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Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

Lehrveranstaltungen zur Dimension Sexuelle Orientierung und Geschlechtliche Identität

BVM 2b/BBM 2d: Deutschsprachige Liebeslyrik

Wenn Sie nach den ältesten Zeugnissen europäischer Liebesdichtung suchen, haben Sie einen knapp 2600 Jahre und Kilometer weiten Weg vor sich, an dessen Ende (Mytilene, Lesbos) die altgriechische Dichterin Sappho in kunstvollen Oden die Liebe als Grenzerfahrung besingt. Zwar haben sich die Liebeskonzepte im Laufe der Zeit mit dem kulturellen Bewusstsein verändert, doch das Bedürfnis, ureigene Gefühle vielsagend zu äußern, ist geblieben. Die künstlerische Auseinandersetzung mit der Frage, wie man in Worte fassen soll, was schon unzählige Male (besser? prägnanter? schöner? authentischer?) gesagt wurde, hat zu jenem breiten Ausdrucks- und Formenrepertoire der Liebesdichtung geführt, das bis heute aktualisiert und erweitert wird.

Neben gattungstypischen Merkmalen der Liebesdichtung erarbeiten und vertiefen wir literaturwissenschaftliches Fachwissen zur Analyse und Interpretation von Lyrik. Sie erhalten die Möglichkeit, interessenbasiert Schwerpunkte zu setzen, denen Sie sich in kleinen Projektgruppen widmen und deren wechselseitige Vorstellung Ihnen einen thematischen Überblick über die deutschsprachige Liebeslyrik verschaffen soll.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 27.10.2020 - 12.02.2021)

Diving into the Wreck: Queer Theory and Revisions of Classical Myth

"Re-vision - the act of looking back, of seeing with fresh eyes, of entering a text from a new critical direction - is for us more than a chapter in cultural history: it is an act of survival," Adrienne Rich concludes in her influential essay "When We Dead Awaken: Writing as Re-Vision" (1972). Rich and her contemporaries call for critical rereadings and rewritings of the "Classical Tradition" in the Western literary canon as it often (though not always) conveys misogynistic and xenophobic worldviews. Literary adaptations of Greco-Roman myths are at the center of their discourse as these myths are often presented as "timeless truths" rather than products of a specific historical period. Feminist revisionist authors provide voices for characters who tend to play the role of the erotic 'other' and reinvestigate archetypal images associated with womanhood and otherness.

Judith Butler however warns her fellow feminists "to be careful not to idealize certain expressions of gender that, in turn, produce new forms of hierarchy and exclusion" (Gender Trouble: Feminism and the Subversion of Identity, 1999, viii). Instead of reproducing harmful stereotypes, queerfeminist criticism seeks to destabilize concepts of identity that are taken for granted. Queer revisions thus attempt to reclaim classical myth's subversive potential, ranging from homoerotic relationships to early expressions of transgender identities.

The texts discussed in this seminar are used both as a critical assessment of classical literature and as a way to explore alternative expressions of identity, questioning if and how we can read ancient sources from a "modern" point of view. Readings will include translated ancient sources and contemporary literary retellings.

Due to Covid regulations, this seminar will take place online. All sessions will be made available via ILIAS. Participants will be able to discuss their progress in monthly Webex audio meetings.

 

Content warnings: Graphic descriptions of violence and sexual assault.

 

BN: Reading journal

AP: Term paper OR portfolio (as a replacement for oral exams)

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 29.10.2020 - 12.02.2021)

Eine Reise zur Männlichkeit - Homosexualität im spanischen Roman der 1980er Jahre

Thema des Seminars ist die literarische Verarbeitung von Homosexualität im Spanien der 1980er Jahre. Wir analysieren Manuel Vázquez Montalbáns Los alegres muchachos de Atzavara (1987) und Rafael Chirbes’ Mimoun (1988). In beiden Romanen ist das Motiv der Reise zentral: auf einer Reise wird der jeweilige Protagonist mit Homosexualität konfrontiert, und setzt sich in der Folge mit der eigenen Identität auseinander.

Einige der Fragen, mit denen wir uns gemeinsam befassen, sind: Wie wird das homosexuelle Begehren erzähltechnisch umgesetzt? Wo siedeln sich die Texte zwischen Coming-of-Age-Story und Reiseroman an? In welchem Verhältnis stehen Identität und Alterität? Wie können die Romane mithilfe von Gender-Theorie analysiert werden (Judith Butler, R.W. Connell)?

Bitte besorgen Sie sich vor Beginn des Semesters die Ausgabe des Romans von Chirbes, Rafael (2013): Mimoun. Barcelona: Anagrama. ISBN: 978-8433977267. Den Text von Vázquez Montalbán stelle ich Ihnen vor Seminarbeginn zur Verfügung. Ich erwarte, dass Sie beide Texte bis zum 7.11. gelesen haben.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 26.10.2020 - 14.12.2020)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 07.11.2020 - 07.11.2020)
  • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.11.2020 - 20.11.2020)

Feminists in the World: Representing Women in African Literatures

Feminism has become a global buzzword. Yet, conceptualisations of feminism differ significantly all over the world, not least due to the imperial practices and ideologies with which western feminisms have been imbued.

This seminar aims at familiarising students with numerous conceptions of feminism that originate in the African continent. We will examine how literary works by African authors represent women, working against homogeneous conceptions of womanhood. We will study how these works negotiate and pluralise various conceptions of feminism and explore how they are tied to questions of race, ethnicity, sexuality, religion, and the black female body. Primary works include Chimamanda Ngozi Adichie’s Americanah (2013), Tsitsi Dangaremba’s Nervous Conditions (1988), and Chika Unigwe’s On Black Sisters’ Street (2007).

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 29.10.2020 - 12.02.2021)

Fotografie in der globalen Digitalkultur

Kommentar folgt.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 29.10.2020 - 12.02.2021)
  • Dienstag, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 27.10.2020 - 27.10.2020)

Genderkonstruktionen in der japanischen Kultur

Mit Judith Butler hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass geschlechtliche Identität nicht naturgegeben ist, sondern vielmehr durch Gesellschaft und Kultur konstruiert wird. In diesem Seminar werden wir uns anhand von Beispielen aus Literatur, Theater und Populärkultur kritisch mit den Konstruktionen von Geschlecht in der japanischen Kultur auseinandersetzen. Studierende lernen zentrale Theorien und Konzepte der Gender Studies kennen und diese anzuwenden. Auf dieser Grundlage werden wir eine große Vielfalt von Materialien, von der Vormoderne bis zur Gegenwart analysieren. Dabei sollen auch Aspekte der Intersektionalität von Geschlecht und Sexualität mit Kategorien wie Ethnizität, Klasse oder Alter berücksichtigt werden.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.10.2020 - 12.02.2021)

Janelle Monae, FKA twigs, Arca: Class, Race, Gender im aktuellen Musikvideo

Beginnt erst ab dem 4.11. 

Seit digitale Plattformen wie YouTube, Vimeo und Spotify von Popstars gezielt zur Verbreitung politisch divers gedachter Identitätskonzepte zwischen den Kategorien "Class, Race & Gender" im aktuellen Musikvideo genutzt werden, und das Musikvideo nicht erst seit seiner digitalen Renaissance mehr ist als bebilderte Musik, kann das Musikvideo als Medium soziopolitischer Diskurspraktiken aktueller transkultureller Austausch- und Identitätsprozesse betrachtet werden. Neue Rezeptions- und Distributionswege ermöglichen nämlich einen politischen Diskurs jenseits der Verbrämung dieses populären Mediums durch die Kulturinstustrie und ihrer starren Autoritätsstrukturen. So ist eine neue Entwicklung auch deshalb festzustellen, da das klassische Mediendispositiv des traditionellen Musikvideofernsehens unter digitalen Vorzeichen nicht mehr existiert.


In diesem Seminar sollen spezifische transmediale und -kultureller Distributions- und Rezeptionspraktiken historischer und aktueller Musikvideoproduktionen in den Blick genommen werden, die sich vor allem unter dem Paradigma "Class, Race, Gender" der Kritik in den Cultural Studies an westlichen Wissenschaftskanones unterschiedlichen historisch-medialen Produktionsbedingungen  zuordnen lassen. Es sollen inter- sowie transmediale Phänomene (wie u.a. Exotismus, Orientalismus, Afrofuturismus, Afropunk, (Trans-)Gender) dieses Hybridmediums erläutert und  vor dem Hintergrund der Diskurse der Cultural Studies in Bezug auf Zitations- und Interferenztechniken der Popkultur zwischen High & Low auf ihren (westlichen) medienarchäologischen Anfang (Futurismus, Dada, Poststrukturalimus, Pop Art etc.) und mit Blick auf neuere (Bild-)Gesten der politisch-ästhetischen Selbstermächtigung hin befragt werden. 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.11.2020 - 10.02.2021)

Japanische Literatur und transkulturelle Genderforschung

Das Seminar beschäftigt sich aus einer dezidiert gendertheoretischen Perspektive mit transkulturellen Phänomenen in der modernen japanischen Literatur und ihren populärkulturellen und transmedialen Bezügen in Medien wie Film, Manga und Anime. Zunächst werden in einem theoretischen Teil verschiedene Begriffe wie Multi-, Inter- und Transkulturalität definiert und wir betrachten verschiedene Kulturkonzepte. Anschließend folgt die Auseinandersetzung mit dem Beispiel Japan und seiner kulturellen Selbstdefinitionen, die sich häufig an den Bezugspunkten „Asien“ und „der Westen“ orientieren. Anhand verschiedener Fallbeispiele wird gezeigt, auf welche Art und Weise japanische und nicht-japanische Figuren in japanischer Literatur und Populärkultur dargestellt werden und wie diese miteinander interagieren. Hierbei werden zwei verschiedene Schwerpunkte gesetzt: zum einen auf Begegnungen mit dem Ausland und ausländischen Figuren und zum anderen auf multikulturelle Mikrokosmen innerhalb Japans.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 26.10.2020 - 12.02.2021)

Liebe - more than a feeling Love - a short history

 

In romantischen Filmen scheint die Liebe ein eindeutiges Gefühl zu sein. Wenn sie kommt ist alles anders und häufig gibt es nur das eine Objekt der Liebe. In diesen Deutungen scheint Liebe zu allen Zeiten gleich gewesen zu sein. Doch möglicherweise haben wir das Gefühl der romantischen Liebe erst in der Neuzeit “erlernt”. Wie Liebesgefühle in historischer Perspektive beschrieben wurden, was jeweils unter Liebe verstanden wurden und wie sich ihre Objekte verändert haben, diese Fragen sollen im Seminar behandelt werden. In sozialhistorischer Perspektive kann Liebe als eine Vorform des Sozialsystems Familie verstanden werden, dem grundlegende gesellschaftliche Funktionen zukommen (nämlich Reproduktion und Sozialisation). Ausgehend vom Wandel des Heiratsverhaltens (Heiratsalter, Zölibatsquote) und  der Fertilität (Kinderzahl, Geburtenabstände) beschäftigt sich das Seminar mit der Entstehung der bürgerlichen Ehe und der Liebesheirat und der Geschichte der Sexualität von der Industrialisierung bis in die Gegenwart. Eingeordnet wird das Thema in gesellschaftliche Strömungen (etwa Emanzipation; Verhütungsmöglichkeiten). Die partnerschaftliche Liebe wird im Vordergrund stehen, wobei auch die Geschichte der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften dazu gehört. Ebenso wie juristische Festlegungen (z. B. §175) geben auch die wissenschaftshistorischen Perspektiven auf die Liebe (z.B. der Liebeswahn oder die Liebe als biochemischer Prozess) einen Einblick in den konstruktiven Charakter dieses Gefühls. Daneben können aber auch andere Beziehungen wie etwa Elternliebe thematisiert werden.

 

Literatur:

Philippe Ariès et al., Die Masken des Begehrens und die Metamorphosen der Sinnlichkeit, Frankfurt a.M. 1984.

Joseph Ehmer, Bevölkerungsgeschichte und historische Demographie 1800–2000, München 2004.

Sybille Steinbacher, Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik. München 2011.

Dagmar Herzog, Sexuality in Europe: A Twentieth Century History, Cambrigde 2011.

Monica Wienfort, Verliebt, verlobt, verheiratet: eine Geschichte der Ehe seit der Romantik, München 2014.

Bernhard Rathmayr,Geschichte der Liebe : Wandlungen der Geschlechterbeziehungen in der abendländischen Kultur, Paderborn 2016.

 

 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 29.10.2020 - 12.02.2021)

Masculinity Now! Konzepte von Männlichkeit im Kriegsfilmgenre

Kaum ein anderes Genre arbeitet mit so vielen affektiven Adressierungen und cineastischen Spektakeln wie der Kriegsfilm. Mit den Darstellungen von nackter, diskretionsloser Gewalt und der Offenlegung der menschlichen Psyche erscheint der Kriegsfilm als ein allumfassender Angriff auf die Wahrnehmung der Zuschauer*innen. „Film is like a battleground: love, hate, action, violence, death ... in a word, emotion.“, formulierte einst Samuel Fuller in Jean-Luc Godards Pierrot le fou. Neben dem Krieg als Spektakel steht der männliche Körper und seine vorgeschriebene Identitätsfindung im Fokus des Genres. Ob über-sexualisierter Kampfpilot in Top Gun oder traumatisierter Veteran in Saving Private Ryan – heteronormative Männlichkeit wird zum Attribut des Kriegsfilms. 

Welchen soziokulturellen Einflüssen ist der Körper eines Soldaten unterworfen und wie wird dies im Film dargestellt? Dieses Seminar stellt Überlegungen zur normativen Identität von Männlichkeit im Militär sowie der Rolle des Soldaten. Neben der theoretischen Auseinandersetzung sollen anhand ausgewählter Filme wie Full Metal Jacket oder Apocalypse Now genderspezifische Rollen von Männlichkeit ergründet werden und ein formal-ästhetischer Überblick über das zeitgenössische Kriegsfilmgenre entstehen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 29.10.2020 - 12.02.2021)

Publicly Intimate. Cruising and Queer Spaces in US-American Literature

So-called ‘cruising’ for sex in public places is a phenomenon that can be traced throughout the history of male-male sexual encounters. Through cruising, men who engage in this activity change the spatial meaning of the places they frequent. The reasons for engaging in cruising have been as manifold as the historic contexts they have taken place in: from necessity in times of persecution, to social rebellion over restrictions, to the chase for sexual frisson in more liberated times, men have been engaging in cruising activities throughout cities as well as rural settings. Cruising as a typically gay male activity has always breached (moral and legal) heteronormative distinctions between private and public, intimate and social. Seen from an outsider’s perspective it may (in the Foucaultian sense of the heterotopia) be more or less invisible; seen from the inside it reveals its very own system of rules of permeability, admittance to the space and behaviour within it. From a heteronormative standpoint of an incompatibility of intimacy and the public it can at times be indistinguishable from prostitution.

Countless literary texts have taken cruising and the search for intimacy and sex as well as the space of the cruising spot as settings but also as spaces of social commentary. This class will examine a number of these texts and provide theoretical approaches from spatial theory and queer studies to understand the spatial mechanisms in action in cruising situations and to trace the narratological techniques of the literary construction of these spaces.

Students wishing to take part in this class should be aware that texts may feature scenes of a rather outspoken sexual nature or may depict violent encounters.

This class will be taught partially online in that sessions will take place via a video conference service. Texts needed for class (apart from the novels; s. literature below) will be provided via ILIAS. What the class will not provide is online learning tools which enable students to work through the course materials without the online sessions. Students wishing to enrol in this class should be prepared to take part in as many video sessions as possible. A BN may be acquired via a presentation in class. Details will be announced in the first session.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 30.10.2020 - 12.02.2021)

Sichtbarkeit, Postkolonialität, Ethnizität, Sexualität: Rey Chows Lektüren des Audiovisuellen

Rey Chows Arbeiten bewegen sich zwischen Literatur-, Film- und Medienwissenschaft,

Postkolonialer Theorie, Cultural und Gender Studies. Ihre theoretischen und textuellen Analysen – insbesondere zu Film und Literatur, aber auch zu digitalen Medien – zeichnen sich durch eine dekonstruktive Vorgehensweise aus, die als entobjektivierend beschrieben werden kann: Sie untersuchen die diskursiven Begegnungen zwischen Moderne, Postkolonialität, Ethnizität und Sexualität: Es geht um Fragen der Sichtbarkeit und der capture (Erfassung, Eroberung, Gefangennahme), um kulturelle Übersetzung und transkulturelle wie transmediale entanglements. Insbesondere das Chinesische Kino ist immer wieder Gegenstand ihrer Auseinandersetzung mit der Bedeutung von ‚China’ für westliche Wissensproduktion. In den vergangenen Jahren wird Rey Chow zunehmend auch in der deutschsprachigen Film- und Medienwissenschaft, aber auch im Bereich der

Sound Studies rezipiert, einige ihrer Aufsätze wurden ins Deutsche übersetzt. Im Seminar nähern wir uns Chows Denken durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion einiger grundlegender Texte aus ihrem Werk im Dialog mit Filmen und Sekundärliteratur. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Interesse an postkolonialer und poststrukturalistischer Theorie und die Bereitschaft zu intensiver und genauer Lektüre (vor allem auf Englisch).

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 28.10.2020 - 12.02.2021)

Workshop: Liebe in der deutschen Literatur B2/C1

Der Workshop findet am Dienstag, den 26.01.2021 und Donnerstag, den 28.01.2021, jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr

im Gebäude 21.02., Raum 00.21 (SSC-Gebäude) statt.

 

Die Liebe, dieses Gefühl des Himmels, das manchmal zur Hölle werden kann:

Wie stellt sie sich dar in der deutschen Literatur?

 

Dieser Frage geht der Workshop mit kurzen Prosatexten und auch Gedichten nach.

Im Kern befasst sich dieser Workshop außerdem mit schwierigen Beziehungen oder Figuren wie der „Femme Fatale”. Es werden u.a. Werke von Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann und Max Frisch („Homo Faber”) besprochen und interpretiert.

 

Dieser Workshop richtet sich an Teilnehmer ab dem Niveau B2 und C1.

Für die erfolgreiche Teilnahme können Scheine mit Note und zwei Kreditpunkten vergeben werden. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.

 

Eine Veranstaltung für alle, die Freude haben an der deutschen Literatur, dem Sommer und eben der Liebe und dem Leben.

 

Dozentin des Workshops ist Dr. Matylda Nowak. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der Kazimierz Pulaski Universität Radom (Polen), einer Erasmus-Partnerhochschule des Studiengebietes DaF an der Heinrich-Heine-Universität.

  • Dienstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 26.01.2021 - 26.01.2021)
  • Donnerstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 28.01.2021 - 28.01.2021)

Verantwortlichkeit: