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Diversity

Lehrveranstaltungen aus allen Diversity-Dimensionen

(Medien-)Kulturen des Theaters

Montags 12.30-14 Uhr
ACHTUNG: Sitzung am 25.4. findet online statt über https://hhu.webex.com/meet/mbutte 

Die Einführungsveranstaltung widmet sich der Geschichte, Ästhetik und Theorie des Theaters - aus der Perspektive der Medienkulturwissenschaft. Ist das Theater eines der ältesten Medien oder treten hier unterschiedliche Medien zusammen? Welches sind die spezifischen Vermittlungsprozesse des Theaters, wie sind seine Medialität und Materialität zu bestimmen? In welchem Verhältnis stehen Theater, Film, Fernsehen und digitale Medien?  

Neben thematischen Sitzungen zu verschiedenen Schauspieltheorien und Theaterformen sollen die wichtigsten Konzepte und Begriffe der Performance Studies erarbeitet werden (Aufführung, Ritual, Inszenierung, usw.). Wir wollen fragen, inwiefern zeitgenössische Begriffe, Konzepte und Methoden der Theaterwissenschaft dabei helfen können, über unterschiedlichste medienkulturelle Zusammenhänge nachzudenken. Welche Funktion und Wirkmacht besitzen theatrale Darstellungs-, Handlungs- und Konstellierungsformen in medienkulturellen Prozessen? Welche Erfahrungs- und Subjektivierungsweisen figurieren sich in der jeweiligen Form von Theater, wie affiziert, emotionalisiert und wirkt es - wie formt es Gemeinschaft? Zudem wollen wir auch einen Blick auf transkulturelle Prozesse innerhalb der performativen Künste werfen. 

 Kursmaterial auf ILIAS: 
https://ilias.hhu.de/goto.php?target=crs_1256389&client_id=UniRZ
Passwort: theatermedien

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2022 - 11.07.2022) - 2301.HS 3A (Z 633)

Anime und Transhumanismus

Japanische Anime haben wie kein anderes Genre sowohl mit ihrer spezifischen Materialität und Ästhetik als auch in ihren Narrationen utopische und dystopische Ideen des Transhumanen imaginiert und vorgestellt. In diesem Seminar betrachten wir das Genre unter dem Gesichtspunkt der Darstellung und Verhandlung der ‚Mensch-Maschine‘ oder des ‚verbesserten Menschen‘ und verhandeln ausgewählte Anime in ihren jeweiligen gesellschaftlichen, historischen und politischen Entstehungskontexten. Die in den Anime vorgedachten und vorgestellten transhumanen Imaginationen bilden den Ausgangspunkt für erweiterte Diskussionen über die sozialen, geschlechtlichen, technologischen und politischen Bedingungen des Menschseins. Aktuelle Texte aus der Gedankenwelt des Transhumanismus eröffnen eine fruchtbare Diskussionsplattform, wobei sowohl kontroverse Verfechter als auch scharfe Kritiker*innen transhumanistischer Ideen, Politiken und Praxen berücksichtigt werden sollen.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2303.01.41 (Z 34)

Arbeitsmarktdiskriminierung

Die Wahrscheinlichkeit, eine passende Arbeitsstelle zu finden, ein hohes Gehalt zu verdienen oder in eine Führungsposition zu kommen, variiert zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. In Diskussionen zu diesen Ungleichheiten wird meist Diskriminierung als Ursache angeführt. Aber was genau bedeutet Arbeitsmarktdiskriminierung? Und ist sie wirklich der Grund für Ungleichheit?

 

Diesen Fragen werden wir im Seminar nachgehen. Wir befassen uns zunächst mit den zugrundeliegenden Theorien und der Messung von Diskriminierung. Im Anschluss sehen wir uns unterschiedliche Dimensionen wie Geschlecht, Sexualität und Alter an. Dabei werden aktuelle Studien zum Thema gelesen und diskutiert, welche sich nicht nur mit dem deutschen Arbeitsmarkt beschäftigen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.03.24

BVM 2c/BBM 2c: Literaturtheorien und Methoden

In diesem Seminar werden wir verschiedene Literaturtheorien erarbeiten, um sie anschließend einem Praxistest zu unterziehen. Folgende Theorien werden im Zentrum stehen: Hermeneutik, Strukturalismus, Diskursanalyse, Dekonstruktion, Intertextualität, Gender/Queer Studies, Postkolonialismus. Am Beispiel von ausgewählten Erzählungen von Heinrich von Kleist, Gottfried Keller, Thomas Mann und Daniel Kehlmann werden wir gemeinsam den Versuch unternehmen, die verschiedenen Theorieansätze mit den literarischen Texten zu konfrontieren und diskutieren, welche Ergebnisse mit den unterschiedlichen Methoden erzielt werden können. 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2421.05.61 (Z20)

CAS2019 Bewerben Kompakt: Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben – Wie geht das eigentlich?

Bewerben Kompakt: Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben – Wie geht das eigentlich?

Mit Ihren Bewerbungsunterlagen vermitteln Sie Arbeitgeber*innen einen ersten Eindruck Ihrer Person. Daher sollten Ihre Worte sorgfältig gewählt werden. Aber gerade diese wichtige sprachliche Gestaltung geht manchmal gar nicht so leicht von der Hand.

Daher stellen Ihnen die Beraterinnen des Career Service anhand von beispielhaften Bewerbungsunterlagen verschiedene Formulierungsmöglichkeiten vor und geben Ihnen praktische Tipps, mit denen Sie auch Ihre Bewerbungsunterlagen passgenau zu Ihrem Berufswunsch anfertigen können. Während des Trainings erarbeiten Sie außerdem Schritt für Schritt Ihren Lebenslauf und Ihr Anschreiben, zu denen Sie sich mit Kommiliton*innen sowie mit den Referentinnen austauschen können.

 

Datum: 07. Juli 2022

Uhrzeit: 12:30–16:00 Uhr

Ort: 2201.HS 2A (Hörsaal)

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 07.07.2022 - 07.07.2022) - 2201.HS 2A (Z 336)

Diversity an Hochschulen gemeinsam gestalten

<table> <tbody> <tr> <td> <p>Diversity ist ein Trendbegriff. Er wurde zuletzt im Rahmen der Fußball-EM 2021 breit diskutiert, als Fussballfans sich durch Regenbogenfarben-und -fahnen gegen die Kriminalisierung von Homosexualität in Ungarn zur Wehr setzten und für mehr Toleranz protestierten. Doch was bedeutet der Begriff Diversity/Vielfalt? Das Konzept Diversity proklamiert, dass die Vielfalt einer Gesellschaft als Stärke aufgefasst werden sollte und dass alle Menschen, egal welche individuellen Merkmale sie tragen, das gleiche Recht auf gesellschaftliche Teilhabe verdienen. In diesem Seminar werden sich Studierende theoretisch mit den Diversity-Dimensionen – bspw. Alter, körperliche und geistige Fähigkeiten, Weltanschauung und Religion, Bildungshintergrund, Lebensentwurf und familiäre Situation – beschäftigen und anhand empirischer Ergebnisse und theoretischer Literatur diskutieren. Anschließend ist es das Ziel, konkrete Projektideen für mehr Chancengleichheit, Toleranz und/oder gegen Diskriminierung zu konzipieren und in praktische Lösungen zu transferieren. Der Einfluss der Corona-Pandemie – beispielsweise auf die psychische Gesundheit von Menschen, die Chancengleichheit und die Einsamkeit von älteren Generationen – wird gemeinsam mit den Studierenden exploriert und kann in schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfungen tiefergehend behandelt werden.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.04.2022 - 14.07.2022)

Food and Film: The Cultural Politics of Representation

 

Course Description:

 

"Films depend on food. Slapstick comedies need pie-throwing scenes that escalate into brawls. To build their resolve, tough guys in westerns and action films down shots of cheap liquor. Gangsters talk with their mouths full. Noir detectives drink alone. Comradeship leads soldiers and officers to share food and drink. Melodramas require disastrous, sometimes heart-warming family dinners. Romantic comedies benefit from chocolates" (Baron, Carson and Bernard 2014: 1). 

 

 

Whether it is the subtle uses of food as a symbol, kitchen or restaurant settings, elaborate cooking montages, or visceral dining experiences, food in film often works to negotiate cultural identities and politics. In this course, we will focus on depictions of food in different genres of film and aims to uncover various roles, themes, and implications attached to food in each movie. We will explore how these films have both historically and aesthetically portrayed the many roles that food plays in our everyday life. In some, food will be the main concern of the characters, or an integral part of the plot. In others, food will function as a symbol, or feature prominently in the mise-en-scène. Through our focus on these elements, we will address cultural issues related to gender, ethnic, and national identities, sexual orientation, histories of migration and oppression, through considering the social, cultural, and political contexts of these depictions and films. We will discuss a range of topics from conviviality and the construction of classed foodie identities to the sexual politics of meat to disgust and the construction and consumption of taboo foods to political activism in food documentaries.  

Additional resources will be provided for students on the ILIAS page of the course at the beginning of the semester. 

 

 

 

Learning Outcome: 

After completing the course the students will be able to:

  • Knowledge of the social, cultural, and historical context of food, as depicted in film.
  • Develop an awareness of, and sensitivity towards the way cinema represents the many roles that food plays in our lives - as sustenance, as expression of identity, as a form of entertainment, as ritual, and as a means to bring people together into a community.
  • Analyze and interpret representations and interactions of/around food and foodways as expressions of identity, transmitting culture and constitutes national, gender, and ethnic identity.
  • Become familiar with some of the approaches used to study food and film.
  • Develop a paper worthy of being delivered at an academic convention.
  • Enhance oral and written communication skills; develop analytical thinking and critical reading proficiencies.
  • Become more critical consumers food and film practices.

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2332.U1.44
  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 18.05.2022 - 18.05.2022) - 2302.U1.81

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin - Wahlfach Q1+Q2

Themen

06.04.22 Heiner Fangerau: Was ist Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin?

13.04.22 Felicitas Söhner: Qualitative Medizin

20.04.22 Friedrich Moll: Sexualmedizin

27.04.22 Friedrich Moll: Entwicklung operativer Medizin

04.05.22 Nils Hansson: Medizin als Reputationssystem

11.05.22 Chantal Marazia: Messen, Zählen, Wiegen

18.05.22 Friedrich Moll: Ökonomie

25.05.22 Richard Kühl: Der Politikbegriff in der modernen Medizin

01.06.22 Sandra Schnädelbach: Geschichte des Körpers

08.06.22 Chantal Marazia: Frauen in der Medizin

15.06.22 Matthis Krischel: Medizin im Nationalsozialismus

22.06.22 Anne Oomen-Halbach: Wissenschaftliche und gesellschaftliche “Aufarbeitung” am Beispiel der Heimerziehung der DDR

29.06.22 Matthis Krischel: Seuchengeschichte

06.07.22 Christoph auf der Horst: Utopien der Menschenzüchtung

13.07. Uwe Heyll: Konzepte der Medizin

20.07.22 Uwe Heyll: Alternativmedizin

 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 11.05.2022) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.05.2022 - 18.05.2022) - 2321.HS 3F (Z 135)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.05.2022 - 13.07.2022) - 2201.HS 2C (Z 101)

Kommunikationskrise Corona - Wie reagiert die institutionelle Wissenschaftskommunikation?

Journalist*innen benötigen Interviews mit Expert*innen sowie Statements von Forschungseinrichtungen, Verschwörungsmysteriker*innen schreiben Drohbriefe an Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Die Corona-Pandemie hat sowohl Wissenschaftler*innen als auch Kommunikationsabteilungen in eine Krisensituation versetzt. Nicht nur Wissenschaftler*innen sehen sich veranlasst, sich schnell zu äußern, auch Kommunikationsabteilungen stehen unter Druck, z.B. Pressemitteilungen zeitnah an vertrauensvolle Medien zu kommunizieren. Deshalb stellen wir uns die Frage: Hat die Pandemie, und wenn ja in welche Richtung, Kommunikationsabteilungen von Universitäten in ihrem Handeln beeinflusst? Gibt es bestimmte Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen in der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit? Und an wen werden Mitteilungen (nicht mehr) gerichtet? All das soll im Rahmen des LFP theoretisch aufgearbeitet und empirisch untersucht werden.

Die Daten des LFP ergänzen ein DFG-gefördertes Verbundprojekt der HHU und der Universität Mannheim. Dieses untersucht u.a. den Einfluss der Corona-Pandemie auf die Bereitschaft von Wissenschaftler*innen, sich öffentlich zu äußern. Die im Seminar erhobene Einschätzungen von Kommunikationsabteilungen werden den Blick der Wissenschaft auf die Öffentlichkeit schärfen und ergänzen.

  • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2421.03.22

Lebensqualität und Sozialberichterstattung

Im Kurs werden wir uns mit dem Konzept der Lebensqualität aus unterschiedlicher Perspektive beschäftigen und unter Verwendung ausgewählter theoretischer Konzepte und Ansätze diese versuchen einzuordnen. An einigen ausgewählten gesellschaftlichen Bereichen werden wir uns vertieft mit den verschiedenen Determinanten auf die Lebenszufriedenheit beschäftigen. Mit einer international vergleichenden Perspektive wollen wir den relationalen Bezug zu Gesellschaften und deren Entwicklung abschließen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2331.U1.66 (Z 46)

Medien- und Journalismusgeschichte

In der Vorlesung wird die Geschichte von Medien und Journalismus unter Berücksichtigung technischer, politischer, rechtlicher, wirtschaftlicher und kultureller Determinanten behandelt. Die zu beantwortende Kernfrage lautet: Welche Entwicklungsstufen haben die Medien durchlaufen und wie haben sie sich dabei verändert?

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2301.HS 3B (Z 114)
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.09.2022 - 13.09.2022) - 2301.HS 3B (Z 114)

Mit Zahlen lügen

„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ – Hinter diesem spöttischen Ausspruch steckt die Vorstellung, veröffentlichten Zahlen sei nicht (immer) zu trauen, da sie anfällig für Manipulation seien. Und in der Tat gibt es zahlreiche Möglichkeiten die Objektivität von Zahlen und Statistiken zu unterminieren. In diesem Seminar werden wir mehrere (bewusst und unbewusst eingesetzte) dieser Möglichkeiten kennenlernen und uns mit entsprechenden Beispielen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen (z.B. Wirtschaft, Gesundheit, Bildung, Umwelt) auseinandersetzen. Hier soll das Seminar jedoch nicht enden: Gemeinsam wollen wir Strategien entwickeln, wie wir Zahlenmanipulationen auf die Schliche kommen, um den viel zitierten „Fake News“ etwas entgegenzusetzen.

Ziel des Seminars ist es, Studierende zu einem kritischen Umgang mit von Medien, der Politik und Unternehmen veröffentlichten Zahlen und Statistiken zu befähigen. Sie sollen in die Lage versetzt werden deren Aussagekraft zu beurteilen und ihren inhaltlichen Gehalt für andere verständlich zu erläutern.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.01.22 (Z 48)

Personalmanagement im demografischen Wandel

<p><p>Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.</p> <p>Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".</p> <p>Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personalmanagement auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (14-täglich, 20.04.2022 - 29.06.2022) - 2621.01.36 (Z 16)
  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 06.07.2022 - 06.07.2022) - 2621.01.36 (Z 16)

Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht in den Medien ( Film, Funk, Fernsehen, Internet etc.)

Heinrich Heine Univ. Düsseldorf

Mobil 0151 299 46 26 0

 

HHU SO Sem 2022

 Von Goethe zu Goegle.Persönlichkeitsrecht und  Urheberrecht in den Medien.

-Presse. Film.Funk.Fernsehen. Internet, Soziale Medien -

Die Veranstaltung wird auch anhand praktischer Fallkonstellationen die Grundlagen des Medienrechts und Immaterialgüterrechts thematisieren. Dabei steht die Arbeit in allen Medien und der Kulturwirtschaft im Vordergrund incl. Werbung, PR , Internet und soziale Medien. Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Schwerpunkte (ua.):

Grundfreiheiten und Grenzen von Medienarbeit: Verfassungs-, Zivil-, Strafrecht  und Spezialgesetze. Neuere Entwicklungen (UrhWissG,NetzDG, EU-Urheberrecht ua.)

Investigative Medienarbeit. Informationsrechte. Open Access. Datenschutz

Urheber-, Persönlichkeitsrechte, Bildrechte,  , Marken, Design, Film, TV,  Musik und Kunst. Verwertungsgesellschaften (GEMA ua)

Werbung, PR, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing. Productplacement

Arbeits- und Vertragsrecht, insbesondere Presse, Funk und Fernsehen, Verlage  u sonstige Medien

Die Teilnehmer erhalten Skriptum und Fall-Materialien.

Lernziele:  Überblick über das gesamte, insbes. auch praktisch wesentliche Medienrecht, auch im Hinblick auf die Berufspraxis von Mitarbeitern in allen Medien. Entwicklung des Problembewusstseins für dogmatische und praktische Fragen des Medien- und Kommunikationsrechts.

Die Teilnehmer haben Gelegenheit, in Kurzvorträgen bestimmte Themen und Fallkonstellationen vorzustellen.  In der 1. Sitzung wird eine Liste der Themen und Fälle vorgestellt und die Themen und Termine vereinbart.

 

Anforderungen

Anmeldung über HISLSF

Teilnahme in der ersten Sitzung  und dort auch Zulassung von Nachrückern.

Anforderungen für BN: Teilnahme und Referat (ca. 20 Min.)

Es besteht die Möglichkeit einer Abschlussprüfung und einer schriftlichen Hausarbeit

 

Literaturliste wird im ersten Termin zur Verfügung gestellt.

 

Ansprechperson:   Prof. Dr. Albrecht Götz von Olenhusen, HHU,

mail: goetzal@uni-duesseldorf.de

 Sprechstunden nach  Vereinbarung und  vor und nach den Veranstaltungen.

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - ) - 2303.01.61 (Z 36)

Politische Partizipation und Repräsentation von Minderheiten

Demokratische Systeme sehen sich mit der Forderung konfrontiert, neben der Mehrheit auch Minderheiten in den politischen Prozess zu integrieren. Dies können z.B. ethnische Minderheiten, Menschen mit Behinderung und sexuelle Minderheiten sein. Der minority empowerment thesis zufolge führt eine stärkere Repräsentation von Minderheiten zu einer höheren politischen Partizipation dieser (Bobo & Gilliam 1990). Häufig wird davon ausgegangen, dass auch die entgegengesetzte Wirkung gegeben ist: eine höhere Partizipation führt zu einer höheren Repräsentation.

Im Rahmen des Seminars werden wir uns daher zunächst anschauen, (1) inwiefern Minderheiten am politischen Geschehen teilnehmen (z.B. durch die Wahrnehmung des aktiven und/oder passiven Wahlrechts), um im Anschluss daran zu analysieren, (2) inwiefern sie im politischen Geschehen repräsentiert werden (z.B. in parlamentarischen Debatten oder Wahlprogrammen). Dabei werden wir die Theorie mit empirischen Studien verbinden. Dort, wo es sich anbietet, wird im Rahmen des Seminars auch direkt mit Primär- oder Sekundärdaten gearbeitet.

  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2302.03.22

Popular Culture

Ein aktuelles Paradigma popkultureller Medienkulturen bildet die Medienästhetik des Musikvideos. Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive ist das Genre des Musikvideos an der Schnittstelle zwischen High Culture und Low Culture, zwischen Akustischem und Visuellem positioniert und bewegt sich damit immer auch an den Grenzen medialer Formen und Gattungen und ist damit als ein dezidiert transmediales Genre der Popkultur ausgewiesen.Seit YouTube, Vimeo und andere Streamingdienste von aktuellen Popstars gezielt zur Verbreitung multimedialer Konzeptalben genutzt werden, ist das Musikvideo damit auch wieder ein fester Bestandteil popkultureller Produktions-und Rezeptionspraktiken und erlebt auch vielleicht deshalb aktuell eine Renaissance. Diese Entwicklung ist auch deshalb neu, da das klassische Mediendispositivs des traditionellen Musikvideokanals nicht mehr existiert.

In diesem Basisseminar werden aktuelle Theorien zur Popkultur am Beispiel des Musikvideos untersucht. Vor dem Hintergrund der Diskurse der Popular Studies werden Zitations- und Interferenztechniken der Popkultur im Hinblick auf ihren mediengeschichtlichen Anfang (Futurismus, Dada, Poststrukturalimus, Pop Art etc.) hin befragt.

 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 07.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.HS 3E (Z 224)

Rassismus: ein umkämpfter Begriff

Rassismus ist ein umkämpfter Begriff. Solche Begriffe zeichnen sich dadurch aus, dass es verschiedene Auffassungen derselben gibt, die selbst Gegenstand der Auseinandersetzung sind. Wie vermeiden wir aber, dass wir dabei aneinander vorbeireden? Was steht bei Meinungsverschiedenen darüber, ob und, wenn ja, wie viel Rassismus es in einem bestimmten gesellschaftlichen Bereich gibt, eigentlich zur Debatte? Ausgangspunkt dieses Seminars ist, dass diese Debatte die Frage betrifft, wie wir den Ausdruck „Rassismus” nach Maßgabe unserer Ziele verwenden sollten.

Um besser nachvollziehen zu können, was bei öffentlichen Debatten auf dem Spiel steht, werden wir uns in diesem Seminar zunächst mit verschiedenen, insbesondere in der Philosophie entwickelten Auffassungen von Rassismus beschäftigen. Danach nehmen wir die Auseinandersetzung über diese verschiedenen Auffassungen selbst und insbesondere die theoretischen und praktischen Ziele, denen sie dienen sollen, in den Blick. Begleitet wird dieses Seminar von einer Veranstaltungsreihe, in der Expert:innen die Fragen der Seminarteilnehmer:innen hinsichtlich zentraler öffentlicher Kontroversen über den Rassismusbegriff diskutieren. Zum Abschluss des Seminars findet ein studentischer Workshop statt, in dem die Umkämpftheit des Rassismusbegriff aus verschiedenen philosophischen Perspektiven beleuchtet wird.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2303.U1.25

Social Inequality and Mental Health

Unter dem Begriff „soziale Ungleichheit“ wird die ungleiche Verteilung gesellschaftlichen Wohlstands verstanden. In diesem Zusammenhang kann in der Bevölkerung auch eine Beziehung zwischen sozialer Ungleichheit und Gesundheit, speziell der psychischen Gesundheit beobachtet werden. Mit sozialer Ungleichheit assoziierte Umwelt-Determinanten wie Kultur, soziales Umfeld, politische Verhältnisse etc. treffen auf die genetische und psychosoziale Ausstattung des Individuums und interagieren auf verschiedenen Ebenen.

Im Kurs sollen insbesondere psychologische aber auch soziologische Aspekte des Problems soziale Ungleichheit einführend erörtert werden. Hierzu gehören Bildung, Arbeitslosigkeit, psychische Erkrankungen, Stigma, soziale Unterstützung und andere. Ggf. kann im Rahmen des Kurses die Durchführung einer kleinen Pilotstudie zu einigen der genannten Konstrukten erfolgen. Dabei sollen die Kursteilnehmer aktiv an allen Schritten der Studie (Planung, Datenerhebung, Auswertung) mitarbeiten Der Kurs wird als Blockseminar und in Zusammenarbeit mit dem LVR-Klinikum Düsseldorf angeboten.

 

  • Freitag, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 22.04.2022 - 22.04.2022) - 2321.00.44
  • Freitag, 13:00 - 19:00 (Einzeltermin, 29.04.2022 - 29.04.2022) - 2321.00.44
  • Freitag, 08:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.05.2022 - 13.05.2022) - 2321.U1.44 (Z 89)

Sociology of the body: social constructions of human bodies and embodiments of social structures

Preliminary text version (04 Feb 2022)

This advanced course on the "Sociology of the Body" addresses a social category which has been overlooked in many early sociological theories although bodies are everywhere in society and "serve as the substratum for social life" (E. Bernstein). Yet, multiple approaches to theorizing and researching the body have emerged in recent decades. We will read studies from scholars of the 20th century until today and examine the processes by which individual bodies are shaped by social structures, ways in which bodies are socially constructed, represented and used - and, in turn, shape social life. We will understand bodies as situated within particular social and historical contexts and address a range of contemporary issues to illustrate this perspective. The body will be addressed not as a pre-social physical objective fact, but as something interpreted through the lens of society and culture.

You will learn how individual bodies and the body is shaped by social expectations and symbolic exchange, how meanings are attached to bodies and different body parts, and how these interpretations in turn shape social relations, how bodies are used as capital, how inequality affects our bodies, and how our bodies and embodied experiences are constituted by complex social forces, including relationships of power that stratify society, e.g., how bodies become gendered, 'raced', classed, and sexualized in ways that create and reinforce social institutions and relations of power.

 

 



 

 

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 12.07.2022) - 2332.U1.21

Soziologie der Gesundheit

<p> </p> <p> </p> <table> <tbody> <tr> <td> <p>Wir leben in einer gesundheitsbesessenen Welt: Gesundheit wird in nahezu allen Lebensbereichen und durch unterschiedlichste Kanäle thematisiert, problematisiert und stilisiert, von Fernsehsendungen mit Gesundheitstipps, Werbung für optimierende Vitaminpillen, Halbmarathonläufen über Apps für Smartphones, die Schritte und Puls erfassen, bis hin zum wöchentlichen Besuch des Fitnessclubs. Eines haben diese Beispiele gemeinsam: Sie gehen von der Vorstellung aus, dass Gesundheit und Krankheit primär biologisch verursacht sind und unser individueller Lebensstil dafür verantwortlich ist, wie lange und wie gesund wir leben (Raphael 2006, Richter 2013, Cockerham 2015a).</p> <p>Diese Entwicklung führt dazu, dass wir Gesundheit und Krankheit individualisiert wahrnehmen und im Wesentlichen als das Produkt von genetischer Anlage und persönlichem Verhalten verstehen (Germov 2009).</p> <p>Diese Sichtweise ist nicht falsch, aber sie ist unvollständig. Kernargument der Soziologie von Gesundheit und Krankheit ist, dass eine derartige Perspektive die gesellschaftlichen Faktoren und Prozesse ausblendet, die als einflussreiche Rahmenbedingungen für die Entstehung von Gesundheit und Krankheit fungieren (Germov 2009, Nettleton 2013). Sie übersieht die politischen, wirtschaftlichen, finanziellen, kulturellen, technischen und ökologischen Determinanten, die teilweise direkt auf die körperliche und psychische Gesundheit wirken und sie teilweise indirekt über die Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens mitbestimmen. Deren Analyse ist Aufgabe der Soziologie von Gesundheit und Krankheit:</p> <p>Sie ist für die „zweite Hälfte“ der Erklärung gesundheitsrelevanter Prozesse verantwortlich</p> <p>und ergänzt den primär biologischen Blick. Erst beide Sichtweisen zusammen sind in der</p> <p>Lage, ein vollständiges Bild von der Entstehung und Entwicklung von Gesundheit und</p> <p>Krankheit zu gewinnen. Das gilt sowohl für den Blick auf den einzelnen Menschen als</p> <p>auch auf verschiedene Bevölkerungsgruppen oder die Gesamtbevölkerung. Anhand ausgewählter empirischer Arbeiten werden die oben genannten Bezüge vertiefend dargestellt und erörtert.</p> <p>Zulassung: Die Seminarplatzvergabe erfolgt per Zufallsauswahl aus den Anmeldungen. Der Seminarplatz von zugelassenen Teilnehmern, die in der ersten Sitzung nicht erscheinen, wird an Personen auf der Warteliste vergeben. Wer auf der Warteliste steht und an dem Seminar teilnehmen möchte, erscheint zur ersten Sitzung. In der zweiten Sitzung wird die Seminarplatzvergabe endgültig geregelt und abschließend organisatorisches festgelegt.</p> <p>Bitte beachten:

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2321.U1.44 (Z 89)

Sprache, Geist und Wissenschaft

Was bedeutet es, eine Sprache zu sprechen, und wie zeichnet sich sprachliche Bedeutung aus? Wo in der Welt können wir sie finden und wie können und sollten wir sie untersuchen? Was sind die Merkmale geistiger Zustände und wie hängen Sprache und Geist zusammen? Wie können wir Sprache und Geist wissenschaftlich erforschen? Welche sprachlichen und geistigen Voraussetzungen wiederum sind für Wissenschaft erforderlich? Was ist wissenschaftliches Wissen und wie funktioniert
Wissenschaftssprache?

Anders als sonst oft üblich, werden wir uns in diesem Seminar diesen und anderen Fragen der gegenwärtigen Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und Wissenschaftsphilosophie nicht isoliert, sondern im Zusammenhang zuwenden. Dazu werden wir vor allem ausgewählte Texte der gegenwärtigen theoretischen Philosophie behandeln, aber auch die Möglichkeit zu Diskussionen mit aktuellem Forschungsbezug im Rahmen von Meet the Author-Sitzungen haben.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2321.U1.73 (Z 28)

Translating Historical Fiction

Historische Romane in ihren diversen Spielarten erfreuen sich nicht nur anhaltender Beliebtheit, sondern stellen Übersetzer:innen auch vor besondere Herausforderungen. Wie umgehen mit teils sehr kulturspezifischen historischen Referenzen, mit Problemen der Intertextualität, mit Darstellungen von Krieg und Gewalt, Liebe und Erotik? Wie umgehen mit antiquierter Sprache im Allgemeinen und besonders mit Ausdrücken von Rassismus, Sexismus etc.?

Diesen Fragen nähern wir uns anhand einer Bandbreite von Texten mit historischem Setting. Neben Klassikern wie Noah Gordons The Physician oder Ken Folletts Generationensagas betrachten wir auch Unterarten und Grenzfälle des Historienromans, z.B. Julia Quinns Regency Romance rund um die Bridgerton-Familie oder John Fowles‘ postmodern geprägtem Roman The French Lieutenant’s Woman.

Auch eigene Textvorschläge sind sehr willkommen.

 

BN durch regelmäßige Teilnahme und Übersetzen der Texte.

AP durch Klausur oder Eigenprojekt.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2321.U1.95 (Z 44)

UKS2551 Diversity Kompetenz

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 23.04.2022 - 24.04.2022) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.04.2022 - 30.04.2022) - 2421.01.85 (Z121)

UKS2552 Diversity Kompetenz

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 18.06.2022 - 19.06.2022) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.06.2022 - 25.06.2022) - 2421.01.85 (Z121)

Verschwörungstheorien

Verschwörungstheorien sind dieser Tage in aller Munde. Aber was sind Veschwörungstheorien überhaupt? Inwiefern handelt es sich um Theorien und inwiefern unterscheiden sie sich von wissenschaftlichen Theorien? Können Verschwörungstheorien auch wahr sein? Wieso bezeichnen wir die Behauptung, dass sich die US-amerikanische Regierung verschworen hat, um die Terrorangriffe des 11. September zu inszenieren, als Verschwörungstheorie, während wir die Behauptung, dass sich Terroristen verschworen haben, um die Anschläge vom 11. September zu begehen, nicht als solche bezeichnen würden? Sind Verschwörungstheorien Ausweis pathologischer Denkstrukturen? Von Irrationalität? Wie kann man sich einem politisch derart aufgeladenen Begriff überhaupt philosophisch annähern? Kann man es überhaupt? Oder sollte man sich vielleicht ganz von der Rede von Verschwörungstheorien verabschieden? Diesen und anderen Fragen wollen wir im Seminar nachgehen. 

 

  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2321.U1.48 (Z 88)

Vorurteile und Diskriminierung

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Entstehung und der Verbreitung von Vorurteilen sowie mit Diskriminierung als möglicher Handlungskonsequenz. Vorurteile als ablehnende und feindselige Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen (Allport 1954) können (müssen aber nicht) zu diskriminierenden oder feindlichen Handlungen gegenüber Fremdgruppen führen. Nach der Schaffung einer theoretischen Grundlage werden anhand aktueller empirischer Studien verschiedene Formen von Vorurteilen diskutiert und analysiert. Mit Rückbezug auf sozialpsychologische Theorien der Vorurteilsforschung fokussiert sich der Kurs unter anderem auf die Themenfelder der ethnischen Diskriminierung und der Transfeindlichkeit.

 

Eine Abschlussprüfung (AP) ist in Form einer mündlichen Prüfung oder Hausarbeit möglich.

 

Modul Sowi: Sozialstruktur, Kultur und Demokratie

Modul PolKom: Strukturen und Akteure politischer Kommunikation

 

 

 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 14.07.2022 - 14.07.2022) - 2303.U1.25
  • Montag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 12.09.2022 - 12.09.2022)
  • Dienstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 13.09.2022 - 13.09.2022)
  • Mittwoch, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 14.09.2022 - 14.09.2022)
  • Donnerstag, 09:00 - 14:00 (Einzeltermin, 15.09.2022 - 15.09.2022)

Was wollt ihr denn?! Wahrgenommene Probleme von Online-Diskussionen und Lösungspotenziale durch Künstliche Intelligenz

Online-Diskussionen genießen einen schlechten Ruf: Hass, Hetze und Pöbeleien prägen das Image in der öffentlichen Debatte. In den letzten Jahren haben auch wissenschaftliche Untersuchungen zahlreiche Probleme von Online-Diskussionen identifiziert. Aber wie denkt die Gesellschaft über Online-Diskussionen? Welche Probleme werden wahrgenommen und wie lassen sich diese systematisieren? Wie könnten Lösungsstrategien aussehen und welche Rolle kann künstliche Intelligenz (KI) dabei spielen? Diese und weitere Fragen will das Lehrforschungsprojekt aufgreifen, diskutieren und beantworten.

Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team aus Dozierenden (KMW, Politik, Soziologie) konzipieren die Teilnehmenden des Lehrforschungsprojekts einen Fragebogen, der anschließend in einer quantitativen Befragung eingesetzt wird. Im ersten Schritt werden verschiedene Arbeitsgruppen spezifische Probleme (z.B. soziale, technische, motivationale Probleme) von spezifischen Formaten von Online-Diskussionen (z.B. Gruppenchats, Nachrichtenkommentare, Online-Konsultationen) literaturbasiert aufarbeiten. Daran anschließend werden wir potenzielle Lösungsansätze erarbeiten, wobei ein besonderer Fokus auf innovative Methoden der Künstlichen Intelligenz gelegt wird (z.B. automatisches Löschen von unangemessenen Beiträgen). Schließlich operationalisieren wir die erarbeiteten Probleme und Lösungsansätze in einem Fragebogen, bringen diesen Fragebogen ins Feld und werten, sofern es die Zeit zulässt, die Daten aus.

Das Lehrforschungsprojekt richtet sich an Studierende mit Interesse an politischer Online-Kommunikation und Künstlicher Intelligenz. Grundkenntnisse zu empirischen Methoden der Sozialforschung werden vorausgesetzt. Vorerfahrungen in statistischer Datenanalyse sind von Vorteil. Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit sowie die Fähigkeit zur Teamarbeit sind wichtige Voraussetzungen für das Gelingen des Lehrforschungsprojekts.

  • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (wöchentlich, 06.04.2022 - 13.07.2022) - 2801.00.011

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