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Alter und Generation

Lehrveranstaltungen zur Dimension Alter und Generation

"Kunst für Kinder" Vorbereitung einer online-Ausstellung

Studiengang

alte PO

Ab WS 18/19

Bachelor Kernfach

Basismodul V

Aufbaumodul III

Basismodul IV

Aufbaumodul III

Bachelor Ergänzungsfach

Basismodul III

Basismodul IV

Master

Modul I

Modul II

Modul III

Modul 1

Modul 2

Modul 3

Modul 4

Modul 5

Modul 6

 

KuK-Modul C)

  • Freitag, 08:30 - 10:00 (wöchentlich, 30.10.2020 - 12.02.2021)

Kampagnen für Kinderrechte - NGOs als Akteure internationaler Politik

Digital - keine Räume

Veranstaltungstermine:

- 10:00 - 16:00 Block 06.11.2020 - 07.11.

Fr 10:00 - 16:00 Einzel 15.01.2021

Fr 10:00 - 16:00 Einzel 12.02.2021

Die Veranstaltung wird als Webinar über die Webkonferenz-Software GoToMeeting angeboten. Alle Teilnehmenden erhalten im Vorfeld per E-Mail weitere Informationen zum Webinar und dem Link mit den entsprechenden Einwahldaten.

 

Da es sich bei diesem Kurs um eine praktische Übung in Sinne des HZG handelt, ist für Ihre erfolgreiche Teilnahme Ihre regelmäßige Anwesenheit sowie die Bearbeitung kursrelevanter Themenstellungen erforderlich.

 

Inhalt:

Ob es um die Durchsetzung von politischen Forderungen oder um Fundraising geht, mit der Mobilisierung von Bürger*innen versuchen NGOs Veränderungen zu bewirken oder Missstände zu beseitigen. Kampagnen sind ein zentrales Instrument, das NGOs in der Interessensvertretung und Advocacy-Arbeit nutzen.

In diesem Webinar soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Campaining am Fallbeispiel der Kindernothilfe erfolgen. Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen Europas unterstützt die Kindernothilfe mehr als 2,1 Millionen benachteiligte Mädchen und Jungen in 33 Ländern. Ein wichtiger Baustein in der Arbeit der Kindernothilfe sind Kampagnen für Kinderrechte, die letztlich zur weltweiten Verbesserung der Situation von Kindern beitragen sollen.

Im ersten Block der Veranstaltung geht es um zwei Fragen: (1) inwieweit Kampagnen als zentrales Instrument der systematischen Beeinflussung von politischen Entscheidungen geeignet sind, und (2) ob durch Kampagnen Verbesserungen für marginalisierte Gruppen herbeigeführt werden können. Dazu werden verschiedene Kampagnen-Expert*innen der Kindernothilfe eine Einführung in den jeweiligen Arbeits- und Kampagnenschwerpunkt geben. Anschließend sollen die Teilnehmer*innen das theoretische Wissen in die Praxis überführen und Campaining exemplarisch in Kleingruppen an einem selbstausgewählten Themenbereich erproben. In einem internen Diskussionsprozess soll sich die Gruppe nach vorangegangener Recherche auf ein Kampagnenthema einigen.

Im zweiten Block erarbeiten alle Kleingruppen eine Kampagne, mit der sie ihr Ziel erreichen wollen. Dazu zählt auch die Planung und optionale Umsetzung einer öffentlichkeitswirksamen Aktion, sowie die Dokumentation und Evaluation der Kampagne. Die eigentliche Umsetzung der Aktion findet außerhalb des Webinars zwischen Block 2 und 3 statt.

Im dritten und letzten Block werden die verschiedenen Kampagnen präsentiert und ausgewertet.

Ablauf:

Block 1 (Fr.+ Sa., je 10-16h):

-       Ziele des Seminars gemeinsam bestimmen

-       Die UN-Kinderrechtskonvention als theoretischer Rahmen der Kampagnenarbeit bei der Kindernothilfe

-       Praxisbeispiele zu Kinderrechtskampagnen bei der Kindernothilfe

-       Leitfragen: Zu welchem Missstand wollen wir arbeiten? Was ist das Ziel unserer Kampagne? Welche Zielgruppe wollen wir damit ansprechen? Welche sind die einzelnen Schritte, von Planung über Umsetzung zur Evaluation? Welche Herausforderungen und Risiken gibt es?

-       Kennenlernen der eigenen Kompetenzen/Einteilung in Kleingruppen

-       Arbeitsphase zur Aktionsplanung

Block 2 (Fr., 10-16h): Zwischenseminar

-       Inhaltlicher Input zum gewählten Thema

-       Aktueller Stand der Aktionsplanung

-       Gemeinsame Weiterarbeit und Planung

Block 3 (Fr., 10-16h): Abschluss

-       Präsentation der Aktion

-       Gemeinsame Auswertung und Evaluation der Aktion

-       Wie geht es weiter mit den Ergebnissen der Aktion? Welche Möglichkeiten des weiteren Engagements gibt es?

-       Evaluation des Webinars

 

 

  • 10:00 - 16:00 (Blockveranstaltung + Sa, 06.11.2020 - 07.11.2020)
  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 15.01.2021 - 15.01.2021)
  • Freitag, 10:00 - 16:00 (Einzeltermin, 12.02.2021 - 12.02.2021)

Klima in Bewegung: Klimawandel und Klimaproteste

Die Veranstaltung findet mittwochs von 12:30 - 14 Uhr virtuell statt.

 

Die Zulassung erfolgt automatisch im Rahmen des Verteilverfahrens für

Seminarplätze. Die endgültige Seminarplatzvergabe sowie das Nachrücken

erfolgen hingegen in der ersten Sitzung. Die Teilnahme an der ersten

Sitzung ist darum für alle verbindlich, die einen Platz im Seminar haben

möchten.

 

Ziel des Seminars ist es, in die theoretischen Konzepte und die

Forschung zum Klimawandel und zur Klimabewegung einzuführen und diese zu

diskutieren.

 

In dem ersten Teil des Seminars werden wir uns mit den vielfältigen

soziologischen Perspektiven auf den Klimawandel beschäftigen. Fragen,

die wir erörtern werden, sind unter anderen: Wie wird der Klimawandel

wahrgenommen, wie wird über ihn gesprochen? Welchen Einfluss hat der

Klimawandel auf Lebensstile und Alltagspraktiken? Welcher Zusammenhang

besteht zwischen dem Klimawandel und Fragen sozialer Ungleichheit?

 

In dem zweiten Teil des Seminars wird die Klimabewegung im Fokus stehen.

Dabei werden wir uns mit einer Bandbreite an verschiedenen

wissenschaftlichen Ansätzen und aktuellen Entwicklungen

auseinandersetzen: Wer protestiert für den Klimaschutz? Welche

Protestformen nutzt die Klimabewegung? Welche Framing-Prozesse können in

der Klimabewegung beobachtet werden?

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 28.10.2020 - 10.02.2021)

Sozialstruktur der Bundesrepublik Deutschland

Beginn des Seminars: 4. November

 

Die Veranstaltung führt in die zentralen Problemstellungen der Sozialstrukturanalyse ein. Sie gibt dabei einen systematischen Überblick über die langfristigen Entwicklungen der wichtigsten sozialstrukturellen Merkmale der Bundesrepublik (auch im internationalen Vergleich). Studierende erarbeiten wie soziale Strukturen erzeugt, reproduziert und verändert werden. Im Kern geht es dabei immer um die Frage wie das Objekt Gesellschaft die Situation des Individuums und damit seine Opportunitätsstruktur erzeugt. Die Sozialstrukturanalyse beschäftigt sich dabei primär mit sozialen Regelmäßigkeiten und Veränderungen der Bevölkerungsstruktur sowie den zentralen sozialen Institutionen - wie etwa des Bildungssystems, des Arbeitsmarktes und der Familie.

Studierende kennen nach Abschluss der Veranstaltung die Grundbegriffe und Grundlagen der Sozialstrukturanalyse. Sie können Konzepte und Modelle der Sozialstrukturanalyse an ausgewählten Beispielen anwenden sowie empirische Befunde einordnen und reflektieren. Sie können eigene, wissenschaftliche Beiträge konzipieren und in der Diskussion mit Kursteilnehmern vertreten.

Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt.

  • Mittwoch, 12:30 - 14:00 (wöchentlich, 04.11.2020 - 10.02.2021)

Soziologie des Zusammenlebens: Haushalts- und Familienstrukturen

Gegenstand des Seminars sind klassische und aktuelle Texte zu Haushalts- und Familienstrukturen. Es geht um Familiendefinitionen, Partnerwahl, Heiratsmuster, Ehe- und Scheidungsregimes, gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, die Arbeitsteilung in Partnerschaften sowie um Ursachen und Folgen von Trennung und Scheidung.

 

Beginn des Seminars: 26. Oktober

  • Montag, 16:30 - 18:00 (wöchentlich, 26.10.2020 - 12.02.2021)

Verantwortlichkeit: