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Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

Lehrveranstaltungen zu Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität

"Bohemian Rhapsody": Filmische Perspektiven zwischen (Pop-)Musik und Jugend

<p class="MsoNormal" style="font-size: 11.0pt; font-family: Arial; mso-ansi-language: DE;">Wer sich aktuell mit der Frage nach den Spannungsfeldern zwischen Musik, Pop und Jugend auseinandersetzt, wird feststellen, dass vor allem Musikdokumentationen neuerdings eine Renaissance erfahren.  Insbesondere Produktionen von Netflix, Amazon Prime, Arte oder aber auch für das Kino haben in den vergangenen Jahren, nehmen aktuell einen entscheidenden Einfluss auf Fragen jugendlicher Identifikation und Lebenswelt.  Auf Netflix und Amazon Prime werden unzählige retrospektive Musikdokumentationen von Lady Gaga, Nina Simone, Amy Winehouse über Avicii bis hin zu dem mexikanischen Folk-Musiker Sixto Rodriguez gezeigt. Aus diesen Beobachtungen ergibt sich die spannende Frage, wie das Filmische eigentlich in dem Verhältnis von Musik, Pop und Jugend positioniert ist und inwieweit es jugendliche/lebensaltersspezifische Identifikations- und Vergemeinschaftungsprozesse mitbestimmt und wie sich Jugend, Jugendkulturen und Musikkulturen auch im erinnerungskulturellen Diskurs filmisch/audiovisuell vermitteln. Genau diesem Spannungsfeld wollen wir in diesem Seminar nachspüren und dabei sowohl historische als auch aktuelle Beispiele für den Zusammenhang von Musikdokumentationen und Jugend/Identität besprechen und diskutieren. </p>

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 06.06.2019 - 27.06.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)

"Screaming Queens" - Queer Literature up to Stonewall (Fr 12.30)

June 28-29, 2019 marks the 50th anniversary of the so-called Stonewall Riots. Although the incidents of these two crucial nights do indeed mark a turning point in the history of gay rights in the U.S., they do by no means come out of a societal and cultural void. LGBTQ* literature and cultural production have since then marked Stonewall as a point of origin – which is, of course, politically legitimate and important – but this focus neglects discourses and cultural practices that precede and eventually enable what happened on these important days in New York City.

This seminar will trace queer potentials in literature from a wide historical spectrum leading up to 1969. It will take in well-known authors and texts like works by James Baldwin and Christopher Isherwood, but will also try to unearth earlier and more subtle queer subtexts in American literature.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.65
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 21.06.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

"The monstrous regiment of women". Weibliche Herrschaftspartizipation im frühneuzeitlichen Reich

Frauen hatten im frühneuzeitlichen Reich verschiedene Möglichkeiten, an Macht und Herrschaft teilzuhaben. Hierzu gehörte die informelle Einflussnahme auf die regierenden Ehemänner oder männlichen Verwandten, sodann die Regentschaft, also die stellvertretende Ausübung von Herrschaftsrechten insbesondere für noch minderjährige Söhne, und schließlich die Herrschaft kraft eigenen Rechts. Für letzteres stehen die Äbtissinnen reichsunmittelbarer Stifte und Klöster, die in ihren Territorien die Landesherrschaft ausübten, sowie Maria Theresia, die als Erzherzogin von Österreich die habsburgischen Erblande sowie als Königin die Länder der böhmischen und ungarischen Krone regierte. Wie das Zitat von John Knox (1558) im Seminartitel zeigt, war die Herrschaft von Frauen in der Frühen Neuzeit allerdings weder im Reich noch im übrigen Europa unumstritten.

Im Seminar werden die Möglichkeiten weiblicher Herrschaftspartizipation in der Frühen Neuzeit anhand konkreter Beispiele analysiert und diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei ausgewählte Territorien des Reiches. Dabei geht es neben der Analyse der individuellen Durchsetzungskraft und des jeweiligen Geschicks einzelner Frauen insbesondere auch um die allgemeinen Rahmenbedingungen ihres politischen Handelns. Dazu gehört nicht zuletzt der staatstheoretische Diskurs, der in seinen europäischen Dimensionen mit einbezogen werden soll.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.02.24 (Z 36)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2641.HS 6H (Z 80)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2641.HS 6G (Z 152)

„Django Jane“ II: Transkulturelle Diskurse im Musikvideo

Ein aktuelles Paradigma audiovisueller Medienkulturen bildet die Medienästhetik des Musikvideos. Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive ist das Genre des Musikvideos an der Schnittstelle zwischen
High Culture und Low Culture, zwischen Akustischem und Visuellem positioniert und bewegt sich damit immer auch an den Grenzen medialer Formen und Gattungen und ist damit als ein dezidiert transmediales Genre
ausgewiesen.

Seit YouTube, Vimeo und andere Streamingdienste von aktuellen Popstars gezielt zur Verbreitung multimedialer Konzeptalben genutzt werden, ist das Musikvideo damit auch wieder ein fester Bestandteil popkultureller
Produktions-und Rezeptionspraktiken und erlebt auch vielleicht deshalb aktuell eine Renaissance. Diese Entwicklung ist auch deshalb neu, da das klassische Mediendispositivs des traditionellen Musikvideokanals nicht mehr existiert.

In diesem Seminar sollen spezifische transmediale und -kultureller Phänomene (wie u.a. Exotismus, Orientalismus, Afrofuturismus, Afropunk, (Trans-)Gender) am Beispiel des Musikvideos untersucht werden. Vor dem Hintergrund der Diskurse der Cultural Studies werden Zitations- und Interferenztechniken der Popkultur im Hinblick auf ihren medienarchäologischen Anfang (Futurismus, Dada, Poststrukturalimus, Pop Art etc.) hin befragt.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.22 (Z81)

American Masculinities (Mo 14:30-16:00)

“It’s a man’s world…” the classic song suggests. But what is “a man”? How have (or have not) ideas and expectations of masculinity changed over time? How do we get from the heroic male explorer and settler of early American history to the ‘new man’ of the 1990s and the term ‘toxic masculinity’ of the current gender discourse? Is the masculine ideal of the era of Mad Men typical of its time or rooted in traditional gender roles as well as anticipating a new way of thinking about gender(s)?

This seminar will look at a wide range of texts from very different periods of American history, literature and culture. It will try to show developments and counter currents, suggest a theoretical framework for approaching ideas of masculinity and their reflection in literature, film and TV, and endeavour to put current developments and discourses into a historical framework.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 01.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.48
  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 08.07.2019) - 2522.HS 5G (Z 90)

BBM 3d Jede Frau ist Maria – Mariologische Darstellungen von Frauenfiguren in mittelalterlicher Literatur

Ir lîp schein durch ir salwe wât / alsam diu lilje (…)

[Ihr Leib schien durch ihr verblichenes Gewand, wie die Lilie]

(Hartman von Aue: Erec, V. 336 f.)

 

Mittelalterliche Schönheitsbeschreibungen sind von einer Vielzahl von Topoi geprägt. Als einer der bekanntesten gilt sicherlich: Weiße Haut und rote Lippen – die Farben von Lilien und Rosen. Weiße Haut ist ein Symbol der Reinheit und Keuschheit, während rote Lippen eine Komponente der Sinnlichkeit und Verführung beinhalten. Es sind Schönheitsmerkmale, die beinah für jede Frauenfigur in der Literatur des Mittelalters beansprucht werden. Doch woher kommen diese nahezu einheitlichen Beschreibungen? Warum diese Festlegung auf idealisierte, typenhafte Merkmale? Die Antwort ist einfach: Als Vorbild weiblicher Vollkommenheit im christlichen Mittelalter gilt die Mutter Gottes – Maria. Lilien und Rosen sind die Blumen der Maria, so zeigt es die christliche Ikonographie der Maria im Rosenhang. Deren Symbolik ist klar umrissen: Lilien für die Reinheit und unbefleckte Empfängnis, Rosen, rot wie das Blut, für die Schmerzen der Mutter Gottes, während der Passion. Folglich wird eine besonders schöne und reine, eine idealtypische Frauenfigur, anhand der Farb- und Blumensymbolik, der Maria angenähert, jedoch nicht mit dieser gleichgesetzt.

Das geplante Seminar wird sich daher der eingehenden Analyse von verschiedenen Frauenfiguren aus mittelalterlichen Texten widmen. Hierbei werden insbesondere die Schönheitsbeschreibungen sowie die die Figur einführenden Verse näher betrachtet. Dabei wird festzustellen sein, dass sich die Beschreibungen der einzelnen Frauenfiguren sicherlich ähneln, jedoch oft nuanciert zu betrachten sind. Varianz ist hier das entscheidende Stichwort. Wobei jene Varianz als Angelpunkt für die Ergründung der jeweils aufgerufenen Ikonographie und Ikonologie fruchtbar gemacht werden soll. Das Seminar wird somit hauptsächlich germanistisch mediävistisch arbeiten, sich jedoch auch mit dem Handwerkszeug der Kunstgeschichte behelfen.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 26.06.2019) - 2421.U1.21 (Z50)

Demografie

Demografie ist eine andere Bezeichnung für Bevölkerungswissenschaft. In der Demografie geht es um die Entwicklung der Bevölkerungszahlen. Untersucht werden typischerweise Geburten- und Todeszahlen sowie Zu- und Abwanderung. Weiterhin befasst sich die Demografie mit Fragen der Haushaltsbildung und Haushaltsstrukturen. So untersucht man Eheschließungen, Ehescheidungen und diverse Formen von Lebensgemeinschaften.

Die Demografie steht als Wissenschaft im Schnittfeld von Ökonomie, Geographie, Biologie und Soziologie, wobei in starkem Maße mathematische und auch statistische Modelle genutzt werden. Weiterhin beschäftigen sich die Bevölkerungsgeschichte mit historischen Aspekten demografischer Strukturen und Prozesse. Während sich die klassische Demografie vor allem mit formalen Modellen der Bevölkerungsentwicklung befasst, werden in der Bevölkerungssoziologie soziale Determinanten von Bevölkerungswachstum, Migration und von Haushalts- und Familienformen thematisiert. Damit steht die Bevölkerungssoziologie auch in einer engen Beziehung zur Familiensoziologie.

In diesem Vertiefungsseminar werden in inhaltlicher Gliederung zentrale Bereiche der Bevölkerungssoziologie auf Basis aktueller empirischer Studien diskutiert. Das Seminar ist geeignet für Studierende mit Interesse an aktuellen demografischen Fragestellungen; dabei werden auch die methodisch-statistischen Aspekte der jeweiligen Studien ausführlich besprochen.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)

Digitale Medienkultur und Diversität

In den digitalen Medienkulturen scheinen die Möglichkeiten zur Partizipation und Kollaboration viel größer zu sein als zu Zeiten der großen, institutionalisierten Massenmedien. Nutzergenerierte Inhalte scheinen jeden einzubeziehen - vermeintlich unabhängig von Alter, Geschlecht und technischen Fähigkeiten.

Das Seminar greift diese Behauptung auf und befragt kritisch die Zusammenhänge von digitalen Kulturen und Diversität. Auf der einen Seite werden wir die kulturellen Werte diskutieren, die diskursiv mit digitalen Medien verbunden werden. Dem stehen auf der anderen Seite die Bedeutungsaushandlungen und das gesteigerte Bedürfnis nach neuen und diverseren Repräsentationen von race, class und gender entgegen, die sich um und an digitalen Medienformaten entfalten. Beispiele, die wir im Seminar diskutieren werden, sind etwa das kritische Blogging über die Darstellung von minoritären Charakteren in Netflix Serien oder die Gamergate-Kontroverse um Geschlechterdarstellungen in Videospielen.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)

Einführung in Transnational Queer Studies: Asiatische und Europäische Perspektiven

Queer studies/theory originally emerged in the late 1980s and early 1990s in the US and rapidly spread among Asia in the mid 1990s.The course provides students with a basic understanding and a critical approach for Queer studies in/about Asia through cultural representations and popular culture. Gender and sexuality are key perspectives to understand cultures and human activities, however, they are often historically used to misrepresent other cultures and people. Through reading academic texts of Queer theory and politics/activisms and representative works of Queer studies in/about Asia (mainly Japan but not limited), the course seeks to discuss the following topics this year:

- How gender, sexuality and nationalism relate to each other

- How gender and sexuality have contributed to Orientalism

- How we can understand and discuss the globalisation of (queer) sexuality

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.41 (Z 34)

Funny Women (Di 10:30-12:00)

 

 

Q:How many feminists does it take to screw in a lightbulb?

A: That's not funny.

 

The reason we laugh at this joke is that it pokes fun at the stereotype of the humorless feminist at the same time as it acknowledges the seriousness of the feminist project. Humor is both entertainment and serious business, and the funny women whose work this seminar will explore use comedy and humor as vehicles for feminist critique and politics. We will explore the work of comedians in stand-up, television, and film as well as fiction and graphic narrative and situate this work in a tradition of women's humor that we will trace back to Jane Austen. After reviewing traditional theories of humor, we will examine how women in the 20th and 21st centuries have used humor and comedy to entertain as well as to engender community and intervene in discourses on such issues as gender, race, class, sexuality, dis/ability, and aging.

 

For the first session, please read Jane Austen's unfinished novel, Sanditon, and watch the film, Why We Laugh: Funny Women, available at X:\\PC-Pools\\Transfer\\Winnett SoSe 2019

 

 

Requirements for a BN and/or exam registration include weekly entries in an ILIAS reading journal and a short writing assignment in addition to your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

For an AP you must fulfill the above criteria and either write a 15-20-page paper on a topic to be discussed with me in advance or participate in the student conference.

 

 

 

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.66
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 18.06.2019 - 18.06.2019)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.06.2019 - 25.06.2019)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 02.07.2019 - 02.07.2019) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.07.2019 - 09.07.2019) - 2481.U1.43

Gender Studies – Ursprung und Entwicklungen der Debatte über Geschlecht und Differenzen

Die Diskurse über Geschlechtlichkeit und Begehren, über Diversität und Normativität stehen im Zentrum einer Debatte, die zugleich politisch wie wissenschaftlich zu sein beansprucht. Gender Studies als aktuelle Bezeichnung einer Forschungsperspektive stehen vor der Herausforderung, sich gegen Vorwürfe der Parteilichkeit wehren zu müssen. Zugleich liefern sie notwendige Fragen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Insbesondere in den Geisteswissenschaften hat sich in der Folge feministischer Theorien und dekonstruktivistischer Ansätze eine vielschichtiges Dispositiv entwickelt, das Unruhe stiftet und Aufklärung sucht. In den Medien- und Kulturwissenschaften bieten sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Fragen zu Geschlecht(ern) und Differenzen. Im Seminar wird eine Auswahl an einflussreichen Texten von der feministischen Philosophie über Gender- und Queerstudies bis hin zur Intersektionalität erörtert sowie ihre Anwendbarkeit auf unterschiedliche Phänomene der Gesellschaft, ihrer Medien und kulturellen Praktiken untersucht.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 09.07.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)

Geschlecht und Ungleichheit

Geschlecht ist eine der zentralen Ungleichheitsdimensionen von Gesellschaften. Im Zentrum des Seminars steht daher die Frage, wie und auf welche Weisen Geschlecht als soziale Kategorie hergestellt wird, wie es als Ordnungsfaktor wirkmächtig wird und wie Geschlecht gesellschaftlich reflektiert wird. Wie wird das System der Zweigeschlechtlichkeit immer wieder neu in Interaktionen, sozialen Kontexten, Gegenständen und Tätigkeiten (re-)produziert? Welche Rolle spielt dabei der Körper? Wie reifizieren Politik und Wissenschaft das Wissenssystem Geschlecht? Zur Klärung dieser und ähnlicher Fragen soll auf wissenssoziologische Theorien zurückgegriffen werden, die die intersubjektiven Prozesse analysieren, in denen Menschen ihr Wissen um die Welt erwerben, dieses gesellschaftlich verfestigen, kontrollieren und weitergeben.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2522.HS 5H (Z 90)

Meinungsfreiheit in Zeiten der Hassrede

Die Verunglimpfung von Andersdenkenden und Minderheiten hat in der letzten Zeit sowohl in der politischen Auseinandersetzung wie auch in der (digitalen) Alltagskommunikation stark zugenommen. Das Seminar widmet sich aus diesem Anlass dem komplexen Spannungsverhältnis, in dem die individuelle Meinungsfreiheit und der Schutz vor Beleidigung bzw. Diskriminierung zueinanderstehen. Im Zentrum der Diskussion steht das Buch „The Harm in Hate Speech“ von Jeremy Waldron, das durch weitere Texte, die den Teilnehmer*innen in einem Online-Reader zugänglich gemacht werden, ergänzt wird. Die Veranstaltung richtet sich an fortgeschrittene Bachelorstudent*innen sowie Absolvent*innen des Masterstudiengangs. Grundkenntnisse in der Politischen Philosophie und Rechtsphilosophie werden vorausgesetzt.

Ein Beteiligungsnachweis kann durch Bearbeitung von acht Aufgabenblättern erworben werden; die Modulabschlussprüfung kann in Form einer Hausarbeit oder einer mündlichen Prüfung abgelegt werden.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2019 - 12.07.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Queering Pop Culture

Mit dem Attribut „queer“ wird aktuell zumeist eine Abweichung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität von der hegemonialen Norm beschrieben. Wurde der Begriff zunächst vorwiegend als abwertende Bezeichnung homosexueller Menschen verwendet, wird er inzwischen positiv umgedeutet und fasst ein breiteres Spektrum an Identitätskonzepten. So haben der Begriff und das mit ihm verbundene Konzept einer selbstbewusst dargestellten Abweichung von der kritisierbaren Norm Einzug in die Popkultur gehalten. Zugleich hat sich auch eine von den Gender Studies zu unterscheidende Forschungsperspektive entwickelt: die Queer Theory. Genau wie damit nicht nur eine einzelne Theorie verbunden ist, so zeigen auch die popkulturellen Phänomene ein breites Spektrum möglicher Objektivationen. Mit Popkultur ist in diesem Zusammenhang ein vielseitiges Feld kultureller Materialisationen von der bildenden Kunst über Literatur, Musik und Film/Video bis hin zu aktuellen Medienphänomenen gemeint, das sich im weitesten Sinne auf einen Pop-Begriff bezieht. Im Seminar sollen nach der Diskussion einschlägiger Texte zur theoretischen Basis unterschiedliche Fallbeispiele analysiert werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2302.U1.81

Representations of HIV/AIDS in American Theatre

"We won't die secret deaths anymore. The world only spins forward. We will be citizens. The time has come. Bye now. You are fabulous creatures, each and every one. And I bless you: More Life. The Great Work Begins." – Tony Kushner, Angels in America

 

In this class we will be looking at different representations of HIV/AIDS on the American stage. We will discuss three different plays set in the 1980s/early 90s, each of which represents a different approach to the topic:

 

Larry Kramer's The Normal Heart, Tony Kushner's Angels in America, and Jonathan Larson's musical RENT.

 

Starting with The Normal Heart, we will consider each play's story of origin and look at the political as well as the historical backdrop. In doing so, we will look at the beginnings and progression of the AIDS epidemic in America in the 1980s.

 

We will discuss how HIV/AIDS relates to race, class, gender, and sexuality, and how these connections are represented and dealt with in the three plays. In our discussion, we will also consider the themes of love and loss, and the intersection of the personal and the political.

 

Additionally, we will take into account staging and how it can influence the impact of a play. In this context, we will also deal with the concept of "political theatre," specifically as it relates to Bertolt Brecht's idea and methods of "epic theatre."

 

We will watch the official recording of the final Broadway performance of RENT (2008, <https://youtu.be/dYOLvVPduxY>, <https://youtu.be/jiJ25zj7Dwg>) in class. The screening is scheduled for June 19th (room/s TBA). We'll watch the entire recording (2.45h). Please note that this session will run past 2pm. *

 

You will also have the opportunity to watch the film adaptation of The Normal Heart (2014, <https://youtu.be/fZxR9XHS0H8>). If there is enough interest, we will agree on a screening date outside of our regular 12.30pm time slot (May 16th or 20th, 2.30pm - see: "Termine"). Attendance for this screening will be optional. You can also buy the film on amazon or itunes if you're interested, but it's not required viewing.

 

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* This version is NOT the same as the 2005 film you can find on Netflix! However, the 2005 adaptation does feature most of the original Broadway cast and is still fun to watch - but it also cuts a lot and is not a stage production recording but a regular film.

 

And for any Hamilton fans: The 2008 Broadway production features the amazing Renée Elise Goldsberry as Mimi!

 

When you come to class each week, you are expected to have read the text(s) thoroughly. There should be underlined or highlighted passages in your text(s)! There should be annotations! If I have given you questions to consider at home, you are expected to have taken notes on them (esp. if you're using a digital version of the text!).

 

You are also expected to participate regularly in class discussions.

 

This class requires a lot of work and a willingness to engage with/discuss sensitive subject matter that may be uncomfortable at times. If you have any questions regarding the material or are personally affected by any of the subject matter and would like to let me know, please feel free to contact me via e-mail or come talk to me after class/during office hours.

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2019 - 19.06.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.06.2019 - 19.06.2019) - 2301.HS 3A (Z 633)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 26.06.2019 - 26.06.2019) - 2207.U1.021
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 03.07.2019 - 03.07.2019) - 2421.00.64 (Z15)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 10.07.2019 - 10.07.2019) - 2491.U1.61 (Z 22)

Soziale Integration und Medien

Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.U1.66 (Z 46)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 10.04.2019 - 10.04.2019) - 2541.00.43

Soziale Ungleichheit

Zur Entstehung und Wirkung sozialer Ungleichheit gibt es verschiedene theoretische Ansätze. Diese werden kurz diskutiert, im weiteren sind Ungleichheiten in verschiedenen Lebensbereichen Gegenstand des Seminars.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach den Strukturen sozialer Ungleichheit in Deutschland. Zur Erleichterung der Interpretation der empirischen Daten für Deutschland wird nach Möglichkeit Material aus internationalen Vergleichen einbezogen.
Ausführlich besprochen werden Schichten, Klassen, Einkommensungleichheit, Armut, soziale Mobilität sowie die Mechanismen der Ungleichheitserzeugung in Bildungssystem und Arbeitsmarkt. Zu den jeweiligen Themen werden auch messtheoretische Probleme angesprochen. Weiterhin werden das Verhältnis von Ungleichheit zur ethnischen Zugehörigkeit sowie geschlechtsspezifische Ungleichheiten thematisiert. Eine Diskussion kultureller Dimensionen sozialer Ungleichheit bildet den Abschluss der Veranstaltung. Lernziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur kritischen Rezeption empirischer Literatur über soziale Ungleichheit zu befähigen.

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Die Veranstaltung schließt an Frau Prof. Schnabels Vorlesung im vergangenen Wintersemester an. Gegenstand sind die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland, die Formen von Familien und Haushalten, Migration und Lage der Migranten, Klassen, Schichten und Einkommensverteilung, Bildungschancen und Eliten. Neben der beschreibenden Darstellung wird auch das analytisch-theoretische Instrumentarium von Bevölkerungssoziologie und Ungleichheitsforschung vermittelt.

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)

Verantwortlichkeit: