50)

    Visuelle Quellen zur Geschichte des Antisemitismus (Blockseminar mit Tagesexkursion)

    Die Diskussion um die Documenta 15 hat einmal mehr gezeigt, dass antisemitische Bildcodes auch mehr als sieben Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reiches“ in Deutschland noch wirkmächtig sind. Zuletzt hat Meron Mendel anlässlich einer Befragung von Documenta-Besuchern auf eine „große Leerstelle“ verwiesen, die zu füllen sei: Es überrasche ihn, wieviel Unkenntnis darüber herrsche, was antisemitische Bildsprache überhaupt sei.

    Die Veranstaltung wird diesen Gedanken aufnehmen und nach der historischen Wirkmächtigkeit und Kontinuität judenfeindlicher Codes anhand von Bildquellen fragen. Es werden Fallbeispiele aus dem westlichen wie östlichen Europa herangezogen. Darüber hinaus soll ein Instrumentarium für den Umgang mit antisemitischen Bildquellen erarbeitet werden. Eine aktive Teilnahme ist ebenso erwünscht wie die Bereitschaft, ein kleineres Thema vorzubereiten. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind willkommen, aber nicht Voraussetzung. Das Blockseminar schließt mit einer Tagesexkursion ab.

    • Montag, 12:30 - 13:30 (Einzeltermin, 19.12.2022 - 19.12.2022) - 2321.04.22
    • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung, 13.02.2023 - 14.02.2023) - 2321.02.22 (Z 34)
    • Mittwoch, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 15.02.2023 - 15.02.2023) - 2321.02.22 (Z 34)

    Vom Besatzer zum Befreier: Belgische Präsenz in Nordrhein-Westfalen 1945-1995 (Blockseminar)

    Das Seminar wird vom 26.-28. Januar 2023 als Blockseminar am ehemaligen Camp Vogelsang der belgischen Armee in der Eifel stattfinden. Eine Vorbesprechung findet am 3. November zwischen 14.30-16.00 Uhr in der HHU im Raum 24.21.03.22 statt. Im Mittelpunkt steht einerseits die Erforschung der belgischen Präsenz in NRW seit dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1990er Jahre. Das Seminar hat experimentellen Charakter. Wir werden mit den bislang unbenutzten Quellen des so genannten "belgischen Archives" in Vogelsang arbeiten, uns mit der Architektur der ehemaligen NS-Ordensburg unter belgischer Verwaltung auseinandersetzen und Vorüberlegungen für eine Ausstellung über die belgische Armee in NRW anstellen.

    Das Seminar findet in Kooperation mit Frau Prof. Dr. Claudia Hiepel (Universität Duisburg-Essen) und mit Studierenden der Universität Duisburg-Essen statt. Insgesamt können 20 Studierende an der Lehrveranstaltung teilnehmen.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 03.11.2022 - 03.11.2022) - 2302.U1.61 (Z 24)
    • (Blockveranstaltung + Sa, 26.01.2023 - 28.01.2023)

    Völkerrecht

    Die Vorlesung führt in die Grundlagen des Völkerrechts ein. Nach einem Überblick über den Begriff, die Geschichte und die Aufgaben des Völkerrechts werden die Völkerrechtssubjekte, die Völkerrechtsquellen und die Grundprinzipien der Völkerrechtsordnung dargestellt sowie Fragen völkerrechtlicher Verantwortlichkeit und der Durchsetzung des Völkerrechts behandelt. Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bilden die Vereinten Nationen und die völkerrechtlichen Mechanismen zum Schutz des Friedens und der internationalen Sicherheit sowie aktuelle Herausforderungen und Probleme des Völkerrechts.

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.10.2022 - 16.12.2022) - 2491.01.22
    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.01.2023 - 03.02.2023) - 2491.01.22
    • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 04.11.2022 - 04.11.2022)

    Wer bin ich? Grundfragen der Migrationslinguistik (Französisch)

    Das Seminar befasst sich mit den Phänomen der Migration unter romanistischem Blickwinkel. Ein besonderes Augenmerk soll auf die französischsprachigen Migrant*innen gelegt werden, die sich unmittelbar in unserer Nähe hier in Düsseldorf befinden. Es soll untersucht werden, welche Funktion Mehrsprachigkeit im Leben der Migrant*innen hat, wie diese Deutsch erlernen und welche Auswirkung diese Mehrsprachigkeit für sie birgt. 

    Das Seminar findet in Präsenz statt. Zudem wir es kurze Exkursionen geben, um Experteninterviews zu führen und in Düsseldorf zu forschen.

    Das Seminar der französischen Sprachwissenschaft richtet sich an Studierende mit guten einschlägigen Sprachkenntnissen. Der Beteiligungsnachweis wird durch ein Referat im Seminar erlangt.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2321.01.27 (Z 48)

    Where Cotton is King. Geschichte Usbekistans

    „People here talk cotton, sing cotton, play cotton, work cotton, study cotton, dream cotton.” (Kunitz 1936, S. 169) Bis in die späte Sowjetzeit war die usbekische Teilrepublik der Baumwolllieferant für die sowjetische Textilindustrie. Usbekistan galt als Vorzeigerepublik im sowjetischen System und war jeher eine Projektionsfläche für russisch-sowjetischen Imperialismus. Usbekistan und seine Städte vereinen daher bis heute islamische Tradition und die Überreste russisch-sowjetischer „Modernisierungsbestrebungen”. Seit einiger Zeit erleben das Land und insbesondere die Städte der alten Seidenstraße einen touristischen Aufschwung. Bei einem Besuch kann den Traditionen der Region nachgespürt und gleichzeitig (noch) sowjetisches Erbe erlebt werden.

    Die 11-tägige Exkursion (13.03.-23.03.2023) führt die Studierenden in die usbekische Hauptstadt Taschkent und darüber hinaus nach Samarkand und Buchara.

     

    Beachten Sie:

    Die regelmäßige und aktive Teilnahme an der zugehörigen Übung "'Where Cotton is King'. Geschichte Usbekistans im Russischen Reich und in der Sowjetunion, 1865-1991" ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion. Von den Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie im Laufe der Übung das Themengebiet einer Sitzung tiefergehend bearbeiten (mehr dazu in der ersten Sitzung). Die Teilnahme an der Übung garantiert allerdings keinen Platz für die Exkursion - es sind zehn Plätze für Studierende vorgesehen, je nach Interessentenzahl behält sich die Übungsleitung vor, Motivationsschreiben zu erbitten. Der Besuch der Übung ohne Teilnahme an der Exkursion ist grundsätzlich möglich, hierbei ist die Anrechenbarkeit individuell zu klären.

    Es ist eine Eigenbeteiligung der Teilnehmer:innen in Höhe von 200€ vorgesehen. Durch die Eigenbeteiligung, die Finanzierung der Fakultät und den Zuschuss vom Freundeskreis Geschichte werden folgende Posten gedeckt:

    - Flugtickets (Frankfurt am Main – Taschkent, Taschkent – Frankfurt am Main),

    - Zugtickets in Usbekistan (Taschkent – Buchara, Buchara – Samarkand, Samarkand – Taschkent),

    - Unterkünfte in Taschkent, Samarkand und Buchara (2-4 Personen pro Zimmer, einfache Unterkünfte),

    - Kosten für Guides vor Ort,

    - teilweise Transferfahrten vor Ort.

    NICHT enthalten sind:

    - Zugtickets nach Frankfurt am Main und von Frankfurt am Main,

    - Nahverkehr/Taxifahrten in Usbekistan (die Kosten für den Nahverkehr liegen im Centbereich, Taxis sind sehr günstig),

    - Verpflegung vor Ort (in einigen Hotels kann Frühstück angeboten werden, darüber werden Sie rechtzeitig informiert, die Lebensmittel- und Restaurantpreise in Usbekistan sind niedrig),

    - Ausgaben für Aktivitäten außerhalb des Programms oder optionale Angebote,

    - ggf. Eintrittspreise für Museen und Sehenswürdigkeiten in Usbekistan (die Kosten belaufen sich je Museum/Sehenswürdigkeit auf 2-4€ p.P., ob diese Kosten übernommen werden können, zeigt sich im Laufe des Wintersemesters).

    Über weitere Modalitäten der Exkursion, Deadlines und andere organisatorische Angelegenheiten wird in der ersten Sitzung gesprochen. Bei Fragen kontaktieren Sie phillip.schroeder@hhu.de.

    • (--)
    • Mittwoch, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 15.02.2023 - 15.02.2023) - 2421.00.66

    Widerstand gegen deutsche Kolonialherrschaft. Das Beispiel Rudolf Duala Manga Bells

    Anhand der aktuellen Ausstellung: "Hey Hamburg, kennt Ihr Rudolf Duala Manga Bell" am MARKK (Museum am Rothenbaum für Kunst und Kultur Hamburg) gehen wir der Frage nach politischen Widerstandsformen in Kamerun gegen die deutsche Kolonialherrschaft und ihrer Repräsentation in der deutschen und kamerunischen Historiografie nach. Das Seminar findet gemeinsam mit der Universität Bielefeld unter der Leitung von Dr. Caroline Authaler statt.

    Rudolf Duala Manga Bell wurde am 8.8.1914 von der deutschen Kolonialverwaltung in Duala (Kamerun) gemeinsam mit Ngoso Din hingerichtet. Er hatte sich gegen die Segregationspläne seiner Heimatstadt und die Enteignungen eingesetzt und dafür Unterstützer in Deutschland gefunden. Duala Manga Bell war als Jugendlicher in Deutschland in einer Gastfamilie und hatte die Schule besucht. Er verfügte über ein breites Netzwerk in Deutschland. Er stammte aus einer der einflussreichsten Familien in Duala - sein Großvater hatte den sogenannten Schutzvertrag mit den deutschen Kaufleuten 1884 unterschrieben, wodurch Deutschland das Gebiet als Kolonie beanspruchten. 1908 folgte er seinem Vater als politisches Oberhaupt nach und kam in dieser Funktion zunehmend in Konflikte gegen die deutschen Enteignungspläne. Bereits seine Vorgänger waren mit vielen kolonialen Praktiken unzufrieden und protestierten - in Form von schriftlichen Petitionen und diplomatischen Besuchen in Deutschland.

    In Duala findet jedes Jahr am 8.8. eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung an die beiden Hingerichteten statt. Seine Urenkelin, Princesse Maryline Douala Manga Bell, forderte 2022 die Rehabilitierung und wurde in dieser Sache im deutschen Auswärtigen Amt vorstellig. Die Ausstellung im MARKK wurde von Princesse Maryline Douala Manga Bell mit konzipiert. In der Übung vollziehen wir den Fall historisch nach und nähern uns anhand der Forschungsliteratur dem Thema an. Vor Ort überprüfen wir, wie die Geschichte repräsentiert wird (Szenografie, Objekte, Narrativ, Bilder, Texte, Quellen). Wie verortet sich eine historische Ausstellung in einem ehemaligen Völkerkundemusem im Kontext aktueller Debatten über die (deutsche) Kolonialgeschichte?

    Die Studierenden nähern sich anhand eigener Themensetzung diesen Aspekten. Für einen Beteiligungsnachweis wird die aktive Übernahme eines Themas aus der Ausstellung und die schriftliche Ausarbeitung (2-3 Seiten) mit Vortrag bei der Nachbereitung erwartet. 

    Einführungssitzung: 7.10. von 12 - 14 Uhr Uhr (Präsenz) (die Teilnahme an dieser Sitzung ist obligatorisch!!!)

    Vorbereitungssitzung: 11.11. von 9-12 Uhr (Zoom mit Uni Bielefeld)

    Exkursion nach Hamburg: 25./26.11. (Selbstbeteiligung, unter 50 Euro)

    Nachbereitung: 16.12. von 9 bis 14 Uhr (Zoom mit Uni Bielefeld)

    • (--)
    • Freitag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 07.10.2022 - 07.10.2022) - 2321.U1.93 (Z 18)

    Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Bundesrepublik Deutschland

    Ohne die Wirtschaftsgeschichte ist weder die Gesellschaftsgeschichte noch die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland verständlich. Die Vorlesung möchte daher einen wirtschafts- und sozialhistorischen Überblick über die ökonomischen Vorbedingungen und wirtschaftspolitischen Weichenstellungen vor 1949 geben, die Jahre der Prosperität und die krisenhaften Jahre der Ernüchterung beleuchten, die Entstehung der bundesdeutschen Massenkonsumgesellschaft ebenso wie die Rolle der Unternehmen in diesen Jahrzehnten untersuchen. Die Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik ist wiederum ohne ihre Einbindung in die westeuropäische Wirtschaftsgemeinschaft nicht verständlich, die daher ebenfalls behandelt wird. Schließlich wird die Vorlesung auch einen Blick auf die Wirtschaftsgeschichte der DDR werfen und so versuchen, die ökonomischen Vorbedingungen für den Vereinigungsprozess der beiden deutschen Staaten zu erhellen.

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2221.HS 2E (Z 181)

    Zwischen "Türkenbeute" und Exotika - Präsentation und Rezeption osmanischer Objekte in frühneuzeitlichen Kunst-, Rüst- und Gewehrkammern

    Module Kunstgeschichte:

    Studiengang

    alte PO

    Ab WS 18/19

    Bachelor Kernfach

    Basismodul V

    Aufbaumodul III

    Basismodul IV

    Aufbaumodul III

    Bachelor Ergänzungsfach

    Basismodul III

    Basismodul IV

    Master

    Modul I

    Modul II

    Modul III

    Modul 1

    Modul 2

    Modul 3

    Modul 4

    Modul 5

    Modul 6

     

    KuK-Modul F)

    • Freitag, 15:00 - 17:30 (Einzeltermin, 21.10.2022 - 21.10.2022)
    • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.11.2022 - 25.11.2022) - 2421.00.90 (Z 23)
    • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 26.11.2022 - 26.11.2022) - 2321.00.46
    • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.01.2023 - 13.01.2023) - 2421.00.90 (Z 23)
    • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 14.01.2023 - 14.01.2023) - 2321.01.24 (Z 50)

    `Where Cotton is King´. Geschichte Usbekistans im Russischen Reich und in der Sowjetunion, 1865-1991

    „People here talk cotton, sing cotton, play cotton, work cotton, study cotton, dream cotton.“ (Kunitz 1936, S. 169) Bis in die späte Sowjetzeit war die usbekische Teilrepublik der Baumwolllieferant für die sowjetische Textilindustrie. Usbekistan galt als Vorzeigerepublik im sowjetischen System und war jeher eine Projektionsfläche für russisch-sowjetischen Imperialismus. Usbekistan und seine Städte vereinen daher bis heute islamische Tradition und die Überreste russisch-sowjetischer „Modernisierungsbestrebungen“. Seit einiger Zeit erleben das Land und insbesondere die Städte der alten Seidenstraße einen touristischen Aufschwung. Bei einem Besuch kann den Traditionen der Region nachgespürt und gleichzeitig (noch) sowjetisches Erbe erlebt werden.

    Die Übung macht sich zur Aufgabe der Geschichte dieser sonst wenig beachteten Region nachzugehen, sie zu untersuchen und letztlich vor Ort herauszufinden, was das historische Erbe für das heutige Usbekistan bedeutet. Die Übung soll mit einer 11-tägigen Exkursion (voraussichtlich 20.03.-30.03.2023) abgeschlossen werden, die die Studierenden in die usbekische Hauptstadt Taschkent und darüber hinaus nach Samarkand und Buchara führt.

     

    Beachten Sie:

    Die regelmäßige und aktive Teilnahme an der Übung "'Where Cotton is King'. Geschichte Usbekistans im Russischen Reich und in der Sowjetunion, 1865-1991" ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Exkursion. Von den Teilnehmer:innen wird erwartet, dass sie im Laufe der Übung das Themengebiet einer Sitzung tiefergehend bearbeiten (mehr dazu in der ersten Sitzung). Die Teilnahme an der Übung garantiert allerdings keinen Platz für die Exkursion - es sind zehn Plätze für Studierende vorgesehen, je nach Interessentenzahl behält sich die Übungsleitung vor, Motivationsschreiben zu erbitten. Der Besuch der Übung ohne Teilnahme an der Exkursion ist grundsätzlich möglich, hierbei ist die Anrechenbarkeit individuell zu klären.

    Es ist eine Eigenbeteiligung der Teilnehmer:innen in Höhe von 200€ vorgesehen. Durch die Eigenbeteiligung, die Finanzierung der Fakultät und den Zuschuss vom Freundeskreis Geschichte werden folgende Posten gedeckt:

    - Flugtickets (Frankfurt am Main – Taschkent, Taschkent – Frankfurt am Main),

    - Zugtickets in Usbekistan (Taschkent – Buchara, Buchara – Samarkand, Samarkand – Taschkent),

    - Unterkünfte in Taschkent, Samarkand und Buchara (2-4 Personen pro Zimmer, einfache Unterkünfte),

    - Kosten für Guides vor Ort,

    - teilweise Transferfahrten vor Ort.

    NICHT enthalten sind:

    - Zugtickets nach Frankfurt am Main und von Frankfurt am Main,

    - Nahverkehr/Taxifahrten in Usbekistan (die Kosten für den Nahverkehr liegen im Centbereich, Taxis sind sehr günstig),

    - Verpflegung vor Ort (in einigen Hotels kann Frühstück angeboten werden, darüber werden Sie rechtzeitig informiert, die Lebensmittel- und Restaurantpreise in Usbekistan sind niedrig),

    - Ausgaben für Aktivitäten außerhalb des Programms oder optionale Angebote,

    - ggf. Eintrittspreise für Museen und Sehenswürdigkeiten in Usbekistan (die Kosten belaufen sich je Museum/Sehenswürdigkeit auf 2-4€ p.P., ob diese Kosten übernommen werden können, zeigt sich im Laufe des Wintersemesters).

    Über weitere Modalitäten der Exkursion, Deadlines und andere organisatorische Angelegenheiten wird in der ersten Sitzung gesprochen. Bei Fragen kontaktieren Sie phillip.schroeder@hhu.de.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - ) - 2421.00.61

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