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Diversity

Lehrveranstaltungen zu Diversity

DGS I Parallelkurs 2

Die Deutsche Gebärdensprache (kurz DGS) ist eine von vielen eingeständigen, natürlichen Sprachen, die von gehörlosen und schwerhörige Menschen in Deutschland "gesprochen" wird. Gebärdensprachen verwenden den visuell-gestischen Kanal der Kommunikation, sind aber nicht mit dem zu verwechseln, was man gemeinhin unter "Körpersprache" versteht. Somit ist DGS auch nicht eine "pantomimische" Version der deutschen Lautsprache, sondern eine eigenständige Sprache mit eigenen grammatischen Regeln und Vokabeln. Dieser Kurs vermittelt Grundkenntnisse in Deutscher Gebärdensprache. Zu diesen gehört eine Einführung in die visuellen Kommunkationsmöglichkeiten und die Kultur gehörloser Menschen, das Fingeralphabet, die sprachliche Funktion der Mimik und Aufbau eines Grundwortschatzes und einfache Satzübungen. 

Weitere Informationen zur Deutschen Gebärdensprache und Gebärdensprachen im Allgemeinen finden Sie hier:

http://www.bgn-ev.de/info/gebaerdensprache

http://www.dgsd.de/

 

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2513.U1.24 (Z 32)

Demografie

Demografie ist eine andere Bezeichnung für Bevölkerungswissenschaft. In der Demografie geht es um die Entwicklung der Bevölkerungszahlen. Untersucht werden typischerweise Geburten- und Todeszahlen sowie Zu- und Abwanderung. Weiterhin befasst sich die Demografie mit Fragen der Haushaltsbildung und Haushaltsstrukturen. So untersucht man Eheschließungen, Ehescheidungen und diverse Formen von Lebensgemeinschaften.

Die Demografie steht als Wissenschaft im Schnittfeld von Ökonomie, Geographie, Biologie und Soziologie, wobei in starkem Maße mathematische und auch statistische Modelle genutzt werden. Weiterhin beschäftigen sich die Bevölkerungsgeschichte mit historischen Aspekten demografischer Strukturen und Prozesse. Während sich die klassische Demografie vor allem mit formalen Modellen der Bevölkerungsentwicklung befasst, werden in der Bevölkerungssoziologie soziale Determinanten von Bevölkerungswachstum, Migration und von Haushalts- und Familienformen thematisiert. Damit steht die Bevölkerungssoziologie auch in einer engen Beziehung zur Familiensoziologie.

In diesem Vertiefungsseminar werden in inhaltlicher Gliederung zentrale Bereiche der Bevölkerungssoziologie auf Basis aktueller empirischer Studien diskutiert. Das Seminar ist geeignet für Studierende mit Interesse an aktuellen demografischen Fragestellungen; dabei werden auch die methodisch-statistischen Aspekte der jeweiligen Studien ausführlich besprochen.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)

Digitale Medienkultur und Diversität

In den digitalen Medienkulturen scheinen die Möglichkeiten zur Partizipation und Kollaboration viel größer zu sein als zu Zeiten der großen, institutionalisierten Massenmedien. Nutzergenerierte Inhalte scheinen jeden einzubeziehen - vermeintlich unabhängig von Alter, Geschlecht und technischen Fähigkeiten.

Das Seminar greift diese Behauptung auf und befragt kritisch die Zusammenhänge von digitalen Kulturen und Diversität. Auf der einen Seite werden wir die kulturellen Werte diskutieren, die diskursiv mit digitalen Medien verbunden werden. Dem stehen auf der anderen Seite die Bedeutungsaushandlungen und das gesteigerte Bedürfnis nach neuen und diverseren Repräsentationen von race, class und gender entgegen, die sich um und an digitalen Medienformaten entfalten. Beispiele, die wir im Seminar diskutieren werden, sind etwa das kritische Blogging über die Darstellung von minoritären Charakteren in Netflix Serien oder die Gamergate-Kontroverse um Geschlechterdarstellungen in Videospielen.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)

Personalmanagement im demografischen Wandel

Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.

Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".

Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personalmanagement auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

In der ersten Sitzung, am 03. April, wird ins Thema eingeführt und der Seminarablauf sowie die Themenvergabe besprochen.

 

Seminartermine sind: 3.4.; 24.4.; 8.5.; 22.5.; 5.6.; 19.6.

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2621.01.36 (Z 16)

Praxis-Toolbox "Change, Innovation, Transformation und Kreativität"

Ideen finden und durchsetzen, damit Veränderung gelingt  

Die Praxis-Toolbox "Change, Innovation, Transformation und Kreativität" für Arbeit in  Initiativen, Organisationen, Vereinen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Projekten.

Das Seminar gibt einen Überblick über einige gängige wie auch einige ungewöhnliche Werkzeuge für Change-, Innovations- und Transformationsprozesse. In der Bandbreite vom World Café über Body Storming oder Un-Focus Groups bis zu verschiedenen Mapping Methods (alles beispielhaft zu verstehen) lernen die Studierenden Techniken kennen, die für Unternehmen, aber auch speziell für zivilgesellschaftliche Projekte geeignet sind. Ein Fokus liegt dabei auf der Philosophie und Methode des Design Thinking. Ob es um ein Nachbarschaftshilfsprojekt, eine queere Initiative, das Vorhaben einer ökologischen Organisation, ein Start-Up oder die Weiterentwicklung eines Vereins zur Flüchtlingshilfe geht: Die vorgestellten Techniken helfen dabei, schneller und besser zu Lösungen, Entscheidungen oder Konsens zu kommen. 

Nach einem einführenden Vormittag werden sich die Studierenden werden einzeln oder in Kleingruppen mit jeweils einer Methode auseinandersetzen und diese ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen vorstellen - allerdings nicht abstrakt als Referat, sondern in einer praktischen Anwendung. Das heißt: In jeweils mehreren Stunden üben die Studierenden miteinander, welche Stärken und Schwächen die jeweilige Methode hat. Nach jeder Methodenübung folgt eine Bewertung von Stärken und Schwächen der vorgestellten Methode. Zum Seminarende haben die Studierenden so miteinander Ihr eigenes „Tool-Book“ entwickelt, aus dem sie während des Studiums, in ihren außer-universitären Aktivitäten oder ersten Berufstätigkeiten Anregungen schöpfen können.

Jede*r Interessent*in möge bitte formlos den Kursleiter unter  joachim.klewes@hhu.de anschreiben und einen persönlichen Vorschlag für einen „Case”, also eine Aufgabenstellung oder ein Anliegen aus der Erfahrungswelt der Teilnehmer*innen mitteilen. Möglichst viele dieser Cases werden dann gemeinsam an den vier Blocktagen bearbeitet werden. Beispielsweise wurden im Sommersemester Prototypen für die Lösung einiger Verkehrsprobleme an der HHU entwickelt. 

Der Kurs ist unabhängig von bisher belegten Kursen oder Studieninteressen für alle Bachelor- und Master-Studierenden geeignet, die aktiv am Seminar mitarbeiten wollen. Passive Teilnahme ist nicht möglich und wäre unfair gegenüber den anderen Studierenden - macht vor allem aber auch keinen Spaß. Englischkenntnisse sind aufgrund der meist in Englisch vorliegenden Materialien notwendig, Kurssprache ist Deutsch.

 

  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.04.2019 - 13.04.2019) - 2421.03.26
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.04.2019 - 14.04.2019) - 2421.03.26
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 11.05.2019 - 11.05.2019) - 2421.03.26
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 12.05.2019 - 12.05.2019) - 2421.03.26

Soziale Integration und Medien

Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.U1.66 (Z 46)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 10.04.2019 - 10.04.2019) - 2541.00.43

Soziale Ungleichheit

Zur Entstehung und Wirkung sozialer Ungleichheit gibt es verschiedene theoretische Ansätze. Diese werden kurz diskutiert, im weiteren sind Ungleichheiten in verschiedenen Lebensbereichen Gegenstand des Seminars.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach den Strukturen sozialer Ungleichheit in Deutschland. Zur Erleichterung der Interpretation der empirischen Daten für Deutschland wird nach Möglichkeit Material aus internationalen Vergleichen einbezogen.
Ausführlich besprochen werden Schichten, Klassen, Einkommensungleichheit, Armut, soziale Mobilität sowie die Mechanismen der Ungleichheitserzeugung in Bildungssystem und Arbeitsmarkt. Zu den jeweiligen Themen werden auch messtheoretische Probleme angesprochen. Weiterhin werden das Verhältnis von Ungleichheit zur ethnischen Zugehörigkeit sowie geschlechtsspezifische Ungleichheiten thematisiert. Eine Diskussion kultureller Dimensionen sozialer Ungleichheit bildet den Abschluss der Veranstaltung. Lernziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur kritischen Rezeption empirischer Literatur über soziale Ungleichheit zu befähigen.

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Die Veranstaltung schließt an Frau Prof. Schnabels Vorlesung im vergangenen Wintersemester an. Gegenstand sind die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland, die Formen von Familien und Haushalten, Migration und Lage der Migranten, Klassen, Schichten und Einkommensverteilung, Bildungschancen und Eliten. Neben der beschreibenden Darstellung wird auch das analytisch-theoretische Instrumentarium von Bevölkerungssoziologie und Ungleichheitsforschung vermittelt.

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)

Verantwortlichkeit: