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Diversity

Lehrveranstaltungen aus allen Diversity-Dimensionen

"Nichts ist, wie es scheint" Verschwörungstheorien: politikwissenschaftliche und sozialpsychologische Betrachtungen

Eine Elite, die Kinder foltert und heimlich eine „Neue Weltordnung“ installieren will, Impfkartelle, die uns Microchips einsetzen wollen, der Klimawandel eine Erfindung, die Erde eine Scheibe: Verschwörungstheorien haben Konjunktur. Gemeinsam wollen wir die Realitätskonstruktionen von Verschwörungstheorien analysieren und der Frage nachgehen, welche Funktionen diese für Individuum und Gesellschaft erfüllen. Anschließend wollen wir diskutieren, warum Verschwörungstheorien in Teilen der Gesellschaft (wieder) so populär geworden sind und inwiefern sie eine Gefahr für die Demokratie darstellen. 

  • Mittwoch, 12:00 - 14:00 (Einzeltermin, 12.10.2022 - 12.10.2022)
  • Montag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 24.10.2022 - 24.10.2022) - 2321.U1.46 (Z 109)
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 08.11.2022 - 08.11.2022)
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 29.11.2022 - 29.11.2022)
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.12.2022 - 13.12.2022)
  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 10.01.2023 - 10.01.2023)

Arbeitskreis "Philosophie der Diskriminierung" (Kenyah-Damptey)

  • Der Arbeitskreis richtet sich an fortgeschrittene und interessierte Studierende aller Studienrichtungen ab dem fünften Semester. Auch sind interessierte Forschende (Promovierende und Post-Docs) explizit zum Arbeitskreis eingeladen. Wir lesen jede Woche Texte, die sich aus analytisch-philosophischer Perspektive mit dem Thema Diskriminierung (Entmenschlichung, Rassismus, Sexismus, Homo-/Transphobie etc.) befassen und nehmen dabei auch Bezug auf aktuelle Erkenntnisse der Kognitionswissenschaft, Sozialpsychologie oder Soziologie. Ziel des Lesekreises ist es, aus interdisziplinärer Perspektive und auf dem neuesten Forschungsstand über Diskriminierungsphänomene nachdenken und diskutieren zu können.
  • Es gibt eine Vorauswahl an Texten, jedoch ist es den Studierenden immer möglich, eigene Texte, die sie für thematisch relevant/passend halten, als gemeinsame Lektüre vorzuschlagen. Wer einen Text vorschlägt, hat dann in der entsprechenden Sitzung auch die "Schirmherrschaft", leitet uns also durch den Text und moderiert die Diskussion.
  • Anmeldung: Melden Sie sich bei mir per Mail, dann erhalten Sie die online Zugangsdaten. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.
  • Achtung: Sie können keinerlei Credits erwerben!
  • Der Arbeitskreis findet immer mittwochs um 17 Uhr (bisher) online statt.

 

  • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (wöchentlich) - 2332.U1.42

CAW2214 „We need you – Wie können wir uns als Unternehmen noch stärker für Diversity, Equity & Inclusion einsetzen?“

„We need you – Wie können wir uns als Unternehmen noch stärker für Diversity, Equity  & Inclusion einsetzen?“

 

Sie interessieren sich für Themen rund um Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion? Durch ihre persönliche Lebenserfahrung bringen Sie die wichtige Perspektive von Menschen mit Behinderungen, LGBTQI*, Schwarzen Menschen, People of Color, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Nicht-Akademiker*innen in die Debatte?  Wir wollen mit Ihnen gemeinsam die Bedeutung von Vielfalt, Chancengerechtigkeit und Inklusion entdecken und an praktischen Ansatzpunkten arbeiten, wie ein Unternehmen wie L’Oréal sich noch stärker in den Bereichen engagieren kann.

 

Im ersten Teil der Veranstaltung an der HHU werden wir gemeinsam die Grundlagen der Thematik ergründen und stellen Ihnen case studies aus dem realen Arbeitsalltag von L’Oréal vor, an denen Sie dann Ihre Kenntnisse und Ideen in Gruppen einbringen können. Im 2. Teil der Veranstaltung haben Sie die Chance in Ihren Gruppen die Ideen bei L’Oréal vorzustellen und weitere spannende Einblicke in das Arbeitsumfeld zu erhalten.

 

Unsere Workshopeinladung richtet sich an alle Studierende und Absolvent*innen mit einem Interesse an den Themen Diversity, Equity & Inclusion sowie L’Oréal als zukünftigem Arbeitgeber – wir freuen uns besonders über die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen, LGBTQI*, Schwarzen Menschen, People of Color, Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie Nicht-Akademiker*innen.

 

Datum: Mittwoch, 09. November 2022 und 23. November 2022

Uhrzeit: 14:00 - 17:00 Uhr

Ort: Der erste Termin findet in 25.02 - 2502.00.34 statt. Der zweite Termin findet vor Ort bei L'Oreal statt: Johannstraße 1, 40476 Düsseldorf.

  • Mittwoch, 14:00 - 17:00 (wöchentlich, 09.11.2022 - 23.11.2022) - 2502.00.034 (Z37)

Constructed Languages

As linguists, we are typically interested in natural languages, i.e., those languages that take shape simply by being used in a speech community. These languages evolve “naturally,” meaning that they are subject to natural forces like communicative and articulatory pressures (e.g., intelligibility, ease of articulation) and language-external pressures (e.g., geography, migration, social identity) rather than to conscious human engineering. However, other languages are created artificially, through conscious planning—constructed languages, or conlangs. Even though less informative about the psychology and sociology behind actual linguistic evolution, conlangs hold a treasure chest of insights into language—from exploring the typological diversity of languages, to revealing speakers’ attitudes towards and associations with specific features, to highlighting the artistic and literary functions of linguistic structures.

In this seminar, we will explore constructed languages both by familiarizing ourselves with the existing literature on conlangs and by analyzing (and creating) language ourselves. We will look at examples of different kinds of constructed languages and language fragments—from pseudowords and pseudo-morphologies created for linguistic experiments (e.g., wug-type paradigms), to highly developed fictional languages created for worldbuilding purposes in literature (e.g., Sindarin, Dothraki), to international auxiliary languages created to serve as a lingua franca (e.g., like Esperanto). We will also explore whether the boundary between “naturally” evolving language and conscious human intervention is as clear-cut as assumed. Finally, this seminar will provide you with important tools for conlanging yourself. You will have the opportunity to get inventive and take your own first steps towards linguistic creation. This allows you to bring together everything that you have learned in your linguistics courses so far—phonetics, phonology, morphology, syntax, semantics, writing systems, historical linguistics, sociolinguistics, and more.

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.00.94 (Z64)

Demokratie zwischen Konflikt und Konsens

Demokratien zeichnen sich dadurch aus, dass in divergierenden Interessen und Identitäten wurzelnde Konflikte nicht als etwas Pathologisches angesehen werden, sondern gewisser Maßen als Normalzustand gelten. Zugleich ist die demokratische Konfliktgesellschaft auf einen gewissen Konsens über Werte, Fakten und Institutionen angewiesen. In dem Seminar werden wir uns mit dem Verhältnis von Konflikt und Konsens in Demokratien beschäftigen. Dabei werden wir u.a. folgenden Fragen nachgehen, die in den sozialwissenschaftlichen du politiktheoretischen Debatten unterschiedlich beantwortet werden: Wieviel Konflikt und Konsens braucht und verträgt Demokratie? Wie lässt sich in pluralistischen und ausdifferenzierten Gesellschaften das ‚Gemeinsame‘ herstellen? Wann sind Konflikte integrativ und wann desintegrativ? Worüber wird in politischen Konflikten eigentlich gestritten (Anerkennung, beste Argumente, materielle Interessen)?

Der Fokus des Seminars liegt auf theorieorientierten Texten aus der Soziologie und politischen Philosophie.

 

MA Sozialwissenschaften: Modul "Sozialstruktur, Kultur und Demokratie"

MA Politische Kommunikation: Modul "Strukturen und Akteure"

 

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 31.01.2023) - 2332.U1.44

Discourse Representations

Discourse Representation Theory (DRT) is a theory of dynamic semantics developed for representing the meaning of natural language discourses.
In this block seminar you will learn the background knowledge of representing discourses within DRT. The class will also cover a practical implementation of discourse representations in Python or Prolog. To attend the class you should know the basics of formal logic and also the basics of Python programming. There is a possibility to have an AP (written exam) or a BN for the class.

We will use moodle as the course website: https://moodle.phil.hhu.de/course/view.php?id=1123 .

  • 08:30 - 16:00 (Blockveranstaltung, 13.02.2023 - 17.02.2023) - 2321.U1.75 (Z 16)
  • 08:30 - 16:00 (Blockveranstaltung, 27.02.2023 - 03.03.2023)

Diversity, Chancengleichheit & Partizipation Projektseminar

Diversity ist ein Trendbegriff. Er wurde zuletzt im Rahmen der Fußball-EM 2021 breit diskutiert, als Fussballfans sich durch Regenbogenfarben-und -fahnen gegen die Kriminalisierung von Homosexualität in Ungarn zur Wehr setzten und für mehr Toleranz protestierten. Doch was bedeutet der Begriff Diversity/Vielfalt? Das Konzept Diversity proklamiert, dass die Vielfalt einer Gesellschaft als Stärke aufgefasst werden sollte und dass alle Menschen, egal welche individuellen Merkmale sie tragen, das gleiche Recht auf gesellschaftliche Teilhabe verdienen. In diesem Seminar werden sich Studierende theoretisch mit den Diversity-Dimensionen – bspw. Alter, körperliche und geistige Fähigkeiten, Weltanschauung und Religion, Bildungshintergrund, Lebensentwurf und familiäre Situation – beschäftigen und anhand empirischer Ergebnisse und theoretischer Literatur diskutieren. Anschließend ist es das Ziel, konkrete Projektideen für mehr Chancengleichheit, Toleranz und/oder gegen Diskriminierung zu konzipieren und in praktische Lösungen zu transferieren. Der Einfluss der Corona-Pandemie – beispielsweise auf die psychische Gesundheit von Menschen, die Chancengleichheit und die Einsamkeit von älteren Generationen – wird gemeinsam mit den Studierenden exploriert und kann in schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen tiefergehend behandelt werden.

 

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 02.02.2023)

Diversität in den Medien - Intersektionale Perspektiven der Gender- und Queer-Studies

Die Repräsentation vieler marginalisierter Gruppen fand in den Massenmedien lange Zeit kaum statt bzw. fast nur in verzerrter, diskriminierender oder klischeehafter Darstellung.

Mit den Bestrebungen unterschiedlicher marginalisierter Gruppen nach gleichen Rechten wurde auch deren Wunsch nach mehr medialer Sichtbarkeit lauter. In der Debatte um Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und Teilhabe wird deutlich, wie sehr unterschiedliche Denkweisen, politische Positionen und Paradigmen in Konflikt stehen. Auch wissenschaftliche Disziplinen und Strömungen werden zum Teil erbittert mit dem Vorwurf der unwissenschaftlichen Ideologie konfrontiert.

Das Seminar versucht eine möglichst objektive Perspektive auf den Diskurs um Diversität einzunehmen. Ausgangspunkt ist eine historische Betrachtung der Entwicklung von feministischen und postkolonialen Theorien hin zu den intersektional ausgerichteten Gender- und Queer Studies. Es soll auch um die Verbindung von politischem Aktivismus und Theorieströmungen gehen. Parallel dazu werden unterschiedliche mediale Artefakt analysiert (u. a.  aus den Bereichen Literatur, Musik, Film und den sozialen Medien). Dabei soll auch untersucht werden, inwiefern eine zunehmende Diversität über das Politische hinaus zu einer Bereicherung in den Künsten und Medien führt.

Ziel des Seminars ist es, eine informierte und reflektierte Sichtweise auf historische sowie aktuelle Identitätsdiskurse einnehmen zu können.

 

 

  • Samstag, 10:30 - 18:30 (Einzeltermin, 14.01.2023 - 14.01.2023) - 2321.00.48 (Z 30)
  • Samstag, 10:30 - 18:30 (Einzeltermin, 21.01.2023 - 21.01.2023) - 2321.00.48 (Z 30)
  • Samstag, 10:30 - 18:30 (Einzeltermin, 28.01.2023 - 28.01.2023) - 2321.00.48 (Z 30)
  • Samstag, 10:30 - 16:30 (Einzeltermin, 10.12.2022 - 10.12.2022) - 2321.00.46

Educational Inequality

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 20.10.2022) - 2421.03.22
  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 27.10.2022 - ) - 2302.U1.24 (Z 28)

Ethische Fragen der Diskriminierung

Das Phänomen der Diskriminierung begegnet uns in Bewerbungsverfahren, der Wohnungssuche, medizinischen Behandlungen und einer Vielzahl anderer Bereiche. In der Philosophie wird seit längerem eine intensive Diskussion darüber geführt, was einen Tatbestand der Diskriminierung ausmacht und worin er sich von anderen moralischen Übeln unterscheidet. Im ersten Teil des Seminars sollen führende Theorien der Diskriminierung, z.B. von Kasper Lippert-Rasmussen und Deborah Hellman, besprochen werden. Ferner sollen unterschiedliche Formen der Diskriminierung, wie indirekte oder statistische Diskriminierung, differenziert und ihre spezifischen Probleme erörtert werden. Ausgehend von der Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen der Diskriminierung sollen dann im zweiten Teil des Seminars verschiedene Anwendungskontexte in den Blick genommen werden. Betrachtet werden unter anderem Fragen der Alters- und Behindertendiskriminierung wie auch mögliche Diskriminierungen, die durch die Anwendung künstlicher Intelligenz entstehen.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.03.86 (Z34)

Freiheit

Zu unserem Selbstverständnis gehört es, eigeneEntscheidungen zu treffen. Oft fallen uns Entscheidungen nicht leicht, sie könnenmit Gefühlen der Schuld oder mit Stolz verbunden sein. Wie ist dies mit derÜberzeugung vereinbar, dass alle Ereignisse kausal verursacht sind und durch Naturgesetzeerklärt werden können? Ist Freiheit eine Illusion, vielleicht sogar eineschädliche, die uns ständig überfordert, oder eine unvermeidliche Voraussetzungaller menschlichen Praxis? Was würde sich für uns ändern, wenn wir den Begriffder Freiheit aus unserem Vokabular streichen? Im politischen Bereich ist derWert der Freiheit kaum umstritten, umso mehr aber die Frage, welche Freiheitvon Bedeutung ist und wodurch sie bedroht werden kann. Muss die individuelle Freiheit,auf Schutzmaßnahmen vor ansteckenden Krankheiten zu verzichten, respektiertwerden, oder ist sie eine unzumutbare Bedrohung für die Freiheit der anderen?Ist auch eine Lüge durch das Grundrecht der Meinungsfreiheit geschützt? Kannman im Fall einer ernsthaften Gewaltdrohung noch von Freiheit sprechen und wennja: in welcher Hinsicht? Das Seminar widmet sich dem philosophischen Grundbegriff,Freiheit' in verschiedenen Dimensionen: im ersten Teil wird die Diskussionüber Willensfreiheit und die Unterscheidung zwischen Willens- undHandlungsfreiheit beleuchtet. Im zweiten Teil werden die politische und sozialeFreiheit im Mittelpunkt stehen. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt, aber dieBereitschaft zur aktiven Mitarbeit im Seminar. Der Beteiligungsnachweis wirddurch regelmäßige Anwesenheit und seminarbegleitende Hausaufgaben erworben. DieAbschlussprüfung kann durch eine schriftliche Hausarbeit oder eine mündlichePrüfung abgelegt werden. 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2421.03.84 (Z30)

German Social Structure In Comparative Perspective

The purpose of this class is to discuss selected readings in German demographic and socioeconomic structures. Topics include fertility, life transitions, family structure, home ownership, the welfare state, social mobility, migration and acculturation, as well as cultural styles. Obviously, the majority of books and papers on German demography and social structure are written in German. This class, however, is intended to allow an English language discussion of matters peculiar to Germany. Most readings treat Germany as one case within wider comparative studies. Readings were selected with the intention of presenting a picture of recent high-end comparative research on social structure. In order to overcome initial difficulties in understanding complex analytical and statistical issues, the first meetings will be dedicated to a short introduction to the methodological background of modern social structure analysis.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2302.U1.22 (Z 24)

Hallo, i bims - Selbstdarstellung unter digitalen Bedingungen

Es ist nicht neu, dass Menschen sich selber präsentieren und Einfluss auf die Wahrnehmung ihrer Person zu nehmen suchen. Auch wenn es vielen wichtig ist, deutlich zu machen, wie unwichtig ihnen Fremdwahrnehmung ist.

Die schiere Anzahl von Selbstdarstellungsanlässen scheint aber, im Vergleich mit der Zeit, in der digitale Kommunikation noch nicht alltäglich war, gestiegen zu sein. Neu scheinen auch die zahlreichen Kompetenzen, die für das Gelingen einer angemessenen Selbstdarstellung im Kontext der Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok nötig sind, zu sein. Diese überhaupt korrekt einordnen und verstehen zu können, ist schon voraussetzungsreich. Es haben sich zahlreiche Formen der Selbstpräsentation herausgebildet, die wiederum in nicht zählbaren Kommentaren und Formaten besprochen werden. All das legt zumindest die Alltagserfahrung von Nutzer_innen von Social Media nahe. Ist dieser Phänomenbereich damit aber korrekt beschrieben?

Das Seminar nimmt die zeitgenössische Problematik der Selbstdarstellung zum Ausgangspunkt, um eine erste Einführung in dessen Begriffsgeschichte zu geben. Wir lesen kanonische Texte aus den Kontexten der Soziologie und Anthropologie. Dies soll uns in einem nächsten Schritt ermöglichen, zu diskutieren, was denn das Neue sein könnte, das wir der Digitalen Kultur in Bezug auf das Phänomen Selbstdarstellung zuschreiben. Hierfür greifen wir auf aktuelle, medienwissenschaftliche Literatur zurück. Im dritten Teil des Seminars werden wir die verschiedene Begriffe erproben, die wir bis dahin kennen gelernt haben. Das Ziel ist, Selbstdarstellungen im digitalen Raum näher und gewinnbringend beschreiben zu können. Und damit einer Kulturtechnik, die bildliche, textuelle und performative Ästhetik scheinbar untrennbar mit einer Ökonomie des Likens und Aktualisierens verbindet.

 

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.U1.44 (Z 89)

How to see through different eyes: Theoretical approaches to The Mere Wife

In this Blockseminar, we will use a long weekend to think intensively about Maria Dahvana Headley’s 2018 The Mere Wife. The novel is a furious and intense exploration of race, queerness, motherhood, embodiment, consumerism, military culture, attitudes to the environment, and what it is to be an individual. It achieves this potent and uncompromising blend by reimagining the Old English poem Beowulf, applying with and playing with its structures, characters, tones, and ideas; and by bringing in a wealth of other medieval literary voices and references to deliver its story through a complex and richly pluralised set of narratorial voices.
The complexity and intensity of the text rewards thinking about it through different theoretical lenses. During the course, we will work together to understand different ways of approaching a text like this – identifying key ideas in medievalist, ecocritical, feminist, queer, race theoretical, and phenomenological thinking – and identifying ways in which these approaches can be used to think about the novel, its meanings, and how it creates those meanings. Participation in the course therefore requires the willingness and ability to engage with a range of complex ideas and to look from different perspectives.
Students will come to the course having already read the novel. Together, we will review its characters, plot, and concerns; track how it engages with Beowulf; and identify some of its other references to medieval texts and ideas. We will then spend time reading and discussing different theoretical perspectives before exploring how these could be applied to the text. Ultimately, participants will develop their own creative and analytical responses – taking one or more of the ideas that we work with and presenting the results of their work.

  • Freitag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 04.11.2022 - 04.11.2022) - 2321.01.27 (Z 48)
  • 09:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 05.11.2022 - 06.11.2022) - 2321.02.22 (Z 34)
  • 09:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 05.11.2022 - 06.11.2022) - 2321.02.24 (Z 30)
  • Freitag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 04.11.2022 - 04.11.2022) - 2321.04.23 (Z 34)

Interessenkonflikte in der Forschung

In diesem Seminar werden wir uns mit Interessenkonflikten in der Forschung beschäftigen. Das Seminar ist in drei Teile gegliedert. Dabei beginnen wir mit konzeptuellen Überlegungen zu Interessenkonflikten in der Forschung und behandelt bspw. folgende Fragen:

  • Wie lassen sich Interessenkonflikte definieren?
  • Welche Interessen sollten differenziert werden und welche sind potentiell problematisch?
  • Welche psychologischen Mechanismen beeinflussen professionelle Akteure im Zuge der Entscheidungsfindung?
  • Wie lassen sich Interessenkonflikte von Fehlverhalten in der Forschung abgrenzen?

 

In dem zweiten Teil des Seminars widmen wir uns verschiedenen Strategien des Umgangs mit Interessenkonflikten in der Forschung und behandeln bspw. folgende Fragen:

  • Auf Grundlage welcher Kriterien lässt sich die potentielle Schwere eine Interessenkonfliktes abschätzen?
  • In welchen Fällen sollte eine Offenlegung, ein Management oder gar ein Verbot von Interessenkonflikten angestrebt werden?

Aufbauend auf den vorherigen Sitzungen diskutieren wir im dritten Teil des Seminars konkrete Beispiele für Interessenkonflikte in der Forschung. Dabei werden wir neben Beispielen aus der medizinischen Forschung (disease mongering) ebenfalls Beispiele aus Ihren Fächern diskutieren. 

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Interkulturelle Kommunikation

Das Aufbauseminar beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Interkultureller Kommunikation. Es wird Wissen über die unterschiedlichen Kulturkreise, über Stereotypen und Vorurteile vermittelt, aber auch auf Grundlagen von Kommunikation sowie Eigen- und  Fremdwahrnehmung eingegangen. In der heutigen Zeit, wo die Welt immer schneller zusammenwächst, wir durch die verschiedensten Länder reisen, in internationalen Firmen arbeiten und in Gesellschaften leben, wo ein Ausländeranteil von über 20 Prozent nicht ungewöhnlich ist, ist es sinnvoll, sich in internationalen Kommunikations- und Umgangsformen zu üben. Vieles fällt in der Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise leichter, wenn man ein Grundwissen über deren Zusammenhänge und Unterschiede hat. Kann man sich selbst mit seinem eigenen Kulturrucksack einordnen, das Gegenüber trotz der Andersartigkeit akzeptieren und Handlungsstrategien daraus ableiten, ist ein großer Schritt zu Interkultureller Kompetenz getan. Dies wird in dem Aufbauseminar in Theorie und Praxis vermittelt.

 

 

  • 09:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 10.12.2022 - 11.12.2022) - 2321.00.44
  • 09:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 17.12.2022 - 18.12.2022) - 2321.00.44

Internet und Demokratie

Ob Radio, Fernsehen oder Satelliten-TV: immer haben "neue" Medien die Phantasie für politische Wandlungsprozesse stimuliert. Insbesondere das Internet ist mit hohen demokratisierenden Erwartungen versehen worden. Ob seiner kommunikativen Potenziale ist das Internet in der Tat ein spannendes Medium für die kommunikationsintensive Staatsform der Demokratie. Aber wird dieses Potenzial ausgeschöpft? Wo liegen Probleme und Risiken? Wie bewerten unterschiedliche Demokratietheorien das Internet? Wie nutzen unterschiedliche Akteure das Internet politisch? Und wie kann man die Beziehung von Internet und Demokratie empirisch erforschen?   

Diese und andere Fragen greift das Seminar auf und diskutiert sie vor dem Hintergrund aktueller Beispiele. Das Seminar befasst sich einerseits mit den demokratisierenden Potenzialen des Internets. Auf der anderen Seite werden auch demokratierelevante Gefahren und Risiken in Bezug auf das Internet verhandelt. Ausgehend von einem gemeinsam erarbeiteten theoretisch-begrifflichen Grundverständnis von Demokratie und Öffentlichkeit, thematisiert das Seminar unterschiedliche Potenziale und Risiken für Demokratie. Zudem wird die politische Internetnutzung verschiedener Akteure in der Bundesrepublik betrachtet. Ausgewählte Fallbeispiele geben Einblick, wie demokratische Prozesse im Internet aussehen und untersucht werden können.

ACHTUNG
Das Seminar ist Teil des universitären Partizipationsprojekts „YOUniversity”. Über eine digitale Plattform haben Sie die Möglichkeit, die Seminarinhalte mitzugestalten und eigene thematische Schwerpunkte zu setzen. Weitere Informationen erhalten Sie vor Beginn der Veranstaltung. Allgemeine Infos zum Projekt finden Sie hier: https://diid.hhu.de/projekte/youniversity/

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2801.00.011

Kollektive Verantwortung

Die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts -Klimawandel, Kriege, Pandemien, die Ungleichverteilung von Ressourcen undWohlstand sowie massenhafte Migrationsbewegungen sind unübersehbar underfordern weitreichende Veränderungen. Doch an welche Adresse sollen sich dieAppelle und Forderungen richten, wenn Individuen einzeln nichts bewirken könnenund Institutionen als solche nicht ansprechbar sind, wenn eine effektiveglobale Instanz politischer Steuerung nicht existiert und Einzelstaaten sichfür nicht zuständig erklären? Unter welchen Bedingungen kann die Aussagesinnvoll sein, "die Politik" oder "die Wirtschaft" sei für die genanntenProbleme verantwortlich, und was folgt daraus? Wie sinnvoll ist es umgekehrt,beispielsweise mit der Rede von "Putins Krieg", Einzelpersonen dieVerantwortung für Prozesse zuzuschreiben, die ohne die aktive Mitwirkung sehrvieler anderer Menschen gar nicht möglich wären? Insbesondere der demokratischeGedanke der Volkssouveränität impliziert die Idee kollektiver politischerVerantwortung, deren Bedingungen im Einzelnen jedoch unklar sind. Kannkollektive Verantwortung allein durch institutionelle Verfahren ausreichendbestimmt werden? Das Seminar wird sich mit verschiedenen Konzeptenkollektiver Verantwortung und dem Verhältnis zu individuellem Handelnbeschäftigen. Dabei sollen theoretische Grundkonzepte intentionalen Handelnsund konzeptuelle Unterschiede individueller und kollektiver Verantwortungdiskutiert und auf konkrete Problemstellungen bezogen werden: Verantwortunggegenüber künftigen Generationen in Bezug auf den Klimawandel; Verantwortungfür Notleidende durch Armut, Naturkatastrophen und Krieg; Verantwortung fürbegangenes Unrecht durch frühere Generationen.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.01.27 (Z 48)

Kommunikative Kompetenz: Videojournalismus

Video in der Lehre

Lehr- & Lernvideos kreativ gestalten und in die Lehre integrieren.

- Welche Möglichkeiten gibt es Videos sinnvoll und gekonnt für die Lehre zu nutzen?

- Welcher Videotyp macht Sinn für welchen Einsatz?

- Wie kann ich mit dem Smartphone professionelle Realvideos drehen und schneiden?

In diesem Workshop analysieren wir Video-Beispiele, entschlüsseln den Workflow zur Realisation von Lehrvideos und Tutorials und erarbeiten uns die Grundlagen zur Nutzung des Smartphones bei der Videoproduktion. Außerdem geht es um das Erstellen von Treatments und OFF-Texten.

  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.10.2022 - 15.10.2022) - 2321.01.24 (Z 50)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 13.11.2022 - 13.11.2022)

Konfliktmanagement

Der Jurist als Kämpfer hat sich verwandelt in den Juristen als Problemlöser, der neben klassischem Fachwissen auch spezielle erlernbare Kenntnisse und Fähigkeiten im Konfliktmanagement benötigt - genau hier setzt die Veranstaltung an.

Die Veranstaltung behandelt Themen wie das Casemanagement: Wann ist der Gerichtsprozess der beste Weg einen Konflikt anzugehen, wann ist die Schlichtung, die Mediation oder die Verhandlung geeigneter und warum? Wie verhandelt man effektiv und kontrolliert: Welche unterschiedlichen Verhandlungsmethoden gibt es und wie setzt man sie ein? Welche Kommunikationstechniken unterstützen meine Vorhaben? Welche theoretischen Grundlagen des Konfliktmanagements existieren und wie können sie sinnvoll nutzbar gemacht werden?

Die Veranstaltung umfasst neben der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen viele praktische Übungen.

  • Freitag, 16:30 - 18:00 (14-täglich, 21.10.2022 - 18.11.2022) - 2491.01.21

Konsumsoziologie

Wovonhängt es ab, wer was konsumiert? Und welche sozialen und kulturellen Folgen hatder Konsum? Der Einkauf und Verbrauch materieller Güter fällt in den Bereichder Konsumsoziologie, ebenso die Soziologie des Essens und Trinkens, dieSoziologie der Kleidung wie auch die Soziologie der Wohnungseinrichtung. Schmutz,Reinigung und Waschen werden untersucht. Studien zu Mode und Modewandel undauch die Freizeitsoziologie sind eng mit der Konsumsoziologie verbunden. In theoretischer Hinsicht befasst sich dieKonsumsoziologie mit der Struktur von Gewohnheiten und Entscheidungsmustern.Eine Verbindung zu Theorien sozialer Ungleichheit ergibt sich durch dieBetrachtung der Zeichenhaftigkeit des Konsums und durch die Analyse von Gütern,die mit sozialen Positionen verbunden sind. Der Begriff der Lebenslage bildetein Bindeglied von Konsum- und Armutsforschung. Auch im Haushalt werden durchHausarbeit (z.B. Kochen, Waschen, Reinigen) Konsumgüter produziert underhalten. Die Verteilung von Einkommen und Konsum innerhalb von Haushalten istdabei von besonderem Interesse. Kritisch werden von manchen SoziologenTendenzen der Rationalisierung des Konsums ("McDonaldisierung","Prosumption") betrachtet. Der Einfluss von Werten und Bewusstseinselementen imKonsum wird am Beispiel des Umweltbewusstseins dargestellt; zwangsweiser "Konsum"von Umweltgiften wurde auch soziogische Untersucht. Die stärksteanalytisch-theoretische Durchdringung weist bislang der Modewandel mit denAnsätzen Zyklustheorie und Diffusionstheorie auf. Auch Merkmale desMusikkonsums werden soziologisch analysiert; bei der Soziologie des Geschmacksist das Konzept der alltagssoziologischen Schemata von besonderer Bedeutung.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2321.U1.76 (Z 69)
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023)

Kulturindustrie

 Warum verbringen wir Zeit mit Filmen, die wir selbst nichtfür besonders gut oder wichtig halten? Warum lassen wir es zu, dass unserSmartphone uns in einen Zustand permanenter Rufbereitschaft versetzt, als hättenwir lebenslänglich Notdienst? Warum produzieren wir ständig Bilder, die das,was sie zeigen sollen, eher nach vorgegebenen Mustern verfälschen als frei zu gestalten?Oder handelt es sich hier um übertriebene Selbstanklagen, geleitet vom unrealistischenIdeal einer vollkommen selbstbestimmten Lebensführung und einer spaßbefreiten ,hohen'Kunst und Kultur?  Als "Kulturindustrie" bezeichneten Horkheimer und Adorno imJahr 1947 eine für den reibungslosen Konsum produzierte, kulturelle Massenware,die keine denkende Aktivität erfordert, Sehnsüchte mit dem Immergleichen bewährterKlischees bedient und mit falschen Versprechen betrügt. Diese Kulturkritikwurde seither immer wieder zustimmend aufgegriffen und aktualisiert, aber auch alsirregeleitet oder überzogen kritisiert. Das Seminar wird sich zuerst mitHorkheimers und Adornos Thesen befassen, um dann zu überprüfen, wie plausibel derBezug zur gegenwärtigen Entwicklung digitaler Massenkultur ist.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Normativität

 

Normen begegnen uns auf Schritt und Tritt:

"Kommen Sie am Mittwoch in meine Sprechstunde!", 

"Rauchen verboten!", 

"Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

"Pacta sunt servanda!" 

"Wenn man eine Aussage A gewonnen hat und eine Aussage B gewonnen hat, dann darf man die Konjunktion aus A und B folgern", 

"Der Turm darf auf ein beliebiges anderes Feld entlang der Linie oder der Reihe ziehen, auf welcher er steht"

Die vorangegangene Liste illustriert, in welcher Breite und Vielfalt unsere alltägliche und wissenschaftliche Welt von singulären und generellen Normen durchzogen ist. Normen sind aber auch Gegenstand philosophischer Re­flexion. Sie werden nicht nur in der Moralphilosophie, sondern auch in der Rechts­philosophie, der Handlungsphilosophie, der Sozialphilosophie und – da auch sprachliches Handeln Regeln unterworfen ist – in der Sprachphilosophie erörtert. 

Im Seminar sollen insbesondere folgende Fragen behandelt werden:

- Wie lassen sich Normen allgemein charakterisieren? 

- Welche Sorten von Normen gibt es?

- Wie sind Normen von Regularitäten und Gesetzen abzugrenzen?

- Welche Funktion haben Normen?

- Wie lassen sich Normen rechtfertigen? 

- Wie entstehen Normen? 

 

Beteiligungsnachweise werden über die Beantwortung von Lektürefragen vergeben.

Als Abschlussprüfung wird eine Hausarbeit oder eine mündliche Prüfung angeboten.

 

Literatur:

Geo Siegwart, "Regel", in: Neues Handbuch philosophischer Grundbegriffe, hg. von Petra Kolmer und Armin Wildfeuer, Freiburg (Alber) 2011, 1864-1874.

 

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Parlamente

Parlamentarismus ist ein altes und verbreitetes Konzept zur Organisation von Politik und Demokratie. Parlamentarische Körperschaften finden sich in allen nationalen Systemen, ebenso auf der subnationalen Ebene und mittlerweile auch jenseits des Nationalstaates in Form des Europäischen Parlaments. Trotz seiner Verbreitung ist von einem "post-parlamentarischen" Zeitalter die Rede. Die Epoche des Parlamentarismus sei vorbei, heißt es. Diese Spannung zwischen Siegeszug und Abgesang des Parlamentarismus macht die Beschäftigung mit diesem Konzept besonders reizvoll. Die Vorlesung führt aus vergleichender Perspektive in die Theorie und Praxis des Parlamentarismus ein. Angesprochen werden seine begrifflichen und institutionellen Wurzeln, die Organisation und Arbeitsweise von Parlamenten, die Parlamentsfunktionen, Parlamentarismus unterhalb und oberhalb des Nationalstaates und die - immer wiederkehrende - Parlamentarismuskritik. Am Ende sollten die Grenzen und Chancen von Parlamentarismus heute und in Zukunft konturenschärfer geworden sein.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 31.01.2023) - HS Ulenbergstrasse
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.10.2022 - 11.10.2022) - HS Ulenbergstrasse
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.11.2022 - 08.11.2022) - HS Ulenbergstrasse
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 29.11.2022 - 29.11.2022) - HS Ulenbergstrasse
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 20.12.2022 - 20.12.2022) - HS Ulenbergstrasse
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 24.01.2023 - 24.01.2023) - HS Ulenbergstrasse

Perspektiven der Empirischen Wahlforschung

Als zentrales Instrument der Meinungs- und Willensbildung bedeutet Wählen die aktive Mitwirkung an der Realisierung der Werte und Ziele einer jeden Demokratie. Im Rahmen der Beantwortung einer der sich daraus ergebenden Kernfragen der Wahlforschung „Wer wählt wen und warum?” beschäftigt sich das Seminar mit klassischen und modernen Perspektiven und Herausforderungen der Wahl- und Wahlkampfforschung.

In einem ersten thematischen Abschnitt richten wir unser Augenmerk auf klassische Erklärungsansätze der empirischen Wahlforschung. Gleichzeitig werden aber auch wichtige Veränderungen nachgezeichnet, insbesondere unter der Einbeziehung sozialpsychologisch orientierter Forschungsansätze. Dabei befasst sich das Seminar insbesondere mit der Beschreibung und Erklärung individueller Wählerentscheidungen in Abhängigkeit von strukturellen und situativen Bestimmungsfaktoren.

Im zweiten thematischen Abschnitt beschäftigen wir uns mit aktuellen empirischen Studien zu den Erklärungsfaktoren der Wahlteilnahme und Wahlentscheidung und ihren theoretischen Grundlagen. Neben der Frage nach den Determinanten der Nicht- und Wechselwahl stehen dabei auch bspw. Studien zum Stellenwert gesellschaftlicher Werteorientierungen, zum Einfluss von Persönlichkeitseigenschaften und medial vermittelter Wahlkampfführung im Vordergrund.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 31.01.2023) - 2331.U1.66 (Z 46)

Philosophie der Menschenrechte

Kaum eine Idee hat in der Moderne so eine Wirkung entfaltet wie die Idee universeller Menschenrechte. Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges bildete die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 einen wesentlichen Pfeiler zur Neugestaltung der internationalen Ordnung. Mit den beiden Menschenrechtspakten von 1966 wurden die allgemeinen Menschenrechte rechtlich bindend und bilden seitdem ein zentrales Element des geltenden Völkerrechts.

Aus philosophischer Perspektive stellen sich mit Blick auf die Menschenrechte einige grundlegende Fragen: Wie können universelle Rechte in einer pluralistischen Welt begründet werden? Welche Interessen schützen Menschenrechte? Welche Rolle spielen die Menschenrechte bei der Klärung grundlegender moralischer Konflikte, beispielsweise mit Blick auf Kriege, Armut und Klimaschäden? Im Seminar sollen diese und weitere Fragen der Philosophie der Menschenrechte erörtert werden.

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2332.U1.42

Philosophische und sozialpsychologische Theorien der Diskriminierung

Phänomene wie Sexismus, Rassismus, Homo- und Transphobie (etc.) sind (leider) alltäglich in unserer Gesellschaft. Es scheint klar zu sein, dass – bei allen Unterschieden – eine Gemeinsamkeit der Phänomene darin besteht, dass es sich dabei um „Diskriminierung“ handelt. Aber was genau ist „Diskriminierung“? Kann es Diskriminierung zwischen Individuen „als Individuen“ geben, oder braucht es dafür immer das sogenannte „Gruppenkriterium“, also die Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe bzw. die (mentale) Repräsentation einer solchen Gruppe als sozialer Kategorie? Wenn Diskriminierung individualistisch betrachtet wird – auch wenn sie sich auf Gruppen(zugehörigkeit) bezieht –, was genau am oder im Individuum leistet dann die relevante „Diskriminierungsarbeit“: Vorurteile (Einstellungen), Kognitionen (Stereotype), Affekte, Gewohnheiten, Handlungen, sich ausdrückender mangelnder Respekt bzw. die Unfähigkeit oder der Unwillen, andere als moralisch vollwertige „Personen“ zu betrachten und zu behandeln?

Zusätzlich zu dieser individualistischen/internalistischen Sichtweise haben in den letzten Jahren externalistische Begriffe wie „institutionelle“, „systemische“ oder „strukturelle“ Diskriminierung an Bedeutung gewonnen, was die Frage aufwirft, ob Diskriminierung überhaupt Agent*innen oder „Überzeugungstäter“ braucht, oder ob ein System auch strukturell diskriminierend sein kann.

Gerade mit Bezug auf den letztgenannten Punkt zeigt sich in Debatten von mancher Seite immer wieder eine mangelnde Bereitschaft, Begriffe wie „strukturellen Rassismus“ oder „strukturellen Sexismus“ zu akzeptieren. Ein abschließender Schwerpunkt des Seminars wird daher darauf liegen, was es heißt, für die genannten Diskriminierungsphänomene „sozial-funktionale Erklärungen“ zu geben. Es geht diesen Erklärungen – allgemein gesprochen – darum, die Resilienz eines Phänomens/spezifischen gesellschaftlichen Musters (z.B. von Verhaltensweisen oder verlässlich produzierten gruppenspezifischen Outputs) durch dessen gesellschaftliche Funktionalität zu erklären (und nicht nur zu beschreiben).

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Politische Kommunikation in der kapitalistischen Gesellschaft

Inhalt:

Thema des Seminars ist die Rolle der Medien in der kapitalistisch verfassten Gesellschaft. Dabei werden Strukturen und Funktionen der Medien aus kapitalismus-, macht- und herrschaftskritischen Perspektive analysiert. Neben kommunikationswissenschaftlicher Literatur werden Texte aus den Nachbardisziplinen Soziologie und Politikwissenschaft gelesen und gemeinsam diskutiert.

 

Ablauf:

Zunächst geht es darum, die Kernmerkmale der kapitalistischen Demokratie in der Bundesrepublik anhand aktueller zeitgenössischer, sozialwissenschaftlicher Zeitdiagnosen zu identifizieren. Anschließend wird der Blick auf die Massenmedien gerichtet und anhand von Literatur aus den Bereichen der Politischen Ökonomie der Medien und der Propagandaforschung studiert, wie die gegebenen ökonomischen und politischen Strukturen die Produktionsbedingungen der Medieninstitutionen prägen und welche Limitationen und Problematiken dies im Hinblick auf den Charakter der öffentlichen Kommunikation mit sich bringt.

 

Ziel:

Ziel des Seminars ist es, dass die Studierenden einen Einblick in die gesellschaftskritische, sozialwissenschaftliche Forschung gewinnen sowie durch die Lektüre und die anschließende Text-Diskussion lernen, politische Kommunikation in ihrem kapitalistisch geprägten Kontext zu begreifen und dabei einen wissenschaftlich fundierten, kritischen Standpunkt zu entwickeln. 

 

Teilnahmevoraussetzungen: 

Die wichtigsten Voraussetzungen für die Seminarteilnahme sind Interesse an und Fähigkeit zu Lektüre und Diskussion theoretischer Texte.

 

Voraussetzungen BN: 

Reading Diaries / Übungsaufgaben zu 7 der inhaltlichen Sitzungen

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2022 - 30.01.2023) - 2303.01.61 (Z 36)

Populismus in Energiewendekonflikten

Die Energiewende und der Klimawandel sind die dominierenden Themen dieser Zeit, das haben auch populistische Akteure verstanden. Immer wieder treten sie in Konfliktsituationen zwischen der betroffenen Bevölkerung und den Initiatoren der Anlagen in Erscheinung, sei es mit pseudowissenschaftlichen Instituten wie EIKE oder mit der organisatorischen und finanziellen Unterstützung einer Partei. In der wissenschaftlichen Debatte ist jedoch nicht nur umstritten, wie Populismus definiert wird, sondern auch, wie mit berechtigter Kritik umgegangen werden soll.

Im Seminar wird dieses Spannungsfeld anhand der Literatur und verschiedener konfliktärer Strukturwandelprojekte aufgearbeitet. Außerdem ziehen wir Vergleiche zur Blut-und-Boden-Ideologie, die für rechte Akteure Grundlage bietet sich Themenfeld Energiewende zu positionieren.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2302.U1.22 (Z 24)

Rational Normativity

We often think of rationality in normative terms. To be irrational, for example, is to hold beliefs that one ought not to hold, given one’s evidence, or to reason in ways that one ought to avoid. When faced with a question about how to act, we say that one’s decision ought to be guided by the aims one ultimately intends to achieve. And we critically appraise a subject’s thinking as rationally appropriate or not. Are there rules or norms of rationality that underlie these appraisals? If so, what form do they have, and what kinds of things do they require? What do such norms have to do with reasons for belief and action? Is there any sense in which we ought to think in the ways that rationality requires? Why should we try to be rational? In this seminar we will discuss these and related questions. (Course in English)

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2421.01.85 (Z121)

Rawls - Gerechtigkeit als Fairness

John Rawls (1921-2002) hat als politischer Philosoph und Vertreter des egalitären Liberalismus weltweite Bekanntheit erlangt. Als sein Hauptwerk gilt das 1971 erschienene Eine Theorie der Gerechtigkeit (A Theory of Justice), dessen zentrale Konzepte er in seinen Schriften fortwährend behandelt hat und die noch heute Gegenstand vieler philosophischer Debatten sind.

In dem Werk erarbeitet Rawls eine Konzeption der Gerechtigkeit, die er als „Gerechtigkeit als Fairness“ bezeichnet. Bereits kurz nach der Veröffentlichung ergab sich eine rege Auseinandersetzung um die Theorie und ihre institutionelle Implementation, zu der Rawls immer wieder Stellung bezogen und seine Theorie und Konzeption der Gerechtigkeit fortlaufend reformuliert und ergänzt hat.

Noch bis an sein Lebensende hat er an einer überarbeiteten Version seiner Theorie unter dem Titel Gerechtigkeit als Fairness – Ein Neuentwurf (Justice as Fairness. A Restatement) gearbeitet. Im Jahr 2001 erschienen stellt es Rawls finale Position zur politischen Gerechtigkeitskonzeption dar und hat den Anspruch, von Rawls identifizierte Mängel der Theorie der Gerechtigkeit zu beheben sowie die Ideen seiner vielen weiteren Essays mit denen aus der Theorie der Gerechtigkeit zu verbinden.

Ziele des Basisseminars sind, in einer genauen und kritischen Lektüre Gerechtigkeit als Fairness – Ein Neuentwurf durchzuarbeiten und Rawls‘ darin vertretene Position nachzuvollziehen, aber auch Einwände gegen sie und den Anschluss an gegenwärtige philosophische Debatten kennenzulernen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2303.01.22 (Z81)

Reading the University: Ethics and Power Structures in Academia

This seminar is an invitation to think, to think about the very structures in which we move: Academia, the prime environment for discussing ideas and innovations, philosophies and experiments, is not detached from larger social and sociopolitical issues. To name but two examples, gender, race and class biases shape academic infrastructure and academic teaching more often than not puts Eurocentric and / or western knowledge systems center stage. In this seminar, we will engage critically with the university as it is represented in three primary texts: Elizabeth Chakrabarty’s Lessons in Love and Other Crimes (2021), Esmé Weijun Wang’s The Collected Schizophrenias (2019) and John Maxwell Coetzee's Disgrace (1999). Based on these primary texts, we will discuss racism, sexism and ableism as they can play out in academia and how Chakrabarty’s, Wang’s and Coetzee's works take up and work against such power structures. Additionally, we will use seminal theoretical texts to expand our understanding of hierarchies in the academic world, including and moving beyond issues of race, sex, gender and dis-/ability, and of how those hierarchies have been criticized so far. In terms of competences, you will improve your ability to engage with academic texts and to identify connections between theory and literature. You will practice establishing and defending your position in a discussion and you will have the opportunity to hone your academic writing skills in an essay task.

 

 

Content note: The primary texts that I have selected deal with topics that might be triggering for some readers. I am specifically thinking of racism, sexual physical abuse, rape, stalking, mental illness, psychiatric treatment and murder. If you feel that it would be safer for you to let me point out potentially difficult aspects of the texts drop me an e-mail and I'll arrange a meeting.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2321.02.22 (Z 34)

Seminar zur Vorlesung `Phänomene der Transkulturalität´

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.10.2022 - 30.01.2023) - 2301.HS 3B (Z 114)

Solidarität

Der Begriff der Solidarität wird gemeinhin mit Zusammenhalt, Unterstützung und Kooperation assoziiert, die auf geteilter Zugehörigkeit beruht. Bei ihm handelt es sich sowohl um einen moralischen Grundbegriff demokratischer Gesellschaften als auch um einen analytischen Begriff der Soziologie. In dem Seminar geht es insbesondere darum, in die soziologisch-analytische Dimension von Solidarität einzuführen. Dabei werden wir uns u.a. mit den Fragen beschäftigen, was soziologisch unter Solidarität verstanden werden kann, für welche Probleme Solidarität potenziell ein Lösungsmechanismus darstellt, auf welchen Grenzen und Grenzziehungsmechanismen Solidarität basiert, wie Solidarität bzw. Nicht-Solidarität in Diskursen zugeschrieben wird und wie solidarische Gefühle und Handlungsdispositionen entstehen können. Der Fokus des Seminars liegt darauf, ein theoretisch fundiertes Verständnis von Solidarität zu erwerben, das dazu befähigt, Forschungsfragen zum Thema zu entwickeln. Neben theoretischen Texten werden im Seminar aber auch empirische Studien zu Solidarität behandelt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 08.02.2023) - 2321.U1.44 (Z 89)

Sozialer und kultureller Wandel

Ein zentraler Gegenstand der Soziologie ist es, die Prozesse des sozialen und kulturellen Wandels zu beschreiben und diesen in den verschiedenen Phasen des Verlaufs zu erklären.

Die wichtigsten sozialwissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung sozialen und kulturellen Wandels sollen dargestellt und deren Veränderungen, in ausgewählten Bereichen näher betrachtet und diskutiert werden. Folgende Bereiche stehen dabei u.a. im Vordergrund: Werte und Einstellungen, Familie und soziale Beziehungen, Medien und deren Nutzung, Religion, Kriminalität, Wohlstand und Gesundheit.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.10.2022 - 02.02.2023) - 2624.HS 6L (Z 114)

Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Die Veranstaltung führt in die zentralen Problemstellungen der Sozialstrukturanalyse ein. Sie gibt dabei einen systematischen Überblick über die langfristigen Entwicklungen der wichtigsten sozialstrukturellen Merkmale der Bundesrepublik (auch im internationalen Vergleich). Studierende erarbeiten wie soziale Strukturen erzeugt, reproduziert und verändert werden. Im Kern geht es dabei immer um die Frage wie das Objekt Gesellschaft die Situation des Individuums und damit seine Opportunitätsstruktur erzeugt. Die Sozialstrukturanalyse beschäftigt sich dabei primär mit sozialen Regelmäßigkeiten und Veränderungen der Bevölkerungsstruktur sowie den zentralen sozialen Institutionen - wie etwa des Bildungssystems, des Arbeitsmarktes und der Familie.Studierende kennen nach Abschluss der Veranstaltung die Grundbegriffe und Grundlagen der Sozialstrukturanalyse. Sie können Konzepte und Modelle der Sozialstrukturanalyse an ausgewählten Beispielen anwenden sowie empirische Befunde einordnen und reflektieren. Sie können eigene, wissenschaftliche Beiträge konzipieren und in der Diskussion mit Kursteilnehmern vertreten.

Die Veranstaltung findet in Präsenz statt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2201.HS 2A (Z 336)

UKW2231 Interkulturelle Kompetenzen

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 12.11.2022 - 13.11.2022) - 2321.U1.48 (Z 88)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 19.11.2022 - 19.11.2022) - 2321.U1.48 (Z 88)

UKW2501 Kulturjournalismus

  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.01.2023 - 14.01.2023) - 2321.U1.48 (Z 88)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 28.01.2023 - 28.01.2023) - 2321.U1.48 (Z 88)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 11.02.2023 - 11.02.2023) - 2321.U1.48 (Z 88)

UKW2551 Diversity Kompetenz

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 06.02.2023 - 07.02.2023)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 10.02.2023 - 10.02.2023)

UKW2552 Diversity Kompetenz

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 20.02.2023 - 21.02.2023)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.02.2023 - 24.02.2023)

UKW2553 Global Fitness - Interkulturelle Handlungskompetenz

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 13.02.2023 - 14.02.2023)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.02.2023 - 17.02.2023)

UKW2554 Interkulturelles Projektmanagement

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 27.02.2023 - 28.02.2023)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 03.03.2023 - 03.03.2023)

Verhandlungsmanagement

Im Wintersemester 2022/23 wird die Juristische Fakultät einen Grundlagenworkshop zum Thema Verhandlungsmanagement anbieten. Dieser wird voraussichtlich in der vorlesungsfreien Zeit in der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf stattfinden. Die Veranstaltung wird eine theoretische wie auch praktische Vermittlung von verhandlungsbezogenen Kenntnissen und Fähigkeiten umfassen. Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Schlüsselqualifikation i.S.v. §§ 7 Abs. 2 JAG NRW, 5a Abs. 3 S. 1 DRiG. Über die Teilnahme an der Veranstaltung wird eine entsprechende Bescheinigung ausgegeben.

1. Inhalt

Workshop Verhandlungsmanagement

  • Einführung in die Verhandlungsgrundlagen
  • Erkennen und analysieren von Verhandlungssituationen
  • Verhandlungsbezogene Wertschöpfung
  • Körpersprache
  • Verhandlungsbezogene Wertbeanspruchung
  • Strategische Verhandlungsplanung
  • Interkulturelle Aspekte von Verhandlungen

 2. Durchführung

  • Vermittlung der Grundlagen angewandten Verhandlungswissens
  • Praktische Übungen, Verhandlungssimulationen & Feedback

 3. Zur Person des Dozenten

Herr Regierungsdirektor Dominik Wichmann ist Referatsleiter im Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Er leitet mit seinen Kolleg*innen die deutsche Competent Authority im Bereich internationaler Verständigungs- und Schiedsverfahren. Zu seinen Aufgaben gehört das Führen der deutschen Delegation bei Verhandlungen mit ausländischen Staaten im Bereich des Internationalen Steuerrechts.

Herr Wichmann ist Mitglied von Arbeitsgruppen der EU-Kommission sowie auf Bund-Länder-Ebene und langjähriger Dozent der Bundesfinanzakademie im Bundesfinanzministerium, Lehrbeauftragter an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften in Speyer sowie Dozent an der Universität Bonn. Zuvor war Herr Wichmann im BZSt im Bereich des Personalrecruitments und der Personalentwicklung sowie als Rechtsanwalt tätig.

4. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Annika.Heck@hhu.de.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 17.10.2022 - 17.10.2022) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Donnerstag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 23.02.2023 - 23.02.2023) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Freitag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.02.2023 - 24.02.2023) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 25.02.2023 - 25.02.2023) - 2491.U1.61 (Z 22)

Von Kategorien, Vergleichen und Rangfolgen: Theorien des Vermessens

Kategorien sortieren das Seiende – im Alltag schaffen sie Ordnung und geben Sinn. In dieser Veranstaltung wollen wir uns theorie-geleitet damit auseinandersetzen, was Kategorien sind, wie sie entstehen und aufrechterhalten werden. Dafür werden wir uns mit dem Vergleichen, dem Identifizieren, aber auch des in eine Rangordnung Bringens als soziale Alltagspraktiken befassen. Aus der Perspektive klassischer und moderner Theorien befassen wir uns mit unterschiedlichen Phänomenen wie der Klassifikation in menschliche und nicht-menschliche Objekte, der medizinische oder sportlichen (Selbst-)Vermessung oder den Rating-Tools von Online-Portalen.

 

Module:

Individuum und Gesellschaft

Bereiche und Prozesse

 

 

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2022 - 31.01.2023) - 2321.00.44

Von der Konstruktion der Welt

 

Viele Dinge erscheinen uns in unserem Alltag als gegeben: Gesetzestexte, Landesgrenzen, die Unterscheidung in zwei Geschlechter, das Ozonloch, die Differenzierung in Menschen, Tiere, Dinge. In dieser Vorlesung soll es um Theorien gehen, die erklären, wie die Welt eine spezifisch menschliche Welt wird und wie diese Selbstverständlichkeiten zu Wirklichkeiten werden.

 

Die Veranstaltung ist zusätzlich für die Module

Bereiche und Prozesse

Systeme und Strukturen geöffnet

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2022 - 01.02.2023) - 2201.HS 2D (Z 339)

Widerstand gegen deutsche Kolonialherrschaft. Das Beispiel Rudolf Duala Manga Bells

Anhand der aktuellen Ausstellung: "Hey Hamburg, kennt Ihr Rudolf Duala Manga Bell" am MARKK (Museum am Rothenbaum für Kunst und Kultur Hamburg) gehen wir der Frage nach politischen Widerstandsformen in Kamerun gegen die deutsche Kolonialherrschaft und ihrer Repräsentation in der deutschen und kamerunischen Historiografie nach. Das Seminar findet gemeinsam mit der Universität Bielefeld unter der Leitung von Dr. Caroline Authaler statt.

Rudolf Duala Manga Bell wurde am 8.8.1914 von der deutschen Kolonialverwaltung in Duala (Kamerun) gemeinsam mit Ngoso Din hingerichtet. Er hatte sich gegen die Segregationspläne seiner Heimatstadt und die Enteignungen eingesetzt und dafür Unterstützer in Deutschland gefunden. Duala Manga Bell war als Jugendlicher in Deutschland in einer Gastfamilie und hatte die Schule besucht. Er verfügte über ein breites Netzwerk in Deutschland. Er stammte aus einer der einflussreichsten Familien in Duala - sein Großvater hatte den sogenannten Schutzvertrag mit den deutschen Kaufleuten 1884 unterschrieben, wodurch Deutschland das Gebiet als Kolonie beanspruchten. 1908 folgte er seinem Vater als politisches Oberhaupt nach und kam in dieser Funktion zunehmend in Konflikte gegen die deutschen Enteignungspläne. Bereits seine Vorgänger waren mit vielen kolonialen Praktiken unzufrieden und protestierten - in Form von schriftlichen Petitionen und diplomatischen Besuchen in Deutschland.

In Duala findet jedes Jahr am 8.8. eine öffentliche Erinnerungsveranstaltung an die beiden Hingerichteten statt. Seine Urenkelin, Princesse Maryline Douala Manga Bell, forderte 2022 die Rehabilitierung und wurde in dieser Sache im deutschen Auswärtigen Amt vorstellig. Die Ausstellung im MARKK wurde von Princesse Maryline Douala Manga Bell mit konzipiert. In der Übung vollziehen wir den Fall historisch nach und nähern uns anhand der Forschungsliteratur dem Thema an. Vor Ort überprüfen wir, wie die Geschichte repräsentiert wird (Szenografie, Objekte, Narrativ, Bilder, Texte, Quellen). Wie verortet sich eine historische Ausstellung in einem ehemaligen Völkerkundemusem im Kontext aktueller Debatten über die (deutsche) Kolonialgeschichte?

Die Studierenden nähern sich anhand eigener Themensetzung diesen Aspekten. Für einen Beteiligungsnachweis wird die aktive Übernahme eines Themas aus der Ausstellung und die schriftliche Ausarbeitung (2-3 Seiten) mit Vortrag bei der Nachbereitung erwartet. 

Einführungssitzung: 7.10. von 12 - 14 Uhr Uhr (Präsenz) (die Teilnahme an dieser Sitzung ist obligatorisch!!!)

Vorbereitungssitzung: 11.11. von 9-12 Uhr (Zoom mit Uni Bielefeld)

Exkursion nach Hamburg: 25./26.11. (Selbstbeteiligung, unter 50 Euro)

Nachbereitung: 16.12. von 9 bis 14 Uhr (Zoom mit Uni Bielefeld)

  • (--)
  • Freitag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 07.10.2022 - 07.10.2022) - 2321.U1.93 (Z 18)

`Maybe home is somewhere I´m going and never have been before - Diaspora Experiences in Theory and Fiction

This course invites students to analyze and discuss literary representations of as well as theoretical engagements with diverse diaspora experiences. Drawing on postcolonial theory, feminist theory, queer theory, and trauma theory, we will examine and interpret how questions of (trans)nationality, race/ethnicity, and gender are negotiated not only in major works by African-diasporic authors, such as Olaudah Equiano, Jamaica Kincaid, and Nicole Dennis-Benn, but also in key theoretical texts by scholars, such as Salman Rushdie, Edward Said, Saidiya Hartman, and Antonio Benitez-Rojo.

 

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2481.U1.43

Verantwortlichkeit: