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Diversity

Lehrveranstaltungen zu Diversity

Analysen zur Bundestagswahl 2017

Das Seminar führt in die Theorien und  Empirie der Wahlforschung und des individuellen Wählerverhaltens ein. Im ersten Teil des Seminars werden klassische und neuere Erklärungsansätze der Wahlforschung behandelt. Dazu gehören soziologische, sozialpsychologische und ökonomische Erklärungsansätze des individuellen Wählerverhaltens sowie die Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen des Wahlsystems als Makrodeterminanten. Die Erklärungsansätze werden im Seminar auf das zurückliegende Wahlverhalten der Wähler in Deutschland angewendet und in Hinblick auf die zurückliegende Bundestagswahl 2017diskutiert und analysiert. Dabei lautet die zentrale Fragestellung: Wer wählte wen und warum? Im zweiten Teil des Kurses werden die theoretischen Annahmen anhand von vorliegenden Daten, z.B. der German Longitudinal Election Study (GLES), überprüft. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Visualisierung der Ergebnisse. Die empirischen Analysen werden mithilfe von R durchgeführt. Dazu findet eine kurze Einführung in das Statistikprogramm zu Beginn des Seminars statt.

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018)

Angewandte Ethik

Probleme der Angewandten Ethik zeichnen sich vor allem durch ihre gesellschaftliche Relevanz und Dringlichkeit aus. Einzelthemen der Angewandten Ethik wie beispielsweise die Reproduktionsmedizin, Enhancementthematik, Klimawandel und Nachhaltigkeit, aber auch Verteilungs- und Fairnessprobleme, Toleranz und interkulturelles Zusammenleben oder Meinungs-, Gedanken- und Redefreiheit sind Gegenstand unterschiedlicher Bereichsethiken wie z.B. der Medizin-, Umwelt-, Sport-, Wirtschafts-, Medienethik oder politischen Ethik. Seit Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Angewandte Ethik als eigenständige philosophische Disziplin auch an deutschen Universitäten etabliert. Gleichwohl sieht sich die Angewandte Ethik nach wie vor mit Fragen nach ihrem Selbstverständnis konfrontiert. Ziel des Seminars ist es, exemplarisch anhand ausgewählter Texte eine Einführung in theoretische und praktische Probleme der Angewandten Ethik zu geben.

  • 08:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 30.07.2018 - 01.08.2018) - 2332.00.52

BBM 1c Soziolinguistik

Soziolinguistik untersucht in erster Linie Sprachvarietäten, die von unterschiedlichen sozialen Faktoren wie Gruppenzugehörigkeit, Geschlecht, Alter, Wohnort usw. beeinflusst werden.

Im Fokus des Grundseminars stehen nach der Einführung in die Grundbegriffe, Theorien und Modelle der Variationslinguistik Sprachvarietäten wie Dialekte, Soziolekte und Funktiolekte sowie ihr Verhältnis zu der Standardsprache.

Außer deutschen Varietäten werden im Seminar auch solche übereinzelsprachlichen Phänomene wie die Entstehung von Kontaktsprachen, Code-Switching und Mehrsprachigkeit behandelt.  

-------- WICHTIG ------------------

Es werden nur 35 Plätze im Seminar vergeben, entscheidend ist dabei die Reihenfolge der Anmeldung im HIS LSF (Zeitstempel).

Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist wegen Klärung der organisatorischen Belange obligatorisch - bei Abwesenheit wird der Platz an Studierende von der Warteliste vergeben!

Bei der Belegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

 

WARTELISTE

Falls Sie sich gerne auf die Warteliste für dieses Seminar setzen lassen möchten, kontaktieren Sie mich per Mail: paschke@phil.hhu.de

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.01.68
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.07.2018 - 25.07.2018)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.09.2018 - 19.09.2018)

BBM 1c Soziolinguistik

Soziolinguistik untersucht in erster Linie Sprachvarietäten, die von unterschiedlichen sozialen Faktoren wie Gruppenzugehörigkeit, Geschlecht, Alter, Wohnort usw. beeinflusst werden.

Im Fokus des Grundseminars stehen nach der Einführung in die Grundbegriffe, Theorien und Modelle der Variationslinguistik Sprachvarietäten wie Dialekte, Soziolekte und Funktiolekte sowie ihr Verhältnis zu der Standardsprache.

Außer deutschen Varietäten werden im Seminar auch solche übereinzelsprachlichen Phänomene wie die Entstehung von Kontaktsprachen, Code-Switching und Mehrsprachigkeit behandelt.  

 

-------- WICHTIG ------------------

Es werden nur 38 Plätze im Seminar vergeben, entscheidend ist dabei die Reihenfolge der Anmeldung im HIS LSF (Zeitstempel).

Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist wegen Klärung der organisatorischen Belange obligatorisch - bei Abwesenheit wird der Platz an Studierende von der Warteliste vergeben!

Bei der Belegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

WARTELISTE

Falls Sie sich gerne auf die Warteliste für dieses Seminar setzen lassen möchten, kontaktieren Sie mich per Mail: paschke@phil.hhu.de

  • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.07.2018 - 25.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.09.2018 - 19.09.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

BBM 2c - Literarische Dystopien

Als Gegenentwurf zum aufklärerischen Fortschrittsoptimismus entstehen im 19. Jahrhundert die ersten literarischen Dystopien. Der idealtypischen Gesellschaftsordnung der Utopie stellen Dystopien zukunftspessimistische Szenarien entgegen, deren zentrale Merkmale – scharfe Klassengegensätze, totalitäre Regime, repressive Überwachungsapparate – stets als kritische Auseinandersetzungen mit zeitgenössischen gesellschaftlichen Tendenzen zu verstehen sind. Die Interpretation und Analyse von Alfred Kubins Die andere Seite (1909), Arno Schmidts Die Gelehrtenrepublik (1957) und Juli Zehs Corpus Delicti (2009) wird die Gelegenheit bieten, verschiedene literaturwissenschaftliche Theorien wie die Psychoanalytische Literaturinterpretation, die Raumtheorie und die Diskursanalyse zu erproben. Um die mediale Perspektive zu erweitern, wird auch die dystopische Fernsehserie Black Mirror (2011ff.) in die Seminararbeit einbezogen.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2332.01.68

BFM 3a/b Erzählte und erzählende Körper in der mittelalterlichen Literatur

Darstellungen und Inszenierungen von Körpern und Körperlichkeit sind schon seit längerer Zeit ein zentraler Gegenstand der literaturwissenschaftlichen und vor allem auch mediävistischen Auseinandersetzung. Nicht erst seit dem so genannten body turn in den Sozialwissenschaften, wie er sich insbesondere in der Etablierung und Ausbreitung der Körpersoziologie manifestiert (vgl. Villa 2008), steht die Körperthematik im Zentrum historisch-anthropologischer Überlegungen der mediävistischen Literaturwissenschaft. Während der Körper in jüngeren soziologischen Auseinandersetzungen als Verinnerlichung sozialer Normen und damit als Speicher ebensolchen Wissens, als sozial konstruiert und performativ inszeniert und damit gerade nicht als natürliche, faktische Gegebenheit verstanden wird, begreifen auch erwähnte anthropologisch orientierte literaturwissenschaftliche Arbeiten den Körper nicht als biologisches Faktum, sondern vielmehr als komplexes soziokulturelles Zeichen, das im Schnittpunkt divergierender lebensweltlicher Sinnsysteme steht. Vor allem im Bereich der gender studies, aber auch im Rahmen der Emotionsforschung und in einem psychoanalytischen Kontext sind Körper und die mit ihnen eng zusammenhängenden Aspekte wie Geschlecht und Sexualität, aber auch Materialität und Kommunikation, Identität und Zivilisation, Wahrnehmung und Erinnerung immer wieder in den Blick geraten. Prämisse solcher Auseinandersetzungen ist dabei die Annahme einer stets gattungs-, typen- und diskursspezifischen Darstellung und Behandlung von Körperlichkeit, wobei die Beurteilungen über das konkrete Verhältnis zwischen literarischer Inszenierung und außerliterarischer Wirklichkeit zum Teil erheblich divergieren. Konsens herrscht allerdings hinsichtlich der Relevanz und Bedeutung, die dem Körper im Mittelalter vor allem aus einer physiologisch-anthropologischen Perspektive beigemessen wurde.

Das Seminar möchte im Rekurs auf solche Forschungsarbeiten zunächst ohne Bezug auf realhistorische Zusammenhänge die literarische Signifikanz des Körpers in verschiedenen Texten des Mittelalters in den Blick nehmen: Wie werden Körper und Körperlichkeit dargestellt und inszeniert? Welche poetischen Strategien werden dabei verwendet, welche gelehrten Diskurse aufgerufen und welche anthropologischen Wissensbestände aktiviert? Wie werden kranke und gesunde, heilige und profane, männliche und weibliche, monströse, deformierte oder animalisierte Körper erzählt? Zudem soll es um die anhand dieser Inszenierungen vermittelten Semantiken gehen: Was erzählen die derart erzählten Körper? Geht es um die Festigung von Geschlechtsstereotypen, die Ausgrenzung des Fremden und Unhöfischen, um die Thematisierung von Identität und Individualität?  Da die zu untersuchenden Körperinszenierungen in verschiedenen Erzähltexten (Märe, höfischer Roman, Antikenroman, Prosaroman) dabei gewissermaßen doppelt konstruiert sind – der Körper als historisch spezifisches, kulturelles und soziales Konstrukt ist Produkt einer narrativen Konstruktion –, kann abschließend auch die Frage nach der Rolle von Literatur für die Festigung und Tradierung von auf den Körper bezogenen Normen und sozialen Semantiken diskutiert werden.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2421.U1.21 (Z50)

Biopolitik und Biotechnologie: Soziologische Perspektiven

[Stand dieser Ankündigung: 9.4.2018 = v2, Änderungen vorbehalten]

 

Die Soziologie hat einen Gegenstandsbereich, der sich mit den sozialen Herausforderungen, Problemen und Chancen einer Gesellschaft verändert und erweitert. Seit einigen Jahrzehnten verdichtet sich der durch technologische Innovationen und rechtliche Normanpassungen ausgelöste Wandel der kulturellen Bewertung und Behandlung menschlichen Lebens und menschlicher Körper. Es geht dabei kurz gesagt um die sich verändernden biotechnologischen Grundlagen und die daraus erwachsenden biopolitischen Grundfragen menschlichen Lebens

 

Technologische Entwicklungen im Bereich der Lebenswissenschaften werfen neue soziale und moralische Fragen auf, neben dem Beispiel im Teaser ganz unten z.B. Kryokonservierung, Social Freezing, Invitrofertilisation, prädiktive Gentests, Nutzung und Import embryonaler Stammzellen, Enhancement etc. Solche Verfahren werden einerseits als moderne "rote" bzw. medizinische Biotechnologien (auch: Biomedizin) entwickelt und andererseits in ihrer technischen Anwendung und gesellschaftlichen Nutzung als Biopolitik diskutiert. In Deutschland geschieht dies oft kritisch im Anschluss an M. Foucault (2006) als Durchdringung des Biologischen durch Wissens- und Machttechniken (auch: Biomacht/"bio-pouvoir"; vgl. exemplarisch den SZ-Kommentar vom 1.2.2016 und das Forum dort). In den USA hingegen ist mit Biopolitik zunächst einfach die Politik gemeint, die bioethische Dilemmata entscheidet. Egal welches Verständnis man zugrunde legt, "alles, was Biotechniken möglich machen sollen -, vom genveränderten Medikament bis zum erbgutverbesserten Embryo, - ist eng verflochten mit der Gesundheits- und Sozialpolitik des Wohlfahrtsstaates" (Gehring 2006: 8). Und politische und gesellschaftliche Debatten darüber entfalten sich in der Regel als ethische Kontroversen.

 

Im Vertiefungsseminar werden wir sowohl theoretische Texte als auch empirische Untersuchungen zu Biopolitik und Biotechnologie aus soziologischer Sicht behandeln, die unterschiedliche Grenzfragen des Lebens thematisieren, z.B. assistierte Reproduktion, Stammzellforschung und Veränderungen im Umgang mit Organen und Gewebe. Hierbei sind verschiedene Perspektiven bedeutsam: soziale Rollen und Identitäten, ökonomische Ressourcenverteilungsfragen ebenso wie politische bzw. rechtliche Regulierungen in modernen Demokratien. Biotechnologie und Biopolitik sind wegen ihrer sozialen Relevanz soziologische Gegenstandsbereiche, bei denen uns kritische Gesellschaftstheorie und empirische Sozialforschung mit unterschiedlichen Schwerpunkten begegnen werden. Das Seminar ist nicht an einer bestimmten biopolitischen, biomedizinischen oder bioethischen Sichtweise oder einer weltanschaulichen Sicht auf das "Leben" orientiert. Wir werden verschiedene theoretische und methodische Zugangsweisen reflektieren. Die Heranziehung unterschiedlicher Textsorten aus verschiedenen Disziplinen sowie einer Reihe von Akteursperspektiven fördert das Lehr- und Lernziel der selbständigen und standpunktreflexiven soziologischen Analyse, das für eine wertneutrale wissenschaftliche Beschäftigung unerlässlich ist.

 

Anmerkung: Nicht behandelt wird in diesem Seminar die US-amerikanische politikwissenschaftliche Teildisziplin "biopolitics" im Sinne evolutionstheoretischer Forschung "that emphasizes the genetic components of human behavior" (vgl. zur vielfältigen, gut 100jährigen Begriffsgeschichte von "biopolitics" den Eintrag von Th. Lemke in der "Encyclopedia of Political Theory, S. 124", das Stichwort im "e-Study Guide for The Oxford Handbook of Political Science" sowie Liesen/Walsh 2012). - Das Seminar ist zudem nicht primär auf Michel Foucault und entspechende Ansätze fokussiert. Schließlich werden wir uns nur mit den "roten" medizinischen Biotechnologien, nicht aber mit der "grünen", z.B. in der Pflanzen- und Agrarforschung vorhandenen, oder der "weißen", in der Industrieproduktion Einzug einhaltenden Biotechnologie befassen. Der Fokus liegt auf dem menschlichen Leben und Körper im Spannungsverhältnis von Natur, Kultur und Technologie.

 

Teaser: Am 1.2.2016 meldet die BBC: "UK scientists have been given the go-ahead by the fertility regulator to genetically modify human embryos. It is the first time a country has considered the DNA-altering technique in embryos and approved it. The research will take place at the Francis Crick Institute in London and aims to provide a deeper understanding of the earliest moments of human life. It will be illegal for the scientists to implant the modified embryos into a woman. But the field is attracting controversy over concerns it is opening the door to designer - or GM - babies. [...] The experiments will take place in the first seven days after fertilisation. During this time we go from a fertilised egg to a structure called a blastocyst, containing 200-300 cells. [...]  The researchers will alter these genes in donated embryos, which will be destroyed after seven days. The regulator, the Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA), has given its approval and the experiments could start in the next few months" (vgl. auch FAZ-"Wissen"-Artikel vom 1.2.2016).

 

Achtung, bitte beachten Sie: ein nicht unerheblicher Teil der Seminarliteratur wird nur in englischer Sprache vorliegen!

 

I          Einführung

1. Sitzung / 10.4.2018               

Biopolitik und Biotechnologie – zur Einführung in ein aktuelles Themenfeld

 

 

 

II         Theoretische Perspektiven

 

2. Sitzung / 17.4.2018

Biopolitik aus soziologischer Sicht

Basistext: van den Daele, W. (2005). Soziologische Aufklärung zur Biopolitik. In W. van den Daele (Ed.), Biopolitik (pp. 9–41). VS Verlag Sozialwissenschaften.

 

3. Sitzung / 24.4.2018               

Genetische Gouvernementalität

Basistext: Lemke, T. (2000). Die Regierung der Risiken: Von Eugenik zur genetischen Gouvernementalität. In U. Bröckling, S. Krasmann, & T. Lemke (Eds.), Gouvernementalität der Gegenwart (pp. 227–264). Frankfurt: Suhrkamp.

 

  1. Mai / Tag der Arbeit / 1.5.2018

 

4. Sitzung / 8.5.2018

Biomacht

Basistext: Gehring, P. (2006). Was ist Biomacht?: Vom zweifelhaften Mehrwert des Lebens. Frankfurt, New York: Campus. A: S. 17-39, B: S. 55-73.

 

5. Sitzung / 15.5.2018

Kultur des Lebens

Basistext: Knorr Cetina, K. (2009). Jenseits der Aufklärung. Die Entstehung einer Kultur des Lebens In M. G. Weiß (Hg.), Bios und Zoë. Die menschlich Natur im Zeitalter ihrer Reproduizierbarkeit (pp. 55-71). Frankfurt/M.: Suhrkamp.

 

6. Sitzung / 22.5.2018

Optionsthema Block II (Vorschläge unten und mögliche Studierendenvorschläge zur Abstimmung)

 

II.1: Genetischer Biokapitalismus

Basistext: Braidotti, R. (2009). Zur Transposition des Lebens im Zeitalter des genetischen Biokapitalismus. In M. G. Weiß (Hg.), Bios und Zoë. Die menschlich Natur im Zeitalter ihrer Reproduizierbarkeit (pp. 108-135). Frankfurt/M.: Suhrkamp.

 

II.2: Genetische Governance

Basistext: Gottweis, H. (2005). Emerging forms of governance in genomics and post-genomics: Structures, trends, perspectives. In R. Bunton & A. Petersen (Eds.), Genetic governance. Health, risk and ethics in the biotech era (pp. 189-208). London: Routledge.

 

III       Medizinische Biotechnologien der Selektion

 

7. Sitzung / 29.5.2018

Reproduktive Gentechnologien (RGT)

Basistext: Evans, J. H. (2010). The History of Abortion, Reproductive Genetic Technologies, and the Contemporary Public’s Views. In Contested Reproduction. Genetic Technologies, Religion and Public Debate (pp. 37-55). Chicago, London: The University of Chocago Press.

 

7. Sitzung / 5.6.2018

Risiko: Biopolitik am Beispiel der Präimplantationsdiagnostik

Basistext: Beck-Gernsheim. (2001). Die soziale Konstruktion des Risikos: Das Beispiel Pränataldiagnostik. In Geyer (Ed.), Biopolitik. Die Positionen (pp. 21–40). Suhrkamp.

 

8. Sitzung / 12.6.2018

Optionsthema Block III (Vorschläge unten und mögliche Studierendenvorschläge zur Abstimmung)

III.1.: Ambivalenz: Einstellungen zur Präimplantationsdiagnostik in Deutschland und Europa

Basistext: A: Finck, C., Meister, U., Stöbel-Richter, Y., Borkenhagen, A., & Brähler, E. (2006). Ambivalent attitudes towards pre-implantation genetic diagnosis in Germany. European Journal of Obstetrics & Gynecology and Reproductive Biology, 126, 217–225; B: Williams, C., Ehrich, K., Farsides, B., & Scott, R. (2007). Facilitating choice, framing choice: Staff views on widening the scope of preimplantation genetic diagnosis in the UK. Social Science & Medicine, 65(6), 1094–1105

 

III.2: Wahlfreiheit: Die Debatte um Social Freezing / Kryokonservierung

Basistexte: A: Mertes, H., & Pennings, G. (2011). Social egg freezing: for better, not for worse. Reproductive bio-medicine online, 23(7), 824–829; B: Lockwood, G. (2011). Social egg freezing: the prospect of reproductive 'immortality' or a dangerous delusion? Reproductive biomedicine online, 23(3), 334–340.

 

IV        Medizinische Biotechnologien der Optimierung

 

9. Sitzung / 19.6.2018

Reproduktive Medizin und reproduktive Genetik

Basistext: Kerr, A. (2009). Reproductive genetics: from choice to ambivalence and back again. In P. Atkinson, P. Glasner, & M. Lock (Eds.), Handbook of genetics and society (pp. 59–75). London, New York: Routledge.

 

Voraussichtlich Freiarbeit und Debattenvorbereitung / 26.6.2018 (Termin kann sich verschieben!) 

 

10. Sitzung / 3.7.2018

Debatte: Ethische Perspektiven zur reproduktiven Genetik und zum Klonen

Basistext: A: Graumann, S., & Poltermann, A. (2004). Klonen: ein Schlüssel zur Heilung oder eine Verletzung der Menschenwürde? Aus Politik und Zeitgeschichte, 23, 23–30; B: Birnbacher, D. (2005). Human cloning and human dignity. Reproductive BioMedicine, 10(1), 50-55.

 

11. Sitzung / 10.7.2018

Optionsthema Block IV (Vorschläge unten und mögliche Studierendenvorschläge zur Abstimmung)

IV.1.: Einstellungen zur reproduktiven Genetik und zum Klonen 

Basistext: Sheperd, R., Barnett, J., Cooper, H., Coyle, A., & Moran-Ellis. (2007). Towards an understanding of British public attitudes concerning human cloning. Social Science & Medicine, 65(2), 377–392.

 

IV.2.: Disability

Basistext: Ward, L. (2005). Whose right to choose?: The new genetics, prenatal testing and people with learning difficulties. In R. Bunton & A. Petersen (Eds.), Genetic governance. Health, risk and ethics in the biotech era (pp. 121-135). London: Routledge.

 

IV.3.: Enhancement

Basistext: Harris, J. (2007). Enhancement is a moral duty und Disability and Superability. In Enhancing Evolution (pp. 19-35, 86-108). New Jersey: Princeton University Press.

 

 

12. Sitzung / 17.7.2015

Abschlussdiskussion (mit ”How to … Session” zu Hausarbeiten und Infos zu mündlichen AP)

 

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.04.30 (Z 44)

CSR in Theorie und Praxis

Die soziale, ökologische und ökonomische Verantwortung von Unternehmen wird weltweit unter dem Schlagwort Corporate Social Responsibilty (CSR) diskutiert. Auch in Deutschland hat sich das englische Kürzel CSR im letzten Jahrzehnt durchgesetzt. So verfolgt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales seit dreieinhalb Jahren den „Aktionsplan CSR”, kaum ein bedeutendes Unternehmen kommt ohne CSR-Bericht und CSR-Abteilung aus, seit 2013 verleiht die Bundesregierung einen CSR-Preis, Agenturen und Unternehmensberatungen bieten im Themenumfeld ihre unterstützenden Dienstleistungen an. Das Blockseminar erklärt, was sich hinter dem abstrakten Begriff CSR verbirgt. Im Fokus steht die Entwicklung eines sozialwissenschaftlichen Zugangs zum Thema und Einblicke in die berufliche Praxis der CSR.
Die Annäherung an das Thema erfolgt unter Berücksichtigung dieser Leitfragen:
•    Wie hat sich das Konzept CSR historisch entwickelt?
•    Inwieweit lässt es sich von ähnlichen Begriffen abgrenzen?
•    In welchem Verhältnis stehen die Begriffe Reputation, Glaubwürdigkeit und Moral zu CSR?
•    Warum übernehmen Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung?
•    Welche Erwartungen haben Konsumenten an CSR?
•    Welche Rolle spielen die Medien im Themenkomplex?
•    Wo liegt die Motivation der Politik, den Begriff für sich zu nutzbar zu machen?

•    Wie gehen NGOs mit dem Thema CSR um?

  • Freitag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

Deliberation by Design - Einflussgrößen auf politische Diskussionen im Internet

Das Internet bietet vielfältige Räume für politische Diskussionen. Auf unterschiedlichen Plattformen, wie beispielsweise auf Social Media Plattformen, Nachrichtenportalen, in Diskussionsforen oder im Rahmen von Online-Partizipationsverfahren, finden Debatten über politisch und gesellschaftlich relevante Themen statt. In jüngster Zeit wurden etwa die Regierungsbildung und die Flüchtlingspolitik in Deutschland oder sexuelle Belästigung unter dem #MeToo weltweit zwischen einer beachtlichen Zahl an Diskutanten besprochen. Dabei werden einerseits Meinungen, Argumente, Erfahrungen und Lösungsvorschläge ausgetauscht, andererseits aber auch Vorwürfe, persönliche Beleidigungen und inzivile Äußerungen hervorgebracht.

Im Rahmen dieses Seminars sollen Online-Diskussionen zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen vor dem Hintergrund der Deliberativen Demokratietheorie beurteilt werden. Ziel des Kurses ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die wesentlichen Grundbegriffe des Konzepts der Online-Deliberation sowie die damit zusammenhängenden Probleme und Debatten zu vermitteln. Dabei geht es konkret um Theorien zur Diskursethik sowie Demokratie- und Öffentlichkeitstheorie. Im Zentrum des Seminars steht das Ziel, aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen der Deliberative-Design-Forschung, Einflussfaktoren kennen zu lernen, mit denen Gestaltungsansätze entwickelt werden können, die produktiven Diskurs im Internet fördern.

Die Studierenden beschäftigen sich in Gruppen mit ausgewählten Plattformen und erarbeiten auf Basis des vermittelten Forschungsstandes Designfaktoren für Online-Diskussionen vor dem Hintergrund des Deliberationskonzepts. Mithilfe dessen diskutieren sie die gewählten Plattformen und Diskurse eigenständig und stellen die Ergebnisse im Kurs vor.

 

  • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2017) - 2331.04.30 (Z 44)
  • Freitag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 16.06.2018 - 16.06.2018) - 2421.01.85 (Z121)
  • Samstag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.01.65
  • Freitag, 12:00 - 18:00 (Einzeltermin, 22.06.2018 - 22.06.2018) - 2332.U1.44

Der Security-Development-Migration Nexus

Im Vordergrund des standortübergreifenden Seminarprojekts stehen zwei zentrale Fragenkomplexe:

 

1. Was ist der Security-Development-Migration-Nexus aus Sicht der europäischen Politik in Subsahara Afrika und welche Politikfelder betrifft wer?

 

2. Welche (europäischen) Akteure wirken in diesem Themenfeld und welche Folgen hat ihr Wirken?

 

Im Zuge transnationaler Herausforderungen wie Terrorismus, regionaler Konflikte oder globaler (sozialer) Ungleichheit sind Entwicklung und Sicherheit zentrale Bestandteile der auf den afrikanischen Kontinent bezogenen Außenpolitik. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob und wie viel Sicherheit für Entwicklung notwendig ist, genauso wie der Einfluss von Entwicklung auf Sicherheitsaspekte. Während traditionell eine starke Verbindung zwischen diesen beiden Politikfeldern besteht, wird der Nexus seit kurzer Zeit um das Politikfeld Migration ergänzt. Die Asylkrise in der Europäischen Union hat dazu geführt, dass der afrikanische Kontinent verstärkt aus einer migrationspolitischen Perspektive in den Blick gerät. In diesem Zusammenhang fokussiert deutsche Außenpolitik vermehrt auf die Sahel Zone und Transitstaaten von afrikanischer Migration, aber auch die Außenpolitik der EU oder Frankreichs weisen einen solchen Fokus auf. Diese Zielrichtungen generieren einen Security-Development-Migration-Nexus, in dem die verschiedenen Politikfelder miteinander verwoben werden.

 

Im Lichte dieser Entwicklungen unternimmt das Seminar den Versuch, die verschiedenen Politikfelder und den Nexus selbst sowie die Akteure und Folgen dieses Nexus zu erarbeiten und kritisch zu reflektieren. In diesem Rahmen werden explizit auch „Afrikanische” Perspektiven miteingebracht. Dabei geht die Veranstaltung von Ansätzen der Friedens- und Konfliktforschung, mit besonderem Fokus auf die Theorie der Versicherheitlichung der Kopenhagener Schule, aus. Das Vertiefungsseminar funktioniert in Zusammenarbeit mit den Kollegen des ZIM und des MMZ als standortübergreifende Veranstaltung in Kooperation mit sieben Universitätsinstituten (d.h. Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Magdeburg, Mainz, Marburg, Tübingen). Es beinhaltet sowohl e-Learning-Elemente, als auch die live-Interaktion mit sieben anderen Standorten der Friedens- und Konfliktforschung. Der Fokus des Seminars liegt dabei vor allem in der studentischen Interaktion durch live-Kontakt und elearning-Formate.

 

Aufgrund der anspruchsvollen technischen Umsetzung (z.B. Live-Schalte via AdobeConnect) und inhaltlichen Anforderungen richtet sich das Vertiefungsseminar insbesondere an BA-Studierende im höheren Fachsemester (5.-7.) oder MA-Studierende. Der Videokonferenzraum fasst maximal 30 bis 35 Sitzplätze.

 

Bitte beachten Sie, dass das Seminar um 14:15 Uhr beginnt. Ort: 25.02.01.34 (ZIM)

 

 

(Vorläufiger) Seminarplan:

 

1 Einführungssitzung

 

2 Securitization Theory

 

3 Politikfeldanalyse I

 

4 Politikfeldanalyse II

 

5 Sicherheits-Migrations-Entwicklungs-Nexus (S-E-M) in Subsahara-Afrika (SSA)

 

6 Deutschland

 

7 Italien

 

8 Europäische Union (EU)

 

9 Afrikanische Union (AU)

 

10 Folgen für EU

 

11 Folgen für SSA

 

12 Fazit und Evaluation

 

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018)

Diskurs statt Pöbelei. Wege zu einem zivilen und konstruktiven Diskussionsklima in politischen Online-Nutzerdiskussionen

Das Seminar wird von Prof. Dr. Marc Ziegele durchgeführt!!!

 

 

Nutzerkommentare auf den Websites und Facebook-Seiten etablierter Nachrichtenmedien sind ein weitverbreitetes Element digitaler Anschlusskommunikation. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter deutschen Onlinern lesen 41 Prozent mindestens einmal pro Woche Nutzerkommentare auf Nachrichtenseiten, 30 Prozent bringen sich mindestens einmal pro Monat mit eigenen Kommentaren ein.

Aus theoretischer Perspektive sind Kommentarbereiche ein geeignetes Forum für einen offenen, diskriminierungsfreien und konstruktiven Meinungsaustausch von Bürgern über gesamtgesellschaft­lich relevante Themen. Sie könnten die Meinungsbildung unterstützen, politische Toleranz, Kompro­miss­bereitschaft und Selbstwirksamkeit fördern sowie zu politischem und gesellschaftlichem Engage­ment der Bürger beitragen.

Entgegen diesen Annahmen sind Nutzerkommentare jedoch nicht immer konstruktiv, sachlich und ergebnisorientiert. Vielmehr weisen sie häufig ein hohes Maß an sogenannter Inzivilität auf. Darunter fallen neben unhöflichen und respektlosen Beiträgen Kommentare, die sich abfällig über Personen und Institutionen äußern, diese pauschal kritisieren oder sie der Lüge bezichtigen. Aktuelle Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum sind die zahlreichen „Lügenpresse-Kommentare” und sogenannte „Hasskommentare” gegen Flüchtlinge und Prominente.

Inzivile Kommentare sind problematisch, weil sie demokratische Werte unterminieren, stereotype Einstellungen von Rezipienten fördern und negative Auswirkungen auf die wahrgenommene Nachrichtenqualität von Medien haben können. Darüber hinaus hält ein zu hohes Maß an Inzivilität Nutzer davon ab, sich zu beteiligen. Ein Abbau dieser Zugangshemmnisse bzw. eine Steigerung der Partizipationsrate des Publikums ist aus normativer Sicht erstrebenswert. Daraus leitet sich die zentrale Fragestellung des Lehrforschungsprojekts ab:

Wie kann das Diskussionsklima von Online-Diskussionen in Richtung eines zivilen, respektvollen und konstruktiven Meinungsaustauschs verbessert werden?

Zu Beginn des Semesters wird zunächst ein theoretischer Überblick über Online-Nutzerdiskussionen gegeben sowie der Forschungsstand zur Qualität und Wirkung dieser Diskussionen aufgearbeitet. Anschließend wird ein Modell erarbeitet, das einen systematischen Überblick über die Bedingungen und Folgen eines zivilen, respektvollen und konstruktiven Meinungsaustauschs gibt. Geplant ist weiterhin eine Exkursion zu einem Medienunternehmen oder eine Reihe von Gastvorträgen von Community-Managern über den Umgang mit Nutzerdiskussionen.

Im empirischen Teil des Seminars werden dann in Gruppenarbeit Untersuchungsdesigns entworfen, die verschiedene Maßnahmen zur „Zivilisierung” der Diskussionen testen sollen. Maßnahmen können z.B. die journalistische Moderation von Diskussionen sein, aber auch „technische” Maßnahmen wie ein „Registrierungszwang” oder das Beantworten von artikelbezogenen Fragen vor dem Absenden von Kommentaren. Die entworfenen Designs sollen von den Gruppen mittels geeigneter empirischer Untersuchungen (Befragungen, Inhaltsanalysen, Experimente) durchgeführt und ausgewertet werden.


    Diskurs statt Pöbelei. Wege zu einem zivilen und konstruktiven Diskussionsklima in politischen Online-Nutzerdiskussionen

    Nutzerkommentare auf den Websites und Facebook-Seiten etablierter Nachrichtenmedien sind ein weitverbreitetes Element digitaler Anschlusskommunikation. Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage unter deutschen Onlinern lesen 41 Prozent mindestens einmal pro Woche Nutzerkommentare auf Nachrichtenseiten, 30 Prozent bringen sich mindestens einmal pro Monat mit eigenen Kommentaren ein.

    Aus theoretischer Perspektive sind Kommentarbereiche ein geeignetes Forum für einen offenen, diskriminierungsfreien und konstruktiven Meinungsaustausch von Bürgern über gesamtgesellschaft­lich relevante Themen. Sie könnten die Meinungsbildung unterstützen, politische Toleranz, Kompro­miss­bereitschaft und Selbstwirksamkeit fördern sowie zu politischem und gesellschaftlichem Engage­ment der Bürger beitragen.

    Entgegen diesen Annahmen sind Nutzerkommentare jedoch nicht immer konstruktiv, sachlich und ergebnisorientiert. Vielmehr weisen sie häufig ein hohes Maß an sogenannter Inzivilität auf. Darunter fallen neben unhöflichen und respektlosen Beiträgen Kommentare, die sich abfällig über Personen und Institutionen äußern, diese pauschal kritisieren oder sie der Lüge bezichtigen. Aktuelle Beispiele aus dem deutschsprachigen Raum sind die zahlreichen „Lügenpresse-Kommentare“ und sogenannte „Hasskommentare“ gegen Flüchtlinge und Prominente.

    Inzivile Kommentare sind problematisch, weil sie demokratische Werte unterminieren, stereotype Einstellungen von Rezipienten fördern und negative Auswirkungen auf die wahrgenommene Nachrichtenqualität von Medien haben können. Darüber hinaus hält ein zu hohes Maß an Inzivilität Nutzer davon ab, sich zu beteiligen. Ein Abbau dieser Zugangshemmnisse bzw. eine Steigerung der Partizipationsrate des Publikums ist aus normativer Sicht erstrebenswert. Daraus leitet sich die zentrale Fragestellung des Lehrforschungsprojekts ab:

    Wie kann das Diskussionsklima von Online-Diskussionen in Richtung eines zivilen, respektvollen und konstruktiven Meinungsaustauschs verbessert werden?

    Zu Beginn des Semesters wird zunächst ein theoretischer Überblick über Online-Nutzerdiskussionen gegeben sowie der Forschungsstand zur Qualität und Wirkung dieser Diskussionen aufgearbeitet. Anschließend wird ein Modell erarbeitet, das einen systematischen Überblick über die Bedingungen und Folgen eines zivilen, respektvollen und konstruktiven Meinungsaustauschs gibt. Geplant ist weiterhin eine Exkursion zu einem Medienunternehmen oder eine Reihe von Gastvorträgen von Community-Managern über den Umgang mit Nutzerdiskussionen.

    Im empirischen Teil des Seminars werden dann in Gruppenarbeit Untersuchungsdesigns entworfen, die verschiedene Maßnahmen zur „Zivilisierung“ der Diskussionen testen sollen. Maßnahmen können z.B. die journalistische Moderation von Diskussionen sein, aber auch „technische“ Maßnahmen wie ein „Registrierungszwang“ oder das Beantworten von artikelbezogenen Fragen vor dem Absenden von Kommentaren. Die entworfenen Designs sollen von den Gruppen mittels geeigneter empirischer Untersuchungen (Befragungen, Inhaltsanalysen, Experimente) durchgeführt und ausgewertet werden.

    • Mittwoch, 14:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

    Diversity an Hochschulen gemeinsam gestalten

    Der Anspruch, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, verschiedenen Voraussetzungen und auch Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Teilhabe zu ermöglichen, wird seit einigen Jahren unter dem Stichwort Inklusion diskutiert. Auch Hochschulen sind gefordert, sich auf Studierende einzustellen, die durch körperliche, chronische gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen besondere Bedingungen und teilweise auch besondere Unterstützung benötigen.

    Anknüpfend an das erfolgreich seit Sommersemester 2016 durchgeführte Service-Learning-Seminar zum Thema Flüchtlingshilfe, startet die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement in Kooperation mit dem Diversity-Team der HHU die Diversity-Offensive. Gemeinsam mit Studierenden mit und ohne Behinderungen sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Projektseminar eine vertiefte Bedarfsanalyse sowie Unterstützungsangebote entwickelt werden. Das inzwischen auch an vielen Hochschulen in Deutschland implementierte Konzept des Service-Learning sieht eine Verschränkung von wissenschaftlichem Arbeiten und ehrenamtlicher Praxiserfahrung vor. Wichtig ist dabei, dass Studierende selbst auf dem Hintergrund einer intensiven Erarbeitung von theoretischen und empirischen Grundlagen eigene Projektideen für die Praxis entwickeln und umsetzen. Insofern wird ein zweisemestriger Zyklus von Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen sowie empirische Bedarfsermittlung (1. Semester), Entwicklung und Umsetzung von konkreten Teilprojekten (2. Semester) vorgesehen. Damit wird interessierten und engagierten Studierenden die Möglichkeit gegeben sich über einen längeren Zeitraum mit den vielfältigen Facetten des Themas zu beschäftigen.

    Die Aspekte, die hier adressiert werden, umfassen nicht nur die traditionellen Dimensionen wie physische Barrierefreiheit (z.B. Rampen statt Treppen), barrierefreie Lernmaterialien oder Nachteilsausgleich (verlängerte Bearbeitungszeit bei Klausuren) sondern generelle Fragen der Hochschuldidaktik, der Studienorganisation und der Prüfungsformate. Und die wichtigste Basis für alle derartigen Bemühungen ist sicher in der Sensibilisierung aller Beteiligten am Hochschulalltag (von den Mitstudierenden über die Dozenten bis zur Verwaltung) für das Thema Inklusion zu sehen – und damit ist mehr gemeint als die bloße Verfügbarkeit von Informationen.

     

    Der Kurs ist auf 2 Semester angelegt. Nach einer erfolgreichen Teilnahme am Grundlagenseminar im Sommersemester 2018 bestehene folgende Anrechnungsmöglichkeiten des Praxisseminars im WiSe 2018/19:

    • Modul BN
    • Berufsfeldkurs
    • Fächerübergreifender Wahlpflichtbereich

     

     

     

    • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 17.04.2018 - 17.07.2018) - 2421.00.94 (Z64)

    Diversity für Tutoriumsbeauftragte

    • Montag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 24.09.2018 - 24.09.2018) - 2421.01.82 (Z30)

    Diversity im Tutorium

    • 09:00 - 17:00 (Blockveranstaltung, 25.09.2018 - 26.09.2018) - 2421.01.82 (Z30)

    Einführung in die Mediensoziologie

    Die Grundfrage der Soziologie als Wissenschaft lautet: Wie ist soziale Ordnung möglich, wie wird menschliches Zusammenleben sozial organisiert? Sie erinnert uns immer wieder daran, dass gesellschaftliche Sachverhalte, die gedankenlose Beobachter für selbstverständlich erachten, etwa dass 80 Millionen individuelle Menschen schiedlich freidlich in engen Grenzen zusammenleben - und dabei ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln, in Tat und Wahrheit hochgradig unwahrscheinlich sind. Medien- und Kommunikationssoziologie beschäftigt sich mit der Frage, was die Medien öffentlicher Kommunikation (als unabhängige, als abhängige oder als intervenierende Größe) zur Erklärung solcher Unwahrscheinlichkeiten beizutragen haben. Einzeltehemen sind u.a. Medien und soziale Identität, Medien und Integration, Medien und Devianz, Medien und soziale Ungleichheit.

    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 02.05.2018 - 16.05.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 2611.HS 6C (Z 248)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 13.06.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 27.06.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 20.06.2018 - 20.06.2018) - 2531.HS 5L (Z 328)

    Einführung in die japanische Gesellschaft

    The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

    Einführung in die soziologische Theorie II

    Die Aufgabe der Soziologie ist die Beschreibung, Erklärung und in Teilen auch die kritische Bewertung sozialer und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Soziologische Theorien stellen das Fundament des Fachs dar. Ein besonderes Teilgebiet des Fachs stellt die Sozialstrukturanalyse dar.

    Soziologische Theorie wird in den Übungen zwar einerseits wie im Wintersemester „im Plural” vorgestellt, also als eine Auswahl zentraler theoretischer Ansätze und damit Denkströmungen des Fachs Soziologie. Die Übungen dienen im Sommersemester aber andererseits insbesondere dazu, Sie mit Theorien vertraut zu machen, die die theoretischen Grundlagen der Sozialstrukturanalyse bilden und einige zentrale Konzepte aus der Vorlesung veranschaulichen (soziale Ungleichheit, Klasse, Schicht, Milieu, Individualisierung u.a.). Wie schon zuvor lernen Sie damit die soziologische Fachsprache, zentrale Konzepte und Erklärungen sozialer Phänomene näher kennen. Sie werden befähigt selbständig soziologische Theorien und Ansätze für Fragen der empirischen Sozialstruktur- und Gesellschaftsanalyse zu rekonstruieren, argumentativ zu nutzen und zu kritisieren und Verbindungen zwischen theoretischen Konzepten und empirischen Analysen kennen lernen.

    Im Rahmen der Übungen werden einführend einige klassische und moderne Theorien vorgestellt und gemeinsam diskutiert, die u.a. das Verständnis der Sozialstruktur vertiefen, deren Kenntnis für das weitere Arbeiten in den Sozialwissenschaften grundlegend ist. Auch die analytischen Instrumentarien der Theorien in der Übung im Sommersemester befähigen Sie, über das Konkrete hinausgehend das Soziale zu verstehen und selbständig theoriegeleitet Erklärungsansätze zu entwickeln und damit die Sozialstruktur von Gegenwartsgesellschaften zu erfassen.

    Die Übungen zur „Einführung in die soziologische Theorie” im Sommersemester ergänzen in loser Form die in der Vorlesung von Prof. Hartmann diskutierten Inhalte auf der Basis intensiver Lektüre- und Gruppenarbeit. Wie Sie bereits aus dem Wintersemester wissen gilt auch weiter: Nur durch aktives Lesen und Diskutieren erarbeiten Sie sich einen nachhaltigen Zugang zur Sprache der soziologischen Theorien.

    Anmerkung: In den Übungen werden ergänzend zum Vorlesungsstoff Texte diskutiert. Klausurrelevant für die Modulabschlussprüfung sind der Vorlesungsstoff sowie Konzepte und Argumente aus den dort zu Grunde gelegten Texten und Materialien. Die Kolloquien zu den Übungen beziehen sich allein auf die Basistexte, Aspekte und Fragen, die in den Übungssitzungen besprochen werden.

    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)
    • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)
    • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)
    • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)
    • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)
    • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2331.04.30 (Z 44)
    • Montag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2331.04.30 (Z 44)
    • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2331.04.30 (Z 44)
    • Montag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 16.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)
    • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2491.01.65
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 24.07.2018 - 24.07.2018) - 2331.05.22 (Z 18)
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 07.08.2018 - 07.08.2018)
    • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 07.08.2018 - 07.08.2018)
    • Dienstag, (Einzeltermin, 07.08.2018 - 07.08.2018)

    Gefahren in den Medien

    Wie lange kann man durch die Fernsehprogramme zappen, ohne auf eine Leiche zu stoßen? Wann finden wir auf der Titelseite der Zeitung mal keine Schlagzeile zu Anschlägen, Naturkatastrophen, Unruhen, Aufständen oder Unglücken? Welche Ereignisse sorgen für Gesprächsstoff, worüber wollen wir mehr wissen? Welche Meldungen berühren uns, bringen uns vielleicht sogar dazu, uns anders zu verhalten als gewöhnlich? Dies alles zeigt: Gefahren und Risiken, Unsicherheit und Sicherheit beherrschen in ihren vielen Facetten unsere Medienwelt und prägen uns damit.

    Im Kurs wird die Frage betrachtet: Was verunsichert die Republik? Konkret heißt das: Welche Gefahren werden wie in den Medien thematisiert? Wie ist zu erklären, dass diese Themen einen derartigen Stellenwert haben? Welche Folgen hat das für die Menschen, für einzelne Gruppen und für die Gesellschaft insgesamt?

    Vor allem aber steht im Mittelpunkt die Frage: Wie kann dieser Themenbereich untersucht werden? Wie können Studien konzipiert werden, mit denen ein kleiner Ausschnitt aus diesem Themenbereich untersucht wird, z. B. in Form einer BA-Arbeit? Insofern hat dieser Kurs einen methodischen Schwerpunkt.

    Ziel des Kurses ist es, bei diesem Themenkomplex forschendes Lernen zu praktizieren, also in kleinem Rahmen Forschungsprojekte zu konzipieren, in denen empirisch untersucht wird, wie die Medien mit Gefahren umgehen. Konkret soll der Kurs die Teilnehmer dazu befähigen,

    • Forschungsfragen zu formulieren, die den Zusammenhang von Sicherheit und Medien konkretisieren;
    • theoretische Ansätze und Methoden zu nutzen, die für eine empirische Untersuchung des Themas geeignet sind;
    • die Kompetenz zu entwickeln, nach dem Muster einer bereits durchgeführten Untersuchung (Referenzstudie) eine eigene empirische Studie zu konzipieren;
    • ihre Bachelorarbeit vorzubereiten.


      Gender Studies – Ursprung und Entwicklungen der Debatte über Geschlecht und Differenzen

      Die Diskurse über Geschlechtlichkeit und Begehren, über Diversität und Normativität stehen im Zentrum einer Debatte, die zugleich politisch wie wissenschaftlich zu sein beansprucht. Gender Studies als aktuelle Bezeichnung einer Forschungsperspektive stehen vor der Herausforderung, sich gegen Vorwürfe der Parteilichkeit wehren zu müssen. Zugleich liefern sie notwendige Fragen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Insbesondere in den Geisteswissenschaften hat sich in der Folge feministischer Theorien und dekonstruktivistischer Ansätze eine vielschichtiges Dispositiv entwickelt, das Unruhe stiftet und Aufklärung sucht. In den Medien- und Kulturwissenschaften bieten sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Fragen zu Geschlecht(ern) und Differenzen. Im Seminar wird eine Auswahl an einflussreichen Texten von der feministischen Philosophie über Gender- und Queerstudies bis hin zur Intersektionalität erörtert sowie ihre Anwendbarkeit auf unterschiedliche Phänomene der Gesellschaft, ihrer Medien und kulturellen Praktiken untersucht.

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.63 (Z 26)
      • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 07.07.2018 - 07.07.2018) - 2421.03.84 (Z30)

      Kommunikative Kompetenz: Interkulturelle Kompetenz für Studierende der Sozialwissenschaften.Konfliktbearbeitung

      Kulturbegriffe, Wann gehöre ich zu einem bestimmten Kulturkreis?

      Mentale Schichten der kulturellen Programmierung und ihre Ebenen

       

      Was bedeutet heute interkulturelle Kompetenz ?

      Entwicklungsskala von Phasen interkultureller Kompetenz und Kommunikation- ihre

      Bedeutung für die berufliche Praxis( z.B. für Berufe, die mit Kunden/Schülern zu tun haben, welche einen Migrantenbackground besitzen).

                 Reflexion über eigene Vorbehalte anderen Kulturen gegenüber.

                 Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

                 Simulation von Konfliktsituationen.

       

       

       

      Modul „Kommunikation als Basis für professionelles Handeln in Beruf“

       

      -Inhalte; Was ist Kommunikation, wann kommuniziere ich richtig, mit Menschen, die aus anderen Kulturkreisen stammen?, typische Kommunikationsproblem mit interkulturellem Kontext,

      Kulturgrammatik , Techniken der interkulturellen Kommunikation

       

           Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

           Simulation von Konfliktsituationen. Mit Trainerin werden gemeinsam, Lösungsvorschläge

       

      Modul ; „Konflikte konstruktiv lösen“

       

      Inhalte;Entstehung von Konflikten, was kann ich präventiv unternehmen, wenn ich in Konflikt mit Menschen aus anderer Kultur gerate?, Selbstreflexion „Kritische Ereignisse“ über Konflikte/Fehler aus der Vergangenheit,

       

            Praxis; Problemstellungen werden in Verbindung mit unterschiedlichen Kulturen erarbeitet.

             Simulation von Konfliktsituationen. Mit Trainerin werden gemeinsam, Lösungsvorschläge

       

      Hofstde, G.Hofstde, G.J: Lokales Denken, globales Handeln. München 2006

      Maletzke, G. Interkulturelle Kommunikation: Zur Interaktion zwischen Menschen verschiedener Kulturen.Opladen. Perlitz, M: Internationales Management , Stuttgart 2000

       

       

      Analytische Verfahren

      -Fallarbeit

      Rezeptives Verfahren

      -Präsentation

      Produktionsorientiertes Verfahren

      - Mind-Map

      -Wahrnehmungsübungen

      Interaktive Verfahren

      -Kooperationsübungen

      -Gruppendiskussionsübungen

      -Konfliktlösungsübungen

       

      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 19.05.2018 - 19.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 26.05.2018 - 26.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 12.05.2018 - 12.05.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2332.U1.44
      • Samstag, 09:00 - 17:00 (Einzeltermin, 23.06.2018 - 23.06.2018) - 2332.U1.44

      Legislatives Verhalten im Vergleich

      Parlamentarier befinden sich in einem Spannungsverhältnis u.a. zwischen Eigeninteressen und Fraktions- sowie Parteiinteressen, das sich direkt oder indirekt auf legislative Handlungen auswirkt. Im Rahmen dieses Vertiefungsseminares werden wir der Frage nachgehen, welche Arten legislativen Verhaltens es gibt und welche Faktoren dieses beeinflussen.

       

      Neben einer grundsätzlichen Vorstellung davon, was legislatives Verhalten ist, spielt auch das Verständnis der verschiedenen Rollen, die ein Abgeordneter ausüben bzw. einnehmen kann, eine Bedeutung für die darauffolgenden Sitzungen. 

      Faktoren, die auf die verschiedenen Handlungsmöglichkeiten einen Einfluss haben können, werden dann im weiteren Verlauf des Seminars thematisiert und vordergründig dahingehend analysiert, unter welchen Bedingungen Sie für das legislative Verhalten eine Rolle spielen und wie genau sie sich auf dieses auswirken. Dabei werden wir uns Faktoren anschauen, die auf der Systemebene angesiedelt sind (z.B. das Wahlsystem, die Kandidatenauswahl sowie das Regierungssystem). Ein Schwerpunkt wird aber auf den Einflussfaktoren liegen, die auf der Ebene des einzelnen Abgeordneten angesiedelt sind (z.B. (politische) Biographie, Migrationshintergrund, Religion und Gender). Eine der Fragen, für die wir eine Antwort erarbeiten werden, ist dabei folgende: Warum unterscheiden sich weibliche und männliche Parlamentarier bzgl. ihres Verhaltens im Plenum?

       

      Ziele des Seminars sind, dass die Studierenden nicht nur die Erkenntnisse der aktuellen Forschung zum Seminarthema wiedergeben, analysieren und einordnen können, sondern ebenfalls

      • die zentralen Aspekte theoretischer und empirischer wissenschaftlicher Literatur herausarbeiten und wiedergeben sowie
      • den Aufbau empirischer Studien in der vergleichenden Politikwissenschaft nachvollziehen, kritisch reflektieren und selber entwickeln können.

      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

      Living in an Age of Connectedness: Negotiating Borders in Contemporary Anglophone Literature

      ”[T]he novel now evinces a capacity,

      predominantly through a global informational infrastructure,

      to imagine the human condition on a scale larger than ever before in history

      and certainly beyond national and regional configurations,

      which have traditionally marked both its conditions of possibility and its limits.” (Ganguly 2)

       

      Taking cue from Peter Boxall’s claim that ”the international novel today offers a response to a new kind of being in the world in the third millennium, one that emerges in the wake of the decline of national sovereignty, and with the development of a new set of cultural and technological protocols for the organisation of space and time” (8), this seminar aims at investigating how contemporary Anglophone novels destabilize borders and rethink relationality across time, space and the human non-human divide.

      Examining concepts such as cosmopolitanism or ”cosmodernism” (Moraru), "posthumanism" (Braidotti) and ”digimodernism” (Kirby) this seminar wants to shed light on our contemporary age and its negotiation in literature. How does living in an ”age of networks” (Moraru 3) influence our being in the world? How does literature create solidarity across political, ethnic, racial, religious, material and other boundaries? Does contemporary literature abolish the concept of the nation? What role does the human play in the contemporary? Does the contemporary signal the ‘end of the novel’ as we know it? Taking cue from these questions, among others, we will engage with a number of Anglophone novels and investigate how they map the contemporary age and its dissolution of borders, replacing nations with the new chronotope ”world”.

      • Dienstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich) - 2331.02.27 (Z 34)

      MW16 - Kurs 1: Strategische Funktionen des Personalmanagements

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2641.HS 6G (Z 152)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 02.05.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018) - 2201.HS 2D (Z 339)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 16.05.2018 - 16.05.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 30.05.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018) - 2511.HS 5C (Z 346)

      Medizinische Versorgung von geflüchteten Menschen (Studium Universale "für Nichtmediziner")

      Das Wahlfach ermöglicht den Studierenden über die betreute praktische Zusammenarbeit mit Geflüchteten einen Einblick in das deutsche Gesundheitssystem. Es ist in drei Phasen (ca. 28 UE) gegliedert:


      1. Vorbereitende Seminare (10 UE)

      Die Seminare sind aufeinander abgestimmt und dienen als Vorbereitung auf die Begegnung und die Zusammenarbeit mit Menschen unterschiedlicher Herkunft.

      2. Drei Patientenbegleitungen (insg. 15 UE)
      In der zweiten Phase übersetzen die Studierenden bei Arztterminen von Bewohnern der Düsseldorfer Flüchtlingsunterkünfte (Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt, s.u.). Die Studierenden haben dabei die Möglichkeit, gemeinsam mit Medizinstudierenden die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in der Realität zu erleben und erleichtern den Flüchtlingen zugleich mit ihrer Unterstützung den Zugang zum deutschen Gesundheitssystem.
      3. Reflexionsseminar (3 UE)
      In der Nachbereitungsphase werden die drei Patientenbegleitungen aufgegriffen und im persönlichen Gespräch mit ÄrztInnen oder PsychologInnen reflektiert und aufgearbeitet. In diesen Reflexionsseminaren werden die schriftlichen Prozessberichte als Gesprächsgrundlage verwendet.

      Termin hierzu: Beginn des nächsten Semesters (10.10.2018)

       

      AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin Düsseldorf

      Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de

      http://fsmed.de/ag-fluechtlingshilfe/

       

      Ansprechpartner
      AG Flüchtlingshilfe, Fachschaft Medizin : Projekt.fluechtlingshilfe@fsmed.de
      Dr. rer. san. Thomas Muth: Thomas.Muth@hhu.de

       

      Institut/Klinik
      Institut für Allgemeinmedizin (ifam), Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IASUM)
      Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie,
      Diakonie Düsseldorf

       

      Dozierende:

      P. Angerer, M. Böckmann, M. Guddati, L. Joksimovic, T. Krause, O. Targas, M. Schröder

      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 25.04.2018 - 25.04.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 02.05.2018 - 02.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 09.05.2018 - 09.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 16.05.2018 - 16.05.2018)
      • Mittwoch, 13:00 - 15:00 (Einzeltermin, 23.05.2018 - 23.05.2018)

      Migration: South African and German perspectives (Part I)

      The international cross-site seminar on migration will take place in cooperation with the University of Pretoria, South Africa. Conducted as blended learning, the seminar will consist of joint sessions via live-stream as well as e-learning elements in which students from Pretoria and Düsseldorf work together. In addition to the usual required reading, preparatory work for the seminar will include expert videos which will discuss the respective topic. In this regard, the key objective of the seminar will not only be to impart students the best possible expertise on migration but to broaden perspectives due to interaction with international students as well as experts. Student´s work such as term papers, input videos, or radio features will be made use of in an Open Educational Resources (OER) framework.

       

      Therefore, good command of English and the willingness to be closely involved in cross-site student task-forces will be required. Due to the demanding technical implementation and content requirements, the advanced course is aimed at BA-students in higher semesters or MA-students.

       

      The seminar will be a compact course ("Blockseminar") ranging over both summer and winter terms in 2018. Three sessions will be held in July and September ("Migration: South African and German perspectives I") and five sessions will be held in October and November ("Migration: South African and German perspectives II"). Attendance at both seminars will be expected in order to receive four credit points.

       

      The seminar will take place at the ZIM videoconference room: 25.02.01.34.

      • Dienstag, 16:00 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 20.07.2018 - 20.07.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 07.09.2018 - 07.09.2018)
      • Freitag, 10:00 - 13:00 (Einzeltermin, 28.09.2018 - 28.09.2018)

      Moving my hips like 'Yeah'! - Communication in Pop (Di 12:30-14:00)

      When Miley hopped off her plane at LAX, she only had a dream and a cardigan. Would she fit in? The Hollywood Sign! Everybody seemed so famous! It was all so crazy! While she was rockin’ kicks, everyone else was wearing stilettos. Definitely not a Nashville Party! It was hard with her girls not around her. No wonder that her tummy was turning and she was feeling kinda homesick. But then the taxi man turned on the radio and a Jay-Z song was on…

      Popular culture often comes with a simple promise: everyone is welcome, everyone can participate. Miley Cyrus’ 2009 song ”Party in the U.S.A.” turns this promise into the ultimate self-fulfilling prophecy. To relieve the lyrical I from her insecurity and self-doubt, all it takes is one song. Then butterflies fly away and hips begin to move like ‘Yeah’! When pop affects us, there is no denying the truth of this somatic communication. Or, as Shakira once argued: ”Hips don’t lie!”

      But pop is more than Miley’s ”Party in the U.S.A.”. It’s also Neil Young’s ”Rockin’ in the Free World”. It’s Jimi Hendrix crippling the Star Spangled Banner at Woodstock Festival and Johnny Cash performing at San Quentin Prison. It’s the Beatlemania, Live Aid, and the Super Bowl Halftime Show. It’s Michael Jackson’s moonwalk and Psy’s Gangnam Style phenomenon. It’s John Lennon imagining a world without countries (and no religion too). It’s Andy Warhol predicting everybody’s 15 minutes of fame, and the 21st century as the fulfilment of this prediction. And, of course, it’s Kanye West crashing Taylor Swift’s acceptance speech at the MTV Video Music Awards. Because, obviously, who in their right mind would award her a VMA award?

      In other words, pop is intertextual, inter-referential, political, capitalist, chauvinistic, emancipatory, and in any case, thrillingly entertaining. And as if pop songs, artists, artefacts and culture-defining moments were not enough, there are also novels that take up all these aspects to send their protagonists on staggering journeys of self-discovery.

      This seminar tries to approach popular culture from the perspective of literary theory. The two focal texts of the seminar, Nick Hornby’s High Fidelity and Kate Tempest’s The Bricks That Built The Houses, will provide us with contemporary key narratives about pop music, art, and the capitalist structures in which they are embedded in the 20th and 21st century. In dealing with pop songs from the 1960s to the 2010s, we will try to get an overview of a phenomenon that is as diverse as it is fascinating.

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Personalmanagement im demografischen Wandel

      Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.

      Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".

      Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personal-management auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

      In der ersten Sitzung, am 11. April, wird ins Thema eingeführt und der Seminarablauf sowie die Themenvergabe besprochen.

       

       

      • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (14-täglich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

      Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur

       

      Im Rahmen der Veranstaltung wird die dreitägige internationale Summer School "Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur" (12.-14.09.2018, Haus der Universität) besucht; eine thematische Vorbereitung erfolgt vorab, wobei grundlegende Texte gelesen und diskutiert werden.

      Die Veranstaltung zielt darauf ab, die literaturwissenschaftlichen, philosophischen, wissenschaftstheoretischen und nicht zuletzt gesellschaftspolitischen Implikationen einer biopolitischen Lesart des physiognomischen Denkens zu diskutieren, welches insbesondere mit der wissenschaftlichen Fundierung durch die Naturwissenschaften im neunzehnten Jahrhundert einen normierenden Charakter erhält und bis heute latent als gedankliche Matrix dient. Das zunehmende wissenschaftliche Interesse für die Physiognomik und deren konstitutiv interdisziplinären Anwendungsraum hat dazu geführt, die Tradition des physiognomischen Denkens in Italien sowie in Deutschland und Frankreich neu zu entdecken. Infolge der Intensivierung von Migrationsbewegungen, des erneuten Aufkommens von Fragen nach der Legitimierbarkeit von Rassegedanken und der Neubewertung von Inklusions- und Exklusionsmechanismen sieht sich das physiognomische Denken einer seiner historischen Entwicklung innewohnenden Herausforderung ausgesetzt. Es stellt sich die Frage, ob und inwiefern die Physiognomik über ihren geistesgeschichtlich umrissenen Aufgabenbereich hinaus, als eine ästhetische Denkweise betrachtet werden kann, welche die Zentralität des Individuums und der körperlichen Ausgestaltung seiner Identität affirmiert und neu definiert? Diese Frage, welche den Kern der Aktualisierung der Physiognomik und v.a. der Theorien des neunzehnten Jahrhunderts darstellt, lässt sich erst mittels der Vertiefung der historischen Bedingungen einer solchen Selbstumbildung der Physiognomik thematisieren. Die Veranstaltung möchte eine öffentliche Debatte über kollektive und individuelle Identitätskonstrukte vor einem aktuell als krisenhaft erfahrenen Hintergrund anstoßen und Stereotypen kritisch hinterfragen

      Zur Erlangung des Beteiligungsnachweises müssen fünf Vortragsprotokolle (von mindestens zwei Seiten Länge) bis zum 30.09.2018 eingereicht werden.

      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2491.01.63
      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2491.01.63
      • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2491.01.63
      • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 12.09.2018 - 14.09.2018)

      Popularisierung der Medien

      Die Kommunikation über Massenmedien ist eine exklusive Angelegenheit: ein Privileg derjenigen, die Journalismus (erfolgreich) zu ihrer Profession gemacht haben, sowie derjenigen, denen eben diese Journalisten Zugang zu Presse und Rundfunk gewähren.

       

      Über Jahrhunderte haben die journalistischen Gatekeeper ihre Türen fast ausschließlich für Angehörige von Eliten geöffnet: Zu Wort kamen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder (Hoch-)Kultur; selten erhielten ‚Menschen von der Straße’ Gelegenheit, sich selbst darzustellen oder ihre Themen zu kommunizieren.

      Dieses Bild hat sich gewandelt. Inzwischen nehmen Menschen jeder sozialen Herkunft an Massenkommunikationsprozessen teil. Dabei fungiert das Fernsehen als zentrale Plattform: Real-People-Formate wie Daily Talks, ‚Big Brother’ und seine Spin-Offs, Beziehungsshows verschiedenster Couleur sowie die aktuellen Casting-Shows oder Ratgebersendungen sind bevölkert von Akteuren, die in den meisten Fällen keine besondere gesellschaftliche Position oder formale Qualifikation vorzuweisen haben.

       

      Gleichzeitig hat sich mit dem Internet eine mediale Infrastruktur etabliert, in der traditionelle Zugangsbarrieren nicht mehr gegeben sind. Jeder Nutzer, der über ein Mindestmaß entsprechender Medienkompetenz verfügt, kann zum Kommunikator werden.

      Diese Popularisierung der (Massen-)Medien, die mit einem tiefgreifenden Wandel der angebotenen Themen verbunden ist, trifft auf ein ambivalentes Echo. Die einen beklagen Trivialisierung und Werteverfall, die anderen begrüßen die Widerspiegelung der Alltagskultur bzw. die Demokratisierung medialer Kommunikation.

       

      In diesem Seminar, das sich einschlägigen Theorieansätzen und medialen Erscheinungsformen der Populärkultur widmet, sollen die unterschiedlichen Perspektiven diskutiert und anhand konkreter Beispiele untersucht werden. Es schließt inhaltlich an die Vorlesung „Angstmedien – Medienängste“ an.

       

      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2017) - 2332.U1.21

      Praxis-Toolbox für Change, Innovation und Kreativität

      Veränderung wagen - aber wie?    Die Praxis-Toolbox "Change, Innovation, Transformation und Kreativität" für Arbeiten in  Initiativen, Organisationen, Vereinen, Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Projekten.

       

      Das Seminar gibt einen Überblick über einige gängige sowie einige ungewöhnliche Werkzeuge für Change-, Innovations- und Transformationsprozesse. In der Bandbreite vom World Café über Body Storming oder Un-Focus Groups bis zu verschiedenen Mapping Methods (alles beispielhaft zu verstehen) lernen die Studierenden Techniken kennen, die für Unternehmen, aber auch speziell für zivilgesellschaftliche Projekte geeignet sind. Ob es um ein Nachbarschaftshilfsprojekt, eine queere Initiative, das Vorhaben einer ökologischen Organisation, ein Start-Up oder die Weiterentwicklung eines Vereins zur Flüchtlingshilfe geht: Die vorgestellten Techniken können helfen, schneller und besser zu Lösungen, Entscheidungen oder Konsens zu kommen. Nach einem einführenden Vormittag werden sich die Studierenden werden einzeln oder in Kleingruppen mit jeweils einer Methode auseinandersetzen und diese ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen vorstellen - allerdings nicht abstrakt als Referat, sondern in einer praktischen Anwendung. Das heißt: In jeweils mehreren Stunden üben die Studierenden miteinander, welche Stärken und Schwächen die jeweilige Methode hat. Nach jeder Methodenübung folgt eine Evaluation der Stärken und Schwächen der vorgestellten Methode. Zum Seminarende haben die Studierenden miteinander ein eigenes „Tool-Book“ entwickelt, aus dem sie während des Studiums, in ihren außer-universitären Aktivitäten oder ersten Berufstätigkeiten Anregungen schöpfen können.

      • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 05.05.2018 - 05.05.2018) - 2303.01.22 (Z81)
      • Sonntag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 06.05.2018 - 06.05.2018) - 2303.01.22 (Z81)
      • Samstag, 10:00 - 18:00 (Einzeltermin, 09.06.2018 - 09.06.2018) - 2303.01.22 (Z81)
      • Sonntag, 09:30 - 17:00 (Einzeltermin, 10.06.2018 - 10.06.2018) - 2303.01.22 (Z81)

      Probleme der Repräsentation, der Vermittlung und des Geschlechterverhältnisses (2)

      Als Leitfaden für die Explikation und philosophische Diskussion der Probleme der Repräsentation, der Vermittlung und des Geschlechterverhältnisses wird zurückgegriffen auf den ‚Fall’ Sabina Spielrein, einer russischen Jüdin, die zu Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schweiz studieren soll, psychiatrisch erkrankt und dort von C. G. Jung behandelt wird. Zwischen beiden entsteht eine problematische Liebesbeziehung, in deren Kontext die in unserem Seminar philosophisch zu bearbeitenden Problemtopoi konkret zur Entfaltung kommen.

      Vollständig ausformuliert ist der Veranstaltungstitel wie folgt: Philosophie der medialen Sphäre: Künstlerische sowie technische Medien und menschliche Beziehungen. Probleme der Repräsentation, der Vermittlung, des Geschlechter-, Generationen-, Lebens-Todes- und Körper-Ding-Verhältnisses, aufgezeigt am Exempel des Verhältnisses von Sabina Spielrein und C. G. Jung unter besonderer Berücksichtigung von Sabina Spielreins „Siegfried“.

      Sabina Spielrein nimmt in diesem Kontext Inszenierungen zur Repräsentation des Weiblichen vor, die sich ihren Lebens-, Therapie-, Ausbildungs-, Schrift- und Werkdaten ablesen lassen.

      In der Nähe zur musikästhetischen Komplexität eines Wagner’schen musikdramatischen Gesamtkunstwerks und zu den objektiven technischen Medien sowie zu den Sphären von Mythos, Musik, Dichtung, medizinischer Wissenschaft und psychoanalytischer Theoriebildung, ausgehend vom hysterischen Symptom und subjektivistischen Therapiebemühungen, versucht Sabina Spielrein eine angemessene Repräsentation des weiblichen Geschlechts, die sie den Medien, vermittelt durch Wagners Siegfried, abliest.

      Vorgesehen ist die Veranstaltung als eine seminaristische Vorlesung. Die Durchführung als Seminar will möglichen Beiträgen der Teilnehmer_innen größeren Raum geben. Anknüpfende philosophische Beiträge zu Problemen der Repräsentation, der Vermittlung und des Geschlechterverhältnisses sind willkommen.

      Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nicht gebunden an den Besuch der Veranstaltung im WS 2017.

      Besondere Interessen mögen vorab angemeldet werden per E-Mail unter

      weismueller@phil-fak.uni-duesseldorf.de; christoph.weismueller@hhu.de

      BN: Vortrag, schriftlich ausgearbeiteter Diskussionsbeitrag, Essay

      AP: Hausarbeit (15 Seiten).

      Alle Arbeiten nur nach Absprache!

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.02.54

      Projektseminar Flucht, Asyl und Integration - Theorie und Praxis des Service Learning V

      Obergrenze? Familiennachzug? Heimatministerium! Diese Schlagwörter bestimmen auch mehr als zwei Jahre nach der großen "Flüchtlingswelle" des Herbstes 2015 den politischen Diskurs um Zuwanderung und Integration.
      Die Frage nach einem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte hat es im Zuge der #nogroko-Bewegung sogar nach ganz oben auf die mediale und politische Agenda geschafft - mit einem für die Betroffenen bescheidenem Ergebnis.
      Wir wollen all diese Themen im Seminar - im Gegensatz zu Politik und Medien - sachlich und analytisch betrachten und vor allem aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: 

      Wie gehen wir mit den Menschen um, die hergekommen sind? Was bieten wir ihnen für Perspektiven? Wie können wir sie auch politisch integrieren?

      In der fünften Edition unseres Projektseminars wollen wir weiterhin gute und nachhaltige Projekte auf der lokalen Ebene entwickeln und etablieren, während wir unseren inhaltlichen Fokus auf globale Probleme wie Fluchtursachen, Handels- und Außenpolitik, sowie auf regionale und weltumspannende Konflikte legen werden. Wir werden Stimmen aus den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten hören, uns über ihre Heimat informieren und austauschen und die Hintergründe ihrer politischen und sozialen Situation kennen lernen.

      Den neuen TeilnehmerInnen werden in inhaltlichen Sitzungen wieder alle Aspekte des Themenkomplexes Flucht, Asyl und Integration näher gebracht. Unterstützen werden uns dabei unsere Kooperationspartner aus der Stadt, dem Ehrenamt und der Zivilgesellschaft, mit denen wir ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten werden. Geplant sind z.B. Besuche im Verwaltungsgericht Düsseldorf, ein Gespräch mit attac, ein Workshop mit der Diakonie, ein Treffen mit Ehrenamtlern aus der Stadt und ein Termin mit der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Düsseldorf. Auf Basis dessen wollen wir an die Projekt-Erfolge der vergangenen Semester anknüpfen und neue Bereiche erschließen, in den wir für und mit Geflüchteten arbeiten können.

      Der Abschluss des letzten erfolgreichen Seminarjahres wurde im Frühling mit der Tagung "Ankommen.Lernen.Mitgestalten" im ZAKK mit über 120 Gästen gefeiert. (https://tinyurl.com/ya3v5wcz)

      Dieses Jahr haben wir mit dem Besuch der Tagung "Angekommen... und dann?" der KollegInnen der Uni Duisburg/Essen und der Heinrich-Böll-Stiftung abgeschlossen, im Sommer wollen wir wieder eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen!

      Hintergrund:
      Um das Studium im BA-Studiengang Sozialwissenschaften sowie im fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich durch Praxisrelevanz, Handlungsbezug und Verständnistiefe zu ergänzen, will das Service-Learning-Projekt die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit gesellschaftlicher Praxis ermöglichen und die Studierenden schon während ihres Studiums zum Wissenstransfer befähigen. Um diesen Transfer zu ermöglichen, werden die Studierenden in einem zweisemestrigen Seminarsetting zunächst inhaltlich und organisatorisch unter anderem zu folgenden Themen begleitet und beraten: Service-Learning-Konzept; wissenschaftliche Grundlagen zu den Themen Flucht, Migration, Integration; Workshops zu Asylrecht, Projektmanagement, Arbeitsfelder und Strukturen der Flüchtlingshilfe etc. Ziel ist es, dass jede/r Studierende individuell oder in einer Gruppe ein eigenes Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit konzipiert, das an aktuelle Bedarfslagen anknüpft.

      Organisatorisches:

      • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
      • Wenn Sie zu Kursbeginn bereits eine eigene Idee mitbringen wollen, freuen wir uns darüber sehr und würden Sie bitten, uns bis zum Semesterstart eine ca. einseitige Skizze einzureichen (an clooth@phil.hhu.de)
      • Der Kurs wird wöchentlich stattfinden, im Wechsel wird es inhaltliche und Projektsitzungen geben, um einzelne Themen vertieft und erfahrungsorientiert zu erarbeiten. Exkursionen zu Kooperationspartnern (z.B. die Gerichtstermine) können auch außerplanmäßig stattfinden.
      • Ein detaillierter Seminarplan wird innerhalb der kommenden Wochen auf den Seiten der Abteilung für Bildungsforschung veröffentlicht.

       

       

       

      ACHTUNG - interne Deadline:

      Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 25.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

      Ab dem 26.03.2018 bis zum 13.04.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

       

       

      • Dienstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 17.07.2018) - 2331.U1.66 (Z 46)

      Randall Collins: Violence - A Micro-sociological Theory (reading course)

      In public discussions violence is seen as a social pathology and serious threat to social order. Although most people would agree that violence is an anthropological constant of social life, the demand for containment of violence is an important popular demand and political promise. This raises the question of what the reasons for violence are and how violent behavior is triggered. Only if we understand violence properly, we can gauge its actual potential threat and develop effective counter strategies. The subject of the seminar is Randall Collins' micro-sociological theory of violence, which is one of the most important and discussed theories in this field. By drawing on video recordings, ethnography and news reports, Collins gives a comprehensive explanation of violence and its dynamic. His insights and conclusions are quite surprising from an everyday perspective as well as from the standard sociological view. First, Collins argues against a popular misconception fostered by movies, public discourse and standard sociology that violence evolves easily under certain conditions like poverty or the dominance of hate ideologies. Collins shows that violence is always challenging and to a certain degree goes against human physiological hardwiring. Second, Collins demonstrates that violence is primarily triggered by specific situations, which is why we do not understand violence correctly if we focus on violent individual characteristics as the crucial explanatory factor for violent confrontations.  

      The seminar is a reading course. In each lesson we will intensively discuss one of the chapters of Collins' book ”Violence: A Micro-sociological Theory” (Collins 2008). The didactic concept of the course will demand that every participant engages actively in the discussion. The prerequisite for participation is the willingness to hold a presentation.     

      • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 25.04.2018 - 18.07.2018) - 2302.03.22

      Reading / Remembering / War (Mi 10:30-12:00)

       

       

      In this seminar, we will read memoirs and watch films written or directed by American men and women who experienced the Second World War - as soldiers and as civilians - as well as by men and women attempting to come to terms with their parents' experiences of the war.   These texts raise the question of how this "good war" is to be remembered and assert the authority of individual memory over 'official' narratives celebrating victory and survival and challenge us to reexamine the constructions - such as "Americanness," gender, race, democracy, heroism, "humanity" - that these official narratives enforce.

       

      We will discuss three films made immediately after the War (William Wyler's film The Best Years of Our Lives, Frank Capra's It's a Wonderful Life and John Huston's Let There Be Light). Among the texts we will read are William V. Spanos' memoir, In The Neighborhood of Zero, Kurt Vonnegut's novel, Slaughterhouse-Five, C. Tyler's graphic memoir, You'll Never Know, and Ruth Klüger's weiter leben (Still Alive).  

       

      We will pay particular attention to techniques of close textual analysis. Through close analyses of films and novels in conjunction with readings in contemporary memory and trauma studies, we will examine how the memories of war find their place in the narrative of an individual life or the life of a nation.

       

      Requirements for a BN and/or exam registration include weekly entries in an ILIAS reading journal, a short writing assignment, and active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

       

      For an AP you must fulfill the above criteria and write a 15-20-page paper on a topic to be discussed with me in advance.

       

      • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.66

      Solidaritäten

      Solidarität ist eine der großen Herausforderungen moderner Gesellschaften: Sie konfrontiert zu allererst mit der Frage danach, was Sozialitäten zusammenhält. Daran schließt sich die Frage an, wie Gesellschaften Solidarität realisieren können. Die Veranstaltungen führt in Theorien zum common good ein, stellt klassische Ansätze der Solidaritätsforschung vor und befasst sich mit modernen Trennlinie, die Solidaritäten verhindern. Hierzu gehören Klasse, Ethnie, Religion und Autochthonie. Wir erarbeiten unterschiedliche Konzepte zum „guten Leben“ und vergleichen Perspektiven, die sowohl auf individuelle Rechte als auch staatliche policies fokussieren.

      • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2331.02.24 (Z 36)

      Soziale Ungleichheit

      Zur Entstehung und Wirkung sozialer Ungleichheit gibt es verschiedene theoretische Ansätze. Diese werden kurz diskutiert, im weiteren sind Ungleichheiten in verschiedenen Lebensbereichen Gegenstand des Seminars.
      Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage nach den Strukturen sozialer Ungleichheit in Deutschland. Zur Erleichterung der Interpretation der empirischen Daten für Deutschland wird nach Möglichkeit Material aus internationalen Vergleichen einbezogen.
      Ausführlich besprochen werden Schichten, Klassen, Einkommensungleichheit, Armut, soziale Mobilität sowie die Mechanismen der Ungleichheitserzeugung in Bildungssystem und Arbeitsmarkt. Zu den jeweiligen Themen werden auch messtheoretische Probleme angesprochen. Weiterhin werden das Verhältnis von Ungleichheit zur ethnischen Zugehörigkeit sowie geschlechtsspezifische Ungleichheiten thematisiert. Eine Diskussion kultureller Dimensionen sozialer Ungleichheit bildet den Abschluss der Veranstaltung. Lernziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur kritischen Rezeption empirischer Literatur über soziale Ungleichheit zu befähigen.

      • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2017) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

      Die Veranstaltung schließt an Frau Prof. Schnabels Vorlesung im vergangenen Wintersemester an. Gegenstand sind die Altersstruktur der Bevölkerung in Deutschland, die Formen von Familien und Haushalten, Migration und Lage der Migranten, Klassen, Schichten und Einkommensverteilung, Bildungschancen und Eliten. Neben der beschreibenden Darstellung wird auch das analytisch-theoretische Instrumentarium von Bevölkerungssoziologie und Ungleichheitsforschung vermittelt.

       

      • Mittwoch, 10:30 - 12:30 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2301.HS 3D (Z 425)

      Speculative Fiction: Reclaiming the Past, Claiming the Future (Do 12:30)

       

       

      Since the late 1960s, feminist, queer, and black writers have used the genre of speculative or 'science' fiction to explore the past, the present, and the future. Authors like Margaret Atwood, Octavia Butler, Nalo Hopkinson, N. K. Jemesin, and Nnedi Okorafor have speculated on the consequences of current social arrangements; they have explored alternative forms of living and being; they have invented a past when histories have not been passed on. In this course, we will look at the forms of temporalizations offered in those works, to find out how and why the past is reclaimed, the present criticized, and the future envisioned.

       

       

      Course expectations:

      Active participation; 1 x course presentation (in a group); 2 x development of discussion questions.

      Exams:

      Oral exam (15-30 min); or written essay (20-25 pages); or proctored written examination (90 min); or project report; or presentation at a student conference (15 min).

       

       

      • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.65

      Sprechen im Kontext/Laboratorio di lettura

      LETTERATURA DELLA MIGRAZIONE: La narrativa femminile multiculturale e italofona.

      Nel corso verranno presi in esame testi di autrici come Igiaba Scego, Laila Wadia, Gabriella Ghermandi.

      Lettura, analisi testuale e commento critico di un testo di prosa italiana con discussione in plenum e relazioni individuali dei partecipanti.

      • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

      Stigma in Nathaniel Hawthorne’s The Scarlet Letter and Stephen King’s Carrie

      According to Erving Goffman, ”an attribute that stigmatizes (…) is neither creditable nor discreditable as a thing in itself. (…) A stigma, then, is really a special kind of relationship between attribute and stereotype” (Stigma 3-4). Consequently, we will read Hawthorne’s and King’s texts as narratives that focus on the interaction between a stigmatized heroine and her social milieu. We will discuss how the various characters evaluate and manage ”spoiled identity.” At the same time, we will pay attention to Hawthorne’s construction of the Puritan society in 17th century New England and King’s depiction of the teen high school hierarchies in the 1970s. The seminar will also reveal to students that both texts share a concern with gender, religion, and the American gothic, although more than 120 years lie between the publication of the two novels.

      Please, buy and read

      - Erving Goffman, Stigma: Notes on the Management of Spoiled Identity. New York: Touchstone, 1986. 
      - Nathaniel Hawthorne, The Scarlet Letter and Other Writings. New York: Norton Critical Edition, 2017.
      - Stephen King, Carrie. London: Hodder & Stoughton, 2011.

      Students will be expected to prepare these texts thoroughly and to actively participate in class.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2332.01.48

      Struktur und Wandel städtischer Teilgebiete: Segregation, Soziale Mischung und Gentrification

      Dozent: Dr. Jan Üblacker (jan.ueblacker@fgw-nrw.de)

      Jan Üblacker promovierte am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität zu Köln über die Entwicklung der Gentrification-Forschung in Deutschland. Derzeit koordiniert er den am Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) angesiedelten Themenbereich Integrierende Stadtentwicklung, wo er den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft begleitet. Weitere Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Wissenstransfer, Forschungssynthesen sowie qualitativen und quantitativen Methoden der empirischen Sozialforschung.

      Seminarankündigung

      Ankündigung von Mieterhöhungen im Briefkasten, Pop-up-Shops und Galerien, junge Eltern mit Lastenrädern, Cafés mit Edison-Lampen, sanierte Schmuckfassaden, im Supermarkt Käse aus dem provenzalischen Uzès (obwohl man nicht dort wohnt), linke Protestgruppen im Nachbarhaus, überall Bogaboos, Start-Ups in Fabriketagen, am Laternenmast der Zettel eines Anwalts und einer Zahnärztin, die genau hier eine Wohnung suchen ("Wir lieben die authentische Atmosphäre!"), um die Ecke muss der letzte Buchladen schließen und auf der letzten Baulücke steht ein großzügiger Neubau. Am geöffneten Zugangstor hängt ein Schild: "Dieses Gelände wird videoüberwacht".

      Diese und weitere Erscheinungsformen urbanen Zusammenlebens, Wohnens und Konsumierens sind vielen StadtbewohnerInnen von Kitsilano (Vancouver) über Lavapies (Madrid) bis ins Rheinland bestens bekannt, sei es durch eigener Erfahrung oder durch die immense Aufmerksamkeit, die Gentrification und damit (z.T. fälschlicherweise) assoziierte Aspekte der Stadtentwicklung in Politik und Medien erfahren.

      Gentrification beschreibt einen Prozess der reinvestiven immobilienwirtschaftlichen Inwertsetzung, der mit einem Austausch statusniedrigerer BewohnerInnengruppen durch statushöhere BewohnerInnengruppen einhergeht. Immobilienwirtschaftlich handelt es sich um eine Wiederaufwertung von Baustrukturen, die zu einer monetär messbaren Wertsteigerung von Grundstücken und Gebäuden führt, das heißt die Grundstücks- und Mietpreise steigen. Sozialräumlich betrachtet äußert sich Gentrification als eine besondere Erscheinungsform der Segregation, einer residentiellen Differenzierung der Bevölkerung nach Einkommen, Migrationshintergrund oder Bildung. Das Phänomen zeichnet sich somit durch eine sozialräumliche (Um-)Sortierung aus, die vertikalen und horizontalen Merkmalen sozialer Ungleichheit folgt. Der komplexe Aufwertungsprozess der Gentrification lässt sich durch vier Dimensionen strukturieren – die soziale, die bauliche, die gewerbliche und die kommunikativ-semantische Aufwertung.

      Im Seminar werden grundlegenden Theorien und Konzepte, methodische Zugänge sowie empirische Befunde der soziologischen Stadtforschung, insbesondere in den Gebieten Segregation, Soziale Mischung und Gentrification vermittelt. Die Studierenden werden damit in die Lage versetzt, Forschungen in diesem Bereich zu beurteilen, einzuordnen, Forschungslücken zu identifizieren sowie aufbauend auf dem Stand der Forschung Fragestellungen zu entwickeln und diese mit geeigneten Methoden zu beantworten. 

       

      • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.70 (Z 16)

      Theologie aktuell

      Termin 1:

      20.04.2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Universität, Besprechungsraum 4a/b

      Thema:    

      Wertepluralismus

      Die Herder-Korrespondenz schreibt 2001:

      „Wir erleben derzeit keinen Werteverlust, sondern einen Wertewandel, verbunden mit einer Pluralisierung von Werthaltungen und einer Relativierung von individuellen Wertüberzeugungen, aber auch mit einem höheren Maß an gegenseitiger Toleranz.”1

      Zweifelsohne scheint momentan der öffentliche Wertediskurs nicht selten von der Klage über einen Werteverlust, über fehlende Kritikfähigkeit und mangelndes Engagement besonders  junger Menschen gekennzeichnet zu sein.

      In dem Seminar sollen Tendenzen des Wertewandelns, eine mögliche Suche nach Orientierung, Thesen zum Werteverfall und Argumente gegen die Rede von Werteverlust behandelt werden. Individualistische Tendenzen werden ebenfalls skizziert.

      Referent: 

      Jürgen Hünten, Hochschulpfarrer

      Literatur:

      Andreas Rödder, Werte im Gespräch. Einführungsvortrag 17. Oktober 2006, Johannes Gutenberg-Universität Mainz — http://www.unimainz.de(05.12.2011)

      Armin G. Wildfeuer, in: Handwörterbuch Philosophie, UTVB, www.philosophiewoerterbuch.de, Artikel „Wert”

      Grundkurs christliche Ethik, Kösel Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH, München 1998, S. 119

      Bernhard Laux, Auf der Suche nach Orientierung, Eröffnungsvortrag zum Projekt „Eine wertelose Gesellschaft ist wertlos” am 15.02.2008 im Katholisch-Sozialen Institut in Bad Honnef

      Benedikt XVI. vor dem Deutschen Bundestag am 22.09.2011, Presseamt des Hl. Stuhles

      Rainer Forst, Toleranz und Demokratie, in: Grüne Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.), Schriften der Grünen Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung — Band 3: Der Streit um die Toleranz. Deutung und Konsequenzen eines moralischpolitischen Leitbegriffs. Dokumentation der Jahrestagung der Grünen Akademie vom 19./20. November 2004, © Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin 2005, 9–16

       

      Termin 2:

      15.06.2018 von 14.00 bis 18.00 Uhr im Haus der Universität, Besprechungsraum 2

      Thema:    

      Das Nein des Amos. Eine Einführung in das Buch des ersten „Schriftpropheten”

      Der Prophet Amos, der im 8. Jh. v. Chr. in Israel aufgetreten ist, gilt als der Sozialkritiker unter den Propheten des alten Israel. Mit deutlichen Worten legt er den Finger auf die gesellschaftlichen Missstände seiner Zeit, deren Verursachern er im Namen Gottes ein schonungsloses Ende ankündigt. Zum besseren Verständnis des Buches Amos sollen im Blockseminar zunächst archäologische und historische Hintergrundinformationen gegeben werden. Danach sollen seine wichtigsten Texte analysiert werden, um so die provozierende, ja radikale Theologie des Propheten Amos, die bis heute zum Nachdenken einlädt, herauszuarbeiten.

      Referent: 

      Dr. Dietrich Knapp, Leiter der Evangelischen Stadtakademie Düsseldorf

      Literatur:

      Walter Dietrich u.a.: Die Entstehung des Alten Testaments. Neuausgabe, Theologische Wissenschaft Bd. 1, Stuttgart 2014, S. 420-430 (mit weiterführender Literatur)

      Peter Höffken: Art. Amos/Amosbuch, WiBiLex 2006, www.bibelwissenschaft.de/stichwort/10045/ (zur Einführung)

      Martin Rösel: Amos, www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/altes-testament/dodekapropheton-kleine-propheten/amos/ (zur Einführung)

      Erich Zenger u.a.: Einleitung in das Alte Testament, 9. akt. Aufl. hrsg. v. Christian Frevel, Studienbücher Theologie Bd. 1,1, Stuttgart 2016, S. 649-660 (mit weiterführender Literatur)

      • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 20.04.2018 - 20.04.2018)
      • Freitag, 14:00 - 18:00 (Einzeltermin, 15.06.2018 - 15.06.2018)

      Theorien und Wirkungen von Sozialkapital

      Seit Beginn der 1990er Jahre erfährt das Konzept "Sozialkapital" verstärkt Aufmerksamkeit in den Sozialwissenschaften. Überwiegend positiv konnotiert, wird Sozialkapital unter anderem als Garant für die Performanz demokratischer Institutionen, als Voraussetzung für kollektives Handeln und kooperatives Verhalten zwischen Menschen und damit als Fundament einer lebendigen Zivilgesellschaft betrachtet.

      Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene Konzeptionen von Sozialkapital eingehend und differenziert erarbeitet und miteinander verglichen. Anhand eines Theorieüberblicks wird die Notwendigkeit und Brauchbarkeit des Konzeptes untersucht und erörtert, welche inhaltlichen Aspekte und Dimensionen bei den einzelnen Definitionen zu berücksichtigen sind.

      Im zweiten Teil werden verschiedene sozialwissenschaftliche Bereiche untersucht, in denen Sozialkapital eine Rolle spielt. So werden beispielsweise Wirkungen auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklungen, auf Bildung, Migration und den Arbeitsmarkt in den Fokus gerückt. Dabei werden auch potentielle „dunkle Seiten“ des Sozialkapitals berücksichtigt, die mit negativen Effekten für die Gesellschaft verbunden sind.

      • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.66

      US & Them - Drawing, Crossing, and Ignoring Lines in American Literature (Do 10:30)

       

      With the Declaration of Independence in 1776 the Second Continental Congress declared the United States of America as separate and independent from Britain. In drawing that first, decisive and fateful line the former colonies not only effected the birth of a nation but also created the promise of a land that would allow its people to freely pursue their happiness, on the grounds of the conviction that all men are created equal. History has shown, however, that being a part of the U.S. in many ways does not equate with being “one of US” and the pursuit of happiness has been severely complicated for many who find themselves sorted on the wrong side of a line.

      In this class, we will be reading fictional and non-fictional texts that critically engage with some of the cultural dividing lines that have been drawn, and continue to be drawn between different groups in the United States. Based on our primary texts, we will analyze the literary strategies employed by their authors in the interrogation of the cultural phenomenon of “Othering” and examine its cultural history, and function overall.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2302.03.22

      Zwischen Brexit, Migrationsbewegungen und Eurokrise: Solidaritätsdiskurse in nationalen Öffentlichkeiten

      Ob Brexit, Flüchtlings- oder Eurokrise, kaum ein öffentlicher Diskurs scheint derzeit ohne die obligatorische Forderung nach mehr Solidarität auszukommen. Unklar bleibt dabei jedoch, was mit dem Begriff genau gemeint ist, bzw. wer sich eigentlich wem gegenüber solidarisch verhalten sollte, und aus welchen Gründen. Im Rahmen des Seminars werden wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen: Was unterscheidet Solidarität von ähnlichen Konzepten wie prosozialem Verhalten, Altruismus, oder sozialem Zusammenhalt? Handeln EU-Mitgliedsstaaten im Rahmen des Euro-Rettungsschirms solidarisch oder geht es dabei lediglich um eigene Interessen? (und ist das überhaupt ein Widerspruch?). Welche strategischen Akteure prägen den öffentlichen Diskurs über Solidarität? Unter welchen Bedingungen ist solidarisches Verhalten wahrscheinlich?

      Das Forschungsinteresse des Seminars ist bewusst erstmal allgemein gehalten und bezieht sich auf das Thema Solidarität. In den ersten Seminarsitzungen werden wir entscheiden, ob wir uns empirisch mit medialen Solidaritätsdiskursen zu konkreten politischen Problemen oder mit medialen Einflüssen auf solidarisches Verhalten beschäftigen werden. Ziel des Seminars ist es die TeilnehmerInnen darin zu schulen eine quantitative Studie von der Entwicklung einer Forschungsfrage bis zum schriftlichen Abschlussbericht zu konzipieren und durchzuführen.

      • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.22 (Z 24)
      • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2302.U1.23 (Z 40)

      Verantwortlichkeit: