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Inter-/Nationalität und Kultur

Lehrveranstaltungen zu Inter-/Nationalität und Kultur

"Corporate Social Responsibility" - Zivilgesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Unternehmern im 19. und 20. Jahrhundert.

Was verbindet Jakob Fugger mit Bill Gates und Susanne Klatten? Zivilgesellschaftliches Engagement von Unternehmern kann auf eine  Jahrhunderte alte Geschichte zurückblicken und folgt  unterschiedlichsten Motiven. Neben altruistischen und philantropischen  Beweggründen zählten das Streben nach kulturellem Kapital zu den  Auslösern für den Bau von Hospitälern, die Errichtung bedeutender  Kunstsammlungen oder die Gründung von Universitäten.   Die Übung befasst sich anhand von einzelnen Fallbeispielen mit den  historischen Erscheinungsformen des zivilgesellschaftlichen  Engagements von Unternehmen. Dabei sollten Aktivitäten im Bereich von  Kultur und Bildung, Politik und Gesundheit im Hinblick auf ihre  Entstehungsgeschichte, ihre inhaltliche Ausrichtung und  finanziell-organisatorische Struktur untersucht werden. Die  Veranstaltung versteht sich als einen anwendungsorientierten Einstieg  in die unternehmensnahe Stiftungsarbeit, die den Blick auf die  historischen Grundlagen mit aktuellen Fragestellungen verbindet. 

  • Freitag, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 12.10.2018 - 12.10.2018)
  • Freitag, 14:30 - 17:00 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2332.01.42
  • 10:00 - 17:00 (Blockveranstaltung + Sa, 25.01.2019 - 26.01.2019)

"The Postcolonial Short Story (Contemporary Writers from NZ to Canada)"

‘As a work in miniature, the short story, like a needlepoint square, demands flawless execution’ (p. 166). Beverly J. Rasporich

 

The form of the short story seems to be particularly suited to represent the ruptured condition of postcolonial societies. Some writers claim that “this sense of alienation is complemented by the postcolonial short story’s emergence […] as an expressive medium for themes of fragmentation”[1] In this seminar we will address with each story a different aspect of postcolonial literature, such as hybritiy, mimicry, unhomeliness (Bhabha), (post)colonial identity and ideology, margins and liminality (Turner), bricolage (Deleuze / Guattari), construction of memory and historiography. With Giles Deleuze and Félix Guattari we will attempt to grasp the elements of ‘deterritorialization’, ‘politicalization’ and ‘collective value’ in these examples of what they call ‘minor literature’ and find narrative devices of deficit, curtailment, lacking and aperture as markers of this ‘minority’.

The list of short story authors includes various Anglophone writers such as: Nadine Gordimer und Zoe Wicomb (ZA), Alice Munro (CA), Shiva Naipaul (TT), Chinua Achebe (NG) and Archie Weller (OZ).

[1] Maggie Awadalla and Paul March Russel: “Introduction: The Short Story and the Postcolonial.” In: ibid (eds.): The Postcolonial Short Story. New York: Palgrave Macmillan 2013, 3.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.00.94 (Z64)

„Das Ende vom Lied“ – eine jiddische Madame Bovary? / "The End of Everything" – A Yiddish Madame Bovary?

Flauberts „Madame Bovary” schildert das Schicksal einer Frau in der französischen Provinzstadt Yonville im 19. Jahrhundert. Was aber, wenn Madame Bovary in einem jüdischen Schtetl in Osteuropa gelebt hätte? In „Das Ende vom Lied” (1911–1913) hat der jiddische Schriftsteller Dowid Bergelson (1884–1952) Flauberts Bovary auf eindringliche Weise weitergeschrieben. Im Seminar lesen wir einzelne Kapitel aus dem Roman, verfolgen die intertextuellen Bezüge zu anderen Literaturen Europas und vergleichen das psychologische Porträt der Protagonistin Mirl Hurvits mit Darstellungen von Frauenschicksalen in jiddischen Filmen, etwa „Mirele Efross” (1939).
Jiddischkenntnisse sind nicht erforderlich.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019)

„Django Jane“: Transkulturelle Diskurse im Musikvideo*

Ein aktuelles Paradigma audiovisueller Medienkulturen bildet die Medienästhetik des Musikvideos. Aus medienkulturwissenschaftlicher Perspektive ist das Genre des Musikvideos an der Schnittstelle zwischen
High Culture und Low Culture, zwischen Akustischem und Visuellem positioniert und bewegt sich damit immer auch an den Grenzen medialer Formen und Gattungen und ist damit als ein dezidiert transmediales Genre
ausgewiesen.

Seit YouTube, Vimeo und andere Streamingdienste von aktuellen Popstars gezielt zur Verbreitung multimedialer Konzeptalben genutzt werden, ist das Musikvideo damit auch wieder ein fester Bestandteil popkultureller
Produktions-und Rezeptionspraktiken und erlebt auch vielleicht deshalb aktuell eine Renaissance. Diese Entwicklung ist auch deshalb neu, da das klassische Mediendispositivs des traditionellen Musikvideokanals nicht mehr existiert.

In diesem Seminar sollen spezifische transmediale und -kultureller Phänomene (wie u.a. Exotismus, Orientalismus, Afrofuturismus, Afropunk, (Trans-)Gender) am Beispiel des Musikvideos untersucht werden. Vor dem Hintergrund der Diskurse der Cultural Studies werden Zitations- und Interferenztechniken der Popkultur im Hinblick auf ihren medienarchäologischen Anfang (Futurismus, Dada, Poststrukturalimus, Pop Art etc.) hin befragt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2301.HS 3B (Z 114)

Aktuelle Problemstellungen der Europäischen Integration

Die Europäische Union befindet sich an einem Scheideweg. Gut 60 Jahre nach Unterzeichnung der Römischen Verträge ist die Schaffung eines Gemeinsamen Marktes weitgehend verwirklicht. Zugleich verfängt die historische Begründung der EU als Friedensprojekt immer weniger. Obendrein wird mit Großbritannien im kommenden Jahr erstmals ein Mitgliedstaat aus dem Integrationsverbund ausscheiden. Der einstige permissive Konsens ist einem restringierenden Dissens gewichen. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die größten Integrationsfortschritte, aber auch die größten Herausforderungen auf Politikfeldern zu verzeichnen sind, die weitaus stärker als die wirtschaftliche Integration in den Kernbereich staatlicher Souveränität eingreifen. Zudem sind für die Bewältigung der vielfältigen Krisen, mit denen die EU konfrontiert ist, deutlich mehr finanzielle Ressourcen erforderlich, als dies im Zusammenhang mit der Marktschaffung der Fall ist.

Dieses Seminar nimmt die vielfältigen Problemstellungen und Entscheidungen zum Ausgangspunkt, eingehender über die Zukunft der europäischen Integration nachzudenken und zu diskutieren. (Bis) 2019 stehen nicht nur grundlegende Fragen zur Klärung an – angefangen bei den zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich über Umfang und Finanzierung des EU-Haushalts bis hin zur Zukunft eines europäischen Asyl- und Grenzsicherungssystems – im Mai 2019 finden auch zum neunten Mal die Direktwahlen zum Europäischen Parlament statt. Es steht zu erwarten, dass europaskeptische und europafeindliche Parteien weiter an Zulauf gewinnen werden und neue Player wie die von Emmanuel Macron ins Leben gerufene Bewegungspartei "En Marche" auf den Plan treten werden. Dies dürfte Auswirkungen nicht nur auf den Wahlkampf, sondern auch auf die Mehrheitsbildung und Entscheidungsfindung im einzigen direkt gewählten EU-Organ haben. 

Als integralen methodisch-didaktischen Bestandteil werden Sie in diesem Seminar die Technik des akademischen Debattierens kennenlernen und anwenden, um auf Grundlage ausgewählter aktueller Entwicklungen und Problemstellungen spezifische Dilemmata der europäischen Integration eingehender zu erörtern. Im Rahmen der Lehrveranstaltung wird der Kurs an dem universitätsübergreifenden Debattierwettbewerb „NRW debattiert Europa” teilnehmen, der von der Universität Duisburg-Essen organisiert wird.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 29.01.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)

Ausländerrecht

Das Ausländerrecht unterliegt in den vergangenen Jahren einem permanenten und grundlegenden, insbesondere unionsrechtlich bedingten Wandlungsprozess. Die Veranstaltung vermittelt die Grundzüge des neuen Ausländerrechts unter Einschluss seiner vielfältigen Bezüge zum Völker-, Europarecht und Verfassungsrecht. Schwerpunktmäßig behandelt werden unter anderem

1. Die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland

2. Die Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltstiteln

a. Die Aufenthaltstitel

b. Die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen und Versagungsgründe

c. Die einzelnen Aufenthaltszwecke (Ausbildung, Erwerbstätigkeit, humanitäre und familiäre Gründe)

3. Die ausländerrechtliche Behandlung von Unionsbürgern und ihren Familienangehörigen

4. Die Bedeutung des Assoziationsrechts

5. Die Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts

6. Die Beendigung des Aufenthalts

a. Die Abschiebung

b. Die Duldung

Besonderer Wert wird dabei jeweils auf die Einordnung der zu behandelnden Einzelfragen in das System des Verwaltungsverfahrens- und -prozessrechts gelegt. Häufig wiederkehrende und prüfungsrelevante Fallgestaltungen werden unter ergänzender Heranziehung von Beispielen aus der verwaltungsgerichtlichen Praxis besprochen. Dabei besteht die Gelegenheit, Grundlagenkenntnisse in den vorgenannten Rechtsgebieten zu vertiefen.

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.10.2018 - 01.02.2019) - 2491.01.21
  • Samstag, 08:30 - 13:30 (Einzeltermin, 24.11.2018 - 24.11.2018) - 2491.01.21
  • Freitag, 08:30 - 10:00 (Einzeltermin, 21.12.2018 - 21.12.2018) - 2491.01.22

BFM 1a /b Angewandte Sprachanalyse: Wem gehört die Stadt? Sprache und öffentlicher Raum

Hinweis:

 Das Seminar ist Teil eines Seminarverbunds zum Oberthema „Wem gehört die Stadt?”, der vom Rektorat der HHU durch Mittel der „Bürgeruniversität” gefördert wird.  Er wird von C. auf der Lake, K. Kuck und K.S. Roth geleitet und in ihm werden die Aspekte „Public Art”, „Tabuisierte Räume” und „Mehrsprachige Räume” bearbeitet. Die abschließende Zuordnung zu einem der Schwerpunkte wird, unabhängig vom gebuchten Seminar, zu Beginn des Seminars vorgenommen. (Bitte melden Sie sich also nur zu einem der drei Seminare an!)

 

Thema, Ergebnis, Organisation:

Neben vielem anderen prägen nicht zuletzt auch sprachliche Aspekte das Gesicht einer Stadt. Das reicht von der vielfachen Markierung von Orten und Räumen durch Sprache (Schilder, Aushänge, Plakate, Graffiti, Schaufensterauslagen usw.) über verschiedene Interaktionsmodalitäten, die fest mit soziale Räumen (vom Amt über den Sportplatz bis zur Universität) verbunden sind, bis hin zum unterschiedlich starken Auftreten verschiedener „Nationalsprachen” und ihren komplexen kulturellen und sozialen Bezügen in verschiedenen Teilen einer mehrsprachigen Stadt.

Der Seminarverbund wird die Stadt Düsseldorf unter diesem Gesichtspunkt und methodisch orientiert an der „Linguistic Landscape”-Forschung  in Feldstudien genauer in den Blick nehmen. Dabei wird er den rein inneruniversitären Raum ausdrücklich verlassen und im Sinne der „Bürgeruniversität” in Kontakt mit der Stadt und ihren Bürgern selbst treten. So ist das Ziel der Veranstaltung die Erstellung einer öffentlich zugänglichen App („Stadtsprachen-App”), die Interessierten Rundgänge durch Düsseldorf mit den drei genannten Themenschwerpunkten bietet. Auch die Präsentation dieser App in Form einer öffentlichen Veranstaltung im „Haus der Universität” wird im Rahmen des Seminars vorzubereiten sein.

Das Seminar besteht aus drei Blockveranstaltungen (Samstage!), bei denen die drei Gruppen weitgehend zusammen arbeiten werden, und ergänzenden Feldforschungsterminen in den Einzelgruppen (das Seminar findet nicht wöchentlich statt). Es richtet sich vor allen Dingen an Studierende, die bereit sind, mit einem großen Maß an Selbständigkeit forschungsorientiert zu lernen, dabei auch Erfahrungen in Wissenschaftsorganisation und Mediengestaltung zu machen (und gerne auch bereits vorhandene einzubringen) und an einem konkreten „Produkt” zu arbeiten, das über die Lehrveranstaltung hinaus Bestand haben wird.

Die Teilnahme an der Einführungssitzung am 10.10. (16.30 – 18.00 Uhr, Raum 24.21 U1.21) ist ebenso obligatorisch wie die Anwesenheit an allen Blocktagen (10.11., 8.12. und 12.1.). Nach der Einführungssitzung wird ein Einsteigen ins Seminar i.d.R. nicht mehr möglich sein.

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.00.66
  • Mittwoch, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 30.01.2019 - 30.01.2019) - 2421.03.26

BFM 3a/b Glaube, Krieg und Verwandtschaft – Der 'Willehalm' Wolframs von Eschenbach

Wolframs Willehalm erzählt von dem gewaltsamen religiösen wie kulturellen Konflikt zwischen Christen und Sarazenen. Ausgelöst wird dieser auf beiden Seiten zahllose Verluste fordernde Krieg durch die Liebe zwischen dem gleichnamigen Protagonisten der Erzählung und Arabel, Frau des heidnischen Königs Tybalt: Diese konvertiert, nachdem Willehalm sie gegen den Willen ihres Ehemannes in seine Heimat entführt, zum Christentum, nennt sich fortan Gyburc und heiratet Willehalm. Der daraus resultierende Angriff ihres militärisch weit überlegenen Vaters Terramer führt zu einem grausamen und entfremdenden Krieg, dessen Sinnlosigkeit nicht nur über die zahlreichen, oft nüchternen Beschreibungen von Schlachten und Kämpfen thematisch wird, sondern auch über die prekäre familiäre und verwandtschaftliche Nähe der beiden verfeindeten Glaubensgemeinschaften exponiert wird: Der Andere, das religiös wie kulturell Fremde, der Feind ist die Familie, deren anhaltende Bindung allerdings zu einer Aufweichung dieser nur scheinbar objektiven religiösen wie kulturellen Differenzen und Grenzen führt. Neben dieser Diskussion der Relevanz von verwandtschaftlichen Bindungen und familiären Konstellationen, der Rolle von Glauben, Religion und kultureller Alterität thematisiert die Erzählung auch die Folgen von Krieg und Gewalt für Gesellschaft und Individuum. Dabei scheint sie ein ganz eigenes Bild interreligiöser und –kultureller Toleranz zu zeichnen. Diesen, wie auch weiteren zentralen Aspekten möchte das Seminar im Anschluss an eine gemeinsame Lektüre des Romans und im Rückgriff auf verschiedene Positionen der Forschung nachgehen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Techniken und Verfahren der Narrativierung jener thematischen Problemkonstellationen sowie auf einzelne Figurenentwürfe gerichtet werden.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 28.01.2019) - 2332.00.66

BM 3 - Introduction to English and American Literary Studies

Jointly taught by various members of the department (Erchinger, Lüdeke, Neumann, Pirker, Schiller, Winnett), this mandatory course is designed to provide students with a general overview of the whole field of English and American literature and culture. Essential tools and concepts of literary analysis will therefore be covered alongside historically specific themes and issues as well as theoretical approaches to the critical study of cultural discourses and literary works. Basic methodical, historical and theoretical knowledge will be introduced and illustrated by means of sample texts that we will make available to participants in advance.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 15.10.2018 - 01.02.2019) - 2201.HS 2D (Z 339)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.U1.44

Begleitstudiengang Anglo-American Law

Die Veranstaltung bildet den ersten Teil des Begleitstudienganges „Anglo-American-Law", welcher insgesamt zwei Semester dauert. Im ersten Semester werden die Grundlagenfächer aus amerikanischer Sicht gelehrt. Nach einer kurzen Introduction, in der die Geschichte und Methoden des Common Law behandelt werden, folgen Vorlesungen zu Contracts, Torts und Constitutional Law. Das zweite Semester des Begleitstudiums ist durch starke Praxisbezogenheit geprägt und wird personell von in der Praxis tätigen Juristinnen und Juristen getragen, die aus den Ländern des anglo-amerikanischen Rechtskreises stammen („native speaker") oder in einem solchen Lande eine juristische Qualifikation erworben haben. Das Angebot trägt den Anforderungen Rechnung, die aufgrund der europäischen Integration und der zunehmenden Globalisierung an Nachwuchsjuristinnen und Nachwuchsjuristen gestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich auf diese Weise frühzeitig sprachlich und fachlich vorbereiten. Die Veranstaltung ist auch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Interesse an der Rechtsvergleichung geeignet.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 21.01.2019) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.10.2018 - 24.01.2019) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Donnerstag, 16:30 - 19:30 (Einzeltermin, 18.10.2018 - 18.10.2018) - 2221.HS 2E (Z 181)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.10.2018 - 11.10.2018) - 2511.HS 5A (Z 160)
  • Montag, 18:00 - 19:30 (Einzeltermin, 21.01.2019 - 21.01.2019) - 2511.HS 5B (Z 218)

Bodies and Embodiment in Anglophone Literature

Discarding Cartesian Dualism thinkers and philosophers from the 19th century on gradually moved towards privileging the body over the mind in order to define the self. Today nobody would negate that we are embodied subjects. Who we are, what we think and what we do is determined by corporal categories like gender, race, desire, age and illness. Like the body itself these categories are, according to scholars like Michel Foucault, Frantz Fanon and Judith Buthler, discursively produced and open to historical and social change.

The seminar will introduce basic theoretical texts dealing with definitions of the embodied self. From the experience of mental illness in Janet Frame's classical novel Faces in the Water to the literally constipating embodiment of a troubling home country in NoViolet Bulowayo's We need new names, and from the disfigured body in Indra Sinha's novel Animal's People to the representations human clones in Kazuo Ishiguro's Never Let Me Go - Anglophone writers from different cultural backgrounds offer a variety of corporal states and sensations that acknowledge varying forms of subjectivity and identify patriarchal, colonial and neo-colonial discourses, thus negotiating and challenging normative worldviews on the body, gender, racial and sexual identity.

Students are expected to purchase the novels. To obtain a BN students must either deliver a presentation of a chosen topic or a short essay on a subject of their choice.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42

Border Thinking and Border (as) Culture

In this seminar we will interrogate and intervene on the political and cultural implications of borders, articulated through a decolonizing approach. By understanding the materiality of the border as a zone of exclusion (of bodies, subjectivities, experiences), fundamentally entangled with the colonial project of modernity, together we will explore the idea of the borderlands as a liminal space of enunciation of different pasts, challenging presents, and pluri-versal futures.

This seminar takes two routes: the first unravels from the notion of thinking from/through the border, taking into account plural worldviews from alternative modernities in order to assemble an ontoepistemological approach to Cultural Studies. The second route will lead us through an exploration of border(ed) spaces, from colonial histories to the contemporary ubiquity of border work, be it through technological divides or the so-called "migration crisis" of Europe.  Our approach to these border(ed) spaces will make use of border thinking as a framework of inquiry, meaning that our investigation of the cultural entanglements of borders will be necessarily enunciated from a decolonizing place. 

The main theoretical framework for this seminar stems from Latin American and Caribbean thinkers; by giving such a strong focus on these places of knowledge production, we already begin our journey in border thinking by positioning ourselves with and within a geopolitical space. This is important for this class and will be discussed in detail with you throughout the semester.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2621.01.36 (Z 16)

Constructing the Girl

"I hate to think that I've got to grow up and be Miss March, and wear long gowns, and look as prim as a China-aster. It's bad enough to be a girl, any-way, when I like boy's games, and work, and manners. I can't get over my disappointment in not being a boy. . . ." - Jo, Little Women

 

In this class we will be looking at the cultural construction of "the girl" and the time period defined as "girlhood" in American culture. We will consider historical context as well as the way in which (popular) culture has shaped these two concepts over time.

 

We will look at both literary and filmic representations, starting with Louisa May Alcott's novel Little Women (1868) and working our way towards the present day.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.43

Crossing Lines - Narratives of Passing in American Literature and Film

 

! Added on October 9, 2018: There are 2 spots still available to those who send in a response essay. !

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Narratives of passing raise provocative questions about socially-constructed categories such as race and gender by exposing the arbitrariness, artificiality, and permeability of these categories.

 

In the first half of the semester, we will focus on classic narratives of racial passing, that is, narratives about light-skinned African-American characters who can and do pass for white. In order to explore how the genre has developed and why it continues to hold the interest of today’s audiences, we will compare Nella Larsen’s novella Passing, (1929) to excerpts from both the book and the film version of Philip Roth’s The Human Stain (2000) and to Mat Johnson’s and Warren Pleece's graphic novel Incognegro (2008).

 

In the second half of the semester, we will direct our attention to different oppositional categories, such as male vs. female and human vs. monster, in order to investigate if, how, and to what extent non-racial shifts in identity can profit from being analyzed through the lens of ‘passing.’  

 

This course is open to all students wishing to explore narratives of passing. You are expected to attend regularly (no more than two absences), read attentively and participate actively.  

 

Most texts and materials will be made available in the Semesterapparat by the beginning of the semester.  

 

Please buy this edition of Nella Laren’s novella:

Larsen, Nella, and Carla Kaplan. Passing: Authoritative Text, Backgrounds and Contexts, Criticism. New York: W.W. Norton & Co, 2007. Print.

Either the 2008 or the 2018 edition of: 

Mat Johnson and Warren Pleece, Incognegro: A Graphic Mystery

And any edition of: 

Philip Roth, The Human Stain  

 

Students not present on the first day of class will be withdrawn from the list of enrolled students, unless they have made prior arrangements with me.

 

Added on September 19, 2018: 

There are currently 70 students asking to take part in my course ‘Crossing Lines – Narratives Passing in American Literature and Film.’ Unfortunately, I can only give places to 35 of you. 

In order to decide whom to select, I ask you to complete the following task, and then send it to me via email (rond@phil.uni-duesseldorf.de). Those 35 students who are quickest to reply will be admitted to the course. 

Choose and complete one of the following tasks, please: 

A) Comment on how racial passing is represented and/or framed in CNN’s feature, ”‘Most People Think I’m White’”: 

https://www.youtube.com/watch?v=Unu1PhwrD0c
CNN. "'Most People Think I'm White'." YouTube. 03 Mar. 2018. Web. 19 Sept. 2018. 

OR

B) Comment on how different kinds of ‘passing’ are represented/addressed in Langston Hughes short story, ”Passing” (1933): 

https://msdavisflowers.files.wordpress.com/2016/03/passing.pdf 
Hughes, Langston. "Passing." N.p., Mar. 2016. Web. 19 Sept. 2018.

Your response essay (to copied into your email or attached to it as a pdf) should not exceed 450 words. 

I am looking forward to reading your responses. 

Best wishes 
Kathrin Rond 

P.S.: If, for whatever reason, you no longer wish to take part in my course, deregister on the HIS-LSF platform, please.

 

Added on September 24, 2018: 

There are still 18 spots available to those who send in their responses. 

 

Added on September 25, 2018:

There are still 13 spots available to those who send in their responses. 

 

Added on September 27, 2018: 

There are still 11 spots available to those who send in their responses. 

 

Added on September 28, 2018: 

There are 10 spots still available to those who send in a response essay. 

 

Added on October 2, 2018:

There are 9 spots still available to those who send in a response essay.

 

Added on October 6, 2018: 

There are 5 spots still available to those who send in a response essay. 

 

Added on October 9 2018:

There are 2 spots still available to those who send in a response essay. 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.00.52
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich)

Culture-Specific Elements in Translation

In this seminar, we will practice how to deal with culture-specific elements by translating texts from different Anglophone contexts into German. Elements that may be challenging for translators and readers include discourse markers, historical events, flora and fauna, brand names, aspects of everyday life, abstract concepts, etc.

 

It is especially in today's postcolonial world literature that texts are increasingly written for multiple readerships, a complete comprehension of all concepts is therefore unlikely even among source text readers. But how much unfamiliarity can we expect target text readers to accept? When is additional information or elaboration needed, and which forms can such explanations take? Are there untranslatable terms, and how can we (not) translate them?

 

Texts to be translated include excerpts from Midnight's Children by Salman Rushdie, A Concise Chinese-English Dictionary for Lovers by Guo Xiaolu, Americanah by Chimamanda Ngozi Adichie, as well as short stories by Margaret Atwood, Lucía Berlin, and others.

 

Suggested introductory reading:

  • Apter, Emily. Against World Literature: On the Politics of Untranslatability. Verso, 2013.
  • Fagan, Alison. "Translating in the Margins: Attending to Glossaries in Latina/o Literature." Journal of Modern Literature, vol. 39, no. 3, 2016, pp. 57-75.
  • Grutman, Rainier. "Literary Multilingualism in Translation." Target, 18 (1), 2006, pp. 17-47.
  • Venuti, Lawrence, et al., editors. The Translator's Invisibility: A History of Translation. Reprinted., Routledge, 2005.
  • Walkowitz, Rebecca L. Born Translated: The Contemporary Novel in an Age of World Literature, Columbia University Press, 2015.

 

 

  

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42

Das Europa der Einwanderer in der französischen Gegenwartsliteratur

Das Europa der Einwanderer in der französischen Gegenwartsliteratur
Weltweit sind über 65 Millionen Menschen auf der Flucht. 2015/2016 haben mehr als 2,5 Millionen von ihnen in Europa um Asyl ersucht. Die größte Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg polarisiert den Einwanderungskontinent. Die Aspekte Identität und Integration, Eigenes und Fremdes, Hoffnung und Furcht spiegeln sich auch in der französischen Gegenwartsliteratur wider.
 
Folgende Themenschwerpunkte werden im Seminar behandelt:
 
Themenkomplex 1: Flucht - Migrationsursachen - Europa als Migrationsziel - Sehnsuchtsort Europa - Utopie
 
Primärtext: 
Abasse Ndione: Mbëkë mi: À l'assaut des vagues de l'Atlantique. Paris: Gallimard 2008. (82 Seiten).
Deutsche Übersetzung: Die Piroge. Berlin: Transit Buchverlag 2014. (96 Seiten).
 
Verfilmung: La Pirogue. Regie: Moussa Touré. Drehbuch: Abasse Ndione, David Bouchet, Eric Nevé. Frankreich, Senegal, Deutschland 2012.
 
Themenkomplex 2: Asyl - Asylpolitik
 
Primärtext:
Shumona Sinha: Assommons les pauvres. Paris: Seuil 2015. (148 Seiten).
Deutsche Übersetzung: Erschlagt die Armen! Hamburg: Edition Natutilus 2015. (128 Seiten).
 
Themenkomplex 3: (Weibliche) Identität und Integration
 
Primärtext:
Auszug aus: Aya Cissoko: n'ba. Paris: Calmann-Lévy 2016.
Deutsche Übersetzung: Ma. Heidelberg: Wunderhorn 2017.
 
Themenkomplex 4: Die Zukunft Europas - Dystopie - Satire - Islamophobie und Antisemitismus - Separatismus und Nationalismus
 
Primärtext:
Michel Houellebeqc: Soumission. Paris: Flammarion 2015. (320 Seiten).
Deutsche Übersetzung: Unterwerfung. Köln: Dumon Buchverlag 2015. (273 Seiten).
 
Die Primärtexte werden um thematische Sekundärtexte (Auszüge) zu den jeweiligen Themen ergänzt.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2621.01.33 (Z 8)

Das Projekt der jiddischen Moderne / The Project of Yiddish Modernism

Im Unterschied zu den meisten Nationalkulturen Europas entstand die moderne jiddische Kultur in geografisch auseinanderliegenden Landschaften und ohne den Rückhalt eines Nationalstaates. Jiddische Kulturschaffende waren polyglott und mit der Kunst und Literatur der sie umgebenden herrschenden Kulturen vertraut, vor allem der russischen, deutschen und austro-ungarischen. Sie lebten transkulturell und verstanden jiddische Kultur jenseits eines Konflikts von Eigen- und Fremdkultur. Diese Haltung schlug sich in ihren Werken als Verschränkung des Jiddisch-Partikularen mit modernistischen Kunstverfahren nieder. Im Seminar werden deutsche und jiddische literarische Manifeste vergleichend gelesen.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 28.01.2019)

Debating Gender – Analyzing Difference (Dr. Peta Hinton)

When we study gender, can it be separated out from other forms of social and cultural identity? In this course we will consider this question by asking what it means to analyze social phenomena using a gender perspective and what it is this perspective includes. Starting with arguments for the importance of gender as a category for analysis, we will investigate the ways in which gender is said to be implicated with ideas about sexuality, nationality, race, ethnicity, and even what it means to be human. You will put these different gender perspectives to work in identifying, analyzing and understanding problematics in social and cultural difference in context. In the process you will start to develop and articulate a position on a contemporary problem, and consider together what, where and how social transformation may be possible. Each lesson will focus on a case study drawing from current events, debates and issues that influence social relations and opportunities within Europe and further afield. The #metoo campaign, women in leadership, intersexuality, gender equality, trans* identity, DNA ancestry and immigration will be analyzed, along with some other examples, and you are welcome to bring along examples of your own choice/that interest you for discussion.

 

Key objectives:

  • To see how and why a gender perspective matters in analyzing and understanding social phenomena and relations
  • To become familiar with a range of theory and gender perspectives that approach diverse forms of social and cultural difference
  • To apply a gender perspective to a current issue, debate or event
  • To build a position on a current issue, debate, or event using case material and relevant theory

 

Language of instruction is in English

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 23.11.2018 - 23.11.2018) - 2303.01.70 (Z 16)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 24.11.2018 - 24.11.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 30.11.2018 - 30.11.2018) - 2303.01.22 (Z81)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 01.12.2018 - 01.12.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2303.01.22 (Z81)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 08.12.2018 - 08.12.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund in Litauen, Russland, Polen und der Neuen Welt, 1897 – 1947: Zur transnationalen Geschichte einer modernen Sozial- und Kulturbewegung

Das Hauptseminar/Masterseminar untersucht die Geschichte, das Selbstverständnis und die weltweite Wirkung der kurz «Bund» genannten jüdischen sozialistischen Arbeiterpartei, die 1897 in Vilno im Russischen Reich gegründet worden war, in dessen westlichen Gouvernements damals eine starke jüdische Minderheit lebte. Der Bund wollte alle jüdischen Arbeiter und Handwerker des Zarenreiches in einer säkularen sozialistischen Partei zu versammeln, weshalb die Agitation und Propaganda in jiddischer Sprache erfolgte. Politisches Ziel war die Erlangung der Kulturautonomie und die gesellschaftliche Gleichstellung der Juden im Russischen Reich.

Nach der Oktoberrevolution emigrierten viele Bundisten aus Sowjetrussland, gingen nach Deutschland und später nach Übersee. Aber auch schon vorher waren bundistische Ideen, neben den sozialistischen auch die Vorstellung von einer neuen säkularen jüdischen Lebens- und Arbeitsweise – der «yidishkayt« – mit Emigranten aus dem Zarenreich in die USA gelangt. Im unabhängigen Polen und Litauen der Zwischenkriegszeit konnte der Bund seine Aktivitäten fortsetzen, während des Zweiten Weltkrieges tat er dies als Untergrundorganisation. Einige Bundisten, die die Shoah überlebt hatten, emigrierten später nach Israel oder gingen in die USA, nach Kanada bzw. Australien, wo Nachfolgeorganisationen entstanden. Damit war die bundistische Bewegung weit mehr als eine kurzlebige osteuropäische Erscheinung, sondern eine transnationale, netzwerkbildende Sozial- und Kulturbewegung.    

Erwartet werden die regelmäßige Vorbereitung auf die einzelnen Sitzungen durch Lektüre der im elektronischen Semesterapparat bereit gestellten Texte in deutscher und englischer Sprache, rege Teilnahme an den Diskussionen im Seminar sowie die Übernahme eines Kurzreferates.  

Literatur zur Einführung:

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 18.10.2018 - 01.02.2019) - 2331.02.22 (Z 16)

Diskurse zu sexualisierter Gewalt und Prostitution im Modernen Japan

In diesem Kurs lesen und diskutieren wir gemeinsam Texte zu sexualisierter Gewalt und Prostitution im Modernen Japan. Dazu gehören sowohl Phänomene des historischen Prostitutionssystems innerhalb Japans als auch das sogenannte "Trostfrauen"-System in den kolonisierten und besetzten Gebieten während des 15-jährigen Krieges, die Prostitutionsdebatten der Nachkriegszeit bis hin zu #MeToo#WeToo#WithYou Bewegungen in der Gegenwart.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 05.02.2019) - 2421.04.61 (Z20)

Diskussionsforum: Medizin und Gesellschaft - Wahlfach Q1/Q2 Klinik Regelstudiengang

Das Wahlfach besteht aus drei Themenblöcken, die in Einzelvorträgen unterschiedlicher Dozenten thematisiert und diskutiert werden.

I.     Gesundheit in Interaktion mit Politik und Wirtschaft

  • Grundlagen der deutschen Gesundheitspolitik
  • Ökonomisierung im Krankenhaus
  • Globale Gesundheitspolitik
  • Einfluss von Pharmaunternehmen
  • Globaler Zugang zu Medikamenten

II.    Medizin als Beruf

  • Abstumpfung von medizinischem Personal
  • Sterbehilfe
  • Rassismus im Krankenhaus
  • Arbeitsbelastung von Ärztinnen und Ärzten

III.   Medizin und Gesellschaft

  • ICAN: International Campaign to Abolish Nuclear Weapons
  • Ebola-Epidemie: Soziale und politische Auswirkungen
  • Female Genital Mutilation
  • Flüchtlingspolitik und ihre juristischen Grundlagen
  • Geflüchtete im deutschen Gesundheitssystem

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 06.02.2019) - 2312.04.24
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 05.12.2018 - 05.12.2018) - 2302.03.22

EInführung in transnationale Queer Studies: Kulturelle Repräsentationen

Queer studies/theory originally emerged in the late 1980s and early 1990s in the US and rapidly spread among Asia in the mid 1990s.

The course provides students with a basic understanding and a critical approach for Queer studies in/about Asia through cultural representations and popular culture. Gender and sexuality are key perspectives to understand cultures and human activities, however, they are often historically used to misrepresent other cultures and people. Through reading classic texts of Queer theory and representative works of Queer studies in/about Asia (mainly Japan but not limited), the course seeks to discuss the following questions:

- How have cultural differences, especially between the West and East, been expressed in Queer studies/theory?

- How did Asian Queer studies adopt Euro-American Queer studies/theory and how did it struggle with Anglophone-centrism/Western-centrism within Queer studies/theory?

- What are the contemporary issues of Queer studies/theory in/about Asia?

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2303.01.22 (Z81)

Einführung in Kultur und Literatur des hellenistischen Judentums

 

Einführung in Kultur und Literatur des hellenistischen Judentums II: Die Juden und Rom

 

Im späten Hellenismus greift Rom immer stärker im Nahen Osten ein und verändert das dortige Machtgefüge. Mit der sogenannten „Neuordnung des Ostens” durch den römischen General Pompeius verliert der jüdisch-hellenistische Staat der Hasmonäer seine Unabhängigkeit. Das Ende der Römischen Republik in den Bürgerkriegen fällt mit dem Ende der Hasmonäerdynastie zusammen. Die Römer setzen den aus einer Familie judaisierter Idumäer stammenden Herodes als Klientelkönig ein. Seine Herkunft und seine Nähe zu Rom stellen in den Augen vieler seiner jüdischen Untertanen ein Legitimationsproblem dar und sorgen für Konfliktpotenzial. Doch entstehen unter Herodes’ Herrschaft auch großartige Bauprojekte und sogar ein typisch späthellenistisch-jüdischer Kunststil. Als Judaea nach dem Tod des Monarchen zur römischen Provinz wird, verschärfen sich die Konflikte bis zum Aufstand gegen die römische Herrschaft, dessen Niederschlagung durch Vespasian und Titus zur Katastrophe der Zerstörung Jerusalems und des Tempels führt. Mit dem Aufstieg des kriegsführenden Generals Vespasians zum Kaiser am Ende eines kurzen, aber blutigen Bürgerkrieges zeigt sich die jüdische Geschichte wieder eng mit der römischen verflochten.

Auch in Alexandria, dem traditionellen kulturellen Zentrum der jüdischen Diaspora, entstehen – z. T. durch die römischen Herrschaftsstrukturen bedingt – Konflikte zwischen Juden und der nichtjüdischen Bevölkerung, die sich in gewalttätigen Ausschreitungen gegen die dortigen Juden entladen.

So ist das Verhältnis zwischen Rom und den Juden einerseits konfliktgeprägt, andererseits entwickelt sich in vielen Städten der römischen Provinzen und nicht zuletzt in Rom selbst eine in ihre Umwelt integrierte jüdische Diaspora. Grabinschriften aus den jüdischen Katakomben Roms erlauben einen Blick in das Leben der dortigen jüdischen Gemeinde, deren Mitglieder zum Teil lateinische Namen trugen.

Persönlichkeiten wie Philon von Alexandria und Flavius Josephus versuchen durch ihr politisches und schriftstellerisches Wirken, eine Art Vermittlerrolle zwischen den Juden und Rom einzunehmen und das Judentum gegen zeitgenössischen Antijudaismus zu verteidigen. Durch das Aufkommen des Christentums und seiner Trennung vom mainstream-Judentum entsteht neues Konfliktpotenzial. Die Christianisierung des Römischen Reiches in der Spätantike zieht eine schrittweise Verschlechterung des Rechtsstatus der Juden nach sich. Während seiner kurzen Herrschaft bezieht Julian Apostata auch das Judentum in sein Bemühen mit ein, den römischen Staat und seine Bürger zu den traditionellen vorchristlichen Kulten zurückzuführen, und erlaubt im Zusammenhang mit dieser Religionspolitik sogar den Wiederaufbau des Tempels. Die Durchführung dieses Projekts scheitert jedoch an der kurzen Dauer seiner Herrschaft und der Rückkehr seiner Nachfolger zum Christentum, das immer mehr zur Staatsreligion wird. Dennoch finden sich auch in der Spätantike noch Zeugnisse für eine stark in ihre griechische und römische Umwelt integrierte jüdische Kultur.

Ein Themenschwerpunkt des Seminars werden die beiden Gesandtschaftsschriften Philons von Alexandria (legatio ad Gaium, in Flaccum) sein, die in Zusammenhang mit Philons Gesandtschaftsreise zu Kaiser Caligula (”Gaius”) nach Rom vor dem Hintergrund der gewalttätigen Auseinandersetzungen in Alexandria entstanden sind. Der zweite Themenschwerpunkt ist Flavius Josephus mit seinem zwiespältigen Geschichtswerk über den „Jüdischen Krieg”, das nicht zuletzt seinen eigenen Seitenwechsel von der Seite der jüdischen Aufständen zu den Römern dokumentiert, und seiner viele Jahre später in Rom entstandenen Schrift „Gegen Apion”, in der er das Judentum gegen unter seinen Zeitgenossen verbreitete judenfeindliche Verleumdungen und Vorurteile zu verteidigen sucht.

Je nach Interessenlage der Studierenden können auch Themen in Zusammenhang mit der Interaktion von Juden und Römern in hasmonäischer Zeit, dem Bar-Kochba-Aufstand, dem Diaspora-Aufstand, der Trennung von Judentum und Christentum (parting of the ways), der Geschichte und Kultur der Juden in der Spätantike und der Frage nach jüdischer Literatur in lateinischer Sprache (Collatio legum Romanarum et Mosaicarum, Testamentum porcelli) behandelt werden.

 

 

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.06.61 (Z20)

Einführung in die japanische Gesellschaft

Die Vorlesung vermittelt Basiswissen zur Gesellschaft Japans. Wir beschäftigen uns dabei mit Themen wie "Femilie und Gesellschaft", "Wirtschaft und Gesellschaft", "Bildung und Gesellschaft usf. Die Veranstaltung dient zugleich als eine Einführung in das Studium des Faches "Modernes Japan".

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2301.HS 3C (Z 126)

Einführung in die japanische Kultur

Das Seminar behandelt Basiswissen zur Kultur Japans von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Aspekte, die dabei behandelt werden, sind: Religion, Literatur, Theaterformen, Alltagskultur und eine Einführung in wichtige kulturtheoretische Ansätze der Kulturwissenschaften. Zur Teilnahme werden keine besonderen Vorkenntnisse vorausgesetzt.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 15.10.2018 - 01.02.2019) - 2301.HS 3B (Z 114)

Einführungsveranstaltung für Erstsemester des BA Jiddische Kultur, Sprache u. Literatur

Die Einführungsveranstaltung findet im Rahmen des Konversations- und Lesekurses des BA-Ergänzungsfaches Jiddische Kultur, Sprache und Literatur statt.

Studienanfänger können dort ihre Fragen stellen bzw. Informationen zu diesem Studiengang erhalten.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 08.10.2018 - 08.10.2018) - 2421.06.61 (Z20)

El romanticismo como fenómeno transcultural

Die kulturgeschichtliche Epoche der Romantik stellt einen Kristallisationspunkt interkultureller Begegnung zwischen Spanien und Deutschland dar, wenngleich die jeweilige Konstellation eine andere ist: Für die deutsche Romantik, beginnend mit der Spanienbegeisterung der Gebrüder Schlegel, bildet die spanische Kultur des Mittelalters und der Siglos de Oro in Deutschland eine beliebte Projektionsfläche für romantische Ideen, was sich sowohl in starker übersetzerischer Rezeption wie auch in Verarbeitung von Motiven niederschlägt. Die spanische Romantik hingegen, die in Spanien erst ab 1833 mit Beginn der ersten Republik einsetzen kann, ist stark beeinflusst von der italienischen, französischen, englischen und eben auch der deutschen Romantik, wenngleich teils aus zweiter Hand – oft über den Umweg französischer Übersetzungen oder Madame de Staëls Werk De l’Allemagne. Im Seminar soll verschiedenen Phänomenen dieses Kulturaustauschs nachgegangen werden, um so das Konzept von Weltliteratur anhand der aktuellen Forschungslage zu diskutieren.

Die literarischen Austauschphänomene zwischen Deutschland und Spanien gerade zur Zeit der Romantik bieten sich als ein Laboratorium an, um verschiedenen Begriffen von Weltliteratur kritisch nachzugehen. Ausgehend von Goethes Vorstellung, Poesie sei ein Gemeingut der Menschheit und die Epoche der National-Literatur werde nun von der der Welt-Literatur abgelöst (Birus 2007), wird der Begriff infolge des Postcolonial Turn neu gefasst, insbesondere durch die Infragestellung und Neuorientierung asymmetrischer Beziehungen zwischen Zentrum und Peripherie (Casanova 2007, Küpper 2013). In der aktuellen Diskussion wird der Begriff zu „Weltliteraturen“ pluralisiert und erfährt so eine erneute Wende. Es wird davon ausgegangen, dass die diskursive Verortung des Begriffs historisch und kulturell zu kontextualisieren ist, dass „Weltliteraturen“ sich polizentrisch positionieren und etablierte Interdependenzen in Frage stellen (Apter 2013).

Vor dem Hintergrund dieser unterschiedlichen Positionierungen zum Begriff Weltliteratur soll anhand exemplarischer Fälle von literarischen Austauschprozessen zwischen Deutschland und Spanien der Frage nachgegangen werden, welches kulturproduktive Potential von den untersuchten Werken ausgeht für einen pluralisierenden Blick auf die in der Romantik entstehende transkulturelle Literatur.

Die hier untersuchten Prozesse bedingen stets auch Übersetzung. Dieses Seminar bietet sich somit auch gerade für Studierende des Fachs Literaturübersetzen zur Teilnahme an.

  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2421.U1.84 (Z26)

English/Spanish Bilingual

Unsere bilingualen Kurse sollen ein Beitrag zur Förderung der

  • Mehrsprachigkeit,
  • Code Switching-Fähigkeit,
  • Flexilingualität und
  • interkulturellen Kompetenz

unserer Studierenden leisten. Es werden vor allem die Sprech- und Hörfertigkeiten sowie das Leseverständnis durch Diskussionen, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Debatten, Textverständnisübungen und kontrastive Hausaufgaben trainiert.

Die Themen des Kurses werden je nach Interesse der Teilnehmenden zu Beginn des Kurses gemeinschaftlich festgelegt.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 29.01.2019) - 2421.04.61 (Z20)

English/Turkish Bilingual - In Bearbeitung

Unsere bilingualen Kurse sollen ein Beitrag zur Förderung der

  • Mehrsprachigkeit,
  • Code Switching-Fähigkeit,
  • Flexilingualität und
  • interkulturellen Kompetenz

unserer Studierenden leisten. Es werden vor allem die Sprech- und Hörfertigkeiten sowie das Leseverständnis durch Diskussionen, Gruppenarbeiten, Präsentationen, Debatten, Textverständnisübungen und kontrastive Hausaufgaben trainiert.

Die Themen des Kurses  werden je nach Interessen der Teilnehmenden zu Beginn des Kurses gemeinschaftlich festgelegt.

  • Montag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 28.01.2019)

Europäische Union und politische Bildung

(Europäische) Politische Bildung

 

Diese Veranstaltung bietet einen praktischen Einblick in die politische Bildung, insbesondere zur europäischen Themen. Die Teilnehmenden können dabei verschiedene Methoden kennenlernen, die in der Bildungsarbeit des CIVIC-Instituts für internationale Bildung regelmäßig zum Einsatz kommen. Außerdem wollen wir einen Blick auf das Berufsfeld „Politische Bildung” werfen und uns mit den theoretischen Grundlagen und Arbeitsmöglichkeiten beschäftigen.

Inhalte:

  • Ein Planspiel (kann von den Teilnehmenden gewählt werden):

Fokus Balkan – ein Planspiel zur Erweiterung der EU

ODER

Destination Europe – ein Planspiel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU

ODER

Power-Play im Euroraum – ein Planspiel zur Wirtschafts- und Währungsunion der EU

ODER

Die Daten sind frei? – ein Planspiel zum Datenschutz in der EU

  • Mikromethoden, u.a. den Themen Geschichte der Europäischen Einigung und Institutionen der EU.
  • Didaktische Überlegungen zur europäischen politischen Bildung und zu den angewandten Methoden
  • Einblicke in das Berufsfeld „Politische Bildung”

Voraussetzungen:

  • Interesse an europäischen Fragestellungen
  • Interesse an Methoden der Bildungsarbeit
  • aktive Mitarbeit an den angewandten Methoden

 Die Veranstaltung kann erst ab einer Teilnehmendenzahl von 25 Personen stattfinden, da nur dann das Planspiel seine Dynamik entfalten kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 30.11.2018 - 30.11.2018) - 2332.01.41
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 01.12.2018 - 01.12.2018) - 2332.01.41
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2513.U1.30 (Z 18)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.12.2018 - 15.12.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.12.2018 - 15.12.2018) - 2513.U1.30 (Z 18)
  • Freitag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.12.2018 - 15.12.2018) - 2522.U1.33 (Z 18)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.12.2018 - 15.12.2018) - 2522.HS 5G (Z 90)

Feminist/Gender/Queer Theory (Mi 10:30-12:00)

Feminist - Gender – Queer Theory

 

This seminar explores key debates in 20th and 21st-century feminist, gender, and queer theory. Beginning with such foundational feminist writings as Virginia Woolf’s A Room of One’s Own and Simone de Beauvoir’s The Second Sex, we will examine how late twentieth-century and early twenty-first-century feminisms are challenged by, engage, and negotiate issues of race, class, ethnicity and sexuality both in relation to existing academic disciplines and in dialogue with the concerns of diverse constituencies and political agendas. We will pay special attention to the ways in which feminist, gender, and queer theory have influenced the study of literature and culture as well as to how students can work with these paradigms in their own academic projects.

 

Readings are likely include works by Gloria Anzaldua, Adrienne Rich, Audre Lorde, bell hooks, Kimberle Crenshaw, Hélène Cixous, Eve Kosofsky Sedwick, Judith Butler, Gayatri Chakravorty Spivak, Patricia Williams, Hortense Spillers, Donna Haraway, Lee Edelman, R.W. Connell, Maggie Nelson, Chimamanda Ngozi Adichie.

 

You are expected to have read A Room of One’s Own for the first session.

 

Requirements for a BN and/or exam registration include weekly entries in an ILIAS reading journal and a short writing assignment in addition to your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

Students are expected to attend a guest workshop on "Pornography" that will take place during the weekend of 1-2 December.  Attendance will be part of the BN requirement for the course, so please organize your schedules accordingly.

 

 

 

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.66

German Social Structure in Comparative Perspective

The purpose of this class is to discuss selected readings in German demographic and socioeconomic structures. Topics include fertility, life transitions, family structure, home ownership, the welfare state, social mobility, migration and acculturation, as well as cultural styles. Obviously, the majority of books and papers on German demography and social structure are written in German. This class, however, is intended to allow an English language discussion of matters peculiar to Germany. Most readings treat Germany as one case within wider comparative studies. Readings were selected with the intention of presenting a picture of recent high-end comparative research on social structure. In order to overcome initial difficulties in understanding complex analytical and statistical issues, the first meetings will be dedicated to a short introduction to the methodological background of modern social structure analysis.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2331.05.22 (Z 18)

Geschichte Japans zur Zeit des fünfzehnjährigen Krieges (1931-1945)

Den inhaltlichen Dreh-und Angelpunkt des Seminars bildet die die Geschichte Japans bis heute prägende Periode kriegerischer Konflikte der frühen Shōwa-Zeit, welche aus japanozentrischer Perspektive als Zeit des fünfzehnjährigen Krieges (1931-1945) zusammengefasst wird. Im Anschluss an die Einführungssitzung werden zur Erarbeitung zentraler Stationen und Charakteristika der Epoche zwei inhaltliche Herangehensweisen gewählt: Einen ereignisgeschichtlichen Abriss zentraler historischer Entwicklungen – von der späten Taishō-Demokratie bis in die frühe Nachkriegszeit hinein – bieten die Sitzungen 2 bis 7.

Anschließend werden in den Sitzungen 8 bis 14 schlaglichtartig für das Verständnis der Epoche wichtige Phänomene beleuchtet – neben der ideologischen Ausrichtung Japans das deutsch-japanische Verhältnis und die nachkriegszeitliche Geschichtspolitik und -kultur, einschließlich der „Trostfrauen“-Frage.

Gender als Analysekategorie zur methodischen Erschließung japanischer Propaganda ist ebenfalls eine Sitzung gewidmet.

Im Zentrum der letzten Seminarsitzung stehen formale und inhaltliche Hinweise zur Anfertigung wissenschaftlicher Hausarbeiten

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Global Fitness – interkulturelle Handlungskompetenz (AFW19 IO3)

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 17.11.2018 - 18.11.2018)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 25.11.2018 - 25.11.2018)

Globale Gerechtigkeit

Fragen der Gerechtigkeit sind traditionell fast ausschließlich mit Bezug auf Güterallokationen unter den Mitgliedern einer Gesellschaft erörtert worden. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich angesichts der immensen Ungleichheit, die zwischen den Staaten besteht, eine intensive Diskussion über die globale Gerechtigkeit entwickelt. Im Seminar werden die Positionen der wichtigsten Vertreter sowohl von universalistischen Theorien, u. a. Thomas Pogge, wie auch partikularistischen Theorien, u. a. John Rawls, behandelt. Während Universalisten wohlhabenden Staaten oder Individuen grenzübergreifende Hilfspflichten zuschreiben, halten Partikularisten es für geboten oder zumindest legitim, Angehörigen der eigenen Gesellschaft Vorrang einzuräumen.

Die aktive Teilnahme kann durch Bearbeitung von acht Aufgabenblättern zu den in den jeweiligen Sitzungen behandelten Texten nachgewiesen werden.

Basislektüre: Christoph Broszies, Henning Hahn (Hrsg.), Globale Gerechtigkeit, Berlin 2010.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Heroism, Masculinities and what happens when they fail: Reading 'Beowulf'

 

Beowulf, said J.R.R. Tolkien, “is a man, and that for him and many is sufficient tragedy.” A monster-battling hero who rises out of tribal conflict to become a king, only to doom his people to disaster when he is killed by a dragon, Beowulf can easily be presented as a quintessential Germanic hero and man. Through its critiques of his actions, and those of a large supporting cast of other men trying to be heroes, the poem has a much more complex vision than is often assumed. During this course, students will read the text of the Old English poem Beowulf closely, to assess how the poem presents men and masculinities, particularly through the related lenses of heroism and failure.

Students will identify the range of examples of male behaviour presented in the poem, explore how the poet invites his audience to judge masculinity, and develop some sense of gendered roles in Anglo-Saxon England. No prior knowledge of Old English is required, because as well as working with the original text, we will look at a range of translations, and some re-presentations, of the text from different places and times to consider the consistency – or not – in terms of how ideal masculinity is presented.

As well as working in detail through a substantial and significant text, the course intends to develop students’ understanding of Old English literary and cultural concerns, how Anglo-Saxon culture has been and continues to be used to explore modern ideas, and of how to analyse the presentation of gender and gendered ideas, with some consideration of current discussions of masculinity.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.48

Interkulturelle Kommunikation

Das Aufbauseminar beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Interkultureller Kommunikation. Es wird Wissen über die unterschiedlichen Kulturkreise, über Stereotypen und Vorurteile vermittelt, aber auch auf Grundlagen von Kommunikation sowie Eigen- und  Fremdwahrnehmung eingegangen. In der heutigen Zeit, wo die Welt immer schneller zusammenwächst, wir durch die verschiedensten Länder reisen, in internationalen Firmen arbeiten und in Gesellschaften leben, wo ein Ausländeranteil von über 20 Prozent nicht ungewöhnlich ist, ist es sinnvoll, sich in internationalen Kommunikations- und Umgangsformen zu üben. Vieles fällt in der Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise leichter, wenn man ein Grundwissen über deren Zusammenhänge und Unterschiede hat. Kann man sich selbst mit seinem eigenen Kulturrucksack einordnen, das Gegenüber trotz der Andersartigkeit akzeptieren und Handlungsstrategien daraus ableiten, ist ein großer Schritt zu Interkultureller Kompetenz getan. Dies wird in dem Aufbauseminar in Theorie und Praxis vermittelt.

  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 30.11.2018 - 30.11.2018) - 2332.01.48
  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2332.01.48
  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2332.01.48

Interkulturelle Kommunikation (Französisch)

Groupe 1 : Participation au projet théâtral "Théâtre amateur en français"

Groupe 2 : Cours thématique de compréhension de documents de genres et supports divers et d'expression orale.

Exemples d'activités collectives :

 - Analyses et commentaires de textes de presse ou de documents audiovisuels.

Exemples d'activités individuelles :

- Exposé sur un sujet relatif au thème du cours. 

Une liste d'exposés et de sujets de débats sera proposée lors de la première séance.

  • Mittwoch, 16:30 - 20:00 (14-täglich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)
  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 18.10.2018 - 31.01.2019) - 2621.01.33 (Z 8)

Interkulturelle Kommunikation (Spanisch)

A lo largo de este curso los estudiantes van a desarrollar una serie de destrezas orales con las que poder, por un lado, contar una anecdota, resumir una historia, interactuar en un diálogo, dar una opinión, argumentar, plantear una tesis, contradecir la postura de otro, exponer ideas de manera espontánea, pero también expresar necesidades, buscar información, aclarar dudas o, en definitiva, consultarle a alguien una cuestión determinada.

 

Para ello, trabajaremos a partir de una obra narrativa breve de habla hispana, que se dará a conocer a principio del curso, y que dotará a los estudiantes de una cierta base léxica y fraseológica con la que poder practicar la oralidad. También le prestaremos una atención especial a los aspectos socioculturales que se plantean en el texto, contrastándolos con nuestras experiencias individuales desde nuestra propia perspectiva cultural.

 

Para que la práctica y el aprendizaje de la destreza oral se realize con éxito, trataremos conceptos básicos como el de la negociación del significado o la irritabilidad comunicativa. Del mismo modo, se le prestará mucha atención a la fluidez, la pronunciación, la entonación y la adecuación del discurso, así como a la capacidad de interactuar correctamente en un diálogo.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 18.10.2018 - 31.01.2019) - 2502.00.034 (Z37)

Interkulturelle Kompetenzen erwerben (AFW19 IO1)

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 08.12.2018 - 09.12.2018)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.12.2018 - 15.12.2018)

Interkulturelle Kompetenzen erwerben (AFW19 IO2)

  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.03.2019 - 24.03.2019)
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 30.03.2019 - 31.03.2019)

Interkulturelle Kompetenzen und Grundlagen in Arabisch für Mediziner - Wahlfach Q1/Q2

  • Mittwoch, 13:30 - 15:00 (wöchentlich, 17.10.2018 - 29.01.2019)
  • Mittwoch, 12:30 - 15:30 (Einzeltermin, 19.12.2018 - 19.12.2018) - 2302.03.22

Interkulturelle Öffnung und Bildung in der Kita - Projekt „Fit für die Schule“ (AFW19 302)

Dieser Workshop findet statt in Kooperation mit dem AStA-Kulturreferat, der Diakonie Düsseldorf und der Stiftung der Sparda-Bank West !

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 24.11.2018 - 25.11.2018)
  • Dienstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 19.03.2019 - 19.03.2019)

Interkulturelles Projektmanagement (AFW19 IO4)

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung + Sa und So, 20.10.2018 - 21.10.2018)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 27.10.2018 - 27.10.2018)

International Communication: Nation Branding and Public Diplomacy

In the context of globalisation and mediatisation, nation-states are increasingly seen as marketable, immaterial goods. This is where nation branding sets in. Like a global corporation or a commodified product, a nation-state can be 'branded', or so it seems.

A brand focuses on image, reputation, and certain values. A country with a bad image or reputation, or one standing for values refuted by the majority of relevant stakeholders, or a country with no image or reputation at all, will likely be left behind in the competition for access to monetary and intellectual resources, and may therefore lose out in the sociopolitical arena of influence and power. It's all about 'competitive identity', a perhaps more fashionable term.

Related to nation branding, the rather old, but recently rejuvenated concept of public diplomacy is looking at forming ties with other countries or societies by way of cultural-based public relations. This may present itself as an honest attempt at intercultural dialogue in some cases, or as just another way of self-appraisal in order to create a better image of one's country - or simply as propaganda, as critics say (and they're not always wrong).

In this course we will be looking into concepts of both public diplomacy and nation branding, and see how and where they overlap. Related areas such as marketing, public relations and propaganda will be covered, too. Students will develop research questions of their own and will present examples of how nation-states actively go about branding themselves, how such countries perform public diplomacy, with what kinds of messages, what types of actions, for what target groups, and why they do this.

  • Freitag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 26.10.2018 - 26.10.2018) - 2332.U1.44
  • Freitag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 16.11.2018 - 16.11.2018) - 2332.01.48
  • Freitag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2332.U1.44
  • Freitag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 18.01.2019 - 18.01.2019) - 2332.U1.21
  • Freitag, 10:30 - 14:30 (Einzeltermin, 25.01.2019 - 25.01.2019) - 2332.01.48

Japanischsprachiges Oberseminar

In dieser Veranstaltung werden Themen der kultur- und sozialwissenschaftlichen Japanforschung aufgrund der japanischsprachigen Fachtexten besprochen und diskutiert.

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.U1.42

Japans moderne Gesellschaft verstehen - Theorieansätze in den Cultural Studies

Die LV soll dazu dienen, Theorieansätze, die in den Cultural Studies diskutiert und praktiziert werden, vorzustellen. Über kurze Quellentexte, die wir intensiv gemeinsam lesen und diskutieren, werden wir uns im Verlauf des Seminars mit insbesondere vier Bereichen befassen, die in der Analyse von sozialen und kulturellen Formen moderner Gesellschaften präsent sind:

  1. Soziale Schichtung und Produktion
  2. Haushalt, Konsum und Lebensstil
  3. Geschlecht, Körper und Sexualität
  4. Populärkultur und Massenmedien.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.00.94 (Z64)

Jews and Jewishness in Anglo-Saxon Literature

There were no Jews in Anglo-Saxon England. Despite – or perhaps because of – this physical absence, many Anglo-Saxon authors across the period wrote about and reflected on what it meant to be Jewish. This course will explore their presentations to identify some common threads, to consider what Anglo-Saxon authors actually knew about Jews, and in particular to understand how the idea of Jewishness was used to develop and refine ideas about national and religious identity for non-Jewish English Christians.

Students will read religious scholarship, sermons, historical accounts, and literature from the late eighth to the mid-eleventh century. Through doing so, we will identify the range of ideas about Jews, from God’s chosen people to unenlightened but admirable followers of an Old Law, to cruel and stubborn murderers of Christ. In particular, we will explore how Jews are persistently regarded as a spectral Other, like and unlike the Anglo-Saxon Christians who never met them. We will also consider the extent to which Anglo-Saxon imagery and ideas laid the foundation for the anti-Semitism of the twelfth century, which presented Jews as child-murdering, blood-drinking monsters.

The course aims to consider the broad question of the presentation of otherness, paying particular attention to the development of anti-Semitic ideas in England, but also exploring what the othering of Jewishness suggests about the concerns Anglo-Saxon writers had about their own identities. Students will need to recognise shifting concerns across time and place as well as engaging with a range of audiences and text types. Throughout the course, students will be expected to give presentations on independently researched ideas that will shape the direction of class discussion.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2332.04.22 (Z 16)

Konstruktion und Rezeption der Fernsehserie "Star Trek"

Die Fernsehserie 'Star Trek' flimmert in ihren verschiedenen Auflagen seit nunmehr fünf Jahrzehnten über die Bildschirme und ihre Big-Screen-Adaptionen locken Millionenpublika in die Kinosäle.
Von Beginn an war ST mehr als nur ein Unterhaltungsangebot; ihr Schöpfer Roddenberry versuchte - ganz im Sinne der Hippie-Kultur der 60er Jahre - seinen Visionen einer Zukunft ohne Sexismus und Rassismus Ausdruck zu verleihen. Später fanden die Angst vor der sowjetischen Bedrohung genauso Eingang in die ST-Spielhandlung wie die Sorge um eine zunehmend geschädigte Umwelt oder das Unbehagen angesichts 'intelligenter' Technik.
Zusammengefasst lässt sich ST nicht nur als unterhaltsame SciFi-Serie, sondern auch als metaphorische Umsetzung von Themen und Problemen der letzten 50 Jahre verstehen. Eine entsprechende Analyse soll im Rahmen des Kurses durchgeführt werden.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf den ST-Fankulturen. Die so genannten Trekkies werden häufig als 'Spinner mit Gummiohren' belächelt, verfolgen jedoch - wie alle Angehörigen populärkultureller Fankulturen - ganz reale und vitale Motive. Welche das sind und inwiefern ST einen Beitrag zur Lebensbewältigung leisten kann, soll im letzten Teil der Kurses erarbeitet werden.

Damit alle Teilnehmer/innen des Kurses im ST-Universum ausreichend orientiert sind, werden zu Beginn die verschiedenen Serien und Filme mit ihren zentralen Figuren und Handlungssträngen vorgestellt.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

LAW 100 - Jura und die großen Fragen der Zeit

Was haben Zivilrechtler zu den großen Fragen unserer Zeit zu sagen? Zu Themen wie Klimawandel, Flüchtlinge, Instagram oder Künstliche Intelligenz? In dieser Grundlagenveranstaltung werden Antworten auf Fragen erarbeitet, die sich Juristinnen und Juristen viel zu selten stellen. Anhand von spannenden Rechtsfällen, die die großen Fragen der Zeit berühren, werden unterschiedliche wissenschaftliche Herangehensweisen vorgestellt. So soll das Verständnis für das Wissenschaftliche am Jurastudium geweckt werden – und die Frage geklärt werden, was das Privatrecht beitragen kann, um die großen Fragen der Zeit zu lösen.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 15.10.2018 - 21.01.2019) - 2511.HS 5C (Z 346)

La France sera islamiste? Dystopische Kulturkontakte (Rufin, Sansal, Houellebecq)

2015 erscheinen mit wenigen Monaten Abstand zwei Romane prominenter Autoren, die islamistische Dystopien präsentieren. Michel Houellebecqs Roman Soumission erscheint am 7. Januar 2015 und damit zeitgleich mit den Attentaten auf die Redaktion von Charlie Hebdo und auf den koscheren Supermarkt in Paris (8. Januar 2015). Boualem Sansals Roman 2084. La fin du monde wird einige Monate später veröffentlicht, am 20. August 2015. Sansals Roman weist einige thematische Ähnlichkeiten zu einer Dystopie auf, die 11 Jahre zuvor erscheint: Jean-Christophe Rufins Globalia (2004). Im Seminar werden die drei Romane in den Kontext öffentlicher Debatten um Einwanderung, Identität und Religion in Frankreich um 2015 gestellt. Für die Analyse der Freiheitskonzepte, die den Romanen zugrunde liegen, wird auf Jean-Paul Sartres Konzeption von Freiheit zurückgegriffen.

 

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2421.U1.84 (Z26)

MFM 2a/b: Othering: Zigeuner

Die Ethnien, die früher „Zigeuner“ genannt wurden Ethnien (Sinti, Roma, ...), gehören zu denjenigen Gruppierungen, die europäische Mehrheitsgesellschaften seit Längerem dazu nutzen, sich ihrer einer (vorgeblichen) eigenen Identität zu versichern, indem sie sich von abgewerteten Anderen abgrenzen (sog. ‚Othering‘). Vor wenigen Jahren ist das Thema der Darstellung von Zigeunern in Ethnographie, Literatur und Kunst durch zwei Bücher in den Fokus gerückt worden: durch die breit rezipierte und preisgekrönte Monographie „Europa erfindet die Zigeuner“ von Klaus-Michael Bogdal (Berlin 2011) sowie durch das stärker auf (deutschsprachige) Literatur fokussierende Buch „Leben auf der Grenze“ von Hans Richard Brittnacher (Göttingen 2012). Hiervon ausgehend, fragt das Seminar nach der Darstellung von Zigeunern in der deutschsprachigen Literatur seit dem späten 18. Jahrhundert: nach den Topoi, Vorurteilen und Ausgrenzungsstrategien. Sie prägen die Wahrnehmung bis heute und wirken sehr häufig auch noch nach, wenn man politisch korrekterweise nicht mehr von „Zigeunern“ spricht. Es soll aber ebenfalls gezeigt werden, dass Literatur solche Ausschließungen auch subversiv unterlaufen kann.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2332.00.66
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.11.2018 - 09.11.2018) - 2332.00.61

MFM 2b: Formen des Otherings: Der "Neger" in der deutschprachigen Literatur

Als 'Neger' werden in der deutschsprachigen Literatur vom 18. bis weit ins 20. Jahrhundert Menschen dunkler Hautfarbe bezeichnet, mit denen Vorstellungen vom edlen Wilden oder gewaltbereiten Barbaren ebenso verbunden werden wie Konzepte des Primitivismus und des Exotismus. Werden mit dieser Praxis des "Otherings" einerseits die Anderen erzeugt und Grenzen zwischen Eigenem und Fremdem errichtet, so wird das Fremde im Eigenen andererseits in Metaphern für unser Unbewusstes als "inneres Afrika" oder "dunkler Kontinent" ethnifiziert. Diesen Prozessen der Konzeptualisierung und Metaphorisierung des 'Negers' in der deutschsprachigen Literatur soll in diesem Seminar ebenso wie der Frage nach Möglichkeiten ihrer Dekonstruktion und Subversion mit Hilfe der Theorien des Postkolonialismus nachgegangen werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2421.03.82 (Z30)

MGM 1a Wem gehört die Stadt? (3) Mehrsprachige Räume

Hinweis:

Das Seminar ist Teil eines Seminarverbunds zum Oberthema „Wem gehört die Stadt?”, der vom Rektorat der HHU durch Mittel der „Bürgeruniversität” gefördert wird.  Er wird von C. auf der Lake, K. Kuck und K.S. Roth geleitet und in ihm werden die Aspekte „Public Art”, „Tabuisierte Räume” und „Mehrsprachige Räume” bearbeitet. Die abschließende Zuordnung zu einem der Schwerpunkte wird, unabhängig vom gebuchten Seminar, zu Beginn des Seminars vorgenommen. (Bitte melden Sie sich also nur zu einem der drei Seminare an!)

Thema, Ergebnis, Organisation:

Neben vielem anderen prägen nicht zuletzt auch sprachliche Aspekte das Gesicht einer Stadt. Das reicht von der vielfachen Markierung von Orten und Räumen durch Sprache (Schilder, Aushänge, Plakate, Graffiti, Schaufensterauslagen usw.) über verschiedene Interaktionsmodalitäten, die fest mit soziale Räumen (vom Amt über den Sportplatz bis zur Universität) verbunden sind, bis hin zum unterschiedlich starken Auftreten verschiedener „Nationalsprachen” und ihren komplexen kulturellen und sozialen Bezügen in verschiedenen Teilen einer mehrsprachigen Stadt.

Der Seminarverbund wird die Stadt Düsseldorf unter diesem Gesichtspunkt und methodisch orientiert an der „Linguistic Landscape”-Forschung  in Feldstudien genauer in den Blick nehmen. Dabei wird er den rein inneruniversitären Raum ausdrücklich verlassen und im Sinne der „Bürgeruniversität” in Kontakt mit der Stadt und ihren Bürgern selbst treten. So ist das Ziel der Veranstaltung die Erstellung einer öffentlich zugänglichen App („Stadtsprachen-App”), die Interessierten Rundgänge durch Düsseldorf mit den drei genannten Themenschwerpunkten bietet. Auch die Präsentation dieser App in Form einer öffentlichen Veranstaltung im „Haus der Universität” wird im Rahmen des Seminars vorzubereiten sein.

Das Seminar besteht im Kern aus drei Blockveranstaltungen (Samstage!), bei denen die drei Gruppen weitgehend zusammen arbeiten werden, und  ergänzenden Feldforschungsterminen in den Einzelgruppen. Es richtet sich vor allen Dingen an Studierende, die bereit sind, mit einem großen Maß an Selbständigkeit forschungsorientiert zu lernen, dabei auch Erfahrungen in Wissenschaftsorganisation und Mediengestaltung zu machen (und gerne auch bereits vorhandene einzubringen) und an einem konkreten „Produkt” zu arbeiten, das über die Lehrveranstaltung hinaus Bestand haben wird.

Die Teilnahme an der Einführungssitzung am 10.10. (16.30 – 18.00 Uhr, Raum 24.21 U1.21) ist ebenso obligatorisch wie die Anwesenheit an allen Blocktagen (10.11., 8.12. und 12.1.). Nach der Einführungssitzung wird ein Einsteigen ins Seminar i.d.R. nicht mehr möglich sein.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2421.U1.21 (Z50)

MILTON & THE PURITAN REVOLUTION (Blockseminar)

"Better to reign in Hell than serve in Heaven" (Paradise Lost, I/263)

John Milton spent the latter half of his life writing 10.000 lines of blank verse about some stuff from the bible (Adam & Eve, the apple, that whole story). And he did it while being completely blind. Then he wrote some more poetry on other sections from the bible and died in relative poverty and oblivion. So what?

For one thing, Milton happens to be one of the all-time greats in the canon and might be worth a closer look. Also, in 17th century England what people thought or wrote about the bible played a huge part in a series of upheavals leading to the Civil Wars (1642-1651) and the king's subsequent conviction of treason. As an employee of the new regime - something between a republic and a military dictatorship - Milton wrote emphatic defenses of these changes in a tone which resonates throughout his literary work.

There is a 'Realpolitik' side to this: religion had been institutionally linked to the crown ever since Henry VIII declared himself head of both church and state in order to push through with his divorce. Questioning the authority of the English church thus became synonymous with questioning the legitimacy of the throne (as Henry's own tutor Sir Thomas More found out on the scaffold and later many Catholics under Elizabeth I). But in the 17th century reformist theology was itself gaining a kind of left-wing momentum reflected by a flourishing sectarianism. 'Millenarian' preachers were announcing the imminent advent of the kingdom of Christ; 'antinomians' rejected the concept of sin and, accordingly, that of crime; the Diggers started something like a communist colony of farmers; the Quakers went as far as to declare a spiritual "light within" the only source of salvation (rather than even scripture).

Milton's often deeply heretic readings of the biblical narratives he adapts chart their own revolutionary theology as well as their own theology of revolution. (And they do so after the collapse of the 'Commonwealth' when the beheaded king's son was invited back from exile in 1660.) We will try to unpack some of these contexts while exploring selected close-readings from Milton's pamphlets and his major poetic works - Paradise Lost, Samson Agonistes and Paradise Regained.

 

  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 11.10.2018 - 11.10.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 25.10.2018 - 25.10.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Freitag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 26.10.2018 - 26.10.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 22.11.2018 - 22.11.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 13.12.2018 - 13.12.2018) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 16:30 - 20:00 (Einzeltermin, 10.01.2019 - 10.01.2019) - 2331.02.26 (Z 60)
  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.01.2019 - 17.01.2019) - 2331.02.26 (Z 60)

Migrating Subjects in Michael Ondaatje, V.S. Naipaul, NoViolet Bulawayo and Mohsin Hamed

More often than not,

the hybrids of literature have been successful,

in large part due to their aesthetics.

(Thomsen 75)

 

Migration in all its manifestations, from the experience of immigrants to that of refugees and asylum seekers, is regarded as one of the distinctive traits of globalization and has gained centre stage in current debates about home and identity. Today, our age is supposed to be an age of unparalleled mobility, migration and border crossing (Moslund 1). Until as late as the 1990s, however, migration was perceived as an anomaly in relation to the purportedly “natural condition of man” as “sedentary” (Jackson 2), and thus posed a threat to the harmony of the community inhabiting a fixed social framework. However, in the last twenty years migration and diaspora studies have focused on raising awareness about the fact that migratory movements are an inherent component of the history of national collectives and, as such, need to be incorporated into their national narratives. After all, as Homi K. Bhabha claims, “a transnational, ‘migrant’ knowledge of the world is most urgently needed” (306)

In this seminar, we will explore how migrating subjects resist being absorbed in the “majority culture” (Jackson 56) and how fiction might help to promote the idea of the “nonunitary subject” (Braidotti 3). Taking our cue from several Anglophone novels, we will analyse parameters of belonging against the backdrop of traditional identity markers like nationality, religion, and class, paying special attention to the aesthetics of the novels we will read and the way they underline a certain ‘untranslatability’ of migrant experiences. Furthermore, we will investigate the genre of ‘migration literature’ (cf. Frank; Moslund) and critically discuss the validity and perils of subsuming the texts discussed in the seminar under such a genre. Our reading of the novels will be informed by theoretical approaches to hybridity, cosmopolitanism and globalisation, and deplacement.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2302.U1.24 (Z 28)

Migration in Black British Literatures (Di. 10:30)

Migration in Black British Literature (Di, 10.30)

 

In the seminar, we will read and discuss major Black British novels and poems that engage with the predicaments of post-war migration. The 1950s see the beginnings of mass-migration, propelling an immense multi-ethnic diversification of British society. Black British Literatures provide a particularly powerful site in which some of the affective, cognitive and material challenges of migration can be explored and possibly be remedied by modelling alternative speaking positions. Texts to be discussed in the seminar include Sam Selvon’s The Lonely Londoners, Hanif Kureishi’s The Buddha of Suburbia (1990), Monica Ali’s Brick Lane (2003) and Brian Chikwava’s Harare North (2009). Moreover, we will examine key theoretical and political concerns in the study of Black British literature, including migration, old and new diasporas, hybridity and black identities, power relations and globalization. According to Homi Bhabha (1994), migration establishes new, open and plural forms of identification, which put seemingly homogeneous systems of signification under pressure. Against this conceptual backdrop, we will discuss how Black British literatures hybridize so-called English identities and how they model new, more comprehensive modes of community. We will also explore the many challenges that Black British writing offers for English Studies and established notions of culture, nation and tradition. What emerges from these engagements is a new, relational and decentred perspective on literatures written in English.

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42

Migration: South African and German Perspectives (Part II)

The international cross-site seminar on migration will take place in cooperation with the University of Pretoria, South Africa. Conducted as blended learning, the seminar will consist of joint sessions via live-stream as well as e-learning elements in which students from Pretoria and Düsseldorf work together. In addition to the usual required reading, preparatory work for the seminar will include expert videos which will discuss the respective topic. In this regard, the key objective of the seminar will not only be to impart students the best possible expertise on migration but to broaden perspectives due to interaction with international students as well as experts. Student´s work such as term papers, input videos, or radio features will be made use of in an Open Educational Resources (OER) framework.

 

Therefore, good command of English and the willingness to be closely involved in cross-site student task-forces will be required. Due to the demanding technical implementation and content requirements, the advanced course is aimed at BA-students in higher semesters or MA-students.

 

The seminar will be a compact course („Blockseminar”) ranging over both summer and winter terms in 2018. Three sessions will be held in July and September („Part I”) and five sessions will be held in October and November („Part II”). Attendance at both seminars will be expected in order to receive four credit points.

 

The seminar will take place at the ZIM videoconference room: 25.02.01.34.

Oct 12th, 12 a.m. - 3 p.m.

Oct 26th, 12 a.m. - 3 p.m.

tba

 

 

  • Freitag, (Einzeltermin, 12.10.2018 - 12.10.2018)
  • Freitag, (Einzeltermin, 19.10.2018 - 19.10.2018)
  • Freitag, (Einzeltermin, 26.10.2018 - 26.10.2018)
  • Freitag, (Einzeltermin, 09.11.2018 - 09.11.2018)
  • Freitag, (Einzeltermin, 23.11.2018 - 23.11.2018)

Migrationsbewegungen in Europa - Arten, Formen und Gründe

Migrationen sind seit je her Teil der Menschheitsgeschichte und prägen bis heute den kulturelle, sozialen und politischen Wandel von Gesellschaften. Dabei gab und gibt es Episoden in denen sich Menschen verstärkt aufmachten ihren Lebensmittelpunkt über politisch-territorialer Grenzen hinaus zu verlagern. Dieses Seminar untersucht die europäische Migration der Frühen Neuzeit und analysiert die verschiedenen Erscheinungsformen von Migrationen, die es den Europäern ermöglichten in die ganze Welt zu emigrieren. Dazu werden die Voraussetzungen der Mobilität miteinbezogen. Durch Entdeckungen neuer Länder und neuartiger Möglichkeiten des Reisens wurde eine massenhafte Migration überhaupt erst ermöglicht. Als genauso wichtig sind die multiplen Motivationen der Migranten zu sehen, einen temporären, zirkulären oder längerfristigen Aufenthalt andernorts als individuelle oder kollektive Chance zu sehen.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.U1.24 (Z109)
  • Montag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 11.02.2019 - 11.02.2019) - 2331.05.22 (Z 18)

NS-Rassebegriff und NS-Rassenpolitik. Eine Einführung  

Der zentrale Begriff der nationalsozialistischen Ideologie war der der
"Rasse". Der Zivilisationsbruch, den das nationalsozialistische Deutschland
vollzog, lässt sich ohne eine eingehende Auseinandersetzung mit diesem
Ideologem wissenschaftlich nicht ergründen.

Die Übung befasst sich nun mit den Bedeutungen und der Entwicklung des
Begriffs und mit seiner Umsetzung in die politische Praxis - von
diskriminierenden Gesetzen bis hin zum Genozid.

Die Leitfragen lauten: Wie definierten Nationalsozialisten den Begriff
"Rasse"? Woher stammte dieser Begriff? Wie lässt sich seine scheinbare
Evidenz erklären? Welche Handlungen staatlicher und nichtstaatlicher
Akteure leitete er nach der nationalsozialistischen Machtübernahme an? Und
wie manifestierte er sich in den Staatsverbrechen der
nationalsozialistschen Vernichtungspolitik?   

Die Bereitschaft zur vorbereitenden Lektüre wird vorausgesetzt.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 10.10.2018 - 10.10.2018) - 2332.U1.21
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 10.11.2018 - 10.11.2018) - 2332.U1.21
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 08.12.2018 - 08.12.2018) - 2332.04.61 (Z34)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 12.01.2019 - 12.01.2019) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 02.02.2019 - 02.02.2019) - 2331.02.27 (Z 34)

Narrando el narco - Verhandlungen des 'narco' in Literatur und Medien

Ziel des Seminars ist es, ausgewählte mexikanische Texte diverser Genres und ihre Verhandlung des ‚narco‘ zu analysieren. Neben einer Definition des abstrakten Terminus ‚narco‘ und damit zusammenhängender Etikettierungen (‚narco-cultura‘, ‚narco-literatura‘ usw.), soll erarbeitet werden, wie sich die Texte an der gesellschaftlichen Debatte rund um das Thema beteiligen. Zentral ist dabei die Frage, welche Aufgabe der Fiktionalität zukommt.

Im Zuge einer Erarbeitung des gesellschaftspolitischen Kontextes werden im Seminar die Diskurse der sog. ‚nota roja‘ analysiert und mit der alternativen Berichterstattung im Internet verglichen. Danach widmen wir uns dem Genre der ‚crónica‘ und lesen Ausschnitte aus dem von Carlos Monsiváis herausgegebenen Band Viento Rojo (2004). Auch das Werk Levantones (2012) des 2017 ermordeten Javier Valdez soll analysiert werden, das an der Grenze zwischen Zeugenaussage und Fiktion anzusiedeln ist.

Einen weiteren Teil des Seminars machen die sog. ‚narcocorridos‘ aus, die nach ihrer gewaltverherrlichenden Funktion befragt werden sollen. Hier wird die Verbindung zwischen Macht und Kunst nachvollziehbar. Dieses Themengebiet wird in Yuri Herreras Roman Trabajos del Reino (2010) erörtert. Der Text, der sich allegorisch mit der ‚narco‘-Kultur befasst, soll in der zweiten Hälfte des Semesters gemeinsam analysiert werden.

 

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 28.01.2019) - 2332.02.54

Projektseminar Flucht, Asyl und Integration - Theorie und Praxis des Service Learning VI

Obergrenze? Familiennachzug? Heimatministerium! Diese Schlagwörter bestimmen auch mehr als zwei Jahre nach der großen "Flüchtlingswelle" des Herbstes 2015 den politischen Diskurs um Zuwanderung und Integration.
Die Frage nach einem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte hat es im Zuge der #nogroko-Bewegung sogar nach ganz oben auf die mediale und politische Agenda geschafft - mit einem für die Betroffenen bescheidenem Ergebnis.
Wir wollen all diese Themen im Seminar - im Gegensatz zu Politik und Medien - sachlich und analytisch betrachten und vor allem aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: 

Wie gehen wir mit den Menschen um, die hergekommen sind? Was bieten wir ihnen für Perspektiven? Wie können wir sie auch politisch integrieren?

In der fünften Edition unseres Projektseminars wollen wir weiterhin gute und nachhaltige Projekte auf der lokalen Ebene entwickeln und etablieren, während wir unseren inhaltlichen Fokus auf globale Probleme wie Fluchtursachen, Handels- und Außenpolitik, sowie auf regionale und weltumspannende Konflikte legen werden. Wir werden Stimmen aus den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten hören, uns über ihre Heimat informieren und austauschen und die Hintergründe ihrer politischen und sozialen Situation kennen lernen.

Den neuen TeilnehmerInnen werden in inhaltlichen Sitzungen wieder alle Aspekte des Themenkomplexes Flucht, Asyl und Integration näher gebracht. Unterstützen werden uns dabei unsere Kooperationspartner aus der Stadt, dem Ehrenamt und der Zivilgesellschaft, mit denen wir ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten werden. Geplant sind z.B. Besuche im Verwaltungsgericht Düsseldorf, ein Gespräch mit attac, ein Workshop mit der Diakonie, ein Treffen mit Ehrenamtlern aus der Stadt und ein Termin mit der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Düsseldorf. Auf Basis dessen wollen wir an die Projekt-Erfolge der vergangenen Semester anknüpfen und neue Bereiche erschließen, in den wir für und mit Geflüchteten arbeiten können.

Der Abschluss des letzten erfolgreichen Seminarjahres wurde im Frühling mit der Tagung "Ankommen.Lernen.Mitgestalten" im ZAKK mit über 120 Gästen gefeiert. (https://tinyurl.com/ya3v5wcz)

Dieses Jahr haben wir mit dem Besuch der Tagung "Angekommen... und dann?" der KollegInnen der Uni Duisburg/Essen und der Heinrich-Böll-Stiftung abgeschlossen, im Sommer wollen wir wieder eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen!

Hintergrund:
Um das Studium im BA-Studiengang Sozialwissenschaften sowie im fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich durch Praxisrelevanz, Handlungsbezug und Verständnistiefe zu ergänzen, will das Service-Learning-Projekt die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit gesellschaftlicher Praxis ermöglichen und die Studierenden schon während ihres Studiums zum Wissenstransfer befähigen. Um diesen Transfer zu ermöglichen, werden die Studierenden in einem zweisemestrigen Seminarsetting zunächst inhaltlich und organisatorisch unter anderem zu folgenden Themen begleitet und beraten: Service-Learning-Konzept; wissenschaftliche Grundlagen zu den Themen Flucht, Migration, Integration; Workshops zu Asylrecht, Projektmanagement, Arbeitsfelder und Strukturen der Flüchtlingshilfe etc. Ziel ist es, dass jede/r Studierende individuell oder in einer Gruppe ein eigenes Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit konzipiert, das an aktuelle Bedarfslagen anknüpft.

Organisatorisches:

  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
  • Wenn Sie zu Kursbeginn bereits eine eigene Idee mitbringen wollen, freuen wir uns darüber sehr und würden Sie bitten, uns bis zum Semesterstart eine ca. einseitige Skizze einzureichen (an clooth@phil.hhu.de)
  • Der Kurs wird wöchentlich stattfinden, im Wechsel wird es inhaltliche und Projektsitzungen geben, um einzelne Themen vertieft und erfahrungsorientiert zu erarbeiten. Exkursionen zu Kooperationspartnern (z.B. die Gerichtstermine) können auch außerplanmäßig stattfinden.
  • Ein detaillierter Seminarplan wird innerhalb der kommenden Wochen auf den Seiten der Abteilung für Bildungsforschung veröffentlicht.

 

 

 

ACHTUNG - interne Deadline:

Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 25.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

Ab dem 26.03.2018 bis zum 13.04.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

 

 

  • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 19.10.2018 - 19.10.2018)
  • Freitag, 09:00 - 12:30 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
  • Freitag, 09:00 - 13:00 (Einzeltermin, 18.01.2019 - 18.01.2019) - 2502.00.034 (Z37)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 16.11.2018 - 16.11.2018) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Freitag, 13:00 - 16:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2332.U1.47

Race, Justice, and Law in American Fiction

The Declaration of Independence states that "all men are created equal" and yet, when it was signed in 1776, slavery was still a legal institution in the United States. These kinds of discrepancies form the racial and social injustices surrounding the issue of race in the United States of America. Thetensionand incompatibility between justice and the law is one that resultsbecause there is an ongoing discussion within the public discourseon what is right and just outside of the legal sphere. Thisdiscussion takes place, among others, in literary texts.

But how is it possible that there are discrepancies between what we believe is right and between what is lawful? What are the interrelations between the law and literature, and what is the role of fiction in negotiating the notion of justice?

In this seminar we will examine examples from American fiction that explore the connection between injustices and racism. We will look into the American criminal justice system as well as a history of American racism and the laws surrounding it. Particularly, we will focus on cases that challenge our sense of justice and will help us discuss social and public issues that cause private and individual injustices. We will pay attention to the field of Law and Literature, the connection between justice, law and fiction, and discuss such notions as legal fiction and poetic justice.

During one of our sessions guest lecturer Sophia Bamert from the University of California, Davis will visit us and give us insight into the practice of redlining and its literary manifestations in the US. The reading material for this session will also be announced at the beginning of the semester.

You will be asked to prepare the reading materials for each session and contribute to the discussions extensively. Additionally, you will also practice and develop your academic writing with short writing assignments. The goal is for you to learn how to formulate arguments and practice developing them in mini essays without feeling the pressure of having to finish an essay or a term paper yet. At the same time this is an opportunity to approach academic prose as a creative task.

The assignments will be submitted into an Ilias Writing Space the day before the seminar by 2 pm at the latest and will serve as preparation for your final essays. It is also important that you read what your fellow students have written, so you will be asked to write comments on their entries. For a BN you need to enter at least eight writing assignments and eight comments. Alternatively, you can substitute two writing entries with a short presentation on a relevant topic you will do the research for on your own. This is obligatory for an AP and will lay the groundwork for your term paper.

The texts for our discussions will include: Go Tell it On the Mountain by James Baldwin, To Kill a Mockingbird by Harper Lee and Snow Falling on Cedars by David Guterson.

Please try and watch Spike Lee's BlacKkKlansman which is currently in theaters before the semester starts!

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2303.01.41 (Z 34)

Reading American Film: The Screwball Comedy

The screwball comedy emerged in the 1930s and dealt with the problems of wealthy and beautiful people. It was intended to amuse the audience of the Great Depression and give them an escape from their own troubles. In her book on The Art of the Screwball Comedy, Doris Milberg defines the word "screwball" as "an erratic, eccentric and unconventional individual" (5). The male antihero tends to exhibit a childlike nature and has major difficulties in dealing with the dominant screwball female. This seminar will discuss gender as constructed in this highly entertaining genre and will also focus on contemporary movies that combine the screwball comedy with the romantic comedy.

 

Students will be expected to actively participate in class and to read extensively. A course reader will be available by the beginning of the semester.

 

In order to increase our awareness of the impact of cinematic form on the communication of content we will also discuss film analysis in general. Students who are interested in this seminar have to register for my class "Reading American Film: Analysis and Interpretation." In other words, this module on American film will take place from 10:30 a.m. to 02:00 p.m.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019)

Refugee Law Clinic – Migrationsrecht mit Praxisbezügen I

Die Vorlesung „Migrationsrecht mit Praxisbezügen I“ ist inhaltlich auf zwei Semester ausgelegt (Teil II folgt im kommenden Sommersemester). Im ersten Semester geht es um die Grundzüge des Asyl- und Aufenthaltsrechts, sowie dessen europarechtlichen Bezüge (Dublin III-VO). Die einzelnen Themenblöcke werden durch Fallbesprechungen vertieft. Dabei legen die Dozenten besonderen Wert auf einen Bezug zur Beratungspraxis.

Am Ende des Semesters wird eine (freiwillige) Leistungsabfrage angeboten.

Im zweiten Teil im Sommersemester werden vertiefend Fragen des Asyl- und Aufenthaltsrechts behandelt sowie weitergehende praktische Fragen wie beispielsweise Sozialleistungen für Geflüchtete oder der Familiennachzug.

Die Vorlesung richtet sich ausdrücklich an Studierende aller Fachrichtungen.

 

Dozenten: Rechtsanwälte Marcel Keienborg und Dr. Martin Manzel

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2522.U1.34 (Z 46)

Reisen und transkulturelle Erfahrungen. Texte und Bilder zur Entdeckung der Welt im Spätmittelalter

Mobilität war in den traditionalen Gesellschaften des Mittelalters üblicher und weiter verbreitet, als man heute gemeinhin denkt. Krieger, Kaufleute, Diplomaten, Missionare, Pilger und nicht zuletzt auch Frauen hatten Gelegenheit, auf ihren Reisen durch Europa, den Nahen und Fernen Osten transkulturelle Erfahrungen zu machen. Nicht wenige von ihnen hielten dies in Reiseberichten und Beschreibungen ferner Länder fest. Aber auch in Bibliotheken und durch das reine Studium der Überlieferung wurden transkulturelle Standards festgelegt und fortgeschrieben. Das Seminar geht anhand von prominenten Reisebeschreibungen, Enzyklopädien und sog. Weltgeschichten der Entstehung von ethnischen und kulturellen Konzepten, Selbst- und Fremdbildern, vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit nach. Zur einführenden Lektüre empfehle ich

Folker Reichert, Erfahrung der Welt. Reisen und Kulturbegegnung im späten Mittelalter, 2001

Norbert Ohler, Reisen im Mittelalter, 2004

Eric J. Leed, Die Erfahrung der Ferne. Reisen von Gilgamesch bis zum Tourismus unserer Tage, 1993

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2201.HS 2B (Z 101)

Repräsentationen von Behinderung in Japan

Die Veranstaltung möchte zur Auseiandersetzung mit dem Thema Behinderung in Japan anregen. Einleitend werden verschiedene theoretische Grundlagen besprochen, etwa die Unterscheidung zwischen einem medizinischen, einem sozialen und einem kulturellen Modell von Behinderung.  

In den ersten Stunden liegt der Fokus auf der Beschäftigung mit der Situation von Menschen mit Behinderung in Japan im Bezug auf Bildungszugang, Arbeitsmarktzugang und Selbstorganisation.   

Die letzten Stunden des Seminars nehmen zusätzlich kulturelle Repräsentationen von Behinderung in den Blick: Thematisierung von Behinderung in Literatur, Film und Fotografie. 

 

 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Shaping Holiness through Storytelling: Old English Lives of Saints

Saints were the most popular literary subject during the Anglo-Saxon period. They range from the royal to the monstrous, from the mighty warrior to the restrained virgin, and from the native to the distinctly foreign. The tone of narratives is often difficult to gauge, ranging from pious sermonizing, to voyeuristic delight, to absurdist violence. As well as being focal points for private veneration, stories about saints, representations of them, and pieces of their bodies, formed an active part of the political and cultural negotiations of the period as different groups sought to establish identities and power bases of their own.

This course will look at a range of different narratives about and representations of saints in shorter and longer forms, working broadly chronologically through the period and considering translation (from Latin) as well as more original composition. As a case study, we will consider four different retellings of the scriptural story of Judith and how they rewrite her narrative for different ends, and how the story of saint Christopher is adapted in the process of translation from Latin to Old English. There will be also be opportunities to consider some visual representations and the role physical objects played in the creation and reception of these stories.

This course invites participants to develop personal responses to hagiographical narratives and be sensitive to the contexts in which they were produced and read.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2522.U1.34 (Z 46)

Sozialer und kultureller Wandel

Ein zentraler Gegenstand der Soziologie ist es, die Prozesse des sozialen und kulturellen Wandels zu beschreiben und diesen in den verschiedenen Phasen des Verlaufs zu erklären.

Die wichtigsten sozialwissenschaftlichen Ansätze zur Erklärung sozialen und kulturellen Wandels sollen dargestellt und deren Veränderungen, in ausgewählten Bereichen näher betrachtet und diskutiert werden. Folgende Bereiche stehen dabei u.a. im Vordergrund: Werte und Einstellungen, Familie und soziale Beziehungen, Medien und deren Nutzung, Religion, Kriminalität, Wohlstand und Gesundheit.

  • Donnerstag, 18:30 - 20:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2331.U1.66 (Z 46)

Sprache und Geschlecht (Frz./Ital.)

Das Thema wird sowohl aus linguistischer als auch soziolinguistischer Sicht behandelt. Folgende Aspekte sollen dabei hauptsächlich näher beleuchtet werden:

  • Begriffsbestimmungen, forschungsgeschichtliche und wissenschaftstheoretische Einordnung der Thematik
  • Leistung der Kategorie Genus im Französischen und Italienischen
  • Theorien zur Entstehung von Genus
  • Genus weltweit (World Atlas of Language Structures Online)
  • Kongruenzphänomene und -probleme
  • Gender-Aspekte in der Phraseologie
  • Gender-Aspekte bei Personenbezeichnungen (mehrere Sprachen)
  • Überblicksreferate: Die Anfänge der Debatte über geschlechtergerechte Sprache in Frankreich, Italien und Deutschland
  • Das generische Maskulinum
  • Grundpositionen und -konflikte zum Thema der femininen Berufsbezeichnungen

 

ECTS für Erasmus-Studierende: 2 ECTS (ohne Prüfung) ODER 8 ECTS (mit Prüfung)

 

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2421.04.61 (Z20)

Stories of Crime - Japanologische Perspektiven auf Kriminalität, Kriminalitätstheorien und (narrative) Kriminologie

Dieses Seminar beschäftigt sich mit Kriminalität und abweichendem Verhalten in Japan. Neben der Vermittlung von theoretischen Grundkenntnissen und der Analyse (und kritischen Einschätzung) statistischer Daten soll fundiertes Fachwissen über die Kriminalitätssituation in Japan erarbeitet werden. Dies soll unter dem Blickwinkel der narrativen Kriminologie geschehen: Ursachenzusammenhänge oder Präventionsmodelle (wie sie üblicherweise in der Kriminologie erforscht werden) geraten in den Hintergrund; wir richten unser Augenmerk vielmehr auf Erzählungen, die in diesen Zusammenhängen auftauchen, und konzentrieren uns auf Definitionen, Zuschreibungen und Deutungen, die in Bezug auf Kriminalität geleistet werden. Themen werden unter anderem sein: Theoretische Grundlagen, Statistiken, Narrative Kriminologie, Jugendkriminalität, Kriminalität von Ausländern, Kriminalität von Alten, Nachbarschaftsvereinigungen zur Kriminalitätskontrolle.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.10.2018 - 31.01.2019) - 2332.U1.47
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 09.10.2018 - 09.10.2018) - 2421.03.26

The Ethics of Migration

International migration - spurred e.g. by war, political persecution, or economic opportunities - is on the rise. It introduces a number of politically contentious questions. The central one is this: To which extent and based on which principles should states be permitted to regulate immigration? This course aims to support students in analyzing existing answers and developing their own.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.02.54

The Myth of Having Fun

This seminar spans almost 10 decades of different (mostly) literary genres - starting in the 1920s and ending in 2018 – all of which deal with the common and universal theme of disillusionment in American culture, the discrepancy between expectation and reality.

While some of the stories we will read in this seminar criticize concepts such as the American Dream and modern life with its constant rising of expectations, most of our stories offer a different type of disillusionment that focuses on more mundane occurrences. We will look at uncommon voices and perspectives on things which are generally regarded as ”fun” but turn out either an underwhelming or disappointing experience or even the opposite of fun – from a little girl who has an unexpected traumatizing experience at a circus to a journalist who does not enjoy his stay on a luxurious cruise ship to an American academic’s underwhelming experience of continental Europe.

In focus will be a selection of short stories and essays by Katherine Anne Porter, Eudora Welty, Flannery O’Connor, Anzia Yezierska, J.D. Salinger, David Foster Wallace and Lauren Groff; extracts from the graphic novel and film Ghost World by Daniel Clowes as well as the novel by Carson McCullers The Heart is a Lonely Hunter.

 

Requirements for CPs and/or for exam registration are:

a short in-class presentation (max. 5-10 minutes) which provides either background information or a close reading of the text for the session; plus your general active participation in in-class activities.

Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than two sessions.

 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42

The Red Atlantic - The Multiple Influences of Indigenous North America on European Art and Life (Di 14:30)

 

If Paul Gilroy has posited that the Atlantic is a space for a Black cultural exchange, can it be also claimed that a Red - indigenous - Atlantic exists? In this course, we will go beyond Gilroy's Black Atlantic to discover the multiple influences of American Indians on European art and life and vice versa. We will delve into seminal texts by Gerald Vizenor and Jace Weaver who show the interconnectedness of the Atlantic World, and will revisit the image of the noble savage which has haunted the European imagination from Jean-Jacques Rousseau to Karl May. Aim of this course is to enlarge the repertoire on American Indian literature, and to understand historical, political, social, and cultural interconnections between Europe and indigenous North America.

 Among other, we will read/watch the following texts/films:

Columbus, Christopher. "The Journal." In: The Journal of Christopher Columbus (during his First Voyage, 1492-93) and Documents Relating the Voyages of John Cabot and Gaspar Corte Real. Printed for the Haklyt Society, London: Lincoln's Inn Field, 1813. (extracts)

Tambien la lluvia [And also the Rain].
Dir. Icaír Bollaín. Dis. Vitagraph Films, Spain, France, Mexico, 2010. DVD.

Pocahontas. Dir. Mike Gabriel, Eric Goldberg. Walt Disney Studios Home Entertainment, 1995. DVD.

Vizenor, Gerard. The Heirs of Columbus. Middeltown, CA: Wesleyan UP, 1991. (extracts)

Welch, James. The Heartsong of Charging Elk. New York: Rondom House, 2000.

Welskopf-Henrich, Liselotte. Nacht über der Prärie. Chemnitz: Palisander Verlag, 2013 [1966].

Course expectations:

Active participation; 1 x course presentation (in a group); 2 x development of discussion questions.

Exams:

Oral exam (15-30 min); or written essay (20-25 pages); or proctored written examination (90 min); or project report; or presentation at a student conference (15 min).

 

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 13.11.2018 - 13.11.2018)

Theorien und Methoden der kulturwissenschaftlichen Japanforschung

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Masterstudierende und bietet eine systematische Einführung in aktuelle und historische kulturwissenschaftliche und kultursoziologische Theorien und Methoden. Dazu werden Texte gelesen, die wir gemeinsam intensiv diskutieren. Im Vordergrund stehen Ansätze und Vertreter/innen folgender kulturwissenschaftlicher Theorien: Kultur als symbolische Praxis, Diskursanalyse,Gendertheorie, Postcolonial Turn und Hybridität, Multikulturalität und Transkulturalität.

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2491.01.65

Trauer-Protest-Versöhnung: analoge und digitale Reaktionen auf islamistische Attentate (Französisch/Spanisch)

Das Masterseminar behandelt die zivilgesellschaftliche Reaktion auf islamistische Attentate, wobei die Zuganschläge in Madrid 2004 und die beiden Attentate in Paris (2015) im Zentrum stehen. Das Seminar findet im Kern als Blockseminar (Kolloquium) am 14. und 15.3.2019 statt. An diesen Tagen werden wir mit einer Reihe von Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland diskutieren können. Vorbereitungssitzungen, an denen auch die studentischen Beiträge besprochen werden, finden am 12. und 19.12.2018 sowie am 23.01.2019 statt. BN nach Referat. AP durch Studienarbeit oder ggf. Hausarbeit. Mündliche Prüfung im Ausnahmefall nach Absprache.

Maximale Teilnehmerzahl: 20

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 12.12.2018 - 12.12.2018) - 2332.00.61
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 19.12.2018 - 19.12.2018) - 2332.00.61
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.01.2019 - 23.01.2019) - 2332.00.61
  • Donnerstag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 14.03.2019 - 14.03.2019)
  • Freitag, 09:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.03.2019 - 15.03.2019)

Voltaire: Zwischen Literatur und Philosophie

"Über keinen französischen Autor […] über keinen dürfte so viel geschrieben worden sein wie über Voltaire" (Klemperer 1996: 9).

Das französische 18. Jahrhundert wird gerne als 'siècle Voltaire' bezeichnet. Tatsächlich hat das vielseitige Werk des Autors seine Epoche dermaßen geprägt, dass Voltaire, überzeugter Verfechter der Meinungsfreiheit, auch als Vordenker und Wegbereiter der französischen Revolution gehandelt wird.

Nach einer Einführung in Biographie und Zeitgeschehen des Autors wird im Rahmen des Seminars Voltaire als Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Philosoph aber durchaus auch als streitbare Persönlichkeit betrachtet. Im Anschluss an die gemeinsame Lektüre und Interpretation einiger seiner bekanntesten Schriften (u.a. Œdipe, Candide, Poème sur le disastre de Lisbonne, Lettres philosophiques) soll im letzten Teil des Seminars Voltaires Bezug zu Europa bzw. zum Ausland mittels eines interkulturellen Ansatzes sowie unter einer speziell romanistischen Perspektive thematisiert werden.

Ziel des Seminars ist es, einen Überblick über Leben und Schaffen eines der wichtigsten Autoren der französischen Literaturgeschichte zu bieten, um dabei auch dessen Relevanz für die Gegenwart in den Blick zu nehmen. So hielt sich etwa Voltaires Traité sur la tolérance nach den Attentaten auf die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo und einen jüdischen Supermarkt in Paris im Januar 2015 unerwarteter Weise monatelang auf den Bestsellerlisten (lemonde.fr) und das Online-Journal Contrepoints fragte: „Voltaire est-il Charlie?”.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 28.01.2019) - 2421.U1.84 (Z26)

Women Writers and the Anglophone Short Story

What is a short story? Defining it merely by its length does not do it justice even if the term alone might suggest such an approach and length has to be taken into account to some extent - most critics, for example, put the typical short story length in a range of 1,000 to 10,000 words. However, the short story's inherent qualities seem to be a much more appropriate way of defining the genre: unity of plot, setting, characters and effect (cf. Edgar Allan Poe), the significance of minute details (cf. Anton Chekhov) and the moment of revelation or epiphany (cf. James Joyce) seem to be prominent contenders for the required elements to make a short story. The fact that all of these characteristics were first established by these writers in particular may already showcase a certain dominance of British or American (with the exception of Chekhov) as well as male writers in short story theory and publishing.

This course aims to look at this already understudied genre by examining the works of (sometimes twice) marginalised writers of short stories: Anglophone women writers, as the course title suggest. Anglophone, in this case, refers to literature from predominantly English-speaking countries or countries with an English literary tradition such as Australia, New Zealand, Canada, various African countries and India, but also to such works which are of more transcultural nature such as Black British Literature by writers like Jackie Kay and Andrea Levy or diasporic writing by Shani Mootoo and others.

We will look into short story theories, select aspects of postcolonial theory and various other issues and themes that predominate in short fiction by Anglophone women writers - for example, ecocriticism, gender studies and queer theory will be a part of our discussions.

Most short stories (a selection that covers both realistic and fantasy writing) will be provided via ILIAS, but students are expected to buy two collections (to be announced) before the beginning of class. Texts are to be read and prepared before each lesson.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.00.94 (Z64)

Women, Monsters, Foreigners and Men: What's the Beowulf Manuscript about?

Just less than a thousand years ago, in about 1020 AD, two people sat down together to produce a manuscript, now in the British Library in London. Not all of it survives, but what does still exist is remarkable. It contains two Old English poems: a retelling of the scriptural story of Judith and the only copy of Beowulf, the greatest Old English text. Alongside them are three translations from Latin: a life of Saint Christopher (a giant with the head of a dog); a letter supposedly sent from Alexander the Great to his teacher Aristotle, about the strange people and places he encountered when travelling to India; and list of remarkable sights that can be seen around north Africa and the Middle East which has coloured illustrations.

Quite apart from the pure brilliance of Beowulf, the manuscript’s combination of texts ancient and (at the time) new, and of poetry and prose, and of Christian with ‘heroic’ texts make it exceptional. This course will work with each of the five existing texts to understand them on their own terms. It will then explore what they might be doing together: what ideas they have in common, and what happens when they are read together. We will thereby discuss the Anglo-Saxon culture of translation, as well as the texts’ presentation of monsters, of powerfully anarchic femininity, of exploration and foreignness, and of heroic and destructive masculinity.

Students will be expected to engage with literary expression in different genres, and with cultural and historical ideas.

 

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2491.01.21

Ästhetik der Migration im Film

In dem Seminar werden wir uns mit der Ästhetik der Migration beschäftigen - und zwar im Kontext des deutsch-türkischen Kinos. Wir werden vordergründing in dem kulturellen Umfeld dieser Filme der Frage nachgehen, welche medialen Zusammenhänge zwischen menschlichen Bewegungsformen und dem Film als Bewegtbildmedium bestehen; denn - so die Hauptthese des Seminars - Migration lässt sich nur vielschichtig verstehen, wenn ihre medialen Eigenschaften medienästhetisch studiert werden. Daneben werden wir im Seminar das Spektrum an filmischen Verhandlungsformen des deutsch-türkischen Kinos in seiner historischen, wissenschaftlichen, politischen sowie ästhetischen Dimension kennenlernen. Dazu werden wir (a) drei exemplarische Filme sowie zahlreiche Filmausschnitte sichten. Außerdem werden wir themenbezogene Texte lesen (b) sowie anhand von Schreibübungen zum Film, das erworbene Wissen zur Filmanalyse (c) einüben.

Grundsätzliche Ziele des Seminars sind:

- Vermittlung filmanalytischer Grundkenntnisse
- Entwicklung von Schreibkompetenzen zum Film
- Verständnisse für den Zusammenhang von Filmästhetik und Migration
- postkolonialtheoretische Reflexionen zum Migrationskontext in Deutschland
- Kenntnisse der Geschichte des deutsch-türkischen und des türkischen Films zur Migration

  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 26.10.2018 - 26.10.2018) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 04.11.2018 - 04.11.2018) - 2332.04.22 (Z 16)
  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 09.11.2018 - 09.11.2018) - 2332.01.42
  • Sonntag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 18.11.2018 - 18.11.2018) - 2332.04.22 (Z 16)

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