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Weltanschauung und Religion

Lehrveranstaltungen zu Weltanschauung und Religion

"Di alte heym": Europa in jiddisch-amerikanischen Filmen

Infolge mehrerer Pogromwellen verließen zwischen 1881 und 1920 über zwei Millionen Juden Europa (hauptsächlich die osteuropäischen Gebiete), um ein neues Leben in der goldenen medine [dem goldenen Land] Amerika zu beginnen. Diese Erfahrung wurde in zahlreichen Kunstwerken verarbeitet. Oft lösten sich die Migranten nicht von ihrer europäisch geprägten Weltauffassung und versuchten in der Neuen Welt nach den alten Mustern zu leben. Manche sehnten sich zurück nach Europa und verklärten ihre alte heym. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Bilder Europas analysiert, wie sie in jiddischen Filmen amerikanischer Produktion aus den 20er und 30er Jahren vermittelt werden.

Jiddischkenntnisse sind nicht erforderlich.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.00.61

"Vom [Um]Nutzen des Drachen". Paradigmen aktueller Diskurse um Herrschafts- und Kapitalismuskritik

Im Seminar wollen wir einen Einblick in sich hinter schlagwortlichternen Begriffsschöpfungen wie Postkapitalismus, Postmarxismus und Postanarchismus verbergenden Diskurse sowie ihnen inhärenten Formen der Analyse, Kritik und Narration gewinnen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf der Frage, welche Argumentationen und ethischen Paradigmen in diesen zum Tragen kommen.

Mit welchem Freiheitsverständnis etwa operieren Ansätze wie diejenigen Chantal Mouffes (Postmarxismus), Paul Masons und Nick Srnicek/Alex Williams (Postkapitalismus), die medial und realpolitisch (Syriza, Podemos) so breit rezipiert werden, eigentlich tatsächlich. Wie unterscheidet sich dieses von einem libertären Freiheitsbegriff, wie er u.a. von Saul Newman (Postanarchismus) postuliert wird und mit welchen Konsequenzen? Wie wird das Verhältnis zwischen Selbst und Anderem, zwischen Einzelnem und Gemeinschaft gefasst? Welche Rolle spielen Transformationsprozesse und wie werden sie gedacht?

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„[…] Der Planet weißt nur einen einzigen riesengroßen Kontinent auf, auf dem sich an die achtzig Staaten befinden. Der Erdteil wird auf allen Seiten vom Ozean umspült. Der Drache wohnt im fernen Norden. Drei Länder grenzen unmittelbar an ihn, Klaustrien, Lelipien, Laulattien. Nachdem ich mir die von den Nachrichtensatelliten aufgenommenen Fotos im Maßstab von 1:1000 000 betrachtet hatte, mußte ich ihn für ein böses Ungeheuer halten. Übrigens erinnerte er keineswegs an die Drachen aus den Legenden und Sagen. Ihr Drache hat keine sieben Köpfe, er hat gar keinen Kopf und auch kein Gehirn, auch keine Flügel. Was die Extremitäten anbelang herrscht Unklarheit, aber wahrscheinlich besitzt er auch keine Gliedmaßen. Er erinnert an einen riesigen Bergkamm, der reichlich mit geleeartigem Brunnenwasser übergossen wurde. Daß er ein lebendiges Tier ist, läßt sich erst bei einiger Geduld feststellen.
Bei seinen langen Verdauungsbewegungen berührt der Drache ziemlich oft die Grenzen Klaustriens und Lelipiens. Das Untier verschlingt pro Tag an die 1800000 Tonnen Lebensmittel. Es bevorzugt Breie, Gries und andere Getreideprodukte, ist jedoch kein Vegetarier. Die Nahrungsmittel liefern ihm die Vereinigten Staaten für Wirtschaftliche Zusammenarbeit. Der Großteil dieser Waren wird mit Zügen an die Umschlagplätze befördert, Suppen und Syrup werden in Rohrleitungen transportiert. Die Mundöffnung braucht man nicht zu suchen, denn dieses Ungeheuer ist imstande, mit jedem Zentimeter seiner Körperfläche Speisen aufzunehmen. […]
Ein gewisser Lelipianer, von dem Wunschtraum besessen, als Erretter ganz Abrasiens zu gelten, hatte einen geheimen Kampfbund gegründet, um den gierigen Riesen umzubringen. Der Anschlag sollte durch die Vergiftung der Vitaminpräparate mit Substanzen verübt werden, die ein unbezähmbares Durstgefühl, den Drang, Ozeanwasser zu trinken, auslösen sollten, bis er zerplatzte. […] Die Nachricht von dem mißlungenen Anschlag löste in der öffentlichen Meinung einen Sturm der Entrüstung aus. Die strenge Bestrafung der Attentäter wurde gefordert. Das überraschte mich maßlos, denn kaum jemand verlor ein gutes Wort über den Drachen. Weder die Journalisten noch die Leser, die Brife an die Redaktionen schrieben, verbargen ihre Gefühle tiefsten Abscheus vor diesem entsetzlichen Ungeheuer. Ich dachte mir also sofort, daß sie ihn etwa für eineböse Gottheit hielten, eine Geißel des Himmels, und daß sie die Opfergabe nach ortsüblicher Sitte Export nannten. Einem Teufel darf man allerlei Schlechtes nachsagen, doch empfiehlt es sich nicht, ihn zu unterschätzen. Der Teufel führt in Versuchung, wer ihm aber die Seele verkauft, kann mit gar mancherlei diesseitigen Vergnügungen rechnen. Hingegen versprach der Drache, soweit ich erkennen konnte gar nichts und ließ sich auch nicht mit Opfergaben gnädig stimmen.
Von Zeit zu Zeit blähte er sich auf und überschwemmte die Grenzgebiete mit den Resten der verbrauchten Artikel, und bei Schlechtwetter stank er tausend Kilometer weit. Trotzdem meinten die Abrasier, daß man ihn umhegen sollte und daß der Gestank auf eine schlechte Verdauung hinweise, weshalb für die entsprechenden Medikamente zu sorgen sei. Was das Attentat selbst anging, so müßte, falls es gelänge, eine unvorstellbare Katastrophe die Folge sein. […]“ (Aus: Stanislaw Lem: Vom Nutzen des Drachen. Aus den Forschungsreisen Ijon Tichys. Aus dem Polnischen übersetzt von Hanna Rotensteiner. Erschienen in: Sterntagebücher. Frankfurt am Main 2009.)

  • Montag, 16:30 - 21:00 (wöchentlich, 25.06.2018 - 16.07.2018) - 2421.03.82 (Z30)
  • Montag, 16:30 - 19:30 (Einzeltermin, 23.04.2018 - 23.04.2018) - 2421.03.82 (Z30)

„Resakralisierung“ und Aufklärung. Zur Neuerfindung des Kirchenraums in Paris und der Ile de France im 18. Jahrhundert: Architektur, Skulptur und Malerei

Studienordnung 2011/2012:

B.A.-KF: Aufbaumodul I (1370) / Aufbaumodul II 

B.A.-EF: Aufbaumodul I (2350)

 

Studienordnung 2011/2012:

Master: Modul I (1100) / Modul II (1200) / Modul III (1300)

 

Studienordnung 2011/2012:

B.A.-KF: Basismodul V /  Aufbaumodul III

Master: Modul IV


    „Wollt Ihr den totalen…?“ Ideologie und Demagogie in totalitären Systemen.

    Im Seminar werden bekannte Reden aus Diktaturen und totalitären Systemen untersucht. Neben der Analyse der rhetorischen und dialektischen Eigenheiten der Reden werden die Redner im Mittelpunkt stehen. Dabei wird einerseits die persönliche und politische Sozialisation des Redners betrachtet und andererseits die Entwicklung des Systems, dem er diente.

    Die Veranstaltung soll vermitteln, welche demagogischen und dialektischen Mittel genutzt werden und wurden, um außerhalb demokratischer Willensbildungsprozesse Systeme aufzubauen und zu stützen.

    Es werden Reden untersucht von:

    • Wladimir Iljitsch Lenin
    • Chiang Kai-shek
    • Josef Wissarionowitsch Stalin
    • Hồ Chí Minh
    • Joseph Goebbels
    • Adolf Hitler
    • Heinrich Himmler
    • Walter Ulbricht
    • Erich Honecker
    • Erich Mielke

    und vielen anderen.

    In der Auftaktveranstaltung am wird ein Seminarüberblick ebenso gegeben, wie die Verteilung der Referate. In den drei folgenden Blöcken werden die Reden und die Referate gehalten und diskutiert.

    • Freitag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018) - 2332.01.68
    • Donnerstag, 14:30 - 20:00 (Einzeltermin, 12.07.2018 - 12.07.2018) - 2502.00.36 (Z37)
    • Freitag, 10:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2502.00.034 (Z37)
    • Samstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018) - 2502.00.034 (Z37)

    AS Chormusik im 20. Jahrhundert (Schwerpunkt für Kirchenmusikstudierende)

    Eine kaum überschaubare Breite des Spektrums kennzeichnet die Chormusik des 20. Jahrhundert: Vom schlichten Kanon der Singbewegung über die Pflege von Kantate und Oratorium bis zum komplexen Großwerk der Avantgarde (z. B. Cerha, Penderecki, Blarr. Messiaen), von der Erneuerungsbewegung der evangelischen Kirchenmusik (Distler, Pepping, Reda) oder den noch spätromantischen katholischen Messen zum Gospel- und Popchor reicht die Spannbreite, die sich durch signifikante Unterschiede in Qualität und Anspruch, in kompositorischer Technik wie Zielgruppe auszeichnet. Die Musik für Chor wird so zum Abbild der gesellschaftlichen Pluralität und politischer Veränderungsprozesse, inklusive zahlreicher propagandistischer Vereinnahmungen. Anhand ausgewählter Beispiele versucht das Seminar hier den Blick zu weiten und zu schärfen für Form, Inhalt und Verwendung dieser unsere Zeit den Jahren nach noch so nahen Werke.

    • Freitag, 13:00 - 15:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2017)

    AS/VS/MS Der Komponist als Theologe: zum Schaffen von Olivier Messiaen (Schwerpunkt für Kirchenmusikstudierende)

    Wohl kaum ein anderer Musiker des 20. Jahrhunderts verkündete mit einer solchen Entschiedenheit seine religiösen Überzeugungen wie der französische Komponist Olivier Messiaen (1908–1992). Doch inwieweit spielt die theologische Dimension für unser Verständnis der Musik Messiaens überhaupt eine Rolle? Oder anders: In welcher konkreten Beziehung steht die von einem mystischen Katholizismus geprägte Vorstellungswelt Messiaens zur oftmals beschriebenen strengen Rationalität seiner kompositorischen Verfahren?

    Von dieser Frage ausgehend, wollen wir uns im Seminar einer der großen, durchaus polarisierenden Komponistenpersönlichkeiten der jüngeren Musikentwicklung annähern, nach den Quellen seiner religiösen und ästhetischen Ideen fragen und anhand ausgewählter Partituren verschiedene Aspekte seines Schaffens diskutieren (Messiaen als »Rhythmiker«, Wegbereiter des seriellen Komponierens, Erfinder einer »kommunizierbaren Sprache«, Opernkomponist usw.).

    • Donnerstag, 17:00 - 19:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2017)

    An den Grenzen des Lebens, Teil 1: Geburt

    Geboren werden ist etwas, das allen Menschen widerfährt, aber zugleich ein höchst individuelles Ereignis, an das keine bewusste Erinnerung geknüpft ist. Die Geburt gibt dem Denken Rätsel auf, denen sich dieses Seminar nähern will. Wir beschäftigen uns mit Darstellungen von Geburt in Schöpfungsmythen, Bibel, Kunst und Literatur und spüren philosophischen und theologischen Fragestellungen nach (Leib-Seele-Problematik, Existenz als Person, Inkarnation, Jungfrauengeburt, Taufe als Geburt). Ethisch relevante Themen (Abtreibung, Verfahren der Reproduktionsmedizin, Technisierung u.a.) werden diskutiert. Das Seminar soll im kommenden Wintersemester mit dem Thema Tod fortgeführt werden.

    Dozentin:
    Prof. Dr. Nicola Stricker ist Landespfarrerin bei der Evangelischen Studierenden-Gemeinde Düsseldorf. Sie hatte von 2006 bis 2013 den Lehrstuhl für Dogmatik an der Faculté Libre de Théologie Protestante in Paris inne. Als außerplanmäßige Professorin ist sie im Fonds Ricœur, einem internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Philosophie von Paul Ricœur, tätig.

    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2303.01.41 (Z 34)
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 08.05.2018 - 08.05.2018) - 2481.U1.43
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2481.U1.43
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 29.05.2018 - 29.05.2018) - 2481.U1.43
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 12.06.2018 - 12.06.2018) - 2481.U1.43
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 26.06.2018 - 26.06.2018) - 2481.U1.43
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 10.07.2018 - 10.07.2018) - 2491.01.64
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2303.01.24 (Z20)
    • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 17.07.2018 - 17.07.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)

    Antike Religion und Mythologie

    Die Vorlesung wendet sich an Studierende des B.A. Antike Kultur, ist aber auch als Veranstaltung des Studium Universale geeignet. Sie soll in konzentrierter Form einen Überblick bieten über die griechische und römische Religionsgeschichte (Gottheiten, Rituale, religiöse Feste, Orakel etc.), über Begriff und Definition des "Mythos", über die literarischen Zeugnisse antiker Mythen in der griechischen und römischen Literatur (Epen, Tragödien, Lehrgedichte, Mythographie u.a.) und über die Hauptrichtungen der Religionswissenschaft und Mythenforschung. Auch die indogermanischen Wurzeln und altorientalischen Vorbilder antiker Gottheiten oder Mythen werden einbezogen. Eine AP zum Basis- oder Aufbaumodul kann in Form einer mündlichen Prüfung abgelegt werden.

    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.03.26

    B) Einzelheiten des Dublin-Verfahrens

    In dem Seminar werden ausgewählte Probleme des Dublin-Verfahrens vertieft. Unter anderem wird die Abgrenzung zum Drittstaatenverfahren aus Perspektive der richterlichen Praxis besprochen.

    Für eine spätere Tätigkeit als Rechtsberater/in soll aus den drei angebotenen Seminaren zu den Einzelheiten des Dublin-Verfahrens, den Tücken der Behördengänge sowie der Traumatisierung von Flüchtlingen eines ausgewählt und belegt werden. Daneben ist für die zukünftigen Rechtsberater/innen die erfolgreiche Teilnahme an einer der zwei angebotenen Fallstudien (05.07.2017 und 12.07.2017) Voraussetzung.

    Dozentin: Elisabeth von Szczepanski 


      BBM 2d/3d Das Unheilige in der Literatur – Judas, Mephisto, Dracula

      Das Seminar richtet sich als Kooperationsveranstaltung sowohl an Studierende der Germanistischen Mediävistik als auch an Studierende der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft.

      Während das Heilige im christlichen Denken die Gemeinschaft mit Gott symbolisiert, markiert das Unheilige das Abfallen von Gott. Inbegriff dieses Verrats ist die Figur des Jüngers Judas Iskariot, der Christus den Römern ausliefert und somit ewiger Verdammnis anheimfällt.

      Ausgehend von der Lektüre einschlägiger Bibelstellen werden im Seminar zunächst mittelalterliche Ausprägungen des Judas-Stoffes mit Blick auf die Konzeption von Sünde, Verdammnis und Erlösung untersucht. Auch für Wolframs Parzival sind Fragen nach Erlösung und Verdammnis von zentraler Bedeutung. Dies manifestiert sich vor allem an der Figur des siechen Königs Anfortas, dessen Sündhaftigkeit die Gralsgemeinschaft versehrt. Anhand ausgewählter Textstellen werden wir die Dialektik von heilig und unheilig in Wolframs Roman herausarbeiten. In Goethes Faust betritt das Unheilige in Gestalt des Teufels selbst die Bühne. Durch den Pakt mit dem Leibhaftigen verpfändet Faust seine Seele, um seinen unendlichen Lebensdurst zu stillen. Dieser existentielle Kampf um das Seelenheil des neuzeitlichen Menschen wird im Zentrum der Seminararbeit stehen. Abschließend werden wir uns mit Bram Stokers Dracula beschäftigen. Der zu ewigem Durst nach lebendem Blut verdammte Vampir wandelt jenseits der Schwelle von Leben und Tod und muss von seinen Jägern vernichtet (und erlöst) werden.

      Wir werden im Seminar geistesgeschichtliche Topoi des Unheiligen und ihre kulturellen Ausprägungen anhand der genannten Werke thematisieren. Sie lernen, sich mit einem Motivkomplex der Geistestradition auseinanderzusetzen und ihn anthropologisch, theologisch sowie medientheoretisch zu erschließen.

      Über die Bedingung zum Erwerb eines Beteiligungsnachweises werden wir Sie in der ersten Sitzung informieren.

      Studierende des semesterbegleitenden Seminars haben die Möglichkeit, am vertiefenden Blockseminar (Das Unheilige in der Literatur) teilzunehmen.

      Volker Sliepen und Frank Weiher

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2522.HS 5H (Z 90)

      BBM 2d: Lessings „Nathan der Weise”. Glaubensfreiheit und Gewalt

      Als dem Pfarrerssohn Gotthold Ephraim Lessing am 6. Juli 1778 vom Landesherrn verboten wird, mit seinen theologiekritischen Schriften fortzufahren, besinnt er sich auf einen früheren Werkplan und entwickelt aus der Geschichte des Juden Melchisedech im „Decameron” des Boccaccio (I,3) das dramatische Gedicht „Nathan der Weise”, um durch die Rührung des Theaters in Lesung oder Aufführung den aufklärerischen Impuls weiterzutragen. Herder sieht in dem 1779 publizierten Werk „einen reichen Kranz von Lehre der schönsten Art, der Menschen-, Religion- und Völker-Duldung”, einen „ewigen Denkspruch” der Menschhei; Goethe, der das Stück am Weimarer Theater 1801 in der Bearbeitung von Schiller aufführen kann, versteht es als Mahnung für „ewige Zeiten” und wünscht sich 1815, nach der begeisternden Befreiung Deutschlands: „das darin ausgesprochene göttliche Duldung- und Schonungsgefühl <möge> heilig und wert bleiben”. Die Analyse des Seminars stellt das Stück in den Rahmen von Lessings Trauerspielen und weist auf Karl Gutzkows „Uriel Acosta” voraus.

      • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2421.03.82 (Z30)

      BBM 4d Sprache im Nationalsozialismus: Film und Literatur im Spannungsfeld der NS-Ideologie

      In diesem Seminar wird die ideologische Sprache der Nationalsozialisten aus kognitionslinguistischer Perspektive untersucht. Folgende Fragen stehen dabei im Vordergrund: Inwiefern wird Sprache instrumentalisiert, um die Weltanschauung der Rezipienten im Sinne der Ideologie der Nationalsozialisten zu beeinflussen? Welche Wissenshintergründe werden implizit vorausgesetzt, damit die Sprache den angestrebten ideologischen Effekt erreicht? Führt die ideologische Sprache der Nationalsozialisten zu der Konstruktion neuer Wissenssysteme im Verstand der Rezipienten?
      Neben einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der Frame-Semantik und Diskursanalyse liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars darin, in Projektarbeiten die ideologische Sprache der Nationalsozialisten in verschiedenen Textsorten zu analysieren. Die erzielten Ergebnisse werden im Plenum vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

      • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018)

      BFM 3a/b Der Kampf gegen das Fremde: "Rolandslied"

      Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und anderen Weltanschauungen ist ein Phänomen, das die Geistes- und Kulturgeschichte des christlichen Mittelalters dominiert und in Kriegshandlungen sowie dem Missionierungsbestreben gegenüber dem Islam einen aggressiven Ausdruck findet. In der Literatur des Mittelalters finden sich zahlreiche Aktualisierungen dieses zeitgenössisch virulenten Themas, wobei auf den Glaubensfragen und dem Kreuzzugsgeschehen einerseits der Hauptfokus liegen kann, andererseits in bestimmten Gattungen aber auch nur Einzelmotivisches eingeblendet wird. Mit dem Rolandslied nimmt das Seminar ein Erzählwerk in den Blick, das umfänglich vom Missionierungsstreben Karls des Großen und der kriegerischen Leistung seiner 12 Paladine, allen voran Roland, handelt. Im Seminar wird der auf einer französischen Vorlage fußende Text sprachlich und inhaltlich analysiert und auf die kulturellen, politischen und rechtlichen Hintergründe seiner Entstehungszeit bezogen. Es wird dabei auch zu fragen sein, ob bzw. wie sich fremdenfeindliche Diskurse des Mittelalters von denen der Moderne unterscheiden. – Das Thema ist hervorragend geeignet, um eine Bachelor-Arbeit zu verfassen.

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2453.U1.81

      BFM 4a/b / FaM IV-1/2 Medizinische Kommunikation

      Die Kommunikation der Ärzte mit Patienten mit Migrationshintergrund stellt oftmals eine Herausforderung dar: Sprachbarrieren und unterschiedliche Konzepte von Krankheit(en), Gesundheit und Krankheitsursachen gehören in einer Arztpraxis zum Alltag. Um den Bedarf nach Schulungen im Bereich der interkulturellen Kompetenzen der Ärzte zu durchleuchten und abzuwägen, hat das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein Projekt zur Erhebung von Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen zur Interkulturalität bei Ärzt/innen unterschiedlicher Fachbereiche durchgeführt. Das empirische Datenmaterial der Pilotstudie besteht aus Interviews sowie Arzt-Patienten-Gesprächen. Die Seminarteilnehmer werden als erstes theoretische Modelle und Methoden kennen lernen, welche dazu geeignet sind, das eben genannte Datenmaterial zu analysieren, um im zweiten Schritt eigenständige Untersuchungen am Datenmaterial durchführen zu können.

      • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.00.66

      Bibelhebräisch II

      • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.U1.84 (Z26)
      • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.U1.84 (Z26)

      C) Traumatisierung von Flüchtlingen

      Für eine spätere Tätigkeit als Rechtsberater/in soll aus den drei angebotenen Seminaren zu der Traumatisierung von Flüchtlingen, den Tücken der Behördengänge sowie Einzelheiten des Dublin-Verfahrens eines ausgewählt und belegt werden. Daneben ist für die zukünftigen Rechtsberater/innen die erfolgreiche Teilnahme an einer der zwei angebotenen Fallstudien (05.07.2017 und 12.07.2017) Voraussetzung.

      Dozentin: Monika Schröder 

      • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 18.07.2018 - 20.07.2017) - 2491.01.63

      Das Große Abendländische Schisma und die Valois – Krisen und neue Aufbrüche

      Fast das ganze 14. Jhdt über hatten die Päpste nicht in Rom, sondern in Avignon residiert, und durch ihre Abwesenheit von der ‘Ewigen Stadt’ manche Kritik auf sich gezogen. Im Jahre 1378 sollte dann das Große Abendländische Schisma – die Wahl zweier konkurrierender Päpste – die lateinische Christenheit für über 40 Jahre spalten. Auch die Nachwirkungen des franziskanischen Armutsstreites und neue dissidente Bewegungen trugen zum Eindruck einer latenten Kirchenkrise bei. Währenddessen war das französische Königtum durch die Erkrankung Charles’ VI. und den Tod des Dauphin geschwächt – erneut erhoben die englischen Lancaster Anspruch auf den Thron und drohten, das ganze Reich zu erobern. Es bedurfte innovativer Formen der Konfliktlösung, um diese Krisen zu überwinden, und das Verhältnis von regnum und sacerdotium neu auszuhandeln. Letztlich ging das Haus Valois gestärkt aus der Prüfung hervor, aber auch die Päpste vermochten nach der Rückkehr nach Rom ihre Herrschaft zu konsolidieren. Im einzelnen sollen behandelt werden:

      1. Der Papsthof von Avignon und das Große Abendländische Schisma
      2. Das Land im Chaos – Armagnacs gegen Bourguignons
      3. Der Konziliarismus und die Pragmatische Sanktion von Bourges
      4. Das Ende des Hundertjährigen Krieges und die Überwindung des Feudalismus im Südwesten

      In der Veranstaltung werden die im Rahmen eines mediävistischen Proseminares üblichen allgemeinen Einführungen (Typologie der Quellen, Diplomatik etc.) und methodischen Fragestellungen (Literaturrecherche, Verfassung einer Hausarbeit etc.) behandelt.

      Gute Latein- oder Französischkenntnisse sind von Vorteil

      Studienleistung : Regelmäßige aktive Teilnahme (mit einem Referat), schriftliche Hausarbeit

       

      • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2332.01.43

      Deliberation by Design - Einflussgrößen auf politische Diskussionen im Internet

      Das Internet bietet vielfältige Räume für politische Diskussionen. Auf unterschiedlichen Plattformen, wie beispielsweise auf Social Media Plattformen, Nachrichtenportalen, in Diskussionsforen oder im Rahmen von Online-Partizipationsverfahren, finden Debatten über politisch und gesellschaftlich relevante Themen statt. In jüngster Zeit wurden etwa die Regierungsbildung und die Flüchtlingspolitik in Deutschland oder sexuelle Belästigung unter dem #MeToo weltweit zwischen einer beachtlichen Zahl an Diskutanten besprochen. Dabei werden einerseits Meinungen, Argumente, Erfahrungen und Lösungsvorschläge ausgetauscht, andererseits aber auch Vorwürfe, persönliche Beleidigungen und inzivile Äußerungen hervorgebracht.

      Im Rahmen dieses Seminars sollen Online-Diskussionen zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen vor dem Hintergrund der Deliberativen Demokratietheorie beurteilt werden. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wesentlichen Grundbegriffe des Konzepts der Online-Deliberation sowie die damit zusammenhängenden Probleme und Debatten zu vermitteln. Dabei geht es konkret um Theorien zur Diskursethik sowie Demokratie- und Öffentlichkeitstheorie. Im Zentrum des Seminars steht das Ziel, aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen der Deliberative-Design-Forschung, Einflussfaktoren kennen zu lernen, mit denen Gestaltungsansätze entwickelt werden können, die produktiven Diskurs im Internet fördern.

      Die Studierenden beschäftigen sich in Gruppen mit ausgewählten Plattformen und erarbeiten auf Basis des vermittelten Forschungsstandes Designfaktoren für Online-Diskussionen vor dem Hintergrund des Deliberationskonzepts. Mithilfe dessen diskutieren sie die gewählten Plattformen und Diskurse eigenständig und stellen die Ergebnisse im Kurs vor.

       

      • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.04.30 (Z 44)
      • Freitag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.01.65
      • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2332.U1.44

      Der Security-Development-Migration Nexus

      Im Vordergrund des standortübergreifenden Seminarprojekts stehen zwei zentrale Fragenkomplexe:

       

      1. Was ist der Security-Development-Migration-Nexus aus Sicht der europäischen Politik in Subsahara Afrika und welche Politikfelder betrifft wer?

       

      2. Welche (europäischen) Akteure wirken in diesem Themenfeld und welche Folgen hat ihr Wirken?

       

      Im Zuge transnationaler Herausforderungen wie Terrorismus, regionaler Konflikte oder globaler (sozialer) Ungleichheit sind Entwicklung und Sicherheit zentrale Bestandteile der auf den afrikanischen Kontinent bezogenen Außenpolitik. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob und wie viel Sicherheit für Entwicklung notwendig ist, genauso wie der Einfluss von Entwicklung auf Sicherheitsaspekte. Während traditionell eine starke Verbindung zwischen diesen beiden Politikfeldern besteht, wird der Nexus seit kurzer Zeit um das Politikfeld Migration ergänzt. Die Asylkrise in der Europäischen Union hat dazu geführt, dass der afrikanische Kontinent verstärkt aus einer migrationspolitischen Perspektive in den Blick gerät. In diesem Zusammenhang fokussiert deutsche Außenpolitik vermehrt auf die Sahel Zone und Transitstaaten von afrikanischer Migration, aber auch die Außenpolitik der EU oder Frankreichs weisen einen solchen Fokus auf. Diese Zielrichtungen generieren einen Security-Development-Migration-Nexus, in dem die verschiedenen Politikfelder miteinander verwoben werden.

       

      Im Lichte dieser Entwicklungen unternimmt das Seminar den Versuch, die verschiedenen Politikfelder und den Nexus selbst sowie die Akteure und Folgen dieses Nexus zu erarbeiten und kritisch zu reflektieren. In diesem Rahmen werden explizit auch „Afrikanische” Perspektiven miteingebracht. Dabei geht die Veranstaltung von Ansätzen der Friedens- und Konfliktforschung, mit besonderem Fokus auf die Theorie der Versicherheitlichung der Kopenhagener Schule, aus. Das Vertiefungsseminar funktioniert in Zusammenarbeit mit den Kollegen des ZIM und des MMZ als standortübergreifende Veranstaltung in Kooperation mit sieben Universitätsinstituten (d.h. Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Magdeburg, Mainz, Marburg, Tübingen). Es beinhaltet sowohl e-Learning-Elemente, als auch die live-Interaktion mit sieben anderen Standorten der Friedens- und Konfliktforschung. Der Fokus des Seminars liegt dabei vor allem in der studentischen Interaktion durch live-Kontakt und elearning-Formate.

       

      Aufgrund der anspruchsvollen technischen Umsetzung (z.B. Live-Schalte via AdobeConnect) und inhaltlichen Anforderungen richtet sich das Vertiefungsseminar insbesondere an BA-Studierende im höheren Fachsemester (5.-7.) oder MA-Studierende. Der Videokonferenzraum fasst maximal 30 bis 35 Sitzplätze.

       

      Bitte beachten Sie, dass das Seminar um 14:15 Uhr beginnt. Ort: 25.02.01.34 (ZIM)

       

       

      (Vorläufiger) Seminarplan:

       

      1 Einführungssitzung

       

      2 Securitization Theory

       

      3 Politikfeldanalyse I

       

      4 Politikfeldanalyse II

       

      5 Sicherheits-Migrations-Entwicklungs-Nexus (S-E-M) in Subsahara-Afrika (SSA)

       

      6 Deutschland

       

      7 Italien

       

      8 Europäische Union (EU)

       

      9 Afrikanische Union (AU)

       

      10 Folgen für EU

       

      11 Folgen für SSA

       

      12 Fazit und Evaluation

       

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)

      Die "Protokolle der Weisen von Zion"

      Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

      Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

      Neben der Teilnahme an der gleichlautenden Übung ist für den Erwerb des Leistungsnachweises eine mündliche Präsentation sowie die Erstellung einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung für die Teilnahme.

      Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

      • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

      Die "Protokolle der Weisen von Zion" / Übung zum Aufbauseminar

      Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

      Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

      Die Übung richtet sich nur an die TeilnehmerInnen des gleichnamigen Aufbauseminars. Ziel ist es, die dort angesprochenen Arbeitstechniken unter Anleitung einzuüben.

      Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

      • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

      Die Galerien Julius und Max Stern (Düsseldorf / Montreal). Zum Schicksal eines jüdischen Kunsthändlers während der Zeit des Nationalsozialismus

      MA Kunstgeschichte: Modul I und Modul II

      KuK: Pflichtmodul Kunstvermittlung C) / Wahlpflichtmodul Kunstgeschichte F)

      • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.04.61 (Z34)

      Die neue Soziologie der "Nichtreligion" und Säkularität

      Prägend für die traditionsreiche Religionssoziologie war seit ihrer Institutionalisierung die sogenannte Säkularisierungsthese – die Annahme, dass aufgrund (je nach konkreter Theorie) unterschiedlicher Dynamiken der modernen Gesellschaft Religion zunehmend an gesellschaftlicher wie auch individueller Bedeutung verlieren werde. Diese Sichtweise wurde zum Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend herausgefordert. Es wurde einer „Rückkehr der Religion“ postuliert - etwa mit Verweis auf die Lebendigkeit religiöser Aktivität unter den Bedingungen eines liberalisierten religiösen Marktes oder in Hinblick auf das Erstarken des religiösen Fundamentalismus.

      Spätestens mit dem „Neuen Atheismus“ – einer Welle kommerziell sehr erfolgreicher religionskritischer Schriften, die in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends erschienen – wurde jedoch deutlich, dass die Säkularisierungsthese zu Unrecht zu Grabe getragen worden war. Nicht nur machten Bevölkerungsumfragen deutlich, dass der Anteil der sich selbst als religiös verstehenden Menschen in der westlichen Welt weiter im Sinken begriffen war, sondern darüber hinaus trat auch eine aktive religionskritische und säkularistische Bewegung verstärkt in Erscheinung.

      In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Soziologie zunehmend verschiedensten Phänomenen von Säkularität (der schlichten Abwesenheit von Religion für die Lebensgestaltung) und Nichtreligion (das Säkulare in bewusster, aktiver Abgrenzung vom Religiösen) gewidmet. Im Seminar werden verschiedene Texte dieses Spezialbereichs soziologischer Forschung im Kontext von allgemeiner Religionssoziologie und Säkularisierungsthese behandelt.

      • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.00.66
      • Donnerstag, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 26.07.2018 - 26.07.2018) - 2332.U1.42

      Einführung in Kultur und Literatur des hellenistischen Judentums

       

      Die geopolitischen Verwerfungen, die die Eroberung des Perserreiches durch Alexander den Großen verursachte, hatten tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung des Judentums. Die Juden, eben noch Untertanen eines Großkönigs, der seine schützende Hand über ihren kleinen Tempelstaat hält, sehen sich plötzlich nicht nur mit der dominanten Kultur ihrer neuen griechisch-makedonischen Herrscher konfrontiert, sondern auch vor die Herausforderungen einer größer gewordenen, kosmopolitischen Welt gestellt. Ihre Reaktionen schwanken zwischen der Rezeption und Aneignung griechischer Philosophie und literarischer Formen und der Ablehnung der stark polytheistisch geprägten Kultur der neuen Herrscher.

      In den hellenistischen Reichen der Diadochen entsteht eine jüdische Literatur in griechischer Sprache. Insbesondere im ägyptischen Alexandria bildet sich eine bedeutende und literarisch äußerst produktive griechischsprachige Diaspora-Gemeinde. Für die Bedürfnisse dieser Gemeinde wird auch die Bibel ins Griechische übersetzt.

      Infolge des Makkabäeraufstand etabliert die Dynastie der Hasmonäer einen jüdischen Staat hellenistischer Prägung. Die Auseinandersetzung auf politischer Ebene, aber auch die sich verschärfenden Konflikte mit den Samaritanern, haben eine schärfere Konturierung der jüdischen Identität zur Folge. Paradoxerweise findet auch diese ihren Ausdruck in griechischer Sprache, was insbesondere die Makkabäerbücher bezeugen.

       

       

       

       

      • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.06.61 (Z20)

      Einführung in die Geschichte der Neuzeit

       

      Die für Studienanfänger konzipierte Vorlesung bietet in Verbindung mit dem Grundkurs eine Einführung in zentrale Problembereiche der neuzeitlichen Geschichte Europas, bei gleicher Gewichtung kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Aspekte. Dazu gehören u.a. die Europäisierung der Welt; das Wachstum der Staatsgewalt; Konfessionalisierung; Aufklärung; politische, wirtschaftliche und soziale Revolutionen; Nationen und Nationalismus und die zentralen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. In der letzten Vorlesungswoche wird dazu eine Abschlussprüfung in Form einer Klausur als Modulprüfung zu Vorlesung, Grundkurs und die Einführung in die Geschichte Osteuropas angeboten (erster Termin, weitere Termine Ende August/Anfang September und Mitte Oktober). Skripten zu den Vorlesungen unter http://www.geschichte.hhu.de/lehre/basismodule-informationen/vorlesung-einfuehrung-in-die-geschichte-der-neuzeit.html.

       

       

      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2511.HS 5C (Z 346)
      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 16.05.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 1612.HS Ersatz (Z 598)
      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)

      Erlangt der Islam in demokratisch-säkularen Gesellschaften Selbstverständlichkeit?

      „Der Islam“ ist kein monolithischer Block, es gibt innerhalb des Islam weltweit unterschiedliche Glaubensrichtungen, Bekenntnisse, Mentalitäten, Riten und Überlieferungen sowie unterschiedlich intensiv gelebte Religiosität von Muslimen.

      Aber gerade im Alltag erfolgt die Bewertung religiöser Vielfalt und ihrer Erscheinungs- und Präsentationsformen häufig zentriert im Hinblick auf ihre Verträglichkeit mit der Rechts- und Werteordnung. Ob Angehörige einer Religion sich in Übereinstimmung mit europäischen Werten und Lebensweisen befinden, gerät so zu einem Kriterium der Beschreibung von religiöser Heterogenität als tolerierbarer Differenz oder gefährlicher Devianz.

      Es ist also zu untersuchen, ob „der“ Islam oder einige Richtungen und Strömungen in demokratisch-säkularen Gesellschaften wie der in Deutschland Selbstverständlichkeit werden kann. Als Voraussetzungen dafür werden die „Grundarchitektur“ des Islam (heilige Quellen, das islamische Recht u.a.m.) sowie besondere Erscheinungsformen analysiert.

      Studierende, die diesen Kurs wählen, müssen sich auf Textanalysen einlassen und bereit sein, bei Bedarf in Absprache Teile des Kurses in Form von Exkursionen an einem Samstag und/oder Sonntag im Semester durchzuführen. Zudem könnte es hilfreich sein, wenn möglichst viele Kommilitoninnen und Kommilitonen an bestimmten Tagen internetfähige Rechner mitbringen können.

      Zudem wird für einen BN eine Einzel- bzw. Gruppenleistung erwartet, die anschließend dem gesamten Kurs zur Verfügung gestellt wird.

      Für die endgültige Zulassung zum Kurs ist die Anwesenheit in der ersten Veranstaltung unverzichtbar. Da die Plätze begrenzt sind, bitte ich darum, dass nur diejenigen den Kurs wählen, die sich sicher sind, ihn auch zu belegen und bereit sind, an der geplanten Wochenendveranstaltung teilzunehmen.

      Literatur wird im Kurs besprochen, einige davon in ILIAS eingestellt.

      APs werden von mir nicht abgenommen, dagegen ist nach Absprache die Annahme von BA oder MA möglich.

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2303.01.22 (Z81)

      Fluchträume: Raumtheoretische Perspektiven auf das Thema Migration in Roman, bande dessinée und Film

      Das Phänomen der Migrationsbewegungen aus Afrika und dem Nahen Osten in Richtung Europa hat in den letzten beiden Jahrzehnten vermehrt in Kunst, Literatur und Kino Eingang gefunden. In diesen ästhetisch-künstlerischen Umsetzungen können auch die spezielle Räumlichkeit und die besonderen Raum-Zeit-Relationen beobachtet werden, die für Migrationsprozesse charakteristisch sind. Auf ihrem Weg in das vermeintliche Eldorado Europa, überqueren die Reisenden das Mittelmeer, ziehen durch urbane wie natürliche Räume und durchlaufen Orte des Transits, wie Grenzübergänge und Erstaufnahmelager. Haben sie ihr Ziel erreicht, sind sie doch nicht angekommen und bewegen sich als réfugiés, clandestins oder sans papiers in ausgegrenzten Räumen am Rande der Gesellschaft.
      Bei genauerer Betrachtung muten einige der durchquerten Orte eher wie Nicht-Orte (Augé) an, da sie, lediglich für den Durchgang konzipiert, keinen Aufenthalt ermöglichen, wohingegen an anderen Orten die Normen der Zeit außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Auch kommt es in der Gedankenwelt der Protagonisten und somit in ihren Erzählungen zu Überlagerungen und gar Vermischungen der alten und der ersehnten neuen Heimat.

      Im Seminar wird die Darstellung dieser besonderen Raumstrukturen und Raum-Zeit-Relationen anhand von Auszügen aus Romanen, bande dessinées und Filmen untersucht.
      Nach einer Einführung in grundlegende Konzepte der kultur- und literaturwissenschaftlichen Raumtheorie, beispielsweise von Foucault (2005) und Bachtin (2008), sollen diese u.a. auf Laurent Gaudés Roman Eldorado (2006), den Comic De l´Autre côté (2015) sowie auf den Film Samba (2014) angewendet werden.

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2421.U1.81 (Z16)

      Gestorben wird immer - Die Sarkophage der frühen Christen

      B.A.-KF: Aufbaumodul I (1370) / Aufbaumodul II 

      B.A.-EF: Aufbaumodul I (2350)

      Master: Modul I (1100), Modul III (1300)

      • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.04.61 (Z34)
      • Mittwoch, (Einzeltermin, 05.09.2018 - 05.09.2018)
      • Donnerstag, (Einzeltermin, 06.09.2018 - 06.09.2018)
      • Freitag, (Einzeltermin, 07.09.2018 - 07.09.2018)

      Idea(l)s of Europe: The Historical Perspective

      From Antiquity until the European Union of nowadays, Europe has always been an object of ideas and projections, even fantasies. In one part of the seminar we will discuss this different concepts of Europe in history with their respective ideas of the characteristics and borders of Europe.
      In a second part we will take a closer look on structural evolutions in European history.  This will cover for example economical and cultural developments, but also changes of society with their associated ideologies.

      Students are expected to prepare a presentation for one of the block days to have a basis for discussion.

      • Freitag, 08:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018) - 2522.U1.72 (Z 28)
      • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 28.04.2018 - 29.04.2018) - 2332.00.66

      Internationale Politik und Weltordnung im Wandel

      In dem Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Internationalen Beziehungen (IB) vermittelt. Die IB bilden eine Teildisziplin der Politikwissenschaft. Die SeminarteilnehmerInnen werden die Grundannahmen und Thesen unterschiedlicher Theorien der IB kennenlernen und diskutieren. Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene relevante Theorien der IB vorgestellt und hinsichtlich ihrer Grundannahmen und Erklärungsintentionen diskutiert. Dabei werden, um ein besseres Verständnis der Theorien zu entwickeln, die Theorien anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Im zweiten Teil werden davon ausgehend weitere Entwicklungen und neuere Strömungen innerhalb der IB betrachtet. Im dritten Teil wenden die Studierenden das Gelernte auf selbständig ausgewählte Themen der internationalen Politik an, stellen diese vor und reflektieren gemeinsam deren Anwendung.

      Ein seriöses Studium erfordert eine aktive und regelmäßige Seminarteilnahme. Auf diese Weise lernen Sie, wissenschaftliche Texte wirklich zu verstehen und Sie üben, sie kritisch zu diskutieren und werden angeregt, sie für eigene Forschung zu nutzen. Erwartet wird daher die vorbereitende Lektüre aller Texte (einschließlich kurzer, jeweils zu Sitzungsbeginn abzugebender Reading Notes), die kritische Einführung eines Textes für die anschließende Seminardiskussion (in der Regel als Gruppenarbeit) und eine eigene aktive Diskussionsbeteiligung.

       

      • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018) - 2303.U1.61
      • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 11.05.2018 - 11.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 12.05.2018 - 12.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.05.2018 - 25.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.05.2018 - 26.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)

      Juden und andere Schuldige: Verschwörungsnarrative in der Neuzeit (in Kooperation mit der Universität Greifswald)

      „Die Juden” sind unter den usual suspects wohl die verbreitetsten Protagonisten verschwörungstheoretischer Narrative. Schon in mittelalterlichen Ritualmordlegenden übernehmen sie die tragende Rolle, hier noch im Kontext eines religiösen Antijudaismus. Seit dem 19. Jahrhundert treten antisemitische und damit sozialdarwinistisch-rassistisch geprägte Verschwörungsnarrative hinzu. Sie erleben im 20. Jahrhundert, mit der Rezeption der berüchtigten „Protokolle der Weisen von Zion” oder der Vorstellung von den jüdischen „Drahtziehern” der Oktoberrevolution ihre besondere Wirkungsmächtigkeit und weltweite Verbreitung.

      Ziel des Seminars ist es, anhand historischer Fallstudien (aus unterschiedlichen Regionen West- und Osteuropas) verschwörungstheoretische Schlüsseltexte, aber auch visuelle Quellen, auf ihre narrative Qualität hin zu untersuchen, nach deren Produzenten und Multiplikatoren zu fragen sowie Rezeptionsbedingungen herauszuarbeiten.

      Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Universität Greifswald ausgerichtet. Eine erste Phase (4 Sitzungen), die parallel an beiden Hochschulen stattfindet, dient der Erarbeitung theoretischer Grundlagen. Die zweite Phase, in der neuzeitliche Fallbeispiele präsentiert werden sollen, besteht aus einem gemeinsamen Blockseminar (22.-23. Mai, 9:00-18:00 Uhr) mit Studierenden der Universität Greifswald sowie einem von Andrew McKenzie-McHarg (Cambridge) geleiteten Workshop. Die Abschlussphase (4 Sitzungen) findet wieder parallel statt.

      Für den Erwerb des Leistungsnachweises ist neben der mündlichen Präsentation die Erstellung einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung für die Teilnahme.

      Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

      • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 15.05.2018) - 2331.05.22 (Z 18)
      • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 29.05.2018 - 19.06.2018) - 2331.05.22 (Z 18)
      • 09:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 22.05.2018 - 23.05.2018)

      Kriegs- und Diktaturerfahrungen im 20. Jahrhundert: Polen und Deutschland im Spiegel von Spielfilmen

      Polen wie Deutschland erlebten im 20. Jahrhundert auf teils unterschiedliche, teils ähnliche Weise faschistische und kommunistische Diktaturen sowie den Zweiten Weltkrieg. Die Erinnerung daran ist im Fluss: Es gibt dabei sowohl wachsende Parallelen wie auch Differenzen. Am Beispiel von Spielfilmen soll das Seminar zur gemeinsamen Erschließung des Themas führen und dabei die Diskussion zwischen deutschen und polnischen Studierenden fördern. Polnische Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, englische werden jedoch vorausgesetzt.

      Die Veranstaltung findet in Danzig/Gdansk in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der HHU, den Seminaren für Deutsch und für Geschichte an der Universität Gdansk, dem Kaschubischen Institut und dem Europäischen Solidarnosc-Zentrum statt und wird aus Mitteln des Internationalisierungsfonds der HHU bezuschusst. Es wird ein kleiner Eigenbeitrag zu den Reise- und Unterkunftskosten erhoben.

      Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Anmeldung in der Vorbesprechung am 31. Januar 2018 um 14.30 Uhr in Raum 23.31.06.62, oder in einer Sprechstunde einer der beiden Dozenten.

       

      • (Blockveranstaltung + Sa und So, 13.05.2018 - 20.05.2018)
      • Mittwoch, 16:00 - 17:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018)

      Kulturen des Kapitalismus

      • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.00.61

      Lesegruppe: Das Kapital (Bd. I)

      Die Veranstaltung versteht sich als Angebot zur Vertiefung des parallel stattfindenden Seminars "Vom [Um]Nutzen des Drachen". Paradigmen aktueller Diskurse um Herrschafts- und Kapitalismuskritik unter der Leitung von Carla Weyh. Der Lesekreis kann aber auch davon unabhängig besucht werden. Geplant die gemeinsame Lektüre und Diskussion von Auszügen aus den "Grundrissen der Kritik der politischen Ökonomie" sowie des Kapitals (Bd. I) von Karl Marx.

       

      • Mittwoch, 16:00 - 20:00 (wöchentlich, 27.06.2018 - 26.09.2018) - 2421.U1.81 (Z16)

      Living in an Age of Connectedness: Negotiating Borders in Contemporary Anglophone Literature

      ”[T]he novel now evinces a capacity,

      predominantly through a global informational infrastructure,

      to imagine the human condition on a scale larger than ever before in history

      and certainly beyond national and regional configurations,

      which have traditionally marked both its conditions of possibility and its limits.” (Ganguly 2)

       

      Taking cue from Peter Boxall’s claim that ”the international novel today offers a response to a new kind of being in the world in the third millennium, one that emerges in the wake of the decline of national sovereignty, and with the development of a new set of cultural and technological protocols for the organisation of space and time” (8), this seminar aims at investigating how contemporary Anglophone novels destabilize borders and rethink relationality across time, space and the human non-human divide.

      Examining concepts such as cosmopolitanism or ”cosmodernism” (Moraru), "posthumanism" (Braidotti) and ”digimodernism” (Kirby) this seminar wants to shed light on our contemporary age and its negotiation in literature. How does living in an ”age of networks” (Moraru 3) influence our being in the world? How does literature create solidarity across political, ethnic, racial, religious, material and other boundaries? Does contemporary literature abolish the concept of the nation? What role does the human play in the contemporary? Does the contemporary signal the ‘end of the novel’ as we know it? Taking cue from these questions, among others, we will engage with a number of Anglophone novels and investigate how they map the contemporary age and its dissolution of borders, replacing nations with the new chronotope ”world”.

      • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2331.02.27 (Z 34)

      MFM 2b / 4b: Der Prosaroman "Fortunatus": Kulturelle, religiöse, magische und sprachliche Kontexte

      Im Forschungsseminar wollen wir uns mit einem einzigen, ungewöhnlich dichten und sprachlich anspruchsvollen Text befassen, der – beispielsweise in der Auseinandersetzung mit ökonomischen Fragen – tief in der christlichen Kultur seiner Zeit verwurzelt ist und sich mit dieser doch zugleich auch kritisch auseinandersetzt: dem vor 1500 entstandenen, aber erst nach der Jahrhundertwende gedruckten Prosaroman "Fortunatus", für den, anders als für andere frühneuzeitliche Prosaromane, keine fremdsprachige Vorlage nachzuweisen ist.

      Bei unserer Lektüre begegnen wir mittelalterlichen und frühneuzeitlichen christlichen Prätexten, aber auch der unter astrologischen und magischen Vorzeichen agierenden Jungfer des Glücks, wir lernen die geheimnisvollen Kräfte eines Glückssäckels kennen, aus dem man in jedem Land der Welt beliebig viel Geld in der Landeswährung hervorzaubern kann, und erfahren mehr über die Wirkungen eines Wünschehütleins, mit dem sich der Besitzer an jeden Ort der Welt wünschen kann. Wir hören, wie Fortunatus mit dem Glückssäckel der Käuflichkeit der Welt auslotet, wie ihn seine Utensilien begünstigen, aber durchaus auch in Gefahr bringen, und werden schließlich Zeuge, wie Fortunatus' Söhne aufgrund der beiden magischen Objekte ein trauriges Ende nehmen. Begleitend zur intensiven Lektüre des Textes werden wir die kontroversen Positionen der Forschung zu diesem Werk besprechen. Außerdem wollen wir das Werk kulturgeschichtlich im Literaturbetrieb und auf dem Buchmarkt seiner Zeit verorten und gemeinsam in die zentralen Umbruchsprozesse der Schriftkultur in der Frühen Neuzeit entdecken.

       

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2522.U1.55 (Z 42)

      Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen (Studium Universale "für Nichtmediziner")

      Das Wahlfach ermöglicht den Studierenden über die betreute praktische Zusammenarbeit mit Geflüchteten einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem. Es ist in drei Phasen (ca. 28 UE) gegliedert:


      1. Vorbereitende Seminare (10 UE)

      Die Seminare sind aufeinander abgestimmt und dienen als Vorbereitung auf die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft.

      2. Drei Patientenbegleitungen (insg. 15 UE)
      In der zweiten Phase übersetzen die Studierenden bei Arztterminen von Bewohnern der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte (Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, s.u.). Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit Medizinstudierenden die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Realität zu erleben und erleichtern den Flüchtlingen zugleich mit ihrer Unterstützung den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem.
      3. Reflexionsseminar (3 UE)
      In der Nachbereitungsphase werden die drei Patientenbegleitungen aufgegriffen und im persönlichen Gespräch mit ÄrztInnen oder PsychologInnen reflektiert und aufgearbeitet. In diesen Reflexionsseminaren werden die schriftlichen Prozessberichte als Gesprächsgrundlage verwendet.

      Termin hierzu: Beginn des nächsten Semesters (10.10.2018)

       

      AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf

      Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de

      http://fsmed.de/ag-fluechtlingshilfe/

       

      Ansprechpartner
      AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin : Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de
      Dr. rer. san. Thomas Muth: Thomas.Muth@hhu.de

       

      Institut/Klinik
      Institut für Allgemeinmedizin (ifam), Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IASUM)
      Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
      Diakonie Düsseldorf

       

      Dozierende:

      P. Angerer, M. Böckmann, M. Guddati, L. Joksimovic, T. Krause, O. Targas, M. Schröder

      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 02.05.2018 - 02.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 16.05.2018 - 16.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018)

      Messianische Juden

      Messianische Juden bilden eine kleine Untergruppe derer Menschen jüdischer Abstammung, die sich dem Glauben an Jesus Christus zugewandt haben. Während die allermeisten Jesusgläubigen christlichen Kirchen beitreten und ihre jüdische Identität vollständig ablegen, halten die messianischen Juden an den jüdischen Bräuchen und der jüdischen Tradition fest, erkennen aber Jesus Christus als den Messias an. Der Staat Israel und die jüdischen Zentralverbände einzelner Länder erkennen messianische Juden meist nicht als Juden an und zählen sie zur evangelikalen Kirche. Dieses Seminar widmet sich der Frage der Entstehung dieser Bewegung. Im Laufe des Seminars soll auch die Frage der Einheit innerhalb der messianischen Juden nachgegangen werden. Was glaubt diese Bewegung und wo liegt ihr Zentrum. Wie unterscheiden sich die Riten und Bräuche von denen der traditionellen Juden? Anhand von Texten, Symbolen und Fallbeispielen wird diesen Fragen nachgegangen.

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.06.61 (Z20)

      Migration: South African and German perspectives (Part I)

      The international cross-site seminar on migration will take place in cooperation with the University of Pretoria, South Africa. Conducted as blended learning, the seminar will consist of joint sessions via live-stream as well as e-learning elements in which students from Pretoria and Düsseldorf work together. In addition to the usual required reading, preparatory work for the seminar will include expert videos which will discuss the respective topic. In this regard, the key objective of the seminar will not only be to impart students the best possible expertise on migration but to broaden perspectives due to interaction with international students as well as experts. Student´s work such as term papers, input videos, or radio features will be made use of in an Open Educational Resources (OER) framework.

       

      Therefore, good command of English and the willingness to be closely involved in cross-site student task-forces will be required. Due to the demanding technical implementation and content requirements, the advanced course is aimed at BA-students in higher semesters or MA-students.

       

      The seminar will be a compact course ("Blockseminar") ranging over both summer and winter terms in 2018. Three sessions will be held in July and September ("Migration: South African and German perspectives I") and five sessions will be held in October and November ("Migration: South African and German perspectives II"). Attendance at both seminars will be expected in order to receive four credit points.

       

      The seminar will take place at the ZIM videoconference room: 25.02.01.34.

      • Dienstag, 16:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 20.07.2018 - 20.07.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 07.09.2018 - 07.09.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 28.09.2018 - 28.09.2018)

      Moving my hips like 'Yeah'! - Communication in Pop (Di 12:30-14:00)

      When Miley hopped off her plane at LAX, she only had a dream and a cardigan. Would she fit in? The Hollywood Sign! Everybody seemed so famous! It was all so crazy! While she was rockin’ kicks, everyone else was wearing stilettos. Definitely not a Nashville Party! It was hard with her girls not around her. No wonder that her tummy was turning and she was feeling kinda homesick. But then the taxi man turned on the radio and a Jay-Z song was on…

      Popular culture often comes with a simple promise: everyone is welcome, everyone can participate. Miley Cyrus’ 2009 song ”Party in the U.S.A.” turns this promise into the ultimate self-fulfilling prophecy. To relieve the lyrical I from her insecurity and self-doubt, all it takes is one song. Then butterflies fly away and hips begin to move like ‘Yeah’! When pop affects us, there is no denying the truth of this somatic communication. Or, as Shakira once argued: ”Hips don’t lie!”

      But pop is more than Miley’s ”Party in the U.S.A.”. It’s also Neil Young’s ”Rockin’ in the Free World”. It’s Jimi Hendrix crippling the Star Spangled Banner at Woodstock Festival and Johnny Cash performing at San Quentin Prison. It’s the Beatlemania, Live Aid, and the Super Bowl Halftime Show. It’s Michael Jackson’s moonwalk and Psy’s Gangnam Style phenomenon. It’s John Lennon imagining a world without countries (and no religion too). It’s Andy Warhol predicting everybody’s 15 minutes of fame, and the 21st century as the fulfilment of this prediction. And, of course, it’s Kanye West crashing Taylor Swift’s acceptance speech at the MTV Video Music Awards. Because, obviously, who in their right mind would award her a VMA award?

      In other words, pop is intertextual, inter-referential, political, capitalist, chauvinistic, emancipatory, and in any case, thrillingly entertaining. And as if pop songs, artists, artefacts and culture-defining moments were not enough, there are also novels that take up all these aspects to send their protagonists on staggering journeys of self-discovery.

      This seminar tries to approach popular culture from the perspective of literary theory. The two focal texts of the seminar, Nick Hornby’s High Fidelity and Kate Tempest’s The Bricks That Built The Houses, will provide us with contemporary key narratives about pop music, art, and the capitalist structures in which they are embedded in the 20th and 21st century. In dealing with pop songs from the 1960s to the 2010s, we will try to get an overview of a phenomenon that is as diverse as it is fascinating.

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Neofaschismus und Rechtspopulismus

      Rechtsgerichtete Gewalt- und andere Straftaten gehören zum europäischen Alltag. Sie rufen Abscheu und Proteste hervor, die Staatsanwaltschaften auf den Plan. Zeitgleich drängen Organisationen des äußersten rechten Randes in die Mitte der Gesellschaft, haben Vertreter extrem rechter Parteien in Parlamenten und Kommunalvertretungen Sitz und Stimme. In Österreich und Italien saßen sie bis vor kurzem an den Kabinettstischen. Erleben wir eine Renaissance des Faschismus? Was überhaupt ist Faschismus? Wie entstand er, welche Konstellationen begünstigen seinen Aufstieg, was heißt faschistische Diktatur? Was verbindet die äußerste Rechte heutzutage mit dem und was unterscheidet sie vom historischen Faschismus? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zum Rechtspopulismus? Ziel des Vertiefungsseminars ist es herauszuarbeiten, welche Anforderungen an eine wissenschaftliche Theorie des Faschismus heute zu stellen sind und welche Rolle dem Neofaschismus in der Gegenwart und Zukunft zukommt.

      • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)
      • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018) - 2332.01.42
      • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2303.01.61 (Z 36)

      Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur

       

      Im Rahmen der Veranstaltung wird die dreitägige internationale Summer School "Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur" (12.-14.09.2018, Haus der Universität) besucht; eine thematische Vorbereitung erfolgt vorab, wobei grundlegende Texte gelesen und diskutiert werden.

      Die Veranstaltung zielt darauf ab, die literaturwissenschaftlichen, philosophischen, wissenschaftstheoretischen und nicht zuletzt gesellschaftspolitischen Implikationen einer biopolitischen Lesart des physiognomischen Denkens zu diskutieren, welches insbesondere mit der wissenschaftlichen Fundierung durch die Naturwissenschaften im neunzehnten Jahrhundert einen normierenden Charakter erhält und bis heute latent als gedankliche Matrix dient. Das zunehmende wissenschaftliche Interesse für die Physiognomik und deren konstitutiv interdisziplinären Anwendungsraum hat dazu geführt, die Tradition des physiognomischen Denkens in Italien sowie in Deutschland und Frankreich neu zu entdecken. Infolge der Intensivierung von Migrationsbewegungen, des erneuten Aufkommens von Fragen nach der Legitimierbarkeit von Rassegedanken und der Neubewertung von Inklusions- und Exklusionsmechanismen sieht sich das physiognomische Denken einer seiner historischen Entwicklung innewohnenden Herausforderung ausgesetzt. Es stellt sich die Frage, ob und inwiefern die Physiognomik über ihren geistesgeschichtlich umrissenen Aufgabenbereich hinaus, als eine ästhetische Denkweise betrachtet werden kann, welche die Zentralität des Individuums und der körperlichen Ausgestaltung seiner Identität affirmiert und neu definiert? Diese Frage, welche den Kern der Aktualisierung der Physiognomik und v.a. der Theorien des neunzehnten Jahrhunderts darstellt, lässt sich erst mittels der Vertiefung der historischen Bedingungen einer solchen Selbstumbildung der Physiognomik thematisieren. Die Veranstaltung möchte eine öffentliche Debatte über kollektive und individuelle Identitätskonstrukte vor einem aktuell als krisenhaft erfahrenen Hintergrund anstoßen und Stereotypen kritisch hinterfragen

      Zur Erlangung des Beteiligungsnachweises müssen fünf Vortragsprotokolle (von mindestens zwei Seiten Länge) bis zum 30.09.2018 eingereicht werden.

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2491.01.63
      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2491.01.63
      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2491.01.63
      • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 12.09.2018 - 14.09.2018)

      Projektseminar Flucht, Asyl und Integration - Theorie und Praxis des Service Learning V

      Obergrenze? Familiennachzug? Heimatministerium! Diese Schlagwörter bestimmen auch mehr als zwei Jahre nach der großen "Flüchtlingswelle" des Herbstes 2015 den politischen Diskurs um Zuwanderung und Integration.
      Die Frage nach einem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte hat es im Zuge der #nogroko-Bewegung sogar nach ganz oben auf die mediale und politische Agenda geschafft - mit einem für die Betroffenen bescheidenem Ergebnis.
      Wir wollen all diese Themen im Seminar - im Gegensatz zu Politik und Medien - sachlich und analytisch betrachten und vor allem aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: 

      Wie gehen wir mit den Menschen um, die hergekommen sind? Was bieten wir ihnen für Perspektiven? Wie können wir sie auch politisch integrieren?

      In der fünften Edition unseres Projektseminars wollen wir weiterhin gute und nachhaltige Projekte auf der lokalen Ebene entwickeln und etablieren, während wir unseren inhaltlichen Fokus auf globale Probleme wie Fluchtursachen, Handels- und Außenpolitik, sowie auf regionale und weltumspannende Konflikte legen werden. Wir werden Stimmen aus den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten hören, uns über ihre Heimat informieren und austauschen und die Hintergründe ihrer politischen und sozialen Situation kennen lernen.

      Den neuen TeilnehmerInnen werden in inhaltlichen Sitzungen wieder alle Aspekte des Themenkomplexes Flucht, Asyl und Integration näher gebracht. Unterstützen werden uns dabei unsere Kooperationspartner aus der Stadt, dem Ehrenamt und der Zivilgesellschaft, mit denen wir ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten werden. Geplant sind z.B. Besuche im Verwaltungsgericht Düsseldorf, ein Gespräch mit attac, ein Workshop mit der Diakonie, ein Treffen mit Ehrenamtlern aus der Stadt und ein Termin mit der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Düsseldorf. Auf Basis dessen wollen wir an die Projekt-Erfolge der vergangenen Semester anknüpfen und neue Bereiche erschließen, in den wir für und mit Geflüchteten arbeiten können.

      Der Abschluss des letzten erfolgreichen Seminarjahres wurde im Frühling mit der Tagung "Ankommen.Lernen.Mitgestalten" im ZAKK mit über 120 Gästen gefeiert. (https://tinyurl.com/ya3v5wcz)

      Dieses Jahr haben wir mit dem Besuch der Tagung "Angekommen... und dann?" der KollegInnen der Uni Duisburg/Essen und der Heinrich-Böll-Stiftung abgeschlossen, im Sommer wollen wir wieder eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen!

      Hintergrund:
      Um das Studium im BA-Studiengang Sozialwissenschaften sowie im fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich durch Praxisrelevanz, Handlungsbezug und Verständnistiefe zu ergänzen, will das Service-Learning-Projekt die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit gesellschaftlicher Praxis ermöglichen und die Studierenden schon während ihres Studiums zum Wissenstransfer befähigen. Um diesen Transfer zu ermöglichen, werden die Studierenden in einem zweisemestrigen Seminarsetting zunächst inhaltlich und organisatorisch unter anderem zu folgenden Themen begleitet und beraten: Service-Learning-Konzept; wissenschaftliche Grundlagen zu den Themen Flucht, Migration, Integration; Workshops zu Asylrecht, Projektmanagement, Arbeitsfelder und Strukturen der Flüchtlingshilfe etc. Ziel ist es, dass jede/r Studierende individuell oder in einer Gruppe ein eigenes Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit konzipiert, das an aktuelle Bedarfslagen anknüpft.

      Organisatorisches:

      • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
      • Wenn Sie zu Kursbeginn bereits eine eigene Idee mitbringen wollen, freuen wir uns darüber sehr und würden Sie bitten, uns bis zum Semesterstart eine ca. einseitige Skizze einzureichen (an clooth@phil.hhu.de)
      • Der Kurs wird wöchentlich stattfinden, im Wechsel wird es inhaltliche und Projektsitzungen geben, um einzelne Themen vertieft und erfahrungsorientiert zu erarbeiten. Exkursionen zu Kooperationspartnern (z.B. die Gerichtstermine) können auch außerplanmäßig stattfinden.
      • Ein detaillierter Seminarplan wird innerhalb der kommenden Wochen auf den Seiten der Abteilung für Bildungsforschung veröffentlicht.

       

       

       

      ACHTUNG - interne Deadline:

      Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 25.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

      Ab dem 26.03.2018 bis zum 13.04.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

       

       

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

      Rabbinische Literatur II/Mischnahebräisch (4. Sem.)

      Anhand von ausgewählten Texten aus der haggadischen Literatur soll die rabbinische Auslegungstechnik zu erzählenden Passagen der Bibel erläutert werden. Es werden Midraschtexte gelesen.

      • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.06.61 (Z20)

      Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Frauenbewegung

      • Donnerstag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2331.02.27 (Z 34)
      • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
      • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
      • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
      • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.00.90 (Z 23)

      Religio in Rom und den Nordwestprovinzen

      Römische Religion ist mehr als die namentliche Kenntnis der verehrten Göttinnen und Götter. Regelhafte Kultpraxis benötigt Räume (‚Tempel‘), Fachleute (‚Priester‘) und Utensilien (Weihrauch, Geschirr), vor allem aber Anhänger (‚Gläubige‘) und deren Donative (Weihegaben). Literarischen Quellen, Weihinschriften, Fluchtäfelchen und archäologische Ausgrabungen zeigen Unterschiede zwischen dem italische Raum und den Provinzen auf.

       

      • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.U1.24 (Z109)

      Religion und Nation

      In modernen westlichen Gesellschaften ist immer wieder die Rede vom Bedeutungsverlust der Religion. Im Rahmen dieses Seminars wollen wir diesem Phänomen nachgegen und kritisch untersuchen, inwieweit Säkularisierung wirklich ein alle gesellschaftliche Teilbereiche durchziehendes Phänomen ist. Wir nehmen zunächst wichtige Säkularisierungstheorien in den Blick, um daran anschließend der rechtlichen Verankerungen von Religion in Rechtstexten und ihrer identitäre Verortung in (quantitativen) Selbstauskünften nachzugehen. Es wird darum gehen, an Hand unterschiedlicher Datenquellen Säkularisierung zu untersuchen. Dabei werden unterschiedliche Methoden der Datenanalyse besprochen und angewandt.

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2303.01.43 (Z 44)

      Salafismus

      Salafismus ist derzeit die einflussreichste fundamentalistische Strömung im sunnitischen Islam. Die Anhängerschaft wächst bereits seit einigen Jahrzehnten stetig an, so dass diese Strömung inzwischen auch in Europa von Bedeutung ist. Das Seminar gewährt einen Einblick in die aktuelle Forschung zum Salafismus. Die zentralen Lehren und Strömungen des Salafismus werden vorgestellt und aufgezeigt, welche Begriffe und Kategorien zurzeit in der Forschung verwendet werden. Es wird ein Überblick über die Entwicklung und Verbreitung des Salafismus in Europa gegeben. Die empirischen Herausforderungen, mit denen die Salafismusforschung konfrontiert ist, werden diskutiert und verschiedene qualitative Studien besprochen, die die Lebens- und Denkweise europäischer Salafisten und Salafistinnen erforschen. Schließlich werden verschiedene Erklärungsansätze vorgestellt, die sich mit dem Erfolg des Salafismus auseinandersetzen.

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 16.05.2018) - 2201.HS 2B (Z 101)
      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 2531.HS 5M (Z 110)
      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 18.07.2018) - 2201.HS 2B (Z 101)

      Solidaritäten

      Solidarität ist eine der großen Herausforderungen moderner Gesellschaften: Sie konfrontiert zu allererst mit der Frage danach, was Sozialitäten zusammenhält. Daran schließt sich die Frage an, wie Gesellschaften Solidarität realisieren können. Die Veranstaltungen führt in Theorien zum common good ein, stellt klassische Ansätze der Solidaritätsforschung vor und befasst sich mit modernen Trennlinie, die Solidaritäten verhindern. Hierzu gehören Klasse, Ethnie, Religion und Autochthonie. Wir erarbeiten unterschiedliche Konzepte zum „guten Leben“ und vergleichen Perspektiven, die sowohl auf individuelle Rechte als auch staatliche policies fokussieren.

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

      Strategien des Rechtsextremismus

      Rechtsextremismus als 'Pathologie moderner Industriegesellschaften' (Scheuch/Klingemann) beinhaltet die Negierung des Gleichheitsprinzips der Menschen und strebt die Abschaffung des demokratisch verfassten Systems an. Eine zentrale Rolle spielen hier rechtsextreme Akteure, wie bspw. Parteien, die auf der Basis einer rechtsextremen Ideologie versuchen, potentielle Anhängerinnen und Anhänger zu mobilisieren. Welche Strategien hier angewandt und welche Ziele erreicht werden sollen, ist Gegenstand des Seminars. Inhaltlich liegt der Fokus der Veranstaltung zunächst auf den definitorischen Grenzziehungen der Begrifflichkeiten in der Rechtsextremismusforschung, wendet sich anschließend rechtsextremen Akteuren in der Bundesrepublik zu und setzt sich dann mit unterschiedlichen Strategien dieser Akteure, den Inhalten, die sie vertreten und der Ideologie, die hier zugrunde liegt, auseinander.

      • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.65

      Theologie aktuell

      Termin 1:

      20.04.2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Universität, Besprechungsraum 4a/b

      Thema:    

      Wertepluralismus

      Die Herder-Korrespondenz schreibt 2001:

      „Wir erleben derzeit keinen Werteverlust, sondern einen Wertewandel, verbunden mit einer Pluralisierung von Werthaltungen und einer Relativierung von individuellen Wertüberzeugungen, aber auch mit einem höheren Maß an gegenseitiger Toleranz.”1

      Zweifelsohne scheint momentan der öffentliche Wertediskurs nicht selten von der Klage über einen Werteverlust, über fehlende Kritikfähigkeit und mangelndes Engagement besonders  junger Menschen gekennzeichnet zu sein.

      In dem Seminar sollen Tendenzen des Wertewandelns, eine mögliche Suche nach Orientierung, Thesen zum Werteverfall und Argumente gegen die Rede von Werteverlust behandelt werden. Individualistische Tendenzen werden ebenfalls skizziert.

      Referent: 

      Jürgen Hünten, Hochschulpfarrer

      Literatur:

      Andreas Rödder, Werte im Gespräch. Einführungsvortrag 17. Oktober 2006, Johannes Gutenberg-Universität Mainz — http://www.unimainz.de(05.12.2011)

      Armin G. Wildfeuer, in: Handwörterbuch Philosophie, UTVB, www.philosophiewoerterbuch.de, Artikel „Wert”

      Grundkurs christliche Ethik, Kösel Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München 1998, S. 119

      Bernhard Laux, Auf der Suche nach Orientierung, Eröffnungsvortrag zum Projekt „Eine wertelose Gesellschaft ist wertlos” am 15.02.2008 im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef

      Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag am 22.09.2011, Presseamt des Hl. Stuhles

      Rainer Forst, Toleranz und Demokratie, in: Grüne Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.), Schriften der Grünen Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung — Band 3: Der Streit um die Toleranz. Deutung und Konsequenzen eines moralischpolitischen Leitbegriffs. Dokumentation der Jahrestagung der Grünen Akademie vom 19./20. November 2004, © Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2005, 9–16

       

      Termin 2:

      15.06.2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Universität, Besprechungsraum 2

      Thema:    

      Das Nein des Amos. Eine Einführung in das Buch des ersten „Schriftpropheten”

      Der Prophet Amos, der im 8. Jh. v. Chr. in Israel aufgetreten ist, gilt als der Sozialkritiker unter den Propheten des alten Israel. Mit deutlichen Worten legt er den Finger auf die gesellschaftlichen Missstände seiner Zeit, deren Verursachern er im Namen Gottes ein schonungsloses Ende ankündigt. Zum besseren Verständnis des Buches Amos sollen im Blockseminar zunächst archäologische und historische Hintergrundinformationen gegeben werden. Danach sollen seine wichtigsten Texte analysiert werden, um so die provozierende, ja radikale Theologie des Propheten Amos, die bis heute zum Nachdenken einlädt, herauszuarbeiten.

      Referent: 

      Dr. Dietrich Knapp, Leiter der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf

      Literatur:

      Walter Dietrich u.a.: Die Entstehung des Alten Testaments. Neuausgabe, Theologische Wissenschaft Bd. 1, Stuttgart 2014, S. 420-430 (mit weiterführender Literatur)

      Peter Höffken: Art. Amos/Amosbuch, WiBiLex 2006, www.bibelwissenschaft.de/stichwort/10045/ (zur Einführung)

      Martin Rösel: Amos, www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/altes-testament/dodekapropheton-kleine-propheten/amos/ (zur Einführung)

      Erich Zenger u.a.: Einleitung in das Alte Testament, 9. akt. Aufl. hrsg. v. Christian Frevel, Studienbücher Theologie Bd. 1,1, Stuttgart 2016, S. 649-660 (mit weiterführender Literatur)

      • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018)
      • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018)

      Theorien und Wirkungen von Sozialkapital

      Seit Beginn der 1990er Jahre erfährt das Konzept "Sozialkapital" verstärkt Aufmerksamkeit in den Sozialwissenschaften. Überwiegend positiv konnotiert, wird Sozialkapital unter anderem als Garant für die Performanz demokratischer Institutionen, als Voraussetzung für kollektives Handeln und kooperatives Verhalten zwischen Menschen und damit als Fundament einer lebendigen Zivilgesellschaft betrachtet.

      Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene Konzeptionen von Sozialkapital eingehend und differenziert erarbeitet und miteinander verglichen. Anhand eines Theorieüberblicks wird die Notwendigkeit und Brauchbarkeit des Konzeptes untersucht und erörtert, welche inhaltlichen Aspekte und Dimensionen bei den einzelnen Definitionen zu berücksichtigen sind.

      Im zweiten Teil werden verschiedene sozialwissenschaftliche Bereiche untersucht, in denen Sozialkapital eine Rolle spielt. So werden beispielsweise Wirkungen auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklungen, auf Bildung, Migration und den Arbeitsmarkt in den Fokus gerückt. Dabei werden auch potentielle „dunkle Seiten“ des Sozialkapitals berücksichtigt, die mit negativen Effekten für die Gesellschaft verbunden sind.

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.66

      Totalitarianism: History and Theory

      Applying a comparative perspective, this seminar deals with Stalinism and Nazism. Based on different theories of totalitarianism the seminar identifies the ideologies and crucial factors that characterize the above-mentioned regimes. Therefore, the seminar is focused on three main themes. First, it states the possibilities and limits of specific theories of totalitarianism. Second, it examines the rise and transformation of the NS-Regime and the Soviet Union under Stalin.

      Third, the seminar elucidates the shifts in discourse of totalitarian theories during the second half of the 20th century. Moreover it attempts to identify further historical cases of totalitarian regimes.

      In addition to an active participation, students are required to give a presentation.

       

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)

      Zwischen Brexit, Migrationsbewegungen und Eurokrise: Solidaritätsdiskurse in nationalen Öffentlichkeiten

      Ob Brexit, Flüchtlings- oder Eurokrise, kaum ein öffentlicher Diskurs scheint derzeit ohne die obligatorische Forderung nach mehr Solidarität auszukommen. Unklar bleibt dabei jedoch, was mit dem Begriff genau gemeint ist, bzw. wer sich eigentlich wem gegenüber solidarisch verhalten sollte, und aus welchen Gründen. Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Was unterscheidet Solidarität von ähnlichen Konzepten wie prosozialem Verhalten, Altruismus, oder sozialem Zusammenhalt? Handeln EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Euro-Rettungsschirms solidarisch oder geht es dabei lediglich um eigene Interessen? (und ist das überhaupt ein Widerspruch?). Welche strategischen Akteure prägen den öffentlichen Diskurs über Solidarität? Unter welchen Bedingungen ist solidarisches Verhalten wahrscheinlich?

      Das Forschungsinteresse des Seminars ist bewusst erstmal allgemein gehalten und bezieht sich auf das Thema Solidarität. In den ersten Seminarsitzungen werden wir entscheiden, ob wir uns empirisch mit medialen Solidaritätsdiskursen zu konkreten politischen Problemen oder mit medialen Einflüssen auf solidarisches Verhalten beschäftigen werden. Ziel des Seminars ist es die TeilnehmerInnen darin zu schulen eine quantitative Studie von der Entwicklung einer Forschungsfrage bis zum schriftlichen Abschlussbericht zu konzipieren und durchzuführen.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.22 (Z 24)
      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Verantwortlichkeit: