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Geschlecht und Geschlechterrolle

Lehrveranstaltungen zu Geschlecht und Geschlechterrolle

"I was not sorry [...]": African Women Writers, Feminist Thought and Narratives of Formation

Literatures from African regions and nations, which are all in themselves multilingual, multicultural and multi-ethnic, provide an exciting field for comparative literary analysis. Although this course limits the texts discussed to (a) Anglophone literatures, (b) literature written by women and (c) narratives of formation, the scope is still wide and varied. We will adopt (and critically interrogate) feminist lenses in our explorations of historical, global and regional/local developments in the discussion of African narratives as well as the literary strategies they employ. Question we will ask are: How are concepts of the self as well as sociocultural contexts imagined or depicted? How do discourses coming from within or outside a respective context or social situation inform the development of the subject? And what language and form do the writers discussed invent or reproduce in their negotiations of self and environment? How do they position themselves to historical developments, politics and literary traditions?

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.65

BBM 2c - Veza Canetti, Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek: österreichische Autorinnen des 20. Jahrhunderts

Der Staat und das Land Österreich und die politischen und sozialen Umwälzungen des 'kurzen' 20. Jahrhunderts sind eng miteinander verknüpft: die k.u.k.-Doppelmonarchie, der Austrofaschismus, der 'Anschluss' an NS-Deutschland und die Gründung der Zweiten Republik brachten je ihre eigenen Norm- und Wertesysteme mit, die sich natürlich auch im kulturellen und künstlerischen Schaffen niederschlugen. Die Literatur der 'Alpenrepublik' soll in diesem Seminar stichprobenartig anhand dreier zentraler Autorinnen des 20. Jahrhunderts unterucht werden: Veza Canetti (*1897-1963), Ingeborg Bachmann (*1926-1973) und Elfriede Jelinek (*1946) setzen sich in ihren literarischen Werken auf ganz unterschiedliche Weise mit Heimat, nationalen Verantwortung, den je aktuellen Machtstrukturen, der eigenen wie der nationalen wie geschlechtlichen Identität und Rolle auseinander.Über grundlegende erzähltheoretische Beschreibungskategorien hinausgehend sollen in diesem Seminar unterschiedliche literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien erlernt und angewendet werden, um auf das weitere Studium der Literaturwissenschaft vorzubereiten: Die Vielfältigkeit der von diesen Autorinnen verfassten Texte erlaubt es, unterschiedliche Analyse- und Interpretationsmethoden exemplarisch anzuwenden, angefangen bei psychoanalytischen, diskursanalytische, gendertheoretischen hin zu strukturanalytischen oder raumtheoretische Herangehensweisen. Ebenso sollen intertextuelle und intermediale Transformationsweisen wie auch grundlegende filmtheoretische Konzepte anhand der Verfilmung von Jelineks 'Die Klavierspielerin' (2001, Regie: Michael Haneke).

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.03.82 (Z30)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.07.2018 - 18.07.2018) - 2421.U1.24 (Z109)

BBM 2c: Grundseminar: Kafka, literaturtheoretisch

Das Seminar will literaturtheoretische und methodologische Reflexionen in fruchtbare, spannungsvolle Beziehung zu literarischen Texten setzen. Geschehen soll dies am Beispiel von Erzählungen Franz Kafkas, ausgehend von „Das Urteil“ und der sog. Türhüter-Legende „Vor dem Gesetz“. In den Blick genommen werden vor allem die Theorieansätze von Hermeneutik, Dekonstruktion, Psychoanalyse und Gender Studies. Gefragt werden soll nach spezifischen Leistungen, aber auch Begrenzungen dieser theoretischen Orientierungen, allgemein und im Blick auf Kafkas Texte.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

BBM 2c: Heinrich von Kleist

Eine fundierte literaturwissenschaftliche Arbeit am Text erfordert solide methodologische Kenntnisse und Fähigkeiten. Im Sinne dieser Notwendigkeit gibt das Seminar einen Überblick über folgende Methoden der Textanalyse und Textinterpretation: klassische Hermeneutik, poststrukturalistische Ansätze, Methoden der feministischen Literaturwissenschaft und Gender Studies und Methoden postkolonialer Literaturkritik. Aufbauend auf den im ersten Schritt erworbenen theoretischen Kenntnissen werden diese im zweiten Schritt an konkreten literarischen Beispielen an ausgewählten Novellen des Dichters Heinrich von Kleist erprobt und auf ihre sinnvolle Anwendbarkeit überprüft. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Methode, so dass die Frage nach den Kriterien einer begründeten Entscheidung zugunsten eines konkreten Ansatzes beantwortet werden kann.

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

BBM 2c: Methodenseminar: Arthur Schnitzler

In diesem Seminar werden wir Erzählungen von Arthur Schnitzler einer eingehenden Lektüre unterziehen. Am Beispiel seiner bekanntesten und weniger bekannter Erzählungen werden wir verschiedene methodische Ansätze wie Hermeneutik, Diskursanalyse, Psycho- und Genderanalyse erproben und ausgewählte Sekundärtexte diskutieren.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.00.66
  • Dienstag, 12:00 - 14:00 (Einzeltermin, 17.07.2018 - 17.07.2018) - 2332.02.54

BBM 2c: Theorien und Methoden der Literaturwissenschaft am Beispiel Heinrich von Kleists

Das Seminar führt zunächst in die Hermeneutik als Grundlagentechnik literaturwissenschaftlichen Arbeitens ein. Ausgehend davon werden weitere literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien (etwa Psychoanalyse und Gender Studies) eingeübt. Diese werden dann auf ausgewählte Texte Heinrich von Kleists angewendet.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

BBM 3c si ne tet niht alse ein wîp - Amazonen, weibliche Ritter und starke Frauen in der mittelhochdeutschen Literatur

Darf eine Frau zu den Waffen greifen? Darf sie eine Rüstung tragen? Und darf sie sich dem männlichen Begehren entziehen?

In diesem Seminar geht es um Frauenfiguren an der Grenze der normativ geregelten Rollenbilderwartung des Mittelalters: Veldeke entwirft mit Camilla eine selbstbestimmte Ritterin, Herbort mit Penthesilea eine männervernichtende Amazone, bei Wolfram ist Gyburc die helfende Hand in Verteidigungsfragen und im Nibelungenlied scheint Brünhild eine schier unbesiegbare Wunderfrau zu sein. Doch wie bewerten die Dichter ihre Ausnahmefiguren und wie stellen sich die textinternen Figuren zu den ,männlichen Frauen'?

Diesen und anderen Fragen werden wir gemeinsam im Seminar nachgehen und diese an zentralen Textpassagen diskutieren.

Auch das wissenschaftliche Arbeiten soll nicht zu kurz kommen: Sie werden die Methoden erlernen, die Sie für das akkurate Verfassen einer wissenschaftlichen Hausarbeit benötigen.

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2332.01.68

BFM 3a/b Erzählte und erzählende Körper in der mittelalterlichen Literatur

Darstellungen und Inszenierungen von Körpern und Körperlichkeit sind schon seit längerer Zeit ein zentraler Gegenstand der literaturwissenschaftlichen und vor allem auch mediävistischen Auseinandersetzung. Nicht erst seit dem so genannten body turn in den Sozialwissenschaften, wie er sich insbesondere in der Etablierung und Ausbreitung der Körpersoziologie manifestiert (vgl. Villa 2008), steht die Körperthematik im Zentrum historisch-anthropologischer Überlegungen der mediävistischen Literaturwissenschaft. Während der Körper in jüngeren soziologischen Auseinandersetzungen als Verinnerlichung sozialer Normen und damit als Speicher ebensolchen Wissens, als sozial konstruiert und performativ inszeniert und damit gerade nicht als natürliche, faktische Gegebenheit verstanden wird, begreifen auch erwähnte anthropologisch orientierte literaturwissenschaftliche Arbeiten den Körper nicht als biologisches Faktum, sondern vielmehr als komplexes soziokulturelles Zeichen, das im Schnittpunkt divergierender lebensweltlicher Sinnsysteme steht. Vor allem im Bereich der gender studies, aber auch im Rahmen der Emotionsforschung und in einem psychoanalytischen Kontext sind Körper und die mit ihnen eng zusammenhängenden Aspekte wie Geschlecht und Sexualität, aber auch Materialität und Kommunikation, Identität und Zivilisation, Wahrnehmung und Erinnerung immer wieder in den Blick geraten. Prämisse solcher Auseinandersetzungen ist dabei die Annahme einer stets gattungs-, typen- und diskursspezifischen Darstellung und Behandlung von Körperlichkeit, wobei die Beurteilungen über das konkrete Verhältnis zwischen literarischer Inszenierung und außerliterarischer Wirklichkeit zum Teil erheblich divergieren. Konsens herrscht allerdings hinsichtlich der Relevanz und Bedeutung, die dem Körper im Mittelalter vor allem aus einer physiologisch-anthropologischen Perspektive beigemessen wurde.

Das Seminar möchte im Rekurs auf solche Forschungsarbeiten zunächst ohne Bezug auf realhistorische Zusammenhänge die literarische Signifikanz des Körpers in verschiedenen Texten des Mittelalters in den Blick nehmen: Wie werden Körper und Körperlichkeit dargestellt und inszeniert? Welche poetischen Strategien werden dabei verwendet, welche gelehrten Diskurse aufgerufen und welche anthropologischen Wissensbestände aktiviert? Wie werden kranke und gesunde, heilige und profane, männliche und weibliche, monströse, deformierte oder animalisierte Körper erzählt? Zudem soll es um die anhand dieser Inszenierungen vermittelten Semantiken gehen: Was erzählen die derart erzählten Körper? Geht es um die Festigung von Geschlechtsstereotypen, die Ausgrenzung des Fremden und Unhöfischen, um die Thematisierung von Identität und Individualität?  Da die zu untersuchenden Körperinszenierungen in verschiedenen Erzähltexten (Märe, höfischer Roman, Antikenroman, Prosaroman) dabei gewissermaßen doppelt konstruiert sind – der Körper als historisch spezifisches, kulturelles und soziales Konstrukt ist Produkt einer narrativen Konstruktion –, kann abschließend auch die Frage nach der Rolle von Literatur für die Festigung und Tradierung von auf den Körper bezogenen Normen und sozialen Semantiken diskutiert werden.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

Cross-dressing through the ages

Playful ”camp” fun, erotic pleasure, practicality, expression of gender identity (or its disguise), sociopolitical statement, a wish to stand out, cultural traditions, expanding one’s horizons - the potential motivations to cross-dress are legion. Equally various are the reactions to it: ranging from admiration and amusement to outrage, derision, discrimination and physical violence. It is obvious that cross-dressing and transvestism have the potential to subvert social expectations of traditionally gender-appropriate dress codes. However, by way of confirming the way in which clothes are gendered and of being stylized as ”other” or even unnatural, they may also serve ultimately to reaffirm existing gender stereotypes. These conflicting effects, of course, feed into controversies surrounding cross-dressing.

At the same time, cross-dressing can create humorous effects that subdue or interact with its political power of subversion, and it is precisely the heterogeneity of cross-dressers (in terms of both motivation and execution) that makes cross-dressing a highly complex set of practices worth investigating.

In this class, we will have a closer look at how cross-dressing has been depicted and dealt with through the ages, starting out with William Shakespeare’s works and ending in our time. We will specifically focus on dramatic rather than epic or lyrical depictions of these practices (including television) since the dramatic mode comes with its own unique difficulties both in the production and the reception of a play that can interact with the gender performance of cross-dressing in interesting and telling ways. Following the basic approaches to cross-dressing/drag as established in Judith Butler’s Gender Trouble, supplemented by more recent theoretical developments from the field of queer studies, we will discuss individual motivations for crossdressing, sociopolitical reactions to it, and the impact it can have on a changing society, as reflected in dramatic works over time, thus combining individual/psychological and social/political approaches to this topic.

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.U1.47

Deliberation by Design - Einflussgrößen auf politische Diskussionen im Internet

Das Internet bietet vielfältige Räume für politische Diskussionen. Auf unterschiedlichen Plattformen, wie beispielsweise auf Social Media Plattformen, Nachrichtenportalen, in Diskussionsforen oder im Rahmen von Online-Partizipationsverfahren, finden Debatten über politisch und gesellschaftlich relevante Themen statt. In jüngster Zeit wurden etwa die Regierungsbildung und die Flüchtlingspolitik in Deutschland oder sexuelle Belästigung unter dem #MeToo weltweit zwischen einer beachtlichen Zahl an Diskutanten besprochen. Dabei werden einerseits Meinungen, Argumente, Erfahrungen und Lösungsvorschläge ausgetauscht, andererseits aber auch Vorwürfe, persönliche Beleidigungen und inzivile Äußerungen hervorgebracht.

Im Rahmen dieses Seminars sollen Online-Diskussionen zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen vor dem Hintergrund der Deliberativen Demokratietheorie beurteilt werden. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wesentlichen Grundbegriffe des Konzepts der Online-Deliberation sowie die damit zusammenhängenden Probleme und Debatten zu vermitteln. Dabei geht es konkret um Theorien zur Diskursethik sowie Demokratie- und Öffentlichkeitstheorie. Im Zentrum des Seminars steht das Ziel, aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen der Deliberative-Design-Forschung, Einflussfaktoren kennen zu lernen, mit denen Gestaltungsansätze entwickelt werden können, die produktiven Diskurs im Internet fördern.

Die Studierenden beschäftigen sich in Gruppen mit ausgewählten Plattformen und erarbeiten auf Basis des vermittelten Forschungsstandes Designfaktoren für Online-Diskussionen vor dem Hintergrund des Deliberationskonzepts. Mithilfe dessen diskutieren sie die gewählten Plattformen und Diskurse eigenständig und stellen die Ergebnisse im Kurs vor.

 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.04.30 (Z 44)
  • Freitag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.01.65
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2332.U1.44

Die anarchosyndikalistische Zeitschrift "Mujeres Libres" (1936-1938)

Der emanzipatorische und traditionsbrechende Aktionismus des anarchosyndikalistischen Frauenkollektivs „Mujeres Libres” um Lucía Sánchez Saornil, Amparo Poch y Gascón sowie Mercedes Comaposada gilt nicht nur als essentieller Motor der Bewegung und ihrer libertären Ideologie, sondern steht symptomatisch für die Zeit des Umbruchs, die die konfliktträchtige historische Gegenwart der Zweiten Republik Spaniens (1931-1936/39) charakterisiert. Die Gründung der anarchofeministischen Organisation und gleichnamigen Zeitschrift im Frühjahr 1936 repräsentiert das flottierende Postulat von der Erneuerung althergebrachter Strukturen und fällt zugleich in den hochbrisanten Vorabend des folgenschweren Spanischen Bürgerkriegs (1936-1939). Neben der historiographischen Bedeutung als zeitgeschichtliche Zäsur, deren traumatisierende Folgen bis in die heutige Gegenwart Spaniens hineinreichen, ist der Bürgerkrieg zudem von besonderem kulturellen Interesse: Er geht als ‚Kampf der Kulturen‘ in die Geschichte ein. Nach 1936 kommt es zu einer regelrechten „Presseexplosion” (Baxmeyer), womit die kriegerische Auseinandersetzung auf kultureller Ebene geführt und dabei gleichzeitig insbesondere die Verbreitung von poetologischen Texten wesentlich begünstigt wird. So erfährt nach Kriegsausbruch die volkstümliche Romanze eine erstaunliche Wiederbelebung und erweist sich in Form des Romance de la Guerra Civil als „kämpferische Lyrik” (ebd.) sowie probate Gattung, um den Erscheinungsformen der Kriegsrealität unmittelbar beizukommen. Das literarische Phänomen hält ebenfalls in der Zeitschrift Mujeres Libres Einzug, womit das Periodikum nicht nur als elementares Sprachrohr von einer der größten Frauenbewegungen Spaniens, sondern auch als Dokument eines überaus relevanten zeithistorischen Abschnitts figuriert. In den Mittelpunkt des Seminars rücken folglich die sozio-kulturellen Transformationen, die sich während der Zweiten Republik und des Spanischen Bürgerkriegs ereignen. Neben grundlegenden geschichtlichen Hintergrundwissen fokussieren sich die Inhalte mit Hilfe der revista auf die bislang wenig beforschte Frauengruppierung „Mujeres Libres” und widmen sich im Rahmen dessen speziell den publizierten Bürgerkriegsromanzen, die von der Gründerin Lucía Sánchez Saornil stammen.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2522.U1.33 (Z 18)

Einführung in die japanische Gesellschaft

The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

Frauenliteratur der römischen Antike: Autorinnen und Texte

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - PCB-Ersatzbau
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 08.05.2018 - 08.05.2018) - 2421.U1.24 (Z109)
  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 05.06.2018 - 05.06.2018)

Gender Studies – Ursprung und Entwicklungen der Debatte über Geschlecht und Differenzen

Die Diskurse über Geschlechtlichkeit und Begehren, über Diversität und Normativität stehen im Zentrum einer Debatte, die zugleich politisch wie wissenschaftlich zu sein beansprucht. Gender Studies als aktuelle Bezeichnung einer Forschungsperspektive stehen vor der Herausforderung, sich gegen Vorwürfe der Parteilichkeit wehren zu müssen. Zugleich liefern sie notwendige Fragen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Insbesondere in den Geisteswissenschaften hat sich in der Folge feministischer Theorien und dekonstruktivistischer Ansätze eine vielschichtiges Dispositiv entwickelt, das Unruhe stiftet und Aufklärung sucht. In den Medien- und Kulturwissenschaften bieten sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Fragen zu Geschlecht(ern) und Differenzen. Im Seminar wird eine Auswahl an einflussreichen Texten von der feministischen Philosophie über Gender- und Queerstudies bis hin zur Intersektionalität erörtert sowie ihre Anwendbarkeit auf unterschiedliche Phänomene der Gesellschaft, ihrer Medien und kulturellen Praktiken untersucht.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.63 (Z 26)
  • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 07.07.2018 - 07.07.2018) - 2421.03.84 (Z30)

Gender in der Medizin

  • Donnerstag, 18:00 - 21:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2201.HS 2B (Z 101)

Legislatives Verhalten im Vergleich

Parlamentarier befinden sich in einem Spannungsverhältnis u.a. zwischen Eigeninteressen und Fraktions- sowie Parteiinteressen, das sich direkt oder indirekt auf legislative Handlungen auswirkt. Im Rahmen dieses Vertiefungsseminares werden wir der Frage nachgehen, welche Arten legislativen Verhaltens es gibt und welche Faktoren dieses beeinflussen.

 

Neben einer grundsätzlichen Vorstellung davon, was legislatives Verhalten ist, spielt auch das Verständnis der verschiedenen Rollen, die ein Abgeordneter ausüben bzw. einnehmen kann, eine Bedeutung für die darauffolgenden Sitzungen. 

Faktoren, die auf die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten einen Einfluss haben können, werden dann im weiteren Verlauf des Seminars thematisiert und vordergründig dahingehend analysiert, unter welchen Bedingungen Sie für das legislative Verhalten eine Rolle spielen und wie genau sie sich auf dieses auswirken. Dabei werden wir uns Faktoren anschauen, die auf der Systemebene angesiedelt sind (z.B. das Wahlsystem, die Kandidatenauswahl sowie das Regierungssystem). Ein Schwerpunkt wird aber auf den Einflussfaktoren liegen, die auf der Ebene des einzelnen Abgeordneten angesiedelt sind (z.B. (politische) Biographie, Migrationshintergrund, Religion und Gender). Eine der Fragen, für die wir eine Antwort erarbeiten werden, ist dabei folgende: Warum unterscheiden sich weibliche und männliche Parlamentarier bzgl. ihres Verhaltens im Plenum?

 

Ziele des Seminars sind, dass die Studierenden nicht nur die Erkenntnisse der aktuellen Forschung zum Seminarthema wiedergeben, analysieren und einordnen können, sondern ebenfalls

  • die zentralen Aspekte theoretischer und empirischer wissenschaftlicher Literatur herausarbeiten und wiedergeben sowie
  • den Aufbau empirischer Studien in der vergleichenden Politikwissenschaft nachvollziehen, kritisch reflektieren und selber entwickeln können.

  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

Lesekreis: "Vergessene Schriftsteller/innen - Vergessene Texte"

Zu früh gestorben, ins Irrenhaus verbannt, als schreibende Frau unterschätzt, während der nationalsozialistischen Herrschaft "ausgesondert" Gründe für den Rezeptionsabbruch bestimmter Texte gibt es ebenso zahlreiche, wie es vergessene Schriftstellerinnen und Schriftsteller gibt. Der Lesekreis "Vergessene Schriftsteller/innen Vergessene Texte" widmet sich der Wiederentdeckung und Neuerschließung literarischer Texte, die in der wissenschaftlichen Forschung bislang kaum beachtet wurden und im kulturellen Gedächtnis keinen Standort haben. In einer gleichberechtigten Mischung aus intuitiven und wissenschaftlichen Textzugriffen richtet sich der Lesekreis im Rahmen des fächerübergreifenden Wahlpflichtbereichs an interessierte Studierende aller Fakultäten.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (ungerade Woche, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.00.90 (Z 23)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 29.08.2018 - 29.08.2018) - 2421.00.90 (Z 23)

Performing Sanctity: Women and Authority in Old and Middle English Literature Fr. 12:30-14:00

This course explores texts written by and for women in Anglo-Saxon England and the later medieval period, examining the ways in which the texts model forms of female authority through the performance of holiness and by explicit reference to one another. We will begin with the Old English Judith and several Old English lives of female saints before considering the post-Conquest Life of Christina of Markyate and the Ancrene Wisse, an early-Middle English text written for well-educated female anchorites, concluding with examples of women authoring their own lives, as in the first English autobiography, The Book of Margery Kempe.

By the end of the course, students will be able to analyse the extent to which earlier religious models enabled later textual performances of sanctity which authorised women both to refuse gender roles based in marriage and child-rearing and to establish themselves as authorities in their own right.

 

Language of instruction: English

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 20.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.00.94 (Z64)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 29.06.2018 - 29.06.2018) - 2421.01.82 (Z30)

Personalmanagement im demografischen Wandel

Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.

Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".

Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personal-management auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

In der ersten Sitzung, am 11. April, wird ins Thema eingeführt und der Seminarablauf sowie die Themenvergabe besprochen.

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (14-täglich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

Rassismus und Antisemitismus in der deutschen Frauenbewegung

  • Donnerstag, 18:00 - 20:00 (Einzeltermin, 19.04.2018 - 19.04.2018) - 2331.02.27 (Z 34)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
  • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018) - 2421.03.86 (Z34)
  • Freitag, 10:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2513.U1.32 (Z 16)
  • Samstag, 10:00 - 17:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.00.90 (Z 23)

Reading / Remembering / War (Mi 10:30-12:00)

 

 

In this seminar, we will read memoirs and watch films written or directed by American men and women who experienced the Second World War - as soldiers and as civilians - as well as by men and women attempting to come to terms with their parents' experiences of the war.   These texts raise the question of how this "good war" is to be remembered and assert the authority of individual memory over 'official' narratives celebrating victory and survival and challenge us to reexamine the constructions - such as "Americanness," gender, race, democracy, heroism, "humanity" - that these official narratives enforce.

 

We will discuss three films made immediately after the War (William Wyler's film The Best Years of Our Lives, Frank Capra's It's a Wonderful Life and John Huston's Let There Be Light). Among the texts we will read are William V. Spanos' memoir, In The Neighborhood of Zero, Kurt Vonnegut's novel, Slaughterhouse-Five, C. Tyler's graphic memoir, You'll Never Know, and Ruth Klüger's weiter leben (Still Alive).  

 

We will pay particular attention to techniques of close textual analysis. Through close analyses of films and novels in conjunction with readings in contemporary memory and trauma studies, we will examine how the memories of war find their place in the narrative of an individual life or the life of a nation.

 

Requirements for a BN and/or exam registration include weekly entries in an ILIAS reading journal, a short writing assignment, and active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

For an AP you must fulfill the above criteria and write a 15-20-page paper on a topic to be discussed with me in advance.

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.66

Rhetorik und Kommunikation für Frauen (AFS18 205)

  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 16.08.2018 - 17.08.2018)
  • Montag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.08.2018 - 20.08.2018)

SB/PB Lebensphasen - Pharmakotherapie während Schwangerschaft und Stillzeit / im Alter

  • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018)
  • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 07.06.2018 - 07.06.2018)
  • Freitag, 09:00 - 19:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018)
  • Freitag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)

Social Variation in English

This course will provide an introduction to sociolinguistic theory with a focus on socially motivated variation in English. We will look at the different factors that influence the choice of a linguistic variant, such as speech style, social class, age or gender, and the fact that speakers are embedded into social networks that project their own linguistic norms. We will also look at possible explanations for variation that have been proposed in the sociolinguistic literature, we will look at examples of current research and theorising, and you will learn about methodology in sociolinguistic research. The discussion will extend to issues of language choice and multilingualism, the relationship between language variation and language change, and the question of how social variation interfaces with regional variation. Examples will be drawn primarily from the areas of phonology, lexis and grammar.

Requirements for CPs and for registration for an AP include the completion of several assignments, which will be detailed in the course document, plus your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

Speculative Fiction: Reclaiming the Past, Claiming the Future (Do 12:30)

 

 

Since the late 1960s, feminist, queer, and black writers have used the genre of speculative or 'science' fiction to explore the past, the present, and the future. Authors like Margaret Atwood, Octavia Butler, Nalo Hopkinson, N. K. Jemesin, and Nnedi Okorafor have speculated on the consequences of current social arrangements; they have explored alternative forms of living and being; they have invented a past when histories have not been passed on. In this course, we will look at the forms of temporalizations offered in those works, to find out how and why the past is reclaimed, the present criticized, and the future envisioned.

 

 

Course expectations:

Active participation; 1 x course presentation (in a group); 2 x development of discussion questions.

Exams:

Oral exam (15-30 min); or written essay (20-25 pages); or proctored written examination (90 min); or project report; or presentation at a student conference (15 min).

 

 

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.65

Sprechen im Kontext/Laboratorio di lettura

LETTERATURA DELLA MIGRAZIONE: La narrativa femminile multiculturale e italofona.

Nel corso verranno presi in esame testi di autrici come Igiaba Scego, Laila Wadia, Gabriella Ghermandi.

Lettura, analisi testuale e commento critico di un testo di prosa italiana con discussione in plenum e relazioni individuali dei partecipanti.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

Themen und Texte der deutschen Frauenbewegungen nach 1968

In dieser Übung werden die deutschen Frauenbewegungen (der sog. 2. Welle) anhand ihrer Themen und Texte als soziale Bewegungen untersucht. Ziel der Übung ist es zu erarbeiten, dass es nicht ‚die‘ Frauenbewegung gab, sondern dass es um ein sehr heterogenes Feld von Akteurinnen, Anliegen und Aktions- und Organisierungsformen handelte. Die Übung wird entsprechend die gegensätzlichen und zum Teil auch widersprüchlichen feministischen Kämpfe aufzeigen. Dabei wird nicht nur zu fragen sein, welche gesellschaftlichen und politischen Bedingungen gegeben sein müssen, um Protest zu begünstigen, sondern vor allem auch, welche Positionen sich unter welchen Bedingungen durchsetzen konnten und können.

Die Veranstaltung ist doppelstündig. Es werden für jede Sitzung mehrere Texte bereitgestellt, deren intensive Vorbereitung vorausgesetzt wird.

Ein Beteiligungsnachweis kann durch das Halten eines Referates erlangt werden. Erwünscht für die Teilnahme ist außerdem aktive Mitarbeit.

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)

Verantwortlichkeit: