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Bildungshintergrund

Lehrveranstaltungen zur Dimension Bildungshintergrund

(Creative Writing Seminar) Clans: stories about clan mentality, exclusion, racism, and other -isms

Modern Societies often rely on distinctions of different, often self-contained value systems, or pockets. The dialectic of Us vs. Them, or even of niche-ism. The nuclei of these systems can be religion, racism, 'Impfgegner' (as we are now seeing), to name a few, but also can spring from something as seemingly banal as hyper-focused hobbies or even survival methods in parts of the world where 'a clan' is arguably necessary. In this course, we want to look at stories that deal with this interesting element of our modern lives, and discuss positives and negatives and even arrive at some definitions. This is the theoretical element of the course, but we will be also engaging with short fiction, and writing our own story, which we will workshop with the other students. 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2321.U1.46 (Z 109)

Binge-Watching the Struggle: Gender- und Klassenverhältnisse in MAID (USA 2021). (Christoph Büttner)

Im Vordergrund von MAID (USA 2021, C: Molly Smith Metzler) stehen die
Erfahrungen einer jungen Mutter (Alex/Margaret Qualley) mit
patriarchaler Gewalt, Armut, Obdachlosigkeit und schlecht bezahlter
Hausarbeit. In diesem Sinne versucht sich die Netflix-Serie an einer (zu
fragen wäre: kritischen?) Auseinandersetzung mit einer US-Amerikanischen
Gegenwartsgesellschaft, die sie indes über eine Individualperspektive
vermittelt. Dabei verspricht MAID einem internationalen Publikum, „sich
mit ihren [i.e. Alex] Schwierigkeiten identifizieren und gleichzeitig
mit ihren Erfolgen mitfiebern [zu] können“, zielt also – nicht zuletzt
in ihren Inszenierungsstrategien – auf eine affektive Adressierung ihrer
Zuschauer*innenschaft. In dieser Grundkonfiguration der Serie stecken
zahlreiche, miteinander verwobene Schwierigkeiten, die wir im Seminar
gemeinsam herausarbeiten werden: Wie etwa steht die individuelle und
subjektive Fokalisierung der Serie zu ihrer gesellschaftsanalytischen
Ebene? Welcher Wissensformen und persuasiven Strategien bedient sie
sich? Welche Gender- und Klassenverhältnisse impliziert MAID für die von
ihr repräsentierte Gesellschaftsformation? Inwieweit lässt sich in
diesen Repräsentationen eine politische Positionierung erkennen? Und
welche Rolle spielt dabei der (kulturindustrielle)
Produktionshintergrund von Netflix? Um diese Fragen diskutieren zu
können, wird eine wöchentliche Lektüre wissenschaftlicher Literatur und
die Sichtung von Serienepisoden vorausgesetzt.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 19.04.2022 - ) - 2303.01.63 (Z 26)

Chicago's Renaissances and the Making of Modern America

Tracing atradition from the first Chicago Renaissance at the beginning of the twentiethcentury to today, this course explores the particular, often political, natureof cultural production emerging from Chicago. Authors, such as Upton Sinclair,Richard Wright, Gwendolyn Brooks, Lorraine Hansberry, and Eve L. Ewing, askimportant questions about the realities of 'modern life' in a 'modernmetropolis.' In addition to identifying and negotiating tensions betweentradition and modernization that manifest in America's 'second city', the worksof these authors convincingly demonstrate that the major political, social anddemographic upheavals caused by European immigration, WWI, the Great Migration,and the Civil Rights Movement, in turn required Americans to continuously adapt,transform, and 'modernize'.        

In thecourse of the semester, we will employ a variety of theoretical approaches,such as diaspora/migration studies, space and mobility studies, theories of thearchive and feminist theory, in order to acquire a sophisticated understandingof how the writers and artists associated with Chicago's two renaissances contributedto the artistic, social, and political modernization of Chicago and the rest ofthe U.S.    

This courseis open to all students interested in Chicago's renaissances. Your willingnessto prepare and actively discuss longer texts is absolutely required.     

N.B.: Thereadings and discussions in this course will necessarily force you to engagewith representations of violence, trauma and racism. For some, doing so may beemotionally and intellectually challenging. If you need more information onthese issues before our first meeting, feel free to contact me:rond@phil.hhu.de.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2421.00.94 (Z64)

DFS2119 Deutsch für Bewerbung und Beruf B2/C1

Der Kurs besteht aus der sprachlichen Vorbereitung der Studierenden auf eine Bewerbung. Es ist ein Projekt im Rahmen des Moduls der Studierendenakademie "fit4career" in Zusammenarbeit mit dem International Office, Programm "uni2job". Dieses Programm fördert die Chancen von internationalen Studierenden auf einen Berufseinstieg in Deutschland nach Abschluss ihres Studiums an der HHU.

  • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 12.07.2022) - 2621.01.31 (Z 16)
  • Dienstag, (Einzeltermin, 19.04.2022 - 19.04.2022)

Elitenbildung im Nationalsozialismus

Die nationalsizialistische "Ordensburg" Vogelsang ist einer der größten Überreste der NS-Architektur in Deutschland. Sie sollte der Nachwuchsausbildung der NSDAP dienen, allerdings wurde dieses Konzept nur in Ansätzen realisiert. Am Beispiel konkreter Quellen sollen in diesem Blockseminar biographische Studien über die Teilneher der Lehrgänge vorgenommen werden.

Die Veranstaltung findet vom 5.-7. Mai in Vogelsang IP statt. Die Teilnehmerzahl ist wegen der Übernachtung auf 20 Personen begrenzt.

  • (Blockveranstaltung + Sa, 05.05.2022 - 07.05.2022)

Gleichheit und Inklusivität von Online-Beteiligung

Die klassischen Prozesse repräsentativer Demokratie werden zunehmend durch internetgestützte Beteiligungsverfahren ergänzt. Durch die Inklusion zuvor nicht beteiligter Bevölkerungsgruppen sollen diese Verfahren die Inklusivität und die politische Gleichheit von Prozessen demokratischer Entscheidungsfindung fördern. Ob und inwiefern sich diese Hoffnung erfüllt, ist angesichts ungleicher Partizipationsmuster verschiedener Bevölkerungsgruppen allerdings fraglich. So oder so gehören die Herstellung von Inklusivität und die Realisierung politischer Gleichheit zu den größten Herausforderungen im Design von internetgestützten Beteiligungsverfahren. Das Seminar wird sich diesem Problem an vier Blocktagen (06./13./20.05. & 03.06.) aus transdisziplinärer Perspektive widmen.
Am ersten Tag werden wir uns aus philosophischer Perspektive über den Wert von Inklusivität und politischer Gleichheit verständigen. Der zweite Tag dient der empirischen Auseinandersetzung mit den Beteiligungsmustern verschiedener Bevölkerungsgruppen. Im Rahmen des dritten Tages werden wir uns mit dem Design von Beteiligungsverfahren beschäftigen und mit einer Gruppenarbeit beginnen. Jeder Gruppe wird eine Bevölkerungsgruppe zugeteilt, für welche es zu zeigen gilt, inwiefern deren Inklusion wünschenswert ist und wie diese erreicht werden kann. Der vierte Tag dient der Präsentation und der Besprechung der Ergebnisse.


  • Freitag, 08:30 - 18:00 (wöchentlich, 22.04.2022 - 03.06.2022) - 2321.U1.97 (Z 25)

Grundlagen der Online-Partizipation

Die massive Verbreitung des Internets führt zu grundlegenden Veränderungen gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse. So ist es nunmehr möglich, große Gruppen von Individuen direkt an Planungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen, das heißt, sie können online partizipieren. In der Praxis werden verschiedene Formen der Online-Partizipation bereits eingesetzt. Beispielsweise haben die Bürger die Möglichkeit, online an Bürgerhaushalten teilnehmen, Unternehmen beteiligen (potentielle) Kunden am Produktdesign, und mit Hilfe von sozialer Software organisieren sich Bewegungen im Netz, die offline Proteste durchführen (Beispiel arabischer Frühling) oder öffentliche Güter produzieren (Beispiel Wikipedia). Wichtige Potentiale von Online-Partizipation liegen in der möglichen Verbesserung der Akzeptanz und der Qualität von Entscheidungen. Dem stehen aber auch Herausforderungen gegenüber, z.B. eine aktive Beteiligung sicherzustellen, Manipulationen zu verhindern oder diese Prozesse in bestehende (rechtliche) Rahmenbedingungen zu integrieren.

Die interdisziplinäre Vorlesung „Grundlagen der Online-Partizipation“ vermittelt ein einführendes Wissen zu den Anwendungsfeldern, Voraussetzungen und Problemen von Online-Partizipation in den gesellschaftlichen Bereichen von Politik, Wirtschaft und Recht.

Dabei geht es um die grundlegenden Fragen von Sinn und Zweck von Online-Beteiligung, auch um Aspekte der eingesetzten Technologien, dem Einfluss der sozialen Systeme, in die Online-Partizipation eingebettet ist, sowie Möglichkeiten der Evaluation von Online-Partizipationsprozessen.

Beispielhafte Fragen, die beantwortet werden sollen:

* Wo gibt es Online-Partizipation?

* Was sind die Ziele von Online-Partizipation?

* Wie beeinflusst technisches Design den Partizipationsprozess?

* Warum beteiligen sich Menschen an Online-Partizipation?

* Wann ist Online-Partizipation erfolgreich?

* Was sind Herausforderungen der Technik?

* Inwieweit beeinflussen Kontexte (z.B. Politik oder Wirtschaft) Online-Partizipationsprozesse?

* Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für Online-Partizipation?

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2022 - 15.07.2022)

Language Ideology

Have you ever wondered why cats speak with Spanish accents? Why dwarves are Scottish? Why villains in old Disney movies appear to “sound gay”? Why you, when you overhear a phone call right behind you on the train, immediately have a mental picture of the person who is talking—including their looks, status, intelligence, and more? Have people treated you differently based on how you speak yourself?

 

It turns out that language users tend to hold particular attitudes towards different languages and their varieties, i.e., towards their accents, dialects, or sociolects. For example, a particular variety of English (e.g., African American English) might stereotypically be perceived as lower in status than another (e.g., Received Pronunciation). Such attitudes are often evaluative in nature and are known as language ideologies or language attitudes. Each variety may point to specific semantic connotations that come to be associated with its phonetic, phonological, morphosyntactic, and lexical features.

 

In this seminar, we will look at what language ideology is, how it works and comes about, which ideologies and attitudes we can find among speakers and listeners, by which methods we can elicit and research these ideologies, and which functions they have in everyday life—as well as in the media. We will start the course by reviewing the basics of sociolinguistics, with a special focus on sociophonetics and sociophonology. We will then familiarize ourselves with some classic studies from two research traditions concerned with language ideology, perceptual dialectology and language attitude research. Finally, we will look at the social and political consequences of language ideology, including prescriptivism and standardization, linguistic discrimination, and the use of varieties of English in the media. You will have the opportunity to conduct your own mini project by analyzing the use and functions of language ideologies in a piece of media of your choice, making use of what you have learned so far in both linguistics and literary studies.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich) - 2332.U1.47

Politische Partizipation

Für das effektive Funktionieren moderner demokratischer Systeme gilt die politische Beteiligung von Bürgern als unabdingbar. Gleichzeitig werden aus theoretischer Perspektive jedoch über wünschenswerte Formen und Umfang politischer Teilhabe unterschiedliche Auffassungen vertreten. Während eine Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger über das Instrument der allgemeinen Wahl in keiner Demokratie zur Disposition steht, gibt es über die Legitimität anderer Formen der Beteiligung höchst divergierende Meinungen. Im Hinblick auf die dargestellte Problematik verfolgt das Seminar zwei Zielsetzungen, die sich im dessen Aufbau wiederspiegeln.

In einem ersten thematischen Abschnitt widmet sich das Seminar den konzeptuellen und theoretischen Grundlagen politischer Partizipation. Dabei geht es u.a. darum, sich ein gemeinsames Verständnis des Begriffs der politischen Partizipation zu erarbeiten, Kriterien zur Systematisierung verschiedener Formen politischer Partizipation zu analysieren und die demokratietheoretischen Funktionen der politischen Partizipation zu diskutieren. Dabei stellt sich weiterführend auch die Frage danach, warum sich einige Menschen stärker politisch beteiligen als andere: Liegt dies an bestimmten soziodemographischen Merkmalen, wie einer höheren Bildung? Oder sind (sozial)psychologische Faktoren die entscheidenden Einflussgrößen?

Im zweiten Teil geht es insbesondere um die Besprechung ausgewählter Themen der aktuellen Partizipationsforschung. Neben der Teilnahme an Wahlen und Demonstrationen ist in den vergangenen drei Jahrzehnten eine deutliche Ausweitung des politischen Partizipationsrepertoires in demokratischen Gesellschaften (u.a. Blockaden, politischer Konsum, onlinebasierte Partizipationsformen) zu beobachten. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage nach der Verbereitung sowie Legitimität neuer Partizipationsformen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2421.03.63

Soziale Integration und Medien

Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich) - 2421.03.63
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.04.2022 - 13.04.2022)

Soziale Ungleichheit

In diesem Seminar geht es um soziologische Theorien sozialer Ungleichheit, vor allem aber um empirische Studien zu den Ausprägungen und Ursachen sozialer Ungleichheit in den Bereichen Bildung, Beruf und Einkommen. Gemeinsam werden Fachaufsätze zu diesen Themen gelesen und besprochen. Ein großer Teil dieser Fachaufsätze ist auf Englisch.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2022 - 11.07.2022) - 2624.U1.043 Bio Neubau

Soziale und biologische Vererbung von Ungleichheit: Zwillingsdaten in sozialwissenschaftlicher Forschung

Die Veranstaltung ermöglicht es Studierenden wichtig forschungspraktische Kompetenzen anhand einer Sekundärdatenanalyse zu sammeln.

Dabei entwickeln Studierende selbständig in Gruppen Forschungsfragen zu Mustern sozialer Ungleichheit mit Daten der deutschen TwinLife-Studie.

Das Forschungspraktikum gibt neben einer kurzen Einführung in die Verhaltensgenetik einen vertieften Einblick in den Weg von einer Fragestellung über die Datenaufbereitung, Analyse zur Interpretation der Ergebnisse.

Die Ergebnisse sollen auf Analysen mit multivariaten Regressionsverfahren basieren.

Ergebnis der Veranstaltung ist eine Hausarbeit angelehnt an die Kriterien einer wissenschaftlichen Publikation.

Die Hausarbeit ist gleichzeitig auch die AP-Leistung.

Es ist nicht möglich lediglich eine BN-Leistung in dieser Veranstaltung zu erwerben.

  • Dienstag, 16:30 - 20:00 (wöchentlich, 05.04.2022 - 12.07.2022) - 2302.03.22

Soziologische und psychologische Aspekte der Phänomene Schulvermeidung, Drop-out und Arbeitslosigkeit

Schulabsentismus wird allgemein als „das Fernbleiben vom Unterricht ohne legitimen Grund“ (Ricking, 2003, S. 15) definiert. Je nach Definition der zeitlichen Dauer des Fernbleibens ist das Fehlen im Klassenraum ein häufig anzutreffendes Phänomen. Befragt man Schüler an weiterführenden Schulen, so geben ca. 60% an, während ihrer schulischen Laufbahn bereits einmal einige Stunden bzw. einen ganzen Tag die Schule „geschwänzt“ zu haben (Weiß, 2007). Aufgrund des Risikos eines fortgesetzten und im Verlauf chronifizierten Fernbleibens von der Schule ist Schulabsentismus häufig mit Schulabbruch und deutlichem individuellem psychischen Leiden verbunden.

Im Kurs sollen insbesondere psychologische aber auch soziologische Aspekte des Problems Schulabsentismus erörtert werden. Desweiteren ist im Rahmen des Kurses die Durchführung einer kleinen Pilotstudie zum Zusammenhang von impulsivem Verhalten und Erfolg in der Schule/Beruf geplant. Dabei sollen die Kursteilnehmer aktiv an allen Schritten der Studie (Planung, Datenerhebung, Auswertung) mitarbeiten Der Kurs wird als Blockseminar angeboten.

  • Mittwoch, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 20.04.2022 - 20.04.2022) - 2801.00.012
  • Mittwoch, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 27.04.2022 - 27.04.2022) - 2801.00.012
  • Samstag, 08:30 - 20:00 (Einzeltermin, 14.05.2022 - 14.05.2022) - 2801.00.012

The History of World Population. Geschichte der Weltbevölkerung

Um 1800 lebten ca. 1 Milliarde Menschen auf der Erde, bis heute ist diese Zahl auf über 7,8 Milliarden gestiegen und wird sich nach zahlreichen Prognosen im Verlauf des 21. Jahrhunderts auf 10 Milliarden oder mehr erhöhen. Dieses rasche Wachstum der Weltbevölkerung schürt weitreichende Ängste und gilt mittlerweile als eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Diese Bedenken sind allerdings keineswegs neu. Bereits um 1800 warnte der Engländer Thomas Malthus vor “Überbevölkerung” und ihren Folgen. Seine Prognosen erfüllten sich allerdings nicht, zumindest nicht für Europa und Nordamerika. Besonders in Europa wird eine „Überalterung“ mit anschließendem Bevölkerungsrückgang diskutiert. Dagegen verläuft das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern nahezu ungebremst. Welche Rolle werden Epidemien und Pandemien in der globalisierten Welt spielen. Das Seminar beschäftigt sich deshalb sowohl mit dem Wandel der Bevölkerungstheorie als auch mit den Ursachen der Bevölkerungsbewegungen während der letzten 200 Jahre. Im Spannungsfeld der unterschiedlichen Entwicklungen in den Industrienationen und den sog. “less developed countries” sollen dabei Veränderungen von Geburtlichkeit und Sterblichkeit, im Heiratsverhalten sowie die Folgen von Wanderungsbewegungen analysiert und wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Zusammenhänge herausgearbeitet werden.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 14.04.2022 - 14.07.2022) - 2321.U1.46 (Z 109)

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