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Bildungshintergrund

Lehrveranstaltungen zu Bildungshintergrund

BLOCKSEMINAR Educating America from Puritanism to Pragmatism and Beyond

In this seminar we will explore the history of education in North America from colonial times to the present. We will deal with texts and audio-visual media from a great variety of genres including allegory, biography, essay, short story, and fairy tale, in order to provide ourselves with a first cultural, theological, and historical aperçu of the changes and developments in the education of children, teenagers, and adults. Education will therefore be dealt with in its broadest sense including both its personal, familial, societal, and institutional aspects. Instead of focusing on the literary virtues of the texts under scrutiny, our guiding questions will be: how should we ideally educate others? How would we ideally want to be educated? How far can education be conceptualized? Do the historical changes in conceptualizing and organizing education matter? What are their effects? To what extent can institutionalized public education replace familial private education? Do we presently radically overemphasize the significance of the former in order to divert public opinion from failures in the latter? We will use close readings in American cultural history to discuss the pressing questions of our time in the field of education and trace their historical delineation.

 

The seminar aims at a balanced choice of texts from all times of the four hundred years of Anglo-American cultural history under scrutiny. Therefore you should be interested both in the most recent, and in the demanding, but also fascinating and richly rewarding earlier documents and be willing to read some longer texts.

 

John Bunyan, The Pilgrim’s Progress, 1996, ISBN 9781853264689.

Benjamin Franklin, The Autobiography and other Writings, 2001, ISBN 9780451528100.

Henry Adams, The Education of Henry Adams, 2002, ISBN 9780486424439.

John Dewey, Experience & Education, 1997, ISBN 9780684838281.

Neil Postman, The End of Education. Redefining the Value of School, 1996, ISBN 9780679750314.

 

The use of these print editions is required for a BN/AP; all other texts and a syllabus will be made available electronically. A short paper to be handed in within two weeks following the end of the course is mandatory for a BN.

  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 29.06.2018 - 29.06.2018) - 2332.01.42
  • Samstag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 30.06.2018 - 30.06.2018) - 2332.01.42
  • Freitag, 14:00 - 18:30 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.65
  • Samstag, 11:00 - 17:00 (Einzeltermin, 14.07.2018 - 14.07.2018) - 2332.01.42
  • Freitag, 09:00 - 12:00 (Einzeltermin, 13.07.2018 - 13.07.2018) - 2332.01.43

Digitalisierung und Bildung

Während auf der einen Seite sogenannte „Evangelists“ (ja, die Technikapostel im Silicon Valley nennen sich wirklich so) die Segnungen der digitalen Möglichkeiten als Umsetzung alter Menschheitsträume verkünden (alles wird besser, schneller, komfortabler, demokratischer etc.) beschwören Medienpädagogen die Gefahren „Digitaler Demenz“.

Alle reden von Digitalisierung – auch im Bildungsbereich. Manchmal ist damit nur die Verfügbarkeit von schnellen Internetverbindungen und die Ausstattung mit modernen PCs gemeint. Manchmal sind damit aber auch Visionen eines ganz neuen und ganz anderen Lernens verbunden. Wie die sinnvolle Unterstützung von Schule und Hochschule durch digitale Medien heute konkret aussehen kann, wird der Kurs an Beispielen – etwa den Steve-Jobs-Schulen in den Niederlanden oder den Alt.Schools im Silicon Valley – aufarbeiten. Der vorläufig letzte eLearning-Hype im Hochschulbereich, nämlich die sogenannten MOOCs (massive open online courses), oder auch die OER (open educational resources) werden ebenfalls Gegenstand der Bestandsaufnahmen und Analysen sein. iPad-Klassen oder Smartphone-Einsatz im Schulunterricht (statt Handyverbot), wären weitere Stichworte. Und: Welche Chancen und welche Gefahren sind eigentlich mit Big Data für Bildungsprozesse verbunden?

Der Kurs wird als Blended Learning-Format angeboten – das heißt, Präsenzsitzungen und Online-Arbeitsphasen werden sich abwechseln.

  • Donnerstag, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.00.61

Einführung in die japanische Gesellschaft

The lecture offers an introduction into the development of Japanese society from the end of the 19th century until present. The historical development since Second World War was being influenced by an extreme industrialisation and urbanization of society, which led to changes in family structure. The lecture is taking up basic topics such as the social evolvement of the educational system, labour relations and gender manifestations. In the last decades the aging society with a falling birthrate has come into the focus of social policy. The issues of social polarization, minorities and and migration will be discussed and introduced.

  • Donnerstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 20.07.2018) - 2301.HS 3B (Z 114)

Einführung in die sozialwiss. Bildungsforschung

 

„Bildung", einst Inbegriff von universeller Kenntnis, gelehrtem Habitus und ein bisschen auch Inbegriff von Weltfremdheit, ist zum Standortfaktor der globalisierten Wissensgesellschaft geworden. Wer heute von Bildung spricht, meint damit längst nicht mehr schöngeistige Tischgespräche über Ovids „Metamorphosen", Rembrandts Radierungen oder Shakespeares Sonette. Bildung ist als volkswirtschaftliche Ressource Gegenstand von betriebswirtschaftlicher Kalkulation - Stichworte: Bildungscontrolling, Bildungsrendite - und internationalen Leistungsvergleichen (u.a. PISA) geworden. Die Vorlesung zeichnet den Wandel im Bildungsverständnis nach und gibt einen Überblick über ausgewählte Forschungsansätze und -ergebnisse heutiger Bildungsforschung. Behandelt werden u.a. Bildung und Chancengleichheit, Intentionen und Erträge der Bildungsreform, Situation und Alternativen der Bildungsfinanzierung, Probleme und Akteure der Bildungspolitik, Konzeption und Ergebnisse aktueller Studien.

 

 

  • Donnerstag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 19.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.U1.21

Internationale Politik und Weltordnung im Wandel

In dem Seminar werden die theoretischen Grundlagen der Internationalen Beziehungen (IB) vermittelt. Die IB bilden eine Teildisziplin der Politikwissenschaft. Die SeminarteilnehmerInnen werden die Grundannahmen und Thesen unterschiedlicher Theorien der IB kennenlernen und diskutieren. Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene relevante Theorien der IB vorgestellt und hinsichtlich ihrer Grundannahmen und Erklärungsintentionen diskutiert. Dabei werden, um ein besseres Verständnis der Theorien zu entwickeln, die Theorien anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. Im zweiten Teil werden davon ausgehend weitere Entwicklungen und neuere Strömungen innerhalb der IB betrachtet. Im dritten Teil wenden die Studierenden das Gelernte auf selbständig ausgewählte Themen der internationalen Politik an, stellen diese vor und reflektieren gemeinsam deren Anwendung.

Ein seriöses Studium erfordert eine aktive und regelmäßige Seminarteilnahme. Auf diese Weise lernen Sie, wissenschaftliche Texte wirklich zu verstehen und Sie üben, sie kritisch zu diskutieren und werden angeregt, sie für eigene Forschung zu nutzen. Erwartet wird daher die vorbereitende Lektüre aller Texte (einschließlich kurzer, jeweils zu Sitzungsbeginn abzugebender Reading Notes), die kritische Einführung eines Textes für die anschließende Seminardiskussion (in der Regel als Gruppenarbeit) und eine eigene aktive Diskussionsbeteiligung.

 

  • Dienstag, 16:30 - 18:00 (Einzeltermin, 17.04.2018 - 17.04.2018) - 2303.U1.61
  • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 11.05.2018 - 11.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Samstag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 12.05.2018 - 12.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Freitag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 25.05.2018 - 25.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)
  • Samstag, 10:30 - 16:00 (Einzeltermin, 26.05.2018 - 26.05.2018) - 2303.01.61 (Z 36)

Reformpädagogik - Innovative Impuse und kritische Aspekte

In Online-Lehrfilmen – neudeutsch „MOOCs“ (= Massive Open Online Courses) – will der Kurs in die theoretischen Grundlagen und praktischen Ausprägungen ausgewählter reformpädagogischer Konzepte einführen. Reformpädagogische Konzepte wie Waldorf oder Montessori gelten als traditionell medienfern – von daher birgt das Setting des Kurses ein gewisses Spannungspotential, das in eigenen Recherchen durch die Studierenden ausgelotet werden soll. Der Kurs wird als Blended Learning-Format angeboten – d.h. dass Studierende Interesse an größeren Anteilen von Eigenaktivität mitbringen sollten.

Zur Vorbereitung:

Ehrenhard Skiera: Reformpädagogik in Geschichte und Gegenwart. Eine kritische Einführung. München 2003

Unsere Website zu MOOCs:

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/sozwiss/bildungsforschung-und-bildungsmanagement/elearning/mooc/

 

  • Mittwoch, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 18.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.U1.44

Reformpädagogik, Hitler-Jugend und Entnazifizierung. Die deutschen Gymnasien 1900-1950

Diese Übung widmet sich den wichtigsten Entwicklungen der deutschen Gymnasialgeschichte während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wie veränderten sich Vorstellungen von Didaktik, Pädagogik und Unterrichtsgestaltung im Laufe der Zeit? Wie wirkten sich die diversen politischen Systemwechsel auf den Bereich der Höheren Schule aus? Was ging in den Köpfen von Schülern, Lehrern und Eltern vor? Die Studenten erhalten die Möglichkeit, Fragestellungen dieser Art anhand von intensiver Quellenlektüre zu erörtern und zu diskutieren.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 20.07.2018) - 2331.02.22 (Z 16)

Schulabsentismus - soziologische und psychologische Aspekte eines komplexen Problems

Schulabsentismus wird allgemein als „das Fernbleiben vom Unterricht ohne legitimen Grund“ (Ricking, 2003, S. 15) definiert. Je nach Definition der zeitlichen Dauer des Fernbleibens ist das Fehlen im Klassenraum ein häufig anzutreffendes Phänomen. Befragt man Schüler an weiterführenden Schulen, so geben ca. 60% an, während ihrer schulischen Laufbahn bereits einmal einige Stunden bzw. einen ganzen Tag die Schule „geschwänzt“ zu haben (Weiß, 2007). Aufgrund des Risikos eines fortgesetzten und im Verlauf chronifizierten Fernbleibens von der Schule ist Schulabsentismus häufig mit Schulabbruch und deutlichem individuellem psychischen Leiden verbunden.

Im Kurs sollen insbesondere psychologische aber auch soziologische Aspekte des Problems Schulabsentismus erörtert werden. Desweiteren ist im Rahmen des Kurses die Durchführung einer kleinen Pilotstudie zum Zusammenhang von impulsivem Verhalten und Erfolg in der Schule/Beruf geplant. Dabei sollen die Kursteilnehmer aktiv an allen Schritten der Studie (Planung, Datenerhebung, Auswertung) mitarbeiten Der Kurs wird als Blockseminar angeboten.

  • Mittwoch, 14:00 - 20:00 (Einzeltermin, 11.04.2018 - 11.04.2018) - 2332.01.41
  • Mittwoch, 14:00 - 21:00 (Einzeltermin, 18.04.2018 - 18.04.2018) - 2332.01.41
  • Samstag, 08:30 - 18:00 (Einzeltermin, 21.04.2018 - 21.04.2018) - 2332.01.41

Schule im Modernen Japan (1868-1945)

In allen Kulturen sind Bildung,Erziehung und Sozialisation kontroverse Praktiken. Sie finden in einemgesellschaftlichen Kontext statt und sind daher auch bedingt vonspannungsreichen Vergangenheiten. In diesem Seminar werden wir etwas über dieEntstehung und die Transformation der Schulbildung im modernen Japan erfahren,die als Ort gemeinsamer kultureller Erfahrungen der Bevölkerung bezeichnetwerden kann. Dabei ruht ein besonderes Augenmerk auf der Frage, welcheEigenschaften der Schulbildung als kulturspezifisch und welche als universellgültig betrachtet werden können.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2303.01.24 (Z20)

Social Variation in English

This course will provide an introduction to sociolinguistic theory with a focus on socially motivated variation in English. We will look at the different factors that influence the choice of a linguistic variant, such as speech style, social class, age or gender, and the fact that speakers are embedded into social networks that project their own linguistic norms. We will also look at possible explanations for variation that have been proposed in the sociolinguistic literature, we will look at examples of current research and theorising, and you will learn about methodology in sociolinguistic research. The discussion will extend to issues of language choice and multilingualism, the relationship between language variation and language change, and the question of how social variation interfaces with regional variation. Examples will be drawn primarily from the areas of phonology, lexis and grammar.

Requirements for CPs and for registration for an AP include the completion of several assignments, which will be detailed in the course document, plus your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

Theorien und Wirkungen von Sozialkapital

Seit Beginn der 1990er Jahre erfährt das Konzept "Sozialkapital" verstärkt Aufmerksamkeit in den Sozialwissenschaften. Überwiegend positiv konnotiert, wird Sozialkapital unter anderem als Garant für die Performanz demokratischer Institutionen, als Voraussetzung für kollektives Handeln und kooperatives Verhalten zwischen Menschen und damit als Fundament einer lebendigen Zivilgesellschaft betrachtet.

Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene Konzeptionen von Sozialkapital eingehend und differenziert erarbeitet und miteinander verglichen. Anhand eines Theorieüberblicks wird die Notwendigkeit und Brauchbarkeit des Konzeptes untersucht und erörtert, welche inhaltlichen Aspekte und Dimensionen bei den einzelnen Definitionen zu berücksichtigen sind.

Im zweiten Teil werden verschiedene sozialwissenschaftliche Bereiche untersucht, in denen Sozialkapital eine Rolle spielt. So werden beispielsweise Wirkungen auf wohlfahrtsstaatliche Entwicklungen, auf Bildung, Migration und den Arbeitsmarkt in den Fokus gerückt. Dabei werden auch potentielle „dunkle Seiten“ des Sozialkapitals berücksichtigt, die mit negativen Effekten für die Gesellschaft verbunden sind.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2332.01.66

Verantwortlichkeit: