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Familiäre Situation und Lebensentwurf

Lehrveranstaltungen zu Familiäre Situation und Lebensentwurf

An den Grenzen des Lebens, Teil 1: Geburt

Geboren werden ist etwas, das allen Menschen widerfährt, aber zugleich ein höchst individuelles Ereignis, an das keine bewusste Erinnerung geknüpft ist. Die Geburt gibt dem Denken Rätsel auf, denen sich dieses Seminar nähern will. Wir beschäftigen uns mit Darstellungen von Geburt in Schöpfungsmythen, Bibel, Kunst und Literatur und spüren philosophischen und theologischen Fragestellungen nach (Leib-Seele-Problematik, Existenz als Person, Inkarnation, Jungfrauengeburt, Taufe als Geburt). Ethisch relevante Themen (Abtreibung, Verfahren der Reproduktionsmedizin, Technisierung u.a.) werden diskutiert. Das Seminar soll im kommenden Wintersemester mit dem Thema Tod fortgeführt werden.

Dozentin:
Prof. Dr. Nicola Stricker ist Landespfarrerin bei der Evangelischen Studierenden-Gemeinde Düsseldorf. Sie hatte von 2006 bis 2013 den Lehrstuhl für Dogmatik an der Faculté Libre de Théologie Protestante in Paris inne. Als außerplanmäßige Professorin ist sie im Fonds Ricœur, einem internationalen Forschungs- und Dokumentationszentrum zur Philosophie von Paul Ricœur, tätig.

  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2303.01.41 (Z 34)
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 08.05.2018 - 08.05.2018) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 29.05.2018 - 29.05.2018) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 12.06.2018 - 12.06.2018) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 26.06.2018 - 26.06.2018) - 2481.U1.43
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 10.07.2018 - 10.07.2018) - 2491.01.64
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2303.01.24 (Z20)
  • Dienstag, 12:30 - 15:00 (Einzeltermin, 17.07.2018 - 17.07.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)

BLOCKSEMINAR Educating America from Puritanism to Pragmatism and Beyond

In this seminar we will explore the history of education in North America from colonial times to the present. We will deal with texts and audio-visual media from a great variety of genres including allegory, biography, essay, short story, and fairy tale, in order to provide ourselves with a first cultural, theological, and historical aperçu of the changes and developments in the education of children, teenagers, and adults. Education will therefore be dealt with in its broadest sense including both its personal, familial, societal, and institutional aspects. Instead of focusing on the literary virtues of the texts under scrutiny, our guiding questions will be: how should we ideally educate others? How would we ideally want to be educated? How far can education be conceptualized? Do the historical changes in conceptualizing and organizing education matter? What are their effects? To what extent can institutionalized public education replace familial private education? Do we presently radically overemphasize the significance of the former in order to divert public opinion from failures in the latter? We will use close readings in American cultural history to discuss the pressing questions of our time in the field of education and trace their historical delineation.

 

The seminar aims at a balanced choice of texts from all times of the four hundred years of Anglo-American cultural history under scrutiny. Therefore you should be interested both in the most recent, and in the demanding, but also fascinating and richly rewarding earlier documents and be willing to read some longer texts.

 

John Bunyan, The Pilgrim’s Progress, 1996, ISBN 9781853264689.

Benjamin Franklin, The Autobiography and other Writings, 2001, ISBN 9780451528100.

Henry Adams, The Education of Henry Adams, 2002, ISBN 9780486424439.

John Dewey, Experience & Education, 1997, ISBN 9780684838281.

Neil Postman, The End of Education. Redefining the Value of School, 1996, ISBN 9780679750314.

 

The use of these print editions is required for a BN/AP; all other texts and a syllabus will be made available electronically. A short paper to be handed in within two weeks following the end of the course is mandatory for a BN.

  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 29.06.2018 - 29.06.2018) - 2332.01.42
  • Samstag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2332.01.42
  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.65
  • Samstag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018) - 2332.01.42
  • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.43

Blockkurs - Projekt/Familienbesuch in Düsseldorf

  • Donnerstag, 09:30 - 14:00 (Einzeltermin, 05.04.2018 - 05.04.2018) - 2421.03.82 (Z30)
  • Donnerstag, 09:30 - 14:00 (Einzeltermin, 05.04.2018 - 05.04.2018) - 2421.03.84 (Z30)
  • Freitag, 09:30 - 14:00 (Einzeltermin, 06.04.2018 - 06.04.2018) - 2421.03.82 (Z30)
  • Freitag, 09:30 - 14:00 (Einzeltermin, 06.04.2018 - 06.04.2018) - 2421.03.84 (Z30)

Der Trend zur Singlegesellschaft in Japan und Asien

Infolge der Demokratisierung Japans nach amerikanischem Vorbild wurde die urbane Kernfamilie nach dem Modell der amerikanischen „middle class society” ausgerichtet. Frauen empfanden es als Privileg, eine „leisured housewife” mit angenehmen Konsummöglichkeiten zu werden und wünschten sich einen Ehemann, der als „salaryman” in einem Großunternehmen angestellt war. Dieses Familienmodell hat seit dem Platzen der Blasenwirtschaft in den 1990er Jahren an Gültigkeit verloren. Die Zahl der Singles nimmt zu und viele junge Menschen verzichten auf eine Familiengründung und bleiben langfristig im elterlichen Haushalt wohnen. Dieses Phänomen wurde als „Parasiten-Singles” bezeichnet und ist Ausdruck eines neuen solidarischen Generationsverhältnisses im Zeichen der wirtschaftlichen Krise. Es lässt sich beobachten, dass auch in den entwickelten asiatischen Nachbarländern wie China, Hongkong, Taiwan, Südkorea und Singapur ähnliche Entwicklungen zur Single-Gesellschaft ablaufen, jedoch mit national unterschiedlichen Konsequenzen. Es erscheint deshalb lohnend, Japan in einen Vergleich mit anderen asiatischen Industrieländern zu bringen. In dem Seminar werden wir uns mit Familienforschung befassen, die verschiedene sozio-kulturelle Kontexte und nationale Familienpolitiken berücksichtigt.

  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2421.U1.24 (Z109)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Freitag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich)

Einführung in die japanische Gesellschaft

The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

Familie und Medien

ACHTUNG: Die Veranstaltung entfällt!

 

Vor einigen Jahren hieß es noch: "Familien bestehen aus Eltern, einem oder mehreren Kindern und einem Fernsehgerät" (Urie Bronfenbrenner). Aber inzwischen hat der Computer die Kinderzimmer erobert und beginnt schon als Multimedia-Terminal das Wohnzimmer zu beherrschen. Auch die Handys sind als Smartphones kleine Allround-Computer geworden. Diese neuen gesellschaftlichen Entwicklungen sollen im Mittelpunkt dieses Seminars stehen. Dabei sollen die psychologischen Dimensionen der Auswirkungen auf die Persönlichkeits­entwicklung der Kinder und auf die Chancen und Gefahren de neuen Medien diskutiert werden. Dabei werden wir uns besonders mit den psychologischen Auswirkungen der Computerspiele und Internet-Nutzung beschäftigen.


    Jura für Nichtjuristen III: Familien- und Erbrecht

    Im Rahmen von „Studium universale” bietet die Juristische Fakultät das Programm „Jura für Nicht-Juristen” an. Das Programm umfasst 8 SWS. Die Veranstaltungen I-III können einzeln besucht werden. Die Veranstaltung IV kann nur besucht werden, wenn auch die Veranstaltungen I-III besucht wurden. Ziel des Programms ist es, Studentinnen und Studenten, die nicht Jura studieren, das juristische Denken näher zu bringen und berufsspezifische Kenntnisse zu vermitteln.

    In Jura für Nicht-Juristen III geht es um das Familien- und Erbrecht. Damit sind Themen angesprochen, die eine hohe Praxisrelevanz haben. Der Kurs dient auch dazu, Einblicke zu vermitteln, wie selbst die persönliche und private Lebenssphäre durch Recht geprägt, aber auch gestaltet werden kann.

    Es findet eine Abschlussprüfung statt.

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 11.07.2018) - 2801.00.Hörsaal Sport (Z96)

    Kinder, Kronen und Konflikte. Die Heiratspolitik der Luxemburger im 14. Jahrhundert

    Einer der wirkmächtigsten Faktoren gesellschaftlicher und kultureller Verflechtung des vormodernen Europa war die dynastische Politik der europäischen Herrscherhäuser. Während sich die ältere Forschung hauptsächlich mit der politischen Dimension von Fürstenheiraten oder Herrschaftsverträgen befasste, wurden in den letzten Jahren verstärkt auch sozial- und kulturgeschichtliche Aspekte dieses Themas erforscht. Eine besonders aktive – und wendige – dynastische Politik betrieb das Herrscherhaus der Luxemburger, insbesondere König Johann der Blinde von Böhmen (1296–1346) und Kaiser Karl IV. (1316–1378), wobei ihre Kinder und Verwandten in starkem Maße mit einbezogen wurden. An ausgewählten Beispielen soll die dynastische Politik der Luxemburger quellennah behandelt und dabei grundlegende Methoden und Arbeitsweisen der Geschichtswissenschaft vermittelt werden.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 08.05.2018 - ) - 2421.05.61 (Z20)
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    SB-Fallstudien zum Deutschen und Internationalen Familien- und Erbrecht

    Fallübungen im Familien- und Erbrecht sowie im Internationalen Privatrecht.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2491.01.65

    SB/PB Lebensphasen - Pharmakotherapie während Schwangerschaft und Stillzeit / im Alter

    • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018)
    • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 07.06.2018 - 07.06.2018)
    • Freitag, 09:00 - 19:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018)
    • Freitag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)

    Struktur und Wandel städtischer Teilgebiete: Segregation, Soziale Mischung und Gentrification

    Dozent: Dr. Jan Üblacker (jan.ueblacker@fgw-nrw.de)

    Jan Üblacker promovierte am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln über die Entwicklung der Gentrification-Forschung in Deutschland. Derzeit koordiniert er den am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) angesiedelten Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung, wo er den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft begleitet. Weitere Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Wissenstransfer, Forschungssynthesen sowie qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.

    Seminarankündigung

    Ankündigung von Mieterhöhungen im Briefkasten, Pop-up-Shops und Galerien, junge Eltern mit Lastenrädern, Cafés mit Edison-Lampen, sanierte Schmuckfassaden, im Supermarkt Käse aus dem provenzalischen Uzès (obwohl man nicht dort wohnt), linke Protestgruppen im Nachbarhaus, überall Bogaboos, Start-Ups in Fabriketagen, am Laternenmast der Zettel eines Anwalts und einer Zahnärztin, die genau hier eine Wohnung suchen ("Wir lieben die authentische Atmosphäre!"), um die Ecke muss der letzte Buchladen schließen und auf der letzten Baulücke steht ein großzügiger Neubau. Am geöffneten Zugangstor hängt ein Schild: "Dieses Gelände wird videoüberwacht".

    Diese und weitere Erscheinungsformen urbanen Zusammenlebens, Wohnens und Konsumierens sind vielen StadtbewohnerInnen von Kitsilano (Vancouver) über Lavapies (Madrid) bis ins Rheinland bestens bekannt, sei es durch eigener Erfahrung oder durch die immense Aufmerksamkeit, die Gentrification und damit (z.T. fälschlicherweise) assoziierte Aspekte der Stadtentwicklung in Politik und Medien erfahren.

    Gentrification beschreibt einen Prozess der reinvestiven immobilienwirtschaftlichen Inwertsetzung, der mit einem Austausch statusniedrigerer BewohnerInnengruppen durch statushöhere BewohnerInnengruppen einhergeht. Immobilienwirtschaftlich handelt es sich um eine Wiederaufwertung von Baustrukturen, die zu einer monetär messbaren Wertsteigerung von Grundstücken und Gebäuden führt, das heißt die Grundstücks- und Mietpreise steigen. Sozialräumlich betrachtet äußert sich Gentrification als eine besondere Erscheinungsform der Segregation, einer residentiellen Differenzierung der Bevölkerung nach Einkommen, Migrationshintergrund oder Bildung. Das Phänomen zeichnet sich somit durch eine sozialräumliche (Um-)Sortierung aus, die vertikalen und horizontalen Merkmalen sozialer Ungleichheit folgt. Der komplexe Aufwertungsprozess der Gentrification lässt sich durch vier Dimensionen strukturieren – die soziale, die bauliche, die gewerbliche und die kommunikativ-semantische Aufwertung.

    Im Seminar werden grundlegenden Theorien und Konzepte, methodische Zugänge sowie empirische Befunde der soziologischen Stadtforschung, insbesondere in den Gebieten Segregation, Soziale Mischung und Gentrification vermittelt. Die Studierenden werden damit in die Lage versetzt, Forschungen in diesem Bereich zu beurteilen, einzuordnen, Forschungslücken zu identifizieren sowie aufbauend auf dem Stand der Forschung Fragestellungen zu entwickeln und diese mit geeigneten Methoden zu beantworten. 

     

    • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.70 (Z 16)

    Verantwortlichkeit: