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Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

Lehrveranstaltungen zu Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

„PYNK“: Race, Gender und Queer Theorie im aktuellen Musikvideo

Ein aktuelles Paradigma audiovisueller Medienkulturen bildet die Medienästhetik des Musikvideos. Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive ist das Genre des Musikvideos an der Schnittstelle zwischen
High Culture und Low Culture, zwischen Akustischem und Visuellem positioniert und bewegt sich damit immer auch an den Grenzen medialer Formen und Gattungen und ist damit als ein dezidiert transmediales Genre
ausgewiesen.

Seit YouTube, Vimeo und andere Streamingdienste von aktuellen Popstars gezielt zur Verbreitung multimedialer Konzeptalben genutzt werden, ist das Musikvideo damit auch wieder ein fester Bestandteil popkultureller
Produktions-und Rezeptionspraktiken und erlebt auch vielleicht deshalb aktuell eine Renaissance. Diese Entwicklung ist auch deshalb neu, da das klassische Mediendispositivs des traditionellen Musikvideokanals nicht mehr existiert.

In diesem Seminar sollen spezifische transmediale und -kultureller Phänomene (wie u.a. Exotismus, Orientalismus, Afrofuturismus, Afropunk, (Trans-)Gender) am Beispiel des Musikvideos untersucht werden. Vor dem Hintergrund der Diskurse der Cultural Studies werden Zitations- und Interferenztechniken der Popkultur im Hinblick auf ihren medienarchäologischen Anfang (Futurismus, Dada, Poststrukturalimus, Pop Art etc.) hin befragt

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.11.2019 - 26.11.2019) - 2531.HS 5J (Z 160)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.12.2019 - 28.01.2020) - 2301.HS 3B (Z 114)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 19.11.2019) - 2301.HS 3B (Z 114)

'PRINCE MEETS PRINCESS' and why romance REALLY matters (Blockseminar)

At least since the 'realist' novel took over, stock types and plot patterns of romance fiction have been getting bad press: consider, in today's terms, the gap in literary prestige between a cheesy 'Liebesroman' and Thomas Mann's Zauberberg or Dostoyevsky's Crime and Punishment.


Let's take these categories back a couple of centuries. It would seem that allegories of fantastical chivalry similarly fell short to convey anything of the complexity of life as people actually experienced it. ('Serious' reading is not about dragons and sleeping beauties, but about facing the psychological and social crises of human condition.) And there must be a daunting backwardness when providentially guided fairy-tale aristocrats prevail in a black-and-white world order - for isn't it ramifications of agency precisely against an oppressive status quo that foster moral credentials and, ultimately, a 'democratic' culture of citizenship?


All that is, of course, not the whole story. Naïve, predictable, apolitical, irrelevant, non-realist – we will contest those labels and sketch a different outlook on the genre unpacking its crucial role for issues such as queer desire, feminist empowerment and colonialism. A preliminary reading list includes excerpts from Edmund Spenser's Faerie Queene (1590), Philip Sidney's Arcadia (1593), William Shakespeare's Pericles (1608), Mary Wroth's Urania (1621), Margaret Cavendish's Assaulted and Pursued Chastity (1656) and Aphra Behn's Oroonoko (1688).

  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 08.10.2019 - 08.10.2019) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 05.11.2019 - 05.11.2019) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 26.11.2019 - 26.11.2019) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 10.12.2019 - 10.12.2019) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 07.01.2020 - 07.01.2020) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 21.01.2020 - 21.01.2020) - 2302.03.22
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 28.01.2020 - 28.01.2020) - 2302.03.22

BVM 2b/BBM 2d: Don Juan - Verführung und Gewalt

Don Juan ist als Archetyp des Frauenhelden eine der zentralen Figuren der europäischen Literaturgeschichte. Mit seiner überschäumenden Sinnlichkeit wurde er vielfach als südländisches Gegenstück zur nordischen Faust-Figur interpretiert.

Don Juan zeichnet sich durch sittliche Verwahrlosung, dämonische Erotik und pathologischen Eskapismus aus. Als Mann des Luxus und der Verschwendung negiert er das ‚Du‘, das die Qualität jeder Liebesbegegnung ausmacht, und setzt an seine Stelle die bloße Zahl. Qualität wird durch Quantität ersetzt. Als ausgemachter Wüstling schreckt Don Juan bei seinen ‚Eroberungen‘ auch vor Gewalttaten nicht zurück und nimmt sich schlicht was er begehrt. Das Seminar möchte den vielfältigen Variationen dieses modernen Mythos nachgehen und sie in den Kontext historischer Liebesdiskurse stellen.

Im Zentrum wird hierbei zunächst Mozarts Oper Don Giovanni (1787) stehen, die ein Bild des moralisch verkommenen Adels zeigt, das eindeutig im geistigen Umfeld der Französischen Revolution zu verorten ist. Die „Liebe als Passion” (Luhmann) bildet bei Mozart und seinem Librettisten Da Ponte bereits einen Gegenpol zur Verschwendungssucht des Adels und zur reinen Quantität des ‚Frauenverbrauchs‘ Don Giovannis.

Doch gerade die Rezeption von Mozarts Oper verlieh der Don Juan-Figur die Attribute des erotischen Verführers, des charismatischen Frauenhelden und einfühlsamen Liebhabers, die wir heute primär mit ihm verbinden. Eine zentrale Rolle spielt hierbei E.T.A. Hoffmanns Künstlernovelle Don Juan, deren Interpretationen und Umdeutungen wir im Seminar erarbeiten und diskutieren werden.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts spielen Aspekte wie Überdruss, Erschöpfung, Vergänglichkeit und schließlich der Tod zentrale Rollen im Kontext des Don Juan-Mythos. Anhand der Werke von Nikolaus Lenau, Charles Baudelaire, Albert Camus und der Tondichtung Don Juan von Richard Strauss werden wir diesen Perspektiven des Stoffes nachgehen und sie im Kurs diskutieren.

Sie lernen in diesem Vertiefungsseminar, sich mit einem Mythos der Kulturgeschichte auseinanderzusetzen und diesen diskursiv, kulturell, anthropologisch sowie medientheoretisch zu erschließen.

 

(Am 5. November plane ich mit dem Kurs, Mozarts Oper Don Giovanni im Düsseldorfer Opernhaus zu besuchen. Der Preis für die Karte im Parkett beträgt 15,-€. Interessierte können mir ab sofort eine Email schreiben: weiher@phil-fak.uni-duesseldorf.de)

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

Gender in*and Translation (Blockseminar 7.-8. und 14.-15. Dezember)

Welche Auswirkungen hat die Genderdebatte auf die Praxis der 
literarischen Übersetzung? Kann man genderneutrale englische Begriffe 
auch genderneutral übersetzen? Darf man beim Übersetzen das 
Gendersternchen verwenden? Wie werden angloamerikanische feministische 
Begriffe ins Deutsche übertragen? Wie gehe ich mit Sexismus in 
literarischen Texten um?

In diesem Seminar werden wir uns aus einer übersetzungspraktischen 
Perspektive mit den vielfältigen Herausforderungen des Themengebiets 
"Gender" befassen.

Wir übersetzen gemeinsam feministische Songtexte sowie Prosatexte mit 
Genderthematik, aber auch sexistische Darstellungen von Frauen.

Dieses Blockseminar wird gemeinsam von Jenny Merling und Helena Küster 
geleitet. Bei beiden Dozentinnen ist eine Prüfung (Klausur oder 
Eigenprojekt) möglich, bei Interesse bitte bis zum zweiten Termin 
Bescheid geben.
Die vorab zu übersetzenden Texte werden Anfang Oktober bekannt 
gegeben, die Übersetzungen sollen bis zum ersten Dezember an beide 
Dozentinnen geschickt bzw. hochgeladen werden.

 

  

  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 14.12.2019 - 14.12.2019) - 2421.00.94 (Z64)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 07.12.2019 - 07.12.2019) - 2421.00.94 (Z64)
  • Sonntag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 08.12.2019 - 08.12.2019) - 2421.00.94 (Z64)
  • Sonntag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 15.12.2019 - 15.12.2019) - 2421.00.94 (Z64)

Liebe, Beziehungen und ihre Repräsentationen 1

Die Liebe ist eines der am häufigsten vorkommenden Themen in den diversen Kunstgattungen. Was wäre das Kino, die Literatur, was wären Popsongs oder Opern ohne sie? Ihre Allgegenwärtigkeit steht aber einer Mystifizierung gegenüber – so ist für viele Menschen die Rätselhaftigkeit der Liebe und der Beziehungen ein zentraler Punkt derselben.

Das Seminar bewegt sich von zwei Seiten auf das Thema zu: Einerseits wird eine interdisziplinäre Annäherung unternommen – so werden unterschiedliche Positionen aus Philosophie, Soziologie, Psychologie, den Medien- und Kulturwissenschaften etc. befragt. Andererseits werden zahlreiche Repräsentationen des Themas in unterschiedlichen medialen und künstlerischen Formen tiefergehend analysiert. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich das Phänomen Liebe und seine Repräsentationen wechselseitig beeinflussen.

 

Zum Erhalt eines BN sind die Anfertigung eines Seminarbuchs und die Teilnahme an einer Expertengruppe obligatorisch.

Hinweis: Die Seminare Liebe, Beziehungen und ihre Repräsentationen 1 und Liebe, Beziehungen und ihre Repräsentationen 2 sind identisch. Sie können nicht gleichzeitig belegt werden.

 

 

Bitte beachten Sie:

Um zu große Seminargruppen zu vermeiden, ist ein mehrstufiges Belegungsverfahren für Veranstaltungen des dritten Semesters im Modul „Medien, Alltag, Gesellschaft” erforderlich. 

Sie können sich ab dem 1.9.2019 für die Seminare anmelden. Bitte melden Sie sich zunächst nur für ein Seminar je Modulbestandteil an. Bis zum 8.9.2019 werden die Dozierenden dann die verfügbaren Plätze verteilen. Dabei werden zunächst alle Studierenden ab dem 3. Semester in der Reihenfolge Ihrer Bewerbungszeit zugelassen. 

Vom 9.9. bis zum 16.9. haben dann diejenigen, die noch keinen erforderlichen Seminarplatz bekommen haben, die Möglichkeit, sich für die noch offenen Plätze in den anderen Seminaren anzumelden.

Wer nach dem 16.9. noch keinen Seminarplatz hat, wendet sich bitte direkt an die jeweiligen Dozierenden. 

Zusätzlich ist es erforderlich, zur ersten Sitzung des Seminars zu erscheinen oder sich vorab zu entschuldigen. Nach der ersten Seminarsitzung können ggf. freiwerdende Seminarplätze weiter vergeben werden. Bitte teilen Sie den Dozierenden mit, falls Sie von einem Seminarplatz zurücktreten möchten.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 31.01.2020) - 2303.01.22 (Z81)

MFM 2a/b: Queer Studies und Literatur

Die Queer Studies haben sich v.a. seit den 1990er-Jahren aus den Gay and Lesbian Studies entwickelt, betonen im Gegensatz zu diesen aber die soziale und zeichenhafte Konstruiertheit der Geschlechter (im Sinne entsprechender Positionen der Gender Studies). Sie untersuchen kritisch, wie sexuelle Identitäten durch kulturelle Praxis – meist im Sinne des herrschenden patriarchalen heterosexuellen Normsystems – konstruiert werden und wie besonders die Literatur sie auch dekonstruiert. Das Seminar will in die einschlägigen zentralen theoretischen Positionen einführen und in einem Durchgang durch die Literatur vom 18. Jh. bis zur Gegenwart nach literarischen Reflexen der genannten Mechanismen fragen.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 29.01.2020) - 2421.U1.21 (Z50)

MGM 3a/b / BFM 3a/b Liebesdiskurse im Werk Hartmanns von Aue

Hartmann von Aue ist der vielseitigste Dichter der höfischen Klassik und als Ritter mit klerikaler Ausbildung ein Grenzgänger mit speziellen Ansichten. In jedem seiner Werke geht es um die Liebe, sei es das harmonische Gleichgewicht zwischen Passion und gesellschaftlicher Verpflichtung (Artusromane ‚Erec‘ und ‚Iwein‘), sei es die Liebe zu Gott (‚Armer Heinrich‘, ‚Gregorius‘, Kreuzzugslieder), sei es das Verhältnis von seelischer Zugewandtheit und körperlicher Lust (Minnelieder, Klagebüchlein). Im Seminar sollen ausgewählte Textstellen analysiert und die eigene Interpretation mit Forschungspositionen verglichen und diskutiert werden. Am Ende wird zu prüfen sein, ob die übliche Wahrnehmung Hartmanns als „Liebes-Ethiker” Bestand hat.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 21.10.2019 - 27.01.2020) - 2513.U1.24 (Z 32)

Queer Modernities: Re-Telling the Story (Creative Writing) (Di 12:30)

 
The hegemonic story of modernity, it may seem, is a narrative of Enlightenment, a narrative of how the human mind has gained mastery and control over the human body and over nonhuman nature. While its origins lie in the Cartesian dualism of mind and matter, its notorious repercussions continue to shape our contemporary ways of being in the world, be it in the hierarchical opposition of human and nonhuman, culture and nature, man and woman, white and black, or so many more.
 
Yet, this is only one story to tell. Recent scholarship has explicated that this Cartesian story is but one storyline among others. In this seminar, we will explore some of these other storylines with particular focus on gender and queer studies, inquiring how its most prominent themes and motifs have - from its very beginnings - been contested by alternative stories.
 
To begin with, we will read Margaret Cavendish's recently revaluated novella The Description of a New World, Called the Blazing World (1666) as a woman's philosophical response to Descartes' writings; her insights will be juxtaposed to American author Siri Hustvedt's contemporary theoretical and literary appreciations (and adaptations) of Cavendish's novella, both in her collection of essays, A Woman Looking at Men Looking at Women (2016), and in her novel The Blazing World (2014).
Then, we will turn to the figure of Tiresias as a non-binary character and explore their presence in writings from the Odyssey to T.S. Eliot's The Waste Land (1922) to Kate Tempest's contemporary re-writings in her collection of poetry, Hold Your Own (2014). From these excursions into poetry, we will return to modernist prose, as exemplified by Virginia Woolf's novel Orlando (1928).
 
This course also contains a creative writing component.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 31.01.2020) - 2523.U1.36

Queer(ing) Auto/biography

THIS CLASS IS FULL. REGISTRATION IS CLOSED!

 

"LGBTQ life writing is often edgy and countercultural – in many ways deepening and complicating what it means to be lesbian, gay, bi, trans, or queer in the United States. Many of these works by LGBTQ authors  . . . also blur boundaries of form, moving fluidly between autobiography and fiction, political treatise and personal manifesto, memoir and theory. . . . Queer life narratives explore the boundaries of truth and feeling, myth and lived experience. . . ." (Francesca T. Royster)

 

Queer life writing, especially in the 19th and early 20th century was often coded or functioned as a palimpsest whereas contemporary queer autobiographies more often reflect the societal shift of the past decades with regard to the LGBTQ+ community and its position in Western society and (pop) culture.

 

In this class, we will consider "autobiographical" works in various forms and from various points in history, some of which, at first glance, we would not necessarily consider autobiography at all. We will start out by gaining an understanding of the genre of autobiography and the traditional form it usually takes as well as assessing why and how "queer" autobiography may be disruptive in its form and aim. In addition, we will look at the different meanings and the history of the term "queer," later focusing on the way the texts we discuss construct/present LGBTQ+ identity and do (or do not) queer the genre of autobiography.

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 31.01.2020) - 2453.U1.81
  • Dienstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.12.2019 - 17.12.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)

Queering Pop Culture

Mit dem Attribut „queer“ wird aktuell zumeist eine Abweichung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität von der hegemonialen Norm beschrieben. Wurde der Begriff zunächst vorwiegend als abwertende Bezeichnung homosexueller Menschen verwendet, wird er inzwischen positiv umgedeutet und fasst ein breiteres Spektrum an Identitätskonzepten. So haben der Begriff und das mit ihm verbundene Konzept einer selbstbewusst dargestellten Abweichung von der kritisierbaren Norm Einzug in die Popkultur gehalten. Zugleich hat sich auch eine von den Gender Studies zu unterscheidende Forschungsperspektive entwickelt: die Queer Theory. Genau wie damit nicht nur eine einzelne Theorie verbunden ist, so zeigen auch die popkulturellen Phänomene ein breites Spektrum möglicher Objektivationen. Mit Popkultur ist in diesem Zusammenhang ein vielseitiges Feld kultureller Materialisationen von der bildenden Kunst über Literatur, Musik und Film/Video bis hin zu aktuellen Medienphänomenen gemeint, das sich im weitesten Sinne auf einen Pop-Begriff bezieht. Im Seminar sollen nach der Diskussion einschlägiger Texte zur theoretischen Basis unterschiedliche Fallbeispiele analysiert werden.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 31.01.2020) - 2302.U1.81

Queering in der Populärkultur

This courseoffers a theoretical introduction to queer studies and a chance to exploretransnational lesbian, gay, bisexual, transgender, and queer contribution tokey fields of popular culture including film, music, television, manga, videogame, cosplay, Eurovision, fashion, and pornography in contexts of Asia andEurope. Topics for detailed study will include cinematic homosexualities and theirhistorical context; queer reading of manga; queer community in a cosplay zone; queerperspectives on video games; Asian lesbian representations in film; thepleasures and problematics of camp; kawaii culture and queer femininity; transnationalqueer politics and Eurovision; feminist and queer arguments on pornography. This coursewill investigate:

1.     Howpopular culture can reproduce or subvert social norms of gender and sexuality.
2.     Whythe field of popular culture is important for queer politics.
3.     Inwhat sense these questions must be examined from transnational/cultural perspectives.

This course requires students to make at least one presentation inEnglish in the class. Students with or without backgrounds in cultural studiesor Japanese studies will be made equally welcome. 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 04.02.2020) - 2303.01.61 (Z 36)

Sexual Citizenship in East Asia / DAAD Professorin Vera Mackie

 In this course we will trace the development of the concept of ‘sexual citizenship’ from the late twentieth century to the present. We will consider the applicability of the concept of sexual citizenship in East Asian societies (such as China, Hong Kong, Japan, North Korea, South Korea, Mongolia, Vietnam) through selected case studies. This will involve an understanding of the different forms citizenship takes in socialist, post-socialist and liberal democratic societies, and the distinctive configurations of sexuality in each site. Students will be encouraged to pursue an individual project which will form the basis of a research essay and class presentation.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2019 - 31.01.2020) - 2502.00.36 (Z37)

Sexualität und Pornographie in der Frühen Neuzeit

Das Seminar möchte sich der betont breitangelegten Frage widmen, wie sich die Sexualkultur zwischen 1500-1800 ausformte? Wie dachten und sprachen die Menschen der Frühen Neuzeit beispielsweise über das Sexuelle, was empfanden sie als (a)normal und wie regulierten sie es mit Normen? Und was verrät uns dies wiederum über die politische, soziale und wirtschaftliche Ordnung dieser Gesellschaften? Mit Franz X. Eder werden mit dem Begriff Sexualität„alle mit dem Geschlechtsleben bzw. der sexuellen Begierde zusammenhängenden Erscheinungen verstanden“ (Eder), wodurch das Seminarthema vielfältige Anknüpfungspunkte für mögliche Studienarbeitsthemen bereithält. Einen besonderen Fokus möchte das Seminar dabei auf die Geschichte der Eroticalegen, da insbesondere im Zeitalter der Aufklärung die erotisch-pornographischen Lesestoffe ein „subversives Potential“ (Sangmeister) entfalteten wie bereits die grundlegenden Arbeiten von Robert Darnton zeigten.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 31.01.2020) - 2523.U1.36

Sexuelle Minderheiten in japanischen Schulen

In diesem Seminar werden wir über diesexuellen Minderheiten in japanischen Schulen diskutieren. Dabei betrachten wirSchule als Raum, in dem sexuellen Normen reproduziert, verstärkt oder verändertwerden können. Können sexuelle Normen durch curriculare und extra-curriculare Schulaktivitätenreproduziert bzw. verändert werden? Wenn ja, welche sozialen Faktoren spielendabei eine Rolle? Anhand japanischer Schulbücher, Manga, Filme undFernsehserien werden wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen.   ZumErwerb eines Beteiligungsnachweises: Eine Teilübersetzung eines japanischen Schulbuchs oder eines Leitfaden, bzw. einReferat.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.U1.24 (Z109)

Shakespeare Plays (Mo.16:30h)


Shakespeare’s reinvention of drama has been described in terms of its realism and expressivity, its psychological depth, its engagement with post-medieval forms of rulership, with gender politics, with early colonialism as well as regarding its aesthetic take on Catholicism, Puritanism etc.

In addition to these important aspects, we will study Shakespeare’s art of drama based on alternative approachesd derived from cultural anthropology: as a form of play and playfulness (Bateson, Winnicott), as a form of gift (Mauss), and as a form of sacrifice (Girard, Bataille).

In this way, we examine the social and cultural performance of Shakespeare’s works in critical terms suitable for his theatrical craftmanship.

We will concentrate on Shakespeare’s last plays: Timon of Athens (1607-1608), Pericles (1608-1609), Cymbeline (1609-1610), The Winter’s Tale (1610-1611), The Tempest (1611-1612).

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 07.10.2019 - 31.01.2020) - 2502.00.36 (Z37)

Soziale Wirkung physischer Attraktivität

Lehrperson der Universität zu Köln: Dr. Joël Binckli

 

Das Thema physische Attraktivität hat in den vergangenen Jahren eine anhaltend hohe Aufmerksamkeit durch die (sozial)wissenschaftliche (vgl. exemplarisch Binckli 2014; Gründl 2004; Krause 2014; Rosar/Klein 2015) und nicht-wissenschaftliche Öffentlichkeit erhalten. Allerdings überwiegen auf dem Feld der körpersoziologischen Forschung qualitative (vgl. Gugutzer 2004; Gugutzer et al. 2017) oder theoretisch orientierte Ansätze (vgl. Koppetsch 2000). Somit fehlt derzeit eine systematische Aufarbeitung der quantitativen empirischen Ergebnisse und den daraus folgenden Implikationen für unterschiedliche Praxisfelder. Geplant ist ein Seminar mit einer integrierten wissenschaftlichen Konferenz als konstruktiver interdisziplinärer Austausch mit VertreterInnen unterschiedlicher Fachdisziplinen in Form von Vorträgen und Diskussionen. Die auf der Konferenz präsentierten Themenfelder sollen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen sozialen Wirkungsfelder physischer Attraktivität geben und ggf. die Implikationen für verschiedene Praxisfelder thematisieren, dabei auch mögliche Gender- und Alter(n)seffekte berücksichtigen. Das Seminar findet als eine Veranstaltung der Universität zu Köln und der Heinrich- Heine-Universität Düsseldorf an beiden Orten als gemeinsame Veranstaltung statt. Es bietet die Möglichkeit des überregionalen intellektuellen Austauschs zwischen Studierenden und Wissenschaftlern auf der Konferenz als Instrument der interdisziplinären Wissensvermittlung und -erweiterung.
Ebenso geplant ist eine Podiumsdiskussion mit BürgerInnen, VertreterInnen der Wissenschaft und weiteren PraxispartnerInnen zur Ermittlung zukünftiger und akut relevanter Praxis- und Forschungsfelder.
Die Teilnahme erfordert ein hohes Maß an Beteiligung der Studierenden und die Bereitschaft sich in verschiedene Themengebiete innerhalb der Attraktivitätsforschung einzuarbeiten. Alle weiteren Details werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

  • Freitag, 12:00 - 15:30 (Einzeltermin, 25.10.2019 - 25.10.2019)
  • Freitag, 12:00 - 15:30 (Einzeltermin, 10.01.2020 - 10.01.2020) - 2302.U1.81
  • Freitag, 11:00 - 17:30 (Einzeltermin, 13.12.2019 - 13.12.2019)
  • Samstag, 10:00 - 16:30 (Einzeltermin, 14.12.2019 - 14.12.2019)

Stonewall and after ‒ Queer American Literature since 1969 (Fr 12.30)

June 28-29, 2019 marked the 50th anniversary of the so-called Stonewall Riots. The incidents of these two crucial nights do indeed mark a turning point in the history of gay rights in the U.S., but Stonewall has since then also developed into a queer foundation myth. What has been happening since 1969, and how has literature reflected the developments? How does literature refer back to and build on the Stonewall myth? How productive is this myth in modern cultural production?

This class will look at literary texts that have been written in the U.S. since June 1969, and it will endeavour to highlight some milestones in queer US-American literature up to the very present. It will not solely focus on gay-male texts but will venture into different areas of queer and encompass texts and theoretical approaches from different fields, including gender-queer theoretical approaches.

Along the way, the class will attempt to correlate cultural production with the relevant historical developments in the United States to highlight the importance of literary production in processes of socio-political change.

Students are expected to engage with texts from different areas and contexts and to be prepared to dive into different historical contexts. A project day will enable students to present other texts and approaches that have not been covered in class but that are deemed important for the subject matter at hand.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.10.2019 - 31.01.2020) - 2421.03.84 (Z30)

The Gendered Art of Courtly Love: Transcendent Desire in the Middle Ages

In medieval romance narratives, depictions of romantic desire appear to follow a carefully choreographed pattern that transforms the experience of sudden and unforeseen emotion into a prescribed sequence of behaviours. Successful completion of this ritual can lead to a fulfilment of desire, while a step in the wrong place can result in heartbreak, death and war. Starting with Andreas Cappeleas’ De Amore, this course will explore the literary phenomenon of courtly love. Through establishing a familiarity with the set expectations of courtly love provided in this early text, this course will work through a series of medieval romance narratives chronologically to analyse how closely writers follow these expectations in their depictions of romantic relationships. We will also explore the many (and competing) forms that desire can take, paying particular attention to sites of tension, in which an individual is forced to choose between a desire for mutually exclusive objects, concepts or people. Through playing close attention to some of the most famous literary lovers, including (but not restricted to) Troilus and Criseyde, Lancelot and Guinevere and Tristram and Isolde, we will also discuss the expectations of gender that accompany depictions of desire throughout the Middle Ages. All of the primary texts will be available via Ilias. Students will be expected to read Middle English texts in Middle English and support with this will be provided through the seminars. Modern English translations will be provided for texts originally written in Old French and Latin.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2019 - 30.01.2020) - 2421.U1.82

Trans/Nationality, Race/Ethnicity and Gender in Contemporary African-Diasporic Literature (Mi 12:30-14:00)

”Maybe home is somewhere I’m going and have never been before” - Warsan Shire

 

This course invites students to examine how questions of transnationality, race/ethnicity, and gender are negotiated in works of contemporary African-diasporic fiction. Drawing on feminist theory, critical race theory, postcolonial theory, trauma theory, and queer theory, we will discuss major works by African-diasporic authors, such as Paule Marshall, Jamaica Kincaid, Edwidge Danticat, Chimamanda Ngozi Adichie, and Nicole Dennis-Benn.

 

While most shorter texts will be made available in the Semesterapparat, I ask you to purchase your own (print or digital) copies of the following novels:

 

Paule Marshall, The Fisher King (2000)

Chimamanda Ngozi Adichie, Americanah (2013)

Nicole Dennis-Benn, Patsy (2019)

 

N.B.: The readings and discussions in this course will necessarily force you to engage with representations of violence, trauma, and racism. For some, doing so may be emotionally and intellectually challenging. If you need more information on these issues before our first meeting, feel free to contact me: rond@phil.hhu.de.

 

An incomplete list of trigger/content warnings: depictions of sexual violence and abuse, incest, attempted suicide, and self-harm.

 

 

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Dieses Seminar ist auch für Studierende des Studiengangs Transkulturalität (BA, PO 2018) belegbar.

This seminar is open to students enrolled in the transcultural studies program. 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.10.2019 - 31.01.2020) - 2302.U1.81

What is LOVE? Concepts, traditions & ideologies

”Oh that thou werest as my brother that sucked the breasts of my mother: I would find thee without, I would kiss thee […].” The Church called [the one] of the Gentiles, speaketh thus to the Church of Jerusalem. (Geneva Bible, The Song of Solomon 8)

 

And the glory which thou gavest me I have given them; that they may be one, even as we are one: I in them, and thou in me, that they may be made perfect in one; and that the world may know that thou hast sent me, and hast loved them, as thou hast loved me. (King James Bible, John 17)

 

God knows I never sought anything in you except yourself; I wanted simply you, nothing of yours. I looked for no marriage-bond, no marriage portion, and it was not my own pleasures and wishes I sought to gratify, as you well know, but yours. (Heloise to Abelard, 12th century)

 

Hail wedded Love, mysterious Law, true source / Of human offspring, sole propriety, / In Paradise of all things common else. / […] Sleep on / Blessed pair; and O yet happiest if ye seek / No happier state, and know to know no more. (John Milton: Paradise Lost, 1667)

 

If all else perished, and he remained, I should still continue to be; and if all else remained, and he were annihilated, the Universe would turn to a mighty stranger. I should not seem a part of it. […] My love for Heathcliff resembles the eternal rocks beneath: a source of little visible delight, but necessary. Nelly, I am Heathcliff – he's always, always in my mind: not as a pleasure, any more than I am always a pleasure to myself, but as my own being. (Emily Bronte: Wuthering Heights, 1847)

 

'The love that dare not speak its name' in this century is such a great affection of an elder for a younger man as there was between David and Jonathan, such as Plato made the very basis of his philosophy, and such as you find in the sonnets of Michelangelo and Shakespeare. […] It is beautiful, it is fine, it is the noblest form of affection. There is nothing unnatural about it. (Oscar Wilde's defense at court, 1895)

 

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2019 - 31.01.2020) - 2332.U1.47
  • Donnerstag, 14:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.10.2019 - 17.10.2019) - 2302.03.22

Workshop: Liebe und Liebesgeschichten in der deutschen Literatur

Die Liebe, dieses Gefühl des Himmels, das manchmal zur Hölle werden kann:

Wie stellt sie sich dar in der deutschen Literatur?

 

Dieser Frage geht der Workshop mit kurzen Prosatexten und auch Gedichten nach.

Er richtet sich an Teilnehmer ab dem Niveau B2 und C1.

Für die erfolgreiche Teilnahme können Scheine mit Note und zwei Kreditpunkten vergeben werden. Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt.

 

Eine Veranstaltung für alle, die Freude haben an der deutschen Literatur, dem Sommer und eben der Liebe und dem Leben.

 

Dozentin des Workshops ist Dr. Matylda Nowak. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Dozentin für Deutsch als Fremdsprache an der Kazimierz Pulaski Universität Radom (Polen), einer Erasmus-Partnerhochschule des Studiengebietes DaF an der Heinrich-Heine-Universität.


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