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Alter und Generation

Lehrveranstaltungen zu Alter und Generation

BBM 1c Soziolinguistik

Soziolinguistik untersucht in erster Linie Sprachvarietäten, die von unterschiedlichen sozialen Faktoren wie Gruppenzugehörigkeit, Geschlecht, Alter, Wohnort usw. beeinflusst werden.

Im Fokus des Grundseminars stehen nach der Einführung in die Grundbegriffe, Theorien und Modelle der Variationslinguistik Sprachvarietäten wie Dialekte, Soziolekte und Funktiolekte sowie ihr Verhältnis zu der Standardsprache.

Außer deutschen Varietäten werden im Seminar auch solche übereinzelsprachlichen Phänomene wie die Entstehung von Kontaktsprachen, Code-Switching und Mehrsprachigkeit behandelt.  

-------- WICHTIG ------------------

Es werden nur 35 Plätze im Seminar vergeben, entscheidend ist dabei die Reihenfolge der Anmeldung im HIS LSF (Zeitstempel).

Die Teilnahme an der ersten Sitzung ist wegen Klärung der organisatorischen Belange obligatorisch - bei Abwesenheit wird der Platz an Studierende von der Warteliste vergeben!

Bei der Belegung der Veranstaltung haben diejenigen Studierenden Vorrang, für die es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt.

 

WARTELISTE

Falls Sie sich gerne auf die Warteliste für dieses Seminar setzen lassen möchten, kontaktieren Sie mich per Mail: paschke@phil.hhu.de

  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 12.04.2018 - 19.07.2018) - 2332.01.68
  • Mittwoch, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 25.07.2018 - 25.07.2018)
  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (Einzeltermin, 19.09.2018 - 19.09.2018)

Girls`Day

  • Donnerstag, 08:30 - 10:00 (Einzeltermin, 26.04.2018 - 26.04.2018) - 2511.HS 5B (Z 218)
  • Donnerstag, 10:30 - 12:00 (Einzeltermin, 26.04.2018 - 26.04.2018) - 2531.HS 5K (Z 218)

Medienkompetenz der „Digital Natives“? Medienrecht für Geisteswissenschaftler

Elektronische Semesterapparate, Google, Facebook und Co. sind aus dem Leben der heutigen Studierenden kaum mehr wegzudenken. Auch das spätere Arbeitsumfeld der sog. Digital Natives erfordert zunehmend mediale Kompetenzen – nicht nur in technischer Hinsicht. Das digitale Zeitalter macht aber nicht nur vieles möglich, sondern hat bisweilen auch negative Auswirkungen.

Verstöße im Bereich des Urheber- oder Persönlichkeitsrechts können im Internet besonders leicht geschehen und sich multiplizieren, aber auch leichter als im analogen Zeitalter enttarnt werden.  Das Medienrecht spielt im modernen Arbeits-, aber auch im Privatleben eine immer wichtigere Rolle, denn nicht nur für Fälle von Plagiaten im Wissenschaftsbereich oder im Bereich „Hate Speech” gilt es Lösungen zu finden, sondern auch für den Umgang mit personenbezogenen sowie nicht-personenbezogen Daten müssen zukunftsträchtige Strategien entwickelt werden. Dafür braucht es mehr denn je kompetente User.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende, deren (zukünftiges) Berufsfeld beispielsweise im Bereich, (Online-)Journalismus, PR, Radio, TV, Film, Fotografie, Kulturwirtschaft oder Marketing liegt und die Interesse an Urheber- und Persönlichkeitsrechten, Datenschutz und rechtssicherer Homepagegestaltung etc. haben.

 

Schwerpunkte und Zielsetzung:

Exemplarisch werden in der Veranstaltung aktuelle, aber auch historische rechtliche Entwicklungen und Urteile besprochen. Im Fokus stehen dabei Fälle (u.a. zu Hyperlinks, satirischen Äußerungen, zum Teilen von Bildinhalten und zum Datenschutz), mit denen die Studierenden beruflich oder privat klassischerweise in Berührung kommen (könnten).

Die Veranstaltung soll eine Sensibilisierung für Themen des Medienrechts schaffen und dabei nicht isoliert stehen, sondern eine Rückanknüpfung an andere geisteswissenschaftliche Studieninhalte bieten, indem beispielsweise die Anliegen zeitgenössischer Künstler und Fragen im Bereich der Kunst- und Meinungsfreiheit vertieft beleuchtet und – im Lichte der (Verfassungs-)Rechtsprechung diskutiert werden.

Juristische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

 

Veranstaltungsablauf und Vorbereitung:

Die Veranstaltung ist untergliedert in eine Einführungsveranstaltung (u.a. Verteilung der Referatsthemen) und mehrere Doppelsitzungen, bei denen Kurzreferate anhand von interessanten Urteilen oder aktuellen Gesetzesvorhaben gehalten werden. Zusätzlich wird es gegen Ende der Vorlesungszeit eine externe Veranstaltung geben (voraussichtlich Besuch der Rechtsabteilung eines großen Medienunternehmens).

  • Dienstag, 17:00 - 21:00 (wöchentlich, 10.04.2018 - 12.06.2018) - 2332.U1.47

Personalmanagement im demografischen Wandel

Wenn in den vergangenen Jahren die klassischen Aufgaben des Personalmanagements mit den drei Arbeitsbereichen Personaleinstellung, -entwicklung und -freisetzung beschrieben werden konnten, so werden in Zeiten des demografischen Wandels dem Personalmanagement zusätzliche Aufgaben gestellt.

Hierzu gehört vor allem der verschärfte Wettbewerb um Fachpersonal, die Bemühungen um den Erhalt gesunder und damit leistungsfähiger Mitarbeiter/innen durch die Entwicklung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, geeignete Nachfolgeplanungen mit sinnvoller Wissenssicherung und neue Aufgaben für Führungskräfte im Hinblick auf alternsgerechtes Führen oder "Diversity".

Im Seminar werden wir uns mit den theoretischen Grundlagen von Anreizsystemen im Personal-management auseinandersetzen sowie mit verschiedenen Themenrecherchen, z.B. zu den arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen alternsgerechter Arbeit oder gender-Aspekten der Führung.

In der ersten Sitzung, am 11. April, wird ins Thema eingeführt und der Seminarablauf sowie die Themenvergabe besprochen.

 

 

  • Mittwoch, 12:30 - 16:00 (14-täglich, 11.04.2018 - 18.07.2018) - 2621.01.36 (Z 16)

Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur

 

Im Rahmen der Veranstaltung wird die dreitägige internationale Summer School "Physiognomien des Lebens: Anthropologie, Medizin, Kultur" (12.-14.09.2018, Haus der Universität) besucht; eine thematische Vorbereitung erfolgt vorab, wobei grundlegende Texte gelesen und diskutiert werden.

Die Veranstaltung zielt darauf ab, die literaturwissenschaftlichen, philosophischen, wissenschaftstheoretischen und nicht zuletzt gesellschaftspolitischen Implikationen einer biopolitischen Lesart des physiognomischen Denkens zu diskutieren, welches insbesondere mit der wissenschaftlichen Fundierung durch die Naturwissenschaften im neunzehnten Jahrhundert einen normierenden Charakter erhält und bis heute latent als gedankliche Matrix dient. Das zunehmende wissenschaftliche Interesse für die Physiognomik und deren konstitutiv interdisziplinären Anwendungsraum hat dazu geführt, die Tradition des physiognomischen Denkens in Italien sowie in Deutschland und Frankreich neu zu entdecken. Infolge der Intensivierung von Migrationsbewegungen, des erneuten Aufkommens von Fragen nach der Legitimierbarkeit von Rassegedanken und der Neubewertung von Inklusions- und Exklusionsmechanismen sieht sich das physiognomische Denken einer seiner historischen Entwicklung innewohnenden Herausforderung ausgesetzt. Es stellt sich die Frage, ob und inwiefern die Physiognomik über ihren geistesgeschichtlich umrissenen Aufgabenbereich hinaus, als eine ästhetische Denkweise betrachtet werden kann, welche die Zentralität des Individuums und der körperlichen Ausgestaltung seiner Identität affirmiert und neu definiert? Diese Frage, welche den Kern der Aktualisierung der Physiognomik und v.a. der Theorien des neunzehnten Jahrhunderts darstellt, lässt sich erst mittels der Vertiefung der historischen Bedingungen einer solchen Selbstumbildung der Physiognomik thematisieren. Die Veranstaltung möchte eine öffentliche Debatte über kollektive und individuelle Identitätskonstrukte vor einem aktuell als krisenhaft erfahrenen Hintergrund anstoßen und Stereotypen kritisch hinterfragen

Zur Erlangung des Beteiligungsnachweises müssen fünf Vortragsprotokolle (von mindestens zwei Seiten Länge) bis zum 30.09.2018 eingereicht werden.

  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 24.04.2018 - 24.04.2018) - 2491.01.63
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 15.05.2018 - 15.05.2018) - 2491.01.63
  • Dienstag, 14:30 - 16:00 (Einzeltermin, 19.06.2018 - 19.06.2018) - 2491.01.63
  • 10:00 - 18:00 (Blockveranstaltung, 12.09.2018 - 14.09.2018)

SB/PB Lebensphasen - Pharmakotherapie während Schwangerschaft und Stillzeit / im Alter

  • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 12.04.2018 - 12.04.2018)
  • Donnerstag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 07.06.2018 - 07.06.2018)
  • Freitag, 09:00 - 19:00 (Einzeltermin, 13.04.2018 - 13.04.2018)
  • Freitag, 09:00 - 10:00 (Einzeltermin, 08.06.2018 - 08.06.2018)

Social Variation in English

This course will provide an introduction to sociolinguistic theory with a focus on socially motivated variation in English. We will look at the different factors that influence the choice of a linguistic variant, such as speech style, social class, age or gender, and the fact that speakers are embedded into social networks that project their own linguistic norms. We will also look at possible explanations for variation that have been proposed in the sociolinguistic literature, we will look at examples of current research and theorising, and you will learn about methodology in sociolinguistic research. The discussion will extend to issues of language choice and multilingualism, the relationship between language variation and language change, and the question of how social variation interfaces with regional variation. Examples will be drawn primarily from the areas of phonology, lexis and grammar.

Requirements for CPs and for registration for an AP include the completion of several assignments, which will be detailed in the course document, plus your active participation in in-class activities. Your participation has to be documented by extra written work if you miss more than 3 sessions.

 

  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 13.04.2018 - 20.07.2018)
  • Freitag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich) - 2332.U1.21

Soziale Isolation in Japan: Hintergründe, Herausforderungen und Lösungen. 

Soziale Isolation von vor allem älteren Bürger/innen ist ein vieldiskutiertes Thema in Japan und wird oftmals als Konsequenz weitreichender gesellschaftlicher Wandlungsprozesse interpretiert. Insbesondere die wachsende Zahl von unentdeckten Toten (kodokushi) wird dabei als Symptom für diese zunehmende soziale Desintegration interpretiert. Veränderte Familienstrukturen und Nachbarschaftsverhältnisse, sowie der Wandel des Arbeitsmarktes werden als Hauptursachen dargestellt. 

Im Seminar sollen diese Zusammenhänge anhand von statistischen Daten nachvollzogen und diskursanalytisch dekonstruiert werden. Hierzu können deutsch-, englisch- und japanischsprachige Texte und andere Materialien (z.B. TV-Dokumentationen) herangezogen werden. Zudem sollen politische Lösungsansätze wie das "Community-based Integrated Care System" vorgestellt und diskutiert werden. 

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 11.04.2018 - 20.07.2018) - 2513.U1.30 (Z 18)

Übersetzung von Kinder- und Jugendliteratur (Mo. 10:30, Dozentin: Katrin Segerer)

Von fantastischen Abenteuergeschichten für die Kleinen bis zu komplexen All-Age-Romanen für die Großen - in diesem Seminar befassen wir uns mit den Besonderheiten des Übersetzens für Kinder und Jugendliche.

  • Montag, 10:30 - 12:00 (wöchentlich, 09.04.2018 - 20.07.2018) - 2453.U1.81

Verantwortlichkeit: