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Familiäre Situation und Lebensentwurf

Lehrveranstaltungen zu Familiäre Situation und Lebensentwurf

"Screaming Queens" - Queer Literature up to Stonewall (Fr 12.30)

June 28-29, 2019 marks the 50th anniversary of the so-called Stonewall Riots. Although the incidents of these two crucial nights do indeed mark a turning point in the history of gay rights in the U.S., they do by no means come out of a societal and cultural void. LGBTQ* literature and cultural production have since then marked Stonewall as a point of origin – which is, of course, politically legitimate and important – but this focus neglects discourses and cultural practices that precede and eventually enable what happened on these important days in New York City.

This seminar will trace queer potentials in literature from a wide historical spectrum leading up to 1969. It will take in well-known authors and texts like works by James Baldwin and Christopher Isherwood, but will also try to unearth earlier and more subtle queer subtexts in American literature.

  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 05.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.65
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 21.06.2019 - 12.07.2019) - 2332.U1.21

Demografie

Demografie ist eine andere Bezeichnung für Bevölkerungswissenschaft. In der Demografie geht es um die Entwicklung der Bevölkerungszahlen. Untersucht werden typischerweise Geburten- und Todeszahlen sowie Zu- und Abwanderung. Weiterhin befasst sich die Demografie mit Fragen der Haushaltsbildung und Haushaltsstrukturen. So untersucht man Eheschließungen, Ehescheidungen und diverse Formen von Lebensgemeinschaften.

Die Demografie steht als Wissenschaft im Schnittfeld von Ökonomie, Geographie, Biologie und Soziologie, wobei in starkem Maße mathematische und auch statistische Modelle genutzt werden. Weiterhin beschäftigen sich die Bevölkerungsgeschichte mit historischen Aspekten demografischer Strukturen und Prozesse. Während sich die klassische Demografie vor allem mit formalen Modellen der Bevölkerungsentwicklung befasst, werden in der Bevölkerungssoziologie soziale Determinanten von Bevölkerungswachstum, Migration und von Haushalts- und Familienformen thematisiert. Damit steht die Bevölkerungssoziologie auch in einer engen Beziehung zur Familiensoziologie.

In diesem Vertiefungsseminar werden in inhaltlicher Gliederung zentrale Bereiche der Bevölkerungssoziologie auf Basis aktueller empirischer Studien diskutiert. Das Seminar ist geeignet für Studierende mit Interesse an aktuellen demografischen Fragestellungen; dabei werden auch die methodisch-statistischen Aspekte der jeweiligen Studien ausführlich besprochen.

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 17.06.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.23 (Z 40)

Digitale Medienkultur und Diversität

In den digitalen Medienkulturen scheinen die Möglichkeiten zur Partizipation und Kollaboration viel größer zu sein als zu Zeiten der großen, institutionalisierten Massenmedien. Nutzergenerierte Inhalte scheinen jeden einzubeziehen - vermeintlich unabhängig von Alter, Geschlecht und technischen Fähigkeiten.

Das Seminar greift diese Behauptung auf und befragt kritisch die Zusammenhänge von digitalen Kulturen und Diversität. Auf der einen Seite werden wir die kulturellen Werte diskutieren, die diskursiv mit digitalen Medien verbunden werden. Dem stehen auf der anderen Seite die Bedeutungsaushandlungen und das gesteigerte Bedürfnis nach neuen und diverseren Repräsentationen von race, class und gender entgegen, die sich um und an digitalen Medienformaten entfalten. Beispiele, die wir im Seminar diskutieren werden, sind etwa das kritische Blogging über die Darstellung von minoritären Charakteren in Netflix Serien oder die Gamergate-Kontroverse um Geschlechterdarstellungen in Videospielen.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2302.U1.21 (Z 55)

Einführung in Transnational Queer Studies: Asiatische und Europäische Perspektiven

Queer studies/theory originally emerged in the late 1980s and early 1990s in the US and rapidly spread among Asia in the mid 1990s.The course provides students with a basic understanding and a critical approach for Queer studies in/about Asia through cultural representations and popular culture. Gender and sexuality are key perspectives to understand cultures and human activities, however, they are often historically used to misrepresent other cultures and people. Through reading academic texts of Queer theory and politics/activisms and representative works of Queer studies in/about Asia (mainly Japan but not limited), the course seeks to discuss the following topics this year:

- How gender, sexuality and nationalism relate to each other

- How gender and sexuality have contributed to Orientalism

- How we can understand and discuss the globalisation of (queer) sexuality

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2303.01.41 (Z 34)

Islam, Rechtsstaat und gesellschaftliche Kohäsion: Wertevermittlung und Konfliktlösungen in Schulen

Schulen und Religionen sind Teile von Öffentlichkeit und Gesellschaft, die deshalb ihr Verhältnis zueinander sowie Konflikte miteinander klären müssen. Wenn muslimische Schüler*innen oder deren Eltern ihre Religionsrechte auch in Schulen durchsetzen möchten, ist dies ihr gutes Recht. Und nicht Recht ist es, solche Konflikte vorschnell zu ethnisieren und ihnen dann mit einem „christlich-abendländischen“ Imperativ zu begegnen. Alle sollten sich daran gewöhnen, dass die gesellschaftliche (und schulische) Gegenwart auch von religiös- konfessionellen Konflikten geprägt ist. Konflikte spiegeln auch die Entwicklung der islamischen Welt wider, die ohne Kolonialismus und Interessen „des Westens“ anders verlaufen wäre. Hinzu kommt eine vernachlässigte Integrationspolitik und die damit verbundene strukturelle Diskriminierung in den Bereichen Bildung, Arbeit und Sozialraum. Diese zeigt sich signifikant u.a. bei Bewerbungen um Ausbildungs- oder Arbeitsstellen, beim Suchen nach Wohnraum, im Besuch weiterführender Schulen, die zu höheren Abschlüssen führen sowie in zu geringer personeller und sachlicher Ausstattung von Bildungseinrichtungen. Wie sich weitgehend uninspirierte Integrationspolitik auswirkt, zeigen regelmäßige Bildungsstudien, die Migranten nach wie vor benachteiligt sehen.

Eine der wichtigsten Fragen, die einen erheblichen Teil von Konflikten in Schulen ausmachen, ist die, ob das desintegrative Potenzial mancher Konflikte nicht in besonderer Weise Ansporn dafür sein sollte, an gesellschaftlicher Kohäsion zu arbeiten. Allerdings müssten dazu alle Beteiligten bereit sein, auf mediales Schaulaufen, religionskulturelle Muskelspiele sowie Rat gebende Scharfmacher zu verzichten und sich auf gemeinsame Werte zu verständigen.

Studierende, die diesen Kurs wählen, müssen sich auf Textanalysen einlassen und bereit sein, bei Bedarf in Absprache Teile des Kurses in Form von einer Exkursion an einem Samstag im Semester durchzuführen.

Für die endgültige Zulassung zum Kurs ist die Anwesenheit in der ersten Veranstaltung unverzichtbar, dann werden auch Bedingungen für BNs auf der Basis von § 64 HG sowie der

„Handreichung für alle Lehrenden am Institut für Sozialwissenschaften der HHU“ vereinbart. Da die Plätze begrenzt sind, bitte ich darum, dass nur diejenigen den Kurs wählen, die sich sicher sind, ihn auch zu belegen und bereit sind, an der geplanten Wochenendveranstaltung teilzunehmen.

Literatur wird im Kurs besprochen, einige davon in ILIAS eingestellt.

APs werden von mir nicht abgenommen, dagegen ist nach Absprache die Annahme von BA oder MA möglich.

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 02.04.2019 - 09.07.2019) - 2303.01.22 (Z81)

Personalmanagement im demografischen Wandel

Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.

Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".

Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personalmanagement auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

In der ersten Sitzung, am 03. April, wird ins Thema eingeführt und der Seminarablauf sowie die Themenvergabe besprochen.

 

Seminartermine sind: 3.4.; 24.4.; 8.5.; 22.5.; 5.6.; 19.6.

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2621.01.36 (Z 16)

Queering Pop Culture

Mit dem Attribut „queer“ wird aktuell zumeist eine Abweichung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität von der hegemonialen Norm beschrieben. Wurde der Begriff zunächst vorwiegend als abwertende Bezeichnung homosexueller Menschen verwendet, wird er inzwischen positiv umgedeutet und fasst ein breiteres Spektrum an Identitätskonzepten. So haben der Begriff und das mit ihm verbundene Konzept einer selbstbewusst dargestellten Abweichung von der kritisierbaren Norm Einzug in die Popkultur gehalten. Zugleich hat sich auch eine von den Gender Studies zu unterscheidende Forschungsperspektive entwickelt: die Queer Theory. Genau wie damit nicht nur eine einzelne Theorie verbunden ist, so zeigen auch die popkulturellen Phänomene ein breites Spektrum möglicher Objektivationen. Mit Popkultur ist in diesem Zusammenhang ein vielseitiges Feld kultureller Materialisationen von der bildenden Kunst über Literatur, Musik und Film/Video bis hin zu aktuellen Medienphänomenen gemeint, das sich im weitesten Sinne auf einen Pop-Begriff bezieht. Im Seminar sollen nach der Diskussion einschlägiger Texte zur theoretischen Basis unterschiedliche Fallbeispiele analysiert werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2302.U1.81

Soziale Integration und Medien

Massenmedien übernehmen eine ganze Reihe von Funktionen im Leben von Individuen und im Zusammenleben von Gemeinschaften. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Stiftung von Zusammenhalt bzw. die (soziale) Integration beispielsweise durch Bereitstellung von Informationen, als Quelle für Gesprächsstoff oder über gemeinschaftliche Erlebnisse. Dieser Kurs behandelt Fragen zur Definition und Messbarkeit von Integration sowie zu den unterschiedlichen Wegen, auf denen Medien zur Integration von Gesellschaften auf der Makroebene und von Individuen auf der Mikroebene beitragen. Dabei sollen auch die je unterschiedlichen Potentiale einzelner Medien als Integrationsstifter (oder -verhinderer) berücksichtigt werden.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 12.07.2019) - 2331.U1.66 (Z 46)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 10.04.2019 - 10.04.2019) - 2541.00.43

Soziale Ungleichheit

Zur Entstehung und Wirkung sozialer Ungleichheit gibt es verschiedene theoretische Ansätze. Diese werden kurz diskutiert, im weiteren sind Ungleichheiten in verschiedenen Lebensbereichen Gegenstand des Seminars.
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach den Strukturen sozialer Ungleichheit in Deutschland. Zur Erleichterung der Interpretation der empirischen Daten für Deutschland wird nach Möglichkeit Material aus internationalen Vergleichen einbezogen.
Ausführlich besprochen werden Schichten, Klassen, Einkommensungleichheit, Armut, soziale Mobilität sowie die Mechanismen der Ungleichheitserzeugung in Bildungssystem und Arbeitsmarkt. Zu den jeweiligen Themen werden auch messtheoretische Probleme angesprochen. Weiterhin werden das Verhältnis von Ungleichheit zur ethnischen Zugehörigkeit sowie geschlechtsspezifische Ungleichheiten thematisiert. Eine Diskussion kultureller Dimensionen sozialer Ungleichheit bildet den Abschluss der Veranstaltung. Lernziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur kritischen Rezeption empirischer Literatur über soziale Ungleichheit zu befähigen.

 

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2303.01.43 (Z 44)

Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Die Veranstaltung schließt an Frau Prof. Schnabels Vorlesung im vergangenen Wintersemester an. Gegenstand sind die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland, die Formen von Familien und Haushalten, Migration und Lage der Migranten, Klassen, Schichten und Einkommensverteilung, Bildungschancen und Eliten. Neben der beschreibenden Darstellung wird auch das analytisch-theoretische Instrumentarium von Bevölkerungssoziologie und Ungleichheitsforschung vermittelt.

 

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 03.04.2019 - 10.07.2019) - 2301.HS 3D (Z 425)

The Labor of her Body, the Work of her Hands: Working Class Women in American Literature and Film (Do 14:30)

"[E]very Man has a Property in his own Person. This no Body has any Right to but himself. The Labour of his Body, and the Work of his Hands, we may say, are properly his", writes John Locke in the Second Treatise of the Government in 1690. Karl Marx, however, describes that there are people who sell their labor power for wages, the working class.

"To begin with, what do we mean by 'working-class literature'?" asks Paul Lauter, who summarizes that it can be literature written by working class people, written for them or written to depict their lives.

In this course we will focus on the experience of working-class women in America as depicted in a variety of essays, films, poems, novels and memoirs. We will cover a historical spectrum of texts starting with writings from the early 19th century and moving on to contemporary works and media such as TV Shows and films. We will deal with texts that depict women's work in factories and cotton mills during the beginning of industrialization in the US, women's work after slavery and migration, and the work of domestic laborers such as maids, focusing on topics such as gender equality, working rights, unionization and the women's suffrage movement.

The texts and films we will work with will show how not only gender but also racial and ethnic framings matter for the experiences of working class women. The theoretical framework will be at the intersection of feminism, with special attention to intersectional feminism and Marxian class theory.

Works that we will focus on will include: Factory Girl (1816) by Sarah Savage, "Life in the Iron Mills" (1861) by Rebecca Harding Davis, Brown Girl Brownstones (1959) by Paule Marshall, The Help (2009) by Kathryn Stockett as well as poetry by Maya Angelou and Judy Grahn, short stories by Anzia Yezierska, Raymond Carver, Lucia Berlin, memoirs by Mary Romero and Sarah Smarsh, songs by Dolly Parton and Donna Summer, and the film Norma Rae (1979).

A full reading list will be provided during the first session.

Please make sure to read Barbara Ehrenreich's Nickel and Dimed (2001) before the first session.
 

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 04.04.2019 - 12.07.2019) - 2332.01.42
  • Donnerstag, 16:00 - 20:00 (Einzeltermin, 02.05.2019 - 02.05.2019) - 2332.01.42
  • Donnerstag, 16:00 - 20:00 (Einzeltermin, 09.05.2019 - 09.05.2019) - 2332.01.42
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 27.06.2019 - 27.06.2019) - 2201.HS 2B (Z 101)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 04.07.2019 - 04.07.2019) - 2502.00.36 (Z37)
  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 11.07.2019 - 11.07.2019) - 2502.00.36 (Z37)

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