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Diversity

Lehrveranstaltungen zu Diversity

"Corporate Social Responsibility" - Zivilgesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Unternehmern im 19. und 20. Jahrhundert.

Was verbindet Jakob Fugger mit Bill Gates und Susanne Klatten? Zivilgesellschaftliches Engagement von Unternehmern kann auf eine  Jahrhunderte alte Geschichte zurückblicken und folgt  unterschiedlichsten Motiven. Neben altruistischen und philantropischen  Beweggründen zählten das Streben nach kulturellem Kapital zu den  Auslösern für den Bau von Hospitälern, die Errichtung bedeutender  Kunstsammlungen oder die Gründung von Universitäten.   Die Übung befasst sich anhand von einzelnen Fallbeispielen mit den  historischen Erscheinungsformen des zivilgesellschaftlichen  Engagements von Unternehmen. Dabei sollten Aktivitäten im Bereich von  Kultur und Bildung, Politik und Gesundheit im Hinblick auf ihre  Entstehungsgeschichte, ihre inhaltliche Ausrichtung und  finanziell-organisatorische Struktur untersucht werden. Die  Veranstaltung versteht sich als einen anwendungsorientierten Einstieg  in die unternehmensnahe Stiftungsarbeit, die den Blick auf die  historischen Grundlagen mit aktuellen Fragestellungen verbindet. 

  • Freitag, 14:00 - 16:00 (Einzeltermin, 12.10.2018 - 12.10.2018)
  • Freitag, 14:30 - 17:00 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2332.01.42
  • 10:00 - 17:00 (Blockveranstaltung + Sa, 25.01.2019 - 26.01.2019)

Blockseminar: Unternehmensethik und Corporate Social Responsibility - Ein Blick auf Theorie und Praxis

Soziale und ökologische Maßnahmen spielen unter den Labels von Corporate Social Responsibility (CSR), Verantwortung und „Nachhaltigkeit” in der Praxis vieler Unternehmen eine zunehmend große Rolle. Und wenngleich die Debatte über Unternehmen, Märkte und Moral in der Philosophie bereits auf eine Jahrzehnte lange Historie zurückblicken kann, hat diese kaum Einfluss auf die aktuelle Debatte. Das Seminar soll eine Brücke schlagen zwischen der philosophischen Frage, ob Unternehmen in der Marktwirtschaft überhaupt die Aufgabe zukommt, „moralisch” zu handeln und der Praxis, die sich unter dem Namen CSR mehr und mehr etabliert. Im Rahmen des Seminars soll auch das Handwerkszeug des CSR-Managements vorgestellt werden sowie das Themenfeld CSR als ein mögliches philosophisches Berufsfeld erschlossen werden.

  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 16.11.2018 - 16.11.2018) - 2522.U1.74 (Z 18)
  • 08:30 - 14:00 (Blockveranstaltung + Sa, 23.11.2018 - 24.11.2018) - 2303.01.22 (Z81)
  • Freitag, 10:30 - 18:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2502.00.36 (Z37)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 12.10.2018 - 12.10.2018) - 2502.00.36 (Z37)

Bodies and Embodiment in Anglophone Literature

Discarding Cartesian Dualism thinkers and philosophers from the 19th century on gradually moved towards privileging the body over the mind in order to define the self. Today nobody would negate that we are embodied subjects. Who we are, what we think and what we do is determined by corporal categories like gender, race, desire, age and illness. Like the body itself these categories are, according to scholars like Michel Foucault, Frantz Fanon and Judith Buthler, discursively produced and open to historical and social change.

The seminar will introduce basic theoretical texts dealing with definitions of the embodied self. From the experience of mental illness in Janet Frame's classical novel Faces in the Water to the literally constipating embodiment of a troubling home country in NoViolet Bulowayo's We need new names, and from the disfigured body in Indra Sinha's novel Animal's People to the representations human clones in Kazuo Ishiguro's Never Let Me Go - Anglophone writers from different cultural backgrounds offer a variety of corporal states and sensations that acknowledge varying forms of subjectivity and identify patriarchal, colonial and neo-colonial discourses, thus negotiating and challenging normative worldviews on the body, gender, racial and sexual identity.

Students are expected to purchase the novels. To obtain a BN students must either deliver a presentation of a chosen topic or a short essay on a subject of their choice.

  • Montag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 08.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.42

Debating Gender – Analyzing Difference (Dr. Peta Hinton)

When we study gender, can it be separated out from other forms of social and cultural identity? In this course we will consider this question by asking what it means to analyze social phenomena using a gender perspective and what it is this perspective includes. Starting with arguments for the importance of gender as a category for analysis, we will investigate the ways in which gender is said to be implicated with ideas about sexuality, nationality, race, ethnicity, and even what it means to be human. You will put these different gender perspectives to work in identifying, analyzing and understanding problematics in social and cultural difference in context. In the process you will start to develop and articulate a position on a contemporary problem, and consider together what, where and how social transformation may be possible. Each lesson will focus on a case study drawing from current events, debates and issues that influence social relations and opportunities within Europe and further afield. The #metoo campaign, women in leadership, intersexuality, gender equality, trans* identity, DNA ancestry and immigration will be analyzed, along with some other examples, and you are welcome to bring along examples of your own choice/that interest you for discussion.

 

Key objectives:

  • To see how and why a gender perspective matters in analyzing and understanding social phenomena and relations
  • To become familiar with a range of theory and gender perspectives that approach diverse forms of social and cultural difference
  • To apply a gender perspective to a current issue, debate or event
  • To build a position on a current issue, debate, or event using case material and relevant theory

 

Language of instruction is in English

  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 23.11.2018 - 23.11.2018) - 2303.01.70 (Z 16)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 24.11.2018 - 24.11.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 30.11.2018 - 30.11.2018) - 2303.01.22 (Z81)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 01.12.2018 - 01.12.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)
  • Freitag, 10:30 - 14:00 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2303.01.22 (Z81)
  • Samstag, 10:00 - 14:00 (Einzeltermin, 08.12.2018 - 08.12.2018) - 2302.U1.21 (Z 55)

Diskussionsforum: Medizin und Gesellschaft - Wahlfach Q1/Q2 Klinik Regelstudiengang

Das Wahlfach besteht aus drei Themenblöcken, die in Einzelvorträgen unterschiedlicher Dozenten thematisiert und diskutiert werden.

I.     Gesundheit in Interaktion mit Politik und Wirtschaft

  • Grundlagen der deutschen Gesundheitspolitik
  • Ökonomisierung im Krankenhaus
  • Globale Gesundheitspolitik
  • Einfluss von Pharmaunternehmen
  • Globaler Zugang zu Medikamenten

II.    Medizin als Beruf

  • Abstumpfung von medizinischem Personal
  • Sterbehilfe
  • Rassismus im Krankenhaus
  • Arbeitsbelastung von Ärztinnen und Ärzten

III.   Medizin und Gesellschaft

  • ICAN: International Campaign to Abolish Nuclear Weapons
  • Ebola-Epidemie: Soziale und politische Auswirkungen
  • Female Genital Mutilation
  • Flüchtlingspolitik und ihre juristischen Grundlagen
  • Geflüchtete im deutschen Gesundheitssystem

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 06.02.2019) - 2312.04.24
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 05.12.2018 - 05.12.2018) - 2302.03.22

Diversity an Hochschulen gemeinsam gestalten

Der Anspruch, Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten, verschiedenen Voraussetzungen und auch Menschen mit Beeinträchtigungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Teilhabe zu ermöglichen, wird seit einigen Jahren unter dem Stichwort Inklusion diskutiert. Auch Hochschulen sind gefordert, sich auf Studierende einzustellen, die durch körperliche, chronische gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen besondere Bedingungen und teilweise auch besondere Unterstützung benötigen.

Anknüpfend an das erfolgreich seit Sommersemester 2016 durchgeführte Service-Learning-Seminar zum Thema Flüchtlingshilfe, startet die Abteilung für Bildungsforschung und Bildungsmanagement in Kooperation mit dem Diversity-Team der HHU die Diversity-Offensive. Gemeinsam mit Studierenden mit und ohne Behinderungen sollen in dem auf zwei Jahre angelegten Projektseminar eine vertiefte Bedarfsanalyse sowie Unterstützungsangebote entwickelt werden. Das inzwischen auch an vielen Hochschulen in Deutschland implementierte Konzept des Service-Learning sieht eine Verschränkung von wissenschaftlichem Arbeiten und ehrenamtlicher Praxiserfahrung vor. Wichtig ist dabei, dass Studierende selbst auf dem Hintergrund einer intensiven Erarbeitung von theoretischen und empirischen Grundlagen eigene Projektideen für die Praxis entwickeln und umsetzen. Insofern wird ein zweisemestriger Zyklus von Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen sowie empirische Bedarfsermittlung (1. Semester), Entwicklung und Umsetzung von konkreten Teilprojekten (2. Semester) vorgesehen. Damit wird interessierten und engagierten Studierenden die Möglichkeit gegeben sich über einen längeren Zeitraum mit den vielfältigen Facetten des Themas zu beschäftigen.

Die Aspekte, die hier adressiert werden, umfassen nicht nur die traditionellen Dimensionen wie physische Barrierefreiheit (z.B. Rampen statt Treppen), barrierefreie Lernmaterialien oder Nachteilsausgleich (verlängerte Bearbeitungszeit bei Klausuren) sondern generelle Fragen der Hochschuldidaktik, der Studienorganisation und der Prüfungsformate. Und die wichtigste Basis für alle derartigen Bemühungen ist sicher in der Sensibilisierung aller Beteiligten am Hochschulalltag (von den Mitstudierenden über die Dozenten bis zur Verwaltung) für das Thema Inklusion zu sehen – und damit ist mehr gemeint als die bloße Verfügbarkeit von Informationen.

 

Anrechnungsmöglichkeiten des Praxisseminars im WiSe 2018/19:

  • Modul BN
  • Berufsfeldkurs
  • Fächerübergreifender Wahlpflichtbereich

 

 

 

 

 

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 16.10.2018 - 29.01.2019) - 2332.U1.21

German Social Structure in Comparative Perspective

The purpose of this class is to discuss selected readings in German demographic and socioeconomic structures. Topics include fertility, life transitions, family structure, home ownership, the welfare state, social mobility, migration and acculturation, as well as cultural styles. Obviously, the majority of books and papers on German demography and social structure are written in German. This class, however, is intended to allow an English language discussion of matters peculiar to Germany. Most readings treat Germany as one case within wider comparative studies. Readings were selected with the intention of presenting a picture of recent high-end comparative research on social structure. In order to overcome initial difficulties in understanding complex analytical and statistical issues, the first meetings will be dedicated to a short introduction to the methodological background of modern social structure analysis.

  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 30.01.2019) - 2331.05.22 (Z 18)

Globale Gerechtigkeit

Fragen der Gerechtigkeit sind traditionell fast ausschließlich mit Bezug auf Güterallokationen unter den Mitgliedern einer Gesellschaft erörtert worden. Erst in den letzten Jahrzehnten hat sich angesichts der immensen Ungleichheit, die zwischen den Staaten besteht, eine intensive Diskussion über die globale Gerechtigkeit entwickelt. Im Seminar werden die Positionen der wichtigsten Vertreter sowohl von universalistischen Theorien, u. a. Thomas Pogge, wie auch partikularistischen Theorien, u. a. John Rawls, behandelt. Während Universalisten wohlhabenden Staaten oder Individuen grenzübergreifende Hilfspflichten zuschreiben, halten Partikularisten es für geboten oder zumindest legitim, Angehörigen der eigenen Gesellschaft Vorrang einzuräumen.

Die aktive Teilnahme kann durch Bearbeitung von acht Aufgabenblättern zu den in den jeweiligen Sitzungen behandelten Texten nachgewiesen werden.

Basislektüre: Christoph Broszies, Henning Hahn (Hrsg.), Globale Gerechtigkeit, Berlin 2010.

  • Dienstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.03.86 (Z34)

Interkulturelle Kommunikation

Das Aufbauseminar beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Interkultureller Kommunikation. Es wird Wissen über die unterschiedlichen Kulturkreise, über Stereotypen und Vorurteile vermittelt, aber auch auf Grundlagen von Kommunikation sowie Eigen- und  Fremdwahrnehmung eingegangen. In der heutigen Zeit, wo die Welt immer schneller zusammenwächst, wir durch die verschiedensten Länder reisen, in internationalen Firmen arbeiten und in Gesellschaften leben, wo ein Ausländeranteil von über 20 Prozent nicht ungewöhnlich ist, ist es sinnvoll, sich in internationalen Kommunikations- und Umgangsformen zu üben. Vieles fällt in der Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturkreise leichter, wenn man ein Grundwissen über deren Zusammenhänge und Unterschiede hat. Kann man sich selbst mit seinem eigenen Kulturrucksack einordnen, das Gegenüber trotz der Andersartigkeit akzeptieren und Handlungsstrategien daraus ableiten, ist ein großer Schritt zu Interkultureller Kompetenz getan. Dies wird in dem Aufbauseminar in Theorie und Praxis vermittelt.

  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 30.11.2018 - 30.11.2018) - 2332.01.48
  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2332.01.48
  • Freitag, 10:30 - 20:30 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2332.01.48

Japans moderne Gesellschaft verstehen - Theorieansätze in den Cultural Studies

Die LV soll dazu dienen, Theorieansätze, die in den Cultural Studies diskutiert und praktiziert werden, vorzustellen. Über kurze Quellentexte, die wir intensiv gemeinsam lesen und diskutieren, werden wir uns im Verlauf des Seminars mit insbesondere vier Bereichen befassen, die in der Analyse von sozialen und kulturellen Formen moderner Gesellschaften präsent sind:

  1. Soziale Schichtung und Produktion
  2. Haushalt, Konsum und Lebensstil
  3. Geschlecht, Körper und Sexualität
  4. Populärkultur und Massenmedien.

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 01.02.2019) - 2421.00.94 (Z64)

Konfliktmanagement

Der Jurist als Kämpfer hat sich verwandelt in den Juristen als Problemlöser, der neben klassischem Fachwissen auch spezielle erlernbare Kenntnisse und Fähigkeiten im Konfliktmanagement benötigt - genau hier setzt die Veranstaltung an.

Die Veranstaltung behandelt Themen wie das Casemanagement: Wann ist der Gerichtsprozess der beste Weg einen Konflikt anzugehen, wann ist die Schlichtung, die Mediation oder die Verhandlung geeigneter und warum? Wie verhandelt man effektiv und kontrolliert: Welche unterschiedlichen Verhandlungsmethoden gibt es und wie setzt man sie ein? Welche Kommunikationstechniken unterstützen meine Vorhaben? Welche theoretischen Grundlagen des Konfliktmanagements existieren und wie können sie sinnvoll nutzbar gemacht werden?

Die Veranstaltung umfasst neben der Vermittlung von theoretischem Grundlagenwissen viele praktische Übungen.

  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 12.10.2018 - 12.10.2018) - 2481.U1.43
  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 09.11.2018 - 09.11.2018) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.11.2018 - 23.11.2018) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 07.12.2018 - 07.12.2018) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 18.01.2019 - 18.01.2019) - 2491.U1.61 (Z 22)
  • Freitag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 01.02.2019 - 01.02.2019) - 2491.U1.61 (Z 22)

MFM 2a/b: Othering: Zigeuner

Die Ethnien, die früher „Zigeuner“ genannt wurden Ethnien (Sinti, Roma, ...), gehören zu denjenigen Gruppierungen, die europäische Mehrheitsgesellschaften seit Längerem dazu nutzen, sich ihrer einer (vorgeblichen) eigenen Identität zu versichern, indem sie sich von abgewerteten Anderen abgrenzen (sog. ‚Othering‘). Vor wenigen Jahren ist das Thema der Darstellung von Zigeunern in Ethnographie, Literatur und Kunst durch zwei Bücher in den Fokus gerückt worden: durch die breit rezipierte und preisgekrönte Monographie „Europa erfindet die Zigeuner“ von Klaus-Michael Bogdal (Berlin 2011) sowie durch das stärker auf (deutschsprachige) Literatur fokussierende Buch „Leben auf der Grenze“ von Hans Richard Brittnacher (Göttingen 2012). Hiervon ausgehend, fragt das Seminar nach der Darstellung von Zigeunern in der deutschsprachigen Literatur seit dem späten 18. Jahrhundert: nach den Topoi, Vorurteilen und Ausgrenzungsstrategien. Sie prägen die Wahrnehmung bis heute und wirken sehr häufig auch noch nach, wenn man politisch korrekterweise nicht mehr von „Zigeunern“ spricht. Es soll aber ebenfalls gezeigt werden, dass Literatur solche Ausschließungen auch subversiv unterlaufen kann.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.10.2018 - 31.01.2019) - 2332.00.66
  • Freitag, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 09.11.2018 - 09.11.2018) - 2332.00.61

Medien - Alltag - Soziale Identität

Welche Bedeutung hat der Mediengebrauch für die alltägliche Lebensführung? Was hat die Art, wie Menschen Medien nutzen, mit ihrer sozialen Identität zu tun? Das Seminar wird Antworten auf diese Fragen erarbeiten. Das Seminar soll folgende Kompetenzen vermitteln:

  • den Zusammenhang zwischen Mediengebrauch einerseits und alltäglicher Lebensführung sowie sozialer Identität andererseits auf Begriffe bringen und in verschiedenen Dimensionen bezeichnen können;
  • einschlägige Studien kennen und in ihrer Aussagekraft kritisch beurteilen können;
  • Basistheorien über Alltag, Identität und Sozialisation kennen und für die Analyse der Rolle der Medien furchtbar machen.

 

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 16.01.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 23.01.2019 - 23.01.2019) - 2303.U1.61
  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 30.01.2019 - 30.01.2019) - 2302.U1.22 (Z 24)

Projektseminar Flucht, Asyl und Integration - Theorie und Praxis des Service Learning VI

Obergrenze? Familiennachzug? Heimatministerium! Diese Schlagwörter bestimmen auch mehr als zwei Jahre nach der großen "Flüchtlingswelle" des Herbstes 2015 den politischen Diskurs um Zuwanderung und Integration.
Die Frage nach einem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte hat es im Zuge der #nogroko-Bewegung sogar nach ganz oben auf die mediale und politische Agenda geschafft - mit einem für die Betroffenen bescheidenem Ergebnis.
Wir wollen all diese Themen im Seminar - im Gegensatz zu Politik und Medien - sachlich und analytisch betrachten und vor allem aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten: 

Wie gehen wir mit den Menschen um, die hergekommen sind? Was bieten wir ihnen für Perspektiven? Wie können wir sie auch politisch integrieren?

In der fünften Edition unseres Projektseminars wollen wir weiterhin gute und nachhaltige Projekte auf der lokalen Ebene entwickeln und etablieren, während wir unseren inhaltlichen Fokus auf globale Probleme wie Fluchtursachen, Handels- und Außenpolitik, sowie auf regionale und weltumspannende Konflikte legen werden. Wir werden Stimmen aus den wichtigsten Herkunftsländern der Geflüchteten hören, uns über ihre Heimat informieren und austauschen und die Hintergründe ihrer politischen und sozialen Situation kennen lernen.

Den neuen TeilnehmerInnen werden in inhaltlichen Sitzungen wieder alle Aspekte des Themenkomplexes Flucht, Asyl und Integration näher gebracht. Unterstützen werden uns dabei unsere Kooperationspartner aus der Stadt, dem Ehrenamt und der Zivilgesellschaft, mit denen wir ins Gespräch kommen und zusammenarbeiten werden. Geplant sind z.B. Besuche im Verwaltungsgericht Düsseldorf, ein Gespräch mit attac, ein Workshop mit der Diakonie, ein Treffen mit Ehrenamtlern aus der Stadt und ein Termin mit der Flüchtlingsbeauftragten der Stadt Düsseldorf. Auf Basis dessen wollen wir an die Projekt-Erfolge der vergangenen Semester anknüpfen und neue Bereiche erschließen, in den wir für und mit Geflüchteten arbeiten können.

Der Abschluss des letzten erfolgreichen Seminarjahres wurde im Frühling mit der Tagung "Ankommen.Lernen.Mitgestalten" im ZAKK mit über 120 Gästen gefeiert. (https://tinyurl.com/ya3v5wcz)

Dieses Jahr haben wir mit dem Besuch der Tagung "Angekommen... und dann?" der KollegInnen der Uni Duisburg/Essen und der Heinrich-Böll-Stiftung abgeschlossen, im Sommer wollen wir wieder eine eigene Veranstaltung auf die Beine stellen und durchführen!

Hintergrund:
Um das Studium im BA-Studiengang Sozialwissenschaften sowie im fächerübergreifenden Wahlpflichtbereich durch Praxisrelevanz, Handlungsbezug und Verständnistiefe zu ergänzen, will das Service-Learning-Projekt die Verknüpfung von wissenschaftlicher Theorie mit gesellschaftlicher Praxis ermöglichen und die Studierenden schon während ihres Studiums zum Wissenstransfer befähigen. Um diesen Transfer zu ermöglichen, werden die Studierenden in einem zweisemestrigen Seminarsetting zunächst inhaltlich und organisatorisch unter anderem zu folgenden Themen begleitet und beraten: Service-Learning-Konzept; wissenschaftliche Grundlagen zu den Themen Flucht, Migration, Integration; Workshops zu Asylrecht, Projektmanagement, Arbeitsfelder und Strukturen der Flüchtlingshilfe etc. Ziel ist es, dass jede/r Studierende individuell oder in einer Gruppe ein eigenes Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit konzipiert, das an aktuelle Bedarfslagen anknüpft.

Organisatorisches:

  • Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
  • Wenn Sie zu Kursbeginn bereits eine eigene Idee mitbringen wollen, freuen wir uns darüber sehr und würden Sie bitten, uns bis zum Semesterstart eine ca. einseitige Skizze einzureichen (an clooth@phil.hhu.de)
  • Der Kurs wird wöchentlich stattfinden, im Wechsel wird es inhaltliche und Projektsitzungen geben, um einzelne Themen vertieft und erfahrungsorientiert zu erarbeiten. Exkursionen zu Kooperationspartnern (z.B. die Gerichtstermine) können auch außerplanmäßig stattfinden.
  • Ein detaillierter Seminarplan wird innerhalb der kommenden Wochen auf den Seiten der Abteilung für Bildungsforschung veröffentlicht.

 

 

 

ACHTUNG - interne Deadline:

Der Anmeldezeitraum läuft vom 01.03.2018 bis zum 25.03.2018, 23.59 Uhr (MEZ).

Ab dem 26.03.2018 bis zum 13.04.2018 erfolgt die finale Zulassung durch die Dozenten!

 

 

  • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 19.10.2018 - 19.10.2018)
  • Freitag, 09:00 - 12:30 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2301.HS 3C (Z 126)
  • Freitag, 09:00 - 13:00 (Einzeltermin, 18.01.2019 - 18.01.2019) - 2502.00.034 (Z37)
  • Freitag, 12:30 - 16:00 (Einzeltermin, 16.11.2018 - 16.11.2018) - 2201.HS 2C (Z 101)
  • Freitag, 13:00 - 16:00 (Einzeltermin, 14.12.2018 - 14.12.2018) - 2332.U1.47

Supervision, Coaching und Mediation

Miteinander reden lernen, zwischen fachlichem Gedankenaustausch und fundiertem Krisenmanagement, ist das Ziel dieses Seminars, um so wirkungsvoller im beruflichen Arbeitsfeld handeln zu können. Dabei werden ebenso die Erarbeitung verschiedener Theorieansätze, das Kennenlernen der Rahmenbedingungen für gute Kommunikationsprozesse wie die Einübung bestimmter Interventionsformen die prägenden Elemente dieses Seminars sein.

  • Mittwoch, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 10.10.2018 - 01.02.2019) - 2332.01.65

Öffentlichkeit und Vielfalt

Vielfalt gilt als eines der zentralen normativen Kriterien für die Qualität von Medienberichterstattung. Vielfalt kann sich auf die Anzahl unterschiedlicher Themen und das Spektrum der angesprochenen Akteure beziehen, aber auch auf die Frames und die Meinungen zu einem Thema. Vielfalt wird v.a. in der Online-Welt häufig als Fragmentierung verhandelt. Hier sind dann Bedrohungsszenarien angesprochen, die den gesellschaftlichen Diskurs erschweren. Das Gegenteil von Vielfalt ist Einseitigkeit, womit häufig der Vorwurf von Einflussnahme und Manipulation verbunden ist. Der Begriff Übereinstimmung ist dagegen weniger negativ konnotiert, jedenfalls wenn es um konsensuelle Werte und die pro-sozialen Wirkungen von Medien geht. Das Seminar beleuchtet die Ambivalenz und Widersprüchlichkeit des Vielfaltsbegriffs und diskutiert einschlägige empirische Studien mit Bezug auf verschiedene kommunikationswissenschaftliche Forschungstraditionen.

Das Seminar besteht aus einzelnen Arbeitssitzungen mit thematischen Schwerpunkten. Durch eine oder mehrere Kurzpräsentationen durch die Studierenden findet eine Einführung in die jeweiligen thematischen Schwerpunkte statt. Daran können sich Gruppendiskussionen, gemeinsame Lektüre und Unterrichtsgespräche anschließen.

Wir werden zunächst den Vielfaltsbegriff auf seine verschiedenen Facetten hin beleuchten und dafür an die Öffentlichkeitstheorie und die Integrationsdebatte als normative Grundlage anknüpfen. Die im Vielfaltskontext relevanten Grundbegriffe werden dabei gemeinsam erarbeitet, in Bezug auf ihre widersprüchliche Valenz erörtert und auf ihre Implikationen hin diskutiert. In einem weiteren Schritt werden Faktoren und Mechanismen identifiziert, die Vielfalt sowie Integration als Zielgrößen bedrohen oder verhindern. Dabei knüpfen wir auch an aktuelle Problemlagen an. Im nächsten Schritt stehen empirische Befunde und die Messung von Vielfalt im Mittelpunkt. Hier werden verschiedene Ebenen diskutiert, auf denen Vielfalt erfasst werden kann: Themen, Akteure, Frames, Meinungen. Abschließend geht es um einen Blick in die Zukunft: welche gesellschaftlichen oder technischen Entwicklungen lassen welche Vielfaltsszenarien wahrscheinlich erscheinen?

  • Mittwoch, 16:30 - 18:00 (wöchentlich) - 2302.U1.61 (Z 24)

Verantwortlichkeit: