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Inter-/Nationalität und Kultur

Lehrveranstaltungen zur Dimension Inter-/Nationalität und Kultur

"Zwischen Trauma und Traumschiff": Psychohistorische Fallstudien zu Mediendispositiven und Populärkulturen der BRD (1945-2022)

Die Medienkulturen der alten Bundesrepublik unterliegen zur Zeit einer fundamentalen Neubewertung. Deutete man bisher die frühe Bundesrepublik als eine restaurative Idylle, die erst durch die Studentenrevolte aus ihrem politischen und ästhetischen Dornröschenschlaf geweckt wurde, so entwickelt sich gerade das neue Interpretationskonzept einer „BRD-Noir“, in dem die „deutschen Dämonen“ nie wirklich zur Ruhe gekommen waren.</p> <p>Man muss diesen methodologischen Paradigmenwechsel nicht vollständig mitvollziehen, aber diese Diskussion öffnet den Blick auf die Komplexität und die sperrigen und innovativen Elemente der bundesrepublikanischen Populärkultur. Das Seminar will aus dieser Perspektive Filme, Serien, Showformate und performative Genres in einem Close-Reading analysieren und auf exemplarische Theorieansätze aus dem Umfeld der Psycho-Historie beziehen. Ein besonderer Akzent soll dabei auch auf auditive Formen gelegt werden. Als einführende Lektüre sei „BRD-Noir“ von Frank Witzel und Philipp Felsch empfohlen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.01.22 (Z 48)

(Creative Writing Seminar) Clans: stories about clan mentality, exclusion, racism, and other -isms

Modern Societies often rely on distinctions of different, often self-contained value systems, or pockets. The dialectic of Us vs. Them, or even of niche-ism. The nuclei of these systems can be religion, racism, 'Impfgegner' (as we are now seeing), to name a few, but also can spring from something as seemingly banal as hyper-focused hobbies or even survival methods in parts of the world where 'a clan' is arguably necessary. In this course, we want to look at stories that deal with this interesting element of our modern lives, and discuss positives and negatives and even arrive at some definitions. This is the theoretical element of the course, but we will be also engaging with short fiction, and writing our own story, which we will workshop with the other students. 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.U1.46 (Z 109)

(Self-)Translation in Anglophone Arab Narratives

The label 'Anglophone Arab' signals that translation will matter in one way or another for subjects, writers and narratives that pertain to the Anglophone Arab world: Maneuvering between English and Arabic languages and cultures and creating spaces of contact, Anglophone Arab narratives frequently work with and through concepts and strategies of translation. They thus testify to exchange and interrelations between and among cultures the world over. Oftentimes, these narratives also reflect critically on power structures that govern contact between cultures and acts of translation: English as an erstwhile imperial language and the dominance of 'Western' cultures in our contemporary world are just two reasons for looking closely at translation and self-translation in Anglophone Arab narratives. Leila Aboulela's short story "The Museum" (1999) engages with translation on the level of culture. Laila Lalami's novel The Moor's Account (2014) retells the Spanish conquest of American territories from the perspective of a black slave from the Arab world accompanying the conquerors, translating Spanish into English and embellished historical accounts into a more nuanced report of the violence of colonial conquest. Last but not least, Hisham Matar's The Return (2016) uses the genre of life-writing for translation of the self. Together, we will explore different levels and strategies of translation, paying attention to how languages and translations are implicated in culture-spanning power structures.

 

Content note: The literatures that we are going to engage with contain passages that may be triggering for some readers. These passages address topics such as torture, enslavement and rape. If you are concerned about how reading about these things might make you feel, you are welcome to reach out to me so that we can find a solution together.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2332.U1.47

Aspekte der Philosophie Sally Haslangers: Gender, Race und soziale Konstruktion

Sally Haslanger hat als Vertreterin des analytischen Feminismus immer wieder wichtige Beiträge zu den Themen Race, Gender und Sozialontologie verfasst. Von diesen mittlerweile klassischen Positionen werden wir uns im Seminar einige anschauen. Haslanger versteht die soziale Konstruktion von Gender in Analogie zu der von Race und schlägt für beide Konzepte vor, sie als soziale Positionierungsmechanismen zu verstehen, die ungleiche soziale Verhältnisse hervorbringen und beständig reproduzieren. Aufgrund dessen lehnt sie individualistische psychologische Erklärungen für Diskriminierungs- und Vorurteilsformen wie Sexismus und Rassismus ab, sondern versteht diese als gesellschaftliche strukturelle und institutionelle Phänomene/Probleme, die man nur über kollektives Handeln und gesellschaftlichen Strukturwandel wirksam bekämpfen kann.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Aufbaukurs Spanisch (A2)

<p>Spanischkurs für Anfänger mit Vorkenntnissen im Umfang von 4 SWS (2 Sitzungen pro Woche). Der Kurs wendet sich an denjenigen Romanistik-Studierenden, die Spanisch im Optionsmodul Typ 1 gewählt haben. Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Kurs ist es, den Grundkurs Spanisch erfolgreich absolviert zu haben.</p>

Libro de clase: Estudiantes.ELE A2 Spanisch für Studierende - Kurs-und Übungsbuch mit audios und Videos - ISBN 978-3-12-515079-9

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.U1.84 (Z26)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.U1.84 (Z26)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.U1.84 (Z26)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.U1.84 (Z26)

Aufstand der Niederlande, Revolte, Unabhängigkeitskampf? Der 80jährige Krieg, 1568 -1648

Die Auseinandersetzung zwischen Spanien und den sieben Provinzen der nördlichen Niederlande, aus der die Republik der Generalstaaten nach 80 Jahren als eigenständiger Staat hervorging, trägt nicht nur viele Namen, sie hat auch diverse Interpretationen hervorgebracht. Was waren die Beweggründe der Aufständischen von 1568? Ging es um die Wahrung ständischer Privilegien gegenüber einem vermeintlich oder tatsächlich übergriffigen Monarchen, standen konfessionelle oder wirtschaftliche Interessen im Hintergrund? Und wie veränderte sich diese Motivlage in den acht Jahrzehnten, die der Konflikt dauerte? Wie war die Auseinandersetzung in die internationale Politik eingebunden?

Das Aufbauseminar ist mit einer Schreibwerkstatt gekoppelt. Die erfolgreiche Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.44

BEM 3c klageliet, tageliet, kriuzliet - Formen mittelhochdeutscher Lyrik

 Die mittelhochdeutsche Lyrik, der Minnesang, gehört zu den produktivsten und vielfältigsten Gattungen der mittelalterlichen Literatur und vereint eine Vielzahl unterschiedlicher Liedformen, Sprechweisen und Motivtypen: So begegnen etwa neben den wohl bekanntesten, bereits in zahlreichen Variationen erscheinenden Minne- bzw. Werbungsliedern, in denen ein meist männliches Ich um eine unerreichbare Dame wirbt, die sogenannten Tagelieder, die den Abschied eines Liebespaares nach gemeinsam verbrachter Nacht erzählen, die Frauenlieder, in denen eine weibliche Perspektive auf das Liebesgeschehen imaginiert wird, oder aber die Kreuzlieder, in denen in Bezug auf realhistorische Ereignisse der Konflikt zwischen Minne- und Gottesdienst thematisiert oder zuweilen auch explizit für eine Teilnahme am Kreuzzug geworben wird. Neben vielfältigen Unterschieden hinsichtlich der Strukturen und Gestaltungsmodi, des situativen Kontexts, der sprechenden Figuren und immanenten Funktionen verhandeln die jeweiligen Liedtypen auch häufig verschiedene Konzepte der Liebe, diskutieren je anders die Rollen der Geschlechter und reflektieren dabei nicht selten das eigene Singen. Das Seminar möchte an dieser Vielfalt ansetzen und anhand ausgewählter Lieder und Liedtypen einen ersten Einblick in die mittelhochdeutsche Lyrik bieten. Neben den unterschiedlichen Liedtypen und ihren spezifischen Besonderheiten sollen auch Grundlagen der Minnesangforschung (Überlieferung, Edition, Gattungsgeschichte) und Fragen nach Produktion, Rezeption und kultureller Funktion in den Blick genommen werden.

 

 

 

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.00.90 (Z 23)

Biased Language Technology in a Social World

**Description:**
Is technology really as innocent and as objective as they are said to be? As machine learning (ML) and Artificial Intelligence (AI) becomes more prominent in our life from speech and voice recognition by Alexa to automatic fake news warnings of social media posts, issues with social bias and fairness in language technology become more pertinent than ever before. Negative impacts that biased ML and AI could have for various social identities such as race, gender and culture.

We first introduce the concept of bias in language technology, and the different types of biases  such as racial, gender, cultural biases. To begin to understand the cause of these biases, we will cover the basic underlying structure of some of the technologies such as Automatic Speech Recognition, hate speech detection and word association. To evaluate these biases, we will learn to generate test cases that can be used to evaluate trained systems, and the metrics that are used for measuring bias/fairness. Finally, we will cover the basics of bias mediation and techniques.

**Audience:** those interested in social factors (e.g., sociolinguistics, accents), digital humanities, computational ethics, and challenges in AI.

**Literature**Given the rapidly developing nature of this topic, there is not a single textbook, but rather we would sample from existing research papers and handbook chapters.

e.g., Barocas, S., Hardt, M., & Narayanan, A. (2019). Fairness and Machine Learning. 2019. URL: http://www.fairmlbook.org.

Feng, S., Kudina, O., Halpern, B. M., & Scharenborg, O. (2021). Quantifying bias in automatic speech recognition. arXiv preprint arXiv:2103.15122.

Garg, N., Schiebinger, L., Jurafsky, D., & Zou, J. (2018). Word embeddings quantify 100 years of gender and ethnic stereotypes. Proceedings of the National Academy of Sciences, 115(16), E3635-E3644.


**Tentative topics:**

Overview:

-   Can machines be biased? What is bias? What are the different types of biases?

-   Basics of language technologies

    -   Basics of Language models

    -   Basics of Sentiment analysis

    -   Basics of Vector semantics

    -   Basics of Automatic Speech Recognition

-  How to measure bias/fairness

    -  Automatic Speech Recognition (e.g., speech misperception)

    -  Classification system (e.g., hate speech detection)

    -  Analogical association (e.g., gender-bias (male-doctor, female-nurse), racial-bias (white-    doctor,black-janitor))

-  How to mediate bias/fairness

    -  Data representation

    -  Algorithmic solution

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2332.U1.47

C) Traumatisierung von Flüchtlingen

Für eine spätere Tätigkeit als Rechtsberater/in soll aus den drei angebotenen Seminaren zu der Traumatisierung von Flüchtlingen, den Tücken der Behördengänge sowie Einzelheiten des Dublin-Verfahrens eines ausgewählt und belegt werden. Daneben ist für die zukünftigen Rechtsberater/innen die erfolgreiche Teilnahme an einer der zwei angebotenen Fallstudien (05.07.2017 und 12.07.2017) Voraussetzung.

Dozentin: Monika Schröder 


    Chicago's Renaissances and the Making of Modern America

    Tracing atradition from the first Chicago Renaissance at the beginning of the twentiethcentury to today, this course explores the particular, often political, natureof cultural production emerging from Chicago. Authors, such as Upton Sinclair,Richard Wright, Gwendolyn Brooks, Lorraine Hansberry, and Eve L. Ewing, askimportant questions about the realities of 'modern life' in a 'modernmetropolis.' In addition to identifying and negotiating tensions betweentradition and modernization that manifest in America's 'second city', the worksof these authors convincingly demonstrate that the major political, social anddemographic upheavals caused by European immigration, WWI, the Great Migration,and the Civil Rights Movement, in turn required Americans to continuously adapt,transform, and 'modernize'.        

    In thecourse of the semester, we will employ a variety of theoretical approaches,such as diaspora/migration studies, space and mobility studies, theories of thearchive and feminist theory, in order to acquire a sophisticated understandingof how the writers and artists associated with Chicago's two renaissances contributedto the artistic, social, and political modernization of Chicago and the rest ofthe U.S.    

    This courseis open to all students interested in Chicago's renaissances. Your willingnessto prepare and actively discuss longer texts is absolutely required.     

    N.B.: Thereadings and discussions in this course will necessarily force you to engagewith representations of violence, trauma and racism. For some, doing so may beemotionally and intellectually challenging. If you need more information onthese issues before our first meeting, feel free to contact me:rond@phil.hhu.de.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2421.00.94 (Z64)

    Constructing Memory: Form and Function in Female Fictions from Zimbabwe

    „Die Themen Erinnerung und Identität sind in der zeitgenössischen Erzählliteratur ebenso allgegenwärtig wie in wissenschaftlichen Diskursen. Vor allem in den so genannten New English Literatures […] sind eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe sowie eine zunehmend kritische Reflexion der Grundprobleme der sinn- und identitätsstiftenden Vergangenheitsaneignung zu beobachten.“ Birgit Neumann

    In this seminar we will focus on how memory is constructed in three seminal Zimbabwean novels: from the acclaimed novel of initiation /Martha Quest/ by the winner of the Nobel Prize Doris Lessing to the contemporary novels of Yvonne Vera and Tsitsi Dangarembga. While the impact of the colonial force of 19th century Britain has influenced the former of the three novels, both postcolonial authors of the second half of the 20th century have redefined the structural composition to align the form with their socio-historical/cultural and idiosyncratic background.

    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

    Corona, Migration und praktische Hilfe

    Wie kann der Weg der Geflüchteten in die neue Kultur und Gesellschaft begleitend unterstützt werden? Mit diesen Fragen werden sich die Studierenden des praxisorientierten Kurskonzepts „Service-Learning” beschäftigen. Sie bekommen die Möglichkeit eigene Projekte für und mit Geflüchteten zu entwickeln oder in bereits etablierten Projekten mitzuwirken. Die Projektphasen werden begleitet von inhaltlichen Sitzungen zu den Themen Fluchtursachen, Asylrecht, Migration und Integration. Das erlernte akademische Wissen soll während des Seminarverlaufs in die praktische Umsetzung von Projektideen einfließen. Die Kooperationspartner des Seminars, wie das Flüchtlingsbüro Düsseldorf, die Diakonie, die Flüchtlingsorganisation Stay, das Zakk und viele weitere werden den Kurs mit Gastvorträgen oder in Zusammenarbeit mit den Projektgruppen begleiten und die Brücke zwischen Universität und Zivilgesellschaft bilden.

    Die Covid-19-Pandemie stellt die Integrationsarbeit vor neue Herausforderungen. Organisationen müssen sich der Frage widmen, wie sie in solchen Situationen handlungsfähig bleiben und geflüchtete Menschen trotzdem bei dem Integrationsprozess unterstützen können. Digitale Problemlösungen sind im Vergleich zu Präsenzprojekten nicht gleichermaßen effektiv und es ist schwieriger Chancengleichheit bei der Teilnahme zu ermöglichen. Teilnehmende des Projektseminars werden sich diesen Hürden stellen und versuchen konstruktive Projektlösungen zu konzipieren. 

     

    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022)

    DFS2113 Alltagssprache und Landeskunde B1

    In diesem Kurs sollen auf der Grundlage landeskundlicher und alltagssprachlicher Themen der Wortschatz sowie die kommunikativen Fähigkeiten erweitert werden. Wir beschäftigen uns mit Literatur, Kunst und Musik in Düsseldorfs Vergangenheit und Gegenwart. Eine Exkursion in die Altstadt wird uns das im Seminar erworbene Wissen zur Stadtgeschichte näher bringen.Zwei weitere Exkursionen führen uns in verschiedene Ausstellungen der Düsseldorfer Museen. Neben der Wissens-  und Wortschatzerweiterung wird der jeweils vergleichende Blick in Ihre Herkunftskulturen Gelegenheit zum Sprechen, Erzählen und Sich Austauschen bieten.

    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 14.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.01.81 (Z20)
    • Donnerstag, (Einzeltermin, 21.04.2022 - 21.04.2022)

    DFS2119 Deutsch für Bewerbung und Beruf B2/C1

    Der Kurs besteht aus der sprachlichen Vorbereitung der Studierenden auf eine Bewerbung. Es ist ein Projekt im Rahmen des Moduls der Studierendenakademie "fit4career" in Zusammenarbeit mit dem International Office, Programm "uni2job". Dieses Programm fördert die Chancen von internationalen Studierenden auf einen Berufseinstieg in Deutschland nach Abschluss ihres Studiums an der HHU.

    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 12.07.2022) - 2621.01.31 (Z 16)
    • Dienstag, (Einzeltermin, 19.04.2022 - 19.04.2022)

    Democracy: Cross-border challenges

    This seminar engages with academic debates around contemporary challenges for democratic politics. Amongst others, it covers the question of whether a new “wave of autocratization” can be observed around the world. Most importantly, the seminar emphasizes discussion of the manifold challenges, opportunities, and political choices that democracy faces in the context of the (relatively) open national borders.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.04.2022 - 14.07.2022) - 2303.01.63 (Z 26)

    Der Kalte Krieg in Ostmitteleuropa

    <p>Der Kalte Krieg (des 20. Jh.) prägte von den späten 40er Jahren bis zum Systemwechsel, besonders aber bis zur Entspannungspolitik der 60er Jahre die europäische Geschichte. Als inzwischen abgeschlossene, historisierbare Epoche wirft er neue Fragestellungen auf, die über die lange dominierende politische Geschichte hinausgehen. Der Kalte Krieg hatte viele Fronten: An der Heimatfront wurde um gesellschaftliche Integration gerungen; hier spielten die Massenmedien eine bedeutende Rolle. Ziel des Seminars ist es, für die Frühphase des Kalten Krieges (<em>First Cold War</em>) Ostmitteleuropa als zentrale Konfliktzone zu untersuchen. Im Mittelpunkt sollen politische und gesellschaftliche Veränderungen sowie die Rolle der Medien stehen.</p> <p>Eine AP ist anrechenbar für Osteuropäische Geschichte oder Neuere Geschichte sowie im Studiengang Transkulturalität. Für den Erwerb des Leistungsnachweises sind die Teilnahme an der gleichnamigen Schreibwerkstatt, die Erstellung eines Referates sowie einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind willkommen, aber keine Bedingung für die Teilnahme. Die Veranstaltung findet in Präsenz statt. </p> <p><strong>Teilnahme nur im Zusammenhang mit gleichlautender Übung (Schreibwerkstatt). </strong></p>

    • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - ) - 2321.U1.93 (Z 18)

    Die Kreuzzüge. Vom Ersten Kreuzzug bis zum `Fall von Akkon´

    Anlässlich der türkischen Eroberung Kleinasiens und des darauf folgenden Hilferufs des byzantinischen Kaiserreichs hielt Papst Urban II. ab November 1095 eine Serie von Kreuzpredigten in Südfrankreich.

    Infolgedessen dessen fanden zahlreiche bewaffnete Züge gegen Andersgläubige durch christliche Ritter, Monarchen und Seefahrer statt, maßgeblich in den Orient und in das "Heilige Land". In späterer Zeit fanden auch Kreuzzüge in andere Gebiete und gegen Häretiker statt, darunter auf der Iberischen Halbinsel, ins Baltikum und gegen Mongolen oder die Albigenser. Während dieser Unternehmungen etablierten sich neue Königreiche und Ritterorden. Zugleich fand ein intensiver Austausch zwischen den unterschiedlichen Kulturen statt. Motivation, Durchführung und Zielsetzung einzelner Kreuzzüge konnten sehr unterschiedlich sein.

    Dies soll in dem Aufbauseminar behandelt werden.

     

    • Dienstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich) - 2321.U1.93 (Z 18)

    Die NATO zwischen Sicherheitsallianz und Rüstungslobbyismus

    Die NATO wurde zu Beginn des Kalten Krieges unter Führung der USA als Militärbündnis zur kollektiven Verteidigung des nordatlantischen Raumes - auch im Rahmen der nuklearen Abschreckung - gegründet. Nach dem Ende des Kalten Krieges löste sich die NATO anders als der Warschauer Pakt des Ostblocks nicht auf, sondern führte nun "out-of-area" Einsätze außerhalb des NATO-Gebiets auf dem Balkan, in Afghanistan und in Libyen durch und dehnte sich nach Mittel- und Osteuropa aus. In den letzten Jahre zeichnet sich ein erneuter Wandel der NATO ab. Während die nukleare Abschreckung international in Frage gestellt wird, wird die Verteidigungsfunktion nicht zuletzt angesichts der Ukraine-Krise stark aufgewertet.

    Das Seminar behandelt diesen Wandel der NATO auf der Grundlage der fachwissenschaftlichen Literatur zur nuklearen Abschreckung, zur konventionellen Aufrüstung, zu den NATO-Militäreinsätzen und zur Erweiterung der Mitgliedschaft vor dem Hintergrund verschiedener Theorien der internationalen Beziehungen, der Sicherheitsstudien und der Friedens- und Konfliktforschung.

    Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer*innen zu einer kritischen Analyse der Fachliteratur aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven zu befähigen und ihnen damit den "Mehrwert" einer über den Alltagsdiskurs hinausgehenden politikwissenschaftlichen Vorgehensweise zu vermitteln. Die Teilnehmenden sollen dabei nicht nur lernen, einschlägige wissenschaftliche Fachliteratur in deutscher und englischer Sprache zu bearbeiten, sondern auch ihre eigenen Vor-Annahmen und Vor-Urteile auf der Grundlage wissenschaftlicher Forschungen zu überprüfen.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.03.24

    Die Neue Rechte: Strategien und Ästhetiken einer transnationalen Vernetzungskultur

    Im Jahr 2020 hat das Bundesamt für Verfassungsschutz in seinem jährlichen Bericht erstmalig auf den losen Verbund "Neue Rechte" hingewiesen: "Unter der Bezeichnung Neue Rechte wird ein informelles Netzwerk von Gruppierungen, Einzelpersonen und Organisationen gefasst, in dem rechtsextremistische bis rechtskonservative Kräfte zusammenwirken, um anhand unterschiedlicher Strategien teilweise antiliberale und antidemokratische Positionen, in Gesellschaft und Politik durchzusetzen."

    In der wissenschaftlichen Literatur ist der Begriff schon länger bekannt. "Neue Rechte" taucht erstmalig in den 1960er-Jahren als Selbstbezeichnung neo-nazistischer Akteure in Frankreich und der BRD auf, die sich rhetorisch und ästhetisch vom Hitler-Faschismus absetzen wollten, während sie an ihrer völkischen Gesinnung festhielten. Heutzutage wird der Begriff mal im engeren, mal im weiteren Sinne verwendet. Die damit bezeichneten Akteure eint aber ein antimodernistisches Weltbild, das sich häufig expllizit anti-feministisch äußert und dem ein Rassismus zugrunde liegt, der eher kulturalistisch statt biologistisch argumentiert.

    Das Seminar nimmt den schillernden Begriff zum Anlass, einige Akteure und Strategien zeitgenössischer, rechtsextremistischer Politik näher zu beobachten. Dabei ist von Interesse, wie sich verschiedene Bewegungen auf transnationaler Ebene vernetzen und voneinander lernen. Es soll also neben der deutschsprachigen Neuen Rechte auch um die französische Nouvelle Droite, die Eurasier-Bewegung in Russland sowie die nordamerikanische Alt-Right-Bewegung und deren Verbindungen zueinander gehen.

    Ferner gehen wir auf deren Agieren in digitalen Räumen ein. Viele der angesprochenen Akteure haben eins gemein. Sie nutzen internetbasierte Technologien um ihre Ideologien zu verbreiten und sich zu organisieren. Dies reicht von Memes, Internetforen, bis hin zu unzähligen Chatgruppen, mittels derer die Neue Rechte den Kulturkampf ausficht, in dem sie sich wähnt. Dank ihrer ausgeprägten Aktivität im Bereich der digitalen Kommunikation hat die Neue Recht längst Anteil an der populären Massenkultur, die den digitalen Alltag mitstrukturiert.

    Das Seminar hat zum Ziel, die zentralen Konzepte und Ästhetiken der Neuen Rechte näher zu betrachten und in das Spektrum autoritärer Politk einzuordnen. Besonderer Augenmerk liegt dabei auf die medialen Praktiken, mit denen diese Bewegung sich ausdrückt und für sich wirbt. Die Annahme ist, dass diese Praktiken darauf zielen, affektiv wirkmächtig zu werden, worin sie mitunter auch erfolgreich sind. Dies bildet wiederum den Ausgangspunkt für eine kritische Analyse und Gegenrede.

    • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 15.07.2022 - 15.07.2022) - 2332.U1.21
    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 16.07.2022 - 16.07.2022) - 2303.01.22 (Z81)
    • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 22.07.2022 - 22.07.2022) - 2303.01.22 (Z81)
    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.07.2022 - 23.07.2022) - 2303.01.22 (Z81)

    Digitaler Kapitalismus

    Nach Jahrzehnten der subdisziplinären Bescheidenheit ist zuletzt ein vorsichtiger Trend innerhalb der Soziologie (wie auch der Ökonomie und Philosophie) erkennbar, wieder nach den Strukturen und Mechanismen des „großen Ganzen“ d.h. dem Kapitalismus als System, zu fragen. In diesem Zusammenhang begegnet uns immer öfter ein Begriff, der sich angesichts der allgegenwärtigen Digitalisierung unseres Lebens aufzudrängen scheint: jener des „Digitalen Kapitalismus“. Doch welches Phänomen wird damit eigentlich genau bezeichnet? Handelt es sich um eine fundamental neue Erscheinungsform des Kapitalismus oder lediglich um eine Variante des bereits seit spätestens Anfang der 1990er Jahre global vorherrschenden Neoliberalismus? Haben wir es also eher mit einem „digitalisierten Kapitalismus“ und weniger mit einer strukturellen Revolution zu tun? Das Seminar will sich diesen und daran anknüpfenden Fragen widmen, indem es die neuere Literatur zum Digitalen Kapitalismus systematisch erschließt und in allgemeinere verwandte sozialwissenschaftliche Debatten einordnet. Neben spezifischen Themen wie der Kommodifizierung von Daten, Überwachung und Kontrolle durch Konzerne wie Google und Facebook sowie die Rolle der Sozialen Medien bei der Verbreitung von Fake News und Hate Speech sollen dabei vor allem die ökonomischen Strukturmerkmale und entsprechende ideologische Rechtfertigungssemantiken herausgearbeitet werden.

    • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2302.03.22

    Einführung in die afrikanische Geschichte

    Die Vorlesung gibt einen Überblick über die lange Geschichte auf dem afrikanischen Kontinent und seinen Weltbezügen (vom alten Ägypten bis Nelson Mandela). Sie bekommen einen Einblick in überregionale Handelsnetze (Transsahara, Indischer Ozean, Atlantische Welt, Verbreitung der Eisenherstellung), Verbreitung des Islam und des Christentums in Afrika, die Bedeutung von Zwangsarbeit und Versklavungshandels, die Bedeutung der modernen imperialen Bestrebungen der westlichen Mächte, die Komplexität und Ambivalenz der kolonialen Situation, die verschiedenen Phasen der Dekolonisation, die afrikanische Integration (Gründung der OAU). Dabei wird sowohl die Unterschiedlichkeit betont, gleichzeitig der paradigmatische Satz des nigerianischen Historikers Ade Ajayi, die koloniale Epoche sei nur eine Periode in der langen Geschichte Afrikas gewesen verstehbar gemacht.

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 1612.HS Ersatz (Z 598)

    Einführung in die japanische Kultur

    Das Seminar behandelt Basiswissen zur Kultur Japans von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Aspekte, die dabei behandelt werden, sind: Religion, Literatur, Theaterformen, Alltagskultur und eine Einführung in wichtige kulturtheoretische Ansätze der Kulturwissenschaften. Zur Teilnahme werden keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2421.U1.24 (Z109)

    Einführung in die moderne Gesellschaft Japans

    The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2301.HS 3B (Z 114)

    Excursion Programme


     

    The excursion programme consists of two grand study tours and some one-day trips around Düsseldorf. The first study tour will be devoted to Brussels - students will experience the EU and NATO institutions as well as the flavor of the "European capital".  The second tour will go to the Franco-German border region (Alsace-Lorraine) in September. By exploring the battle-grounds of Franco-German rivalry in the 19th and 20th century students will become familiar with the foundations and preludes of Franco-German reconciliation. Students have to carry out minor research tasks and to take minutes.


      Fleeing Forward - Refugees, Migrants, and other Travellers in Australian Dystopian Fiction

      The European imagination has constructed terra australis – the great southern land – as a place of both unknown bliss (utopia) and unimaginable monstrosity (dystopia) since before the actual landmass of Australia became known to Europeans.

       

      In this course, however, we will look specifically at dystopian visions of the future by a set of well-known Australian writers, both indigenous and non-indigenous. We will read the texts both as examples of a metaphorical flight into the future and as narratives centering around seeking refuge and travelling, often in the hopes of finding better alternatives to the text’s current dystopia.

       

      We will start with Nevil Shute’s classic text On the Beach (1957), which, despite its age, serves as a timely reminder of the disastrous results of nuclear war. In it, we will focus on the limits placed upon the characters’ mobility by the dystopian conditions and on the limited kind of travel that does take place. Merlinda Bobis’ Locust Girl (2015) revolves around the movement of groups of refugees and one refugee in particular – the eponymous Locust Girl. As a speculative fable, it brings into focus current questions surrounding climate refugees and the closing of borders to keep them out. Finally, displacement on an interstellar level is at the centre of Claire G. Coleman’s science fiction novel The Old Lie (2019).

       

      In addition to these three central texts, we will also look at a number of short stories and excerpts, which will be made available via ILIAS.

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2421.00.94 (Z64)

      Flüchtlinge ab Feb. - Winde

      • Mittwoch, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 24.06.2022) - 2421.01.81 (Z20)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 24.06.2022) - 2332.01.43
      • Montag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 24.06.2022) - 2421.03.84 (Z30)
      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 24.06.2022) - 2421.03.61

      Flüchtlinge ab Feb./März18

      • Donnerstag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.06.2022 - 14.07.2022)
      • Donnerstag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 03.06.2022) - 2801.00.011
      • Montag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 03.06.2022) - 2621.01.31 (Z 16)
      • Montag, 08:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 03.06.2022) - 2303.U1.61
      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 23.09.2022) - 2522.U1.33 (Z 18)
      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 15.07.2022) - 2513.U1.30 (Z 18)
      • Mittwoch, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 03.06.2022) - 2801.00.012
      • Donnerstag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 23.09.2022)
      • Donnerstag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 15.07.2022) - 2801.00.012
      • Freitag, 08:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.04.2022 - 15.07.2022) - 2621.01.32 (Z 20)
      • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.04.2022 - 03.06.2022) - 2421.05.61 (Z20)

      Gender, Race und soziale Konstruktion

      Sally Haslanger hat als Vertreterin des analytischen Feminismus immer wieder wichtige Beiträge zu den Themen RaceGender und Sozialontologie verfasst. Von diesen mittlerweile klassischen Positionen werden wir uns im Seminar einige anschauen. Haslanger versteht die soziale Konstruktion von Gender in Analogie zu der von Race und schlägt für beide Konzepte vor, sie als soziale Positionierungsmechanismen zu verstehen, die ungleiche soziale Verhältnisse hervorbringen und beständig reproduzieren. Aufgrund dessen lehnt sie individualistische psychologische Erklärungen für Diskriminierungs- und Vorurteilsformen wie Sexismus und Rassismus ab, sondern versteht diese als gesellschaftliche strukturelle und institutionelle Phänomene/Probleme, die man nur über kollektives Handeln und gesellschaftlichen Strukturwandel wirksam bekämpfen kann.

       

      • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.01.81 (Z20)

      Geschichte und Kultur der Juden im Jemen

      • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.06.61 (Z20)

      Globales Regieren

      Dieses Seminar gewährt einen umfassenden Einblick in aktuelle Fragestellungen, Konzeptionen und Problemlösungsansätze innerhalb sich herausbildender Strukturen globalen Regierens. Die kritische Analyse umfasst globale Regelungsarrangements auf unterschiedlichen Ebenen mit variierenden Akteurskonstellationen in unterschiedlichen Themenfeldern und bietet so einen breiten Überblick über einen der wichtigsten Forschungsstränge in der Disziplin der Internationalen Beziehungen. Konkret sollen dabei die Kenntnisse über Strukturen, Funktionsweisen und Prinzipien inter- und transnationaler Organisationen, Regime und Netzwerke vertieft werden. Darüber hinaus sollen die Studierenden für Probleme sensibilisiert werden, die sich aus der Interaktion in inter- und transnationalen sowie privaten Organisationen globaler Reichweite sowie zwischen ihnen ergeben.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.U1.95 (Z 44)

      Grundzüge der deutschen Außenpolitik

      Neben begrifflichen Unterscheidungen und theoretischen Konzepten zur Erklärung und Deutung von Außenpolitik und außenpolitischen Entscheidungsprozessen sollen im Kurs die Konstanten wie auch Veränderungen in der Außenpolitik der Bundesrepublik Deutschland seit der Staatsgründung 1949 nachgezeichnet und analysiert werden. Thematisiert werden die Westintegration der Bundesrepublik, die westdeutsche Ost-Politik oder auch die Außenpolitik der DDR. Neben diesen historischen Grundzügen sollen auch neuere Aspekte der deutschen Außenpolitik zur Diskussion stehen, wie die Einbettung deutscher Außenpolitik in den europäischen Integrationsraum oder Lehren aus den bisherigen  Auslandseinsätzen der Bundeswehr. 

      Voraussetzung für den Beteiligungsnachweis ist neben der regelmäßigen und aktiven Teilnahme im Kurs die Bereitschaft zur Übernahme eines Referats. Modulprüfungen zu den üblichen Bedingungen.

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 12.07.2022) - 2321.U1.44 (Z 89)

      Holocaust und seine politische Instrumentalisierung im postsowjetischen Raum: Belarus, Russland und die Ukraine im Vergleich

      Am 3. Juli 2021 sprach der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko in seiner Rede in der Gedenkstätte „Hügel des Ruhmes“ (Kurgan Slawy) vom „belarussischen Holocaust“ bzw. vom „Holocaust des belarussischen Volkes“ im Zweiten Weltkrieg: dieser „belarussische Holocaust“ sei im Ausland wenig bekannt, während die Juden „ihren Holocaust“ der ganzen Welt bewiesen hätten und man sich nunmehr vor ihnen verbeuge und sogar Angst habe, auf sie mit dem Finger zu zeigen. Lukaschenkos antisemitische Entgleisung, „die Juden“ würden den Holocaust nutzen und aus ihm Profit schlagen, rief eine Empörungswelle in Israel und im Ausland hervor. Sie stellt jedoch keine Ausnahme dar und spiegelt vielmehr die politische Instrumentalisierung der jüdischen Tragödie in der belarussischen Diktatur wider.

      In dieser Veranstaltung wird zunächst der Holocaust in den besetzten sowjetischen Gebieten beleuchtet. Anschließend stehen der Umgang mit dem nationalsozialistischen Judenmord in der UdSSR und in den postsowjetischen Staaten Russland, Belarus und die Ukraine in einem breiten Kontext der innen- und außenpolitischen Entwicklung dieser Länder.

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.00.46

      How to Deal with Populists: The Populists Challenge and Party Systems in Europe

      MA Course Syllabus

      How to Deal with Populists: The Populists Challenge and Party Systems in Europe
      summer term 2022; Thursday 10:30-12:00; 23.03.01.70
      (taught in English language)

      Anmeldung
      Für alle Lehrveranstaltungen ist eine Anmeldung über LSF erforderlich. Bitte melden Sie sich innerhalb des Anmeldezeitraums unverzüglich von einer Lehrveranstaltung wieder ab, wenn Sie diese nicht besuchen wollen!
      Module:
      MS Pol. Kom. (SO 2011): Strukturen und Akteure
      MS SOW 2011: Demokratisches Regieren
      MS SOW 2018: Partizipation, Parteien und Parlamente
      1\u0009 Requirements
      Regular active participation and a very good knowledge of spoken and written English are required. All written and oral work (including essays and exams) will be in English language.
      2\u0009 Synopsis
      The events in Thuringia, when a FDP politician was elected Prime Minister with the votes of the right-wing Populist AfD highlighted the pitfalls of dealing with Populist challenger parties. While many politicians, particularly in Germany, readily assert that there can only be one proper way of dealing with these parties, the empirical reality is, as always, a lot more complex and multifaceted.
      This begins with the widespread misperception that Populism is a rather recent phenomenon. In fact, it is as old as democracy. Also, Populist parties are by no means new. One of the first successful Populist parties dates from 1973, when it came from nowhere to upset the hitherto orderly configuration of the Danish party system. Furthermore, we have seen several approaches by mainstream parties vis-à-vis Populists ranging from strict demarcation to formal coalition. Similarly, the outcome of such strategies seems quite unpredictable: It is by no means empirically certain that strict demarcation is the most promising strategies to weaken Populists; yet, the same is true for cooperation.
      This seminar intends to clarify the origin(s) and the substantive meaning of Populism before it takes a closer look at the concepts of Populist and mainstream parties. It will then investigate the interaction between Populists and mainstream parties in Europe by looking at a range of individual countries and comparative studies.
      The respective configurations of national party systems will be discussed with reference to the institutional conditions in individual countries including the possibilities to govern with minority cabinets and the ease to call early elections. In sum, this seminar will not only familiarize students with Populism, parties and party system change across Europe but also with the considerable variation of constitutional arrangements that set the institutional boundaries of party competition.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2303.01.70 (Z 16)

      Idea(l)s of Europe: The Historical Perspective

      From Antiquity until the European Union of nowadays, Europe has always been an object of ideas and projections, even fantasies. In one part of the seminar we will discuss this different concepts of Europe in history with their respective ideas of the characteristics and borders of Europe.
      In a second part we will take a closer look on structural evolutions in European history.  This will cover for example economical and cultural developments, but also changes of society with their associated ideologies.

      Students are expected to prepare a presentation for one of the block days to have a basis for discussion.

      • Samstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 09.04.2022 - 09.04.2022) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.04.2022 - 30.04.2022) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 07.05.2022 - 07.05.2022) - 2303.01.61 (Z 36)

      Informationswissenschaft und Jemen-Forschung: Indexierung der Zeitschrift "Jemen-Report" (Kurs 6)

      Informationswissenschaft und Jemen-Forschung: Indexierung der Zeitschrift "Jemen-Report" (Seminar 6)

      Hierbei handelt es sich um ein Blockseminar: 26.09.2022-30.09.2022

      Uhrzeit: 10- 15 Uhr

       

       

      Arabia-Felix (der Jemen), das Land des Kaffees, der Weihrauchstraße und der Königin von Saba, welche mit dem Propheten Suleiman im Judentum, im Christentum und im Islam bekannt geworden ist. Seit dem 18. Jahrhundert erforschten 4 wissenschaftliche Expeditionen den Jemen, nämlich die dänische Expedition 1763, die österreichische Expedition 1898, die amerikanische Expedition 1950, und die deutsche Expedition 1970. Zahlreiche deutschsprachige Reisende und Forscher bereisten dieses Land unter abenteuerlichen und ungewöhnlichen Umständen.

       

      Die Deutsch-Jemenitischen Gesellschaft und ihre Zeitschrift "Jemen-Report" pflegen seit den 1970er Jahren die Deutsch-jemenitische Freundschaft. Die Zeitschrift begleitet das deutsche Engagement und die Entwicklungszusammenarbeit mit dem Jemen. Sie veröffentlichte im Zeitraum von 1975 bis 2017 eine Anzahl von 1138 Beiträgen zu verschiedenen Themen wie z.B. Sozialwissenschaften (469 Beiträge), Geschichte & Geografie (288 Beiträge) und Kunst (105 Beiträge). Was verbindet dieses Land mit Europa? Welche Rolle spielte die europäische, v.a. die deutschsprachige Orientalistik in der Geschichtsschreibung dieses Landes? Wie begründet sich das Interesse des deutschsprachigen Raumes für den Jemen?

       

      Diese Fragen und andere Anliegen werden in diesem Seminar behandelt. Die Zeitschrift "Jemen-Report" steht hierbei im Fokus. Durch die Dozierenden wird Ihnen nicht nur einen Einblick in die Kultur des Landes und die europäische Orientalistik, sondern auch eine theoretische sowie praktische Auseinandersetzung mit der Dokumentations- und Ordnungslehre ermöglicht. Die Informetrie und Wissensrepräsentation bilden Kernbestandteile der Informationswissenschaft. Anhand von Methoden dieser beiden Disziplinen, wird auch ein Überblick darüber geschaffen, wie die Zeitschrift "Jemen-Report" informetrisch untersucht wurde.

       

       

      Bei Fragen, melden Sie sich gerne bei mir:

       


      Mohamed Abdullh (Mohamed.Abdillah@hhu.de)

       

      Vorbereitung:

       

      Zur Vorbereitung des Workshops werden einige Ausgaben der Zeitschrift "Jemen-Report" (drei Ausgaben für jede Person) per E-Mail als PDF-Datei an die Teilnehmer*Innen gesendet. Wir bitten Sie diese bis zum ersten Veranstaltungstermin durchzusehen.

       

       

       

      • 10:00 - 15:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 25.09.2022 - 30.09.2022) - 2321.04.22

      Interkulturelle Kommunikation (Italienisch)

      Le attività svolte nel corso serviranno a rafforzare e perfezionare le abilità di:

      - produzione orale e scritta precisa e coerente; in particolare di sintesi e commento in italiano e di trasposizione orale e scritta dal tedesco verso l'italiano.

      Nel seminario sono previste diverse forme e tecniche di lavoro (presa-appunti, lettura trasversale, trasposizione, traduzione, sintesi, commento, presentazioni orali).

      Si prevede anche la produzione di contenuti per il podcast di italiano.

       

       

      I contenuti tematici si soffermano su argomenti di tipo contrastivo sia a livello linguistico che culturale e su tematiche di attualità.

      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.U1.81 (Z16)

      Interkulturelle Kommunikation (Spanisch)

      En este curso, los estudiantes van a desarrollar una serie de destrezas orales con las que poder, por un lado, contar una anecdota, resumir una historia, interactuar en un diálogo, dar una opinión, argumentar, plantear una tesis, contradecir la postura de otro, exponer ideas de manera espontánea, pero también expresar necesidades, buscar información, aclarar dudas o, en definitiva, consultarle a alguien una cuestión determinada.

      Para ello, trabajaremos a partir de una obra narrativa breve en español, que se dará a conocer al principio del curso (en el semestre de verano de 2022, será la novela breve Distintas formas de mirar el agua, de Julio Llamazares). El estudio del léxico y los componentes fraseológicos del texto es asimismo un objetivo fundamental del curso. También prestaremos atención especial a los aspectos socioculturales que se plantean en el texto, cotejándolos con la experiencia que deriva de nuestra propia perspectiva cultural.

      Para que la práctica y el aprendizaje de la destreza oral se realize con éxito, trataremos conceptos básicos como el de la negociación del significado o la irritabilidad comunicativa. Del mismo modo, se prestará mucha atención a la fluidez, la pronunciación, la entonación y la adecuación del discurso, así como a la capacidad de interactuar correctamente en un diálogo.

       

      • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2513.U1.32 (Z 16)

      International Team Working Skills

      This course is designed to develop your personal intercultural competence. It aims to develop competence in three broad areas:

      Understanding culture and its impact on behaviour in international teams.Understanding yourself and other members of your international team.Developing communication strategies and skills to get the best out of international teams. Students obtain skills in communicating effectively in a team in a foreign language.

      Literatur:

      The Students will receive a glossary covering key intercultural and management terms. Web links to country profiles and other useful websites. Best Practice files on running and participating in international projects. A TIP (The International Profiler) competency overview which identifies key intercultural competencies. Hofstede’s cultural dimensionshttp://www.geert-hofstede.com/ , Myers Briggshttp://www.myersbriggs.org/, Belbinhttp://www.belbin.com/, Johari Windowhttp://www.businessballs.com/johariwindowmodeldiagramportrait.pdf 


        Introduction to Postcolonial Theory and Writing

        Course Description
        A better understanding of the world now is almost impossible without recourse to European imperial history. How does literature elucidate or complicate intercultural relations that have characterized the development of our world? Through a variety of postcolonial literary and visual texts we will explore how, rather than signifying an end of colonialism, the field is interested in discussing enduring forms of colonial power. The objective of this course is to introduce students to postcolonial theory, concepts, problems, and debates. Literature affords us the opportunity to journey through and intersect realms of history, politics, culture, religion and language, therefore, key components of the course will be drawn from literary and theoretical discussions sourced from across the globe that either form or build on the foundations of postcolonial thinking. Critical and literary works selected for each session represent the thematic focus of the session, though connected texts, themes and ideas could be introduced and discussed in addition to these. Where applicable, audio-visual material will be employed to spark or guide discussions.

        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2453.01.81

        Japanologie und Japanpublistik im Nationalsozialismus

        In diesem Seminar werden wir uns mit Japanologie und Japanpublizistik im Nationalsozialismus beschäftigen. Wir werden einerseits die Rolle und Verwicklung japanologischer Forscher und Institute in der NS-Zeit beleuchten. In der Japanologie der Zeit gab es prominente Vertreter wie Wilhelm Gundert und Walter Donat, die schon früh in der nationalsozialistischen Bewegung aktiv waren und in ihren Schriften auch ideologisch entsprechend beeinflusst waren. Mit deren Aktivitäten sowie Texten werden wir uns auseinandersetzen. Aber auch für die breite Öffentichkeit erschienen in der NS-Zeit viele, teils auflagenstarke Werke über Japan und „die Japaner“, die vom NS-Gedankengut geprägt waren.

        Die nationalsozialistische Ideologie war stark sozialdarwinistisch und rassistisch geprägt. Dementsprechend galt die "japanische Rasse" eigentlich gemäß der dominierenden Rassentheorie als "minderwertig" und Hitler äußerte sich in "Mein Kampf" entsprechend. Anderseits wurde schon 1936 der Antikominternpakt mit Japan geschlossen und Heinrich Himmler wollte die SS nach Vorbild dessen, was er als japanische Samurai-Tradition verstand und bewunderte, formen. So wurde an SS-Soldaten entsprechende Lektüre verteilt, die sie dazu anhielt, angeblichen japanischen Kampftraditionen nachzueifern. Dieses oft widersprüchliche erscheinende Japanbild werden wir anhand der Lektüre von Primär- sowie Sekundärtexten erschließen.

        Ziel wird es sein, nicht nur die Rolle der Japanologie und das dominante Japanbild der Zeit herauszuarbeiten, sondern auch zu betrachten, wie sich dieses angesichts realpolitischer Überlegungen formte und für welche Zwecke es instrumentalisiert wurde.

         

        • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.04.2022 - ) - 2421.01.85 (Z121)
        • Samstag, 09:30 - 12:30 (Einzeltermin, 14.05.2022 - 14.05.2022)
        • Samstag, 09:30 - 12:30 (Einzeltermin, 11.06.2022 - 11.06.2022)
        • Samstag, 09:30 - 12:30 (Einzeltermin, 09.07.2022 - 09.07.2022)

        Jiddisch 2

        In diesem Sprachkurs werden weitere Kenntnisse des Jiddischen vermittelt: Grammatische Strukturen, Schreib- und Konversationskenntnisse und kulturelle Hintergründe. Die Lehrveranstaltung setzt den Sprachkurs Jiddisch 1 fort.

        • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.06.61 (Z20)

        Jiddische Literatur der Zwischenkriegszeit

        The period between the two world wars was both the most fraught and the most creative period for modern Jewish culture as a global phenomenon. With traditional centers of East European Jewish culture largely in ruins by the end of World War I, alternative centers of Jewish creativity flourished in metropolises such as Moscow, Warsaw, Kharkiv, Berlin, New York City, and Buenos Aires. The interwar era was also a grand period of artistic and ideological “-isms”, with Yiddish writers responding in real time to aesthetic innovations such as Symbolism, Expressionism, Futurism, Surrealism, Socialist Realism, and Neue Sachlichkeit, while also acknowledging the implications posed by Socialism, Soviet Communism, Zionism, American capitalism, Territorialism, as well as anti-Semitic movements motivated by nationalism, religious prejudice, and fascism around the globe. These themes, as well as the complex interaction between aesthetics and politics, will structure our consideration of primarily European Yiddish writers from this era, including poets such as Peretz Markish, Uri Tsevi Grinberg, Kadya Molodovsky and prose writers such as Moyshe Kulbak, Israel Rabon, Dovid Bergelson, and Der Nister. We will also devote some attention to an equally significant and creative growth of popular culture by considering the Polish-Yiddish cabaret culture as well as a couple of exceptional Yiddish sound films.

        Language(s)

        Although the language of classroom instruction this semester will be primarily English, students should be assured that the instructor is reasonably proficient in German; although he is not yet comfortable with the demands of preparing extended academic discussions an an idiomatic German, he is fully prepared to receive either written or spoken communications from students in German. All primary readings will be available to students in both Yiddish and English, and, when available, German. Secondary readings from English-language-sources will be available in their original language. Students are encouraged to prepare written assignments in the language they are most comfortable using: English, German, or Yiddish.

        • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2332.U1.44

        Judentum und Naturwissenschaft

        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.06.61 (Z20)

        Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf das Schreiben

        In dieser Lehrveranstaltung widmen wir uns kulturwissenschaftlichen Perspektiven auf das Schreiben mit einem besonderen Augenmerk auf Interkulturalität.
        Nach einer theoretischen Einführung in zentrale Begrifflichkeiten und Anwendungsfelder des Creative Writing rückt zunächst die Writing Culture-Debatte und somit die Rolle des Schreibenden in den Fokus unserer Betrachtungen. Anhand von Fallbeispielen aus der Wissenschaft der Ethnologie nähern wir uns dem Themenfeld Subjektivität vs. Objektivität im wissenschaftlichen Schreibprozess (u.a. Mead-Freeman-Kontroverse; Carlos Castaneda und die Frage nach Wahrhaftigkeit und Fiktion). Wir diskutieren das Potenzial kreativer Schreibprozesse für das kulturwissenschaftliche Arbeiten und erproben verschiedene Ansätze ethnographischen Schreibens in der Praxis (Feldforschungstagebuch; Autoethnographie; partizipative Forschung und Co-Autorenschaft; cultural poetics und narrative Performanz).
        Auf dieser Grundlage erfolgt in der Auseinandersetzung mit dem Thema Macht und Autorenschaft eine Analyse ausgewählter Schriftstücke im Hinblick auf die Dekonstruktion von Stereotypen, Klischees, Ethnozentrismen und Rassismen.
        Als SeminarteilnehmerIn erhalten Sie schließlich Einblick in zentrale Methoden kultursensiblen Schreibens und erproben diese im Rahmen praktischer Übungen. Hierzu werden Sie in aktuelle Strömungen der interkulturellen Bildung eingeführt und für einen interkulturell kompetenten Umgang mit verschiedenen Textformen sensibilisiert.
        Diese wöchentliche Lehrveranstaltung ist dynamisch ausgerichtet, richtet sich an BA-Studierende der Medien- und Kulturwissenschaften und stellt eine ausgewogene Mischung aus praktischen und theoretischen Anteilen dar.

        • Montag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 11.04.2022 - ) - 2332.U1.47

        La migración en el cine español y latinoamericano

        Seit der Jahrtausendwende steht das Thema der Migration auch im Fokus spanischer und lateinamerikanischer Filme. Nachdem während der sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts spanische Arbeiter ihre Heimat verließen, um in Deutschland und der Schweiz zu arbeiten, wurde Spanien um die Jahrhundertwende selbst zum Einwanderungsland für Migranten aus Lateinamerika und Nordafrika. Auch in vielen Ländern Lateinamerikas bewirken die politischen Verhältnisse, das organisierte Verbrechen und die Armut Migrationsbewegungen von Süd nach Nord, die vor allem an der mexikanischen Grenze zu den USA zu massiven Menschenrechtsverletzungen führen. Die zu untersuchenden Filme reflektieren die vielfältigen Konflikte, die sich im Kontext von Flucht und Migration in Spanien und Lateinamerika ergeben. Auch Assimilationsprozesse oder das transkulturelle Lernen finden Beachtung, neben der Thematisierung imagologischer Fragestellungen. Die filmische Kommentierung dieser Problemlagen, aber auch der gesellschaftlichen und kulturellen Produktivität von Migration, sollen im Seminar auf der Grundlage einschlägiger Theorien aus den Bereichen der Kulturtheorie und Migrationsforschung aufgearbeitet werden. Folgende Filme, aus denen zum Semesterbeginn in Absprache mit den Studierenden eine Auswahl getroffen wird, bieten sich für die Behandlung des Themas an:

        Spanien

        • Vente a Alemania, Pepe (1971)
        • Cosas que dejé en la Habana (1997)
        • Flores de otro mundo (2008)
        • 14 kilómetros. Fourteen kilometers (2008)
        • La venta del paraíso (2013)
        • 2 francos, 40 pesetas (2014)
        • A escondidas (2014)
        • Júlia ist (2017)

        Lateinamerika

        • El Norte (1983)
        • Paraíso travel (2008)
        • Norteado (2009)
        • Sin nombre (2009)
        • La vida precoz y breve de Sabina Rivas (2012)
        • La jaula de oro / The golden dream (2013)
        • La frontera infinita. Un viaje sin regreso (2012)

        • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.04.61 (Z20)

        Landeskunde Italienisch (Niveau A2)

        Ziel des Kurses ist es, den Studierenden ein vielfältiges Panorama der verschiedenen Ausdrucksformen der italienischen Kultur zu vermitteln: Made in Italy, Lebensart, berühmte Persönlichkeiten, Kunststädte, italienische Lieder und Filme.

        Im Unterrichts werden Multimedia-Materialien verwendet, Aktivitäten und einfache authentische Aufgaben vorgeschlagen, um die Interaktion und die Beziehungen zwischen den Studierenden in einer dialogischen und interkulturellen Perspektive zu fördern.

        • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.00.64 (Z15)

        Language in the United States

        Audience: Students with interests in the history and culture of the United States, sociolinguistics, language contact, and language change.

        Description: Students will develop an understanding of the history and current status of the languages of the United States. They will use linguistic data and structure to inform study of language variation, history, contact, endangerment, and revitalization.

        Assignments: Weekly readings and short written reflections. Students will "adopt" a language variety (language/dialect) and deliver a presentation addressing how the themes of the class relate to the variety in question.

        Tentative topics list:

        - Language history: History of Native American languages; Language diversity and community size (Pacheco Coelho et al. 2019)

        - Language contact: Spanish-English code-mixing; Michif (a mixed language); American Sign Language; Gullah (a creole)


        - Language variation: Speech communities (Eckert 1988); linguistic geography (Dinkin 2009?); Twitter and dialects of African-American English (Jones 2018); Asian-American English (Cheng 2021?)


        - Language endangerment and maintenance: Wampanoag (Jessie Little Doe Baird), Hawaiian, Navajo

        - Language policy: Rickford & King (2016)

        • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2332.U1.47

        MFM 1 a/b - Semantik der 'Erinnerungskultur'

        Nicht nur in den Geschichts-, sondern auch in der Breite der Geistes- bzw. Kulturwissenschaften ist seit einigen Jahren der Begriff der 'Erinnerungskultur' präsent, der u.a. die sprachlichen Analysestrategien und Gestaltungsformen, die thematisch-historischen Auswahlprozesse kollektiver Erinnerung und die auf Öffentlichkeit gerichteten Vermittlungsformen bewußtmachender 'Erinnerungsarbeit' thematisiert. Im fachlichen Zusammenhang der Sprachwissenschaft gehört dieses Konzept im weiteren Sinn in den Bereich der historischen bzw. politischen Semantik, gerade wenn es um die Verwendung von Begriffen wie 'historische Verantwortung', 'Vergangenheitsbewältigung' und auch 'Antisemitismus' und die entsprechenden öffentlichen Debatten um diese Begriffe geht. Durch das Auftauchen rechtspopulistischer Parteien und -extremer Gruppierungen hat das Thema zudem erneut öffentlich an kritischer Brisanz gewonnen. In solchen Sichtweisen wird 'Erinnerungskultur' selbst zu einem umstrittenen Begriff umgedeutet. Demgegenüber gibt es gleichwohl eine hohe Anzahl an zivilgesellschaftlichen Initiativen, von Ausstellungs- und Gedenkstättenarbeit und dazu stattlich organisierter oder gestützter Bildungsarbeit, die solch' prekären 'Geschichtsdeutungen' entgegen treten will.   
         
        Im Seminar wollen wir zunächst der historischen Semantik von 'Erinnerung', dazu den entsprechenden Konzepten von 'Erinnerungskultur', Beispielen aus dem öffentlichen Sprachraum wie den praktischen Bemühungen um sprachlich inszenierte Erinnerungsarbeit, z.B. mit dem Konzept der 'Erinnerungsorte', in der Öffentlichkeit nachgehen. Es geht im Kern darum zu klären, wie eine 'Gesellschaft' ihr aktuelles Selbstverständnis aus ihrem Geschichtsbewusstsein heraus anhand wissenschaftlich begründeter und öffentlich ausgetragener Kontroversen entwickelt.
         
        Einen BN erwerben Sie durch die Übernahme eines Referates.

        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.03.82 (Z30)

        MFM 2a/b: Deutsch-türkische Literatur

        Unter ,deutsch-türkischer Literatur' versteht man meist Literatur von Autorinnen und Autoren, die in Deutschland leben und einen türkischen ,Migrationshintergrund' haben. Ihre Texte sind Anfang der 1980er Jahre, als man begann, sich wissenschaftlich mit ihnen zu beschäftigen, meist unter dem Begriff ,Gastarbeiterliteratur' gefasst und als Dokumente der Lebens- und Arbeitswirklichkeit der Autor:innen gedeutet worden. Inzwischen gelten sie als wesentlicher Bestandteil der sog. inter- oder transkulturellen Literatur und werden etwa unter dem Aspekt der "Hybridität" (Homi K. Bhabha) betrachtet. - Das Seminar soll die Entwicklung dieser Literatur, aber auch der literaturwissenschaftlichen Beschäftigung mit ihr, kritisch nachzeichnen. Gelesen werden dabei u.a. Texte von Yadé Kara, Emine Sevgi Özdamar, Zafer Senocak und Feridun Zaimoglu.

        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.01.82 (Z30)

        MSU, German Culture & Conversation

        • Dienstag, 10:00 - 13:30 (wöchentlich, 03.05.2022 - 05.07.2022)
        • Dienstag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 05.07.2022)

        Macht und Wandel der BRICS

        Das Vertiefungsseminar richtet sich an Studierende im höheren Semester. Im Kern der Veranstaltung geht es um die Frage, inwiefern die BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) seit der Jahrtausendwende den Rückstand gegenüber den etablierten Industrienationen aufgeholt haben. Theoretisch ist das Seminar in zwei Literaturstränge eingebettet. Auf der einen Seite werden wir uns aus Sicht der Entwicklungsforschung mit der Modernisierungs- und der Dependenztheorie beschäftigen. Auf der anderen Seite bildet Susan Stranges Internationale Politische Ökonomie (IPÖ) das Analysegerüst zur vergleichenden Bewertung von Macht und Wandel im internationalen Staatensystem. Angesichts der jüngeren Entwicklungen liegt der besondere Schwerpunkt der Veranstaltung auf Russland und China.

        • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 20.04.2022 - 13.07.2022) - 2321.00.44

        Making race to own space: Racialization as a tool for nation-making in early medieval England

        As a way of classifying and organising other human’s bodies, race has a long and deeply problematic history. In this course, we will look at some of the earliest English texts that use the concept of race as a method of managing others’ bodies. We will think about how stories and languages racialize others and seek to identify how this particular form of othering enables the formation of a communal identity against it: a “normal” self against a “racialized” other. The thesis of this course is that the complicated process by which England was created as a nation state was enabled by the racialization of other groups. That is, it was only possible to become “English” and to claim part of the island of Britain as “England” by telling a story about other bodies and the places where they belong.

        In this Methodenmodul, we will make use of theoretical positions – primarily critical race theory and post-colonial approaches – as a lens through which to read a range of early medieval English texts from different periods and as examples of different genres. We will look at Bede’s Ecclesiastical History of the English; the Anglo-Saxon Chronicles; Wonders of the East; Ælfric’s translation of the Passion of Saint Edmund; and parts of the Old English version of Orosius’ History of the World. We will use these to think about the development of the idea of an English people and nation from the eighth to the eleventh centuries.

        Students will be invited to use BN tasks to explore how to write analytically, using theoretical approaches to understand how texts make meaning. Their final term papers will build on the written BN tasks and demonstrate engagement with at least one of the theoretical positions and at least one of the texts studied during the course. Beyond that from the Anglistik I Basismodul, no prior knowledge of Old English is needed.

         

        • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - ) - 2321.U1.95 (Z 44)

        Mehrsprachigkeit und (kulturelle) Identität (Französisch/Italienisch/Spanisch)

        Berührungen und Mischungen von Kulturen - Interkulturalität, Transkulturalität - wirken auf die Identität einzelner. Gerade im sprachlichen, interaktiven Verhalten zeigen sich die Spuren komplexer kultureller Identitäten. Ein  Zusammenwirken von Kulturen kann schließlich das Kommunikationswerkzeug Sprache selbst neu formen. In der Lehrveranstaltung sollen zunächst die Begriffe Kultur und Identität geklärt werden sowie der Zusammenhang Kultur, Identität, Sprache  ausgeleuchtet werden.  Im zweiten Teil des Seminars sollen Studien zu konkreten Ausprägungen von Kultur- und Sprachkontakt  vorgestellt und diskutiert werden, Themen sind etwa individuelle Mehrsprachigkeit, Migrationsliteratur, übersetzte Sprache.

        • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.04.2022 - 15.07.2022) - 2421.00.90 (Z 23)

        Modernity, Mobility, Mass Production. European Port Cities, 1850-1960

        International seminar in cooperation between the University of Latvia, Riga and the University of Düsseldorf.

        Under the framework “modernity, mobility, mass productions” this seminar will address questions of urban development, transport, migration, globalization, nationalism and environmental change by studying a variety of port cities in Europe. We will look at city life in and around Europe’s five seas: the North Sea with the Atlantic, the Baltic Sea, the Black Sea, the Caspian Sea, and the Mediterranean. Throughout history, mobility has ensured that port cities have always been locations where new and sometimes radical ideas circulated, turning these cites into forerunners of modern developments. Traditionally, port cities have had very multi-cultural and multi-lingual populations, which is why they were often “cosmopolitan” in nature, a term that today has a slightly negative connotation. In this seminar, we will discuss the challenges and opportunities that port cities faced in a period of European history, in which wars (Crimean War, First World War, Second World War) often disrupted trade and urban development. While these upheavals caused many problems, such as the expulsion of certain parts of the population or the destruction and evacuation of port facilities and industries, they also gave rise to new ideas and historical change, such as the arrival of container shipping in the 1950s. The seminar will be organized completely online to facilitate the international collaboration of students from Latvia and Germany. Teaching language is English.

        • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich)
        • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich)

        Peace, Conflict and Mediation

        The course will focus on theory and practice of peace missions with specific reference to the classification, causes, development, conduct, management and outcomes. Particular emphasis will be placed on the process of bargaining, negotiation and (third party) mediation. To this end, an analysis will be made of five case studies with specific reference to mediation in violent conflicts.

         

        You will gain a sense of what mediation is, what the debates in the field of mediation are, the mainstream theories and how mediation is being re-theorised in the global south and worldwide. Through examining five cases from across the globe, you will gain a sense of the nuances generated by the history and evolution of a conflict, the nature of players involved, the timing of peace negotiations, the power and ability of mediating parties, and the socio-economic conditions in the area of conflict, among others. You will be challenged to think about why some mediation processes succeed and others fail. You will learn about factors that encourage one or the other outcome. Finally, you will engage with mediators involved in mediation processes on different ”tracks” (levels) of the respective conflict and understand the critical role that these play. After the course, you should be able to answer the following questions:

         

        1. What is conflict mediation?

         

        2. What are the competing theories about conflict mediation?

         

        3. Who are the primary actors in conflict mediation?

         

        4. What is the interaction between the different actors in conflict mediation?

         

        5. What are the major challenges faced in conflict mediation practice?

         

        The international cross-site seminar will take place in cooperation with the University of Pretoria, South Africa. Conducted as blended learning, the seminar will consist of joint sessions via live-stream as well as e-learning elements in which students from Pretoria and Düsseldorf work together. In addition to the usual required reading, preparatory work for the seminar will include expert videos which will discuss the respective topic. In this regard, the key objective of the seminar will not only be to impart students the best possible expertise on peace, conflict and mediation but to broaden perspectives due to interaction with international students as well as experts. Student´s work such as term papers, input videos, or radio features will be made use of in an Open Educational Resources (OER) framework. ”Abschlussprüfungen (AP)” will be either term papers (”Hausarbeit”) or oral exams („mündliche Prüfung”).

         

        Therefore, good command of English and the willingness to be closely involved in international cross-site student task-forces will be required. Due to the demanding technical implementation and content requirements, the advanced course is aimed at BA-students in higher semesters or MA-students.

         

        The seminar will take place at the ZIM videoconference room: 25.02.01.34. The seminar will start at 14:00 (s.t.) and end at 15:30. Please be on time.

         

        Preliminary syllabus:

         

        09 April: Introduction

         

        16 April: Terms and concepts in peace and conflict studies & eurocentrism and decoloniality

         

        23 April: Re-theorising Mediation

         

        30 April: Negotiating peace - case study Africa

         

        07 May: Negotiating peace - case study Ukraine

         

        14 May: Regional organisation as peacemakers?

         

        21 May: The future of conflict mediation

         

        28 May: Recap: limitations of concepts

         

        04 June: Negotiating peace - case study Yemen

         

        18 June: Negotiating peace - case study Thailand

         

        25 June: Negotiating peace - case study Colombia

         

        02 July: Simulation Germany - Namibia

         

        09 July: Conclusion

         

        Oral exams: 11, 12, 13 July, 10:00-16:00

         


          Politik der Europäischen Union

          Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Politik, Funktionsweise, und Institutionen der Europäischen Union. Welche nationalen Regierungen haben den größten Einfluss auf Entscheidungen der EU? Welche Rolle spielen nationale und europäische Parteien im Europäischen Parlament? Was ist Euroskeptizismus und wie lässt sich Varianz in der Zustimmung und Ablehnung der EU zwischen Bürgern und Mitgliedstaaten erklären? Diese und andere wissenschaftliche und europapolitische Fragen stehen im Fokus dieses Seminars.

          • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.00.44

          Politische Kultur Deutschlands in Europa

          Das Seminar führt in ausgewählte Felder der politischen Kulturforschung ein. Zunächst wird abgesteckt was politische Kultur überhaupt ist und was sie leisten kann, insbesondere im europäischen Vergleich. Anhand verschiedener Themenbereiche werden bestimmte aktuelle Phänomene in Europa näher beleuchtet, so zum Beispiel die These der fehlenden Legitimität europäischer Institutionen oder der Zulauf rechter oder europakritischer Parteien in Europa. Dazu werden, neben der theoretischen Einordnung, vergleichende Studien herangezogen, die von den Studierenden in Referaten vorgestellt werden.

          Ablauf:

          Sitzung 1: Einführung, Gruppeneinteilung a) Referate/ Lesetagebücher b) Gruppenarbeit für Sitzung 2-4

          Sitzung 2: Recherche Gruppenarbeit

          Sitzung 3: Präsentation Gruppen 1-4

          Sitzung 4: Präsentation Gruppen 5-8

          Sitzung 5: Politische Kultur: Vergleichende Perspektive

          Sitzung 6: Politisches Vertrauen in Krisenzeiten

          Sitzung 7: Ideologie

          Sitzung 8: Empirische Demokratieforschung und Populismus

          Sitzung 9: Politische Partizipation und Ungleichheit

          Sitzung 10: Wie schreibe ich eine gute Hausarbeit? Wie absolviere ich eine gelungene mündliche Prüfung?

          Sitzung 11: Wahlforschung: Wahl euroskeptischer Parteien

          Sitzung 12: Politische Legitimität und Second Order Elections

          Sitzung 13: Abschluss

          • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2421.03.22
          • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022)

          Rassismus: ein umkämpfter Begriff

          Rassismus ist ein umkämpfter Begriff. Solche Begriffe zeichnen sich dadurch aus, dass es verschiedene Auffassungen derselben gibt, die selbst Gegenstand der Auseinandersetzung sind. Wie vermeiden wir aber, dass wir dabei aneinander vorbeireden? Was steht bei Meinungsverschiedenen darüber, ob und, wenn ja, wie viel Rassismus es in einem bestimmten gesellschaftlichen Bereich gibt, eigentlich zur Debatte? Ausgangspunkt dieses Seminars ist, dass diese Debatte die Frage betrifft, wie wir den Ausdruck „Rassismus” nach Maßgabe unserer Ziele verwenden sollten.

          Um besser nachvollziehen zu können, was bei öffentlichen Debatten auf dem Spiel steht, werden wir uns in diesem Seminar zunächst mit verschiedenen, insbesondere in der Philosophie entwickelten Auffassungen von Rassismus beschäftigen. Danach nehmen wir die Auseinandersetzung über diese verschiedenen Auffassungen selbst und insbesondere die theoretischen und praktischen Ziele, denen sie dienen sollen, in den Blick. Begleitet wird dieses Seminar von einer Veranstaltungsreihe, in der Expert:innen die Fragen der Seminarteilnehmer:innen hinsichtlich zentraler öffentlicher Kontroversen über den Rassismusbegriff diskutieren. Zum Abschluss des Seminars findet ein studentischer Workshop statt, in dem die Umkämpftheit des Rassismusbegriff aus verschiedenen philosophischen Perspektiven beleuchtet wird.

          • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2303.U1.25

          Recent Disney Movies: Putting the Global South on the Big Screen

          Our contemporary world is characterized by great power imbalances between the so-called Global North and the Global South. Many of these imbalances are consequences of colonialism and/or reflect ongoing European, US-American and Western dominance in the world. While older Disney movies such as The Jungle Book (1967) can be said to communicate and ingrain orientalist or racist stereotypes through their depiction of regions, cultures and people in the Global South, more recent Disney movies are doing their bit to make depictions of the Global South on the big screen fairer, more nuanced and more attuned to local particularities. The movies Coco (2017), Encanto (2021) and Moana (2016) are potent examples of this new tendency: They put people from the Global South center-stage and celebrate cultural diversity and local beliefs and traditions, taking important steps toward representation of marginalized people and peoples. At the same time, though, it is possible that the movies exploit consumer fascination with Global South cultures, exoticizing them through representation. In this regard, the power position of Disney, which has produced and/or released the pictures, must not be underestimated. In our class, we will explore how the movies under discussion depict cultures and people from the Global South, how they address issues such as migration and translation and how the form of the Disney movie matters in these contexts. Moreover, we will ask critical questions about strategies of representation, cultural appropriation and related issues.

          • Freitag, 10:30 - 18:30 (Einzeltermin, 08.07.2022 - 08.07.2022) - 2321.U1.95 (Z 44)
          • Samstag, 10:30 - 18:30 (Einzeltermin, 09.07.2022 - 09.07.2022) - 2321.U1.95 (Z 44)
          • Freitag, 08:30 - 16:30 (Einzeltermin, 15.07.2022 - 15.07.2022) - 2321.U1.95 (Z 44)

          Rechtsextremismus. Eine Einführung in Theorie und Bewegungen

          Wie können wir aus soziologischer und sozialpsychologische Perspektive Akteure und Unterstützer:innen der extremen Rechte charakterisieren? Was sind ihre ideologischen Überzeugungen?
          Was z
          eichnet einzelne extrem rechte Bewegungen und Gruppierungen im Besonderen aus?

          Zur Beschäftigung mit diesen und verwandten Fragen wird im Seminar der Begriff des ‚Autoritarismus‘ eine wichtige Rolle spielen. Trotz unterschiedlicher Akteure  - vom ‚klassischen Neonazi‘, über Figuren der Neuen Rechten,
          faschistischen Bewegungen weltweit bis hin zu 
          verschwörungstheoretischen Gruppierungen – besteht eine zentrale Gemeinsamkeit der extremen Rechten darin, dass sie stets als ‚autoritäre Revolte‘ (Volker Weiß) auftritt.
          Die Revolte gegen die 
          demokratische Moderne im Namen essentialisierter Kollektive kann so Antisemitismus, Rassismus, Antifeminismus, LGBTQIAP-Feindschaft, Antiuniversalismus und den Glauben an Verschwörungstheorien umschließen und führt oftmals zu Gewalt und Terror gegen diejenigen, die als ‚Feinde‘ markiert werden.

          Anhand einer einführenden Diskussion aktueller Forschung zu Autoritarismus in der extremen Rechten sowie der Beschäftigung mit Fallbeispielen verschiedener Akteure, die dieser zugerechnet werden können, soll ein Einstieg in ein breites
          und bisweilen unübersichtliches 
          Forschungsfeld ermöglicht werden. Neben der gemeinsamen Auseinandersetzung mit relevanten Begriffen und Konzepten liegt ein Schwerpunkt des Seminars in der eigenständigen Beschäftigung mit spezifischen extrem rechten Bewegungen (und deren Ideologien) und deren Vorstellung im Seminar.

          Es wird vorausgesetzt, dass Sie bis zur ersten Sitzung am 02.09. "Aspekte des neuen Rechtsradikalismus. Ein Vortrag", herausgegeben von Volker Weiß, gelesen haben, um die für das Seminar relevanten Grundzüge besser
          nachvollziehen zu können.
          Der Band hat 86 Seiten und ist über die Seite der ULB als elektronisches Dokument erhältlich.

           

          TERMINE:

          02.09.

          17.09.

          18.09.

          24.09.

          25.09.

          • 09:00 - 15:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 17.09.2022 - 18.09.2022) - 2303.01.61 (Z 36)
          • 09:00 - 15:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 24.09.2022 - 25.09.2022) - 2303.01.41 (Z 34)
          • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 02.09.2022 - 02.09.2022) - 2303.01.43 (Z 44)

          Refugee Law Clinic – Praxisbezogene Einführung in das Asylrecht

          Die Vorlesung „Praxisbezogene Einführung ins Asylrecht” findet im Zeitraum vom 10.04.2018 – 17.07.2018 immer dienstags von 16:30-18 Uhr in Hörsaal 5A, Gebäude 25.11 statt. In der Vorlesung werden das materielle und das formelle Flüchtlingsrecht in ihren Bezügen zum Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht behandelt. Schwerpunkte sind das Asylverfahren einschließlich des Dublin-Verfahrens sowie die Rechtsstellung der Schutzsuchenden nach einem positiv oder auch negativ abgeschlossenen Verfahren.

          Dabei legen die Dozenten besonderen Wert auf einen Bezug zur Beratungspraxis, weshalb unter anderem auch praktische Fragen wie die Sozialleistungen für Flüchtlinge oder der Familiennachzug thematisiert werden. Vertiefend werden Praxisseminare zur Traumatisierung von Geflüchteten, eine Fallbesprechung und eine Einführung zu Behördengängen angeboten. Am Ende des Semesters wird eine Leistungsabfrage stehen.

          Die Vorlesung und Seminare richten sich ausdrücklich an Studierende aller Fachrichtungen.

           

          Dozenten:
          Marcel Keienborg und Dr. Martin Manzel


            Restorative Justice: Postcolonial Literature in the Aftermath of Evil

            In recent years, researchers have become increasingly interested in manifestations and processes of transitional justice and reconciliation in post-conflict societies — societies which have just underwent war, civil war or revolution. The distinctive challenge for these societies is how to arrive at a consolidated stability by choosing a certain justice paradigm (or combination thereof). In contrast to many justice systems of retribution some cultures choose restorative means to amend past crimes and abuses. Here, societies like the Maori of New Zealand and the first nations in Canada have a longstanding tradition of restorative justice while the concept of Ubuntu in southern African states shares a similar understanding. In this seminar we will look how postcolonial literatures present and negotiate the different concepts of justice of retribution and restoration.

            • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2522.U1.72 (Z 28)

            Russian Imperial Situations

            The Russian Empire and the Soviet Union have always experienced imperial situations; and the Russian Federation to some extend is too. Among the features that define(d) these imperial situations are extending the borders, integrating (and colonizing) external and internal people by different means, defining “areas of interest” abroad, and establishing connections rather between the regions individually and the center than among the regions. At its peak, the Russian Empire and the Soviet Union were broad territories with many different ethnicities, languages, religions or other markers of multiple belonging, with a variety of policies to govern its imperial objects, imperial phantasies, with traveling concepts, things and multi-layered conflicts. Therefore, after the Soviet Union fell apart, Russia and the other post-Soviet countries are facing imperial legacies: artificial borders, old rifts and ideas of belonging, and a strife for power that is fueled by an idea of what is lost.

            In this lecture circle, we want to offer an international study experience to our students from different universities (Düsseldorf, St. Petersburg, Tblissi) and combine our expertise on Russian imperial situations in order to give an overview of Russia’s history as an empire and multi-ethnic state. While doing so we will exemplify different historiographical approaches like gender as useful category for historical analyses, theories of nationalism, the explanatory possibilities of space and objects. We will cover the period from the 18th century until the end of the 20th century.

            • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2301.HS 3C (Z 126)

            SPS2061 Italienisch A2 (Medien- und Kulturwissenschaft)

            Nur für Studierende des Studiengangs Medien- und Kulturwissenschaft.

            Der Kurs vermittelt Studierenden der MeKuWi als Fortsetzung des Kurses A1 eine grundlegende Kommunikationsfähigkeit in gesprochenem und geschriebenem Italienisch - Zielniveau: A2

             

            • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2303.01.61 (Z 36)
            • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.U1.82

            SPS2073 Koreanisch A1.2

            Kurs für Studierende mit geringen Vorkenntnissen und/oder Teilnehmer*innen des vorangehenden Kurses Koreanisch A1.1 (ehemals Koreanisch I). 

             

            Teilnehmer*innen mit guten Vorkenntnissen oder Muttersprachler*innen dürfen diesen Kurs nicht besuchen.

            • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2624.U1.020 Bio Neubau

            SPS2116 Türkisch A1.1

            Der Kurs vermittelt Studierenden ohne Vorkenntnisse eine grundlegende Kommunikationsfähigkeit in gesprochenem und geschriebenem Türkisch.


            Studierende mit Vorkenntnissen oder Muttersprachler*innen dürfen diesen Kurs nicht besuchen.

            • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 08.04.2022 - 15.07.2022) - 2522.U1.34 (Z 46)
            • Dienstag, 08:30 - 10:00 (Einzeltermin, 03.05.2022 - 03.05.2022)
            • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (Einzeltermin, 30.06.2022 - 30.06.2022) - 2513.U1.24 (Z 32)

            Soziale Integration und Medien

            Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

            • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2421.03.63
            • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.04.2022 - 13.04.2022)

            Spanisch 1a

            Curso comunicativo de lengua española en el que se hace hincapié en las destrezas escritas correspondientes al nivel B1.

            En clase emplearemos el siguiente manual, que deberá traerse a partir de la primera sesión (también disponible en la biblioteca universitaria):

            Estudiantes.ELE B1: Spanisch für Studierende. Kurs- und Übungsbuch mit Audios und Videos (ISBN: 978-3-12-515084-3)

             

            • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 05.07.2022) - 2522.U1.72 (Z 28)
            • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.07.2022 - 12.07.2022) - 2641.HS 6G (Z 152)
            • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 16.08.2022 - 16.08.2022) - 2453.U1.81
            • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 20.09.2022 - 20.09.2022) - 2453.U1.81

            Spanisch 1b (B1)

            Curso comunicativo de lengua española en el que se hace hincapié en las destrezas orales correspondientes al nivel B1.

            En clase emplearemos el siguiente manual, que deberá traerse a partir de la primera sesión:

            La muerte y otras sorpresas - Autor Mario Benedetti - ISBN 978-84-204-0628-2

            • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.01.27 (Z 48)
            • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2453.01.81

            Sprachkontakt und Grammatikwandel

            Was passiert, wenn Sprecher unterschiedlicher Sprachen versuchen, miteinander zu kommunizieren? In diesem Seminar werden wir feststellen, dass es auf diese Frage sehr viele verschiedene Antworten gibt, denn Sprachkontakt ist längst nicht immer gleich Sprachkontakt. In manchen Situationen bleibt Sprachkontakt in linguistischer Hinsicht geradezu folgenlos. In anderen jedoch kann er zu tiefgreifenden Veränderungen führen. Anders als lange angenommen beziehen sich diese nicht nur auf die Konzeptbildung, Lexik, Graphie und womöglich das Phoneminventar, sondern auch auf grammatische Strukturen und Entwicklungsprozesse im Bereich der Morphologie und Syntax. Der Sprachkontakt kann demnach den Grammatikwandel einer Sprache erheblich beeinflussen. Er kann ihn lenken, bremsen oder sogar beschleunigen. In speziellen Kontaktsituationen können durch ihn sogar gänzlich neue Grammatiken entstehen. Unter welchen Bedingungen welche Prozeduren genau in Gang kommen und welche Auswirkungen sie haben, wollen wir eruieren, wobei die Auswahl der zu untersuchenden Sprachfamilien, Sprachen und Varietäten idealerweise möglichst breit gefächert sein soll.

             

            • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.U1.72 (Z 34)

            Spuren des Zweiten Weltkriegs: Verschwundene Dörfer in Masuren

            <p>Kriege bringen vielfältige Zerstörungen. Der Zweite Weltkrieg kostete nicht nur das Leben von mehr als 50 Millionen Menschen. Auch manche der Ortschaften, wo Menschen lebten, löschte er aus. Als die Rote Armee 1945 durch Ostpreußen vorrückte, wurden zahlreiche Dörfer ausradiert. Oft blieb nur die Erinnerung an einen Namen – und ein immer weiter zuwuchernder Friedhof. In einem deutsch-polnischen Gemeinschaftsprojekt soll versucht werden, eines der Dörfer wieder der Vergessenheit zu entreißen – durch Recherchen in Archiven und die Konservierung des Friedhofs vor Ort. Die Exkursion besteht aus zwei Teilen: einer etwa dreitägigen Fahrt zum Bundesarchiv- Lastenausgleichsarchiv in Bayreuth voraussichtlich 7.-10. Juni und etwa 17.7.-31.7. in Masuren. Dort wird auch Zeit zur Erkundung der masurischen Seenplatte sein. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Master-Studierende haben wegen der für sie verpflichtenden Teilnahme an einer Exkursion Vorrang.</p>

            • (--)

            Strukturkurs Daakaka

            Daakaka ist eine bedrohte ozeanische Sprache, die auf der vulkanischen Insel Ambrym in Vanuatu gesprochen wird. In diesem Kurs erschließen wir uns grundlegende Merkmale der Grammatik dieser Sprache, basierend auf meiner Feldforschung. In diesem Zusammenhang werden wir auch darüber sprechen, wie das Verwandtschaftssystem dafür sorgt, dass der Bruder des Bräutigams dessen Rolle in einer Hochzeitszeremonie übernehmen kann; wie der Vulkan nach Ambrym gekommen ist (und was das mit Schweinen zu tun hat); und wie man Geschichten in Sand zeichnen kann. Darüber hinaus befassen wir uns mit methodischen Grundlagen der Feldforschung.

            Die AP für den Kurs ist eine Hausarbeit. Das wissenschaftliche Schreiben wird im Kurs durch die Erarbeitung eines Essays eingeübt. Zusätzlich geben und erhalten Sie kurzes Feedback zu Ihrem Essay von zwei weiteren Kursmitgliedern.

            • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2321.04.23 (Z 34)
            • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022)

            Tibet-Forschung, Archäologie, Rassekunde, Medizinverbrechen. Die Diensttagebücher des SS-Wissenschaftsmanager Wolfram Sievers 1941 bis 1945.

            Die SS-Forschungseinrichtung „Das Ahnenerbe e.V.“ gehört zu den bekanntesten und gleichzeitig am wenigsten erforschten Einrichtungen des NS-Regimes. Unter der Leitung des Buchhändlers Wolfram Sievers expandierte diese Einrichtung, deren Aufgabe es zunächst war, „wissenschaftliche Beweise“ für die oft krude Weltsicht Himmlers zu finden, ab 1935 sehr rasch. Neben dem Sammeln von Volksliedern, der Erforschung von Wald und Baum als kulturgeschichtliches Phänomen bis hin zu romantisch verklärter Germanenforschung gab es noch zahlreiche andere Forschungsgebiete.

            Mit Ausbruch des Krieges vollzog Sievers die Radikalisierung Himmlers auf wissenschaftlichem Gebiete nach, unter anderem durch die Gründung des Instituts für wehrwissenschaftliche Zweckforschung. Dort fanden jene Medizinverbrechen statt, die seit dem Nürnberger Ärzteprozess zu den bekanntesten Gräueltaten des NS-Regimes gehören.

            Sievers dokumentierte jedes Telefonat, jeden Termin, jede Denkschrift und vieles mehr zu den rund 50 Forschungsstätten des Ahnenerbes in seinem Diensttagebuch - eine Quelle voller Skurilitäten, SS-Ideologie und Verbrechensdokumentation.

            In der Einführung wird die Entwicklung des Ahnenerbes, seines Leiters Wolfram Sievers und des Diensttagebuchs nachvollzogen. Die Teilnehmer erhalten jeweils verschiedene Auszüge aus den Diensttagebüchern nebst Literaturempfehlungen. Anhand dessen skizzieren sie jeweils ein Forschungsprojekt der SS, die dann im Seminarblock vorgestellt werden.

            Im Seminar wird der Umgang mit Quellen ebenso eingeübt wie Quellenkritik anhand einer zentralen Quelle des Nationalsozialismus.

            • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (14-täglich, 06.04.2022 - ) - 2321.00.46

            Translating Irish Fiction

            „The Irish way of telling a story is a complex and elaborate one, complete with wild exaggerations, a certain delight in improbable fantasy, and a heightened sense of drama.“

            (Rashers Tierney – F*ck You, I'm Irish)

            Das Geschichtenerzählen ist von jeher ein essenzieller Bestandteil der irischen Kultur. Vielleicht ein Grund, warum die „Emerald Isle“ gemessen an ihrer geringen Einwohnerzahl so viele Literaturnobelpreisträger und gefeierte Autor:innen verschiedenster Gattungen und Genres hervorgebracht hat. In der bewegten irischen Geschichte wird Literatur außerdem immer wieder zum Politikum. Viele Texte sind geprägt vom Streben nach Unabhängigkeit und einer spezifisch irischen Identität, aber auch von allgemeineren sozialen Themen wie Armut, Migration und dem Gegensatz zwischen Stadt und Land. Neben Gesellschafts­romanen finden diese Themen teils auch Eingang in irische Liebes- und Geistergeschichten, Krimis und Coming of Age Stories.

            In diesem Seminar befassen wir uns mit der Übersetzung von Texten, die nicht nur von irischen Autor:innen stammen, sondern in denen auch (nord-)irische Schauplätze, irische Kultur und Geschichte (einschließlich die der irischen Diaspora) oder die besondere irisch-englische Sprachsituation von Bedeutung sind. Dabei bewegen wir uns quer durch die Jahrzehnte, von Klassikern wie James Joyces Kurzgeschichtenband Dubliners, bis hin zu zeitgenössischen Bestsellern von Colm Toíbín, Sally Rooney u.a. Da dem Theater in der irischen Kulturgeschichte ein besonderer Stellenwert zukommt, widmen wir außerdem ein paar Sitzungen ausgewählten irischen Dramen und ihrer Übersetzung.

            Auch eigene Textvorschläge sind sehr willkommen.

             

            BN durch regelmäßige Teilnahme und Übersetzen der Texte.

            AP durch Klausur oder Eigenprojekt.

            • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

            UKS2554 Interkulturelles Projektmanagement

            • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 23.07.2022 - 24.07.2022) - 2421.01.85 (Z121)
            • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.07.2022 - 30.07.2022) - 2421.01.85 (Z121)

            UNS2522 History of Düsseldorf with Guided Tour

             

            This guided tour gives you the opportunity to deepen your knowledge about Düsseldorf and its history. Dr Peter Hachenberg shares his exclusive insider knowledge about the Rhine metropolis from the Middle Ages to the present day.

            The course consists of an excursion (4 hours) through Düsseldorf´s city centre during which theoretical and practical aspects of Düsseldorf's urban development will be discussed (in German and English).

            The tour includes a visit of the City Museum (entry-fee: 4€)

            • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 29.04.2022 - 29.04.2022) - 2624.U1.018 Bio Neubau

            UNS2523 Intercultural Workshop: France

            Cross-cultural workshop France & Germany

            The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share his/her experience about the business rules or communication patterns in France.

            This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.

            • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 14.05.2022 - 14.05.2022)

            UNS2524 Intercultural Workshop: Poland

            Cross-cultural workshop Poland & Germany

            The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share her experience about the business rules or communication patterns in Poland.

            This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.

            • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 28.05.2022 - 28.05.2022)

            UNS2525 Intercultural Workshop: Sweden

            Cross-cultural workshop Sweden & Germany

            The aim of this interactive training session is to raise student´s awareness about the challenges of interculturality. UNIVERSEH students will benefit from the expertise of a professional intercultural trainer who will provide a comprehensive intercultural competence training and share her experience about the business rules or communication patterns in Sweden.

            This workshop will be delivered as a virtual training session and can be attended separately or together with the other UNIVERSEH-Intercultural-Workshops.

            • Samstag, 10:00 - 15:00 (Einzeltermin, 11.06.2022 - 11.06.2022)

            Und willst Du nicht mein Bruder sein ... Was ist aus unserer Streit- und Debattenkultur geworden?

            … so schlag ich Dir den Schädel ein! So beschrieb Reichskanzler Bernhard von Bülow vor 110 Jahren die innenpolitische Lage im Deutschen Reich. Heute ist der Satz wieder aktuell. Wo früher – gerne auch hitzig – im öffentlichen Raum gestritten wurde, wird zunehmend gepöbelt, gehetzt, verleumdet, werden Gegner zu Feinden, denen mit nackter Gewalt gedroht wird. Wohin das führen kann, sollten gerade wir Deutschen nach Nazi-Terror und zwei Weltkriegen im vergangenen Jahrhundert nur allzu gut wissen.

            Aber 75 Jahren nach Kriegsende werden die Erinnerungslücken größer. Grund genug, sich in diesem Seminar mit realen und gefühlten Ursachen für die zunehmende Gereiztheit in der Gesellschaft zu beschäftigen. 

            Warum fühlen sich so Viele von der Mehrheitsgesellschaft ausgeschlossen? Wieso sinkt die Akzeptanz der parlamentarischen Demokratie und steigt die Zahl derer, die sich die Welt anhand kruder Verschwörungstheorien erklären? Wer oder was treibt liberal-tolerante Gesellschaften auf ständig neue Gipfel kollektiver Erregtheit? Was treibt ganz „normale“ Bürger an, wie einmal die SA mit Fackeln vor die Häuser von Politikern zu ziehen und Journalisten zu verprügeln? Haben wir die Kunst des offenen Dialogs und des konstruktiven Streits verlernt? Und gibt es Wege zurück in eine neue Streit- und Debattenkultur?

            Angelehnt an den britischen Premier und Kriegsminister Sir Winston Churchill und sein Bonmot „Jaw-jaw is always better then hawk-hawk“ wollen wir über diese und andere Fragen ein Wochenende lang reden, diskutieren – und zivilisiert streiten! 

             

            • Freitag, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 27.05.2022 - 27.05.2022)
            • Samstag, 09:30 - 19:00 (Einzeltermin, 28.05.2022 - 28.05.2022) - 2303.01.22 (Z81)
            • Sonntag, 09:30 - 19:00 (Einzeltermin, 29.05.2022 - 29.05.2022) - 2303.01.22 (Z81)

            Zur Geschichte Schwarzer Identitätspolitik im aktuellen deutschen Theater

            In diesem Blockseminar wollen wir uns vor dem Hintergrund ihrer Geschichte mit der Gegenwart Schwarzer Identitätspolitik im deutschen Theater der Gegenwart befassen. Bereits hinsichtlich früher Schwarzer feministischer Bewegungen des 20. Jahrhunderts lässt sich von Identitätspolitik insofern sprechen, als dass damals marginalisierte Schwarze Frauen eine Sichtbarkeit für sich einforderten, die bis dahin weißen Menschen – vor allem Männern – vorbehalten war, während sich heute jeder progressive Feminismus intersektional sowohl mit race und gender als auch mit class befasst. Spätestens mit dem Combahee River Collective in den USA in den späten 1970er Jahren und dem Wirken Audre Lordes und May Ayims im Berlin der 1980er Jahre kamen Debatten auf, die bis ins aktuelle deutsche Theater hinein fortwirken, weil dann Schwarze Frauen von der Peripherie ins Zentrum der Dominanzkultur weißer Männer rückten und ihre Erfahrungsweisen anerkannt sowie ihre Stimmen gehört wissen wollten. Indem die historischen Akteur*innen Schwarzer Identitätspolitik auf spezifischen gesellschaftlichen Positionen und den damit verbundenen Sprecher*innenpositionen bestanden, wollten sie sich nicht nur von Gewaltverhältnissen emanzipieren, sondern die Sichtbarkeitsregime ihrer jeweiligen Gesellschaften insgesamt transformieren. Vor diesem Hintergrund werden wir uns neben Schlüsseltexten Schwarzer feministischer Identitätspolitik aus US-amerikanischen und deutschen Kontexten mit einer Auswahl exemplarischer künstlerischer Arbeiten jüngeren Datums aus dem deutschen Theater der Gegenwart befassen (Magda Korsinsky, Anta Helena Recke und Joana Tischkau), um zu untersuchen, wie diese mit jeweils spezifischen Mitteln kritische Interventionen innerhalb weißer deutscher Institutionen vollziehen.

            • Freitag, 10:00 - 20:00 (Einzeltermin, 15.07.2022 - 15.07.2022)
            • Samstag, 10:00 - 20:00 (Einzeltermin, 16.07.2022 - 16.07.2022)
            • Sonntag, 10:00 - 20:00 (Einzeltermin, 17.07.2022 - 17.07.2022)

            `Context matters´: Mehrebenenanalysen in der komparativen Umfrageforschung

            Termine (Stand vom 6.5.2022): 8.4., 2.5., 6.5., 20.5., 10.6., 24.6., 1.7., 8.7. (+ Ausweichtermine bitte freihalten im Falle von erforderlichen Verschiebungen oder Terminausfällen: 27.5., 3.6., ggf. 15.7.) Anm.: Zeiten: 9.30-13.00 Uhr).

            PC-Analysesitzungen in Gebäude 23.21 - PC-Pool 00.97

             

            Europa umfasst über 40 Staaten und ist in Form der EU ein institutionell eng verknüpfter Staatenbund, der in besonderer Weise von der vergleichenden Beobachtung der Entwicklung seiner Mitgliedsstaaten und seiner Nachbarn durch die Sozialwissenschaften profitiert. Für die Beobachtung der Nationalstaaten als auch der Entwicklung Europas insgesamt eignet sich u.a. die komparative Forschung, die mit den Mitteln der repräsentativen Bevölkerungsbefragung z.B. Erkenntnisse über die soziale Lage, die Lebensläufe, die Lebenszufriedenheit, das politische Vertrauen und - als Gegenstand dieses Masterseminars - auch über die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger zu den Institutionen und Leistungen des Wohlfahrtsstaats generiert. Dabei können Einstellungen oder andere Outcomes bzw. Explananda auf der Individualebene einerseits durch Merkmale von Personen, andereseits aber auch durch soziale, politische, kulturelle, ökonomische oder rechtliche Kontextmerkmale bestimmt sein. Ein bedeutsamer Kontext für die Prädispositionen der Bürgerinnen und Bürger in Europa bleibt trotz der supranationalen Gemeinschaft der Nationalstaat als Opportunitätsstruktur sozialer Chancen und sozialer Ordnung.

             

            Eine besondere methodische Herangehensweise bei internationalen Vergleichen wird im Seminar im Mittelpunkt stehen und im Detail praktisch vermittelt: die Analyse von Individual- und Kontexteffekten mit den Mitteln der statistischen Mehrebenenanalyse/multi level analysis (MLA) bzw. der hierarchisch-linearen Regression/hierarchical linear models (HLM) als statistischer und analytischer Erweiterung der "Einebenenregression" (z.B. OLS). Die MLA ist eine wichtige Form des variablenorientierten Vergleichs für die gleichzeitige Nutzung von Umfrage- und Aggregatdaten und die Schätzung der Effekte von Variablen in hierarchischen Regressionsmodellen. Die Mehrebenenanalyse stellt für den Ländervergleich eine besonders angemessene und seit rund 15 Jahren in der (international vergleichenden) sozialwissenschaftlichen Forschung etablierte statistische Methode für Fragen dar, bei denen Untersuchungseinheiten wie Befragte in höheren Einheiten, wie z.B. Ländern, (ge)nested, also hierarchisch eingeordnet sind.

             

            Nach einer ersten Einführung werden wir komparative Verfahrensweisen und Mehrebenenanalysen in empirischen Analysen europäischer Gesellschaften diskutieren, um die Methode durch praktische Forschungsbeispiele kennen zu lernen. Im Anschluss an diese Vorbereitung wird die praktische Analyse mit einem internationalen Umfragedatensatz mit einem Statistikprogramm eingeübt. Dabei werden zum einen das Datenhandling sowie Grundlagen der bivariaten Datenanalyse bei Bedarf wiederholt und zum anderen die multiple lineare Regression und die hierarchisch lineare Regression an praktischen Forschungsbeispielen eingeübt. In Abhängigkeit von den Vorkenntnissen der Teilnehmer/-innen kann auch eine andere Schwerpunktsetzung für die Detailbehandlung der statistischen Analyseverfahren vorgenommen werden.

             

            Im Einzelnen werden folgende Problemfelder der statistischen Mehrebenenanalyse besprochen:

            • Prinzip und Grund des „Nestings",
            • verschiedene nested Designs und ihre statistischen Voraussetzungen,
            • Zwei-Ebenenmodelle mit Personen in Ländern (Fallauswahl für die Länderebene, Fallzahlvoraussetzungen, Gewichtung),
            • Logik des Kontextarguments über Länder- bzw. Kultureffekte
            • Standardverfahren der Modellbildung,
            • Individual-, Kompositions- und verschiedene Kontexteffekte, 
            • random intercept only- und random slope-Modelle,
            • in Abhängigkeit vom Lerntempo: weitere Varianten mit Cross Level-Interaktionen sowie Cross Classified-Modelle.

             

            Das Seminar hat die folgenden Lernziele:

            • die Vermittlung des statistischen Analyseverfahrens der Mehrebenenanalyse, 
            • die Befähigung zur Interpretation entsprechender vorliegender Forschungsarbeiten,
            • die Übersetzung theoretischer Annahmen über Individual-, Kontext- und Interaktionseffekte in operationalisierbare Hypothesen,
            • die Vorbereitung und Datensatzerstellung für Mehrebenenanalysen,
            • die Durchführung explorativer und hypothesentestender Analysen mit internationalen Umfragedaten,
            • die Berechnung insbes. hierarchisch-linearer random intercept und random slope Modelle,
            • die richtige Dokumentation, Darstellung und Interpretation von Mehrebenenanalysen
            • die Rückbindung statistisch anspruchsvoller Analysen an theoretisch gehaltvolle Annahmen und Aussagen.

             

             

            LE = Lerneinheit

             

             

            I    LE 01-02 (8.4., 2.5.):

            Context matters: Einführung in die komparative Umfrageforschung

            Basistext A: Przeworski, Adam, Henry Teune (1970): Logic of Comparative Social Inquiry. New York u.a.: Wiley Interscience. (Auswahl: S.17-45).

            Basistext B: Scheuch, Erwin K. (1993): The Cross-Cultural Use of Sample Surveys. Historical Social Research / Historische Sozialforschung 18(2): 104-138.

             

            II   LE 03-06 (6.5., 20.5.), Gebäude 23.21 - PC-Pool 00.97

            Workshop: Analyse komplexer Umfragedatensätze: Handling von Surveydaten und die Praxis internationaler Vergleiche

            + Datensatzhandling und basale komparative Analysen mit der European Values Study 2016/17 (https://search.gesis.org/research_data/ZA7500)

            Daten: EVS (2020). European Values Study 2017: Integrated Dataset (EVS 2017). GESIS Datenarchiv, Köln. ZA7500 Datenfile Version 4.0.0, https://doi.org/10.4232/1.13560

             

            III  LE 07-08 (10.6.)

            Kontexte in der systematischen Logik der Mehrebenenanalyse und Anwendungsbeispiele in Studien

            Basistexte, siehe ILIAS

            • Prinzip und Grund des „Nestings“
            • verschiedene nested Designs und ihre statistischen Voraussetzungen
            • Zwei-Ebenenmodelle mit Personen in Ländern
            • Logik des Kontextarguments über Länder- bzw. Kultureffekte
            • Diskussion publizierter Forschungsbeispiele samt Best Practice-Regeln

             

            IV  LE 09-14 (24.6., 1.7., 8.7.), Gebäude 23.21 - PC-Pool 00.97

            Workshop: Personen in Ländern als Kontexten: Mehrebenenanalysen und Modellvarianten

            Basistext: Hadler, Markus 2004: Die Mehrebenen-Analyse. Ihre praktische Anwendung und theoretische Annahmen. Österreichische Zeitschrift für Soziologie 29: 53-74.

            Vertiefungstexte:

            Ditton, Hartmut 1998: Mehrebenenanalyse. Grundlagen und Anwendungen des Hierarchisch Linearen Modells. Weinheim und München: Juventa. (S. 11-72.)

            Hox, Joop J. 2005: Applied Multilevel Analysis. Amsterdam: TT-Publikaties. (S. 1-32)

            • Fallauswahl für die Länderebene
            • Fallzahlvoraussetzungen, Gewichtung
            • Standardverfahren der Modellbildung
            • Individual-, Kompositions- und verschiedene Kontexteffekte
            • random intercept only-Modelle
            • random slope-Modelle
            • Cross Level-Interaktionen

             

             

             

             

             

             

             

             

            • Freitag, 09:30 - 13:00 (wöchentlich, 08.04.2022 - 20.05.2022)

            Verantwortlichkeit: