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Inter-/Nationalität und Kultur

Lehrveranstaltungen zu Inter-/Nationalität und Kultur

"Di alte heym": Europa in jiddisch-amerikanischen Filmen

Infolge mehrerer Pogromwellen verließen zwischen 1881 und 1920 über zwei Millionen Juden Europa (hauptsächlich die osteuropäischen Gebiete), um ein neues Leben in der goldenen medine [dem goldenen Land] Amerika zu beginnen. Diese Erfahrung wurde in zahlreichen Kunstwerken verarbeitet. Oft lösten sich die Migranten nicht von ihrer europäisch geprägten Weltauffassung und versuchten in der Neuen Welt nach den alten Mustern zu leben. Manche sehnten sich zurück nach Europa und verklärten ihre alte heym. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden die Bilder Europas analysiert, wie sie in jiddischen Filmen amerikanischer Produktion aus den 20er und 30er Jahren vermittelt werden.

Jiddischkenntnisse sind nicht erforderlich.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.00.61

"I was not sorry [...]": African Women Writers, Feminist Thought and Narratives of Formation

Literatures from African regions and nations, which are all in themselves multilingual, multicultural and multi-ethnic, provide an exciting field for comparative literary analysis. Although this course limits the texts discussed to (a) Anglophone literatures, (b) literature written by women and (c) narratives of formation, the scope is still wide and varied. We will adopt (and critically interrogate) feminist lenses in our explorations of historical, global and regional/local developments in the discussion of African narratives as well as the literary strategies they employ. Question we will ask are: How are concepts of the self as well as sociocultural contexts imagined or depicted? How do discourses coming from within or outside a respective context or social situation inform the development of the subject? And what language and form do the writers discussed invent or reproduce in their negotiations of self and environment? How do they position themselves to historical developments, politics and literary traditions?

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.65

„Australian Fantasy Literature and Speculative Fiction: Appropriation, Transcultural Imagination and Aboriginal Negotiation”

When we talk about fantasy literature, we quite often follow two very distinct perceptions of the genre: either as a distinctly British-dominated subset of literature – classics like The Lord of the Rings, The Chronicles of Narnia or Harry Potter come to mind – or as so international that distinctions between various national literatures are largely ignored.

Neither view is necessarily true, which is why this course aims to explore the notion of Australian fantasy literature in particular. Through a close reading of several full-length fantasy and speculative fiction novels by both non-Aboriginal and Aboriginal authors as well as through analysis of various fantastic short stories and excerpts from longer works we will try to determine whether it is useful to speak of a distinctly Australian fantasy genre and why this term might also prove problematic. We will identify elements of tropes of Australian literature in order to see how Australian fantasy literature fits into the wide and internationally popular genre and whether the genre can be both international and local or whether the international element prevails.

We will not only discuss ”traditional” fantasy novels, but also delve into the related genre of speculative fiction, trace its connections to the fantasy genre itself and evaluate how it influences fantastic writing outside of the strict generic conventions potentially connected to the fantasy genre itself.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.48

'Diffracting Diffraction' - Queere und dekoloniale Raumzeitmaterialisierungen nach dem Anthropozän

Dazu kommen zwei Blocktermine in Köln: am 22./23.6. und am 6./7.7.18

Räume:

Am 22.6.18 in Raum H121 (ehemals Hörsaal 1) in der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln (zwischen Gronewaldstr., Frangenheimstr. und Herbert-Lewin-Str., Nähe Haltestelle Universitätsstraße.

Am 23.6. in Raum XIa im Hauptgebäude der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, Nähe Haltestelle Universität.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 23.04.2018 - 23.04.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 11.06.2018 - 11.06.2018) - 2453.01.81

AS Aufführungskünste als Wege Grenzen zu überschreiten

Ausgehend von der Prämisse, dass Musik ist ein Prozess ist, und Kultur durch Prozesse definiert wird, kommt der Involvierung von Musik auch in Prozessen der Grenzveränderungen innerhalb von Gesellschaften unter musikethnologischen Perspektiven eine wichtige Bedeutung zu. Bei unseren Betrachtung von Aufführungskünsten als Modalitäten der Überschreitung, Verschiebung oder Überwindung von Grenzen sollen dabei die folgenden zentralen Aspekte beobachtet werden:

- kulturelle Grenzen zwischen ethnischen und/oder sozialen Gruppen, 

- musikalische Grenzen zwischen Genres, Stilen und Aufführungspraktiken (z.B. an Musikinstrumente gebundene), sowie

- topologische Bewegungen von Repertoires über räumliche Grenzen oder virtuelle Topologien hinweg. Zusammen genommen heißt dies, dass wir Beispiele aus einem vielfältigen Themenkatalog aus den Bereichen Kunstmusik, ethnische und "World Music", sowie populäre Musik zu betrachten haben werden. Es kann also recht 'bunt' werden!

  • Mittwoch, 15:00 - 17:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2017)

Anglo-American Law II

Die Veranstaltung bildet den zweiten Teil des Begleitstudienganges "Anglo-American-Law", welcher insgesamt zwei Semester dauert. Im ersten Semester werden die Grundlagenfächer aus amerikanischer Sicht gelehrt. Nach einer kurzen Introduction, in der die Geschichte und Methoden des Common Law behandelt werden, folgen Vorlesungen zu Contracts, Torts und Constitutional Law. Das zweite Semester des Begleitstudiums ist durch starke Praxisbezogenheit geprägt und wird personell von in der Praxis tätigen Juristinnen und Juristen getragen, die aus den Ländern des anglo-amerikanischen Rechtskreises stammen ("native speaker") oder in einem solchen Lande eine juristische Qualifikation erworben haben. Das Angebot trägt den Anforderungen Rechnung, die aufgrund der europäischen Integration und der zunehmenden Globalisierung an Nachwuchsjuristinnen und Nachwuchsjuristen gestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf diese Weise frühzeitig sprachlich und fachlich vorbereiten. Die Veranstaltung ist auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Interesse an der Rechtsvergleichung geeignet.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 14.06.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 18.06.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 12.07.2018 - 12.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 25.06.2018 - 25.06.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 02.07.2018 - 02.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 09.07.2018 - 09.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 05.07.2018 - 05.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 28.06.2018 - 28.06.2018) - 2641.HS 6G (Z 152)
  • Montag, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 11.06.2018 - 11.06.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 02.07.2018 - 02.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 25.06.2018 - 25.06.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)

B) Einzelheiten des Dublin-Verfahrens

In dem Seminar werden ausgewählte Probleme des Dublin-Verfahrens vertieft. Unter anderem wird die Abgrenzung zum Drittstaatenverfahren aus Perspektive der richterlichen Praxis besprochen.

Für eine spätere Tätigkeit als Rechtsberater/in soll aus den drei angebotenen Seminaren zu den Einzelheiten des Dublin-Verfahrens, den Tücken der Behördengänge sowie der Traumatisierung von Flüchtlingen eines ausgewählt und belegt werden. Daneben ist für die zukünftigen Rechtsberater/innen die erfolgreiche Teilnahme an einer der zwei angebotenen Fallstudien (05.07.2017 und 12.07.2017) Voraussetzung.

Dozentin: Elisabeth von Szczepanski 


    BBM 2b: Dem Fremden auf der Spur - Erzählungen und Novellen

    „Der Fremde entsteht, wenn in mir das Bewusstsein meiner Verschiedenheit auftaucht, und er hört auf zu bestehen, wenn wir uns alle als Fremde erkennen.” Julia Kristeva: Fremde sind wir uns selbst

     

    Die Beschäftigung mit den unterschiedlichen Spielarten des Fremden gehört seit jeher zu den prominenten Themen der Literatur. So handelt einer der Gründungstexte der abendländischen Literatur - Homers Odyssee - von Einsamkeit, Unsichtbarkeit und Ich-Verlust als den zentralen Erfahrungen eines Lebens in der Fremde. In der Romantik schließlich wird das Fremde ins Innere des Menschen verlegt. Wie Sigmund Freud in seiner bahnbrechenden Lektüre von E.T.A. Hoffmanns Erzählung ‚Der Sandmann’ zeigen kann, verweist das Gefühl des ‚Unheimlichen’ etymologisch auf etwas, was dem Menschen einst vertraut war. Die Erfahrung von Fremdheit - changierend zwischen Faszination und Abwehr - ist heute zum integralen Bestandteil unserer Conditio humana geworden. Die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft hängt wesentlich davon ab, inwiefern es uns gelingt, einen produktiven Umgang mit dem Fremden zu finden und als Motor von gesellschaftlicher Veränderung zu begreifen. Anhand ausgewählter Erzählungen und Novellen von der Romantik bis zur Gegenwart zielt das Seminar darauf, verschiedene literarische Spielarten des Fremden kennenzulernen und diese auch erkenntnistheoretisch und kulturgeschichtlich einzuordnen. Bei der Frage nach der konkreten Inszenierung des ‚Fremden’ im Text spielen auch gattungs- und erzähltheoretische Fragestellungen eine zentrale Rolle.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.03.26

    BBM 2c - Veza Canetti, Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek: österreichische Autorinnen des 20. Jahrhunderts

    Der Staat und das Land Österreich und die politischen und sozialen Umwälzungen des 'kurzen' 20. Jahrhunderts sind eng miteinander verknüpft: die k.u.k.-Doppelmonarchie, der Austrofaschismus, der 'Anschluss' an NS-Deutschland und die Gründung der Zweiten Republik brachten je ihre eigenen Norm- und Wertesysteme mit, die sich natürlich auch im kulturellen und künstlerischen Schaffen niederschlugen. Die Literatur der 'Alpenrepublik' soll in diesem Seminar stichprobenartig anhand dreier zentraler Autorinnen des 20. Jahrhunderts unterucht werden: Veza Canetti (*1897-1963), Ingeborg Bachmann (*1926-1973) und Elfriede Jelinek (*1946) setzen sich in ihren literarischen Werken auf ganz unterschiedliche Weise mit Heimat, nationalen Verantwortung, den je aktuellen Machtstrukturen, der eigenen wie der nationalen wie geschlechtlichen Identität und Rolle auseinander.Über grundlegende erzähltheoretische Beschreibungskategorien hinausgehend sollen in diesem Seminar unterschiedliche literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien erlernt und angewendet werden, um auf das weitere Studium der Literaturwissenschaft vorzubereiten: Die Vielfältigkeit der von diesen Autorinnen verfassten Texte erlaubt es, unterschiedliche Analyse- und Interpretationsmethoden exemplarisch anzuwenden, angefangen bei psychoanalytischen, diskursanalytische, gendertheoretischen hin zu strukturanalytischen oder raumtheoretische Herangehensweisen. Ebenso sollen intertextuelle und intermediale Transformationsweisen wie auch grundlegende filmtheoretische Konzepte anhand der Verfilmung von Jelineks 'Die Klavierspielerin' (2001, Regie: Michael Haneke).

    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.03.82 (Z30)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.07.2018 - 18.07.2018) - 2421.U1.24 (Z109)

    BBM 2c: Heinrich von Kleist

    Eine fundierte literaturwissenschaftliche Arbeit am Text erfordert solide methodologische Kenntnisse und Fähigkeiten. Im Sinne dieser Notwendigkeit gibt das Seminar einen Überblick über folgende Methoden der Textanalyse und Textinterpretation: klassische Hermeneutik, poststrukturalistische Ansätze, Methoden der feministischen Literaturwissenschaft und Gender Studies und Methoden postkolonialer Literaturkritik. Aufbauend auf den im ersten Schritt erworbenen theoretischen Kenntnissen werden diese im zweiten Schritt an konkreten literarischen Beispielen an ausgewählten Novellen des Dichters Heinrich von Kleist erprobt und auf ihre sinnvolle Anwendbarkeit überprüft. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Methode, so dass die Frage nach den Kriterien einer begründeten Entscheidung zugunsten eines konkreten Ansatzes beantwortet werden kann.

     

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

    BBM 3c Herzog Ernst: Begegnungen mit dem Fremden und dem Eigenen

    Der 'Herzog Ernst' erzählt die Geschichte eines jungen Adligen, der durch eine Verleumdung seine glänzende Position im Reich verliert und daher schließlich zu einem Kreuzzug aufbricht. Er wird dabei jedoch in ferne Länder verschlagen und erlebt exotische Abenteuer bei den 'Wundervölkern', die nach mittelalterlicher Vorstellung an den Rändern der bekannten Welt leben. Er kehrt schließlich rehabilitiert in seine Heimat zurück. Im Seminar werden wir uns zunächst grundlegend mit dem Text beschäftigen und dann in der Seminardiskussion einen besonderen Schwerpunkt darauf legen, wie im Text die Konflikte in der eigenen Welt und die Begegnung mit den 'Wundervölkern' dargestellt wird, welche Beziehungen zwischen dem Eigenen und dem Fremden bestehen und wie überhaupt in der mittelalterlichen Literatur dieses nach wie vor aktuelle Thema verhandelt wird.

    Erwartet wird aktive Teilnahme und die vertiefte Vorbereitung einer Seminarsitzung als Experte/Expertin.

    Textgrundlage (zur Anschaffung): Herzog Ernst. Ein mittelalterliches Abenteuerbuch. In der mittelhochdeutschen Fassung B nach der Ausgabe von Karl Bartsch mit den Bruchstücken der Fassung A, hrsg., übersetzt, mit Anmerkungen und einem Nachwort versehen von Bernhard Sowinski. Durchges. und verbesserte Aufl., Stuttgart 1979 u.ö. (Reclams Universal-Bibliothek 8352).

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

    BFM 3a/b Der Kampf gegen das Fremde: "Rolandslied"

    Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben und anderen Weltanschauungen ist ein Phänomen, das die Geistes- und Kulturgeschichte des christlichen Mittelalters dominiert und in Kriegshandlungen sowie dem Missionierungsbestreben gegenüber dem Islam einen aggressiven Ausdruck findet. In der Literatur des Mittelalters finden sich zahlreiche Aktualisierungen dieses zeitgenössisch virulenten Themas, wobei auf den Glaubensfragen und dem Kreuzzugsgeschehen einerseits der Hauptfokus liegen kann, andererseits in bestimmten Gattungen aber auch nur Einzelmotivisches eingeblendet wird. Mit dem Rolandslied nimmt das Seminar ein Erzählwerk in den Blick, das umfänglich vom Missionierungsstreben Karls des Großen und der kriegerischen Leistung seiner 12 Paladine, allen voran Roland, handelt. Im Seminar wird der auf einer französischen Vorlage fußende Text sprachlich und inhaltlich analysiert und auf die kulturellen, politischen und rechtlichen Hintergründe seiner Entstehungszeit bezogen. Es wird dabei auch zu fragen sein, ob bzw. wie sich fremdenfeindliche Diskurse des Mittelalters von denen der Moderne unterscheiden. – Das Thema ist hervorragend geeignet, um eine Bachelor-Arbeit zu verfassen.

    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2453.U1.81

    BFM 3a/b Erzählte und erzählende Körper in der mittelalterlichen Literatur

    Darstellungen und Inszenierungen von Körpern und Körperlichkeit sind schon seit längerer Zeit ein zentraler Gegenstand der literaturwissenschaftlichen und vor allem auch mediävistischen Auseinandersetzung. Nicht erst seit dem so genannten body turn in den Sozialwissenschaften, wie er sich insbesondere in der Etablierung und Ausbreitung der Körpersoziologie manifestiert (vgl. Villa 2008), steht die Körperthematik im Zentrum historisch-anthropologischer Überlegungen der mediävistischen Literaturwissenschaft. Während der Körper in jüngeren soziologischen Auseinandersetzungen als Verinnerlichung sozialer Normen und damit als Speicher ebensolchen Wissens, als sozial konstruiert und performativ inszeniert und damit gerade nicht als natürliche, faktische Gegebenheit verstanden wird, begreifen auch erwähnte anthropologisch orientierte literaturwissenschaftliche Arbeiten den Körper nicht als biologisches Faktum, sondern vielmehr als komplexes soziokulturelles Zeichen, das im Schnittpunkt divergierender lebensweltlicher Sinnsysteme steht. Vor allem im Bereich der gender studies, aber auch im Rahmen der Emotionsforschung und in einem psychoanalytischen Kontext sind Körper und die mit ihnen eng zusammenhängenden Aspekte wie Geschlecht und Sexualität, aber auch Materialität und Kommunikation, Identität und Zivilisation, Wahrnehmung und Erinnerung immer wieder in den Blick geraten. Prämisse solcher Auseinandersetzungen ist dabei die Annahme einer stets gattungs-, typen- und diskursspezifischen Darstellung und Behandlung von Körperlichkeit, wobei die Beurteilungen über das konkrete Verhältnis zwischen literarischer Inszenierung und außerliterarischer Wirklichkeit zum Teil erheblich divergieren. Konsens herrscht allerdings hinsichtlich der Relevanz und Bedeutung, die dem Körper im Mittelalter vor allem aus einer physiologisch-anthropologischen Perspektive beigemessen wurde.

    Das Seminar möchte im Rekurs auf solche Forschungsarbeiten zunächst ohne Bezug auf realhistorische Zusammenhänge die literarische Signifikanz des Körpers in verschiedenen Texten des Mittelalters in den Blick nehmen: Wie werden Körper und Körperlichkeit dargestellt und inszeniert? Welche poetischen Strategien werden dabei verwendet, welche gelehrten Diskurse aufgerufen und welche anthropologischen Wissensbestände aktiviert? Wie werden kranke und gesunde, heilige und profane, männliche und weibliche, monströse, deformierte oder animalisierte Körper erzählt? Zudem soll es um die anhand dieser Inszenierungen vermittelten Semantiken gehen: Was erzählen die derart erzählten Körper? Geht es um die Festigung von Geschlechtsstereotypen, die Ausgrenzung des Fremden und Unhöfischen, um die Thematisierung von Identität und Individualität?  Da die zu untersuchenden Körperinszenierungen in verschiedenen Erzähltexten (Märe, höfischer Roman, Antikenroman, Prosaroman) dabei gewissermaßen doppelt konstruiert sind – der Körper als historisch spezifisches, kulturelles und soziales Konstrukt ist Produkt einer narrativen Konstruktion –, kann abschließend auch die Frage nach der Rolle von Literatur für die Festigung und Tradierung von auf den Körper bezogenen Normen und sozialen Semantiken diskutiert werden.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

    BFM 4a/b / FaM IV-1/2 Medizinische Kommunikation

    Die Kommunikation der Ärzte mit Patienten mit Migrationshintergrund stellt oftmals eine Herausforderung dar: Sprachbarrieren und unterschiedliche Konzepte von Krankheit(en), Gesundheit und Krankheitsursachen gehören in einer Arztpraxis zum Alltag. Um den Bedarf nach Schulungen im Bereich der interkulturellen Kompetenzen der Ärzte zu durchleuchten und abzuwägen, hat das Klinische Institut für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf ein Projekt zur Erhebung von Erwartungen, Erfahrungen und Einstellungen zur Interkulturalität bei Ärzt/innen unterschiedlicher Fachbereiche durchgeführt. Das empirische Datenmaterial der Pilotstudie besteht aus Interviews sowie Arzt-Patienten-Gesprächen. Die Seminarteilnehmer werden als erstes theoretische Modelle und Methoden kennen lernen, welche dazu geeignet sind, das eben genannte Datenmaterial zu analysieren, um im zweiten Schritt eigenständige Untersuchungen am Datenmaterial durchführen zu können.

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.00.66

    BLOCKSEMINAR Educating America from Puritanism to Pragmatism and Beyond

    In this seminar we will explore the history of education in North America from colonial times to the present. We will deal with texts and audio-visual media from a great variety of genres including allegory, biography, essay, short story, and fairy tale, in order to provide ourselves with a first cultural, theological, and historical aperçu of the changes and developments in the education of children, teenagers, and adults. Education will therefore be dealt with in its broadest sense including both its personal, familial, societal, and institutional aspects. Instead of focusing on the literary virtues of the texts under scrutiny, our guiding questions will be: how should we ideally educate others? How would we ideally want to be educated? How far can education be conceptualized? Do the historical changes in conceptualizing and organizing education matter? What are their effects? To what extent can institutionalized public education replace familial private education? Do we presently radically overemphasize the significance of the former in order to divert public opinion from failures in the latter? We will use close readings in American cultural history to discuss the pressing questions of our time in the field of education and trace their historical delineation.

     

    The seminar aims at a balanced choice of texts from all times of the four hundred years of Anglo-American cultural history under scrutiny. Therefore you should be interested both in the most recent, and in the demanding, but also fascinating and richly rewarding earlier documents and be willing to read some longer texts.

     

    John Bunyan, The Pilgrim’s Progress, 1996, ISBN 9781853264689.

    Benjamin Franklin, The Autobiography and other Writings, 2001, ISBN 9780451528100.

    Henry Adams, The Education of Henry Adams, 2002, ISBN 9780486424439.

    John Dewey, Experience & Education, 1997, ISBN 9780684838281.

    Neil Postman, The End of Education. Redefining the Value of School, 1996, ISBN 9780679750314.

     

    The use of these print editions is required for a BN/AP; all other texts and a syllabus will be made available electronically. A short paper to be handed in within two weeks following the end of the course is mandatory for a BN.

    • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 29.06.2018 - 29.06.2018) - 2332.01.42
    • Samstag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2332.01.42
    • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.65
    • Samstag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018) - 2332.01.42
    • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.43

    BW12 - Kurs 3: Übung zu „Internationale Wirtschaftsbeziehungen“

    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)
    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (ungerade Woche, 18.04.2018 - 11.07.2018) - 2521.HS 5D (Z 328)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018) - 2641.HS 6G (Z 152)
    • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (ungerade Woche, 23.05.2018 - 18.07.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)
    • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.07.2018 - 18.07.2018) - 2431.00.006 (Seminarraum 3/4)

    Bibelhebräisch II

    • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.U1.84 (Z26)
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.U1.84 (Z26)

    Black British Literatures:Postcolonial London (Mo 12.30)

    This seminar will explore how postcolonial writers engage with the former imperial metropolis London and produce postcolonial mappings and re-visons of the city. In line with the so-called spatial turn, the seminar will focus on the productive dimension of literature in modeling ‘imaginative geographies’: Literature is a major force in negotiating the meaning of space and related mechanisms of inclusion and exclusion. In a series of close readings, we will examine how the literary mappings and versions of London reflect the developments of multicultural British society and how they relate to socio-political concerns associated with postcolonial studies. Texts to be discussed include Sam Selvon’s The Lonely Londoners (1956), Monica Ali’s Brick Lane (2003) and Zadie Smith’s White Teeth (2000). Our readings will be informed from theoretical writings by, among others, Walter Benjamin, Edward Soja and Michel de Certeau.

    • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

    Business and European Integration

    The course addresses the specific role of business benefiting from, and thus advancing, European integration. Topics include issues and actors relating to agricultural, manufacturing, and services industries and financial markets. We will discuss, among other topics, the free movement of goods, capital, services, and people; industrial policy and state subsidies; competition policy; supervision of financial markets; and corporate social responsibility. Classes will be based on assigned readings and presentations. Students are expected to already have a basic knowledge of political and economic institutions and decision-making processes in the European Union and of integration theories.

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 17.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

    C) Traumatisierung von Flüchtlingen

    Für eine spätere Tätigkeit als Rechtsberater/in soll aus den drei angebotenen Seminaren zu der Traumatisierung von Flüchtlingen, den Tücken der Behördengänge sowie Einzelheiten des Dublin-Verfahrens eines ausgewählt und belegt werden. Daneben ist für die zukünftigen Rechtsberater/innen die erfolgreiche Teilnahme an einer der zwei angebotenen Fallstudien (05.07.2017 und 12.07.2017) Voraussetzung.

    Dozentin: Monika Schröder 

    • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 18.07.2018 - 20.07.2017) - 2491.01.63

    Deliberation by Design - Einflussgrößen auf politische Diskussionen im Internet

    Das Internet bietet vielfältige Räume für politische Diskussionen. Auf unterschiedlichen Plattformen, wie beispielsweise auf Social Media Plattformen, Nachrichtenportalen, in Diskussionsforen oder im Rahmen von Online-Partizipationsverfahren, finden Debatten über politisch und gesellschaftlich relevante Themen statt. In jüngster Zeit wurden etwa die Regierungsbildung und die Flüchtlingspolitik in Deutschland oder sexuelle Belästigung unter dem #MeToo weltweit zwischen einer beachtlichen Zahl an Diskutanten besprochen. Dabei werden einerseits Meinungen, Argumente, Erfahrungen und Lösungsvorschläge ausgetauscht, andererseits aber auch Vorwürfe, persönliche Beleidigungen und inzivile Äußerungen hervorgebracht.

    Im Rahmen dieses Seminars sollen Online-Diskussionen zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen vor dem Hintergrund der Deliberativen Demokratietheorie beurteilt werden. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wesentlichen Grundbegriffe des Konzepts der Online-Deliberation sowie die damit zusammenhängenden Probleme und Debatten zu vermitteln. Dabei geht es konkret um Theorien zur Diskursethik sowie Demokratie- und Öffentlichkeitstheorie. Im Zentrum des Seminars steht das Ziel, aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen der Deliberative-Design-Forschung, Einflussfaktoren kennen zu lernen, mit denen Gestaltungsansätze entwickelt werden können, die produktiven Diskurs im Internet fördern.

    Die Studierenden beschäftigen sich in Gruppen mit ausgewählten Plattformen und erarbeiten auf Basis des vermittelten Forschungsstandes Designfaktoren für Online-Diskussionen vor dem Hintergrund des Deliberationskonzepts. Mithilfe dessen diskutieren sie die gewählten Plattformen und Diskurse eigenständig und stellen die Ergebnisse im Kurs vor.

     

    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.04.30 (Z 44)
    • Freitag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
    • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
    • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.01.65
    • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2332.U1.44

    Democracy in the European Union

    The seminar focuses on the democratic quality of the European Union. As policy-making has shifted to a remarkable extent to the EU-level, the question of democratic legitimacy of the processes and the output of the decision-making in these supranational structures has emerged within the last decades. Many scholars of political science have addressed the issue, however they could agree neither on a common diagnosis nor on an endeavor to effectively democratize the political system of the European Union. On the basis of the academic discussion, the seminar will intensively look at the arguments in the debate which support or question the alleged existence of a democratic deficit in the European Union. Furthermore we will address proposed remedies to solve the democratic problem e.g. by parliamentarizatio, by deliberative democracy or by direct participation of the citizens. One central finding of our discussions might be that the concept as well as the operationalization of democracy beyond nation state has to be reviewe. For each class all students are asked to prepare the assigned reading (approx. 20-30 pages/week). A basic knowledge of the EU political system and regular attendance is expected from the participants.

    • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.05.22 (Z 18)

    Der Security-Development-Migration Nexus

    Im Vordergrund des standortübergreifenden Seminarprojekts stehen zwei zentrale Fragenkomplexe:

     

    1. Was ist der Security-Development-Migration-Nexus aus Sicht der europäischen Politik in Subsahara Afrika und welche Politikfelder betrifft wer?

     

    2. Welche (europäischen) Akteure wirken in diesem Themenfeld und welche Folgen hat ihr Wirken?

     

    Im Zuge transnationaler Herausforderungen wie Terrorismus, regionaler Konflikte oder globaler (sozialer) Ungleichheit sind Entwicklung und Sicherheit zentrale Bestandteile der auf den afrikanischen Kontinent bezogenen Außenpolitik. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob und wie viel Sicherheit für Entwicklung notwendig ist, genauso wie der Einfluss von Entwicklung auf Sicherheitsaspekte. Während traditionell eine starke Verbindung zwischen diesen beiden Politikfeldern besteht, wird der Nexus seit kurzer Zeit um das Politikfeld Migration ergänzt. Die Asylkrise in der Europäischen Union hat dazu geführt, dass der afrikanische Kontinent verstärkt aus einer migrationspolitischen Perspektive in den Blick gerät. In diesem Zusammenhang fokussiert deutsche Außenpolitik vermehrt auf die Sahel Zone und Transitstaaten von afrikanischer Migration, aber auch die Außenpolitik der EU oder Frankreichs weisen einen solchen Fokus auf. Diese Zielrichtungen generieren einen Security-Development-Migration-Nexus, in dem die verschiedenen Politikfelder miteinander verwoben werden.

     

    Im Lichte dieser Entwicklungen unternimmt das Seminar den Versuch, die verschiedenen Politikfelder und den Nexus selbst sowie die Akteure und Folgen dieses Nexus zu erarbeiten und kritisch zu reflektieren. In diesem Rahmen werden explizit auch „Afrikanische” Perspektiven miteingebracht. Dabei geht die Veranstaltung von Ansätzen der Friedens- und Konfliktforschung, mit besonderem Fokus auf die Theorie der Versicherheitlichung der Kopenhagener Schule, aus. Das Vertiefungsseminar funktioniert in Zusammenarbeit mit den Kollegen des ZIM und des MMZ als standortübergreifende Veranstaltung in Kooperation mit sieben Universitätsinstituten (d.h. Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Magdeburg, Mainz, Marburg, Tübingen). Es beinhaltet sowohl e-Learning-Elemente, als auch die live-Interaktion mit sieben anderen Standorten der Friedens- und Konfliktforschung. Der Fokus des Seminars liegt dabei vor allem in der studentischen Interaktion durch live-Kontakt und elearning-Formate.

     

    Aufgrund der anspruchsvollen technischen Umsetzung (z.B. Live-Schalte via AdobeConnect) und inhaltlichen Anforderungen richtet sich das Vertiefungsseminar insbesondere an BA-Studierende im höheren Fachsemester (5.-7.) oder MA-Studierende. Der Videokonferenzraum fasst maximal 30 bis 35 Sitzplätze.

     

    Bitte beachten Sie, dass das Seminar um 14:15 Uhr beginnt. Ort: 25.02.01.34 (ZIM)

     

     

    (Vorläufiger) Seminarplan:

     

    1 Einführungssitzung

     

    2 Securitization Theory

     

    3 Politikfeldanalyse I

     

    4 Politikfeldanalyse II

     

    5 Sicherheits-Migrations-Entwicklungs-Nexus (S-E-M) in Subsahara-Afrika (SSA)

     

    6 Deutschland

     

    7 Italien

     

    8 Europäische Union (EU)

     

    9 Afrikanische Union (AU)

     

    10 Folgen für EU

     

    11 Folgen für SSA

     

    12 Fazit und Evaluation

     

    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)

    Der Trend zur Singlegesellschaft in Japan und Asien

    Infolge der Demokratisierung Japans nach amerikanischem Vorbild wurde die urbane Kernfamilie nach dem Modell der amerikanischen „middle class society” ausgerichtet. Frauen empfanden es als Privileg, eine „leisured housewife” mit angenehmen Konsummöglichkeiten zu werden und wünschten sich einen Ehemann, der als „salaryman” in einem Großunternehmen angestellt war. Dieses Familienmodell hat seit dem Platzen der Blasenwirtschaft in den 1990er Jahren an Gültigkeit verloren. Die Zahl der Singles nimmt zu und viele junge Menschen verzichten auf eine Familiengründung und bleiben langfristig im elterlichen Haushalt wohnen. Dieses Phänomen wurde als „Parasiten-Singles” bezeichnet und ist Ausdruck eines neuen solidarischen Generationsverhältnisses im Zeichen der wirtschaftlichen Krise. Es lässt sich beobachten, dass auch in den entwickelten asiatischen Nachbarländern wie China, Hongkong, Taiwan, Südkorea und Singapur ähnliche Entwicklungen zur Single-Gesellschaft ablaufen, jedoch mit national unterschiedlichen Konsequenzen. Es erscheint deshalb lohnend, Japan in einen Vergleich mit anderen asiatischen Industrieländern zu bringen. In dem Seminar werden wir uns mit Familienforschung befassen, die verschiedene sozio-kulturelle Kontexte und nationale Familienpolitiken berücksichtigt.

    • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.U1.24 (Z109)
    • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2421.U1.21 (Z50)
    • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich)

    Deutsch-Israelisches Austauschseminar

    Im Mai 2018 wird wieder ein gemeinsames rechtsvergleichendes Seminar der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der Radzyner Law School der IDC in Herzliya, Israel stattfinden. Das Seminar steht unter dem Thema: „Grundrechtsschutz und Arbeitsrecht“. Nach dem Besuch der israelischen Delegation in Düsseldorf im vergangenen Jahr wird der zweite Teil des Seminars in diesem Jahr in Israel stattfinden. Betreut wird das Seminar von Frau Prof. Dr. Kreuter-Kirchhof und Herrn Prof. Dr. Feuerborn.

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018) - 2491.U1.61 (Z 22)

    Deutschland und China vom Mittelalter bis in die Gegenwart

    Die Veranstaltungen finden jeweils 18-19:30 Uhr im Konfuzius-Institut Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 63, 40210 Düsseldorf, statt.

     

    Die Beziehungen zwischen Deutschland und China sind sowohl wirtschaftlich wie politisch von großer Bedeutung. Das Verhältnis zwischen beiden Ländern ist aber nicht ohne seine historischen Dimensionen zu verstehen. Die Reihe spannt den Bogen vom Austausch der ersten gegenseitigen Informationen über die Handelskontakte der Frühen Neuzeit und den Imperialismus des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dabei werden Kontinuitäten und Brüche dieses Verhältnisses im Kontext der internationalen Beziehungen und des gegenseitigen Austauschs von Waren, Wissen und Menschen aufgezeigt.

     

    12. April 2018

    Richtigstellung der Begriffe. Der historische Ort Chinas und Deutschlands seit dem hohen Mittalter bzw. der Yuan-Dynastie und ihre Sicht auf die Welt

    19. April 2018

    Tee und Porzellan. Von den Chinasammlungen des Großen Kurfürsten zur Preußischen Seehandlung

    26. April 2018

    Ungleiche Partner. Von den ersten deutschen Konsulaten in China bis zur chinesischen Gesandtschaft in Berlin

    03. Mai 2018

    China, Deutschland und der Imperialismus. Die deutsche Kolonie Kiautschou und Deutschlands Beteiligung am Boxerkrieg

    17. Mai 2018

    Wandel durch die Katastrophe. Deutschland und China von der Xinhai-Revolution 1911 bis zum ersten „gleichen“ Vertrag von 1921

    07. Juni 2018

    Historische Brüche. Deutschland und China vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart

     

    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018)
    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018)
    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 26.04.2018 - 26.04.2018)
    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 03.05.2018 - 03.05.2018)
    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 17.05.2018 - 17.05.2018)
    • Donnerstag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 07.06.2018 - 07.06.2018)

    Die "Protokolle der Weisen von Zion"

    Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

    Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

    Neben der Teilnahme an der gleichlautenden Übung ist für den Erwerb des Leistungsnachweises eine mündliche Präsentation sowie die Erstellung einer Hausarbeit erforderlich. Kenntnisse osteuropäischer Sprachen sind wünschenswert, jedoch nicht Bedingung für die Teilnahme.

    Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

    • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

    Die "Protokolle der Weisen von Zion" / Übung zum Aufbauseminar

    Die „Protokolle der Weisen von Zion” gehören zweifellos zu den Schlüsseltexten des modernen Antisemitismus. Zunächst nur im zaristischen Russland publiziert, strahlten sie nach dem Ersten Weltkrieg nach Westeuropa und in die USA aus. Ihre diversen Übersetzungen und Bearbeitungen erlebten in den kriegstraumatisierten und krisengeschüttelten Nachkriegsstaaten ihre eigentliche Konjunktur. Der Umstand, dass ihre Echtheit schon seit Anfang der 1920er Jahre widerlegt war, tat dieser keinen Abbruch, passte doch die Vorstellung von einer „jüdischen Weltherrschaft” nur allzu gut in die zeitgenössischen Feindbilder.

    Ziel des Seminars ist es, auf der Grundlage einer quellenkritischen Lektüre zentrale Aussagen und formale Mittel dieses Schlüsseltextes zu erarbeiten. Darüber hinaus wird es um dessen Produzenten bzw. Multiplikatoren gehen sowie um ausgewählte Aspekte der Wirkungsgeschichte.

    Die Übung richtet sich nur an die TeilnehmerInnen des gleichnamigen Aufbauseminars. Ziel ist es, die dort angesprochenen Arbeitstechniken unter Anleitung einzuüben.

    Bitte beachten Sie auch das als vierzehntägige Veranstaltung anrechenbare "Forum Neuzeit", das in diesem Semester unter dem Titel "Conspiratorial Narratives in Modern History" steht.

    • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

    Die (De-)Konstruktion von Identitäten: Untersuchungen zu Alltag und Erinnerungspraktiken in Belarus

    The description and presentation of contemporary Belarus as the struggle of identity discourses, which are in some dimensions politically and culturally polarized, seems to be not only a local phenomenon at the moment. Identity struggles and polarization mark current European as well as global processes. They transcend boundaries between culture and social issues, making cultural identities more hybrid and stronger connected with class, gender, political preferences and lifestyles. Can the Belarussian case help us to understand these processes and to improve a now, more sensitive and inclusive social imaginary, as well as compare different experiences and ways of life beyond national boundaries? We will try to answer these and other questions through the analyses of and reflection on different discourses, images, examples of culturel production as well as memory and everyday practices from the Belarussian context and to discuss them in the broader European and global scope.

     

    Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer: regelmäßige Vorbereitung durch Lektüre, stete Beteiligung an den Diskussionen im Rahmen der Veranstaltung sowie Übernahme eines Kurzreferates.

     

    Für Studierende, die an der Exkursion nach Belarus (und evtl. in die Ukraine) teilnehmen möchten, ist der Besuch dieses Workshops obligatorisch.

    • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung, 03.09.2018 - 06.09.2018) - 2332.01.68
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 04.09.2018 - 04.09.2018)

    Die anarchosyndikalistische Zeitschrift "Mujeres Libres" (1936-1938)

    Der emanzipatorische und traditionsbrechende Aktionismus des anarchosyndikalistischen Frauenkollektivs „Mujeres Libres” um Lucía Sánchez Saornil, Amparo Poch y Gascón sowie Mercedes Comaposada gilt nicht nur als essentieller Motor der Bewegung und ihrer libertären Ideologie, sondern steht symptomatisch für die Zeit des Umbruchs, die die konfliktträchtige historische Gegenwart der Zweiten Republik Spaniens (1931-1936/39) charakterisiert. Die Gründung der anarchofeministischen Organisation und gleichnamigen Zeitschrift im Frühjahr 1936 repräsentiert das flottierende Postulat von der Erneuerung althergebrachter Strukturen und fällt zugleich in den hochbrisanten Vorabend des folgenschweren Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939). Neben der historiographischen Bedeutung als zeitgeschichtliche Zäsur, deren traumatisierende Folgen bis in die heutige Gegenwart Spaniens hineinreichen, ist der Bürgerkrieg zudem von besonderem kulturellen Interesse: Er geht als ‚Kampf der Kulturen‘ in die Geschichte ein. Nach 1936 kommt es zu einer regelrechten „Presseexplosion” (Baxmeyer), womit die kriegerische Auseinandersetzung auf kultureller Ebene geführt und dabei gleichzeitig insbesondere die Verbreitung von poetologischen Texten wesentlich begünstigt wird. So erfährt nach Kriegsausbruch die volkstümliche Romanze eine erstaunliche Wiederbelebung und erweist sich in Form des Romance de la Guerra Civil als „kämpferische Lyrik” (ebd.) sowie probate Gattung, um den Erscheinungsformen der Kriegsrealität unmittelbar beizukommen. Das literarische Phänomen hält ebenfalls in der Zeitschrift Mujeres Libres Einzug, womit das Periodikum nicht nur als elementares Sprachrohr von einer der größten Frauenbewegungen Spaniens, sondern auch als Dokument eines überaus relevanten zeithistorischen Abschnitts figuriert. In den Mittelpunkt des Seminars rücken folglich die sozio-kulturellen Transformationen, die sich während der Zweiten Republik und des Spanischen Bürgerkriegs ereignen. Neben grundlegenden geschichtlichen Hintergrundwissen fokussieren sich die Inhalte mit Hilfe der revista auf die bislang wenig beforschte Frauengruppierung „Mujeres Libres” und widmen sich im Rahmen dessen speziell den publizierten Bürgerkriegsromanzen, die von der Gründerin Lucía Sánchez Saornil stammen.

    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2522.U1.33 (Z 18)

    EU-Russian Relations since 1991 – Strategic Partnership or Normative Rivalry?

    EU-Russian Relations since 1991

    Strategic Partnership or Normative Rivalry?

     

    Jonas J. Driedger // Research Associate and PhD Student // European University Institute

     

    Kommentar

     

    To the European Union and its member states, relations with Russia are of immense importance. Russia provides significant quantities of gas that fuel the EU’s economy. It also has a large market and needs European products, investment and know-how to modernize. With the fall of the Iron Curtain, it seemed as if Russia would join the Western community of states. Nonetheless, Euro-Russian relations nowadays are full of conflict and paradox. Economic sanctions intensify while gas keeps flowing. The EU has set up a center to counter Russian “information warfare” and NATO performs maneuvers unseen since the Cold War. Meanwhile, Russia keeps threatening the Baltic States and Ukraine. This is a dangerous situation, indeed: Russia is a nuclear superpower and commands one of the world’s strongest conventional military forces.

    The course facilitates a factual and theoretical understanding of the relations between Russia and the European Union. Both entities have unique features: Russia is an autocracy with an economy smaller than that of Italy when measured by nominal gross domestic product, but its vast natural resources, geographic position, UN Security Council seat, nuclear arsenal, intelligence capabilities and military forces render it a formidable and consequential player at the global stage. The EU, on the other hand, represents the most economically and politically integrated group of states in world history. Yet, many view it as inconsequential and fragmentized in the realm of military and defense policy. At the same time, the EU is a cohesive superpower in the international economic sphere.

    To do justice to the complexity of the subject, the course focuses on three interrelated aspects of EU-Russian relations: concepts, facts, and theory. First, the course investigates how the EU’s Russia policy and Russia’s EU policy need to be conceptualized in order to understand the relationship between the two in a factually accurate and theoretically progressive way. This includes a basic study into issues of polity and politics on both sides. Equipped with these conceptual tools, the majority of the sessions will be dedicated to an in-depth study of the several sectors of EU-Russian relations, their respective developments and drivers, and their interrelations. Lastly, the course will employ international relations theory to seek explanations and a deeper understanding of the changing nature of EU-Russian relations, thereby also allowing course participants to make informed guesses about their future.

    To facilitate comprehensive debate and learning, each session will consist of thematically confined students’ presentations, short lectures, Q&A intervals, and moderated course discussions that involve short student response papers. Students are expected to thoroughly work through the required readings, actively partake in the discussions, contribute to one of the students’ presentations, and write at least three short response papers that engage one of the respective sessions’ readings. The language of this course and its assignments is English.

    • Freitag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2502.00.36 (Z37)
    • Samstag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2332.01.65
    • Freitag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2502.00.36 (Z37)
    • Samstag, 09:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2332.01.65

    Einführung in Kultur und Literatur des hellenistischen Judentums

     

    Die geopolitischen Verwerfungen, die die Eroberung des Perserreiches durch Alexander den Großen verursachte, hatten tiefgreifenden Einfluss auf die Entwicklung des Judentums. Die Juden, eben noch Untertanen eines Großkönigs, der seine schützende Hand über ihren kleinen Tempelstaat hält, sehen sich plötzlich nicht nur mit der dominanten Kultur ihrer neuen griechisch-makedonischen Herrscher konfrontiert, sondern auch vor die Herausforderungen einer größer gewordenen, kosmopolitischen Welt gestellt. Ihre Reaktionen schwanken zwischen der Rezeption und Aneignung griechischer Philosophie und literarischer Formen und der Ablehnung der stark polytheistisch geprägten Kultur der neuen Herrscher.

    In den hellenistischen Reichen der Diadochen entsteht eine jüdische Literatur in griechischer Sprache. Insbesondere im ägyptischen Alexandria bildet sich eine bedeutende und literarisch äußerst produktive griechischsprachige Diaspora-Gemeinde. Für die Bedürfnisse dieser Gemeinde wird auch die Bibel ins Griechische übersetzt.

    Infolge des Makkabäeraufstand etabliert die Dynastie der Hasmonäer einen jüdischen Staat hellenistischer Prägung. Die Auseinandersetzung auf politischer Ebene, aber auch die sich verschärfenden Konflikte mit den Samaritanern, haben eine schärfere Konturierung der jüdischen Identität zur Folge. Paradoxerweise findet auch diese ihren Ausdruck in griechischer Sprache, was insbesondere die Makkabäerbücher bezeugen.

     

     

     

     

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.06.61 (Z20)

    Einführung in die Geschichte der Neuzeit

     

    Die für Studienanfänger konzipierte Vorlesung bietet in Verbindung mit dem Grundkurs eine Einführung in zentrale Problembereiche der neuzeitlichen Geschichte Europas, bei gleicher Gewichtung kultureller, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Aspekte. Dazu gehören u.a. die Europäisierung der Welt; das Wachstum der Staatsgewalt; Konfessionalisierung; Aufklärung; politische, wirtschaftliche und soziale Revolutionen; Nationen und Nationalismus und die zentralen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts. In der letzten Vorlesungswoche wird dazu eine Abschlussprüfung in Form einer Klausur als Modulprüfung zu Vorlesung, Grundkurs und die Einführung in die Geschichte Osteuropas angeboten (erster Termin, weitere Termine Ende August/Anfang September und Mitte Oktober). Skripten zu den Vorlesungen unter http://www.geschichte.hhu.de/lehre/basismodule-informationen/vorlesung-einfuehrung-in-die-geschichte-der-neuzeit.html.

     

     

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2511.HS 5C (Z 346)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 16.05.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 1612.HS Ersatz (Z 598)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3A (Z 633)

    Einführung in die Kultur- und Regionalwissenschaft

    Die Einführung in die Kultur- und Regionalwissenschaft ist doppelt strukturiert. Auf der theoretischen Ebene werden zentrale Begriffe, Themenfelder und Konzepte der Kulturwissenschaft vorgestellt und überblicksartig behandelt (z.B. Kultur, Nation, Mythos und Mythen, Symbole, Gender Studies, Intertextualität, Gedächtnistheorien, Übersetzung). Diese werden dann auf der praktischen Ebene am Kulturraum der Romania exemplarisch zur Anwendung gebracht (z.B. nationale Mythen und Symbole: Marianne, Jeanne d'Arc, Kolumbus, Nationalflaggen und -hymnen; Frauenbewegung in Frankreich, Résistance vs. Collaboration im kollektiven Gedächtnis, Esskulturen im Vergleich, Musik und Tanz als Bestandteil von Kultur).

    • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2502.00.36 (Z37)

    Einführung in die japanische Gesellschaft

    The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

    Einführung in die sozialwiss. Bildungsforschung

     

    „Bildung", einst Inbegriff von universeller Kenntnis, gelehrtem Habitus und ein bisschen auch Inbegriff von Weltfremdheit, ist zum Standortfaktor der globalisierten Wissensgesellschaft geworden. Wer heute von Bildung spricht, meint damit längst nicht mehr schöngeistige Tischgespräche über Ovids „Metamorphosen", Rembrandts Radierungen oder Shakespeares Sonette. Bildung ist als volkswirtschaftliche Ressource Gegenstand von betriebswirtschaftlicher Kalkulation - Stichworte: Bildungscontrolling, Bildungsrendite - und internationalen Leistungsvergleichen (u.a. PISA) geworden. Die Vorlesung zeichnet den Wandel im Bildungsverständnis nach und gibt einen Überblick über ausgewählte Forschungsansätze und -ergebnisse heutiger Bildungsforschung. Behandelt werden u.a. Bildung und Chancengleichheit, Intentionen und Erträge der Bildungsreform, Situation und Alternativen der Bildungsfinanzierung, Probleme und Akteure der Bildungspolitik, Konzeption und Ergebnisse aktueller Studien.

     

     

    • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.U1.21

    English/Spanish Bilingual -

    Unsere bilingualen Kurse sollen ein Beitrag zur Förderung der

    • Mehrsprachigkeit,
    • Code Switching-Fähigkeit,
    • Flexilingualität und
    • interkulturellen Kompetenz

    unserer Studierenden leisten. Es werden vor allem die Sprech- und Hörfertigkeiten sowie das Leseverständnis durch Diskussionen, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Debatten, Textverständnisübungen und kontrastive Hausaufgaben trainiert.

    Die Themen des Kurses werden je nach Interesse der Teilnehmenden zu Beginn des Kurses gemeinschaftlich festgelegt.

     

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.01.81 (Z20)

    Excursion Programme


     

    The excursion programme consists of two grand study tours and some one-day trips around Düsseldorf. The first study tour will be devoted to Brussels - students will experience the EU and NATO institutions as well as the flavor of the "European capital".  The second tour will go to the Franco-German border region (Alsace-Lorraine) in September. By exploring the battle-grounds of Franco-German rivalry in the 19th and 20th century students will become familiar with the foundations and preludes of Franco-German reconciliation. Students have to carry out minor research tasks and to take minutes.


      Fluchträume: Raumtheoretische Perspektiven auf das Thema Migration in Roman, bande dessinée und Film

      Das Phänomen der Migrationsbewegungen aus Afrika und dem Nahen Osten in Richtung Europa hat in den letzten beiden Jahrzehnten vermehrt in Kunst, Literatur und Kino Eingang gefunden. In diesen ästhetisch-künstlerischen Umsetzungen können auch die spezielle Räumlichkeit und die besonderen Raum-Zeit-Relationen beobachtet werden, die für Migrationsprozesse charakteristisch sind. Auf ihrem Weg in das vermeintliche Eldorado Europa, überqueren die Reisenden das Mittelmeer, ziehen durch urbane wie natürliche Räume und durchlaufen Orte des Transits, wie Grenzübergänge und Erstaufnahmelager. Haben sie ihr Ziel erreicht, sind sie doch nicht angekommen und bewegen sich als réfugiés, clandestins oder sans papiers in ausgegrenzten Räumen am Rande der Gesellschaft.
      Bei genauerer Betrachtung muten einige der durchquerten Orte eher wie Nicht-Orte (Augé) an, da sie, lediglich für den Durchgang konzipiert, keinen Aufenthalt ermöglichen, wohingegen an anderen Orten die Normen der Zeit außer Kraft gesetzt zu sein scheinen. Auch kommt es in der Gedankenwelt der Protagonisten und somit in ihren Erzählungen zu Überlagerungen und gar Vermischungen der alten und der ersehnten neuen Heimat.

      Im Seminar wird die Darstellung dieser besonderen Raumstrukturen und Raum-Zeit-Relationen anhand von Auszügen aus Romanen, bande dessinées und Filmen untersucht.
      Nach einer Einführung in grundlegende Konzepte der kultur- und literaturwissenschaftlichen Raumtheorie, beispielsweise von Foucault (2005) und Bachtin (2008), sollen diese u.a. auf Laurent Gaudés Roman Eldorado (2006), den Comic De l´Autre côté (2015) sowie auf den Film Samba (2014) angewendet werden.

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2421.U1.81 (Z16)

      Fremd im eigenen Land - Kulturelle Hybridität in der deutschen Popkultur

      Die heutige Gesellschaft wächst im Zuge der Globalisierung und durch den Zulauf von Einwanderern verschiedenster Ethnien immer mehr zusammen. Dabei gewinnen Konzepte wie die der Hybridität und Transkulturalität zunehmend an Bedeutung. Bereits seit der Nachkriegszeit befindet sich Deutschland infolge der Arbeitsmigration stets im kulturellen Wandel. Die ethnische Heterogenität in der Gesellschaft spiegelt sich besonders in der deutschen Unterhaltungsindustrie wider. Im Laufe des Seminars soll das Konzept der kulturellen Hybridität innerhalb der populären Kultur in Deutschland näher beleuchtet werden. Im Fokus stehen dabei ausschließlich Künstler mit Migrationsgeschichte, die unterschiedliche Bereiche abdecken. Dabei wird der Inhalt und Einfluss ihrer Kunst innerhalb der deutschen Popkultur überprüft. Des Weiteren wird analysiert, inwiefern sie subversives Potential besitzen, zu einem offeneren Kulturverständnis beitragen können und wo das Konzept der Hybridität in ihrer Kunst zu finden ist. Darüber hinaus setzen wir uns mit zwei Werken der deutschen Filmgeschichte auseinander, die sich das Konzept der Transkulturalität in der deutschen Gesellschaft zum Thema machen. Als theoretische Grundlage für das Seminar dienen Publikationen wichtiger Vertreter postkolonialer Studien der Kultur-/ Literaturwissenschaft und Philosophie, darunter Bernhard Waldenfels, Edward Said, Stuart Hall und Homi K. Bhabha. Dieses Seminar wird von Gökhan Tarhan und Pascal Lang, Studierende des Masters Medienkulturanalyse, als Teamprojekt durchgeführt und von Tomy Brautschek betreut.

       


       

       

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2502.00.36 (Z37)

      Germany and Central Europe: Geopolitics of an Uneasy Relationship

      The relationship between Germany and Central Europe has been uneasy, turbulent and complicated for centuries. While leaders, states and empires came and went, the relations were shifting back and forth between cooperation and conflict. While the forms of amity and enmity kept changing, they were always rooted in geopolitical ideas about how the map of (Central) Europe should be organised. It is around these shared ”mental maps” that key questions were asked. What is Central Europe and what is the best way to govern it? Is Germany part of Central Europe, or rather a distinct entity, perhaps even a natural rival or enemy? Are Germany and Central Europe integral parts of the Euro-Atlantic West, or do they rather occupy an own special position? Does the geographical proximity between Germany and Central Europe make everyone more, or less secure? While these questions are posed in the language of geography, the answers are inevitably political, as they shape the ways how policies are decided and implemented. By thinking about Germany and Central Europe in a particular way, certain patterns of cooperation/conflict are seen as preferable and logical, while others are discarded or not even thought about.

      The module will explore the most important instalments of this geopolitical thinking in – and about – Germany and Central Europe from 1848 until the present time. Starting with the competing visions of organising (Central) Europe in the 19th century, it will walk students through imperial and National Socialist geopolitics, through the Cold War turn towards the ”West” and the related 1990s idea of the EU/NATO enlargement as ”the return to Europe”, all to way to the most recent developments, including the ”refugee crisis” of 2015-2016. Each of the topics will be split between an introductory lecture and a subsequent seminar discussion based on required readings.

      Students will be assessed on their active participation and a short oral presentation based on an assigned text.

      English will be the working language, no other language skills are required.

      • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.05.2018 - 25.05.2018) - 2421.00.90 (Z 23)
      • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2302.U1.24 (Z 28)
      • 10:30 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 22.06.2018 - 23.06.2018) - 2421.00.90 (Z 23)

      Geschichte und Gegenwart der Europäischen Integration

      Die Vorlesung gibt einen Überblick über die Geschichte der Europäischen Integration seit dem 19. Jahrhundert und geht im zweiten Teil ausführlich auf die gegenwärtigen Probleme (Staatsverschuldungskrise, Migrationskrise, „Brexit“) ein.

      • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 20.07.2017) - 2201.HS 2D (Z 339)

      Global Fitness – interkulturelle Handlungskompetenz (AFS18 211)

      • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 07.07.2018 - 08.07.2018)
      • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018)

      Hearing the Alien? Medienkultur(en) des Afrofuturismus

      Ein Gespenst geht um in der zeitgenössischen Kulturwissenschaft – das Gespenst namens Afrofuturismus. Angetrieben durch aktuelle Diskussionen zu postkolonialen Kulturen, die afroamerikanische Protestbewegung „Black-Lifes-Matter” sowie zuletzt durch die Premiere der Marvel Comics-Verfilmung „Black Panther” erhält so eine Debatte erneut Konjunktur und Aktualität, die vor mehr als 20 Jahren bereits abgeschlossen schien.

      Entstanden als heuristischer Begriff des akademischen und kulturjournalistischen Diskurses der 1990er Jahre, bezeichnet „Afrofuturismus” die Kulturästhetik afrikanischer und afroamerikanischer (häufig fiktionaler sowie futuristischer) Technologieaffirmation(en). Damit befindet sich Afrofuturismus, wie Alondra Nelson anmerkt, an der Schnittstelle zwischen „race and technology” bzw. zwischen „technoculture and black diasporic histories” und ist insbesondere im Kontext postkolonialer (pop)kultureller Aneignungs- und Selbstermächtigungsprozesse zu untersuchen.

      Afrofuturismus kann in diesem Sinne als ein medienübergreifendes (kultur)ästhetisches Phänomen verstanden werden, das sich im Besonderen mit afrodiasporischen Zukunftsvisionen befasst. Historisch wurde Afrofuturismus hingegen meist im Bereich der Science Fiction (Mark Dery 1994) und vor allem in der Musik (Kodwo Eshun 1998) ausfindig gemacht. Zu nennen sind hier etwa „Jimi Hendrix's Electric Ladyland, George Clinton's Computer Games, Herbie Hancock's Future Shock, (…) the intergalactic big-band jazz churned out by Sun Ra's Omniverse Arkestra, Parliament-Funkadelic's Dr. Seussian astrofunk, and Lee"Scratch" Perry's dub reggae”. (Dery 1994, 182)

      In dem Seminar werden die Geschichte, die Kultur, die Begriffe und Definitionen von Afrofuturismus erarbeitet und einhergehende Konzepte und Untersuchungsmethoden vermittelt. Berücksichtigt werden hierbei insbesondere Theorien und Methoden zu Postkolonialismus und zur Popkultur. Aufgrund der historischen Fundierung in der Popmusik, wird darüber hinaus ein besonderer Fokus auf die akustischen Formen des Afrofuturismus gelegt.

      • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2201.HS 2B (Z 101)
      • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.06.2018 - 10.07.2018) - 2421.01.85 (Z121)

      Idea(l)s of Europe: The Historical Perspective

      From Antiquity until the European Union of nowadays, Europe has always been an object of ideas and projections, even fantasies. In one part of the seminar we will discuss this different concepts of Europe in history with their respective ideas of the characteristics and borders of Europe.
      In a second part we will take a closer look on structural evolutions in European history.  This will cover for example economical and cultural developments, but also changes of society with their associated ideologies.

      Students are expected to prepare a presentation for one of the block days to have a basis for discussion.

      • Freitag, 08:30 - 14:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018) - 2522.U1.72 (Z 28)
      • 08:30 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 28.04.2018 - 29.04.2018) - 2332.00.66

      Interkulturelle Kommunikation (Französisch) / cours de communication orale

       

      - Commentaire pour les cours de M. Tran - 

       

      Cours thématique de compréhension de documents de genres et supports divers et d'expression orale.

      Exemples d'activités collectives :

       - Analyses et commentaires de textes de presse ou de documents audiovisuels.

      Exemples d'activités individuelles :

      - Exposé sur un sujet relatif au thème du cours. 

      - Animation de débat.

      Une liste d'exposés et de sujets de débats sera proposée lors de la première séance.

       

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      Attention : le cours 3 (le mercredi de 16h30 à 20h) s'adresse uniquement aux étudiants validant le cours de communication interculturelle dans le cadre du projet théâtre.

       

      • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (14-täglich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2303.U1.25
      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)
      • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)

      Interkulturelle Kommunikation (Italienisch)

      Le attività svolte nel corso serviranno a rafforzare e perfezionare le abilità di:
      - trasposizione orale e scritta di testi medio-lunghi (narrativi, saggistici, giornalistici, settoriali ecc.) e di materiale audio-visivo autentico dal tedesco verso l'italiano;
      - sintesi e commento in italiano di testi (italiani e tedeschi) medio-lunghi di tipo narrativo, saggistico e giornalistico;
      - comprensione dettagliata di testi settoriali con approfondimento lessicale e grammaticale;
      - distinzione di varianti diatopiche (dialetti e accenti regionali), diastratiche (distinzioni socio-culturali), diafasiche (relative alla situazione comunicativa), diamesiche (di lingua parlata e scritta);
      - produzione orale e scritta precisa e coerente.

      Nel seminario sono previste diverse forme e tecniche di lavoro (presa-appunti, lettura trasversale, trasposizione, traduzione, sintesi, commento, composizione guidata, pre- e autocorrezione).

       

      IMPORTANTE:

      IL CORSO DEL MARTEDì è per gli studenti che hanno frequentato lo Sprachaufbauseminar nel WS17-18 (e hanno finito il Basismodul);

      IL CORSO DEL MERCOLEDÌ è per gli studenti che hanno superato l'esame di Texttransfer I e II ( e hanno concluso il Vertiefungsmodul).

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.05.61 (Z20)
      • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.00.64 (Z15)

      Interkulturelle Kommunikation (Spanisch)

      A lo largo de este curso los estudiantes van a desarrollar una serie de destrezas orales con las que poder, por un lado, contar una anecdota, resumir una historia, interactuar en un diálogo, dar una opinión, argumentar, plantear una tesis, contradecir la postura de otro, exponer ideas de manera espontánea, pero también expresar necesidades, buscar información, aclarar dudas o, en definitiva, consultarle a alguien una cuestión determinada.

       

      Para ello, trabajaremos a partir de una obra narrativa breve de habla hispana, que se dará a conocer a principio del curso, y que dotará a los estudiantes de una cierta base léxica y fraseológica con la que poder practicar la oralidad. También le prestaremos una atención especial a los aspectos socioculturales que se plantean en el texto, contrastándolos con nuestras experiencias individuales desde nuestra propia perspectiva cultural.

       

      Para que la práctica y el aprendizaje de la destreza oral se realize con éxito, trataremos conceptos básicos como el de la negociación del significado o la irritabilidad comunicativa. Del mismo modo, se le prestará mucha atención a la fluidez, la pronunciación, la entonación y la adecuación del discurso, así como a la capacidad de interactuar correctamente en un diálogo.

      • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.01.41
      • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.02.54

      Interkulturelle Kompetenzen erwerben (AFS18 210)

      • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 30.06.2018 - 01.07.2018)
      • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 08.07.2018 - 08.07.2018)

      International audience research in challenging markets

      • Freitag, 12:00 - 13:30 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
      • Freitag, 12:00 - 16:00 (Einzeltermin, 27.04.2018 - 27.04.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 28.04.2018 - 28.04.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
      • Freitag, 12:00 - 16:00 (Einzeltermin, 18.05.2018 - 18.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 19.05.2018 - 19.05.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
      • Freitag, 12:00 - 16:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)
      • Freitag, 12:00 - 16:00 (Einzeltermin, 06.07.2018 - 06.07.2018) - 2332.01.41
      • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 07.07.2018 - 07.07.2018) - 2302.U1.61 (Z 24)

      Internationale Politische Ökonomie

      Die Auseinandersetzung über die politische Gestaltung und Regulierung der Weltwirtschaft un der internationalen Wirtschaftsbeziehungen steht im Mittelpunkt der Internationalen Politischen Ökonomie (International Political Economy). Die Vorlesung führt in dieses Teilgebiet der Politikwissenschaft ein und orientiert sich dabei an der Frage, ob die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine neue, post-neoliberale Weltwirtschaftsordnung einleitet. Zur Beantwortung dieser Frage werden zunächst unterschiedliche theoretische Zugänge zur IPÖ auf ihre Erklärungskraft hin überprüft. Anschließend werden Entstehung und Krise der früheren Weltwirtschaftsordungen des "Keynesianismus/Fordismus" (ca. 1945 - 1975) und der "neoliberalen Globalisierung" (ca. 1980 - 2010) rekonstruiert und werden Praktiken und politische Optionen auf verschiedenen Handlungsebenen einer post-neoliberalen Weltwirtschaftsordnung vorgestellt.

      • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 16.04.2018 - 16.07.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)

      Introduction to Transnational Queer Studies: Asian and European Perspectives

      Queer studies/theory originally emerged in the late 1980s and early 1990s in the US and rapidly spread among Asia in the mid 1990s. 

      The course provides students with a basic understanding and a critical approach for Queer studies in/about Asia.

      Gender and sexuality are key perspectives to understand cultures and human activities, however, they are often historically used to misrepresent other cultures and people. Through reading classic texts of Queer theory and representative works of Queer studies in/about Asia (mainly Japan but not limited), the course seeks to discuss the following questions:

       

      - How have cultural differendes, especially between the West and East, been expressed in Queer studies/theory?

      - How did Asian Queer studies adopt Euro-American Queer studies/theory and how did it struggle with Anglophone-centrism/Western-centrism within Queer studies/theory?

      - What are the contemporary issues of Queer studies/theory in/about Asia?

       

      • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.04.61 (Z20)

      Jiddische Reiseliteratur: "Volk ohne Geographie" in Europa

      Jahrhundertelang lebten aschkenasische Juden in kleinen Schtetln in Osteuropa, von der Herrschaftskultur zum Teil freiwillig, zum Teil zwangsweise separiert. Zugleich handelten sie  in Europas wichtigsten Handelszentren. Dieser Lebensmodus, in dem kleine Schtetl über Handelsrouten mit den größten europäischen Metropolen verbunden waren, fand seinen Ausdruck in der Ausarbeitung einer eigenen europäischen Geographie, in der oftmals anstelle konkreter geographischer Angaben imaginäre Orte eingesetzt wurden. Im Fokus dieser Veranstaltung steht die Untersuchung der verschiedenen Aspekte des jiddisch-geographischen Konzepts Europa und der Rolle des Reisens in jiddischer Literatur. Die Texte werden in deutscher und englischer Übersetzung gelesen.

      Jiddischkenntnisse sind nicht erforderlich.

      • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.01.85 (Z121)

      Kinder, Kronen und Konflikte. Die Heiratspolitik der Luxemburger im 14. Jahrhundert

      Einer der wirkmächtigsten Faktoren gesellschaftlicher und kultureller Verflechtung des vormodernen Europa war die dynastische Politik der europäischen Herrscherhäuser. Während sich die ältere Forschung hauptsächlich mit der politischen Dimension von Fürstenheiraten oder Herrschaftsverträgen befasste, wurden in den letzten Jahren verstärkt auch sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte dieses Themas erforscht. Eine besonders aktive – und wendige – dynastische Politik betrieb das Herrscherhaus der Luxemburger, insbesondere König Johann der Blinde von Böhmen (1296–1346) und Kaiser Karl IV. (1316–1378), wobei ihre Kinder und Verwandten in starkem Maße mit einbezogen wurden. An ausgewählten Beispielen soll die dynastische Politik der Luxemburger quellennah behandelt und dabei grundlegende Methoden und Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft vermittelt werden.

      • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.05.2018 - ) - 2421.05.61 (Z20)
      • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

      Kommunikative Kompetenz: Interkulturelle Kompetenz für Studierende der Sozialwissenschaften.Konfliktbearbeitung

      Kulturbegriffe, Wann gehöre ich zu einem bestimmten Kulturkreis?

      Mentale Schichten der kulturellen Programmierung und ihre Ebenen

       

      Was bedeutet heute interkulturelle Kompetenz ?

      Entwicklungsskala von Phasen interkultureller Kompetenz und Kommunikation- ihre

      Bedeutung für die berufliche Praxis( z.B. für Berufe, die mit Kunden/Schülern zu tun haben, welche einen Migrantenbackground besitzen).

                 Reflexion über eigene Vorbehalte anderen Kulturen gegenüber.

                 Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

                 Simulation von Konfliktsituationen.

       

       

       

      Modul „Kommunikation als Basis für professionelles Handeln in Beruf“

       

      -Inhalte; Was ist Kommunikation, wann kommuniziere ich richtig, mit Menschen, die aus anderen Kulturkreisen stammen?, typische Kommunikationsproblem mit interkulturellem Kontext,

      Kulturgrammatik , Techniken der interkulturellen Kommunikation

       

           Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

           Simulation von Konfliktsituationen. Mit Trainerin werden gemeinsam, Lösungsvorschläge

       

      Modul ; „Konflikte konstruktiv lösen“

       

      Inhalte;Entstehung von Konflikten, was kann ich präventiv unternehmen, wenn ich in Konflikt mit Menschen aus anderer Kultur gerate?, Selbstreflexion „Kritische Ereignisse“ über Konflikte/Fehler aus der Vergangenheit,

       

            Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

             Simulation von Konfliktsituationen. Mit Trainerin werden gemeinsam, Lösungsvorschläge

       

      Hofstde, G.Hofstde, G.J: Lokales Denken, globales Handeln. München 2006

      Maletzke, G. Interkulturelle Kommunikation: Zur Interaktion zwischen Menschen verschiedener Kulturen.Opladen. Perlitz, M: Internationales Management , Stuttgart 2000

       

       

      Analytische Verfahren

      -Fallarbeit

      Rezeptives Verfahren

      -Präsentation

      Produktionsorientiertes Verfahren

      - Mind-Map

      -Wahrnehmungsübungen

      Interaktive Verfahren

      -Kooperationsübungen

      -Gruppendiskussionsübungen

      -Konfliktlösungsübungen

       

      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 19.05.2018 - 19.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 26.05.2018 - 26.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 12.05.2018 - 12.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.U1.44

      Konferenzplanung II - Australian Perspectives on Migration

      In October 2018, HHU/Anglistik V will be hosting the biennial conference of the Gesellschaft für Australienstudien (GASt), which this year is devoted to "Australian Perspectives on Migration". During the Winter Term, we have already started planning and the conference is shaping up nicely. Nevertheless, there is still a lot which needs to be done/thought of and I really appreciate the fresh input which is coming from students. In the beginning, there'll be a short recap of what we have already accomplished last term (and which is necessary to keep in mind when planning a conference at HHU), before we go on with more pressing tasks. This term, we will also devote some time to literary examples and theoretical works coming from those people who are going to join us as invited speakers.

       

      For a BN, you are required to take part actively: you have to take part in the very first session (12 April 2018) and you have to act as contact, i.e., you will be cc'ed in e-mails, for one of the invited speakers during the Summer Term. In case you decide to take a more active part, you will also get a certificate certifying "work experience"!

       

      Here's the list of invited speakers who are going to join us:

       

      - Paul Arthur, Professor of Digital Humanities, Edith Cowan U, Perth

      - Sneja Gunew, Professor of English and Women's Studies, U of British Columbia, Vancouver

      - Eureka Henrich, Fellow in Medical Humanities, U of Hertfordshire

      - Isabelle Li, author of A Chinese Affair, Melbourne

      - Klaus Neumann, Professor of History, Deakin U, Melbourne

      - A.S. Patric, Miles-Franklin-Award winner 2016 for Black Rock White City

      - Elaine Pearson, Australian Director of Human Rights Watch

      - Lynette Russell, Professor of Indigenous Studies, Monash U, Melbourne

      - Gwenda Tavan, Professor of Politics, La Trobe U, Melbourne

      - Gillian Whitlock, Professor of English, U of Queensland, Brisbane

      - Matthew Zagor, Professor of Law, Australian National U, Canberra

      • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Kranken- und Behindertenmorde in Weißrussland und der Ukraine, 1941 – 1944: Historische Aufarbeitung und Erinnerungskultur

      Die Übung befasst sich mit einem bis heute weithin unbekannten Aspekt nationalsozialistischer Verbrechen auf dem Territorium von Weißrussland und der Ukraine, wo bereits kurz nach dem deutschen Überfall vereinzelt Behinderte und psychisch kranke Menschen getötet wurden. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden diese Mordaktionen, die sich gegen die von den Nationalsozialisten als „unnütze Esser” angesehenen körperlich, geistig oder psychisch Behinderten richteten, auf Heime und/oder Krankenhäuser ausgedehnt. Beteiligt an diesen Tötungsaktionen waren vor allem die Einsatzgruppen von Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes und Polizeibataillone. Aber auch deutsches medizinisches Personal, das von rassehygienischen Vorstellungen geprägt war, Mitglieder der deutschen Zivilverwaltung sowie Einheimische wirkten an den Mordaktionen mit. Nach Kriegsende befassten sich die deutsche wie auch die sowjetische Justiz mit diesen Verbrechen, doch fanden sie bisher erst ansatzweise Eingang in die Erinnerungskultur der Sowjetunion und ihrer Nachfolgestaaten. Mit den Gründen dafür wird sich die Veranstaltung ebenfalls befassen.

      In Kooperation mit den Instituten für Philosophie und Geschichte der Medizin (wo jeweils auch eine Lehrveranstaltung aus dem Themenbereich „Euthanasie” angeboten wird) wird im Anschluss an die Übung (voraussichtlich im September 2018) eine Exkursion nach Belarus und in die Ukraine stattfinden, die an einige der inzwischen bekannten Verbrechensorte führt, wo wir auch mit einheimischen Museumspädagogen, zivilgesellschaftlichen Akteuren und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von lokalen Gedenkorten ins Gespräch kommen werden.

      Die regelmäßige aktive Teilnahme ist verpflichtend. Erwartet werden die Übernahme eines Referates, die gründliche Lektüre der im Semesterapparat bereitgestellten Texte sowie die stete Beteiligung an den Diskussionen im Rahmen der Veranstaltung.

      • 09:30 - 19:00 (Blockveranstaltung, 13.08.2018 - 17.08.2018) - 2332.01.68
      • Mittwoch, 18:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.06.2018 - 13.06.2018) - 2332.00.52

      Kriegs- und Diktaturerfahrungen im 20. Jahrhundert: Polen und Deutschland im Spiegel von Spielfilmen

      Polen wie Deutschland erlebten im 20. Jahrhundert auf teils unterschiedliche, teils ähnliche Weise faschistische und kommunistische Diktaturen sowie den Zweiten Weltkrieg. Die Erinnerung daran ist im Fluss: Es gibt dabei sowohl wachsende Parallelen wie auch Differenzen. Am Beispiel von Spielfilmen soll das Seminar zur gemeinsamen Erschließung des Themas führen und dabei die Diskussion zwischen deutschen und polnischen Studierenden fördern. Polnische Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, englische werden jedoch vorausgesetzt.

      Die Veranstaltung findet in Danzig/Gdansk in Zusammenarbeit mit dem Institut für Germanistik der HHU, den Seminaren für Deutsch und für Geschichte an der Universität Gdansk, dem Kaschubischen Institut und dem Europäischen Solidarnosc-Zentrum statt und wird aus Mitteln des Internationalisierungsfonds der HHU bezuschusst. Es wird ein kleiner Eigenbeitrag zu den Reise- und Unterkunftskosten erhoben.

      Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Anmeldung in der Vorbesprechung am 31. Januar 2018 um 14.30 Uhr in Raum 23.31.06.62, oder in einer Sprechstunde einer der beiden Dozenten.

       

      • (Blockveranstaltung + Sa und So, 13.05.2018 - 20.05.2018)
      • Mittwoch, 16:00 - 17:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018)

      Kulturelle und sprachliche Vielfalt in der Romania

      Die Geschichte der romanischen Sprachen ist seit jeher auch eine Geschichte des Sprachwandels und Sprachkontakts – Migrations- und Expansionsbewegungen führten in den romanischsprachigen Ländern Europas zu verschiedenartigen Konstellationen sprachlicher Vielfalt. Doch was passiert, wenn mehrere Sprachen aufeinandertreffen? Wie lässt sich ihr Verhältnis zueinander beschreiben und welche Auswirkungen hat eine solche Kontaktsituation auf die beteiligten Sprachen? Ein genauerer Blick auf abstrakt wirkende Begrifflichkeiten wie bspw. Adstrat, Diglossie und Polyglossie, Hybridisierung oder Sprachwandel ermöglicht es, Bilder diverser Formen von Kontaktsituationen unterschiedlicher Sprachen und ihrer Folgen zu zeichnen.

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.02.54

      La identidad novohispana y la conciencia criolla en el barocco colonial

      Im Mittelpunkt des Seminars stehen zwei zentrale Autoren der lateinamerikanischen Kolonialliteratur des 17. Jahrhunderts: Sor Juana Inés de la Cruz und Carlos de Sigüenza y Góngora sind europäischer Abstammung und schreiben in Neuspanien (Mexiko). Ihre kreolische Identität verpflichtet sie einerseits zu einer Loyalität gegenüber der spanischen Krone und lässt sie andererseits Partei für die indigene Bevölkerung Neuspaniens ergreifen. Der Kulturkontakt zwischen Europa und der ‚Neuen Welt‘ bringt zum Teil hybride oder ambivalente Phänomene hervor. Zwar werden die spanischen/europäischen Literaturmodelle (wie z.B. der Petrarkismus, die comedia oder der auto sacramental) übernommen, jedoch nicht ohne diese Muster mit Blick auf die koloniale Situation kritisch zu hinterfragen und bisweilen zu unterlaufen. Die Adaptationen und Umformungen europäischer Modelle im neuspanischen Barock sollen anhand ausgewählter Werke der beiden genannten Autoren diskutiert werden. Behandelt werden u.a. Sor Juanas Liebeslyrik, Porträtgedichte und ausgewählte Villancicos sowie die Loas zu ihren autos sacramentales, Sigüenzas Kurzroman Infortunios de Alonso Ramírez sowie die Triumphbögen beider Autoren. Alle Primärtexte werden in einem digitalen Semesterapparat zum Download zur Verfügung gestellt.

      Die theoretische Basis der Seminararbeit bilden die Überlegungen zur conciencia criolla von Mabel Moraña sowie Walter Mognolos Theorien zum „pensamiento fronterizo”.

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.01.66

      Legislatives Verhalten im Vergleich

      Parlamentarier befinden sich in einem Spannungsverhältnis u.a. zwischen Eigeninteressen und Fraktions- sowie Parteiinteressen, das sich direkt oder indirekt auf legislative Handlungen auswirkt. Im Rahmen dieses Vertiefungsseminares werden wir der Frage nachgehen, welche Arten legislativen Verhaltens es gibt und welche Faktoren dieses beeinflussen.

       

      Neben einer grundsätzlichen Vorstellung davon, was legislatives Verhalten ist, spielt auch das Verständnis der verschiedenen Rollen, die ein Abgeordneter ausüben bzw. einnehmen kann, eine Bedeutung für die darauffolgenden Sitzungen. 

      Faktoren, die auf die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten einen Einfluss haben können, werden dann im weiteren Verlauf des Seminars thematisiert und vordergründig dahingehend analysiert, unter welchen Bedingungen Sie für das legislative Verhalten eine Rolle spielen und wie genau sie sich auf dieses auswirken. Dabei werden wir uns Faktoren anschauen, die auf der Systemebene angesiedelt sind (z.B. das Wahlsystem, die Kandidatenauswahl sowie das Regierungssystem). Ein Schwerpunkt wird aber auf den Einflussfaktoren liegen, die auf der Ebene des einzelnen Abgeordneten angesiedelt sind (z.B. (politische) Biographie, Migrationshintergrund, Religion und Gender). Eine der Fragen, für die wir eine Antwort erarbeiten werden, ist dabei folgende: Warum unterscheiden sich weibliche und männliche Parlamentarier bzgl. ihres Verhaltens im Plenum?

       

      Ziele des Seminars sind, dass die Studierenden nicht nur die Erkenntnisse der aktuellen Forschung zum Seminarthema wiedergeben, analysieren und einordnen können, sondern ebenfalls

      • die zentralen Aspekte theoretischer und empirischer wissenschaftlicher Literatur herausarbeiten und wiedergeben sowie
      • den Aufbau empirischer Studien in der vergleichenden Politikwissenschaft nachvollziehen, kritisch reflektieren und selber entwickeln können.

      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

      Lengua y música popular

      El seminario será en español. Nos ocuparemos de la interrelación entre música y letra en ciertos géneros y constelaciones sociales en el mundo hispánico. Por parte del docente, se hará hincapié en la Argentina, es decir en el tango, el rock, la cumbia villera y el reguetón y sus funciones para la formación de una identidad (lingüística) grupal (de jóvenes marginalizados), pero también nacional. Además se tratará el papel de la música popular en las iniciativas para el mantenimiento de lenguas regionales y minoritarias y para la superación de traumas colectivos como el que resulta del atentado islamista en Madrid 2004. Otras propuestas temáticas son bienvenidas.

      BN: Referat, Modulabschluss: Referat und Hausarbeit, bzw. mündliche Prüfung

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.U1.84 (Z26)

      Literatura y violencia en México y Centroamérica

      Literatura y violencia en México y Centroamérica

      Escuela de verano: seminario y taller internacional, Wuppertal, 7-17 de mayo de 2018

       

      Del 7 al 17 de mayo del 2018 se realizarán en el Centro Interuniversitario de Estudios Culturales Hispánicos una serie de jornadas internacionales sobre Literatura y Violencia en México y Centroamérica. Las jornadas son fruto de la cooperación entre la Universidad Heinrich Heine de Düsseldorf y la Bergische Universität Wuppertal en el marco del programa de escuelas de verano (summerschool) del DAAD (Servicio Alemán de Intercambio académico).

      Las actividades del evento abordan la representación literaria de la violencia en la literatura mexicana y centroamericana de los últimos 50 años. Esto incluye ”violencia política, movimientos guerrilleros y guerras civiles, revoluciones con derramamiento de sangre, dictaduras brutales, violencia doméstica, delincuencia organizada y actos relacionados a la juventud”[1]. El punto de partida para la reflexión acerca de la violencia política en la región será la masacre de Tlatelolco, en 1968, evento que influyó en la renovación de la narrativa mexicana a través de la novela de Elena Poniatowska, La noche de Tlatelolco: Testimonios de historia oral (1971). Además de México, se abordarán sobre todo las literaturas de Guatemala (destacada por la participación en la escuela de verano del autor Arnoldo Gálvez) y Nicaragua, para comentar la transformación de géneros específicos (por ejemplo, de la novela negra) y las obras de narradores como Horacio Castellanos Moya, Arnoldo Gálvez, Yuri Herrera, Elena Poniatowska, Sergio Ramírez y Paco Ignacio Taibo II, entre otros. En el marco de la teoría de la narración, se plantearán las diferencias de una representación realista y de una representación fantástica, así como la disyuntiva entre un discurso testimonial y una ficción lúdica. También se movilizarán los modelos culturales de los estudios de Memoria histórica y de los Trauma studies[2].

      La representación literaria de la violencia será complementada por un análisis de la interacción entre autores y sociedad, que se produce en el marco de instituciones literarias y ONG. Un ejemplo de dicha interacción es la forma en que instituciones literarias pueden suscitar la atención mediática hacia formas específicas de violencia. A esto se suma el compromiso individual del autor, muchas veces amplificado por festivales literarios como ”Centroamérica cuenta”, organizado desde 2012 en Managua por Sergio Ramírez, y la actividad directamente política de los escritores, que se manifiesta, actualmente, sobre todo en el marco de organizaciones no gubernamentales. Arnoldo Gálvez, por ejemplo, coordina desde 2011 el equipo de comunicación de interpeace, un organismo comprometido con la prevención de conflictos violentos.

      El seminario internacional coopera directamente con organismos de la región de Renania del Norte Westfalia que desempeñan un papel equivalente y proporcionan un marco para el compromiso social y político de los autores. Entre estos organismos están: la Biennal de literatura de Wuppertal, que tiene lugar entre el 8 y el 17 de mayo de 2018, el Informationsbüro Nicaragua e.V., la revista IMex. México interdisciplinario, el Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid que el 16 de mayo estrenará la exposición de un conjunto de cuadros creados en Solentiname, la librería von Mackensen y la editorial Peter Hammer, en la que se publicaron las traducciones alemanas de Las venas abiertas de América latina y numerosas obras de la literatura centroamericana. Entre las actividades del seminario habrá también encuentros con los responsables de estos organismos alemanes y la posibilidad de un diálogo sobre las formas institucionales del compromiso contra la violencia y el papel actual de la literatura y del autor.

       

      Programa Académico

      El programa de la escuela de verano se compone de clases teóricas, exposición de proyectos de investigación de los participantes y la realización de un proyecto literario colectivo. Las clases teóricas serán impartidas a modo de clases magistrales con un tiempo de discusión extenso. Para ello, los directores del encuentro, el Prof. Dr. Matei Chihaia, de la Universidad de Wuppertal, y el Prof. Dr. Frank Leinen, de la Universidad de Düsseldorf, cuentan con docentes de distintos campos – historia, literatura, sociología, antropología social – y países. Durante las sesiones habrá tiempos en los que los participantes expondrán sus proyectos de investigación con respecto al tema de la escuela de verano. Finalmente, se realizará un proyecto literario (taller de traducción) dirigido por el traductor Lutz Kliche. El proyecto busca fomentar la cooperación entre equipos formados por los becarios latinoamericanos y sus compañeros alemanes. Estos traducirán juntos un texto de Arnoldo Gálvez, inédito en alemán, que formará parte de la lectura de su obra en la Biennal de literatura de Wuppertal y será publicado luego de este evento. Las discusiones teóricas y casi todas las clases serán en castellano; sin embargo, la participación en el taller de traducción supone conocimiento del alemán.

      Los estudiantes de la HHUD pueden obtener una ”Abschlussprüfung" (AP) con 8 CPs por una ”Studienarbeit”.

       

      Participantes / Convocatoria

      Para postularse enviar una carta de motivación (en español) y el ”Transcript of records” actual a leinen@phil.hhu.de. Fecha límite de recepción: 7 de febrero de 2018.

      Selección de participantes hasta: 10 de febrero de 2012.

       

       

      [1] Imbusch, Peter et al.: ”Violence Research in Latin America and the Caribbean”. International Journal of Conflict and Violence, 5/1 (2011), 87-154, p. 87.

      [2] Cf. Mackenbach, Werner / Spiller, Roland et al. (ed.): Guatemala: Nunca más. Desde el trauma de la Guerra Civil hacia la integración étnica, la democracia y la justicia social, Guatemala: F & G Editores 2015.

       

      Programm

      Montag, 7. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      14:00 – 15:00 Registrierung der Teilnehmer / Kaffee (Foyer des Gästehauses)

      15:00 – 16:00 Einführung Frank Leinen (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) / Matei Chihaia (Bergische Universität Wuppertal): Literatura y violencia en centroamérica tras Tlatelolco

      16:00 – 16:30 Vorstellung der Teilnehmer

      16:30 – 18:00 Vortrag und Diskussion Werner Mackenbach (Universidad de Costa Rica): Literatura como respuesta a la violencia en Nicaragua: El proyecto „Centroamérica cuenta”

       

      Bergische Universität, Campus Grifflenberg (Fußweg vom Campus Freudenberg ca. 15 Minuten)

      19:00 Gemeinsames Abendessen in der „Kneipe”

       

       

      Dienstag, 8. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:30 Vortrag und Diskussion Roland Spiller (Goethe-Universität Frankfurt am Main): Traumatismo y memoria en la literatura de Guatemala

      Alternativ: Referate der Teilnehmer und Diskussion

      11:30 – 12:30 Vortrag und Diskussion Lutz Kliche (Eröffnung der Übersetzerwerkstatt): La nueva generación de narradores centroamericanos

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:00 – 15:30 Übersetzerwerkstatt in Kleingruppen (Nebenraum der Mensa / Kaminzimmer des Gästehauses / Foyer des Gästehauses / Vortragssaal des Gästehauses)

      15:30 – 16:30 Kaffeepause (Foyer des Gästehauses)

      16:30 – 18:00 Vortrag und Diskussion Peter Imbusch (Bergische Universität Wuppertal): Violence in Latin America and the Caribbean

      18:00 – 18:30 Schnittchen (Foyer des Gästehauses)

       

      19:30 Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung der Literaturbiennale Wuppertal (auf Wunsch)

       

      Mittwoch, 9. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:00 Vortrag und Diskussion Fernanda Soto (Universidad Centroamericana, Managua): Revolución y posrevolución en Nicaragua

      11:00 – 12:30 Referate der Teilnehmer und Diskussion (3 Referate à 15 Minuten + je 15 Minuten Diskussion)

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:00 – 15:30 Übersetzerwerkstatt in Kleingruppen (Nebenraum der Mensa / Kaminzimmer des Gästehauses / Foyer des Gästehauses / Vortragssaal des Gästehauses)

       

      Pause / Gelegenheit zu Stadtspaziergang oder Museumsbesuch

      Ca. 19 Uhr: Vorstellung des Buchs von Martin Specht Narco Wars – der globale Drogenkrieg (Berlin: Christoph Links Verlag 2016), das u.a. auf journalistischen Recherchen in Honduras beruht, und Diskussion mit dem Autor in der Buchhandlung Klaus v. Mackensen, Wuppertal-Elberfeld

       

       

      Donnerstag, 10. Mai

      (Feiertag!)

      10:00 – ca. 13:00 Gemeinsamer Besuch des Museums für Frühindustrialisierung und des Friedrich-Engels-Zentrums in Wuppertal-Barmen

      Am Nachmittag Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit an der Übersetzung / Besuch von Veranstaltungen der Literaturbiennale

       

       

      Freitag, 11. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:30 – 11:30 Vortrag und Diskussion Frauke Bode (Bergische Universität Wuppertal / Studienstiftung des deutschen Volkes): Traumatismo y literatura fantástica – relatos no-realistas de la violencia

      11:30 – 12:30 Vortrag und Diskussion Stephan Nowotnick (Bergische Universität Wuppertal): Juan Rulfo: ficción y violencia

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:00 – 15:30 Übersetzerwerkstatt in Kleingruppen (Nebenraum der Mensa / Kaminzimmer des Gästehauses / Foyer des Gästehauses / Vortragssaal des Gästehauses)

      15:30 – 16:00 Kaffeepause (Foyer des Gästehauses)

      16:00 – 18:00 Diskussion von Übersetzungsfragen mit dem Autor (Vortragssaal des Gästehauses)

       

      Bergische Universität, Campus Grifflenberg (Fußweg vom Campus Freudenberg ca. 15 Minuten)

      19:00 Gemeinsames Abendessen in der „Kneipe”

       

       

      Samstag, 12. Mai

      10:00 – ca. 19:00 Exkursion nach Düsseldorf (Reise mit der S-Bahn, Besuch im Heinrich Heine Haus und im Literaturbüro NRW, Treffen mit Vertretern der Aktion weißes Friedensband e.V.)

       

       

      Sonntag, 13. Mai

      Sophienkirche Wuppertal-Elberfeld

      15 – 17 Uhr Café literario hispano latinoamericano: Vortrag Matei Chihaia (Bergische Universität Wuppertal) über Ernesto Cardenal

       

      Veranstaltungszentrum Börse, Wolkenburg (Wuppertal-Barmen)

      19:30 Lesung und Diskussion Arnoldo Gálvez Suárez, moderiert von Lutz Kliche

       

       

      Montag 14. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:00 Vortrag und Diskussion Alexandra Ortíz Wallner (Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin): Genealogía de la violencia: el ejemplo de El Salvador

      11:00 – 12:30 Referate der Teilnehmer und Diskussion (3 Referate à 15 Minuten + je 15 Minuten Diskussion)

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:30 – 16:00 Besuch des Peter-Hammer Verlags und Präsentation der Sparte Mittelamerika durch die Direktorin Monika Bilstein (für die erste Teilgruppe von ca. 15 Teilnehmern)

      Parallel dazu: Nachbereitung der Übersetzung durch die zweite Teilgruppe (Vortragssaal des Gästehauses)

       

       

      Dienstag, 15. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:00 Vortrag und Diskussion Ursula Hennigfeld (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf): Zur zeitgenössischen mexikanischen Lyrik

      11:00 – 12:30 Referate der Teilnehmer und Diskussion (3 Referate à 15 Minuten + je 15 Minuten Diskussion)

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:00 – 16:00 Vortrag und Diskussion Albrecht Buschmann (Universität Rostock): Literatura y guerra civil en Centroamérica

      16:00 – 16:30 Kaffeepause (Foyer des Gästehauses)

       

      16:30 – 17:00 Fahrt nach Barmen mit Bus / Schwebebahn

      17:00 – 18:00 Besuch des Informationsbüros Nicaragua in Wuppertal-Barmen

       

       

      Mittwoch, 16. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:00 Vortrag und Diskussion Santiago Navarro Pastor (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf): Violencia y migración en la literatura mexicana

      11:00 – 12:30 Podiumsdiskussion mit den Veranstaltern der Literaturbiennale Wuppertal und Vertretern des Literaturhauses Wuppertal

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:30 – 16:00 Besuch des Peter-Hammer Verlags und Präsentation der Sparte Mittelamerika durch die Direktorin Monika Bilstein (für die zweite Teilgruppe von ca. 15 Teilnehmern)

      Parallel dazu: Nachbereitung der Übersetzung durch die erste Teilgruppe (Vortragssaal des Gästehauses)

       

      18:00 Festliche Eröffnung der Ausstellung: „Gemälde aus Solentiname – Bilder der Sammlung Hermann Schulz” im Stadthaus des Katholischen Bildungswerks Wuppertal/Solingen/Remscheid in Wuppertal-Elberfeld

       

       

      Donnerstag, 17. Mai

      Bergische Universität, Campus Freudenberg, Vortragssaal des Gästehauses

      10:00 – 11:00 Vortrag und Diskussion Anne Tittor (Friedrich-Schiller-Universität Jena): Ökonomische und soziale Hintergründe der Region

      11:00 – 12:30 Referate der Teilnehmer und Diskussion (3 Referate à 15 Minuten + je 15 Minuten Diskussion)

       

      12:30 – 14:00 Gemeinsames Mittagessen in der Mensa des Campus Freudenberg (Fußweg vom Vortragssaal ca. 5 Minuten)

       

      14:00 – 16:00 Übersetzerwerkstatt: Abschließende gemeinsame Diskussion von Einzelfragen (Vortragssaal des Gästehauses)

       

      19:00 Gemeinsames Abendessen im Restaurant „Don Camillo und Peppone” in Wuppertal-Elberfeld


        Living in an Age of Connectedness: Negotiating Borders in Contemporary Anglophone Literature

        ”[T]he novel now evinces a capacity,

        predominantly through a global informational infrastructure,

        to imagine the human condition on a scale larger than ever before in history

        and certainly beyond national and regional configurations,

        which have traditionally marked both its conditions of possibility and its limits.” (Ganguly 2)

         

        Taking cue from Peter Boxall’s claim that ”the international novel today offers a response to a new kind of being in the world in the third millennium, one that emerges in the wake of the decline of national sovereignty, and with the development of a new set of cultural and technological protocols for the organisation of space and time” (8), this seminar aims at investigating how contemporary Anglophone novels destabilize borders and rethink relationality across time, space and the human non-human divide.

        Examining concepts such as cosmopolitanism or ”cosmodernism” (Moraru), "posthumanism" (Braidotti) and ”digimodernism” (Kirby) this seminar wants to shed light on our contemporary age and its negotiation in literature. How does living in an ”age of networks” (Moraru 3) influence our being in the world? How does literature create solidarity across political, ethnic, racial, religious, material and other boundaries? Does contemporary literature abolish the concept of the nation? What role does the human play in the contemporary? Does the contemporary signal the ‘end of the novel’ as we know it? Taking cue from these questions, among others, we will engage with a number of Anglophone novels and investigate how they map the contemporary age and its dissolution of borders, replacing nations with the new chronotope ”world”.

        • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2331.02.27 (Z 34)

        MFM 1a/b - Mehrsprachigkeit

        Die meisten Menschen auf der Welt sind mehrsprachig. Sie verfügen über Kompetenzen in mehreren Sprachen, nutzen diese Ressourcen für die Erfüllung ganz verschiedener sprachlicher Funktionen und verbinden mit „ihren” Sprachen nicht selten auch unterschiedliche Aspekte ihrer Identität. – Moderne Gesellschaften sind in der Regel mehrsprachige Gesellschaften, so auch die deutsche. Oft überdeckt von einer im 19. Jahrhundert verfestigten Einsprachigkeitsideologie, basieren sie auf einem sozialen, funktionalen und identitätsbezogenenen Nebeneinander unterschiedlicher Sprachen im privaten und im öffentlichen Raum. In der jüngsten Welle der öffentlichen Diskussion um Migration wird auch diese Tatsache – anders als in der Linguistik dort häufig als „Problem” wahrgenommen und formuliert – wieder verstärkt diskutiert.

        Das Seminar befasst sich – ausgehend vom mehrsprachigen Individuum, aber mit dem Fokus auf der mehrsprachigen Gesellschaft – zunächst theoretisch mit diesem Themenkomplex, wobei weniger eine kompetenz- als ein diskurs- und perzeptionslinguistische Perspektive eingenommen wird. Daran anschließend sind – abhängig von den Interessen der Seminarteilnehmer/innen – kleine Feldforschungsprojekte zur mehrsprachigen Realität geplant.

        Voraussichtlich werden Teile des Seminars als Blockveranstaltung duchgeführt.

        • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2522.U1.52 (Z 48)

        MFM 2b / 4b: Der Prosaroman "Fortunatus": Kulturelle, religiöse, magische und sprachliche Kontexte

        Im Forschungsseminar wollen wir uns mit einem einzigen, ungewöhnlich dichten und sprachlich anspruchsvollen Text befassen, der – beispielsweise in der Auseinandersetzung mit ökonomischen Fragen – tief in der christlichen Kultur seiner Zeit verwurzelt ist und sich mit dieser doch zugleich auch kritisch auseinandersetzt: dem vor 1500 entstandenen, aber erst nach der Jahrhundertwende gedruckten Prosaroman "Fortunatus", für den, anders als für andere frühneuzeitliche Prosaromane, keine fremdsprachige Vorlage nachzuweisen ist.

        Bei unserer Lektüre begegnen wir mittelalterlichen und frühneuzeitlichen christlichen Prätexten, aber auch der unter astrologischen und magischen Vorzeichen agierenden Jungfer des Glücks, wir lernen die geheimnisvollen Kräfte eines Glückssäckels kennen, aus dem man in jedem Land der Welt beliebig viel Geld in der Landeswährung hervorzaubern kann, und erfahren mehr über die Wirkungen eines Wünschehütleins, mit dem sich der Besitzer an jeden Ort der Welt wünschen kann. Wir hören, wie Fortunatus mit dem Glückssäckel der Käuflichkeit der Welt auslotet, wie ihn seine Utensilien begünstigen, aber durchaus auch in Gefahr bringen, und werden schließlich Zeuge, wie Fortunatus' Söhne aufgrund der beiden magischen Objekte ein trauriges Ende nehmen. Begleitend zur intensiven Lektüre des Textes werden wir die kontroversen Positionen der Forschung zu diesem Werk besprechen. Außerdem wollen wir das Werk kulturgeschichtlich im Literaturbetrieb und auf dem Buchmarkt seiner Zeit verorten und gemeinsam in die zentralen Umbruchsprozesse der Schriftkultur in der Frühen Neuzeit entdecken.

         

        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2522.U1.55 (Z 42)

        MV02 - Kurs 1: Internationalisierung der Wirtschaft

        • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 02.05.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)
        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (gerade Woche, 30.05.2018 - 13.06.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)

        Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen (Studium Universale "für Nichtmediziner")

        Das Wahlfach ermöglicht den Studierenden über die betreute praktische Zusammenarbeit mit Geflüchteten einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem. Es ist in drei Phasen (ca. 28 UE) gegliedert:


        1. Vorbereitende Seminare (10 UE)

        Die Seminare sind aufeinander abgestimmt und dienen als Vorbereitung auf die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft.

        2. Drei Patientenbegleitungen (insg. 15 UE)
        In der zweiten Phase übersetzen die Studierenden bei Arztterminen von Bewohnern der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte (Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, s.u.). Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit Medizinstudierenden die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Realität zu erleben und erleichtern den Flüchtlingen zugleich mit ihrer Unterstützung den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem.
        3. Reflexionsseminar (3 UE)
        In der Nachbereitungsphase werden die drei Patientenbegleitungen aufgegriffen und im persönlichen Gespräch mit ÄrztInnen oder PsychologInnen reflektiert und aufgearbeitet. In diesen Reflexionsseminaren werden die schriftlichen Prozessberichte als Gesprächsgrundlage verwendet.

        Termin hierzu: Beginn des nächsten Semesters (10.10.2018)

         

        AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf

        Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de

        http://fsmed.de/ag-fluechtlingshilfe/

         

        Ansprechpartner
        AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin : Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de
        Dr. rer. san. Thomas Muth: Thomas.Muth@hhu.de

         

        Institut/Klinik
        Institut für Allgemeinmedizin (ifam), Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IASUM)
        Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
        Diakonie Düsseldorf

         

        Dozierende:

        P. Angerer, M. Böckmann, M. Guddati, L. Joksimovic, T. Krause, O. Targas, M. Schröder

        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018)
        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018)
        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 02.05.2018 - 02.05.2018)
        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018)
        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 16.05.2018 - 16.05.2018)
        • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018)

        Migration, Exile and Diaspora in African Literature(Di. 10:30)

        In this seminar, we will read and discuss selected African novels in English that engage with the predicaments of migration, exile and diaspora. Through a sustained focus on the nexus of power and representation, we will consider the specific contribution of literature to negotiating migration, exile and diasporic subjectivities. According to Homi Bhabha (1994), migration establishes new, open and plural forms of identification, which put seemingly homogeneous systems of signification and identification under pressure. Migratory processes therefore not only affect the identities of migrants, their knowledge, values and beliefs. Rather, they also challenge the host culture, frequently the western metropolis, by confronting it with heterogeneity, plurality and discontinuity and inscribing a sense of otherness into seemingly fixed, national traditions. Against the backdrop of recent research in the field of migration and diaspora studies, we will explore how African literatures in English model new, more comprehensive modes of community. Close readings of Taiye Selasi’s Ghana Must Go (2013), Teju Cole’s Open City (2011), Chimamanda Ngozi Adichie’s Americanah (2013) and Yvonne Owour’s Dust (2013) will reveal how African literature produced within and outside Africa relate to both specific local realities and wider global politics.

        • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.24 (Z 28)

        Migration: South African and German perspectives (Part I)

        The international cross-site seminar on migration will take place in cooperation with the University of Pretoria, South Africa. Conducted as blended learning, the seminar will consist of joint sessions via live-stream as well as e-learning elements in which students from Pretoria and Düsseldorf work together. In addition to the usual required reading, preparatory work for the seminar will include expert videos which will discuss the respective topic. In this regard, the key objective of the seminar will not only be to impart students the best possible expertise on migration but to broaden perspectives due to interaction with international students as well as experts. Student´s work such as term papers, input videos, or radio features will be made use of in an Open Educational Resources (OER) framework.

         

        Therefore, good command of English and the willingness to be closely involved in cross-site student task-forces will be required. Due to the demanding technical implementation and content requirements, the advanced course is aimed at BA-students in higher semesters or MA-students.

         

        The seminar will be a compact course ("Blockseminar") ranging over both summer and winter terms in 2018. Three sessions will be held in July and September ("Migration: South African and German perspectives I") and five sessions will be held in October and November ("Migration: South African and German perspectives II"). Attendance at both seminars will be expected in order to receive four credit points.

         

        The seminar will take place at the ZIM videoconference room: 25.02.01.34.

        • Dienstag, 16:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018)
        • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 20.07.2018 - 20.07.2018)
        • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 07.09.2018 - 07.09.2018)
        • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 28.09.2018 - 28.09.2018)

        Migrationslinguistik (Französisch/Spanisch)

        Das MS versucht eine stärkere Empirie-orientierte Annäherung an das Phänomen der Migration unter romanistischen Blickwinkel. Dabei gehen wir von der Romania aus, die sich unmittelbar in unserer Nähe befindet: Franzosen und Spanier, aber ggf. auch Italiener und Portugiesen, die als alte und neue Migranten in Düsseldorf und Umgebung leben. Es soll untersucht werden, welche Funktion (der Erwerb von) Mehrsprachigkeit im Leben der Migranten hat. Wie erlernen Migranten die Nationalsprache Deutsch, aber ggf. auch deren Dialekte? Welchen Einfluss hat die Migration auf die „sprachliche Architektur“ in Deutschland? Wie entwickeln sich durch die Migration die Sprach-Einstellungen der Migranten, aber auch der aufnehmenden Gesellschaft? Wie verändern sich die Varietäten selbst, die die Migranten mitbringen und weiterhin sprechen? Welche Rolle spielen die Medien dabei, mit denen sie Kontakt zur ihre Herkunftssprache halten?

        Das MS wird in der Regel, aber nicht durchgehend am Mittwoch, um 10:30 Uhr stattfinden. Gemeinsame kurze Exkursionen (Feldforschung, Experteninterviews) ins Düsseldorfer Zentrum sind vorgesehen.

        BN: Referat, Modulabschluss: Referat und Hausarbeit, bzw. mündliche Prüfung

        • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.03.86 (Z34)

        Moving my hips like 'Yeah'! - Communication in Pop (Di 12:30-14:00)

        When Miley hopped off her plane at LAX, she only had a dream and a cardigan. Would she fit in? The Hollywood Sign! Everybody seemed so famous! It was all so crazy! While she was rockin’ kicks, everyone else was wearing stilettos. Definitely not a Nashville Party! It was hard with her girls not around her. No wonder that her tummy was turning and she was feeling kinda homesick. But then the taxi man turned on the radio and a Jay-Z song was on…

        Popular culture often comes with a simple promise: everyone is welcome, everyone can participate. Miley Cyrus’ 2009 song ”Party in the U.S.A.” turns this promise into the ultimate self-fulfilling prophecy. To relieve the lyrical I from her insecurity and self-doubt, all it takes is one song. Then butterflies fly away and hips begin to move like ‘Yeah’! When pop affects us, there is no denying the truth of this somatic communication. Or, as Shakira once argued: ”Hips don’t lie!”

        But pop is more than Miley’s ”Party in the U.S.A.”. It’s also Neil Young’s ”Rockin’ in the Free World”. It’s Jimi Hendrix crippling the Star Spangled Banner at Woodstock Festival and Johnny Cash performing at San Quentin Prison. It’s the Beatlemania, Live Aid, and the Super Bowl Halftime Show. It’s Michael Jackson’s moonwalk and Psy’s Gangnam Style phenomenon. It’s John Lennon imagining a world without countries (and no religion too). It’s Andy Warhol predicting everybody’s 15 minutes of fame, and the 21st century as the fulfilment of this prediction. And, of course, it’s Kanye West crashing Taylor Swift’s acceptance speech at the MTV Video Music Awards. Because, obviously, who in their right mind would award her a VMA award?

        In other words, pop is intertextual, inter-referential, political, capitalist, chauvinistic, emancipatory, and in any case, thrillingly entertaining. And as if pop songs, artists, artefacts and culture-defining moments were not enough, there are also novels that take up all these aspects to send their protagonists on staggering journeys of self-discovery.

        This seminar tries to approach popular culture from the perspective of literary theory. The two focal texts of the seminar, Nick Hornby’s High Fidelity and Kate Tempest’s The Bricks That Built The Houses, will provide us with contemporary key narratives about pop music, art, and the capitalist structures in which they are embedded in the 20th and 21st century. In dealing with pop songs from the 1960s to the 2010s, we will try to get an overview of a phenomenon that is as diverse as it is fascinating.

        • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

        Nation, Staat, Recht

        Ziel des Seminars ist es, in theoretische Konzepte und Forschung zu Staat und Nation einzuführen, die historischen Entwicklungen moderner Nationalstaaten nachzuzeichnen und aktuelle Aspekte rund um Staat und Nation kritisch zu diskutieren. Dabei wird die rechtliche Verfasstheit von Staat, Nation, Gerechtigkeit und Wohlstand im Vordergrundstehen.

        Das Seminar ist als Lektürekurs konzipiert. Es wird erwartet, dass die angegebene Literatur für jede Sitzung so vorbreitet ist, dass die zentralen Aspekte der Argumentation in wenigen Sätzen zusammen gefasst und die Aussagen der Texte kritisch hinterfragt werden können.

        • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.02.26 (Z 60)

        Novelas policíacas en Hispanoamérica y Cuba: deconstrucción y transculturalidad

        Der Kriminalroman hat sich seit einigen Jahrzehnten als ernstzunehmendes literarisches Genre etabliert, nachdem er lange Zeit aus akademischer Sicht unter "Trivialitätsverdacht" stand. Dies gilt auch für lateinamerikanische Krimis, die inzwischen dabei sind, sich auch auf dem Weltmarkt zu etablieren. Bemerkenswert ist, dass für viele Autorinnen und Autoren zwischen Faktualität und Fiktionalität eine enge Verbindung besteht, so dass der Rahmen der dargestellten Handlungen oft sehr eng mit der kritischen Darstellung der politischen, ökonomischen und sozialen Realität verknüpft ist.

        Weiterhin stehen lateinamerikanische Kriminalromane im engen Dialog mit der Weltliteratur, und zugleich sind sie in der Lage, eigene Wege zu beschreiten. Die zu besprechenden Kriminalromane erscheinen als Bestandteile einer Gattung, welche sich in das Bestreben hispanoamerikanischer Autoren einordnet, sich kosmopolisch zu definieren und hybride Literaturformen zu pflegen. Gerade der Kriminalroman als Massenmedium, in dem sich lo culto und lo popular begegnen können, erlaubt es in diesem Zusammenhang, ihn als Bestandteil jener Schlüsselprozesse zu erfassen, welche nach García Canclini zur Hybridisierung von Kulturen beitragen. Dementsprechend soll unter anderem untersucht werden, wie Kriminalromane auf dem Weg der Transkulturation (Angel Rama) die traditionellen Dichotomien zwischen Eigenem und Fremdem, Zentrum und Peripherie, Identität und Differenz, Tradition und Innovation, Kontinuität und Bruch, Kunst und Kommerz überwinden. Zugleich soll auch untersucht werden, wie Kriminalromane u.a. als Schlüsselromane kritische Zeitbezüge herstellen, welche ein problematisches Bild der lateinamerikanischen Gesellschaften wiedergeben.

        Nachdem in einer ersten Phase des Seminars die theoretischen Grundlagen erschlossen wurden, sollen den Vorgaben des forschungsorientierten Masterstudiengangs Romane und Autoren viertiefend behandelt werden, deren Werke die TeilnehmerInnen besonders ansprechen. Hierfür ist es unabdingbar, dass sich die TeilnehmerInnen vorab über mögliche Arbeitsfelder informieren und mit mir möglichst frühzeitig - idealerweise vor dem 9.4. - das Gespräch suchen.

        Einer der derzeit erfolgreichsten deutschen Krimiautoren, Norbert Horst (http://www.norbert-horst.de/index.php), hat zugesagt, uns im Seminar über seine Arbeit zu informieren. Über seine schriftstellerischen Qualitäten hinausgehend weist Norbert Horst ein weiteres "Alleinstellungsmerkmal" auf: Als Kriminalkommissar wirkte er in etlichen Mord- und anderen Ermittlungskommissionen mit, bevor er bei der Kripo Bielefeld im Kommissariat für Wirtschaftskriminalität tätig wurde.

        • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.00.61

        Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur

         

        Im Rahmen der Veranstaltung wird die dreitägige internationale Summer School "Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur" (12.-14.09.2018, Haus der Universität) besucht; eine thematische Vorbereitung erfolgt vorab, wobei grundlegende Texte gelesen und diskutiert werden.

        Die Veranstaltung zielt darauf ab, die literaturwissenschaftlichen, philosophischen, wissenschaftstheoretischen und nicht zuletzt gesellschaftspolitischen Implikationen einer biopolitischen Lesart des physiognomischen Denkens zu diskutieren, welches insbesondere mit der wissenschaftlichen Fundierung durch die Naturwissenschaften im neunzehnten Jahrhundert einen normierenden Charakter erhält und bis heute latent als gedankliche Matrix dient. Das zunehmende wissenschaftliche Interesse für die Physiognomik und deren konstitutiv interdisziplinären Anwendungsraum hat dazu geführt, die Tradition des physiognomischen Denkens in Italien sowie in Deutschland und Frankreich neu zu entdecken. Infolge der Intensivierung von Migrationsbewegungen, des erneuten Aufkommens von Fragen nach der Legitimierbarkeit von Rassegedanken und der Neubewertung von Inklusions- und Exklusionsmechanismen sieht sich das physiognomische Denken einer seiner historischen Entwicklung innewohnenden Herausforderung ausgesetzt. Es stellt sich die Frage, ob und inwiefern die Physiognomik über ihren geistesgeschichtlich umrissenen Aufgabenbereich hinaus, als eine ästhetische Denkweise betrachtet werden kann, welche die Zentralität des Individuums und der körperlichen Ausgestaltung seiner Identität affirmiert und neu definiert? Diese Frage, welche den Kern der Aktualisierung der Physiognomik und v.a. der Theorien des neunzehnten Jahrhunderts darstellt, lässt sich erst mittels der Vertiefung der historischen Bedingungen einer solchen Selbstumbildung der Physiognomik thematisieren. Die Veranstaltung möchte eine öffentliche Debatte über kollektive und individuelle Identitätskonstrukte vor einem aktuell als krisenhaft erfahrenen Hintergrund anstoßen und Stereotypen kritisch hinterfragen

        Zur Erlangung des Beteiligungsnachweises müssen fünf Vortragsprotokolle (von mindestens zwei Seiten Länge) bis zum 30.09.2018 eingereicht werden.

        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2491.01.63
        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2491.01.63
        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2491.01.63
        • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 12.09.2018 - 14.09.2018)

        Poesía y canción: una historia de la poesía española en la voz de los cantautores y el pop

        La canción de autor conoce en España (en sus diversos idiomas: en castellano, en catalán, en gallego, en vascuence) un cultivo intenso a partir de los años sesenta del siglo XX. En parte, este tipo de canción prolonga (en un formato que combina letra y música) orientaciones tales como la de la poesía social, que en su configuración original de texto únicamente impreso ya habían declinado y dado paso a tendencias de otra índole (la lírica de los autores de la generación del medio siglo y de la generación del 68, que aportan en lo fundamental una superación de las limitaciones del socialrealismo). Junto a su obra propia, los cantautores de los años sesenta, setenta, ochenta del siglo XX elaboran prácticamente una "historia de la poesía española" acorde con intereses temáticos acuciantes en esos años, seleccionando para su adaptación musical aquellos sectores de la lírica española (desde la Edad Media hasta la actualidad, con nombres como los poetas del Romancero, Jorge Manrique, San Juan de la Cruz, Quevedo, Góngora, Rosalía de Castro, Antonio Machado, Miguel Hernández, Gloria Fuertes, Blas de Otero, José Agustín Goytisolo, Jaime Gil de Biedma) más en sintonía con sus intereses epocales. En esa estela, se inscribe la obra de algunos grupos de pop, que a partir de los ochenta abordan la adaptación de poemas líricos (o realizan encargos a poetas vivos, que actúan como "letristas" de esas formaciones musicales; tal es el caso de Luis Alberto de Cuenca), con lo que se introducen novedades estilísticas y temáticas con respecto a lo que habían sido las fórmulas vigentes hasta entonces entre los cantautores. De uno y otro modo, la tradición literaria (incluso la de capítulos remotos como el medieval, con sus cancioneros de poesía "de protesta" y sátira sociopolítica) se actualiza y se resemantiza, en cierto modo, en función del presente. La aportación de los cantautores y algunos grupos pop constituye, así, un interesante observatorio de las mutaciones ideológicas y estéticas que registra la historia cultural de los años del Tardofranquismo, la Transición y el cambio de milenio, y a su estudio se dedica este curso.

        El seminario se propone trazar un recorrido por la historia de la poesía española a través de ejemplos escogidos de versiones de poemas musicados por cantautores y grupos pop de la segunda mitad del siglo XX y principios del XXI. En el desarrollo del seminario se prestará especial atención a los siguientes aspectos:

        • Aplicación de métodos de análisis literario al texto lírico, en sus aspectos temáticos y formales (estudio de la métrica y de los rasgos relevantes de lenguaje figurado)
        • Caracterización sumaria de épocas históricas y de los contextos históricos en que surgen los textos líricos
        • Examen de la posible conexión entre la significación de los textos históricos e intereses del presente
        • Examen de mutaciones epocales a través de la canción
        • Estudio de las características musicales de la propuesta de adaptación del texto lírico
        • Estudio del encaje música-texto
        • Consideraciones sobre intermedialidad
        • Orientaciones sobre la elaboración de un trabajo académico

        • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2421.05.61 (Z20)

        Projektseminar Flucht, Asyl und Integration - Theorie und Praxis des Service Learning V

        Obergrenze? Familiennachzug? Heimatministerium! Diese Schlagwörter bestimmen auch mehr als zwei Jahre nach der großen "Flüchtlingswelle" des Herbstes 2015 den politischen Diskurs um Zuwanderung und Integration.
        Die Frage nach einem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte hat es im Zuge der #nogroko-Bewegung sogar nach ganz oben auf die mediale und politische Agenda geschafft - mit einem für die Betroffenen bescheidenem Ergebnis.
        Wir wollen all diese Themen im Seminar - im Gegensatz zu Politik und Medien - sachlich und analytisch betrachten und vor allem aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: 

        Wie gehen wir mit den Menschen um, die hergekommen sind? Was bieten wir ihnen für Perspektiven? Wie können wir sie auch politisch integrieren?

        In der fünften Edition unseres Projektseminars wollen wir weiterhin gute und nachhaltige Projekte auf der lokalen Ebene entwickeln und etablieren, während wir unseren inhaltlichen Fokus auf globale Probleme wie Fluchtursachen, Handels- und Außenpolitik, sowie auf regionale und weltumspannende Konflikte legen werden. Wir werden Stimmen aus den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten hören, uns über ihre Heimat informieren und austauschen und die Hintergründe ihrer politischen und sozialen Situation kennen lernen.

        Den neuen TeilnehmerInnen werden in inhaltlichen Sitzungen wieder alle Aspekte des Themenkomplexes Flucht, Asyl und Integration näher gebracht. Unterstützen werden uns dabei unsere Kooperationspartner aus der Stadt, dem Ehrenamt und der Zivilgesellschaft, mit denen wir ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten werden. Geplant sind z.B. Besuche im Verwaltungsgericht Düsseldorf, ein Gespräch mit attac, ein Workshop mit der Diakonie, ein Treffen mit Ehrenamtlern aus der Stadt und ein Termin mit der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Düsseldorf. Auf Basis dessen wollen wir an die Projekt-Erfolge der vergangenen Semester anknüpfen und neue Bereiche erschließen, in den wir für und mit Geflüchteten arbeiten können.

        Der Abschluss des letzten erfolgreichen Seminarjahres wurde im Frühling mit der Tagung "Ankommen.Lernen.Mitgestalten" im ZAKK mit über 120 Gästen gefeiert. (https://tinyurl.com/ya3v5wcz)

        Dieses Jahr haben wir mit dem Besuch der Tagung "Angekommen... und dann?" der KollegInnen der Uni Duisburg/Essen und der Heinrich-Böll-Stiftung abgeschlossen, im Sommer wollen wir wieder eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen!

        Hintergrund:
        Um das Studium im BA-Studiengang Sozialwissenschaften sowie im fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich durch Praxisrelevanz, Handlungsbezug und Verständnistiefe zu ergänzen, will das Service-Learning-Projekt die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit gesellschaftlicher Praxis ermöglichen und die Studierenden schon während ihres Studiums zum Wissenstransfer befähigen. Um diesen Transfer zu ermöglichen, werden die Studierenden in einem zweisemestrigen Seminarsetting zunächst inhaltlich und organisatorisch unter anderem zu folgenden Themen begleitet und beraten: Service-Learning-Konzept; wissenschaftliche Grundlagen zu den Themen Flucht, Migration, Integration; Workshops zu Asylrecht, Projektmanagement, Arbeitsfelder und Strukturen der Flüchtlingshilfe etc. Ziel ist es, dass jede/r Studierende individuell oder in einer Gruppe ein eigenes Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit konzipiert, das an aktuelle Bedarfslagen anknüpft.

        Organisatorisches:

        • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
        • Wenn Sie zu Kursbeginn bereits eine eigene Idee mitbringen wollen, freuen wir uns darüber sehr und würden Sie bitten, uns bis zum Semesterstart eine ca. einseitige Skizze einzureichen (an clooth@phil.hhu.de)
        • Der Kurs wird wöchentlich stattfinden, im Wechsel wird es inhaltliche und Projektsitzungen geben, um einzelne Themen vertieft und erfahrungsorientiert zu erarbeiten. Exkursionen zu Kooperationspartnern (z.B. die Gerichtstermine) können auch außerplanmäßig stattfinden.
        • Ein detaillierter Seminarplan wird innerhalb der kommenden Wochen auf den Seiten der Abteilung für Bildungsforschung veröffentlicht.

         

         

         

        ACHTUNG - interne Deadline:

        Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 25.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

        Ab dem 26.03.2018 bis zum 13.04.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

         

         

        • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

        RK Gold Coast Slave Ship Bound To Cotton Fields - Wege und Kulturen des Blues.

        Man mag Blues oder eine seiner zahlreichen Seitenentwicklungen – Soul, Rhythm & Blues, Jazz, Funk – mögen, oder auch nicht. Doch zwei Tatsachen lassen sich wohl kaum übersehen: Erstens werden insbesondere im engeren Bereich des aus 'zwangsmigrierten' Kulturen hervorgegangenen Blues Tonleitermodelle in einer Häufigkeit verwendet, die diejenigen des Dur-Moll-Systems in der aktuellen "Music in Everyday Life" (DeNora 2000) quantitativ deutlich übersteigen dürften. Und zweitens sind in den vergangenen etwa 60 Jahren von Blues-Traditionen ausgehende Aufführungspraktiken in einer nie zuvor dagewesenen Intensität und Reichhaltigkeit auf eine globale 'Wanderschaft' gegangen. Unter musiksystemischen Aspekten ist der Blues als ein hochgradiges 'Erfolgsmodell' anzusehen – etwas, dass sich zumindest in Europa in den 1920er Jahren so wohl niemand hätte träumen lassen. Ein 'Erfolgsmodell', dass sich ohne Berücksichtigung seiner kulturellen Wurzeln jedoch kaum adäquat verstehen oder interpretieren lässt: Heute hören, musizieren, leben und erleben Menschen musikalisch "den Blues", die nie einen Baumwollstrauch von nahem gesehen, oder Zeiten von physischer oder seelischer Not, Diskriminierung und Rassismus selbst miterlebt haben – wie übrigens auch die Rolling Stones nicht, von denen die im Seminartitel als Aufhänger übernommene Song-Zeile stammt. Dennoch: Während in den meisten anderen global migrierenden Musikgenres zumindest ein aufführungstechnischer Bezug im Sinne einer kultur-verbundenen 'Authentizität' unabdingbar erscheint, gilt dies für 'den Blues' zunächst anscheinend kaum. Diese Musik ist so stark, dass sie sich quasi durch ideellen 'Flugsamen' zu verbreiten in der Lage zu sein scheint. Wenn dem so wäre, dann zeigte diese Musik universalistische Tendenzen – etwas, was ein Musikethnologe ohne sorgfältige Prüfung nicht glauben kann und mag. Vielmehr geht dieser davon aus, dass diese Musik – auch gerade diese Musik – sehr viel an kulturellen, gesellschaftlichen und Identitätsstiftenden Momenten zu transportieren in der Lage ist und dies auch tut. Ich lade Sie sehr herzlich dazu ein, derartigen Momenten im Seminar gemeinsam nachzuspüren.

        • Mittwoch, 17:00 - 19:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2017)

        Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Frauenbewegung

        • Donnerstag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2331.02.27 (Z 34)
        • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
        • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
        • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
        • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.00.90 (Z 23)

        Reading / Remembering / War (Mi 10:30-12:00)

         

         

        In this seminar, we will read memoirs and watch films written or directed by American men and women who experienced the Second World War - as soldiers and as civilians - as well as by men and women attempting to come to terms with their parents' experiences of the war.   These texts raise the question of how this "good war" is to be remembered and assert the authority of individual memory over 'official' narratives celebrating victory and survival and challenge us to reexamine the constructions - such as "Americanness," gender, race, democracy, heroism, "humanity" - that these official narratives enforce.

         

        We will discuss three films made immediately after the War (William Wyler's film The Best Years of Our Lives, Frank Capra's It's a Wonderful Life and John Huston's Let There Be Light). Among the texts we will read are William V. Spanos' memoir, In The Neighborhood of Zero, Kurt Vonnegut's novel, Slaughterhouse-Five, C. Tyler's graphic memoir, You'll Never Know, and Ruth Klüger's weiter leben (Still Alive).  

         

        We will pay particular attention to techniques of close textual analysis. Through close analyses of films and novels in conjunction with readings in contemporary memory and trauma studies, we will examine how the memories of war find their place in the narrative of an individual life or the life of a nation.

         

        Requirements for a BN and/or exam registration include weekly entries in an ILIAS reading journal, a short writing assignment, and active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

         

        For an AP you must fulfill the above criteria and write a 15-20-page paper on a topic to be discussed with me in advance.

         

        • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.66

        Refugee Law Clinic – Praxisbezogene Einführung in das Asylrecht

        Die Vorlesung „Praxisbezogene Einführung ins Asylrecht” findet im Zeitraum vom 10.04.2018 – 17.07.2018 immer dienstags von 16:30-18 Uhr in Hörsaal 5A, Gebäude 25.11 statt. In der Vorlesung werden das materielle und das formelle Flüchtlingsrecht in ihren Bezügen zum Verwaltungs- und Verwaltungsprozessrecht behandelt. Schwerpunkte sind das Asylverfahren einschließlich des Dublin-Verfahrens sowie die Rechtsstellung der Schutzsuchenden nach einem positiv oder auch negativ abgeschlossenen Verfahren.

        Dabei legen die Dozenten besonderen Wert auf einen Bezug zur Beratungspraxis, weshalb unter anderem auch praktische Fragen wie die Sozialleistungen für Flüchtlinge oder der Familiennachzug thematisiert werden. Vertiefend werden Praxisseminare zur Traumatisierung von Geflüchteten, eine Fallbesprechung und eine Einführung zu Behördengängen angeboten. Am Ende des Semesters wird eine Leistungsabfrage stehen.

        Die Vorlesung und Seminare richten sich ausdrücklich an Studierende aller Fachrichtungen.

         

        Dozenten:
        Marcel Keienborg und Dr. Martin Manzel

        • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)

        Religion und Nation

        In modernen westlichen Gesellschaften ist immer wieder die Rede vom Bedeutungsverlust der Religion. Im Rahmen dieses Seminars wollen wir diesem Phänomen nachgegen und kritisch untersuchen, inwieweit Säkularisierung wirklich ein alle gesellschaftliche Teilbereiche durchziehendes Phänomen ist. Wir nehmen zunächst wichtige Säkularisierungstheorien in den Blick, um daran anschließend der rechtlichen Verankerungen von Religion in Rechtstexten und ihrer identitäre Verortung in (quantitativen) Selbstauskünften nachzugehen. Es wird darum gehen, an Hand unterschiedlicher Datenquellen Säkularisierung zu untersuchen. Dabei werden unterschiedliche Methoden der Datenanalyse besprochen und angewandt.

        • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2303.01.43 (Z 44)

        SB-Fallstudien zum Deutschen und Internationalen Familien- und Erbrecht

        Fallübungen im Familien- und Erbrecht sowie im Internationalen Privatrecht.

        • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2491.01.65

        Schule im Modernen Japan (1868-1945)

        In allen Kulturen sind Bildung,Erziehung und Sozialisation kontroverse Praktiken. Sie finden in einemgesellschaftlichen Kontext statt und sind daher auch bedingt vonspannungsreichen Vergangenheiten. In diesem Seminar werden wir etwas über dieEntstehung und die Transformation der Schulbildung im modernen Japan erfahren,die als Ort gemeinsamer kultureller Erfahrungen der Bevölkerung bezeichnetwerden kann. Dabei ruht ein besonderes Augenmerk auf der Frage, welcheEigenschaften der Schulbildung als kulturspezifisch und welche als universellgültig betrachtet werden können.

        • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)

        Social Variation in English

        This course will provide an introduction to sociolinguistic theory with a focus on socially motivated variation in English. We will look at the different factors that influence the choice of a linguistic variant, such as speech style, social class, age or gender, and the fact that speakers are embedded into social networks that project their own linguistic norms. We will also look at possible explanations for variation that have been proposed in the sociolinguistic literature, we will look at examples of current research and theorising, and you will learn about methodology in sociolinguistic research. The discussion will extend to issues of language choice and multilingualism, the relationship between language variation and language change, and the question of how social variation interfaces with regional variation. Examples will be drawn primarily from the areas of phonology, lexis and grammar.

        Requirements for CPs and for registration for an AP include the completion of several assignments, which will be detailed in the course document, plus your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

         

        • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)
        • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

        Solidaritäten

        Solidarität ist eine der großen Herausforderungen moderner Gesellschaften: Sie konfrontiert zu allererst mit der Frage danach, was Sozialitäten zusammenhält. Daran schließt sich die Frage an, wie Gesellschaften Solidarität realisieren können. Die Veranstaltungen führt in Theorien zum common good ein, stellt klassische Ansätze der Solidaritätsforschung vor und befasst sich mit modernen Trennlinie, die Solidaritäten verhindern. Hierzu gehören Klasse, Ethnie, Religion und Autochthonie. Wir erarbeiten unterschiedliche Konzepte zum „guten Leben“ und vergleichen Perspektiven, die sowohl auf individuelle Rechte als auch staatliche policies fokussieren.

        • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

        Soziale Integration und Medien

        ACHTUNG: Kurs startet erst am 17.04. (Raum: 23.02.U1.22)

         

        Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.22 (Z 24)
        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2541.00.61

        Soziale Isolation in Japan: Hintergründe, Herausforderungen und Lösungen. 

        Soziale Isolation von vor allem älteren Bürger/innen ist ein vieldiskutiertes Thema in Japan und wird oftmals als Konsequenz weitreichender gesellschaftlicher Wandlungsprozesse interpretiert. Insbesondere die wachsende Zahl von unentdeckten Toten (kodokushi) wird dabei als Symptom für diese zunehmende soziale Desintegration interpretiert. Veränderte Familienstrukturen und Nachbarschaftsverhältnisse, sowie der Wandel des Arbeitsmarktes werden als Hauptursachen dargestellt. 

        Im Seminar sollen diese Zusammenhänge anhand von statistischen Daten nachvollzogen und diskursanalytisch dekonstruiert werden. Hierzu können deutsch-, englisch- und japanischsprachige Texte und andere Materialien (z.B. TV-Dokumentationen) herangezogen werden. Zudem sollen politische Lösungsansätze wie das "Community-based Integrated Care System" vorgestellt und diskutiert werden. 

        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2513.U1.30 (Z 18)

        Speculative Fiction: Reclaiming the Past, Claiming the Future (Do 12:30)

         

         

        Since the late 1960s, feminist, queer, and black writers have used the genre of speculative or 'science' fiction to explore the past, the present, and the future. Authors like Margaret Atwood, Octavia Butler, Nalo Hopkinson, N. K. Jemesin, and Nnedi Okorafor have speculated on the consequences of current social arrangements; they have explored alternative forms of living and being; they have invented a past when histories have not been passed on. In this course, we will look at the forms of temporalizations offered in those works, to find out how and why the past is reclaimed, the present criticized, and the future envisioned.

         

         

        Course expectations:

        Active participation; 1 x course presentation (in a group); 2 x development of discussion questions.

        Exams:

        Oral exam (15-30 min); or written essay (20-25 pages); or proctored written examination (90 min); or project report; or presentation at a student conference (15 min).

         

         

        • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.65

        Sprechen im Kontext/Laboratorio di lettura

        LETTERATURA DELLA MIGRAZIONE: La narrativa femminile multiculturale e italofona.

        Nel corso verranno presi in esame testi di autrici come Igiaba Scego, Laila Wadia, Gabriella Ghermandi.

        Lettura, analisi testuale e commento critico di un testo di prosa italiana con discussione in plenum e relazioni individuali dei partecipanti.

        • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

        Strategies of "Worldmaking" in Black and Asian British Literature

        This course interrogates such widely applied concepts as "world literature", "national", "ethnic" and "postcolonial" literature, in which extraliterary categories are turned into features of demarkation. We will study and critically assess theorisations of these concepts and categories and consider their impact on readerly attitudes, reading conventions and ultimately the practice of literary analysis. The authors of the literary works we will read have all been categorised as "Black" or "Asian British" - and their works are received as part of a body of Black and Asian British writing, but have also been widely disseminated and received as "world literature". In addition to questioning the labels under which these works are received by diverse audiences, we will pay close attention to the particular worlds that these works actually conjure up. How do the worlds they create fare when contrasted to national narratives and other cultural 'myths'? How are these particular worlds made translatable to readers outside the specific contexts from which they emerge and which they reference - specific worlds which may require a specific cultural literacy? What are the strategies of world making and cultural translation these works engage in? 

         

         

        • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.66

        Struktur und Wandel städtischer Teilgebiete: Segregation, Soziale Mischung und Gentrification

        Dozent: Dr. Jan Üblacker (jan.ueblacker@fgw-nrw.de)

        Jan Üblacker promovierte am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln über die Entwicklung der Gentrification-Forschung in Deutschland. Derzeit koordiniert er den am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) angesiedelten Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung, wo er den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft begleitet. Weitere Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Wissenstransfer, Forschungssynthesen sowie qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.

        Seminarankündigung

        Ankündigung von Mieterhöhungen im Briefkasten, Pop-up-Shops und Galerien, junge Eltern mit Lastenrädern, Cafés mit Edison-Lampen, sanierte Schmuckfassaden, im Supermarkt Käse aus dem provenzalischen Uzès (obwohl man nicht dort wohnt), linke Protestgruppen im Nachbarhaus, überall Bogaboos, Start-Ups in Fabriketagen, am Laternenmast der Zettel eines Anwalts und einer Zahnärztin, die genau hier eine Wohnung suchen ("Wir lieben die authentische Atmosphäre!"), um die Ecke muss der letzte Buchladen schließen und auf der letzten Baulücke steht ein großzügiger Neubau. Am geöffneten Zugangstor hängt ein Schild: "Dieses Gelände wird videoüberwacht".

        Diese und weitere Erscheinungsformen urbanen Zusammenlebens, Wohnens und Konsumierens sind vielen StadtbewohnerInnen von Kitsilano (Vancouver) über Lavapies (Madrid) bis ins Rheinland bestens bekannt, sei es durch eigener Erfahrung oder durch die immense Aufmerksamkeit, die Gentrification und damit (z.T. fälschlicherweise) assoziierte Aspekte der Stadtentwicklung in Politik und Medien erfahren.

        Gentrification beschreibt einen Prozess der reinvestiven immobilienwirtschaftlichen Inwertsetzung, der mit einem Austausch statusniedrigerer BewohnerInnengruppen durch statushöhere BewohnerInnengruppen einhergeht. Immobilienwirtschaftlich handelt es sich um eine Wiederaufwertung von Baustrukturen, die zu einer monetär messbaren Wertsteigerung von Grundstücken und Gebäuden führt, das heißt die Grundstücks- und Mietpreise steigen. Sozialräumlich betrachtet äußert sich Gentrification als eine besondere Erscheinungsform der Segregation, einer residentiellen Differenzierung der Bevölkerung nach Einkommen, Migrationshintergrund oder Bildung. Das Phänomen zeichnet sich somit durch eine sozialräumliche (Um-)Sortierung aus, die vertikalen und horizontalen Merkmalen sozialer Ungleichheit folgt. Der komplexe Aufwertungsprozess der Gentrification lässt sich durch vier Dimensionen strukturieren – die soziale, die bauliche, die gewerbliche und die kommunikativ-semantische Aufwertung.

        Im Seminar werden grundlegenden Theorien und Konzepte, methodische Zugänge sowie empirische Befunde der soziologischen Stadtforschung, insbesondere in den Gebieten Segregation, Soziale Mischung und Gentrification vermittelt. Die Studierenden werden damit in die Lage versetzt, Forschungen in diesem Bereich zu beurteilen, einzuordnen, Forschungslücken zu identifizieren sowie aufbauend auf dem Stand der Forschung Fragestellungen zu entwickeln und diese mit geeigneten Methoden zu beantworten. 

         

        • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.70 (Z 16)

        The Europeanization of Political Parties

        Political parties are the centre-piece of democracy in Europe. In how far have they been affected by European integration? How can we understand the rise of populism in this regard? What role do parties play on the European level? The course attempts to provide an answer to these questions by, first, clarifying the role of political parties in theory and, second, move on to specific case studies. By examining the party systems in France, Germany, Britain, Spain, Italy, Poland, Denmark and the Netherlands  common features and country-specific observations will be discussed.

        The course is delivered through a combination of assigned readings, group presentations and panel discussions. Students will form ‘member states groups' which acquire specific knowledge on their chosen country, thus serving as "country experts" in class and representing their country in panel discussions. Certificates of attendance require participation in group presentations.

         

        The module is assessed by oral examinations. A detailed course outline, further information and relevant literature will be provided via course website.

         

         

        • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.01.66

        The Evolution of a European Public Sphere

        ACHTUNG - interne Deadline:

        Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 18.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

        Ab dem 19.03.2018 bis zum 29.03.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

          

        There are many barriers to a real European public sphere. Should they be overcome, and if yes, how? In which sectors of society we are already living in a European public sphere? The course starts with elaborating on the theoretical implications of public spheres. Yet the main part of the seminar is devoted to case studies which touch upon very different aspects of society (culture, economy, sports, media, habits etc.).

        The course is delivered through a combination of assigned readings, group research and presentations. With the help of groups, students will explore the Europeanization of the public sphere in a variety of fields.

         

        Certificates of attendance require participation in group presentations or minor research projects. The module is assessed by oral examinations. A detailed course outline, further information and relevant literature will be provided via course website.

         

        • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.01.66

        The Many Translations of Anglophone World Literatures (Mo 10.30)

        This seminar aims at discussing the theory and practice of Anglophone world literatures, focusing on their relation to acts of translation across languages and cultures. World literature has become a central concept of literary theory and practice, yielding salient research results. In the seminar, we will rehearse different definitions and conflicting usages of the term 'world literature.' Drawing on this genealogy of scholarship, we will also deal with the criticism the concept has received, specifically regarding its presumed Euro-centric thrust. Particular attention will be paid to the questions of why, how and when world literature is translated into different cultural and linguistic contexts. Translation, as we will see, is the enabling force in world literature; yet the relation between translation and world literature is peculiarly undertheorized. Jointly, we will discuss a number of primary texts against the backdrop of contemporary research that bridges world literature and translation studies. All in all, the seminar will familiarize students with selected texts from the rich field of Anglophone world literatures as well as with theoretical approaches within the field of world literature. The seminar will also serve as an open forum for discussing the politics of translation in times of accelerated migration and globalization.

         

        • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)
        • Montag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 23.04.2018 - 23.04.2018) - 2303.U1.65

        The Political System and the Political Culture of the US

        Verhandlungen über TTIP entzweit die Sicht auf die USA die Bürger in Deutschland und Europa. Die USA lassen sich jedoch nur verstehen, wenn der Beobachter das politische System und die Wurzeln der politischen Kultur der USA kennt. Seit den Präsidentschaften von George W. Bush und Barack Obama geht durch das Land ein tiefer Riss – das zeigte auch Kandidatenriege der Präsidentschaftsvorwahlen 2016 und natürlich die in der bisherigen Präsidentschaft von Donald Trump. Die Polarisierung der Politik hat in den vergangenen Jahren auch durch das Aufkommen der Tea Party-Bewegung zugenommen.

        Alle Texte (außer der Einführungsliteratur - siehe oben) werden in englischer Sprache in einem Reader bereitgestellt und der Kurs wird in Englisch abgehalten werden. Eine Teilnahme an allen Blocksitzungsterminen (einschließlich der Orgasitzung im April) ist obligatorisch.

        Alle Texte (außer der Einführungsliteratur, s.u.) werden in englischer Sprache in einem elektronischen Reader bereitgestellt und der Kurs wird in Englisch abgehalten werden.

        • Mittwoch, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
        • Samstag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2332.01.48
        • Sonntag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 10.06.2018 - 10.06.2018) - 2332.01.48
        • Samstag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.01.48
        • Sonntag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 24.06.2018 - 24.06.2018) - 2332.01.48

        Theorien und Wirkungen von Sozialkapital

        Seit Beginn der 1990er Jahre erfährt das Konzept "Sozialkapital" verstärkt Aufmerksamkeit in den Sozialwissenschaften. Überwiegend positiv konnotiert, wird Sozialkapital unter anderem als Garant für die Performanz demokratischer Institutionen, als Voraussetzung für kollektives Handeln und kooperatives Verhalten zwischen Menschen und damit als Fundament einer lebendigen Zivilgesellschaft betrachtet.

        Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene Konzeptionen von Sozialkapital eingehend und differenziert erarbeitet und miteinander verglichen. Anhand eines Theorieüberblicks wird die Notwendigkeit und Brauchbarkeit des Konzeptes untersucht und erörtert, welche inhaltlichen Aspekte und Dimensionen bei den einzelnen Definitionen zu berücksichtigen sind.

        Im zweiten Teil werden verschiedene sozialwissenschaftliche Bereiche untersucht, in denen Sozialkapital eine Rolle spielt. So werden beispielsweise Wirkungen auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklungen, auf Bildung, Migration und den Arbeitsmarkt in den Fokus gerückt. Dabei werden auch potentielle „dunkle Seiten“ des Sozialkapitals berücksichtigt, die mit negativen Effekten für die Gesellschaft verbunden sind.

        • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.66

        Totalitarianism: History and Theory

        Applying a comparative perspective, this seminar deals with Stalinism and Nazism. Based on different theories of totalitarianism the seminar identifies the ideologies and crucial factors that characterize the above-mentioned regimes. Therefore, the seminar is focused on three main themes. First, it states the possibilities and limits of specific theories of totalitarianism. Second, it examines the rise and transformation of the NS-Regime and the Soviet Union under Stalin.

        Third, the seminar elucidates the shifts in discourse of totalitarian theories during the second half of the 20th century. Moreover it attempts to identify further historical cases of totalitarian regimes.

        In addition to an active participation, students are required to give a presentation.

         

        • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)

        US & Them - Drawing, Crossing, and Ignoring Lines in American Literature (Do 10:30)

         

        With the Declaration of Independence in 1776 the Second Continental Congress declared the United States of America as separate and independent from Britain. In drawing that first, decisive and fateful line the former colonies not only effected the birth of a nation but also created the promise of a land that would allow its people to freely pursue their happiness, on the grounds of the conviction that all men are created equal. History has shown, however, that being a part of the U.S. in many ways does not equate with being “one of US” and the pursuit of happiness has been severely complicated for many who find themselves sorted on the wrong side of a line.

        In this class, we will be reading fictional and non-fictional texts that critically engage with some of the cultural dividing lines that have been drawn, and continue to be drawn between different groups in the United States. Based on our primary texts, we will analyze the literary strategies employed by their authors in the interrogation of the cultural phenomenon of “Othering” and examine its cultural history, and function overall.

        • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.03.22

        Zwischen Brexit, Migrationsbewegungen und Eurokrise: Solidaritätsdiskurse in nationalen Öffentlichkeiten

        Ob Brexit, Flüchtlings- oder Eurokrise, kaum ein öffentlicher Diskurs scheint derzeit ohne die obligatorische Forderung nach mehr Solidarität auszukommen. Unklar bleibt dabei jedoch, was mit dem Begriff genau gemeint ist, bzw. wer sich eigentlich wem gegenüber solidarisch verhalten sollte, und aus welchen Gründen. Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Was unterscheidet Solidarität von ähnlichen Konzepten wie prosozialem Verhalten, Altruismus, oder sozialem Zusammenhalt? Handeln EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Euro-Rettungsschirms solidarisch oder geht es dabei lediglich um eigene Interessen? (und ist das überhaupt ein Widerspruch?). Welche strategischen Akteure prägen den öffentlichen Diskurs über Solidarität? Unter welchen Bedingungen ist solidarisches Verhalten wahrscheinlich?

        Das Forschungsinteresse des Seminars ist bewusst erstmal allgemein gehalten und bezieht sich auf das Thema Solidarität. In den ersten Seminarsitzungen werden wir entscheiden, ob wir uns empirisch mit medialen Solidaritätsdiskursen zu konkreten politischen Problemen oder mit medialen Einflüssen auf solidarisches Verhalten beschäftigen werden. Ziel des Seminars ist es die TeilnehmerInnen darin zu schulen eine quantitative Studie von der Entwicklung einer Forschungsfrage bis zum schriftlichen Abschlussbericht zu konzipieren und durchzuführen.

        • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.22 (Z 24)
        • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

        Verantwortlichkeit: