Zum Inhalt springenZur Suche springen

Körperliche und geistige Fähigkeiten

Lehrveranstaltungen zu Körperliche und geistige Fähigkeiten

BEM 2b / BBM 2b: Neue alte Einsamkeit(en): - Lyrik, Dramen und Prosatexte erzählen die Einsamkeit.

Der Psychiater Manfred Spitzer diagnostiziert die Einsamkeit als unerkannte Krankheit, die schmerzhaft, ansteckend und tödlich sei. Gerade in der gegenwärtigen, allzeit vernetzen und smarten Welt provoziert Spitzer: „Die Digitalisierung bringt Menschen nämlich nicht, wie oft behauptet wird, zusammen, sondern bewirkt eine Zunahme von Unzufriedenheit, Depression und Einsamkeit.” Gibt es also neue Einsamkeit(en) oder haben die alten nur ein neues Gewand? Einsamkeit und einsame Figuren finden sich in der Literatur quer durch alle Gattungen. Sie betrifft die Produktion ebenso wie die Rezeption von Texten: einsame Figuren, einsame Schreiber, einsame Leser.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, einerseits die drei Großgattungen und ihre gattungspoetischen Merkmerkmale kennenzulernen und dabei andererseits Arbeitstechniken der germanistischen Literaturwissenschaft einzuüben. Das wollen wir anhand literarischer Texte erlernen, die die Einsamkeit thematisieren.

 

Begonnen wird mit einer Einführung in die Lyrik anhand ausgewählter Gedichte von u.a. Andreas Gryphius, Clemens Brentano, Hermann Hesse, Stefan Zweig und Mascha Kaléko. Der Analyse von Dramen wird sich angenähert anhand Schnitzlers Der einsame Weg und J. Zoderers Das Haus der Mutter. Das Seminar hat dann einen Schwerpunkt auf der Prosa. Gelesen werden Ludwig Tieck, Stefan Zweig, Franz Kafka und Patrick Süßkind. 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 15.10.2019 - 28.01.2020) - 2502.00.36 (Z37)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.10.2019 - 08.10.2019) - 2301.HS 3B (Z 114)

Barrierefreiheit

Die Universität ist ein Ort, an dem eine heterogene Gruppe von Menschen primär mit dem Ziel zusammenkommt an Forschung und Lehre zu partizipieren. Die Einrichtungen der Universität sind also darauf ausgerichtet allen in gleicher Weise Zugang zur Welt der Wissenschaft zu ermöglichen. Individuelle Gründe seien dies nun Erkrankungen, Behinderungen, sprachliche oder kulturelle Hintergründe können diesen Zugang erschweren bzw. im Einzelfall sogar unmöglich machen. Das Konzept der Barrierefreiheit ist darauf ausgerichtet im Sinne eines universellen Designs das menschliche Lebensumfeld so zu gestalten, dass grundsätzlich niemand ausgeschlossen und alle Menschen ähnliche Partizipationsmöglichkeiten erhalten.

Im Seminar werden wir uns mit den rechtlichen Grundlagen von Barrierefreiheit auseinandersetzen (z.B. der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) oder der Empfehlung „Hochschule für alle” der Hochschulrektorenkonferenz) und in einem zweiten Schritt die rechtlichen Voraussetzungen auf das Lebensumfeld an der Universität übertragen. Besonderes Augenmerk werden wir dabei auf die praktischen Faktoren widmen, die für eine barrierefreie Hochschullehre hilfreich sein können. Wir werden gemeinsam mögliche Themenfelder identifizieren, bei denen das Ideal der Barrierefreiheit noch nicht realisiert ist und Vorschläge erarbeiten, wie die Heinrich-Heine-Universität in Zukunft damit umgehen soll. Dies können bspw. die Bereiche barrierefreier Kommunikation, die Möglichkeit der Beratung und des Nachteilsausgleich für chronisch kranke und behinderte Studierende oder die baulichen Einrichtungen auf dem Campus der HHU betreffen. Wir freuen uns auf die Vorschläge der Studierenden.

Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmenden für das Thema Barrierefreiheit zu sensibilisieren und gemeinsam mit ihnen praktische Lösungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit an der HHU zu entwickeln, damit sie dieses Wissen in ihrem (Uni-)Alltag sowie in Praxis und Beruf einsetzen können. Im Sinne einer inklusiven Organisationsentwicklung sollen darüber hinaus im Seminar Ideen und Handlungsempfehlungen für „eine Hochschule für alle” erarbeitet werden, die insbesondere die Belange der Studierenden aber auch der Beschäftigen der HHU für eine barrierefreie Gestaltung der Strukturen, Verfahren und Angebote der HHU miteinbeziehen.

 

Blocktermine:

Donnerstag, 06.02.2020, 10:00-16:00 im Raum 24.21.06.61

Donnerstag, 13.02.2020, 10:00-16:00 im Raum 24.21.05.61

 

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 29.11.2019 - 29.11.2019) - 2421.03.84 (Z30)
  • Donnerstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 06.02.2020 - 06.02.2020) - 2421.06.61 (Z20)
  • Donnerstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.02.2020 - 13.02.2020) - 2421.05.61 (Z20)

Because We Are Bad: Mental Illness in the Media **** THIS SEMINAR IS OVERBOOKED

*** Please note that due to the massive repsonse this seminar is overbooked and registration is closed as of September 16th 2019***

 

As the title suggests, this seminar will deal with the representation of mental illness in the media. The focus, however, is on its representation in literature, especially in autobiography. We will start with Sylvia Plath’s classic The Bell Jar which will serve as a basis for further discussion. We shall then move on to Susanna Kaysen’s Girl Interrupted and compare it to its filmic adaptation starring Winona Ryder and Angelina Jolie in order to see how Hollywood approaches the topic of mental illness on screen.

Furthermore, we will have a look at more contemporary representations of mental illness in ”pop media”, more specifically in the medium of TV series such as Gotham which uses stereotypes such as the mad villain or the Netflix production 13 Reasons Why which opens a questionable dialogue about the subject of suicide and blame.

In the final sessions of the seminar we will be dealing with a recent non-American publication, namely the autobiographical work by Lily Bailey Because We Are Bad which offers a counter-narrative to the more common stereotypical representation of mental illness in media.

!!!Disclaimer: Please be aware that this seminar deals with sensitive issues such as suicide and self-harm. Some of the material we are dealing with contains graphic depictions of suicide attempts and self-harm. Please decide for yourself whether or not you feel able to deal with such topics on an academic level before registering for the course!!!

Requirements for CPs and/or for exam registration are:

an online reading journal and a short in-class presentation (max. 5-10 minutes) which provides either background information or a close reading of the text for the session; plus your general active participation in in-class activities.

Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than two sessions.

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.00.94 (Z64)

Diversity an Hochschulen gemeinsam gestalten, Praxiseinheit

Der Anspruch, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, verschiedenen Voraussetzungen und auch Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Teilhabe zu ermöglichen, wird seit einigen Jahren unter dem Stichwort Inklusion diskutiert. Auch Hochschulen sind gefordert, sich auf Studierende einzustellen, die durch körperliche, chronische gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen besondere Bedingungen und teilweise auch besondere Unterstützung benötigen.

Anknüpfend an das erfolgreich seit Sommersemester 2016 durchgeführte Service-Learning-Seminar zum Thema Flüchtlingshilfe, startet die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement in Kooperation mit dem Diversity-Team der HHU die Diversity-Offensive. Gemeinsam mit Studierenden mit und ohne Behinderungen sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Projektseminar eine vertiefte Bedarfsanalyse sowie Unterstützungsangebote entwickelt werden. Das inzwischen auch an vielen Hochschulen in Deutschland implementierte Konzept des Service-Learning sieht eine Verschränkung von wissenschaftlichem Arbeiten und ehrenamtlicher Praxiserfahrung vor. Wichtig ist dabei, dass Studierende selbst auf dem Hintergrund einer intensiven Erarbeitung von theoretischen und empirischen Grundlagen eigene Projektideen für die Praxis entwickeln und umsetzen. Insofern wird ein zweisemestriger Zyklus von Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen sowie empirische Bedarfsermittlung (1. Semester), Entwicklung und Umsetzung von konkreten Teilprojekten (2. Semester) vorgesehen. Damit wird interessierten und engagierten Studierenden die Möglichkeit gegeben sich über einen längeren Zeitraum mit den vielfältigen Facetten des Themas zu beschäftigen.

Die Aspekte, die hier adressiert werden, umfassen nicht nur die traditionellen Dimensionen wie physische Barrierefreiheit (z.B. Rampen statt Treppen), barrierefreie Lernmaterialien oder Nachteilsausgleich (verlängerte Bearbeitungszeit bei Klausuren) sondern generelle Fragen der Hochschuldidaktik, der Studienorganisation und der Prüfungsformate. Und die wichtigste Basis für alle derartigen Bemühungen ist sicher in der Sensibilisierung aller Beteiligten am Hochschulalltag (von den Mitstudierenden über die Dozenten bis zur Verwaltung) für das Thema Inklusion zu sehen – und damit ist mehr gemeint als die bloße Verfügbarkeit von Informationen.

 

Anrechnungsmöglichkeiten des Praxisseminars im WiSe 2019/20:

  • Modul BN
  • Fächerübergreifender Wahlpflichtbereich

 

 

 

 

 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.10.2019 - 30.01.2020) - 2303.01.22 (Z81)

Kurs 7: Initiierung einer politischen Debatte: gesundheitsfördernde Arbeitsplatz-Maßnahmen

Kursleitung: Prof. Dr. Joachim Erckenbrecht, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf

 

Termine: 14tägig donnerstags von 14:00 bis 17:00 Uhr (alternativ: freitags 14:00 bis 17:00 Uhr) ab 18.10.2019 (Termine + Treffpunkte können im ersten Termin abgestimmt werden)

 

Ort: Fliedner Fachhochschule Düsseldorf (D.-Kaiserswerth). Ggf. Haus der Universität, Schadowplatz 14 bzw. nach Absprache

 

Im ersten Innovationssemester (WS 2018/2019) der Wissensregion Düsseldorf rief unser Team die Kampagne ”StartHealthAtWork” zur Implementierung gesundheitsfördernder Maßnahmen am und um den Arbeitsplatz ins Leben. Teil unserer „Going-Public” Strategie waren ein Fotowettbewerb, der Aufbau einer Webseite und ein Instagram-Account.

Im Anschluss an unser Projekt stellte sich in Gesprächen, bei Vorträgen und durch Instagram-posts heraus, dass unser Anliegen ein ungehörtes Thema in der Mitte unserer Gesellschaft ist. Deshalb möchten wir für den weiteren Erfolg des Projekts im kommenden Innovationssemester nicht mehr nur die sozialen Medien ”bespielen”, sondern für das Projekt auch eine öffentliche politische Dimension entwickeln.

Unser Ziel ist es, u.a. über die jetzt etablierten Kanäle, Kontakte und vielen kreativen Ideen, die leidenschaftlicher Umsetzung bedürfen, eine Petition an den deutschen Bundestag zu richten, mit dem Ziel, eine öffentliche Debatte im Petitionsausschuss des Bundestages ins Leben zu rufen. Dies würde es uns ermöglichen, unser Anliegen persönlich vor den Abgeordneten des Petitionsausschusses in Berlin vorzutragen und damit eine ganz neue Reichweite zu erlangen, um mehr Menschen für das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz zu sensibilisieren.

 

angestrebtes Ergebnis: Eine öffentliche Debatte zum Thema Gesundheit am Arbeitsplatz durch Vortragen unserer Anliegens vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags in Berlin

 

HINWEIS: Anmeldung bitte ausschließlich über das Kursportal der Wissensregion Düsseldorf unter https://www.wissensregion-duesseldorf.de/innovationssemester/ bis zum 21.09.2019


    Mediale Repräsentationen von Körpern in Japan

    Ausgehend von der Annahme, dass Körper weniger "naturgegeben" als kulturell konstruiert sind, werden wir uns im Seminar mit kulturwissenschaftlichen Konzepten von Körpern und Körperlichkeit beschäftigen. Auf dieser Grundlage werden wir literarische und filmische  Repräsentationen von Körpern und Körperlichkeit in Japan untersuchen.

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2332.U1.42

    Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen

    Das Wahlfach ermöglicht den Studierenden über die betreute praktische Zusammenarbeit mit Geflüchteten einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem. Es ist in drei Phasen (ca. 28 UE) gegliedert:


    1. Vorbereitende Seminare (10 UE)

    Die Seminare sind aufeinander abgestimmt und dienen als Vorbereitung auf die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft.

    Dabei werden u.a. folgende Themen besprochen: Ablauf des Wahlfachs, Medizinische Versorgung nach dem AsylblG, Interkulturelle Kompetenz im medizinischen Kontext, Grundlagen zum Asylverfahren, Rahmenbedingungen für Aufnahme, Unterbringung, soziale Versorgung und Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen in NRW

     

    2. Drei Patientenbegleitungen (insg. 15 UE)
    In der zweiten Phase übersetzen die Studierenden bei Arztterminen von Bewohnern der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte (Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, s.u.). Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit Medizinstudierenden die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Realität zu erleben und erleichtern den Flüchtlingen zugleich mit ihrer Unterstützung den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem.


    3. Reflexionsseminar (3 UE)
    In der Nachbereitungsphase werden die drei Patientenbegleitungen aufgegriffen und im persönlichen Gespräch mit ÄrztInnen oder PsychologInnen reflektiert und aufgearbeitet. In diesen Reflexionsseminaren werden die schriftlichen Prozessberichte als Gesprächsgrundlage verwendet.

     

    AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf

    Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de

    http://fsmed.de/ag-fluechtlingshilfe/

     

    Ansprechpartner:
    AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf, lehre@medidus.de

     

    Institut/Klinik:
    Centre for Health and Society (chs), Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IASUM), Thomas.Muth@hhu.de

    Dozierende: Muth, Wilm, Joksimovic, Targas

     

    • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 16.10.2019 - 16.10.2019)

    Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen - Wahlfach Q1/Q2

    O.A.S.E.

    3 Patientenbegleitungen nach Absprache

    1 Reflexionsseminar im Semester (Termin wird individuell vereinbart)

    Einführung: 16.10.2019, 13:00 Uhr c.t. - 15:00 Uhr

    Ansprechpartner: AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf lehre@medicus.de

     

    Die genauen Termine und Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte der Übersicht, die die Medizinische Flüchtlingshilfe erstellt hat.

    • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 13.11.2019) - 1711.00.23

    Schmerz und künstlerische Selbstverletzung in der Performance Kunst

    Studiengang

    alte PO

    Ab WS 18/19

    Bachelor Kernfach

    Basismodul IV

    Basismodul III

    Bachelor Ergänzungsfach

    Basismodul III

    Basismodul III

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2019 - 30.01.2020)

    Soziale Wirkung physischer Attraktivität

    Lehrperson der Universität zu Köln: Dr. Joël Binckli

     

    Das Thema physische Attraktivität hat in den vergangenen Jahren eine anhaltend hohe Aufmerksamkeit durch die (sozial)wissenschaftliche (vgl. exemplarisch Binckli 2014; Gründl 2004; Krause 2014; Rosar/Klein 2015) und nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit erhalten. Allerdings überwiegen auf dem Feld der körpersoziologischen Forschung qualitative (vgl. Gugutzer 2004; Gugutzer et al. 2017) oder theoretisch orientierte Ansätze (vgl. Koppetsch 2000). Somit fehlt derzeit eine systematische Aufarbeitung der quantitativen empirischen Ergebnisse und den daraus folgenden Implikationen für unterschiedliche Praxisfelder. Geplant ist ein Seminar mit einer integrierten wissenschaftlichen Konferenz als konstruktiver interdisziplinärer Austausch mit VertreterInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen in Form von Vorträgen und Diskussionen. Die auf der Konferenz präsentierten Themenfelder sollen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen sozialen Wirkungsfelder physischer Attraktivität geben und ggf. die Implikationen für verschiedene Praxisfelder thematisieren, dabei auch mögliche Gender- und Alter(n)seffekte berücksichtigen. Das Seminar findet als eine Veranstaltung der Universität zu Köln und der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf an beiden Orten als gemeinsame Veranstaltung statt. Es bietet die Möglichkeit des überregionalen intellektuellen Austauschs zwischen Studierenden und Wissenschaftlern auf der Konferenz als Instrument der interdisziplinären Wissensvermittlung und -erweiterung.
    Ebenso geplant ist eine Podiumsdiskussion mit BürgerInnen, VertreterInnen der Wissenschaft und weiteren PraxispartnerInnen zur Ermittlung zukünftiger und akut relevanter Praxis- und Forschungsfelder.
    Die Teilnahme erfordert ein hohes Maß an Beteiligung der Studierenden und die Bereitschaft sich in verschiedene Themengebiete innerhalb der Attraktivitätsforschung einzuarbeiten. Alle weiteren Details werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

    • Freitag, 12:00 - 15:30 (Einzeltermin, 25.10.2019 - 25.10.2019)
    • Freitag, 12:00 - 15:30 (Einzeltermin, 10.01.2020 - 10.01.2020) - 2302.U1.81
    • Freitag, 11:00 - 17:30 (Einzeltermin, 13.12.2019 - 13.12.2019)
    • Samstag, 10:00 - 16:30 (Einzeltermin, 14.12.2019 - 14.12.2019)

    Stigmatisierung psychisch Kranker

    In der öffentlichen Debatte wird in der Regel für eine Normalisierung der Wahrnehmung psychisch Kranker votiert. Demgegenüber beklagen Fachleute und Betroffene eine fortwährende Stigmatisierung psychisch Kranker. Weit verbreitet sind Vorurteile, die beispielsweise psychisch Kranke als willensschwach oder egozentrisch kennzeichnen. Dies kann für psychisch Kranke negative Folgen haben: psychisch Kranke können aufgrund selbst zugeschriebener Vorurteile oder aufgrund antizipierter negativer Reaktionen der Gesellschaft ihre eigenen Symptome unbehandelt lassen; der Krankheitsverlauf einer psychischen Erkrankung kann durch die Stigmatisierung negativ beeinflusst werden; nach erfolgreicher Behandlung der psychischen Erkrankung kann die Eingliederung in den Alltag aufgrund des Stigmas („der war in der Psychiatrie!“) drastisch erschwert werden.

    Das Seminar soll Studierende in die Thematik der Stigmatisierung psychisch Kranker in möglichst umfassender Weise einführen. Dabei sollen handlungstheoretische Aspekte, wie die Handlungsfreiheit von Akteuren sowie die damit verbundene Praxis der Verantwortungszuschreibung, eine große Rolle spielen. Darüber hinaus sollen auch weitere Grundfragen der Philosophie der Psychiatrie wie der Krankheitsbegriff oder die Diagnose in der Psychiatrie beleuchtet werden beleuchtet werden

    Ergänzt werden soll der Seminarbetrieb durch Vorträge anderer Teilnehmer des Projektes, vor allem aus der Praxis. Die Schwerpunkte des Seminars sollen darin liegen, Stigmata gegenüber psychisch Kranken sowie deren Entstehung nachzuvollziehen. Darüber hinaus soll auch erarbeitet werden, wie Stigmatisierung erkannt und –im besten Fall- verhindert werden kann.

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.03.86 (Z34)
    • Freitag, 16:30 - 20:00 (wöchentlich, 24.01.2020 - 24.01.2020) - 2302.U1.21 (Z 55)

    Stressmanagement für Studierende der Medizin (Wahlfach Q1)

    • Mittwoch, 13:00 - 16:30 (wöchentlich, 04.12.2019 - 22.01.2020) - 1711.00.33
    • Mittwoch, 13:00 - 16:30 (wöchentlich, 04.12.2019 - 22.01.2020) - 1711.00.32

    The Madwoman in the Attic? Negotiating Mental Illness in Postcolonial Literatures

    White skin is privileged over black skin. Men hold much more power than women. Individuals that are considered ‘mad’ become social outcasts. What happens, though, when a person ticks all three boxes? Or more?

    The novels we will engage with center on female, non-Western protagonists. All of them tell their version of alleged ‘madness’. Since mental illness even today continues to be deeply stigmatized, it is highly important that we confront cultural prejudice and discrimination. Therefore, we will approach the novels from interdisciplinary angles, among them feminist and queer studies as well as trauma theory, always with an eye to postcolonial contexts.

    • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 31.01.2020) - 2302.U1.21 (Z 55)

    Zeitmanagement und Selbstorganisation (MFW20 207)

    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.11.2019 - 09.11.2019) - 2421.06.61 (Z20)
    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 16.11.2019 - 16.11.2019) - 2522.U1.34 (Z 46)
    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.11.2019 - 23.11.2019) - 2522.U1.34 (Z 46)
    • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.11.2019 - 09.11.2019) - 2421.04.61 (Z20)

    Verantwortlichkeit: